Kaspar Dornfeld Der Weg zur Hölle

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Inhaltsangabe zu „Der Weg zur Hölle“ von Kaspar Dornfeld

Was haben Currywurstpappen, erschossene Hunde, geköpfte Fernsehmacher und ein Gespenst mit Angst vor tödlichen Krankheiten gemeinsam? In Berlin beginnt eine Mordserie. Menschen, die mit einer bestimmten Reality-Fernsehshow zu tun hatten, wird der Kopf abgesägt. Hauptkommissar Ernest Reemund und seine Leute sehen sich einem Täter mit überzogenen Moralvorstellungen gegenüber. Oder geht es doch nur um Drogen? Und was hat es mit dem Gespenst auf sich, dass die Geister der Ermordeten in das merkwürdige Leben nach dem Tod einführen will? DER WEG ZUR HÖLLE - das furiose Debut von Kaspar Dornfeld - ein Kriminalroman, wie es nur sehr selten einen gibt.
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    Der Weg zur Hölle

    Duffy

    09. September 2013 um 07:21

    Eine Mordserie in Berlin. Die Opfer sind Menschen, die mit einer Reality-Show im Fernsehen zu tun haben und auf äußerst brutale Weise, nämlich durch Abtrennung der Köpfe, umgebracht werden. Kommissar Reemund und seine Mitarbeiter ermitteln im Umfeld der TV-Show, beschäftigen sich mit übersteigerten Moralvorstellungen und müssen auch das Drogengeschäft ins Visier nehmen. Krimidebut von Dornfeld, von dem weitere Bücher vorliegen. Mit Reemund hat er einen Kommissar erfunden, mürrisch und unkonventionell, der schon mal die eine oder andere Correctness außer Acht lässt, dessen Privatleben ein Trümmerhaufen ist und dessen Benehmen zu wünschen übrig lässt. Mit einen Wort: Grobklotz. Das bedient natürlich jede Menge Klischees und hat mit der wahren Polizeiwelt recht wenig zu tun. Das fällt aber nicht auf, denn beim Ermitteln nimmt es der Kriminalist recht genau und analytisch, nur so richtig symphatisch wird einem der Despot nicht. Dafür ist der Plot nicht schlecht, Dornfeld packt eine Menge Stoff in seinen Erstling, Ganz besonders originell ist der Erzähler der Geschichte, das ist nämlich ein Geist, der dem Kommissar zufällig über den Weg läuft und von ihm während des Falles beobachtet wird. So erfahren wir eine Menge über das Leben unserer Seele (Geistes) nach dem Tod und mit welchen Widrigkeiten man sich als Toter herumzuschlagen hat. Das ist gut, originell und eine tolle Idee, wird aber manchmal ein wenig zu lang, dann muss sich Dornfeld wieder bemühen, in die Story zurückzukommen. Alles in allem ein gutes Debut, die zwei Bücher, die danach kamen, erfüllen die Erwartungen, die der Autor geweckt hat. Für den Krimifan ganz sicher eine Entdeckung, Dornfeld schreibt flüssig, fast wie aus dem Stand. Will man mehr lesen.

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