Kaspar Schnetzler Das Gute

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Inhaltsangabe zu „Das Gute“ von Kaspar Schnetzler

Es ist das Jahr 2012: Familientreffen auf dem Zürichsee. Ein paar Menschen aus Zürich, Bayern, Wien, den USA sind an den Ort ihrer Wurzeln zurückgekehrt. Nach Zürich, wo Kaspar Schnetzlers Familienchronik 1912 beginnt. Die Toten gesellen sich dazu: ein melancholischer Stadtpolizist, eine lesehungrige Zürcher Hausmutter und ihre feministische Tochter, eine sektengläubige Oboistin, ein drogensüchtiger Träumer. Vier Generationen der Familie Frauenlob-Gerber, die immer nur an das Gute glauben wollten und in den Strudel der Geschichte gerieten.

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  • Rezension zu "Das Gute" von Kaspar Schnetzler

    Das Gute
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. June 2011 um 08:53

    In seinem Roman „Das Gute“ erzählt Kaspar Schnetzler die Geschichte der schweizerischen Familie Frauenlob-Gerber, die im Jahr 1912 mit dem Besuch Kaiser Wilhelms II in Zürich beginnt und 2012 mit einem großen Familientreffen endet. Über ein ganzes Jahrhundert begleitet der Leser die Familien Frauenlob und Gerber, deren Wege sich in den Dreißiger Jahren kreuzen, als Walter Frauenlob Hanni Gerber heiratet. Ihre drei Kinder gehen in den folgenden Jahren durch persönliche und gesellschaftsbedingte Hochs und Tiefs, in denen Glauben, Religion, Tradition und Vaterlandsliebe eine große Rolle spielen. Obwohl die Familie stets nach dem Guten strebt, ist sie im Leben nicht gefeit vor Einflüssen politischer Ereignisse, die die Schweiz und die Welt zu besagter Zeit erschütterten. Die Handlung ist chronologisch aufgebaut und richtet sich nach den tatsächlichen historischen Gegebenheiten des letzten Jahrhunderts. In diesem Rahmen lässt Kaspar Schnetzler die einzelnen Familienmitglieder agieren, deren Sorgen, Nöte, Konflikte, Freude und Leid er nahezu perfekt darstellt. Es werden Themen wie Sektenzugehörigkeit, Emanzipation und Patriotismus aufgegriffen, die bis heute aktuell sind. Sprachlich ausgereift gelingt es dem Autor, den Zeitgeist auf besondere Art und Weise einzufangen und authentisch widerzugeben. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das Schicksal der Familie Frauenlob-Gerber mit großem Interesse verfolgt, Einiges über schweizerische Sitten und Gebräuche erfahren und dabei meine Geschichtskenntnisse aufgefrischt. Kaspar Schnetzler hat mit seiner Familienchronik ein Stück Zeitgeschichte geschrieben, die zugleich eine bemerkenswerte Liebeserklärung an die Schweiz ist.

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