Kat Martin Mein wildes Herz

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Inhaltsangabe zu „Mein wildes Herz“ von Kat Martin

Er ist ein wilder Krieger von einer einsamen Insel, sie eine elegante Londoner Lady – und ihm rettungslos verfallen! Leif Draugr ist die Zirkusattraktion in London. Wie eine wilde Bestie wird er im Käfig vorgeführt. Die junge Krista ist schockiert! Wie kann man einem Menschen so etwas antun! Aber sie verspürt auch eine animalische Anziehung beim Anblick von Leifs muskulösem, halb nackten Körper. Spontan kauft sie ihn frei und bittet ihren Vater, ihn aufzunehmen. Während Leif sich nach und nach in einen „ordentlichen“ Gentleman verwandelt, entflammt ihr Herz immer mehr für ihn. Doch dann will Leif zurück in seine ferne Heimat – mit Krista!

Hier prallen Welten aufeinander. Klasse!

— inluvbooks

Naja... war nicht schlecht, habe aber schon bessere Romane von ihr gelesen. Aber ich vermute es lag daran, dass mir die Wikingerthematik nicht so zugesagt hat.

— Niniji

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  • Erster Teil der Hear Serie

    Mein wildes Herz

    inluvbooks

    11. December 2014 um 22:14

    Der Wikinger, Leif Draugr wohnt auf einer einsamen Insel, die durch dichte Nebel geschützt ist. Als ein Schiff eines Tages die Gelegenheit gibt, die Welt zu entdecken nutzt der mutige Wikinger die Chance und segelt mit einigen Männern in die Welt. Kurz darauf zerschellt das Schiff und Leif strandet in England. Da er anders als die typischen Engländer ist und eine fremde Sprache spricht, kauft ihn ein Zirkus ab und stellt ihn als Attraktion vor. So lebt Leif von einem Tag zum anderen, in der Hoffnung, dass jemand kommt und ihn aus seiner Lage rettet. Krista Hart, eine junge und erfolgreiche Frau im viktorianischen Zeitalter, übernimmt nach dem Tod ihrer Mutter deren Verlag “Heart to Heart”. Sie schreibt Artikel über die aktuellen Arbeitssituationen in den verschiedenen Fabriken (Kinderarbeit, Klima oder auch Hygiene) und hat so manche mächtige Feinde. Die Frauenzeitschrift erfreut sich großer Beliebtheit. Ihr Vater, ein Professor für Geschichte, studiert die alte Wikingerkultur und so lernt Krista schon als Kind, vieles von deren Bräuche kennen.  Als ihre Arbeitskollegin sie eines Tages bittet mit ihr zum Zirkus zu gehen, willigt Krista ein. Sie entdeckt Leif und ist entsetzt über die Behandlung dessen sowie erstaunt, dass er der alten nordischen Sprache mächtig ist. Sie holt ihren Vater und zusammen befreien sie Leif. Leif lernt das englsche Leben kennen. Es funkt gleich zwischen den Beiden, doch während Leif sich sicher ist, Krista für sich zu gewinnen und sie nach Draugr mitzunehmen, weiß sie, dass es für sie beide keine Zukunft gibt. Leif lebt sich immer mehr in die englische Gesellschaft ein, lernt die Kultur kennen und es kommt immer wieder zu Annäherungen, bis Krista nicht wiederstehen kann und sie endlich miteinander schlafen. Für Leif, der nun genug Geld gesammelt hat, um ein Schiff zu kaufen, ist das Zeichen genug, Krista endlich zur Frau zu nehmen und mit zu sich nach Hause. Leider ist Krista anderer Meinung und so enführt Leif sie. Was dazu führt, dass diese sehr unglücklich wird. So bringt er sie wieder zurück nach England und es scheint für beide kein Happyend zu geben. Meine Meinung: “Mein wildes Herz” ist ein schönes Buch. Es fließen viele Elemente ein, die so in keinem Buch zu finden sind. Leif wächst in einer autarken Gesellschaft auf, die vom Fortschritt her so etwa dem 16. Jahrhundert entspricht. Als er nach England kommt, und die Möglichkeit hat durch den Professor diese neue Welt zu entdecken, ist er ganz wissbegierig. Alles ist neu und aufregend. Immerhin ist er im England des 19. Jahrhundert. Es gibt einige Fortschritte, die im 16. Jahrhundert nicht da waren. Auch die Frauenstellung war zu dieser Zeit anders und vor allem Krista hat einen besonderen Status. Sie eine selbstständige Verlegerin und arbeitet, was zu dieser Zeit ungewöhnlich ist/war. Es prallen sprichwörtlich zwei Welten aufeinander und Leifs Ansichten sind sehr veraltet. Beide sind an ihre jeweiligen Orte gebunden. Krista an ihr Leben in England und den Verantwortungen gegenüber dem Verlag und ihrem Großvater und Leif seiner Insel und seinem Vater.

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  • Rezension zu "Mein wildes Herz" von Kat Martin

    Mein wildes Herz

    78sunny

    07. January 2013 um 23:54

    4 von 5 Sternen Inhalt: Krista gehört zu den modernen Frauen ihrer Zeit und arbeitet in ihrer eigenen Zeitungsredaktion. Das sie gesellschaftskritische Themen anspricht, gefällt nicht allen Leuten und sie schwebt deshalb in Gefahr. Bei einem Zirkusbesuch entdeckt sie einen Mann in einem Käfig. Groß, kräftig, wild wirkend. Sie ist die Einzige die seine Sprache spricht und somit aufdecken kann, dass er nicht verrückt ist und gegen seinen Willen wie ein Tier gehalten wird. Leif ist nämlich ein Abkömmling der Wikinger und mit einem Schiff gestrandet. Kristas Vater studiert altnordische Geschichte und Sprache und nimmt Leif als Schüler auf, um von ihm mehr zu lernen und Leif das englische Leben zu lehren. Leifs Interesse an der fremden Kultur ist groß, aber auch sein Interesse an Krista. Doch ihre Herkunft und ihre Sitten sind so unterschiedlich, dass es sich ein gemeinsames Leben als äußerst schwierig erweist. Wie kam das Buch zu mir Ich war von „Heißer als die Sonne“ so begeistert, dass ich mir mehrere Romane der Autorin zugelegt habe. Dieses hier war darunter. Meinung: Ich war etwas überrascht, dass dieses Buch doch ziemlich kitschig und in erotischer Sicht oft recht plump wirkte. Das war ich von der Autorin nicht gewohnt. Es war jetzt nicht extrem störend, aber ich wunderte mich schon sehr über diesen Stilwechsel. Die Grundidee war wirklich gut. In Sachen umfangreiche Handlung wurde ich bis jetzt von dieser Autorin noch nie enttäuscht. Auch dieser Roman hat wieder etliche Handlungselemente die einen bei Laune hielten. Zum einen natürlich die geschickt kompliziert entwickelte Liebesgeschichte, dann Kristas Arbeit bei der Zeitung, dass für die damalige Zeit (Regency) eher untypisch war und die Drohungen und Anschläge, die auf Krista und ihre Zeitungsredaktion verübt werden. Das ganze wird wieder sehr überzeugend geschildert und erhält im ganzen Buch die Spannung. Außerdem nimmt man der Autorin generell die Zeit in der ihre Romane spielen ab. Es wirkt sehr authentisch. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und schon eher ausschmückend. Allerdings in einem guten Maß, um voll in die damalige Zeit abzutauchen. Einzig die doch sehr 'wilde' stellenweise eher plump wirkende Art der sexuellen Annäherungen von Leif waren gewöhnungsbedürftig, da ich das so von der Autorin nicht gewöhnt war. Die Spannung wird gekonnt aufrecht erhalten, was ja bei historischen Liebesromanen eine ganz schöne Herausforderung ist. Vor allem die Aufs und Abs der Liebesbeziehung, die vielen Missverständnisse dabei, aber auch die sehr glaubwürdig vermittelten Konflikte aufgrund der unterschiedlichen Herkunft der beiden Liebenden, sorgten für moderate Spannung über das ganze Buch über. Die ständigen Drohungen und Anschläge auf die Zeitung und somit auch auf Krista zogen sich auch gekonnt über das ganze Buch hin. Am Ende gibt es dazu ein Finale, aber ein richtiger Spannungsbogen entsteht nicht. Für mich ist das bei diesem Genre aber völlig in Ordnung. Die Emotionen kommen bedingt herüber. Leif ist ein sehr impulsiver Mann und kommt leider schon ein wenig 'Tarzan'-mäßig herüber. Das fand ich schade, hatte es aber bereits am Anfang befürchtet. Es passt generell zum Inhalt des Buches, da er von einer abgeschiedenen Insel stammt und eben ein Wikinger ist. Da schnappt man sich schon mal eine Frau, schmeißt sie sich über die Schulter und zeigt ihr wo's lang geht. Trotzdem hätte ich mir da doch ein wenig mehr Stil erhofft. Krista dagegen ist ein Kopfmensch und trotzdem wird sie angeblich von wilder Leidenschaft überwältigt wenn sie Leif sieht. Naja, in Sachen Liebesgeschichte konnten mich die Emotionen daher nicht ganz überzeugen. Was Sehnsucht, Abschiedsschmerz, Angst... angeht, wirkte das ganze schon überzeugender. Wie eben schon erwähnt ist Leif ein schwieriger Charakter und sehr von sich überzeugt. Oft nervte sein übertriebenes Selbstbewusstsein ein wenig, allerdings passte es zu seinem Charakter. Bis auf die übertriebene sexuelle Anziehungskraft wirkte Kristas Charakter überzeugender. Vor allem ist sie sehr interessant. Sie gehört für ihre Zeit zu einer sehr modernen Art Frau und bekommt mehr Freiheiten von ihrem Vater und Großvater, als es normal war. Trotzdem wirkte das ganze durchaus überzeugend, da vor allem der Vater als sehr eigenständiger und frei denkender Charakter dargestellt wurde, der seine Tochter über alles liebt. Alle anderen Nebencharaktere blieben aber etwas blass. Das Buch war sehr erotik-lastig. Erotik war eigentlich ständig Thema, auch wenn es lange Zeit nicht zum eigentlichen Akt kommt. Leif ist sich seiner Sache sehr sicher und geht da mit dem Hochmut eines starken Wikingers heran. Krista ist wie oben schon erwähnt von ihrem Verlangen etwas überwältigt, was streckenweise albern und sie somit etwas naiv wirkte. Das wurde durch ihren sonst so starken Charaktere ausgeglichen, war aber manchmal wirklich grenzwertig und wird nicht jedem Leser gefallen. Die erotischen Szenen an sich hatten einen mittelmäßigen Kitschfaktor für dieses Genre. Sie wurden nicht unnötig in die Länge gezogen, wirkten sexy, aber hatten eben doch bei Wortwahl und Inhalt immer etwas Kitsch dabei. Die Liebesgeschichte war wirklich interessant und bot jede Menge Abwechslung. Die unterschiedliche Abstammung und somit die unterschiedlichen Vorstellung einer Beziehung zwischen Mann und Frau führte zu einigen unterhaltsamen Szenen. Aber auch die Lösung der verschiedenen Konflikte war nicht überhastet und wirkte daher überzeugende. Das Ende weißt dann aber einen enormen Kitschfaktor auf. Grundidee 4,5/5 Schreibstil 4/5 Spannung 4,5/5 Emotionen 3,5/5 Charaktere 3,5/5 Erotik 4/5 Liebesgeschichte 4/5 Lesergruppe: Leser, die gern historische Liebesromane mit viel erotischen Anspielungen und Szenen lesen. Außerdem sollte man auf einen mittelmäßigen Kitschfaktor gefasst sein. Fazit: 4 von 5 Sternen Ich muss gestehen, dass ich von dem Schreibstil etwas überrascht war und ihn eigentlich nicht dieser Autorin zugeschrieben hätte. Das Buch hatte einen sehr hohen Erotikanteil, der leider ein wenig ins kitschige abdriftetet. Die Handlung war aber sehr unterhaltsam und hat einen immer zum weiter lesen veranlasst. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen zwei so unterschiedlichen Menschen konnte mich ebenfalls überzeugen. Allerdings ist dies kein Buch für jedermann. Reihe: Mein wildes Herz Mein brennendes Herz Mein mutiges Herz

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  • Rezension zu "Mein wildes Herz" von Kat Martin

    Mein wildes Herz

    Letanna

    02. March 2011 um 14:23

    Teil einer Serie. 1. Mein wildes Herz 2. Mein brennendes Herz 3. Mein mutiges Herz Meine Meinung: 1842. Leif Draugr wird in einem Zirkus gefangen gehalten, niemand spricht seine Sprache, da er aus den Nordlanden kommt. Bis eines Tages Krista und ihr Vater in den Zirkus kommen und mit ihm sprechen. Sie nehmen in mit und bringen ihm englisch bei und wollen einen respektablen Gentleman aus ihm machen. Krista ist ganz fasziniert von Leif, will sich aber ihre Gefühle zuerst nicht eingestehen, weil sie ihre Liebe für aussichtslos hält. Denn Leif will wieder zurück auf seine Insel und Krista kann unmöglich ihre Famile und ihren Job verlassen. Dies ist der erste Teil der Heart-Trilogie rund um die Mitarbeiterinnen der Gazette Heart-to-Heart. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Einem "Wilden" Manieren beizubringen ist wirklich amüsant. Die Geschichte ist vielleicht nicht neu, aber mir hat sie Umsetzung sehr gut gefallen. Obwohl Leif manchmal wirklich sehr dominant und herrisch, aber bescherrt einem sehr lustige Momente. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund und bringt Krista des öfteren in Verlegenheit.

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