Leserpreis 2018
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kasparcampos

vor 1 Jahr

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Jetzt nochmal die neue Leserunde. Das erste mal hat nicht geklappt. Komme mit diesem Programm einfach nicht zurecht.

Endlich sind sie wieder da. Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel. Nach „Saukatz“ kommt jetzt die „Teufelskatz“. Dieses Mal wird es Frau Merkel mit dem fliegenden Spaghettimonster und Kommissar Steinböck mit dessen Anhängern, den Pastafaris zu tun bekommen. Doch nicht nur die rauben Steinböck und seinem Team den Schlaf, sondern auch der geheimnisvolle Brief eines sterbenden Priesters, der, seinen Tod vor Augen ,das Beichtgeheimnis bricht und von einem schrecklichen Mord an einem Jungen und einem katholischen Pater berichtet. Missbrauch und dessen Vertuschung von Seiten der Kirche gehören genauso zum Inhalt der Geschichte, wie  Steinböcks erstes Treffen mit dem Polizeipsychologen. Auch Steinböcks alter Schulfreund Peter Obstler, Informant und Kenner der Münchner Unterwelt, wie auch eine Gruppe japanischer Polizeianwärter sorgen für viel Witz und Augenzwinkern. Lasst euch einfach überraschen. Ich bin mir sicher, ihr werdet genauso viel Spaß mit der „Teufelskatz“ wie auch schon mit der „Saukatz“ haben.

Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben und veröffentlichen einer Rezension bei Amazon. Gerne auch noch bei anderen Internet - Buchhändlern.

Der Gmeiner-Verlag hat mir 25 Printexemplare und 5 Ebooks zur Verfügung gestellt, die ich gerne unter interessierten Lesern verlosen möchte. Bitte teilt mir mit, ob ihr eine Printausgabe oder ein ePub haben möchtet. Ich werde versuchen, täglich auf eure Kommentare und Fragen zu antworten.

Ach ja, der Termin. Bitte bewerbt euch bis zum 20.September. (Bin im Urlaub!)

Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann, wie Ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehören das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. 
Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt
Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

 

Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit

Autor: Kaspar Panizza
Buch: Teufelskatz

melanie1984

vor 1 Jahr

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Schon in Saukatz habe ich Frau Merkel ins Herz geschlossen 😻. Als liebevolle Katzenmami und Krimifan möchte ich unbedingt wieder mitlesen. Im Gewinnfall würde ich mich über eine Printausgabe freuen, damit die Saukatz Gesellschaft im Bücherregal bekommt.

Antek

vor 1 Jahr

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Oh die Mieze auf dem Cover guckt mich so lieb an und die Beschreibung hört sich klasse an, das wird bestimmt ein spaßiger Krimi. Ich würde mich irre freuen, wenn ich Kommissar Steinböck und seine Frau Merkel kennenlernen dürfte.

Ein Print-Buch ist mir immer lieber, aber dabei sein ist alles

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Booky-72

vor 1 Jahr

194- bis zum bitteren Ende. Ein schmutziges Thema. Aber bei allem Spaß, den mir das Schreiben dieses Buch gemacht hat, habeich nie vergessen wie aktuell und menschenverachtend der Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist.
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nun hab ich im Urlaub alle vorgenommenen Abschhnitte fertig gelesen und sogar einige Bücher beenden können, nur mit dem posten klappte es ganz und gar nicht.
Das ende hat mir gut gefallen, durchweg gab es einen guten Humor und die nötige Spannung im buch.
das fliegende Spaghettimonster hat sich gut durch die Geschichte gezogen und war ja immer präsent.

kasparcampos

vor 1 Jahr

194- bis zum bitteren Ende. Ein schmutziges Thema. Aber bei allem Spaß, den mir das Schreiben dieses Buch gemacht hat, habeich nie vergessen wie aktuell und menschenverachtend der Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist.

@Booky-72
VIELEN Dank für deine tolle Reiz. Hoffentlich bist du beim nächsten Mal wieder dabei. Einen kleinen Vorgeschmack werde ich in den nächsten Tagen einstellen. LG Kaspar

Vampir989

vor 1 Jahr

194- bis zum bitteren Ende. Ein schmutziges Thema. Aber bei allem Spaß, den mir das Schreiben dieses Buch gemacht hat, habeich nie vergessen wie aktuell und menschenverachtend der Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist.

Danke das ich dieses tolle Buch lesen durfte.Mir hat es sehr gut gefallen.Hier ist meine Rezension die ich noch auf anderen Portalen gepostet habe.

https://www.lovelybooks.de/autor/Kaspar-Panizza/Teufelskatz-1452943763-w/rezension/1502619477/

kasparcampos

vor 1 Jahr

194- bis zum bitteren Ende. Ein schmutziges Thema. Aber bei allem Spaß, den mir das Schreiben dieses Buch gemacht hat, habeich nie vergessen wie aktuell und menschenverachtend der Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist.

@Vampir989
Danke für deine tolle Reiz. Freut mich,dass du soviel Spaß mit dem Buch hattest. Weiterhin viel Freude beim Lesen. LG KASPAR

kasparcampos

vor 1 Jahr

Leseprobe zum neuen Steinböck

Sonntag

Hasso Käskopf schaute selbstverliebt
in den Spiegel. Mit einer Pinzette zupfte er noch mal seine Augenbraue nach. Dann drückte er die Nasenflügel nach innen und suchte nach Mitessern, bevor er sich mit dem gleichen Zeigefinger affektiert die Zähne putzte. Schließlich überprüfte er an dem seitlich angebrachten Schminkspiegel das Haartransplantat und lächelte selbstzufrieden. Da hatten sich die 5000 Euro rentiert, auch wenn er noch nicht sicher wusste, ob sein Körper sie nicht abstoßen würde.
„Durch und durch ein schöner Mann“, stellte er fest und wischte sich noch ein paar imaginäre Fussel vom Kragen. Natürlich war er eitel, aber er war davon überzeugt, dass nur schöne Menschen wirklich erfolgreich sein konnten. Außer-dem liebte er es, jungen Frauen zu imponieren.
„Je jünger desto dümmer“, flötete er seinen Wahlspruch vor sich hin. Es gab zwar nur wenige, bei denen er landen konn-te und deswegen beruhigte er sein Ego, indem er vorgab besonders wählerisch zu sein. Je mehr Geld, desto mehr Einfluss, desto mehr Macht. Er war jetzt 68, sah aus wie 50 und fühlte sich wie 25. Und er hatte ein großes Vorbild. Donald Trump. Er verehrte diesen Mann. Weil er ein Blender war. Trump erklärte den Menschen, dass sie Vollidioten seien und dafür liebten Sie ihn. Und ein Teil seiner Mitmenschen waren nicht anders Nur Käskopf wollte nicht ihre Liebe sondern ihr Geld. Die Geschäfte liefen gut, um nicht zu sagen blendend. Nicht gerade typisch für einen Anwaltskanzlei. Er kannte Kollegen, die kämpfen mussten, die jeden Falschparker vertraten. Aber er, er hatte zehn Angestellte, ein Büro mit eigenem Bad, eine Villa in Bogenhausen und ein Haus am Gardasee. Hasso Käskopf hatte es geschafft.
Es klingelte an der Tür. Heute war Sonntag. Die Kanzlei war geschlossen. Käskopf blickte auf seine goldene Rollex. Er erwartete niemanden und überlegte das Klingeln zu igno-rieren. Aber eitle Menschen sind auch neugierige Menschen und so entschloss er sich an die Tür zu gehen. Ein verhäng-nisvoller Entschluss wie sich bald herausstellen sollte.
„Sie!“, sagte er verblüfft. „Was wollen Sie?“
„Ich bin gekommen um Sie zu töten.“

*
Als Mojo Guambo in München aus dem Flugzeug stieg sog er tief die Luft ein. Der leichte Geruch nach Kerosin störte ihn nicht. Ganz im Gegenteil seit Monaten hatte er nicht mehr derart saubere Luft eingeatmet. Mojo Guambo war Student an der HFF, Hochschule für Film und Fernsehen. Er war jetzt 23 Jahre alt und lebte seit 15 Jahren in Deutsch-land. Damals nahmen ihn das Ehepaar Guambo auf und adoptierten ihn. Als er 18 war, starben beide bei einem La-winenunglück in den Alpen. Mojo der gerade Abitur ge-macht hatte bestand die Aufnahmeprüfung für die HFF und, hätte er damals nicht das Ehepaar von Domenik und Maxi Müller kennengelernt, wäre ein Studium nie möglich gewe-sen. Die Domeniks sorgten dafür, dass er eine kostenlose Wohnung in ihrem Haus bekam und umhegten ihn wie ihren eigenen Sohn. Jetzt war er zurück und er freute sich, sie endlich wiederzusehen, auch wenn die angekündigte Willkommensparty am Wochenende nicht in seine momentane Stimmungslage passte. Das letzte Semester verbrachte er in seiner alten Heimat Ghana in der Hauptstad Accra, besser gesagt auf der größten Müllhalde für Elektroschrott in Westafrika. Er drehte dort einen Dokumentarfilm für seine Abschlussarbeit an der HFF. Das leise Rattern der S-Bahn, die grünen Wiesen, all die sauberen Häuser und Bäume voller Obst die vorbei huschten nahm Mojo mit Genugtuung auf.
„Hier bin i dahoam“, sagte er leise und zog seinen Rucksack näher zu sich heran. Dann dachte er an die zurückliegenden Monate und Übelkeit kam in ihm auf. All die Kinder die mit wunden Knien, oft auf schmutzigen Styropor Platten knieten und aus verbrannten Laptops und PCs das Silber, Kupfer, Aluminium und Zinn herauslösten. Von Glas und scharfe Metallteilen, waren Hände und Arme voller Schnitte und Wunden, meist entzündet und eitrig, durch all die Gifte und den Dreck in dem sie wühlten. Und über all dem lag eine hochgiftige Wolke aus Schwefel und schwarzen Qualm, ausgelöst durch brennende Kabel, Kühltruhen, Drucker, Computer und Autoreifen. „Toxic City“, wie sie es nannten, einer der giftigsten Orte der Welt. Mit mehr als 5000 Men-schen die dort arbeiten und die meisten davon Kinder. Die Einfahrt der S-Bahn unter die Erde riss ihn plötzlich aus seinen Gedanken. Die Lichter im Waggon flackerten kurz bevor sie angingen und er wusste, dass es nicht mehr weit war. Nächste Station ‚Hauptbahnhof‘, umsteigen in die U-Bahn und dann endlich daheim.
*
Montag

Es war die Sonne, die Steinböck an diesen Spätsommermorgen weckte. Offenbar hatte er die Vorhänge nicht aus-reichend zugezogen. Die Katze lag am Fußende und blinzel-te ihn an.
„Morgen, Frau Merkel“, sagte er und schwang elegant die Füße aus dem Bett.
„Denk dran, du bist nicht mehr der Jüngste, du solltest auf deine Bandscheibe achten“, meinte sie, streckte sich aus-giebig machte einen Buckel und sprang vom Bett. „Ich geh dann mal Emil wecken“, rief sie, bevor sie durch den Win-tergarten die Wohnung verließ.
Emil Mayer jr. Neger, Rollstuhlfahrer und 60iger Fan, so wie er sich selbst vorzustellen pflegte, war Steinböcks jun-ger Kollege. Er war Anfang 30 und wohnte seit etwa drei Wochen in der Nachbarwohnung. Steinböck hatte sie ihm besorgt, nachdem Emils Wohnblock luxussaniert wurde und man dazu als erstes den Lift austauschen wollte. Eigentlich sollte die Wohnung für Maxi Müller freibleiben, aber nach-dem die sicherlich noch ein paar Jahre in der Giesinger JVA für Frauen sitzen würde, stimmten das Ehepaar von Dome-nik sofort zu, als sie von Emils Notlage hörte. Steinböck hatte sich einen Kaffee gemacht und flegelte sich in seinem Korbsessel. Das Tabak-Päckchen Schwarzer Krauser auf den Knien drehte er sich gekonnt eine Zigarette. Der Som-mer war da und eine Menge der Pflanzen, hier in seinem Wintergarten, blühten und wuchsen wie verrückt. Eigentlich hatte Steinböck keine Ahnung von Topfpflanzen, aber die Pflegeanweisungen von Maxi Müller funktionierten vorzüg-lich und inzwischen hatte er auch Spaß daran.
„Morgen Chef, kann ich reinkommen“, rief Emil.
„Freilich, magst an Kaffee.“
„Gern, i mach man scho selber, moagst auch noch einen.“
Steinböck verneinte und beobachtete Emil, wie der mit sei-nem Rolli, die Katze wie immer vorne auf seinen Knien sit-zend, geschickt durch den Wintergarten kurvte. Die von Domeniks hatten vor Emils Einzug noch sämtliche Schwel-len im Erdgeschoss rollstuhlgerecht umbauen lassen. Die Katze kam zurück und machte es sich wie immer in dem Kübel mit der Marihuanapflanze bequem.
„So schlecht kann des Zeug nicht sein, wenn du dich da immer nei legst“, brummte der Kommissar.
„Ja, nur schade, dass du die Blüten und Blätter immer auf den Kompost wirfst wo es doch genug notleidende Interes-senten auf der Straße gäbe.“
„Bloß komisch dass am nächsten Tag von dem Zeug nichts mehr da ist“, sagte er streng.
„Glaubst du wirklich, dass ich mich abends an die Ecke stell und das Zeug an die Kids verhökere“.
Steinböck winkte ab, er merkte selbst dass er Blödsinn er-zählte. Aber das war wohl seinem schlechten Gewissen ge-schuldet, dass er die Pflanze immer noch nicht entsorgt hat-te. Aber er meinte sie sollte ihre Chance haben. Schließlich konnte die Pflanze ja nichts für die Staatlich Bayerische Ha-schisch Paranoia. Inzwischen kam Emil zurück. In der einen Hand den Kaffeebecher mit der anderen vorsichtig den Rolli bugsierend.
„Ich hätt dir den Kaffee auch machen können“, sagte Stein-böck als Emil neben ihm den Pot auf den Korbtisch stellte.
„Ich sitz zwar im Rollstuhl aber ansonsten bin i ned bled“, antwortete Emil patzig.
„Ist schon gut“, sagte Steinböck beschwichtigend.
„Tut mir leid aber da bin ich empfindlich. Ich weiß schon, dass du es bloß gut meinst.“ In diesem Moment klingelte Emils Handy.
„Es ist die Ilona, sie kann dich mal wieder nicht erreichen“, sagte er vorwurfsvoll. Steinböck tastete seine Hose ab und suchte nach seinem Smartphone. Grinsend zog er es heraus und sagte:
„Schmutzleer, was ist los?“
„Mir hätten a Leich, in der Neuhauser Strass 48, im sechsten Stock. Die Ilona ist schon dort. Ich fahr dann besser ins Prä-sidium. Soll ich die Katz mitnehmen?“, fragte Emil.
Wenn sie nach Steinböcks Meinung auch sonst nicht viel Vernünftiges von sich gab, hatte die Katze doch einen er-staunlichen Riecher dafür ob jemand ermordet worden war.
„Eindeutig Mord?“, fragte Steinböck nach.
„Sieht aus wie eine Hinrichtung, sagt die Ilona.“
„Gut, ich nehm sie trotzdem mit.“
Als der Kommissar die Wohnung verließ röhrte draußen schon Emils Golf GTI als er vom Hof fuhr. Auf dem Gang kam ihn ein junger großgewachsener Schwarzer und eine weiße Frau mittleren Alters mit schulterlangen, kastanien-braunen Haar entgegen.
„Sie müssen Kommissar Steinböck sein“, sagte er und zeigte eine Reihe funkelnd weißer Zähne. „Mein Name ist Mojo Guambo, ich wohne im zweiten Stock und bin gestern aus Afrika zurückgekommen.“
Der Kommissar schob Frau Merkel auf den linken Unterarm und reichte ihm die Hand,
„Schön Sie zu sehen Amely hat mir schon viel von Ihnen erzählt.“
„Auweh, sakra wie deppert von mir, darf ich vorstellen An-na Maria Becker, meine Dozentin für Dokumentarfilm“, antwortete Mojo im perfekten Münchner Slang.
Steinböck reichte ihr die Hand und sah ihr nun das erste Mal ins Gesicht. Und dann war er plötzlich da, der Mann mit dem großen Hammer. So etwas von grünblauen Augen, hatte er noch nie gesehen. Er spürte wie er darin versank. Der schmerzhafte Kontakt mit den Krallen der Katze, brachte ihn zurück in die Wirklichkeit. Immer noch hielt er die Hand von Anna Maria Bäcker in der seinen und sie machte auch keinerlei Anstalten sie ihm zu entziehen. Ihr Lächeln war wie ein Schlag in die Magengrube, was natürlich ein idiotischer Vergleich war, denn da war nichts was weh tat, selbst die Krallen von Frau Merkel spürte er nicht mehr. Ihm blieb einfach die Luft weg. Aber eins war ihm klar. Er musste hier weg.
„Angenehm“, stammelte er mit krächzender Stimme. „Tut mir leid ich muss, eine Leiche in der Neuhauser Straße.“
Und dann verschwand er eilig durch die Haustüre.

*

Steinböck wusste, dass es kein gutes Zeichen war wenn die Katze auf der Rückenlehne des Beifahrersitzes Platz nahm.
„Was war das?“
„Was war was?“, fragte Steinböck mürrisch.
„Ich dachte schon, du gibst den Löffel ab.“
„Was soll das?“
„Dein Puls hüpfte innerhalb weniger Sekunde von 60 auf 180. Also was war los?“
Steinböck schwieg und tat so als wenn er sich besonders auf den Verkehr konzentrieren müsste.
„Aha, diese grünen Augen waren schuld? Nicht, dass das menschliche Auge auch nur im Entferntesten an die Funktionalität und Schönheit eines Katzenauges heranreicht, so kann ich den Augen dieser Frau einen gewisse Faszination nicht absprechen.“
Eine kurze Vollbremsung beendete abrupt den Monolog von Frau Merkel, die von der Rückenlehne rutschte und sich gerade noch in die Sitzfläche krallen konnte.
„Wir sind da. Kommst du mit oder willst du noch ein paar Liegestützen machen?“, fragte Steinböck mit hämischen Grinsen während er sein ‚Polizei im Dienst‘ in die Wind-schutzscheibe klemmte. Leider währte sein Triumph nur kurz. Der Beamte in der Eingangstür, der ständig Leute davon abhalten musste, das Haus zu betreten, begrüßte ihn grantig:
„Servus Steinböck, kommst du a scho. Heit muasst z’Fuß laffen. Im Lift is die SpuSi. Die Leich is im sechsten Stock.“
Er setzte die Katze ab und machte sich fluchend auf den Weg. Eine kleine Ewigkeit und drei Pausen später erreichte Steinböck endlich die Wohnung. Direkt gegenüber der Ein-gangstür war der Lift in dem Staller von der SpuSi auf dem Boden kniete, herumliegende Papiere aufsammelte und in Tüten steckte. Staller war Frau Merkels Erzfeind und sie hatte es im letzten Jahr wirklich geschafft, ihn für einige Monate in die Nervenklinik zu bringen.
„Was besonderes?“, fragte er immer noch keuchend.
Staller sah auf und seine Miene verfinsterte sich.
„Is die Katz auch wieder da?“, fragte er bitter
„Ja schon, aber lass du sie in Ruh, dann lässt sie dich auch in Ruh. Also, was besonderes mit den Zetteln?“
„Auf jeden steht ‚Letzte Mahnung‘.
„Sonst nichts?“
„Sonst nichts“, wiederholte Staller und schüttelte den Kopf.
„Wie viele sind‘s denn?“
„Stuckera fuchzge.“
„Aber auf den einem ist ein Schuhabdruck.“
„Schön bringts den in die KTU. Vielleicht hilft der uns ja weiter.“
Steinböck wandte sich ab und ging in das Büro. Noch zwei Kollegen von der SpuSi mit ihren Ganzkörperkondomen waren unterwegs. Links standen drei Schreibtische und rechts war eine geöffnete Tür, durch die er Hasleitner sehen konnte, wie sie den Inhalt eines Papierkorbs untersuchte. Er stülpte sich zwei Plastikschoner über die Schuhe und ging hinein. Ein recht makaberer Anblick bot sich ihm......

Jetzt gehts erst richtig los. Erscheinungsdatum leider erst im Frühjahr 2019.

Booky-72

vor 1 Jahr

194- bis zum bitteren Ende. Ein schmutziges Thema. Aber bei allem Spaß, den mir das Schreiben dieses Buch gemacht hat, habeich nie vergessen wie aktuell und menschenverachtend der Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist.

hier auch meine Rezi, es hat mich sehr gefreut

https://www.lovelybooks.de/autor/Kaspar-Panizza/Teufelskatz-1452943763-w/rezension/1504353699/

bei Amazon, wld und lesejury unter Bookstar eingestellt.

Happines

vor 12 Monaten

194- bis zum bitteren Ende. Ein schmutziges Thema. Aber bei allem Spaß, den mir das Schreiben dieses Buch gemacht hat, habeich nie vergessen wie aktuell und menschenverachtend der Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist.

Vielen herzlichen Dank, dass ich mitlesen durfte. Ich wurde wunderbar von Frau Merkel unterhalten! https://www.lovelybooks.de/autor/Kaspar-Panizza/Teufelskatz-1452943763-w/rezension/1510119912/1510123230/ BItte verzeit mir meine Abwesenheit in der Leserunde, aber momentan ging es einfach drunter und drüber...

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