Mein Weg aus unsichtbarer Tinte

von Kat Yeh 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Mein Weg aus unsichtbarer Tinte
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CorniHolmess avatar

Ein wundervolles Buch! Ich kann es jedem, der auf der Suche nach etwas Besonderem und Außergewöhnlichem ist, sehr empfehlen!

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Eine Geschichte über Freundschaft, Irrgärten, Labyrinthe, Haikus und das Anderssein. Von mir: Absolute Leseempfehlung.

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Inhaltsangabe zu "Mein Weg aus unsichtbarer Tinte"

Bea fühlt sich unsichtbar. Ihre beste Freundin will plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben und ihre Eltern erwarten ein Baby. Wo ist da noch Platz für sie? Um zu verarbeiten, was in ihr vorgeht, schreibt Bea Gedichte – mit Tinte, so unsichtbar wie sie. Doch auf einmal antwortet ihr jemand. Wer steckt dahinter? Noch während Bea hofft, dieses Rätsel zu lösen, trifft sie auf Will, der ebenfalls etwas herausfinden möchte: Er ist fasziniert von den Geschichten über ein riesiges Labyrinth, das man nicht betreten darf. Denn dort soll es echte Killerhunde geben! Bea und Will wollen mit eigenen Augen sehen, was es mit den Gerüchten auf sich hat. Aber das ist schwieriger und gefährlicher als gedacht! Wird Bea dem geheimnisvollen Labyrinth trotzdem auf die Spur kommen und auch noch herausfinden, wer sich hinter den rätselhaften Briefen verbirgt?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734847172
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Magellan
Erscheinungsdatum:17.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 2 Monaten
    emotional und gefühlsbetont…

    Unsere Meinung:

    Uns hat dieses Buch an vielen Stellen sehr mitgenommen, ist und wirkt Bea doch sehr oft einsam, verlassen und unverstanden. Sie ist ein ganz besonderer Mensch mit ein paar Eigenarten und -heiten, der es im Leben nicht leicht hat.

    Aber und das zeigt diese Geschichte ganz wunderbar, es gibt für jeden Menschen passende Freunde, es gibt immer wieder Lichtblicke und am Ende vielleicht sogar eine wundervolle Überraschung und sehr viel Hoffnung! Die Geschichte zeigt außerdem, dass man nicht so sein muss, wie andere einen haben wollen, dass man nicht mit dem Strom mitschwimmen muss, dass es in Ordnung ist, anders zu sein bzw. sich anders als die meisten anderen zu verhalten.

    Natürlich wird hier aber auch klar, dass Menschen, die gegen den Strom schwimmen, auffallen und dadurch von anderen Menschen, vor allem von anderen Schülern, deswegen aufgezogen, geärgert oder links liegen gelassen werden. Das ist leider so und wird wahrscheinlich immer so sein.

    Umso schöner bzw. zu Herzen gehend ist diese Geschichte. Man erlebt als Leser Beas Alltag mit ihren Eltern und mit ihren Mitschülern. Man durchlebt ihre Probleme und erfährt, wie es ihr ergeht. Man leidet mit, man schämt sich, man fürchtet sich und man hofft. Und alles zusammen ergibt eine emotionale, gefühlsbetonte Geschichte, die wir gerne gelesen haben und die uns gezeigt hat, dass man versuchen sollte, sich selbst treu zu bleiben und seinen Weg zu finden. Es gibt immer Menschen, die zu einem passen und einen Weg, den man gemeinsam gehen kann!

    Mir hat auch sehr gut gefallen, wie Beas Eltern hier gezeichnet sind, dass sie Fehler machen und diese aber auch eingestehen können. Das fand ich als Erwachsener sehr gut! Ein bisschen mehr Humor hätte dieser Geschichte den letzten Schliff gegeben und das Sahnehäubchen aufgesetzt.

    Eine ruhige, emotionale und zu Herzen gehende Geschichte für Leser ab 11/12 Jahren.

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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch! Ich kann es jedem, der auf der Suche nach etwas Besonderem und Außergewöhnlichem ist, sehr empfehlen!
    Wundervoll!

    Die Bücher aus dem Magellan Verlag sind immer etwas ganz Besonderes. Bei einem Blick in die diesjährige Herbstvorschau habe ich ganz große Augen bekommen und packte einen Magellan-Titel nach dem nächsten auf meine Wunschliste. „Mein Weg aus unsichtbarer Tinte“ zählte mit zu meinen Favoriten. In das hübsche Cover hatte ich mich sofort verliebt und auch der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb. Hier war ich mir sehr sicher, dass dieses schöne Buch ganz genau das Richtige für mich sein wird.


    Unsichtbar sein, ob dies wohl möglich ist? Eigentlich ja nicht, aber Beatrix fühlt sich gerade genau so: Unsichtbar und allein. Seit sie aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, ist alles anders. Ihre Eltern erwarten ein Baby und Beas beste Freundin behandelt sie wie Luft. Was ist nur passiert, was hat Bea falsch gemacht, weswegen ihre Freundin plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben möchte und nur noch mit den anderen Mädchen rumhängt? Um all das, was sich in Bea aufstaut, zu verarbeiten, beginnt sie Haikus zu schreiben. Haikus sind eine japanische Gedichtsform, die eine bestimmte Silbenzahl besitzen, sodass kein Wort zu viel verwendet werden darf. Bea liebt diese Art von Gedichten und schreibt diese auch auf eine ganz besondere Weise auf: Mit unsichtbarer Tinte. Auf kleinen Zetteln notiert sie ihre Haikus und versteckt sie an einen geheimen Ort, den nur sie kennt. Zumindest dachte sie, dass nur sie von diesem Versteck weiß. Denn eines Tages entdeckt Bea, dass ihr jemand geantwortet hat. Leider hat derjenige keinen Namen hinterlassen. Wer steckt nur hinter dem geheimnisvollen Briefeschreiber? Als wenn sie dies nicht schon genug durcheinander bringen würde, trifft sie auf den merkwürdigen Jungen Will. Auch Will ist anders und scheint ein Leben in Unsichtbarkeit zu führen. Und er ist ebenfalls auf der Suche – er möchte herausfinden, wie man in das Leland-Labyrinth gelangt, welches sich ganz in ihrer Nähe befindet und angeblich von gefährlichen Killerhunden bewacht werden soll. Bea und Will versuchen gemeinsam mehr über das Labyrinth herausfinden. Dabei verliert Bea ihr eigentliches Ziel aber nicht aus den Augen: In Erfahrung zu bringen, wer ihr diese rätselhaften Briefe schreibt. Die beiden Kinder stürzen sich zusammen in ein aufregendes Abenteuer und stoßen dabei auf weitere Menschen, die ihnen auf ihrem Weg behilflich sein werden.


    Zurzeit lese ich wirklich ein tolles Buch nach dem nächsten, so macht das Lesen Spaß! Auch „Mein Weg aus unsichtbarer Tinte“ konnte mich hellauf begeistern. Hier ist Kat Yeh ein ganz wundervolles Jugendbuch gelungen, welches definitiv nicht nur optisch etwas Besonderes ist; auch das, was einen zwischen den Buchdeckeln erwartet, ist wunderschön.


    Unsere Protagonistin ist das Mädchen Beatrix, kurz Bea, die außergewöhnlich ist, und zwar in vielen Dingen. So besitzt sie ein großes Talent fürs Gedichte schreiben und weiß, wie man mit Worten umgeht. Zumindest auf dem Papier. Bea ist eher schweigsam und zieht sich vor anderen sehr zurück. Immer war dies aber nicht der Fall. Vor ihrem Urlaub, als noch alles okay war, hatte Bea eine allerbeste Freundin, mit der sie herumgealbert und Spaß gehabt hat. Bea ist in vielen Dingen einfach anders als ihre Mitschüler und wie das leider oft der Fall ist, werden diejenigen, die anders sind und dadurch auffallen, von ihren Mitmenschen gemieden, geärgert und ausgegrenzt. Ich habe sehr mit Bea mitgelitten und die ganze Zeit über zutiefst gehofft, dass sie und ihre beste Freundin wieder zueinander finden werden.


    Neben Bea haben mir auch die vielen Nebencharaktere sehr gut gefallen. So mochte Beas Eltern auf Anhieb richtig gerne. Beide sind sie Künstler, die Mutter malt Bilder, der Vater ist ein erfolgreicher Comiczeichner. Beide sind sie richtig locker drauf und finden es überhaupt nicht schlimm, wennihre Tochter mal keine Lust auf Schule hat. Solche Eltern wünschen sich wohl viele Kinder. ;) Allerdings haben Beas Eltern meistens nur ihre Kunst im Kopf, sodass sie ihre Tochter öfters sehr vernachlässigen.


    Weitere Figuren, die wir kennenlernen dürfen und die eine wichtige Rolle spielen werden, sind zum Beispiel noch der Junge Will, der ebenfalls anders ist. Will liebt es, Listen anzulegen. Was er hasst, sind Veränderungen. Wie Bea habe ich Will sofort richtig lieb gewonnen und musste über sein doch recht eigenwilliges Verhalten des öfteren sehr schmunzeln.


    Das Buch erzählt eine sehr berührende und gefühlvolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einen mitleiden lässt. Durch die liebenswerten Charaktere mit ihren vielen Eigenarten gibt es für uns Leser aber auch immer wieder Gründe zum Lächeln. Auch am Rumrätseln ist man immerzu, da man wie Bea unbedingt wissen möchte, wer der geheimnisvolle Briefeschreiber ist. Momente zum Mitfiebern gibt es natürlich auch, denn das Abenteuer, auf welches Bea sich einlässt und bei dem Labyrinthe eine große Rolle spielen werden, stellt sich als nicht ungefährlich heraus.


    Mir hat das Buch wundervolle Lesestunden beschert. Ich liebe solche Bücher, die von der Handlung her eher ruhig sind, die einen sehr nachdenklich stimmen und einen mitten ins Herz treffen. Mir tat Bea anfangs unendlich leid getan, da sie auf mich so einen verlassenen und traurigen Eindruck gemacht hat. Dann aber lernt sie neue Menschen kennen, die sie nicht wegen ihres Andersseins verurteilen und ihr aus ihrer Einsamkeit heraushelfen. Beas Geschichte zeigt sehr schön, dass es immer jemanden gibt, mit dem man sich gut versteht und mit dem man zusammen seinen Weg gehen kann.


    Fazit: Berührend, herzerwärmend und wunderschön! Mit „Mein Weg aus unsichtbarer Tinte“ ist Kat Yeh ein ganz zauberhaftes Jugendbuch gelungen, welches eine wundervolle Geschichte über Freundschaft und das Anderssein erzählt. Mich konnte das Buch hellauf begeistern und ich kann es jedem, der auf der Suche nach etwas Besonderem und Außergewöhnlichem ist, absolut empfehlen. Nicht nur Kindern und Jugendlichen - auch erwachsene Suchende werden mit diesem schönen Buch fündig werden. Und auch denjenigen, die Haikus und Labyrinthe mögen und sich wie Bea Playlists anlegen, damit man seine eigene Hymne findet, die einem auf seinen Weg begleitet – auch denjenigen kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

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    Esme--s avatar
    Esme--vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über Freundschaft, Irrgärten, Labyrinthe, Haikus und das Anderssein. Von mir: Absolute Leseempfehlung.
    Eine Geschichte übers "Anderssein"



    Inhalt:

    Beatrix weiß sehr genau, wie schnell man diese eine Person, die einem so wichtig ist und der man alles anvertrauen konnte, von einem Tag auf den anderen verlieren kann. Seit ihrer Rückkehr aus dem Urlaub ist zwischen Beatrix und ihrer besten Freundin irgendwie nichts mehr wie vorher. Die beiden haben sich auseinandergelebt. Auch die eigenen Eltern haben ständig nur ihre jeweiligen Kunstprojekte im Kopf.
    Trost findet Beatrix in ihrer Kunst. Sie verwendet dazu die Form des Haikus , der traditionellen japanischen Gedichtform aus siebzehn Silben. Kurze Gedichte, in denen Worte nicht verschwendet werden, in denen alles genau an seinem richtigen Platz sitzt. Diese Haikus schreibt Beatrix mit Geheimtinte auf kleine Zettel und versteckt sie in einem kleinen Schlitz einer Mauer. Jeden Tag schaut sie nach, ob jemand ihre Worte gefunden hat und plötzlich erhält sie sogar eine Antwort.
    Als wenn das nicht schon aufregend genug wäre, spricht sie in der Schule auch noch Mrs. Rod, die Bibliothekarin und Leiterin der Broadside Readaktion an. Mrs. Rod möchte Beatrix unbedingt in ihrem Kurs haben. Beatrix sagt zu und lernt plötzlich eine Menge netter Menschen kennen. Bald schon muss sie sich fragen, ob einer davon nicht sogar derjenige sein könnte, der ihre Briefe beantwortet hat. Aber spielt das überhaupt noch eine Rolle, wenn man plötzlich eine Mission hat? Nämlich die, ein geheimes Labyrinth zu entdecken?



    Wichtigste Charaktere:

    Beatrix lebt in einem Künstlerhaushalt. Ihre Mutter malt Bilder mit nacktem Blau, ihr Vater zeichnet Comics und ist sehr oft auf Conventions unterwegs. Sie selbst liebt Haikus und schöne Musik.

    Will führt ein Leben in Listen. Er mag es nicht, wenn sich etwas grundlegend verändert. Er kennt den Unterschied zwischen Labyrinthen und Irrgärten und möchte nichts lieber als einmal im Leben das unter Verschluss gehaltene Leland-Labyrinth erkunden.

    Briggs trägt sein Herz auf der Zunge. Er kann Beatrix Gedichte zitieren und er hat dieses unglaublich süße und einnehmende Lächeln.

    S war Beatrix beste Freundin. Doch nun hängt sie nur noch mit A, L und L herum.



    Schreibstil:

    Beatrix war schon immer etwas Besonderes. Aufgewachsen in einem Haushalt, in dem jeden Tag gezeichnet wird und in dem es okay ist, wenn man sich mal eine Auszeit von der Schule gönnt, weil jeder Mensch einfach mal ab und an einen Seelentag braucht, scheint es nicht verwunderlich, dass das Mädchen manchmal etwas ziellos wirkt. Halt findet Beatrix in dem Schreiben von Haikus.
    Die Gedanken, die Beatrix hat, schreibt sie auf kleine Zettelchen und verbirgt diese gleich in zweifacher Weise. Sie schreibt ihre Worte mit einer Geheimtinte, die man nur lesen kann, wenn man ein Streichholz unter das Blatt Papier hält. Schließlich steckt sie die Zettel in den Spalt des „Portals“ einer Mauer, die auf ihrem Weg zwischen der Schule und ihrem Zuhause befindet. Eigentlich wünscht sich Beatrix nichts mehr, als dass diese Gedanken gelesen werden, doch andererseits hat sie auch Angst davor. Als sie eines Tages eine Antwort auf einem ihrer Briefe findet, freut sie sich dennoch sehr.

    Aber auch in der Schule passiert einiges. Nach der Einladung von Mrs. Rod in die Broadside Redaktion muss Beatrix feststellen, dass sie mit ihrer Art von Anderssein gar nicht so alleine ist. Diese kleine Gemeinschaft hält zusammen und irgendwie sind alle große Fans von Beatrix Gedichten, die sie damals geschrieben hat und die ihren Haikus nur noch entfernt ähneln.

    Hatte ich über die ersten Seiten des Buches vielleicht ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, weil der Rote Faden nicht so recht erkennbar war, gelang es mir nach dem ersten Drittel so richtig in die Geschichte einzutauchen. Mit Beatrix lernt der Leser eine Protagonistin kennen, die anders ist. Sie versteckt ihre Gefühle und ihre Gedanken hinter einer Mauer und versucht sich anzupassen. Dabei steckt sie voller außergewöhlicher Ideen und hat ein großes Herz. Erst durch die Crew der Broadside Redaktion gelingt es Beatrix ihr wahres „Ich“ zu zeigen. Hier trifft sie auf Mitschüler, die sie nehmen, wie sie ist und die ebenfalls ein wenig anders sind. So begegnet man hier zum Beispiel Briggs, der versprochen hat, mit Will „Freundschaft zu schließen“ und somit ein wenig auf den Jungen aufzupassen, der sein Leben in Listen lebt und sehr strukturiert denkt. Oder Jaime, der besten Freundin von Briggs, die immer gute Laune hat und gerne Beatrix Freundin wäre.

    Die Spannung zieht dieses Buch aus der Frage, wer wohl der anonyme Briefeschreiber ist, der Beatrix auf ihre Haikus im Portal geantwortet hat. Beatrix lässt sich im Verlauf dieser Geschichte jedoch auch auf ein Abenteuer ein, welches schon im Vorfeld ein paar Gefahren offenbart und gut durchdacht sein will. Natürlich möchte man auch wissen, ob Beatrix die Freundschaft zu S wieder kitten kann und welcher Name überhaupt hinter diesem ominösen Buchstaben steckt. Aber vielleicht wird Beatrix ja auch andere Freunde finden und an ihren Erlebnissen wachsen? All das werdet ihr erfahren, wenn ihr "Mein Weg aus unsichtbarer Tinte" lest.

    Ein schönes Special, das die Autorin ihren Leser/innen bietet und das ich euch auch an dieser Stelle nicht verheimlichen möchte, ist die Playlist am Ende des Romans. Hier finden sich viele schöne Songs, die in Beatrix auf ihrem Weg begleiten. Ein kleines Stichwort hinter jedem Lied verrät, an welcher Stelle ihr es am besten hören solltet.



    Fazit:

    In „Mein Weg aus unsichtbarer Tinte“ geht es um Kunst und um Freundschaft. Es ist die Rede von Figuren, die sich wünschen, aus der Alltagsbanalität auszubrechen, da sie alle auf irgendeine Weise etwas Besonderes sind. Es geht um Haikus, Seelentage und Hymnen, die man braucht, um glücklich zu sein. Wer sich darauf einlassen kann, wird dieses Buch mit großem persönlichen Gewinn lesen. Es entwickelt sich eine zauberhafte Geschichte, die einen nicht so schnell wieder loslassen wird.

    Ich empfehle dieses Buch an jüngere und ältere Leser/innen, die gerne ein Abenteuer der besonderen Art erleben möchten. An diejenigen unter euch, die Labyrinthe schon immer lieber mochten als Irrgärten und an Menschen, die schon immer etwas anders waren.



    Buchzitate:

    … manche Ideen sind vielleicht besser als andere, aber sie sind alle Teil deiner inneren Entwicklung. Ob gut oder schlecht, sie machen dich zu dem Menschen, der du bist, und helfen dir, zu dem zu werden, der du mal sein wirst.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Magellan_Verlags avatar
    Hastig suche ich den Boden nach einem Stöckchen ab, bis ich schließlich eins finde, das lang und dünn genug ist, um damit in die Öffnung zu stochern. Ich habe mich zwar bereit erklärt, dem Universum einen Blick in mein Herz preiszugeben, aber diese Entscheidung darf ich doch auch wieder rückgängig machen, oder? Es dauert ein paar Minuten, aber dann höre ich ein kaum vernehmbares Papierknistern, und es gelingt mir, den Zettel herauszuziehen.
    Der verknotete Grashalm ist verschwunden. Er muss sich gelöst haben.
    Ich rolle das Papier auseinander.
    Und starre darauf.
    Denn das hier ist nicht mein Gedicht. Nicht mein unsichtbares Haiku.

    Keine fünf Wörter
    (das heißt, natürlich Silben)
    Dann sieben, dann fünf

    Stattdessen sieht es aus, als hätte mir jemand … geantwortet.

    Bea fühlt sich unsichtbar. Ihre beste Freundin will plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben und ihre Eltern erwarten ein Baby. Wo ist da noch Platz für sie? Um zu verarbeiten, was in ihr vorgeht, schreibt Bea Gedichte – mit Tinte, so unsichtbar wie sie. Doch auf einmal antwortet ihr jemand. Wer steckt dahinter? Ist es ihre beste Freundin, die sich versöhnen will? Der Chefredakteur der Schülerzeitung? Oder doch der Junge, dessen Faszination für Labyrinthe so groß wie Beas Liebe zu Worten ist? Denn Will, mit dem sich Bea gerade angefreundet hat, ist so von den geheimnisvollen Geschichten über das Labyrinth des reichen Mr. Leland beeindruckt, dass er es unbedingt einmal selbst sehen möchte. Also fassen Bea und er den Plan, dort heimlich einzubrechen. Als Will dabei verschwindet, setzt Bea alles daran, ihn zu retten. Wird sie den richtigen Weg finden – zu ihm und zu sich?

    Bevor Kat Yeh anfing, Kinderbücher zu schreiben, hat sie viele Jahre für eine große Werbeagentur gearbeitet. Heute lebt und schreibt sie in einem kleinen Ort in Long Island, in einem Haus ganz nah am Wasser.

    Hier könnt Ihr 10 Exemplare zu Mein Weg aus unsichtbarer Tinte gewinnen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 13. September folgende Frage: 

    Beas große Leidenschaft sind Gedichte mit denen sie sogar ihre Zimmerwände beschrieben hat. Kann man euch mit einem Gedicht begeistern oder bleibt ihr lieber bei Romanen?


    Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen!

    Euer Magellan-Team

    InaVainohullus avatar
    Letzter Beitrag von  InaVainohulluvor 16 Stunden
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