Kasie West The Fill-In Boyfriend

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Inhaltsangabe zu „The Fill-In Boyfriend“ von Kasie West

Typisches Coming-of-age Buch. Hat mir gut gefallen.

— Laralarry
Laralarry

Der schöne Schreibstil kann leider nicht über einige unsympathische Figuren hinweg helfen

— livinginaworldofbooks
livinginaworldofbooks

Story ist ein Typisches Highschool Drama, aber die Autorin beschreibt die tiefen Gefühle der Charaktere sehr gut. Spannend Erzählt.

— LubaBo
LubaBo

Wunderbar gezeichnete Figuren, sehr kurzweilig und mit dem gewissen "Fluff". Typisch Kasie West eben!

— Nightingale78
Nightingale78
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  • Die perfekte Sommer-Lektüre

    The Fill-In Boyfriend
    tuesdayblind

    tuesdayblind

    24. August 2017 um 20:47

    In "The Fill-In Boyfriend" geht es um Gia, deren Freund Bradley mit ihr am Abend ihres Abschlussballs - dem Abend, an dem er endlich ihre besten Freundinnen Claire und Laney kennen lernen sollte - Schluss macht. An sich tut ihr die Trennung gar nicht so weh, immerhin waren die beiden nur wenige Monate zusammen, was sie viel mehr wurmt, ist die Tatsache, dass sie nun alleine auf das Fest gehen muss. Das mag jetzt etwas oberflächlich klingen, aber ihre Gedanken haben einen ganz einfachen Grund: Jules. Die hat sich vor einigen Monaten in das BFF-Trio eingeschlichen und lässt seitdem keine Gelegenheit aus, um Gia bloßzustellen. So hat sie auch die Theorie aufgestellt, dass Bradley gar nicht existiert - immerhin haben die anderen drei Mädchen ihn noch nie zu Gesicht bekommen. Heute Abend wollte Gia also beweisen, dass es ihren Freund wirklich gibt und sie ihn sich nicht ausgedacht hat.   Tja, das hat sich mit Bradleys Abgang dann erledigt - und Gia ist am Boden zerstört. Nun könnte sie natürlich zu ihren Freundinnen gehen und die Wahrheit sagen, aber diese klingt in ihren Ohren viel zu unrealistisch. Also spricht sie einen Jungen an, der den Chauffeur für seine Schwester spielt, ob er nicht für einen Abend ihr Freund sein könnte. Ohne Verpflichtungen und am Ende des Abends darf er vor versammelter Mannschaft mit ihr Schluss machen. Problem gelöst! Denkt zumindest Gia...   Denn damit fängt das Chaos erst so richtig an. Denn während sie sich in eine Lüge nach der anderen rein reitet, geht Fill-In Bradley ihr einfach nicht aus dem Kopf. Sie redet sich ein, dass sie erst mit der Sache abschließen kann, wenn sie noch einmal mit ihm gesprochen hat, aber das ist gar nicht so einfach, wenn sie nicht einmal seinen Namen weiß. Und die einzige Person, die als Vermittlerin zwischen den beiden fungieren könnte, stellt sich quer - zumindest so lange, bis sie Gia gebrauchen kann. Diese schuldet Fill-In-Bradley nämlich noch einen Gefallen und seine Schwester fordert diesen ein - ohne sein Wissen.   Gia und Hayden treffen also erneut aufeinander und danach lässt sich nicht mehr leugnen, dass sie sich mögen. Man verbringt immer mehr Zeit miteinander und wir alle können uns denken, was passiert ;) Natürlich ist das aber alles nicht so einfach. Gia ist fest davon überzeugt, dass Hayden eigentlich seine Ex zurück haben will und denkt bei jeder freundlichen Geste seinerseits, dass sie sowieso nur gespielt. Und dann sind da ja auch noch ihre Freundinnen, die nicht heraus finden dürfen, dass sie Kontakt zu Hayden hat, immerhin kennen die ihn ja nur als Bradley, mit dem Gia ganz offiziell Schluss gemacht hat. Wie gesagt: alles nicht so einfach.   Aber unterhaltsam und charmant. Es ist eine kurzweilige Geschichte, die sich problemlos in ein paar Stunden weg lesen lässt und damit so ziemlich genau das, was ich erwartet habe. Sympathische Charaktere, ein bisschen Humor, ganz einfach ein Feelgood-Buch. Kasie Wests angenehmer, lockerer Schreibstil, der absolut zur Story passt, tut sein Übriges dazu.     Auch wenn ich sagen muss, dass es einen Punkt gab, der mich wahnsinnig aggressiv gemacht hat. Und das sind Gias so genannte Freundinnen. Zum einen wäre da Jules, die alles tut, um Gia zu schaden und vor Laney und Claire schlecht zu machen bzw. unglaubwürdig dastehen zu lassen. Sie ist erst vor wenigen Monaten zu der Clique gestoßen, sorgt seitdem aber für schlechte Laune. Am schlimmsten fand ich aber, dass die beiden Mädchen, mit denen Gia schon jahrelang befreundet ist, ihr gnadenlos in den Rücken fallen. Die arme Jules hat(te) ja kein leichtes Leben und Gia solle sich doch mal ein bisschen Mühe geben, so verkehrt ist Jules gar nicht. Buhu. Ich meine: HALLO? Ihr seid seid JAHREN mit ihr befreundet und glaubt dennoch so einer daher gelaufenen Ische, die von Anfang an Stimmung gegen eure BESTE Freundin gemacht hat, MEHR? SERIOUSLY?  Oh ja, diese Weiber haben mich von vorne bis hinten aufgeregt. Vor allem nimmt Gia sich die Sache dann zu Herzen und versucht tatsächlich, ein bisschen auf Jules einzugehen und die lügt den anderen kackdreist ins Gesicht, mehrfach. ALTER! Irgendwann kurz vor Ende kommt dann so eine Heart-to-Heart-Szene zwischen den beiden, aber selbst die fühlte sich extrem falsch und unglaubwürdig an. Ich glaube, Kasie West wollte damit ein bisschen Tiefe in Jules' Charakter bringen, bei mir ist das allerdings absolut nicht angekommen. Für mich bleibt sie ein Miststück. Und Laney und Claire sind nicht besser. Da bin ich ja fast froh, dass ich früher keine besten Freundinnen hatte - so blieb mir einiges an Drama erspart.   *tief durchatme*   Gut, aber das ist auch eigentlich alles, was ich kritisieren kann. Der Rest von "The Fill-In Boyfriend" macht einfach Spaß. Und genau deswegen kann ich es euch, als Fans gediegener YA-Romanzen und Coming-of-Age-Romanen, nur ans Herz legen. Es ist für mich die perfekte Sommer-Lektüre :)  

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  • Leichte Kost

    The Fill-In Boyfriend
    Laralarry

    Laralarry

    25. January 2016 um 15:59

    Inhalt: When Gia Montgomery's boyfriend, Bradley, dumps her in the parking lot of her high school prom, she has to think fast. After all, she'd been telling her friends about him for months now. This was supposed to be the night she proved he existed. So when she sees a cute guy waiting to pick up his sister, she enlists his help. The task is simple: be her fill-in boyfriend—two hours, zero commitment, a few white lies. After that, she can win back the real Bradley.The problem is that days after prom, it's not the real Bradley she's thinking about but the stand-in. The one whose name she doesn't even know. But tracking him down doesn't mean they're done faking a relationship. Gia owes him a favor, and his sister intends to see that he collects: his ex-girlfriend's graduation party—three hours, zero commitment, a few white lies. Just when Gia begins to wonder if she could turn her fake boyfriend into a real one, Bradley comes waltzing back into her life, exposing her lie, and threatening to destroy her friendships and her newfound relationship. Rezension: Der Schreibstil der Autorin ist simpel, das heißt sie verwendet weder Fremdwörter noch substantivierte Sprache. Dies unterstützt die klassische coming-of-age Story, in der Gia typische Highschoolprobleme hat. Ich lese nicht besonders häufig contemporary, weshalb ich nur wenig Vergleichsmaterial habe, nichts desto trotz hat mir The fill-in boyfriend gut gefallen. Die Protagonisten und ihre Probleme sind real und haben mich an meine Schulzeit erinnert, schließlich möchte jeder dazu gehören oder fühlte sich zumindest zeitweise einsam und nicht verstanden. Die Grundidee, in welcher Gia einen anderen Hunden lasieren Freund ausgeben muss, sich dann jedoch in ihn verliebt, ist zwar vorhersehbar, aber gut gelungen. Hayden, Gia und Bei sind so real und ich kann ihre Entscheidungen vollends nachvollziehen, aber besonders effektiv beschreibt West die Entwicklung jeder einzelnen Person. Sie lernen sich selbst besser kennen und lösen ihre Probleme fast selbstständig. Fazit: Mir ist bewusst, dass dies keine Weltliteratur ist, aber als solche gibt sie sich auch nicht aus. Der Roman ist auch nicht mit Fangirl von Rainbow Rowell oder The fault in our stars von John Green zu vergleichen, aber ich habe mich unterhalten gefühlt.

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  • Ein guter Contemporary-Snack

    The Fill-In Boyfriend
    BloodyBigMess

    BloodyBigMess

    19. September 2015 um 17:55

    Meine Meinung: The Fill-In Boyfriend ist genau das, was man erwartet nachdem man die Inhaltsangabe liest. Es ist eine süße, lustige und vorhersehbare Contemporary - ein Buch perfekt für Zwischendurch. Der Plot fing schon ganz witzig und charmant an und hat sich größtenteils auch das ganze Buch über so durchgezogen. Der Schreibstil ist leicht und nicht zu dramatisch, aber auch nicht zu flach. Man kommt schnell in das ganze Geschehen hinein und es lässt sich super schnell lesen, sodass ich noch am selben Tag durch war. Die Figuren sind eigentlich überwiegend sympathisch, auch wenn sie ihre Fehler und nervigen Aspekte haben. Ich mochte insbesondere die Beziehung zwischen Hayden und seiner Schwester und die Freundschaft, die sich zwischen den beiden und der Hauptfigur entwickelt hat. Die Liebesgeschichte war niedlich und ich fand die Figuren haben gut miteinander harmoniert und der Dialog war natürlich und amüsant. Es war offensichtlich nicht das beste Buch, das ich je gelesen habe, aber es war ein guter Contemporary-"Snack". Wenn man grad etwas leichtes, süßes und witziges sucht, dass einen nicht übermäßig anstrengt, dann würde ich dieses Buch von Kasie West empfehlen.

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  • Der schöne Schreibstil kann leider nicht über einige unsympathische Figuren hinweg helfen

    The Fill-In Boyfriend
    livinginaworldofbooks

    livinginaworldofbooks

    18. August 2015 um 11:51

    2 1/2 Sterne Ich hab mich wirklich bemüht das Buch zu mögen, aber es hat nur halbwegs geklappt. Es begann eigentlich ganz vielversprechen, denn ich hab schon öfter zugegeben, dass ich diese "Lass uns eine Beziehung faken, aber dann verlieben wir uns doch"-Geschichten mag. Sie sind meist nicht besonders anspruchsvoll, aber süß und können mich einige Stunden unterhalten. Bei diesem Buch steht und fällt so gut wie alles mit der Protagonistin Gia Montgomery und es fällt... tief.... Gia ist praktisch perfekt - hübsch, beliebt, reich, Schülersprecherin, hat perfekte Eltern und Freunde und trotzdem schafft sie es mit ihrer Unsicherheit und ewigen Nörgelei, dass ich das Buch am liebsten an die Wand geklatscht hätte. Ihre Eltern machen sich Sorgen um sie, das ist nicht auszuhalten und ihre Freunde würden sie niemals mögen, wenn sie auch nur einmal aus der Reihe tanzte - das glaubt sie zumindest. Darum beginnt sie ein Lügennetz zu spinnen, das sich immer enger um sie herum zusammenzieht. Natürlich ist Gias Leben nicht perfekt und es wird im Laufe des Buches immer deutlicher, dass sie auch richtige Probleme hat, aber bis zu dem Zeitpunkt ging sie mir so auf die Nerven, dass ich keine Sympathie für sie aufbringen konnte. Ihre Familie und Freunde konnten bei mir auch nicht wirklich punkten. Ihre Eltern gehen der Harmonie wegen Konflikten aus dem Weg und auch sonst scheinen sie Gefühle nicht zeigen zu können. Das Wichtigste ist für sie den Schein der Perfektion zu wahren. Gias Bruder ist am College, lässt sich nur am Wochenende mal blicken und hält seine kleine Schwester für ein hohles Modepüppchen, dessen Hauptlebenszweck ist, immer und überall die Beliebteste zu sein. Von Geschwisterliebe keine Spur. Gias Freunde Claire und Lainey und auch ihre Feindin Jules sind so eindimensional und austauschbar wie Pappaufsteller. Mal ehrlich, wie doof müssen Claire und Lainey sein, dass sie den Zickenkrieg vor ihren Augen nicht mitbekommen. Aber zum Glück gibt es da noch ein paar Dinge, die das Buch dann doch noch retten! Die Wichtigsten? Hayden und Bec, die Gia dann doch dazubringen etwas umzudenken und zu erkennen, dass das Leben nicht nur daraus besteht, der beliebtesten Clique anzugehören und den heißesten Freund zu haben. Bec entwickelt nach und nach eine Freundschaft mit Gia und dadurch sieht Gia, dass sie nicht immer perfekt sein muss um Freunde zu finden. Hayden kann man mit nur einem Wort beschreiben: Süß! Er ist fürsorglich, liebt seine Familie und ganz besonders seine Schwester. Seine Beziehung mit Gia, oder eher das Hin und Her zuvor ist wirklich toll beschrieben und das ist auch ein wichtiger Grund, warum ich dem Buch nicht nur 1 Stern gegeben habe. Kasie West kann Gefühle und Gedanken richtig toll beschreiben. Ihr Schreibstil ließ beinahe vergessen, dass ich einige der wichtigen Figuren eigentlich absolut nicht mochte. Ein nettes Detail am Rande: Die kleinen nerdigen Details, wie Haydens T-Shirts, die den Geek in mir vor Freude hüpfen ließ. Fazit "The Fill-In Boyfriend" ist eines dieser Bücher, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie lieben oder hassen soll. Aber Hayden, Bec & Kasie Wests Schreibstil waren mir dann doch 2 1/2 Sterne wert.

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  • Trotz etwas schwachem Ende, eine schöne kurzweilige YA-Geschichte

    The Fill-In Boyfriend
    Nightingale78

    Nightingale78

    15. July 2015 um 12:25

    Der Plot Am Abend, kurz vor Betreten der großen High School Party, auf die sich Gia Montgomery schon ewig freut, wird sie von Ihrem Freund sehr ungalant abserviert. Nach dem ersten Schock, steht sie vor der Frage ob sie allein in die Festhalle gehen soll, um ihren Freunden die Wahrheit zu sagen. Der Auftritt mit ihrem Freund sollte schließlich dazu dienen, seine Existenz vor allen zu beweisen. Doch dann entdeckt Gia einen attraktiven Jungen auf dem Parkplatz, der in seinem Auto auf seine Schwester wartet. Kurzentschlossen bittet sie ihn darum, den Ersatz-Bradley zu spielen. Ein paar kleine Lügen tun niemandem weh und Ersatz-Bradley wird sowieso nach diesem Abend nie wieder ihren Weg kreuzen. Und so verbringen die beiden einen netten Abend und fast alles läuft nach Plan. Tage später muss Gia sich aber eingestehen, dass ihr der Junge nicht mehr aus dem Kopf geht. Und dann steht plötzlich dessen Schwester vor ihr, die findet, Gia schulde Ersatz-Bradley ja noch einen Gefallen. Nicht ganz uneigennützig, schließlich möchte sie ihren vermeintlichen Exfreund auch wiedersehen, stimmt sie zu. Und so befinden sich Gia und Ersatz-Bradley auf einem weiteren nicht-Date, um ihm dieses Mal zu helfen. Doch wie lange kann das Lügennetz aufrecht erhalten werden? Diese Frage schrillt laut in Gias Kopf, als der echte Bradley sich plötzlich wieder bei ihr ankündigt.     Meine Meinung Kasie West hat sich längst mit ihren Büchern einen Stammplatz in meinem Regal gesichert. Das ist nicht neu. Seit ihrem Debüt „Pivot Point“ (deutscher Titel „Vergiss mein nicht“) habe ich alle ihre Bücher verschlungen. Es gibt für mich immer einen Unterschied zwischen fluffig und romantisch, und super verkitscht. Letzteres geht bei mir überhaupt nicht. Kasie West weiß stets mit ihren Geschichten die gewisse Leichtigkeit rüberzubringen, ohne dabei in den übertriebenen Kitsch zu driften. Auch mit THE FILL-IN BOYFRIEND, ihrem neuen zeitgenössischen Jugendbuch, hat sie es wieder geschafft. Es geht um Freundschaft, Familie und natürliche ein Wirrwarr von (romantischen) Gefühlen. Anfängliche Zweifel hatte ich bezüglich der Hauptfigur Gia. Mädchen wie sie, hinterlassen bei mir nicht immer einen guten Eindruck. Insofern überraschte es mich dann doch, wie sehr ich sie in mein Herz schloss. Hinter Gias naiver Oberflächlichkeit schlummert nämlich ein liebenswürdiges Mädchen und definitiv keine böse Kratzbürste. Von außen betrachtet ist sie das perfekte Mädchen. Schulsprecherin, Kopf der heißbegehrten Mädchenclique und auch bei den Jungs kommt sie immer an. Doch im Laufe der Handlung beobachtet man Gia dabei, wie sie sich durch ihre neue Bekanntschaft(en) von einer anderen Seite kennen lernt. Sie entdeckt Fehler an sich und in ihrem Leben, und beginnt ihr bisheriges Verhalten zu hinterfragen. Ihre Familie ist nicht so perfekt, wie Gia zunächst dachte. Und auch ihre Freundschaften zeigen Risse auf. Das als Leser zu beobachten ist schon herzergreifend, aber gleichzeitig genauso beflügelnd wie für Gia selbst, etwas Gutes daraus zu ziehen. Auch wenn das Enttäuschungen mit sich bringt. Aber was wäre Gia ohne ihren Ersatz-Bradley alias Hayden?! Er hat dieser Geschichte den Pfiff gegeben. Süß sicherlich, aber auch ein cleverer kleiner Nerd zum anbeten ist er. Auf den ersten Blick ist Hayden nicht unbedingt der ultimate Traumtyp, strahlt aber Charisma aus. Hayden ist loyal, hat ein enges Verhältnis zu seiner etwas jüngeren, vorlauten Schwester und geht vor allem auf Gia ein. Die beiden scheinen auf den ersten Blick verschieden, aber zusammen sind sie wunderbar harmonisch. Die Chemie ist definitiv vorhanden, nur dummerweise sind sie halt nicht zusammen sondern tun nur so. Auch die Nebenfiguren, wie Haydens Schwester und seine Hippie-Mutter wurden toll gezeichnet von der Autorin. Der totale Kontrast zum warmen, familiären Umfeld bei Hayden, ist Gias Zuhause. Die Eltern wirken immer etwas distanziert und auch zu ihrem Bruder pflegt Gia nicht die engste Beziehung. Kasie West hat diese gegensätzlichen Familien sehr schön erfasst.   In Gänze wurde ich wieder sehr zufriedengestellt. Ein Buch, wie ich es von Kasie West nicht anders kenne und liebe. Das Ende hingegen war mir etwas zu abrupt, daher gab es einen kleinen Punktabzug.     Fazit THE FILL-IN BOYFRIEND ist eine sehr gelungene zeitgenössische YA-Geschichte von einem Mädchen, welches durch ein Lügenmärchen zum ersten Mal sieht, was wirklich wichtig ist. Wunderbar realistisch gezeichnete Figuren und die gewisse romantische Note harmonieren mit der Message. Sehr kurzweilig + mit dem gewissen „Fluff“ = eben Kasie West.

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