Katarina Mazetti Mein Leben als Pinguin

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben als Pinguin“ von Katarina Mazetti

Wilma, Lehrerin und tapfere Optimistin mit Unterbiss, und Tomas, gutaussehender, aber eher trauriger Journalist, reisen an Bord der MS Orlowskij in die Antarktis. Zwischen Albatrossen, orangefarbenen Schwimmwesten und dem Kapitänsdinner erfüllt sich für Wilma endlich ein großer Traum, nachdem so viele nicht in Erfüllung gingen. Denn Touristen im ewigen Eis sind wie Pinguine - sie finden zueinander. Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

Ein großartiges Hörbuch über die Antarktis, die Liebe und natürlich Pinguine

— mysticcat
mysticcat

Schöne Geschichte mit interessanten Charakteren in einem ungewöhnlichen Setting.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein großartiges Hörbuch über die Antarktis, die Liebe und natürlich Pinguine

    Mein Leben als Pinguin
    mysticcat

    mysticcat

    11. December 2016 um 08:45

    Inhaltsangabe des Verlags: Wilma aus Stockholm, Lehrerin und tapfere Optimistin mit Unterbiss, hat es nicht leicht im Leben. Deshalb erfüllt sie sich ihren großen Traum: Eine Reise in die Antarktis, zu den Pinguinen. Doch am Flughafen in Paris geht wieder mal fast alles schief: Erst in letzter Minute stolpert sie buchstäblich ins Gate und Tomas direkt in die Arme. Der wurde vor kurzem von seiner Frau verlassen und vermisst seine Kinder. Traurig sucht er die Einsamkeit - doch da hat er nicht mit Wilma gerechnet. An Bord der MS Orlowskij entdecken sie, dass man zusammen weniger allein ist - denn stehen Pinguine nicht immer ganz eng beieinander im eisigen Wind am Ende der Welt?Die Stimmen des Hörbuches:Brigitte Janner, Anne Weber und Stephan Schad lassen die Protagonisten zum Leben erwachen und erzählen jeweils Kapitel aus ihrer Sicht. Da die Stimmen sehr gut zu den Personen und auch zum Alter passen, wird hier viel Abwechslung und Emotion geboten.Meine Meinung:Die Charaktere sind jeweils sehr schrullig, aber Liebenswert. Wilma unterrichtet Mathematik und Physik an einer konfessionellen Schule und bietet mir daher, schon rein beruflich, eine tolle Projektionsfigur. Ihre offene Art und optimistische Lebenseinstellung haben sie auch für mich vom Fleck weg sympathisch gemacht. Thomas ist der Stereotyp des arbeitenden Mannes einer "Nur-Hausfrau", die sich wegen ihrer unterschiedlichen Erfahrungswelten auseinander leben. Für die Beziehung wäre wichtig, dass beide die Mühen und Anstrengungen des jeweils anderen hätten sehen können und ab und zu ein Wechsel der Rollen (zumindest im Urlaub) stattfindet. Entsprechend unwissend sieht er auch die Trennung und kann es nicht verstehen.Alba ist eine ältere Dame, die vor Jahren eine tolle Affäre mit dem Schiffsarzt Sven hatte, auf den sie sich schon gefreut hat. Da sie vor hat, mal sehr alt zu werden, nutzt sie den Herbst ihres Lebens für Reisen an schöne Orte, die sie noch mal sehen möchte.Ich finde es großartig, wie die drei Charaktere miteinander verkettet sind - denn auch die so optimistische Wilma reist nicht grundlos alleine um die Welt. Neben der tiefgründigen Geschichte und dem spanenden Beziehungsgeflecht gibt es noch imposante Eindrücke der Flora und Fauna. Wen es interessiert, der wandelt auch auf Charles Darwins Spuren und wird ans Ende der Welt mitgenommen. Fazit: Toller und gefühlvoller Liebes-Reise-Drama-Roman als gradios vertontes Hörbuch. Ich konnte es nicht zur Seite legen.

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  • Mein Leben als Pinguin

    Mein Leben als Pinguin
    Themistokeles

    Themistokeles

    06. January 2015 um 13:50

    Klingt der Titel durchaus sehr amüsant, kann man nicht nur erwarten, dass dieser Roman nur humorvoll ist, gespickt mit ein wenig Romantik vielleicht, so wie ich es selbst zunächst erwartet hatte. Vor allen Dingen ist dieser Roman eher eine amüsante Charakterstudie von den Charakteren, die zusammen die Kreuzfahrt in die Antarktis unternehmen. Vor allen Dingen Wilma, Tomas und Alba, als Erzähler dieser Geschichte werden dabei selbst sehr genau unter die Lupe genommen, von sich und auch den jeweils anderen, wie aber auch alle anderen Personen dieser Reise. Dabei fand ich selbst vor allen Dingen die Sicht der alten Alba, die eine Kabine mit Wilma bewohnt und ein sehr interessantes Hobby hat, sehr gelungen, da sie eindeutig richtige Charakterstudien vornimmt, oftmals doch die Dinge sehr genau trifft, dabei diese amüsant zusammenfasst und beschreibt und man ihr trotzdem anmerkt, dass sie selbst eigentlich eine durchaus nette Person zu sein scheint. Wilma mit ihrem Talent in jedes Fettnäpfchen zu stolpern, dabei aber immer vollkommen fröhlich zu sein und so zu wirken, als kenne sie einen Zustand jenseits von freudig erregt gar nicht, ist dabei auch ein Charakter, bei dem es bewundernswert ist, sie in dem Umgang mit anderen zu sehen, vor allen Dingen, da man von Seite zu Seite immer mehr mitbekommt, dass in ihr auch noch etwas anderes, verborgen ist, was man immer wieder durch Andeutungen merkt, und ihr noch eine Tiefe von ihrer Rolle und Persönlichkeit gibt, die bewundernswert ist. Tomas ist einfach nur schlecht gelaunt, aber irgendwie auch sehr interessant, vor allen Dingen seine Auffassung, wie er in die Situation gekommen ist, in welcher er steck und wie er damit umgeht. Ich war ehrlich überrascht, wie ernst dieses Buch doch eigentlich wirklich ist und welche Themen es hinter seiner eher amüsanten und lockeren Fassade doch auch aufgreift. Es gibt in diesem Buch zwar durchaus auch Handlung, ja, aber diese ist eigentlich eher nebensächlich, denn die vielen Reisenden, ihre Macken, Eigenarten und was man so an ihnen beobachten kann, ist viel interessanter. Vor allen Dingen auch, wie sie sich auf der Reise verändern. Eindeutig ein Buch, von dem ich wenig und wenn nur Humor erwartet hätte, dass mich aber positiv überrascht hat, auch wenn man solche Charakterstudien sicher mögen muss, um mit diesem Buch wirklich etwas anfangen zu können.

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  • Mein Leben als Pinguin

    Mein Leben als Pinguin
    madamecurie

    madamecurie

    09. March 2014 um 21:33

    Buchcover:Wilma,Lehrerin und tapfere Optimistin mit Unterbiss,und Tomas,gutaussehender,aber eher trauriger Journalist,reisen an Bord der MS Orlowskij in die Antarktis.Zwischen Albatrossen,orangefarbenen Schwimmwesten und dem Kapitänsdinner erfüllt sich für Wilma endlich ein großer Traum,nachdem so viele nicht in Erfüllung gingen.Was sie allerdings nicht zu Träumen gewagt hätte:dass diese Reise und die Pinguine auch sie zu verändern beginnen.Katarina Mazetti hat einen bezaubernden Roman geschrieben über das,was uns im Leben zusammenhält. Das war mein erster Roman von Katarina Mazetti,es hat mir gut gefallen,man mußte immer wissen wie es weiter geht.Vor allem hat jeder sein Päckchen zu tragen.Zu dem Buch bin ich durch Regina gekommen,danke fürs ausleihen.Und ich muß noch dazu sagen das ich mir selber mit sicherheit dieses Buch nicht gekauft hätte,aber ich habe es nicht bereut es zu Lesen.

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  • Der Pinguin war jetzt auch bei mir

    Mein Leben als Pinguin
    Sabine17

    Sabine17

    04. March 2014 um 11:11

    Katarina Mazetti erzählt in ihrem Roman die Geschichte von Wilma und Tomas. Wilma ist eine alleinstehende Lehrerin, die sich ihren Traum von einer Reise zur Antarktis erfüllt. Tomas wurde von seiner Frau verlassen, die mit den Kindern und ihrem neuen Mann nach Amerika gezogen ist, und will mit der Reise sein bisheriges Leben hinter sich lassen. Beide lernen sich auf der Reise kennen und fühlen sich seltsamerweise zueinander hingezogen, obwohl sie nicht nur äußerlich grundverschieden sind. Doch beide haben auch ein trauriges Geheimnis, was sie davon abhält eine Beziehung in Erwägung zu ziehen. Hinzu kommen viele teilweise skurrile Gestalten, die mit ihnen zusammen zwischen Eisbergen zu Pinguinen, Walen, Albatrossen & Co auf der MS Orlowskij unterwegs sind. Die Geschichte ist mal lustig, mal traurig und manchmal möchte man als Leser auch jemandem prügeln. Die ganze Bandbreite an Emotionen begleiten einen auf dieser Reise und nicht nur einmal denkt man über den Sinn des Lebens nach. Das einzige, was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war die Erzählweise. Von Kapitel zu Kapitel wechselte der Ich-Erzähler und man musste beim Lesen sehr aufpassen, aus wessen Sicht die Geschichte gerade geschildert wird, weil man sonst den Durchblick verloren hat. Fazit: eine liebevolle, skurrile Geschichte über das Leben. Mein besonderer Dank gilt Regina für die Leihgabe. Es war genau das richtige Buch, um sich nicht im Arbeitsstress zu verlieren, sondern auf die wahren Werte des Lebens zu konzentrieren.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    evelyn_glatz

    evelyn_glatz

    23. June 2012 um 21:18

    hilft flüchten immer, ist flucht eine gute idee? in dem fall der beiden hauptfiguren ist es das auch wenn am anfang alles aussichtslos fast scheint finden sich doch 2 menschen mit 2 schicksalen im dem buch und es zeigt auf das alles möglich ist mit der richtigen person an der seite. alles ist möglich!!!! auch die anderen figuren in der story ist so als würde man sie persönlich kenne, sehr nett beschrieben.......

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    fu-tu-re

    fu-tu-re

    02. February 2012 um 13:52

    gute Unterhaltungslektüre, easy, lustig, perfekt als Urlaubslesebuch IMO

  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    robbylesegern

    robbylesegern

    18. December 2011 um 18:48

    man bekommt Lust, an dieser Reise teilzunehmen "Mein Leben als Pinguin"ist ein wundervolles Buch, das trotz eisiger Temperaturen das Feuer bei manch einem Menschen entfachen läßt. Eine schwedische Reisegruppen bricht zu einer Reise in die Antarktis auf. 50 Personen reisen auf der MS Orlowskij und manch einer dieser Reisegruppe wird am Ende dieses Abenteuers sehr verändert sein. Die Hauptprotagonisten dieses Romanes,die immer in einzelnen Kapiteln zu Wort kommen, sind Alba eine 72-jährige Weltenbummlerin, die die Verhaltenweisen der Menschen immerwieder mit denen der Pinguine vergleicht, die auf dieser Reise häufig anzutreffen sind .Wilma, eine junge Lehrerin mit Unterbiss, sprüht vor Optimus und gewinnt noch der unerträglichsten Situation etwas Positives ab.Tomas ist ein schwermütiger und schwer erreichbarer Mensch, der gerade eine Scheidung hinter sich hat und unter der Trennung zu seinen Kindern leidet. Und er leidet gern, auch auf dieser Reise. Diese drei Menschen stehen in einer engen Verbindung zueinander und erleben auf dieser Reise so manche Überraschung und lernen viel über sich und ihr zukünftiges Leben. Aber auch andere Gäste bevölkern das Schiff. Die schon etwas betagten Ornithologen, die an ihren Ferngläsern festgewachsen scheinen, werden von lebenslustigen Mitfünfzigerinnen beäugt, die sich sogar dazu verleiten lassen etwas über die Vogelkunde zu lernen, nur um mit diesen Herren in Kontakt zu treten.Auch die gesetzten Ehepaare, deren Positionen in ihrer Beziehung bisher feststanden,erleben so manche Überraschung auf dieser Reise. UNd es ist eine wundervolle Reise , die hier beschrieben wird. Humorvoll wird das Miteinander der einzelnen Personen geschildert, aber auch die Beschreibungen der Natur und der verschiedenen Tiere dieser Region, die uns doch so weit weg erscheint und ja auch nicht unbedingt ein stark frequentiertes Reiseziel ist, werden so lebendig und überzeugend geschildert, dass man schon gern bei dieser Reise dabei wäre. Am Ende dieses Buches ist man um einigen Lebensweisheiten reicher und weiß, dass es gut ist jeden Augenblick zu genießen und immer ganz eng beieinander zu stehen, so wie es auch die Pinguine machen.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    bookorpc

    bookorpc

    22. October 2011 um 22:13

    Mein Leben als Pinguin von Katarina Mazetti fand ich sehr schön. Die Autorin werde ich mir als Geschenktipp wegen ihres Humors merken. Inhalt: Wilma macht eine Kreuzfahrt auf der MS Orlowskij zur Antarktis. Auf der Reise lernt sie den depressiven Journalist Tomas kennen. Sie heitert ihn durch ihre optimistische Art auf und bringt ihn manchmal zum Lachen, obwohl ihr selbst nicht immer danach zumute ist. Alba, eine ältere Dame, die sich die Kabine mit Wilma teilt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mitreisenden zu beobachten und passende Tier auf der Reise mit gleichen Eigenschaften zu finden. Da tauchen z.B. Pinguine und Albatrosse auf. Zur letzteren findet sie bei sich selbst Ähnlichkeiten. Im Wechsel erfährt man Wilmas, Tomas und Albas Sicht zum Verlauf der Reise. Immer wieder tauchen dazwischen die Gedanken der anderen Mitreisenden aus ihren Kabinen aus und man erfährt so immer mehr Details zu den verschiedenen Personen. Wie andere sie sehen und sie sich selbst. Meine Meinung: Katarina Mazetti zeigt dem Leser bereits am Anfang, das man alles locker und nicht so streng sehen soll. Ihr Vorschlag quer durch das Buch zu lesen kann ich zwar nicht empfehlen, da man es sonst nicht so genießen kann. Die positive Einstellung von Wilma kommt sehr natürlich und nicht übertrieben beim Lesen durch und am Ende des Buches fühlt man sich selbst leichter und entspannt. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Personen ist angenehm zu lesen und aufheiternd Fazit: Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, aber dabei keine schlechte Laune oder dunkle Gedanken verbreitet.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    Tinkers

    Tinkers

    07. July 2011 um 00:31

    Mit diversen schrägen Vögeln auf einer Kreuzfahrt durch die Antarktis. Dieses Buch ist gespickt mit vielen verschiedenen Charakteren, die sich alle auf einem Schiff treffen und die von einer der Mitreisenden in Tierarten eingeteilt werden. Man kann viel lernen oder sich einfach nur als Beobachter der verschiedenen Charaktere amüsieren. Ich mochte das Buch, dass niemals zu sehr ins Detail ging und bis zum Ende mit einem wundervollen schwedischen Humor brillierte.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    Golondrina

    Golondrina

    13. March 2011 um 11:35

    Man kann noch so weit reisen, nur um dann festzustellen, daß man dort immer noch derselbe ist und daß sich das persönliche Gepäck, welches man so durchs Leben schleppt, einfach nicht abschütteln läßt. Das müssen auch die Teilnehmer einer skandinavischen Antarktisreise erkennen. Wir erleben diese Reise hauptsächlich aus den Blickwinkeln von Tomas, Wilma und Alba, dazwischen gewährt uns die Autorin aber auch einen Blick in andere Kabinen des Kreuzfahrtschiffes. Das macht die Lektüre abwechslungsreich und spannend. Die Figuren sind nicht überzeichnet, da habe ich schon schlimmeres bei Gruppenreisen erlebt. Die Auseinandersetzung zwischen den Helden plätschert wohldosiert vor sich hin und gerade wenn es tiefgründig oder schmerzhaft werden könnte, reißt die Autorin das Ruder rum und steuert das Schiff Richtung Happy End. Dagegen ist nichts zu sagen und ich habe mich gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    Engelsgesicht77

    Engelsgesicht77

    10. February 2011 um 19:35

    So ging es mir jedenfalls mit dem Buch so. Ich müsste demnächst mal mit offenen Augen so eine Gruppenreise machen und die Menschen mit bestimmten Tieren zu vergleichen. Aber ich glaube ich würde dabei kläglich scheitern. Weiß immer noch nicht, welches Tier ich wäre? grübel Dafür bewundere ich Alba (die sich als Albatross bezeichnet), die eine gute Menschenkennerin ist. Die gehört zu den drei Protagonisten, die in dem Buch vorkommen. Des Weiteren gibt es Wilma, die unverbesserliche Optimistin, obwohl sie ein dunkles Geheimnis hat und Tomas, der Depressive. Die drei gehören zu einer schwedischen Reisegruppe die mit dem Schiff in die Antarktis fahren. Es werden noch ein paar andere Reiseteilnehmer erwähnt und nach anfänglichen Schwierigkeiten wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Die Geschichte wird abwechselnd in Ich-Form von Alba, Wilma und Tomas erzählt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schreibstil (bin keine Ich-Leserin) las sich das Buch locker und leicht. Die Autorin beschreibt zwar die Landschaft, aber es wirkt nicht langweilig. Stellenweise regt es zum Träumen von dieser eisigen Region ein. Auch den Wechsel zwischen den verschiedene Ich-Erzählern finde ich gelungen. Wirkliche Spannung kommt nicht auf, aber man ist neugierig, wie es weiter geht. Das Cover find ich passend zu dem Titel, auch wenn ich einen anderen Titel gewählt hätte.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    Sonna1902

    Sonna1902

    21. November 2010 um 20:48

    Reise zu den Pinguinen Eine ca. 50-köpfige Reisegruppe aus Norwegen begibt sich auf große Fahrt in die Antarktis zu den Pinguinen. Dieser Roman wird hauptsächlich aus Sicht der drei Hauptprotagonisten Wilma, Tomas und Alba erzählt. Zwischendurch kommen auch Personen aus anderen Kabinen des Schiffes zu Wort. Diese Kapitel sind mit kursiver Schrift versehen. So ist der Hauptstrang deutlich sichtbar vom „Unwesentlichen“ getrennt. Schon im Vorwort macht die Autorin darauf aufmerksam, dass man das Buch auch bedenkenlos quer lesen kann. Ich bin allerdings sehr froh, dieser Möglichkeit nicht nachgegangen zu sein. Denn sonst wären mir die höchst amüsanten Überlegungen des Herrn Jansson entgangen, wie er sich am unauffälligsten seiner Frau Brittmarie entledigen kann. Die Kapitel sind mit der jeweiligen Person überschrieben, um deren Gedanken es gerade geht. Positiv ist, dass die Autorin jeder Hauptperson einen unverwechselbaren Charakter verleiht. So weiß man, auch ohne die Kapitelüberschrift präsent zu haben, um welche Person es sich gerade handelt. Die Entscheidung, diesen Roman aus den Blickwinkeln der unterschiedlichen Personen zu erzählen, gefällt mir gut. Auf diese Art und Weise kann man sich gut in die Figuren hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden. Wilma ist eine liebenswürdige 32-jährige Frau, die sich mit einem schweren Schicksal herumschlagen muss und trotzdem ihren Optimismus nie zu verlieren scheint. Gleich zu Beginn der Reise fällt sie Tomas vor die Füße. Tomas ist geschieden, 34 und kommt nicht darüber hinweg, dass seine Ex-Frau mit einem „amerikanischen Hulk“ und den beiden gemeinsamen Kindern auf und davon ist. Da kommt ihm die optimistische Wilma als Reisegefährtin gerade recht. Und dann ist da noch die 72 jährige Alba. Sie vergleicht sich selbst mit einem Albatros und ist schon viel in der Welt rum gekommen. Sie teilt sich auf dem Schiff eine Kabine mit Wilma. Katarina Mazetti versteht es, mit einem leichten und gut zu lesenden Schreibstil sowie mit einer guten Portion Humor den Leser in ihren Bann zu ziehen. Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass die Beschreibung der Landschaft evtl. zu kurz kommen könnte, dies hat sich jedoch nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, dieser Roman hat in mir die Lust auf eine Antarktisreise geweckt. Wilma, Tomas und Alba haben sehr unterschiedliche Beweggründe, aus denen sie diese Reise angetreten haben. Zunächst werden diese von der Autorin nur angedeutet, so dass über einen langen Zeitraum die Spannung für den Leser erhalten bleibt. Schön ist auch, dass dieser Roman nicht nur einfach so vor sich hin plätschert, sondern sowohl Höhe- als auch Tiefpunkte enthält. „Mein Leben als Pinguin“ ist absolut dafür geeignet, nach einem stressigen Tag für die nötige Erholung und Entspannung zu sorgen.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    Cibo95

    Cibo95

    15. November 2010 um 09:40

    Gleich vorab ... ich liebe dieses Buch! Die unterschiedlichsten Menschen treffen sich auf einem Kreuzfahrtschiff in die Antarktis, auf dem Weg zu den Pinguinen. Jeder hat seine eigene Motivation, diese Reise zu unternehmen. Die meisten sind Vogelbeobachter, einige fliehen vor etwas, andere sind auf der Suche ... sympathische Protagonisten, skurrile Begleiter, zum Nachdenken anregende Geschichten. Wilma und Tomas sind die wichtigsten Personen in dieser anrührenden Geschichte. Wilma ist krank, aber vollkommen lebensfroh, jeder mag sie, sie steckt jeden mit ihrer Fröhlichkeit an. Tomas ist der Grübler, mit dunklen Wolken über seinem Kopf. Beide freunden sich sofort an, wissen gar nicht warum, und retten sich gegenseitig das Leben ... Herrlich! Ich war traurig, als das Buch zuende war. Gleichzeitig bekommt man Lust auf den unbekannten Kontinenten und seine Bewohner. In wundervollen Bildern beschreibt Mazetti die Landschaft, die Tiere und die ungewöhnliche Umgebung. Wenn man - wie ich - nicht sofort losreisen kann, müssen halt Bildbände her ;-)

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    31. October 2010 um 12:29

    Klappentext: Wilma aus Stockholm, Lehrerin und tapfere Optimistin mit Unterbiss, hat es nicht leicht im Leben. Deshalb erfüllt sie sich ihren großen Traum: eine Reise in die Antarktis, zu den Pinguinen. Doch am Flughafen in Paris geht wieder mal fast alles schief: Erst in letzter Minute stolpert sie buchstäblich ins Gate und Tomas direkt in die Arme. Der wurde vor kurzem von seiner Frau verlassen und vermisst seine Kinder. Traurig sucht er die Einsamkeit – doch da hat er nicht mit Wilma gerechnet. An Bord der MS Orlowskij entdecken sie, dass man zusammen weniger allein ist – denn stehen Pinguine nicht immer ganz eng beieinander im eisigen Wind am Ende der Welt? Inhalt: Eine schwedische Reisegruppe von fünfzig Personen macht eine Kreuzfahrt in die Antarktis. Die drei Haupterzähler sind Wilma, die sich nicht mehr wohlfühlt und ihr Leben nochmal genieße möchte, Tomas, ein Journalist , der in der Antarktis Selbstmord begehen möchte, weil seine Frau ihn mit den Kindern verlassen hat und Alba, eine lebenslustige Dame Ü70, deren Sport es ist nicht Vögel sondern Menschen zu beobachten , mit der Tierwelt zu vergleichen und in Listen einzuordnen. Einige andere Personen werden ebenfalls näher beschrieben jeweils in eigenen Kapiteln die kursiv gedruckt sind. Ein Ehepaar, dessen Mann seine Frau am liebsten ermorden würde , weil sie ständig fremdgeht, ein anderes Ehepaar, deren Mann ein Besserwisser und Ignorant ist und jede Menge Vogelliebhaber die wiederum von alleinreisenden Damen kritisch beäugt und katalogisiet werden. Meine Meinung: Auf den ersten Blick scheint " Mein Leben als Pinguin" eine seichte Reiseerzählung zu sein man erkennt jedoch relativ schnell, dass sich das Buch um Tiefgründigkeit bemüht. Versteckt hinter einer Fassade die man den Mitreisenden nicht zeigt knabbert jeder an seinem eigenen Leben .Alle Personen sind liebevoll beschrieben und jeder Passagier hat eine ganz spezielle Macke, die man natürlich alle im täglichen Leben so findet. Auch wenn man das außerhalb des Kreuzfahrtschiffes nie so genau bemerken würde. Frau Manzetti versteht es sehr gut die einzelnen Charaktere herauszuarbeiten und auszuleuchten, außerdem finde ich die Sprachgestaltung sehr gut. Immer leicht ironisch, aber nie verletzend legt sie den Finger auf die wunden Punkte eines jeden einzelnen Passagiers. Dazu imponieren die schönen Beschreibungen der Landschaft kombiniert mit den Empfindungen der Passagiere und : Als Krönung und verbindendes Element Albas Vergleiche ihrer Mitreisenden mit der Tierwelt. Dies ist der rote Faden des Buches. Schön gelöst sind die wechselnden Erzählperspektiven, die nahtlos ineinander übergreifen und dadurch, dass jedem Reisenden ein fortlaufendes Kapitel gewidmet ist, weiß man nicht nur immer mit wem man gerade empfindet sondern man kann dieses Buch tatsächlich auch quer , oder längs :) lesen und einzelne Personen überspringen wenn man möchte. Das ist eine schöne Freiheit für den geneigten Leser. Fazit: Ein Buch, dass den Horizont bereichtert und eintaucht in einen Alltag, wie jeder ihn kennt mit Problemen, die wir alle kennen dies jedoch so geschickt in die Geschichte der Kreuzfahrt eingehüllt, dass man nur sehr sanft berührt wird, wie mit dem Hauch eines Montagmorgens.

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  • Rezension zu "Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin
    StellaCometa

    StellaCometa

    06. October 2010 um 20:39

    „Man kann das Buch Wort für Wort oder quer lesen ...“ Recht unterhaltsam beginnt bereits das Vorwort zu „Mein Leben als Pinguin“. Die schwedische Autorin Katarina Mazetti gibt darin sogar den Tipp, sich auf den Hauptstrang zu konzentrieren, wenn man Abschweifungen nicht mag. „Hauptstrang“ in dieser wunderbar sympathischen Geschichte sind die Kapitel von Wilma, Tomas und Alba, die jeweils aus eigener Sicht über die Reisegeschehnisse berichten und ihre Gedankengänge dazu präsentieren (jedes Kapitel ist also in Ich-Form geschrieben, der Erzählende wechselt dabei). . Kurz & knackig zum Inhalt: Auf der MS Orlowski reisen 50 Passagiere (sowie eine 30-köpfige Besatzung) durch die Antarktis. Pinguine, Albatrosse und orangefarbene Schwimmwesten -﷓ Wilma erfüllt sich mit dieser Reise einen Traum, Tomas hingegen verfolgt einen ganz anderen Plan: Von Frau und Kindern verlassen, will sich der Mann nun das Leben nehmen. . Es wäre beschönigend, wenn ich behaupten würde, Frau Mazetti hätte einen wundervollen, malerischen Schreibstil. Dem ist nicht so! Der Schreibstil ist eher nüchtern, direkt. Einnehmend ist aber die Geschichte an sich. Die Charaktere, die zunächst ein wenig kantig wirken (dies ist durchaus positiv gemeint), werden dem Leser im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Allen voran natürlich die seltsam buschikose Wilma (32), Lehrerin und ewige Optimistin, und Tomas (34), Journalist, frisch geschieden, mit ausgeprägten Beschützerinstinkt und zudem Pessimist (also genau das Gegenteil zu Wilma). Eine weitere, wichtige Rolle spielt noch die 72-jährige Alba, eine Weltenbummlerin, die viele Geschichten zu erzählen weiß ... . Fazit: „Mein Leben als Pinguin“ ist definitiv keine rührselige Liebesgeschichte. Das Buch handelt von Freundschaft, von Beobachtungen, von den unterschiedlichsten Menschen und ihren ganz persönlichen Unarten. Es ist im Grunde wohl eine Mischung aus Reisebericht, Komödie, Drama, Romanze (sogar an einen Krimi dachte ich zeitweilig). Ungewöhnlich im Stil und Aufbau, dennoch einnehmend und berührend. Ein wunderbares und (aufgrund diverser Kabinenbesuche) abwechslungsreiches Lesevergnügen! . Für mich 4,5 Sterne wert! :-)

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