Kaspar Panizza Teufelskatz

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Inhaltsangabe zu „Teufelskatz“ von Kaspar Panizza

Die Ermordung eines ehemaligen Priesters durch einen Profikiller führt Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel direkt in die Niederungen der katholischen Kirche. Auf den Spuren des letzten Briefes eines Pfarrers versuchen Steinböck und sein Team, den jahrzehntealten Sumpf aus Mord und Vertuschung aufzuklären. Währenddessen wendet sich Frau Merkel der Kirche des fliegenden Spagettimonsters zu. Und wieder treibt die Katze Steinböck zur Verzweiflung und diesmal direkt in die Fänge des Polizeipsychologen.

Herrlich!

— nellsche

München-Krimi - Ernstes Thema, heiter erzählt

— Leserin71

Merkelsche Teufelskatz samt Dreamteam(gefolge)...neue Ermittlungen in & um München

— dreamlady66

Wann kommt nochmal der 3. Fall für Steinböck, Hasleitner, Mayer & Miss Merkel raus? ;)

— SigiLovesBooks

Skurriler und unterhaltsamer Regionalkrimi mit tierischem Ernst und Samtpfoten-Begleitung

— Tine13

Absolut fesselnd, authentisch mit der nötigen Portion an Humor

— dartmaus

Einer toller Krimi, dem die Gratwanderung zwischen Humor und ernster Spannung bestens gelungen ist.

— Bibliomarie

Und wieder bringt Frau Merkel alle fast zur Verzweiflung - aber auch zur Lösung! Herrlich!

— MissStrawberry

Perfekte Mischung aus Spannung und Humor

— StephanieP

Auch diesmal spannend und unterhaltsam!

— Katzenmicha

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  • Teufelskatz

    Teufelskatz

    nellsche

    21. October 2017 um 15:17

    Kommissar Steinböck und sein Team haben einen neuen Fall: Ein Auftragskiller hat einen ehemaligen Priester ermordet. Steinböck soll nun die Hintergründe ermitteln. Dabei geraten er und sein Team in einen jahrzehntealten Sumpf aus Mord und Vertuschung. Steinböcks Katze Frau Merkel ist selbstverständlich auch wieder bei den Ermittlungen mit bei und treibt Steinböck mehr als einmal zur Verzweiflung.Ich fand bereits den ersten Band “Saukatz” großartig und dem steht dieser zweite Band in nichts nach. Ich wurde wieder bestens unterhalten und hatte meinen Spaß.Das Ermittlerteam ist absolut einzigartig und speziell. Und ich finde jeden einzelnen super. Steinböck ist ein toller Chef und sehr locker. Die Szenen, wie er mit seiner Katze Frau Merkel spricht, sind klasse und herrlich ironisch und humorig.Frau Merkel ist mein absoluter Liebling. Ihre Blicke und Sprüche bringen mich regelmäßig zum Lachen. Genauso stelle ich mir die Gedanken meiner Katzen vor, wenn sie mich komisch anschauen. Ein herrlicher Lesespaß.Auch Emil und Ilona, die das Team vervollständigen, finde ich super dargestellt. Er ein farbiger Sechzigerfan im Rollstuhl, sie intelligent und noch in der Ausbildung. Sie sind beide äußerst sympathisch und unterhaltsam.Der Plot ist sehr gut durchdacht. Neben den humorvollen Szenen und Dialogen, die sich durch das Buch ziehen, gibt es einen sehr ernsten Hintergrund, der gut transportiert wird und mich traurig werden ließ. Sehr gelungen finde ich auch die Dialoge, die teilweise im bayerischen Dialekt verfasst sind und dadurch sehr authentisch und passend wirken.Ein wunderbarer und humorvoller Krimi, den ich absolut großartig fand! Ich will mehr von Frau Merkel und dem Team! Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Teufelskatz" von Kaspar Panizza

    Teufelskatz

    kasparcampos

    Jetzt nochmal die neue Leserunde. Das erste mal hat nicht geklappt. Komme mit diesem Programm einfach nicht zurecht. Endlich sind sie wieder da. Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel. Nach „Saukatz“ kommt jetzt die „Teufelskatz“. Dieses Mal wird es Frau Merkel mit dem fliegenden Spaghettimonster und Kommissar Steinböck mit dessen Anhängern, den Pastafaris zu tun bekommen. Doch nicht nur die rauben Steinböck und seinem Team den Schlaf, sondern auch der geheimnisvolle Brief eines sterbenden Priesters, der, seinen Tod vor Augen ,das Beichtgeheimnis bricht und von einem schrecklichen Mord an einem Jungen und einem katholischen Pater berichtet. Missbrauch und dessen Vertuschung von Seiten der Kirche gehören genauso zum Inhalt der Geschichte, wie  Steinböcks erstes Treffen mit dem Polizeipsychologen. Auch Steinböcks alter Schulfreund Peter Obstler, Informant und Kenner der Münchner Unterwelt, wie auch eine Gruppe japanischer Polizeianwärter sorgen für viel Witz und Augenzwinkern. Lasst euch einfach überraschen. Ich bin mir sicher, ihr werdet genauso viel Spaß mit der „Teufelskatz“ wie auch schon mit der „Saukatz“ haben. Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben und veröffentlichen einer Rezension bei Amazon. Gerne auch noch bei anderen Internet - Buchhändlern. Der Gmeiner-Verlag hat mir 25 Printexemplare und 5 Ebooks zur Verfügung gestellt, die ich gerne unter interessierten Lesern verlosen möchte. Bitte teilt mir mit, ob ihr eine Printausgabe oder ein ePub haben möchtet. Ich werde versuchen, täglich auf eure Kommentare und Fragen zu antworten. Ach ja, der Termin. Bitte bewerbt euch bis zum 20.September. (Bin im Urlaub!) Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann, wie Ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehören das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches.  Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.   Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit

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    • 711
  • Wer kannte schon "Das fliegende Spaghettimonster"?

    Teufelskatz

    Leserin71

    20. October 2017 um 16:36

    Zum Inhalt:Eigentlich sollte es der perfekte Mord sein, wenn nicht ausgerechnet die Katze eine gute Nase gehabt hätte. Diese Katze, die dem Kommissar Steinböck (Vorname unbekannt) gehört, spielt nun schon im zweiten Band von Kasper Panizza mit und gibt ihrem Dosenöffner viele wichtige Impulse. Einmal angefangen, ziehen Steinböcks Ermittlungen große Kreise in die höchsten Hierarchieebenen und stoßen auf weitere Tote. Aber wer war der Täter?Meine Meinung:Nicht nur das fliegende Spaghettimonster, ein dementer Erzbischof,  auch der Kommissar und seine Katze, die bezeichnenderweise auf den Namen "Frau Merkel" hört, tragen wesentlich zur Unterhaltung in diesem Buch bei. Schnell wird klar, dass das eigentlich Thema Kindesmissbrauch ist. Die Kombination aus Heiter-skurrilem und Bitterernstem ist hier sehr gut gelungen. Der Kommissar und sein Team mit einem schwarzen, bayerischen Sechzegerfan und einer wiefen Streifenpolizistin lösen den Fall mit einer Leichtigkeit und vollem Einsatz, der mir imponiert hat. Ein Seitenhieb auf die japanische und bayerische Kultur hat mich sehr erheitert.Gerne vergebe ich 5 von 5 Weißwürsten.

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  • Merkelsche Teufelskatz samt Dreamteam(gefolge)...neue Ermittlungen in & um München

    Teufelskatz

    dreamlady66

    18. October 2017 um 23:24

    (Inhalt, übernommen)Die Ermordung eines ehemaligen Priesters durch einen Profikiller führt Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel direkt in die Niederungen der katholischen Kirche. Auf den Spuren des letzten Briefes eines Pfarrers versuchen Steinböck und sein Team, den jahrzehntealten Sumpf aus Mord und Vertuschung aufzuklären. Währenddessen wendet sich Frau Merkel der Kirche des fliegenden Spagettimonsters zu. Und wieder treibt die Katze Steinböck zur Verzweiflung und diesmal direkt in die Fänge des Polizeipsychologen.Zum (genialen) Autor:Kaspar Panizza wurde 1953 in München geboren. Er stammt aus einer Künstlerfamilie. Die Arbeiten seines Vaters, eines bekannten Kunstmalers, prägten ihn ebenso wie die vor mehr als 100 Jahren entstandenen, von der Zensur verfolgten Bücher seines Urgroßonkels Oskar Panizza. Nach dem Pädagogik-Studium machte Kaspar Panizza eine Ausbildung zum Fischwirt. Später entdeckte er seine Liebe zur Keramik. Nach abgeschlossener Ausbildung mit Meisterprüfung arbeitete Kaspar Panizza zunächst als Geschirr-Keramiker und später als Keramik-Künstler im Allgäu. 2004 übersiedelte er nach Mallorca, wo er eine Galerie mit Werkstatt betrieb und zu schreiben begann. Seit 2009 lebt Kaspar Panizza in Ribnitz-Damgarten an der Ostsee und betreibt dort zusammen mit seiner Ehefrau ein Keramik-Atelier.Schreibstil/Fazit:DANKE an Kaspar (Panizza) für Deine Zusage zur Teilnahme an einer etwas grösseren Leserunde sowie schnelle Belieferung meines signierten Exemplares aus dem Gmeiner-Verlag mit perfektem Cover bei 246 Seiten und diversen teilweise recht kurzknappen Kapiteln sowie einer angenehmen Leseschrift. Ich freute mich riesig auf Deinen speziellen Katzenkrimi Nr. 2 um Frau Merkel und Herrn Steinböck in und um München spielend und war, seitdem ich diesen kürzlich im Fachbuchhandel (meines Vertrauens) schon entdecke, ganz neuGierig drauf...und, natürlich wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht, sondern hatte viele skurrile & auch schmunzelnde aber durchaus auch spannende (Ermittlungs)Momente, die mich diesen Wohlfühlkrimi mit immer wieder gewissen Rückblenden doch sehr schnell und auch zügig lesen liessen.Das gewählte Thema "Mißbrauch an Jugendlichen durch Pädophile" und das noch in heiligen Gemäuern ist nach wie vor brandaktuell und in aller Munde - ich finde es gut, wie Du es aufgreifst und angenehm hier verarbeitest und Nichts verschleierst gar tabuisierst - das können und wollen nicht Viele, Hut ab.Mit der Story um das fliegende Spaghettimonster konnte ich leider nicht so viel anfangen, es gehörte aber als immer wiederkehrende Umrandung einfach mit dazu und ebenso ist ja Vieles Ansichtssache.Was für eine Ideenvielfalt, die Dich umgibt - Du wirst nie müde oder gar satt vom Schreiben - das (em)pfinde ich als toll und auch angenehm und so wie ich es verstanden habe,  steht nächsten Herbst Band 3 um Frau Merkel und ihrem Dreamteam (ua im Stoiberzimmer) Nichts mehr im Wege - gut so und, überzeugt Euch selbst!

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  • Frau Merkel und das fliegende Spaghettimonster

    Teufelskatz

    BuchNotizen

    18. October 2017 um 18:20

    Franz Gruber, ein ehemaliger Priester, heute beim Sozialamt in München tätig, wurde ermordet. Es sollte wie ein Herzinfarkt aussehen, wenn es da nicht ein paar Details gäbe …Kommissar Steinböck und sein Team übernehmen die Ermittlungen. Bei dieser Inhaltsangabe könnte es sich um einen ganz gewöhnlichen Krimi handeln, wenn der Mörder nicht ein Profikiller wäre, der Nachbar des Toten kein überzeugter Anhänger der Pastafaris wäre, der Kommissar Steinböck keine Katze mit dem Namen Frau Merkel hätte, der Autor keinen humorvollen Schreibstil hätte Mit diesen Zutaten ist „Teufelskatz“ aber ein humorvoller und ungewöhnlicher Kriminalroman, mit einem durchaus ernsten Hintergrund geworden. Kommissar Steinböck findet in der Wohnung des Toten einen Brief mit brisantem Inhalt: Kindesmissbrauch in einem Klosterinternat. Vor Jahren kamen ein Junge und ein Priester ums Leben. Die Vorfälle wurden von der Kirche vertuscht. Bei den Ermittlungen im erzbischöflichen Ordinariat stößt Steinböck, nicht nur beim Erzbischof, auf eine Wand aus Schweigen. Bei einem missglückten Mordversuch kommt der Profikiller ums Leben und danach überschlagen sich die Ereignisse. Steinböck und sein Team haben alle Hände voll zu tun. Das Münchner Team ist mir sehr sympathisch. An der Seite von Kommissar Steinböck ermitteln Emil Mayer jr., der sich mit den Worten vorstellt: „Neger, Rollstuhlfahrer und 60er Fan“ und Ilona Hasleitner, die Jüngste im Team. Ein wichtiges Teammitglied ist Steinböcks Katze Frau Merkel, die ihn überallhin begleitet und mit ihrem Sarkasmus und Schlagfertigkeit, Steinböck zum Wahnsinn und zum Polizeipsychologen treibt. Frau Merkel nimmt kein Blatt vor den Mund und äußert lautstark ihre Gedanken. Zwei weitere Charaktere haben es mir angetan. Der Pastafari-Anhänger Horsti und Obstler, Steinböcks Kontakt zur Unterwelt. Kritik an der Kirche kann auf verschiedene Arten ausgeübt werden, Humor ist eine davon. Die Katze Frau Merkel ist vom fliegenden Spaghettimonster (FSM) fasziniert und führt mit ihm lange nächtliche Gespräche auf den Mülltonnen.Das fliegende Spaghettimonster wird, von der in den USA entstandenen Religionsparodie Pastafari, als Gottheit verehrt. Pastafari will die Willkür der Religionen aufzeigen und hat eigene 10 Gebote aufgestellt. Wer weitere Details zu FSM erfahren möchte, wird auf Wikipedia fündig. Kaspar Panizza ist mit “Teufelskatz” eine Mischung aus Humor und, dem Thema angemessener Ernsthaftigkeit, gelungen. Die zurückhaltende Beschreibung der Missbrauchsvorfälle kommt mir sehr entgegen. Das ernste Thema Missbrauch wird sehr sachlich beschrieben. Der humorvolle Schreibstil tut der Spannung des Kriminalfalls keinen Abbruch. Die Dialoge zwischen Steinböck und der Katze sind ein kluger Schachzug, kritische Kommentare und unbequeme Gedanken gefahrlos zu äußern. Die Figuren sind authentisch und Steinböcks Träume geben einen anderen Blick auf seinen Charakter. München und der bayerische Dialekt wecken bei mir Heimatgefühle. Wobei der Dialekt so entschärft ist, dass er auch für “Nordlichter” gut verständlich sein sollte. Ich bin von “Teufelskatz” so begeistert, dass ich mit Vergnügen auch den Vorgänger “Saukatz” lesen werde. Eine Fortsetzung ist geplant. Fazit “Teufelskatz” ist humorvoll, witzig und mit viel Situationskomik geschrieben und trotzdem an den richtigen Stellen ernst und sachlich. Der Krimi liest sich sehr spannend und endet mit einer überraschenden Auflösung. Absolute Leseempfehlung für alle, die einen spannenden und ungewöhnlichen Kriminalroman lesen wollen.

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  • Kommissar und Katze

    Teufelskatz

    bettinahertz

    15. October 2017 um 21:55

    Teufelskatz Autor: Kriminalroman Franz Gruber, ein ehemaliger Priester, nunmehr Angestellter bei der Stadt München, wird ermordet in seinem Haus aufgefunden. Die Anzeichen deuten daraufhin, dass ein Profikiller am Werk war. Wer war Franz Gruber, wer hat ein Motiv ihn zu töten bzw. einen Profikiller zu beauftragen. Was steckt dahinter. Kommissar Steinböck und seine einzigartige Katze Frau Merkel inkl. Dessen Ermittlerteam haben wieder alle Hände / Pfoten voll zu tun, um Licht ins Dunkel zu bringen. Ehe sie sich versehen, befinden sie sich in Niederungen der Katholischen Kirche und dessen jahrzehntelangen Sumpf aus Mord, Misshandlung und Vertuschung. Teufelskatz aus der Feder von Kaspar Panizza ist der zweite Kriminalroman mit dem Kommissar Steinböck und seiner Katze Frau Merkel. Die beiden haben einen ganz besonderen Draht zueinander, nämlich den der Kommunikation, sprich sie reden miteinander und verstehen sich mitunter wortlos. Witzig und irritierend wird es für die Umwelt, wenn Steinböck seiner Frau Merkel antwortet. Diese Kuriosität war für mich im Krimi Genre völlig neu. Es ist absolut köstlich und erheiternd, wie die beiden miteinander reden und umgehen, praktisch wie zwei alte Latschen. So eine Katze hat schon eine messerscharfe Beobachtungsgabe und diese kommt dem Steinböck natürlich bei seinen Ermittlungen zugute. Die Schreibweise ist somit sehr unterhaltsam, ja witzig, ohne dass die Thematik des Ermittlungsfalles, der es wirklich in sich hat, zu verharmlosen. Diese Kombination ist mir noch in keinem Krimi untergekommen, hier hat der Autor in der Tat eine Gratwanderung geleistet, bei der beide Seiten gerecht wurden. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und es kommen immer mehr Fakten aus den Tiefen der katholischen Kirche und aus Grubers familiärem Umfeld ans Licht. Das Ermittlerteam Steinböck fand ich sehr faszinierend, der im Rollstuhl sitzende Emil Meyer und die Ilona Hasleitner ergänzen sich mit Steinböck und Frau Merkel perfekt. Mir hat der Kriminalroman super gefallen und werde mir noch den ersten Teil „Saukatz“ beschaffen, er ist zwar für diesen zweiten Band nicht zwingend notwendig, aber ich denke, da erfährt man genau, wie es zu dieser magischen Verbindung zwischen Kommissar und Katze kommt. Ansonsten kann ich Teufelskatz absolut empfehlen und vergebe dafür auch fünf Sterne.

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  • Humovoller, interessanter Krimi

    Teufelskatz

    Euridike

    15. October 2017 um 00:01

    Klappentext:Die Ermordung eines ehemaligen Priesters durch einen Profikiller führt Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel direkt in die Niederungen der katholischen Kirche. Auf den Spuren des letzten Briefes eines Pfarrers versuchen Steinböck und sein Team, den jahrzehntealten Sumpf aus Mord und Vertuschung aufzuklären. Währenddessen wendet sich Frau Merkel der Kirche des fliegenden Spagettimonsters zu. Und wieder treibt die Katze Steinböck zur Verzweiflung und diesmal direkt in die Fänge des Polizeipsychologen.Meine Meinung:Teufelskatz ist das zweite Buch von Kaspar Panizza um Kommissar Steinböck, seinem Ermittlerteam und seiner Katze "Frau Merkel". Der Autor hat einen flüssigen und witzigen Schreibstil, der das Lesen angenehm leicht macht. Die Seiten fliegen nur so dahin.Die Geschichte ist eine super Mischung aus Humor und Krimi mit leider immer aktuellem Hintergrund. Kaum hat man über einen besonders lustige Szene gelacht, läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken. Dieser Spagat zwischen Lachen und Weinen ist dem Autor gut gelungen.Ich mag Steinböck und sein Team, zu dem ja auch " Frau Merkel "gehört. Die Personen wirken so echt mit ihren Ecken und Kanten und mit ihrem charmanten Münchner Dialekt. Überhaupt ist die Stadt München als Kulisse eine gute Wahl und wird sehr anschaulich dargestellt.Während der fortschreitenden Handlung erfährt man viel Wissenswertes über die Pastafaris und die katholische Kirche, eine sehr interessante Kombination in einer Geschichte.   Am Schluss wird alles zufriedenstellend aufgeklärt.Fazit:Diese Buch hat mir von Anfang an gefallen. Das besondere Ermittlerteam, der interessante Fall und der charmante Dialekt haben mich überzeugt.

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  • Nichts geht ohne "Frau Merkel"!

    Teufelskatz

    Tine13

    11. October 2017 um 15:34

    Der städtische Angestellte Franz Gruber wird tot in seiner Wohnung aufgefunden und wie sich herausstellt hatte er Besuch von einem Profikiller. Kurz darauf wird dieser ungeschickte Profi aber auch tot aufgefunden. Wer steckt hinter dieser merkwürdigen Geschichte? War es die geldgierige Verwandtschaft, oder hat etwa die priesterliche Vergangenheit von Gruber, schuld an diesen Morden!?Kommissar Steinböck und seine Katze „Frau Merkel“ gehen auf Spurensuche und begegnen dabei nicht nur netten Monstern…..! Dem Autor Kaspar Panizza gelingt es hervorragend in diesem bayrischen Lokalkrimi das bitterernste Thema Missbrauch mit oft doch skurrilen Humor zu mischen. Allein sein Ermittlerteam, angeführt von Kommissar Steinböck und seiner ihm immer auf Schritt und Tritt folgenden Katze, sorgte bei mir für so manchen Schmunzler:) So eine Katze am Arbeitsplatz hat schon was;) So ein Tier sorgt ja allgemein für gutes Klima, was allerdings nicht bei jedermann angesagt ist. Das stört Frau Merkel aber überhaupt nicht und beschert "Herrchen" Steinbock am Ende sogar einen Besuch beim Psychologen.  Der Schreibstil ist locker, humorvoll und packend. Skurriler Glaube an Spaghettimonster trifft auf althergebrachten Glaubenseifer. Es gibt jede Menge zu ermitteln und sogar Altfälle werden aufgearbeitet. Dies ist schon der zweite Fall der Münchner Katze und ihrem Ermittlerteam. Den ersten Teil kenne ich leider noch nicht, er steht aber schon auf meiner Wunschliste!  Spannung trifft auf Witz, das mag ich sehr und ich kann die „Teufelskatz“ besonders Lokalkrimifans und Katzenfreunden  guten Gewissens ans Herz legen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    Bellis-Perennis

    10. October 2017 um 17:04

    Nach „Saukatz“ ermitteln KHK Steinböck und sein Team, dem auch die Teufelskatze Frau Merkel angehört, in einem komplexen Fall.Franz Gruber, ein ehemaliger Priester wird ausgerechnet von der Journalistin Sabine Husup tot aufgefunden, der er ein Interview zu einem brisanten Thema geben wollte. Schnell stellt sich heraus, dass der Tote ermordet wurde. Steinböck & Co übernehmen den Fall. Bei ihren Ermittlungen treffen sie auf einen Pastafari, also einen Jünger der Religion des „Fliegenden Spaghetti Monsters“, deren Besonderheit es ist, als Zeichen des Glaubens ein Nudelsieb als Kopfbedeckung zu tragen. (Keine Angst, die Religion gibt es wirklich). Da fällt es gar nicht weiter auf, dass Steinböck mit Frau Merkel spricht.Bei den Recherchen zu Grubers Umwelt entdecken sie ein Brieffragment, das den Schlüssel zu einem vertuschten und längst zurückliegenden Kindesmissbrauch in einem katholischen Internat ist. Doch nicht nur die Kirche hätte allen Grund, Gruber ermorden zulassen. Auch eine schnöde Erbschaft von läppischen 6 Millionen Euro ist ein veritables Motiv.Meine Meinung:Dieser Krimi ist trotz des ernsten Themas, herrlich zu lesen und lässt die Leser schmunzeln. Sei es, dass Frau Merkel, spitze Bemerkungen macht oder dass Steinböck plötzlich zu Sherlock Holmes von München wird, weil das einer japanischen Polizeidelegation so eingeredet worden ist. Die Japaner sind ein Spaß für sich: Sie verweigern Sushi und Reis. Dafür fallen sie wie die Termiten über Weißwürste, Bier und Knödel her.Sprachlich wieder ein Meisterwerk, das vor Wortwitz nur so sprüht.Neben den „schrecklichen Quartett“ erhalten neue und alte Figuren Platz sich zu verwirklichen. Lachen musste ich über den Psychologen, der selbst Probleme mit der holden Weiblichkeit hat und deshalb Rat von Steinböck will. Die Gegenleistung: Steinböck wird für voll diensttauglich und die Katze als Bereicherung für das Betriebsklima erklärt. Da bin ich nun gespannt, wie lange das währt, ist doch der bekannte Katzenhasser Staller wieder im Dienst. Der hat ja, wegen Frau Merkels Streichen, einige Monate in der Klapsmühle verbringen müssen. Fazit:Ein Krimi, der trotz des ernsten Themas, humorvoll daherkommt. Gerne gebe ich fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Teufelskatz"

    Teufelskatz

    Zsadista

    10. October 2017 um 11:30

    Kommissar Steinböck hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Und das hängt nicht nur mit seiner Katze Frau Merkel zusammen. Sein neuer Fall führt ihn in die Niederungen der katholischen Kirche. Ein ehemaliger Priester wurde durch einen Profikiller ermordet. Und dann taucht auch noch ein seltsamer Brief im Besitz des Ermordeten auf. Durch die Ermittlungen wird ein alter Fall wieder aufgerollt. Haben die Vorkommnisse von vor Jahrzehnten wirklich etwas mit dem neuen Fall zu tun? Steinböck und Frau Merkel haben Arbeit und es wird Zeit, damit anzufangen. „Teufelskatz“ ist der zweite Krimi mit Kommissar Steinböck und Frau Merkel aus der Feder des Autors Kaspar Panizza. Das Cover mit der schwarzen Katze ist einfach schön. Vor allem, weil die Katze sich glänzend heraus hebt. Die Inhaltsangabe gab mir dann den Rest und ich musste das Buch lesen. Steinböck ist mir richtig sympathisch gewesen. Er ist humorvoll, ein bisschen dusselig, aber nicht doof dargestellt. Seine Truppe fand ich genauso sympathisch. Frau Merkel war auch schon witzig und hatte ihre Auftritte, jedoch wusste ich nicht genau, warum gerade sie die Hauptfigur ist. Zur Aufklärung des Falles selbst hat sie nichts beigetragen. Der Krimi selbst hat eine etwas merkwürdige Zusammenstellung. Zumindest kam ich nicht so ganz damit klar. Zum einen ist diese wirklich humorvolle super Truppe um den Kommissar. Da musste ich ständig lachen und schmunzeln. Dazu steht im Gegenzug das Thema des Falles. Es geht hier um Kindesmissbrauch in der Kirche. Ich fand, den Grat zwischen den Themen nicht ganz getroffen. Auf der einen Seite bin ich noch am Lachen auf der anderen wird dann ein Kind missbraucht. Ich liebe humorvolle Krimis, allerdings müssen dann die Themen zueinander schon passen. Klar ist auch ein Mord nichts humorvolles, jedoch tu ich mir bei Missbrauch oder Vergewaltigungen in humorvollen Krimis schwer. Der Schreibstil an sich ist locker und sehr gut zu lesen. Auf den Täter kam ich am Ende dann nicht. Leider war auch keine Andeutung während der Story auf den Täter, dass man hätte drauf kommen können. Das vermisse ich dann immer in Krimis, weil ich selbst immer viel mitermittle um darauf zu kommen. Auch war der Schluss wieder ein typisches Krimi Ende. Ich finde, viele Autoren tun es sich mit solchen Enden etwas zu einfach. Mehr kann ich ohne zu spoilern leider nicht dazu schreiben. Im Großen und Ganzen tue ich mir bei der Rezi hier etwas schwer. Das Buch an sich von Seiten der Polizei her, hat mir super gefallen. Der Hype um das Spaghetti Monster war mir etwas zu viel, vor allem im Bezug mit Frau Merkel. Wobei es auch nicht wirklich etwas mit dem Fall zu tun hatte. Die Sache mit dem Kindesmissbrauch fand ich für einen so humorvollen Krimi etwas zu stark. Ich entscheide mich für die besseren 4 Sterne und weise darauf hin, dass man sich hier im Klaren sein muss, dass es im Fall um Kindesmissbrauch geht. Vielleicht sollte die Inhaltsangabe des Verlages damit auch vervollständigt werden. Denn in der Inhaltsangabe wird nur „ … den jahrzehntealten Sumpf aus Mord und Vertuschung aufzuklären.“ Da bekommt man leicht falsche Vorstellungen vom Inhalt und nicht jeder mag etwas über Missbrauch lesen. 

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  • Schwarze Krimigroteske mit Tiefgang

    Teufelskatz

    UlrikeG-K

    09. October 2017 um 20:48

    Ein ehemaliger Pfarrer wird ermordet. Kurz vor seinem Tod hatte er sich mit einigen hohen Kirchenvertretern in Verbindung gesetzt, weil ihm Informationen zu Ohren gekommen waren, die einen bislang vertuschten Fall von Kindesmissbrauch aufzudecken drohten, der sich vor rund dreißig Jahren in einem Augsburger Jungeninternat zugetragen hatte und im Zuge dessen zwei als Selbstmorde getarnte Morde verübt wurden.Der Mord an dem ehemaligen Geistlichen ruft Kommissar Steinböck auf den Plan, einen recht ungewöhnlichen Ermittler, der von seiner Katze mit dem schönen Namen Frau Merkel begleitet wird, mit der er regen Gedankenaustausch pflegt.Zusammen mit seinen bewährten und nicht minder ungewöhnlichen Mitarbeitern Ilona Hassleitner und Emil Mayer jr. und der ewig dazwischenfunkenden Reporterin Sabine Husup kommt Steinböck einer ungeheuerlichen Sache auf die Spur, bei der er mehr als einmal in dem üblichen Sumpf von Klüngel- und Vetternwirtschaft steckenbleibt, bis es ihm dennoch gelingt, Licht in diesen scheinbar unauflöslichen Wirrwarr zu bringen...Für seinen zweiten Krimi um das Ermittlergespann Steinböck und dessen schwarze Katze mit dem sprechenden Namen Frau Merkel hat sich Kaspar Panizza eine Thematik ausgesucht, die auch harte Gemüter zum Schaudern bringen kann: sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, dessen Aufdeckung durch eine Reihe von Morden verhindert werden soll. Ein Thema, das per se abstößt und vielleicht nur so zu ertragen ist, wie der Autor es uns darbietet: verpackt nämlich in eine aberwitzige, oftmals surreale Rahmenhandlung, in der Klamauk eine wichtige Rolle spielt, die vor Wortwitz nur so sprüht und bei der man aus dem Lachen kaum herauskommt.Da folgen wir einem Kommissar, der zwar das Herz auf dem rechten Fleck hat, aber eine Anzahl von Marotten sein eigen nennt, unter denen die verbale Kommunikation mit seiner respektlosen, spöttischen und schlagfertigen schwarzen Katze die vielleicht seltsamste ist. Desweiteren begegnen wir Menschen, die mit Nudelsieben auf dem Kopf herumlaufen und sich so äußerlich zum Kult der Pastafari, der Anhänger des fliegenden Spaghettimonsters bekennen. Und den es, so erfährt man durch Google, sofern man es nicht schon wusste, tatsächlich gibt und der in dem Krimi für slapstickreiche Szenen sorgt. Wir lernen darüberhinaus einen Polizeipsychologen kennen, der reif für seine eigene Couch ist, mörderische Erbschleicher, undurchsichtige, zwielichtige oder halbdemente Kirchenvertreter, schleimige Politiker, originelle Münchner Typen, denen der Kommissar auf der Straße begegnet, und, um das Maß vollzumachen, eine Gruppe von japanischen Kriminalisten, die sämtliche Stereotypen erfüllen und dennoch, oder gerade deswegen, die Lachmuskeln strapazieren.Funktioniert das, habe ich mich während des Lesens immer wieder gefragt? Wie geht das - Klamauk und bierernstes Thema in einem?Wie auch immer Kaspar Panizza es geschafft haben mag - es funktioniert hervorragend! Nie verliert er das Verbrechen aus den Augen, das er durch die unkonventionellen, aber dennoch überaus cleveren Ermittler aufdecken lässt. Immer auch gelingt es ihm, den Leser zu erschüttern - um ihn dann, quasi als Ausgleich für so viel Böses, mit einer weiteren skurrilen Einlage zu erfreuen, die Lust auf mehr macht, auf viel mehr aus der Feder von Kaspar Panizza!Und so kann ich natürlich nicht umhin, jedem Krimileser mit viel Sinn für Humor die Teufelskatz aufs Wärmste zu empfehlen!

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  • nicht nur für Katzen- und München-Fans ein Highlight

    Teufelskatz

    irismaria

    09. October 2017 um 16:06

    Spätestens nach den ersten Kapiteln wird klar, dass sich hinter der schwarzen Katze und dem Teller Spaghetti auf dem Cover Bild eine Begegnung der ganz besonderen Art verbirgt. Denn der Regiokrimi "Teufelskatz" von Kaspar Panizza hat den Untertitel "Frau Merkel und das fliegende Spaghettimonster". Es ermitteln wie schon im ersten Band der Münchner Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel und das weitere Team, das aus ähnlich skurrilen Typen besteht. Es geht um den Mord an einem ehemaligen Priester, der mit einem Missbrauchsfall, der Jahrzehnte zurückliegt, zu tun hat. Trotz dieser bedrückenden Thematik ist das Buch unterhaltsam zu lesen, was vor allem an den wunderbaren Dialogen zwischen dem Kommissar und seiner Katze und vielen weiteren skurrilen Begegnungen liegt. Allerdings überschreitet der Autor die Grenze vom Humor zum Klamauk nicht und bei den Unterhaltungen über verschiedene Religionen ist viel Nachdenkenswertes. Mir hat schon der erste Band der Reihe, "Saukatz", gut gefallen und meine Erwartungen wurden auch hier nicht enttäuscht. Ich hoffe auf weitere spannende Geschichten mit Kommissar Steinböck seinem Team und natürlich der Katze Frau Merkel. Mein Fazit: absolute Leseempfehlung für diesen Krimi, der nicht nur für Katzen- und München-Fans ein Highlight ist

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  • Der zweite Fall für Frau Merkel

    Teufelskatz

    dartmaus

    09. October 2017 um 14:22

    Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Ich liebe Katzen von daher hätte ich dieses Buch auf jeden Fall in die Hand genommen. Inhalt: Nachdem die Leiche eines Priesters gefunden wird, beginnen Steinböck und sein Team, allem voran die Katze Frau Merkel, zu ermitteln. Während der Ermittlungen stoßen die Ermittler auf ein Netz aus Vertuschungen, die die katholische Kirche jahrzehntelang betrieben hat. Meine Meinung: Der lockere, flüssige und humorvolle Schreibstil des Autors hat es mir leicht gemacht in die Geschichte einzutauchen. Ihm ist es gelungen ein absolut grausames Thema, nämlich den Missbrauch in katholischen Internaten, in einem Buch unterzubringen. Ohne Beschönigungen oder Heucheleien hat er die Abgründe dieser Taten und deren Folgen für die Opfer dargestellt. Aufgelockert immer wieder mit den teils humorvollen Ermittlungsansätzen und den witzigen Dialogen mit Frau Merkel. Und genau diese Mischung macht das Buch aus. Die relativ kurzen Kapitel halten die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite auf einem hohen Niveau. Auch bei der Ermittlung des Täters tappt man als Leser bis ziemlich zum Schluß im Dunkeln. Man wird immer wieder auf die falsche Fährte geführt. Auch den Bezug zu den Anhängern des fliegenden Spaghettimonsters fand ich sehr gelungen, obwohl ich diese nur aus dem Brandenburger Raum kenne, scheinen sie auch in Bayern heimisch zu sein. Das ganze Buch hat mich von der ersten bis zur letzten begeistert und ich hoffe auf weitere Fälle für und mit Frau Merkel. Mein Fazit: Meine absolute Leseempfehlung.

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  • Steinböck und Frau Merkel - unschlagbar

    Teufelskatz

    Bibliomarie

    09. October 2017 um 13:09

    Als Franz Gruber tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, ist nur einem sehr aufmerksamen Spusi-Mitarbeiter zu verdanken, dass ein Mord erkannt wird. Gruber hatte von einem sehr vermögenden Onkel eine üppige Erbschaft zu erwarten und da auch Grubers Mutter erst kürzlich einen sehr seltsamen tödlichen Unfall hatte, ist Kommissar Steinböcks Aufmerksamkeit geweckt. Doch dann findet sich ein Brief in der Wohnung, ein sterbender Priester wollte nicht mit der Last einer Beichte vor seinen Schöpfer treten und bat Gruber, selbst ein ehemaliger Priester, um Rat. Es handelt sich um Kindesmissbrauch in einem Klosterinternat, einem toten Pater und einen toten Schüler. Diese zweite Spur führt Steinböck bis ins erzbischöfliche Ordinariat, wo er auf eine Mauer des Schweigens stößt. Steinböck ist ein kauziger, aber aufrechter Beamter. Mit seinem Team, zwei originell gezeichneten Mitarbeitern und seinem Spiritus Rector, der Katze Frau Merkel, macht er sich auf die Suche. Frau Merkel ist eine ganz besondere Katze, wie alle Vertreter ihrer Rasse. Sie hält Zwiesprache mit Steinböck, der aber immer ganz unbesonnen laut auf ihre Eingebungen antwortet. Kein Wunder, dass ihm dieser Umstand einen Termin beim Psychologen beschert. Kaspar Panizza hat seinen zweiten Krimi um Steinböck und sein außergewöhnliches Team vorgelegt und was mir dabei ganz besonders gefällt, ist die leichte Hand mit der er schwere Themen angeht. Dabei gleitet die Geschichte nie in Klamauk und unpassende Komik ab, trotz des witzigen und hintergründigen Humors, der den Roman beherrscht. Er nimmt sich dem Thema Kindesmissbrauch mit Respekt und klarer Haltung an. Steinböck und seine Kollegen dürfen kauzig sein, Frau Merkel darf  die Ermittlungen mal anschubsen und für Chaos sorgen. So wird ihre Bekanntschaft mit den Anhängern der „Pastafaris“ auch zu einer Erweiterung von Steinböcks Weltbild sorgen. Ein paar urige Münchner Typen, die mit ihrem Dialekt noch für eine regionale Färbung sorgen, runden den gelungenen Krimi ab. Es ist mein zweites Buch des Autors und ich finde es noch besser als den Vorgängerband. Man muss den ersten Band „Saukatz“ nicht kennen, um sich sofort in der Geschichte auszukennen, aber ich könnte mir vorstellen, dass man gleich den Ursprung der sonderbaren Freundschaft zwischen Steinböck und seiner Katze kennenlernen möchte.

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