Kat Kruger Die Nacht hat Krallen

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht hat Krallen“ von Kat Kruger

Der WOLF in ihm wartet auf sein Erwachen Als Außenseiter Connor nach Paris kommt, erhofft er sich ein neues, aufregendes Leben, doch das fällt anders aus als erwartet: Seine mysteriösen Gasteltern entpuppen sich als Werwölfe und eröffnen ihm eine geheime Welt im Pariser Untergrund. Dort gärt der Konflikt zwischen den geborenen und den gebissenen Gestaltwandlern. Als Connor infiziert wird, gerät er in den Fokus eines Mannes, dessen Ziel es ist, die Wölfe vom Angesicht der Welt zu tilgen. In Connor liegt der Schlüssel dazu, und er muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht ...

Schlecht, Schlechter, Kat Kruger

— Abby90
Abby90

Eine sehr interessante Kulisse. Nur die Wahrheit über Conner kommt ein bisschen spät, zeitweise ein bisschen langweilig. Trotzdem I like it.

— Leseratte2007
Leseratte2007

Eine Geschichte, die sich für mich zu sehr aufs Klischee stürzt und dessen Charaktere mich leider nicht wirklich überzeugen konnten!

— LeoLoewchen
LeoLoewchen

Der Auftakt einer Trilogie, die mich nicht packen konnte.

— Fabella
Fabella

Spannende Werwolf-Fantasy trifft auf Science-Fiction! Die Kulisse des Pariser Untergrundes gibt Pluspunkte! Absolut lesenswert!

— Schmoekermaedchen
Schmoekermaedchen

Eine Mischung aus Coming-Of-Age, Mystery, Spannung, Action und Fantasy mit jeweils einer guten Prise Humor und Romantik - einfach lesenswert

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Werwölfe und Wissenschaft...kann gewaltig schiefgehen

    Die Nacht hat Krallen
    Abby90

    Abby90

    18. April 2017 um 20:11

    Meine Meinung: Wie ihr ja wisst liebe ich Werwölfe und Bücher darüber so richtig, aber bei diesem Buch bin ich mir absolut nicht sicher was ich nun davon halten soll. Aber fangen wir mal lieber am Anfang an. Gefunden hab ich es eigentlich schon recht zeitig, aber mir aus irgendeinem unerfindlichen Grund nie gekauft, sondern immer was anderes mitgenommen (im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Entscheidung). Dann jedoch gab es das bei den Taschenbuchtagen und ich dachte mir „Greif zu!“ und hab es dann doch mitgenommen. Vom Stil her war es wirklich super zu lesen und auch recht einfach gehalten ohne allzu stark ins Schwafeln oder ins Fachliche abzudriften. Aber das war auch schon alles was sehr positiv war, denn ich musste immer wieder denken: „Ernsthaft?“ Gut Wissenschaft und Werwölfe hatte ich da schon öfter zwischen den Fingern durchrieseln lassen, aber eine solche Story zu schreiben lässt mich dann doch zweifeln. Nicht an mir selbst, sondern eher an der Autorin, denn es war so durcheinander, dass ich öfter mal mit dem Gedanken gespielt habe, der Autorin zu schreiben um ihr eine Richtung vorzugeben. Immerhin hat sie damit nicht nur mich als Leser sondern auch ihre eigenen Protagonisten verwirrt, was ein gewisser Trost gewesen ist. Aber in Puncto verrückter Wissenschaftler schlägt das Buch wohl nicht einmal Frankenstein selbst. So, aber bevor ich zu viel verrate, komme ich lieber mal schnell zur Bewertung. Was bzw. wie ich das jetzt bewerten soll bin ich mir zwar noch nicht ganz sicher aber ich versuche mal die guten gegen die meiner Meinung nach schlechten Punkte abzuwägen. Eine unheimlich schwere Aufgabe, wenn man die komplette Story bedenkt, deswegen glaube ich, dass ich mich hier dafür entscheide, nur 1 Rosenblatt fallen zu lassen. Kennt ihr das Buch schon und könnt was dazu sagen?

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  • Sehr gelungenes Buch! Unbedingt lesen!

    Die Nacht hat Krallen
    Leseratte2007

    Leseratte2007

    19. June 2016 um 11:04

    Darum geht es: Als Außenseiter Connor nach Frankreich kommt, erhofft er sich ein neues, aufregendes Leben, doch das fällt anders aus als erwartet: Seine mysteriöse Gasteltern entpuppen sich als Werwölfe und eröffnen ihm eine geheime Welt im Pariser Untergrund. Dort gärt der Konflikt zwischen den geborenen und den gebissenden Gestaltswandlern. Und Connor gerät in den Fokus eines gefährlichen Wissenschaftlers, dessen Forschungsziel es ist, die Wölfe vom Angesicht der Welt zu tilgen. Quelle Klapptext Meine Meinung: Dieses Buch ist die einsame Spitze. Der Auftakt ist spannend und gleichzeitig lernt man den Protagonisten und seine Umgebung kennen. Man wird langsam in sein neues Leben eingeführt und besucht mit diesem viele Orte in Paris. Auch seine neuen Freunde werden vorgestellt und ein Rätsel wird aufgebaut. Ein paar Geheimnisse wie das Geheimnis seiner Gasteltern werden aufgedeckt. Der Inhalt ist immer überraschend und nicht vorhersehbar. Ich empfehle es allen die Fantasy und Geheimnisse lieben.Manchmal zieht sich der Inhalt und von manchen Offenbarungen wünscht man sich mehr, aber trotzdem sehr interessant und lesenswert.Der 2. Band ist leider nur als E-Book erhältlich, während es den 1.Band auch als Taschenbuch gibt.

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  • Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Die Nacht hat Krallen"

    Die Nacht hat Krallen
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    Weißt du, wozu du fähig bist? …was tief in dir schlummert? …wann es ausbricht? Heute habe ich für euch das Buch “Die Nacht hat Krallen” vom Kat Kruger aus dem cbt Verlag. Dank eines Stipendiums für eine Pariser Schule, sieht Connor endlich das Ende als elender Außenseiter. In Paris kann er ganz neu anfangen und endlich dazugehören. Allerdings ist alles etwas anders als erwartet… Für “Gasteltern” sind seine Gastmutter Amara und ihr Freund Arden noch sehr jung und irgendwie äußerst seltsam. Doch Conner hätte sich niemals träumen lassen, WIE seltsam! Denn Amara und Arden können sich in Werwölfe verwandeln – aber nicht nur sie! Bald bemerkt Connor, dass der Pariser Untergrund eine zweite Welt für die Werwölfe ist. Allerdings gibt es in jeder Welt verschiedene Seiten. Hier gibt es die, die sich von Geburt an verwandeln können und die, die erst von einem anderen Werwolf gebissen wurden. Als ob das alles nicht schon verstörend genug wäre, ist Connor bald tiefer in die ganze Sache verwickelt, als ihm lieb ist! Denn ein böser Wissenschaftler will die Werwölfe vernichten – und Connor soll ihm dabei helfen! Da ich noch nie etwas über Werwölfe gelesen habe war ich gespannt, ob man dieses Thema realistisch rüberbringen kann. Als die erste Verwandlung dann beschrieben wurde, musste ich ein wenig lächeln, da es für meinen Geschmack ein wenig too much war.  “Realistisch” also im Sinne von authentisch war für mich überhaupt nichts an diesen Werwölfen. Generell konnten mich auch die einzelnen Charaktere nicht wirklich von sich überzeugen. Connor sollte wohl eher mysteriös und geheimnisvoll rüberkommen, hat mich hingegen an einigen Stellen eher etwas genervt, genauso wie seine Gasteltern, deren Funktion man auch erst nach und nach erkennen konnte. Allerdings gab es viele spannende und sehr dynamische Stellen, die mich zwar nicht immer mitreißen konnten, dafür aber wieder etwas Schwung in die gesamte Geschichte gebracht haben. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und passt sehr gut zum Buch! Insgesamt eine Geschichte, die sich für mich zu sehr aufs Klischee stürzt und dessen Charaktere mich leider nicht wirklich überzeugen konnten! Ich vergebe 3 1/2 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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    • 3
  • Der Auftakt einer Trilogie, die mich nicht packen konnte.

    Die Nacht hat Krallen
    Fabella

    Fabella

    08. February 2015 um 12:49

    Inhalt: In sein Austauschjahr in Paris legt Connor alle Hoffnungen. Endlich einmal nicht der Außenseiter zu sein, ist sein größter Wunsch. Doch schon bald wünscht er sich, SO nicht dazuzugehören. Aufgenommen von seinen Gasteltern, die sich als Werwölfe entpuppen, gerät er in ein Netz von Kreaturen, die große Konflikte mit sich herum tragen.  Denn Werwolf ist nicht gleich Werwolf. Hier scheint es einen ganz erheblichen Unterschied zu geben, zwischen so geboren und verwandelt. Doch eigentlich möchte Connor gar nicht wirklich was davon wissen, denn schließlich ist es nicht sein Konflikt. Doch dann gerät er in die Hände eines durchgeknallten Forschers, dessen Hauptziel es ist, die Wölfe zu vernichten. Und Connor soll ihm unbewusst dabei helfen. Meine Meinung: Hmm, ja ... ok. Ich bin mal wieder etwas zweigeteilt. Erhofft hatte ich mir mal wieder einen wirklich tollen Roman über paranormale Wesen mit ihrer einzigartigen Faszination. Statt dessen bekam ich als Hauptpersonen drei Jugendliche, die voll mit Problemen waren. Probleme der Pubertät, auf dem Weg sich selbst zu finden - oder eben nicht. Ungeklärte Beziehungen und Dramen. Zickige Verhaltensweisen - die, vielleicht geheimnisvoll wirken sollten, mich aber eher nervten. Eifersüchteleien und Connor, aus dem man eh nie ganz schlau wurde. Gewürzt mit 2 Gasteltern, die mir auch nicht wirklich sympathisch waren und deren Rolle sich erst nach und nach herausstellte, wenn auch nur teilweise. Was mich persönlich am meisten störte war eigentlich das viele Geschwafel über diese und jene Wölfe, wie sie entstanden sind, wie hier mit Genen gearbeitet wurde. Immer in meinen Augen nichts halbes und nichts ganzes. Viele Sachen waren für mich einfach nur umrissen .. wie z.B. ein Ausflug in die Unterwelt. Meiner Meinung nach hätte man das viel mehr ausschmücken sollen. Die Hintergründe, die Schilderungen ausweiten, um dem Ganzen das Gewicht zu verleihen, das es augenscheinlich hatte. Doch was für mich hier mit einer der wichtigsten Momente in der Geschichte zu sein scheint, scheint für die Autorin nicht so wichtig zu sein, als von Hü nach Hott zu hüpfen, hier mal etwas Vergangenheit - natürlich nur in einem Absatz umrissen - dann wieder in der Gegenwart eine Zickerei von Madison, dann mal wieder einen Ausflug in die Gefühlswelt der Gasteltern. Aber alles immer nur Häppchenweise. Dafür andere Sachen dann so ausführlich, dass es zum Gähnen animierte. Die Hauptperson ist ganz klar Connor, jedoch sind Madison und Josh, seine vermeintlichen Freunde und auch seine Gasteltern so präsent, dass eigentlich alle 5 die Hauptrollen spielen. Warm geworden bin ich eigentlich mit keiner. Gemocht hab ich ehrlich gesagt auch keinen wirklich. Sie machten es einem allerdings auch schwer. Die Autorin hat, wie ich lesen konnte, bereits mehrfach Auszeichungen erhalten .. ich frage mich allerdings wofür. Ich schätze, es ist einfach mal wieder ein Buch, das mir persönlich nicht liegt, in dem andere aber was auch immer sehen, das für Auszeichnungen reicht. Versteht mich nicht falsch. Es war jetzt nicht massiv schlecht, es plätscherte mit Unwichtigem etwas vor sich hin, wichtiges wurde nur angerissen - wahrscheinlich soll hier die Spannung für die nächsten zwei Teile erhöht werden. Dennoch konnte man es bis zum Ende lesen. Allerdings .. die nächsten Teile werde ich definitiv nicht lesen. Für mich endet die Reihe hier. Ich hätte am liebsten 2,5 Punkte gegeben .. geht nicht, daher 3, denn für 2 wars dann doch nicht schlecht genug für mich. Fazit: Ein Auftakt einer Reihe, die mich leider nicht überzeugen konnte. Nichtssagende Protagonisten mit für mich zu viel pubertären Problemen und zu viel zu kurz angerissene Erklärungen, gepaart mit viel zu ausführlichen, langweiligen Verhaltensweisen der Jugendlichen. Das Buch konnte mich einfach nicht fesseln und die Fortsetzungen werde ich nicht lesen.

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  • Werwolf-Fantasy trifft auf Science-Fiction!

    Die Nacht hat Krallen
    Schmoekermaedchen

    Schmoekermaedchen

    19. January 2015 um 21:31

    Hauptfigur Connor ist ein zurückhaltender Einzelgänger, der dank eines Stipendiums an einer Pariser Schule angenommen wird. Dort angekommen lernt er nicht nur die rebellische Madison und ihren Freund Josh kennen, sondern auch seine geheimnisvollen Gastmutter Amara - die zu allem Überfluß auch noch einen riesigen Hund und ihren unsympathischen Freund Arden beherbergt, die Connor alles andere als wohlgesonnen sind - scheint ein Geheimnis zu verbergen. Und kaum hat er sich an sein neues, aufregendes Leben gewöhnt, kann er dieses auch schon lüften: Amara und Arden sind Werwölfe. Somit nimmt die Geschichte ihren Lauf und Connor gerät mitten in einen uralten Streit zwischen den geborenen Werwölfen und jenen, die nach einem Biss infiziert wurden. Mir hat vorallem die Idee der Geschichte sehr gut gefallen. Auch die Charakteren sind meiner Meinung nach sehr gelungen und können mit ihren Persönlichkeiten überzeugen. Vorallem Connor war mir von Beginn an sympathisch, denn er ist weder der absolute Überflieger, noch ein totaler Versager. Er kennt seine Schwächen und wächst in entscheidenen Situationen auch mal über sich hinaus. "Niemand auf den Straßen hat eine Ahnung, dass ein Werwolf in ihrer Mitte ist. Doch mir folgt der Geruch von nassem Hund, als sei er in meine Poren eingedrungen [...]" Man merkt, dass die Autorin mit ihrem Debüt-Roman auch den ersten Teil einer Trilogie einläutet, denn viele Seiten lang wird zunächst der Grundstein der Geschichte gelegt. Dieses ist jedoch keineswegs langatmig oder gar überflüssig. Ich bin sowieso vielmehr mit der Einstellung an die Geschichte herangegangen, dass der spannende, entscheidende Teil der Handlung erst mit den nächsten Bänden folgt und der Leser in diesem Buch zunächst einen Überblick über die Figuren und den Plot erhält. Trotzdem kam teilweise richtig Spannung auf und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, der Geschichte nicht richtig folgen zu können, sodass ich ein paar Mal erneut zurückblättern musste, weil ich entscheidende Sätze glatt überlesen hatte. An Action und Kurzatmigkeit fehlt es also auf keinen Fall! Diese, gepaart mit einer Prise Humor und einer zarten Liebesgeschichte (die zu meiner Erleichterung nur eine kleine Rolle spielt) ergeben zusammen eine mitreißende Mischung, die Fans von Urban Fantasy, Science Fiction und Coming of Age gleichermaßen begeistert. Ich bin mit meiner Einschätzung was Altersempfehlungen angeht oft ein wenig penibel. Heißt, dass mir viele Bücher manchmal etwas zu brutal für ihre Zielgruppe erscheinen. Dies war bei "Die Nacht hat Krallen" jedoch absolut nicht der Fall. Kat Kruger versteht es, mit klar strukturieren, kurzen und prägnanten Sätzen eine unvergleichlich spannende Atmosphäre zu schaffen, ohne ins Blutrünstige abzudriften. Auch das Ende gefiel mir sehr gut, da es in sich rund geschlossen war und trotzdem Lust auf die Fortsetzung macht. Nicht zuletzt sind auch der flüssige Schreibstil und die kurzen, knackigen Kapitel dafür verantwortlich, dass ich dieses Buch so schnell verschlungen habe und den zweiten Teil bereits sehnsüchtig erwarte! Positiv Die interessante Verwebung des Werfwolf-Mythos mit Science-Fiction-Elementen, in Form eines etwas "verrückten Steam-Punk-Wissenschaftlers" und der zarten Liebesgeschichten machen das Buch zu einem lesenswerten Fantasy-Abenteuer, nicht nur für junge Leser. Auch die Idee, den Pariser Untergrund als Kulisse zu wählen gibt natürlich massig Pluspunkte und sorgt für Abwechslung im Buchregal! Negativ Einige Dialoge wirken teilweise etwas gestelzt und vorhersehbar. Auch Connors Blauäugigkeit und seine manchmal ein wenig unüberlegten, naiven Handlungen fielen mir ab und zu auf. Zugunsten des Handlungsverlaufs lässt sich darüber allerdings wunderbar hinwegsehen und somit ist dies auch nur ein kleiner Minuspunkt. "Die Nacht hat Krallen" hat mir ein paar spannende Lesestunden bereitet und mich gut unterhalten. Ich bin mit einer geringen Erwartung an das Buch herangegangen und wurde, trotz einigen klischeebehafteten Dialogen, sehr positiv überrascht! Wer sich auf eine ungewöhnliche Mischung aus Werwolf-Fantasy, zarter Romantik und moderner Science-Fiction einlässt, der bekommt einen rasanten und actiongeladenen Serienauftakt geboten, der buchstäblichen unter die Haut geht! Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung!

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  • Werwölfe mal ganz anders :)

    Die Nacht hat Krallen
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    09. November 2014 um 20:00

    Buchgestaltung Ich liebe das Cover und bin froh, dass der deutsche Verlag es übernommen hat. Die Geschichte spielt in Paris und diese rauchig-dunkle Atmosphäre passt mega gut. Außerdem sieht die Platzierung des Titels in den „Rissen“ genial aus. Alles in allem eine sehr gelungene Aufmachung. Was mich allerdings etwas verwirrt hat, war die Übersetzung. In der englischen Buchreihe heißt der zweite Teil nämlich wörtlich übersetzt „Die Nacht hat Krallen“ und der erste „Die Nacht hat Zähne“ xD Im deutschen hat man Band eins also, den englischen zweiten Titel gegeben. Meinung Als weibliche Leserin tut man sich ja öfter mal schwer einem männlichen Blickwinkel zu folgen. Besonders weibliche Autorinnen wollen aus ihren Figuren immer einen Bad Boy machen oder verfehlen das Ganze und man steht mit jemanden da, der ziemlich weinerlich ist und alles andere als, naja...männlich. Connor war jedoch ein ausgesprochen sympathischer Kerl, bei dem sich die Waage hält, wie man so schön sagt. Er ist bodenständig, baut aber nach und nach genug Selbstbewusstsein auf, um nicht in die Schiene ich-bin-eine-Memme abzurutschen. Er steht für sich und seine Freunde ein und schreckt nicht vor Abenteuern zurück. Ganz allgemein ausgedrückt: Er ist ein guter Erzähler und man kommt super mit ihm klar. Er hat etwas von einem Nerd, der zu Beginn eher Einzelgänger ist und Computerspiele sozialen Kontakten vorzieht. Übel nehmen kann man es ihm nicht. Erst als er das Stipendium an der Schule in Paris erhält, kriecht er aus seinem Schneckenhaus, getreu nach dem Motto, die Zukunft wartet auf niemanden, Connor! xD Die Geschichte an sich konnte mich schnell überraschen. Die Autorin baut ihre Handlung doch auf einige gängige Elemente auf, das Konzept ist aber ziemlich genial umgesetzt. Der Roman schlaucht eine Weile vor sich her, während man als Leser Charaktere und Umgebung kennenlernt und geht dann etwas in die Tiefe. Von der Szenerie her kann man an Paris einfach nicht herum meckern, für meinen Geschmack hätte die Autorin aber gerne noch etwas mehr Bezug zur Stadt nehmen können – Die ist doch wirklich wunderschön und ein klasse Handlungsort mit ihrem Charme! Wenn man den Klappentext so liest, dann erwartet man vielleicht nicht einmal eine etwas leichtere Geschichte, aber die Autorin hat den Mix aus unterschiedlichen Elementen sehr gut für die Handlung genutzt. Es gibt Action, Fantasy, aber auch Humor und Romance. Meiner Meinung nach sollte ein Buch eben genau diese Abwechslung haben und daher war DIE NACHT HAT KRALLEN ziemlich unterhaltsam auf eigentlich allen Gebieten zwischen den Buchdeckeln. Es gibt zu dem eine Menge Mystery und Spannung, wodurch dieses Jugendbuch leicht zwischen mehren Genre hin und her switched und so die Aufmerksamkeit des Lesers festhält. Connors Ankunft in Paris ist von einer Reihe Probleme begleitet. Werwölfe in Paris mag in erster Linie nicht nach viel klingen, aber hier laufen mehrere Dinge nebeneinander her und schließen sich zu einem großen Ganzen zusammen, dass wirklich einige einzigartige Parts vorzuweisen hatte. Kat Kruger hat auf jeden Fall einen guten Job gemacht, in dem sie ihre Leser ein wenig an der Nase herumführt. Einige Dialoge und Ereignissen hatten zwar geringfügig Parallelen zu anderen Büchern, aber ich denke, dass lässt sich kaum vermeiden, wenn man eben ein so geläufiges Thema wie paranormale Wesen angeht. Mich hat das auch nicht gestört, denn, wer viel Fantasy liest, der weiß eben auch das Vampire Blut trinken und Werwölfe viel mit dem Mond zu tun haben, nicht wahr? Was die Nebenfiguren angeht, so hatte ich diese teilweise sogar noch lieber als Connor selbst. Besonders Arden oder auch Amara waren ganz toll. Ich hatte manchmal sogar das Gefühl, die beiden haben ihre eigene Sache am laufen und könnten gut und gerne auch ein eigenes Buch bekommen. Wer weiß? Vielleicht ergibt sich in der Fortsetzung dann noch mehr für die beiden. Das fände ich super :) Connor baut eine Menge Beziehungen zu den Leuten an seiner Schule und später auch dem Clan auf. Mir hat es gut gefallen, dass eben genau dieser Raum für Entwicklungen auch vorhanden war und nicht immer alles schnell und einfach ablief. Connor muss oft Loyalität beweisen, wenn die Gefahr nahe ist. Da kommt dann auch der Teil mit der Liebesgeschichte ins Spiel. Die Emotionen sind echt und sie bauen sich genau wie die Freundschaften im Verlauf des Plots auf. Zu Beginn hatte ich ehrlich gesagt meine Zweifel, ob das bei Madison der Fall sein würde, aber die Autorin hat hin und wieder einige Geheimnisse in der Hinterhand. Ich will auch nicht sagen, dass alles perfekt war. Es gab durchaus Szenen und Gespräche, die an meinen Nerven gezerrt haben, wenn es um Teenie-Kram ging, aber seien wir doch mal ehrlich, jeder hat eine kleine Schwäche für gewisses Drama, oder? In DIE NACHT HAT KRALLEN geht es nicht nur um die Rivalität zwischen den Clans, sondern ein verrückter Wissenschaftler hat ebenfalls seine Finger im Spiel und so einige Parteien, von denen man sich fast wünscht, dass sie mitmischen. Außerdem sind da all diese logischen Erklärungen zum Werwolf-Virus, die gut in die Handlung eingeflochten sind und das Bild, das die Autorin vom Setting vermittelt abrundet. Das Buch hat auch tatsächlich düstere, dunkle Seiten, wenn man in den Untergrund Paris abtaucht und mehr in das gefährliche Spiel eintaucht, dass Connors „Gegner“ spielen. Seine Rolle ist auch nicht die eines Auserwählten, sonder einer Abfolge aus Zufällen und Rätsel verdankt. Das Ende hat da einiges an Aufklärung geleistet. Was ich allerdings zu bemängeln habe ist ganz klar, der rote Faden. Ich meine, strukturierte Geschichten sind gut und wie erwähnt hat die Autorin auch einiges in der Hinterhand, aber leider gab es sehr oft diese Szenen, aus denen einfach rasch die Luft raus war, weil man eben wusste, was geschieht. Außerdem hatte Connor zwischenzeitlich eine richtig weinerliche Phase, in der er sich nicht sonderlich klug verhalten hat und das ist mir zu gut im Gedächtnis geblieben. Fazit Die Nacht hat Krallen ist kein 5-Sterne-Must-Read, dafür aber ein abenteuerlicher Fantasyroman, der zwischen Spannung, Humor, Liebe und Action eigentlich alles bietet. Connor ist ein guter Erzähler, aber besonders die Nebenfiguren haben das Potenzial eure Sympathie für sich zu gewinnen. Der moderne und interessante Twist bezüglich der Werwölfe und natürlich der Charme Paris spielen der Autorin viele Pluspunkte zu. Der Roman ist solide und packende Unterhaltung – auch für ältere Leser und bekommt eine Empfehlung auf ganzer Linie. Lust eure Krallen in die Story zu schlagen? Dann entdeckt euren inneren Werwolf und legt los! ;)

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  • Rezension zu Die Nacht hat Krallen von Kat Kruger

    Die Nacht hat Krallen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2014 um 23:51

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele “Die Nacht hat Krallen”, oder wohl eher “Die Nacht hat Zähne”, wenn man nach dem Originaltitel geht (warum da wohl Zähne in Krallen geändert wurden in der Übersetzung? Vielleicht war der deutsche Verlag der Ansicht, es würde sonst zu sehr nach Vampiren und nicht nach Werwölfen klingen?), von Kat Kruger wirkt erst einmal ziemlich düster. Dabei beweist dieser Debütroman allerdings schnell, dass man Bücher wirklich nicht nach ihrem Cover beurteilen sollte, denn es ist zwar durchaus auch mal düster, vor allem aber unterhaltsam und ziemlich spannend. Besonders herausragend ist die Welt, die Debütautorin Kat Kruger hier geschaffen hat. Als wäre Paris als Kulisse nicht sowie so schon ein dicker, fetter Pluspunkt, gelingt es der Autorin hier auch noch eine sehr dichte, faszinierende Atmosphäre zu schaffen, die mich schnell in ihren Bann ziehen konnte, denn die Stadt ist nicht einfach nur ein beliebig austauschbarer Schauplatz, sondern zentraler Bestandteil der Geschichte, quasi eine eigene Rolle, ein eigener Charakter. Generell sind es die Charaktere, die dieser Geschichte das besondere Etwas verleihen – allen voran natürlich Connor. Und auch wenn ich in den meisten Fällen eigentlich nicht wirklich etwas mit männlichen Protagonisten anfangen kann, ist Connor mir doch wirklich schnell wirklich sehr sympathisch gewesen. Er ist eine erfrischende Abwechslung zu den üblichen Verdächtigen, die einem in YA-Romanen so begegnen, kein wandelnden Klischee sondern wirklich authentisch. So auch die anderen Figuren, die allesamt ganz eigen sind, immer aber vielschichtig und faszinierend und vor allem lebensnah und realistisch. Kurz gesagt, die Charaktere in dieser Geschichte sind wahnsinnig facettenreich. Und genau so ist auch die Geschichte selbst. Denn “Die Nacht hat Krallen”ist zur Abwechslung einmal nicht einfach nur ein 08/15-YA-Roman, dessen Handlung man nach den ersten drei Seiten vorhersagen kann, sondern eine Mischung aus Coming-Of-Age, Mystery, Spannung, Action und Fantasy mit jeweils einer guten Prise Humor und Romantik – kurz um, einfach lesenswert! 

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