Katarina Schickling

 4.7 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Der Konsumkompass, Besser einkaufen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Katarina Schickling

Katarina Schickling ist Dokumentarfilmerin, Ernährungsexpertin und Autorin mit einem Schwerpunkt auf Nahrungsmitteln und der dazugehörigen Industrie. Als Expertin wird sie in zahlreichen Medien immer wieder zurate gezogen, wenn es ums Essen und umweltbewusste Leben geht. Sie lebt und arbeitet in München.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Katarina Schickling

Cover des Buches Der Konsumkompass (ISBN: 9783442178667)

Der Konsumkompass

 (11)
Erschienen am 27.04.2020
Cover des Buches Besser einkaufen (ISBN: 9783451600531)

Besser einkaufen

 (10)
Erschienen am 19.02.2018
Cover des Buches Aber bitte mit Butter (ISBN: 9783451031250)

Aber bitte mit Butter

 (6)
Erschienen am 19.02.2018
Cover des Buches Die 100 besten Eco Hacks (ISBN: 9783442179121)

Die 100 besten Eco Hacks

 (0)
Erscheint am 17.05.2021

Neue Rezensionen zu Katarina Schickling

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B

Rezension zu "Der Konsumkompass" von Katarina Schickling

Viel Handlungsorientierung
belanaherminevor 4 Monaten

Inhalt

Nach einer Einleitung in Anliegen und Entstehung des Buches folgt ein Glossar mit vier Einträgen. Dann kann es losgehen.

Gegliedert in vier Kapitel werden Nachhaltigkeitsfragen zu Müll, Mobilität, Energie und Essen diskutiert. Ein fünftes Kapitel ("Politisch korrekter Konsum") diskutiert Einzelfragen, die sich wohl nicht ganz klar den vorhergehenden vier Kapiteln zuordnen ließen. Es folgt ein kurzes Resümee sowie "10 goldene Regeln für ein nachhaltiges Leben".

Zu jedem behandelten Aspekt werden Studien oder Aussagen von Experten angeführt, die entsprechenden Fakten miteinander verglichen und/oder gegeneinander abgewogen. Wo es möglich ist, wird ein Handlungsratschlag gegeben. Schilderungen eigener Erfahrungen lockern die Texte auf und runden die Diskussionen ab.

Quellenangaben stehen in den Fußzeilen der jeweiligen Seite. Zwei Seiten Links und Literatur zum Weiterlesen sowie ein siebenseitiges Register zum besseren Zurechtfinden im Buch schließen das Buch ab.

Subjektive Eindrücke

Wer kennt sie nicht, diese "10 goldenen Regen für ein nachhaltiges Leben", die hier am Ende des Buches als Zusammenfassung genannt werden. Doch häufig führen die einfach nicht weiter, weil man gar nicht ermitteln kann, was nun eigentlich die jeweils beste Option ist. Manchmal gibt es einfach zu viele, zum Teil widersprüchliche Informationen. Hin und wieder findet man als Otto-Normalo ganz einfach keine Informationen.

Hier hilft das Buch, denn es versucht, vorhandenes Material zusammenzustellen, sachlich zu interpretieren und einen Handlungshinweis zu geben. Natürlich gelingt das nicht in allen Fällen, weil sich vieles noch in Entwicklung befindet, weil es manchmal eben tatsächlich zu wenig Informationen gibt oder weil die Informationen zu widersprüchlich sind. In solchen Fällen, geben die "10 goldenen Regeln" dann zumindest eine Grundorientierung.

Aber in vielen Fällen konnte Frau Schickling eben doch aus dem Informationswirrwarr die Essenz herausziehen und Hinweise geben, welche Optionen welche Auswirkungen haben.

Ich habe definitiv viel Neues in diesem Buch gefunden und auch Anregungen erhalten, wo und wie ich mich weiter informieren kann. Aufgrund der schnellen Entwicklung wäre eine regelmäßige Aktualisierung dieses Buches sicherlich wünschenswert.

Fazit

Ein wertvolles Buch, das viele Ideen und Handlungsorientierung für ein nachhaltiges Leben enthält.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter http.s//belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Rezension zu "Der Konsumkompass" von Katarina Schickling

Es gibt zwar kein Richtig, aber ein kleineres Übel!
buchstabenwaldvor 5 Monaten

In einer Welt, in der selbst gemachte Deos und Steaks aus Erbsenprotein, einer dreifach plastikverpackten Biogurke gegenüberstehen, ist es gar nicht mehr so leicht, herauszufiltern, was denn jetzt das Verhaltensoptimum ist – wenn man sich denn überhaupt Gedanken über die Folgen des eigenen Handelns für die Umwelt macht.

Katarina Schickling stellt in ihrem Buch alltägliche Situationen aus ökologischer Sicht in Frage. Nicht nur das Thema Müll (weil die Frankreich-große Plastikinsel im Pazifik immer ein bisschen über mir schwebt), sondern auch Transport, Produktion oder der Dauerbetrieb mancher Dienstleistungen und Waren, wird anhand der produzierten CO2-Äquivalente (zu viel = böse für Klima) aufgeschlüsselt. 

Ich – deren Kopf bis jetzt immer nur mit „Bloß kein Plastik!“ und „Bitte keine Verpackung!“ voll war – bin recht erstaunt über manche Ergebnisse. Die Kapitel sind wunderbar alltagsbezogen geschrieben und bis auf ein paar Ausnahmen (Ich bin halt nicht so das Apfelfangirl), konnte ich mich in jede Situation hineinversetzen. Und jedes Thema ist herrlich unkompliziert dargestellt. Wenn man dann noch Bock hat, sich weiter hinein zu vertiefen, ist jede Aussage mit einer Fußnote und der dazugehörigen Studie versehen. Tippitoppo👌.

Und nach dem Lesen, bin auch ich jetzt ein bisschen baff über manche Erkenntnisse. Naja, manches wissen wir doch eh alle: Alleine mit dem Auto fahren ist böse. Billige Dinge halten meistens nicht lange. Zu viel Fleisch macht Mensch und Umwelt krank. Aber für mich, die gerne alte „Reserve-Handys“ daheim hortet und die Papiersäcke vom Einkaufen als Papiermüllbehälter weiter verwendet, für mich stellt sich da dann doch einiges auf den Kopf. Ganz im positiven Sinne! Aha-Momente sind euch allen sicher !

Das einzig Negative, was dieses Buch bei mir hinterlassen hat ist, dass ich nun das Gefühl habe, alles falsch zu machen.. oder eher: Es gibt gar kein Richtig! Aber es gibt ein kleineres Übel, das ich zukünftig anstreben möchte!

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Rezension zu "Der Konsumkompass" von Katarina Schickling

Dieser Ratgeber sollte in keinem Bücherregal fehlen
Hexchen123vor 6 Monaten

Minimalismus, Konsumdiät, Nachhaltigkeit, Mülltrennung und noch viele andere Themen sind heutzutage in aller Munde. Viele nehmen sich zu viel vor oder verwerfen gleich wieder die guten Vorsätze, endlich etwas für die Umwelt zu tun, noch bevor sie angefangen haben.

Dabei kann wirklich jeder von uns seinen Beitrag leisten. Man muss nur einfach endlich damit anfangen, auch wenn es nur ein „kleiner“ Beitrag ist. Katarina Schickling nimmt uns mit „Der Konsumkompass“ an die Hand und zeigt, wie es geht. Dabei beschäftigt sie sich mit allen Themen, an welchen wir dringend etwas tun müssen. Mir würde jetzt auch gar nicht einfallen, welches Thema ich hier vermisst hätte.

Ich werde trotzdem weiter meinen Müll trennen. Ohne Zweifel nutzt es etwas, wenn jeder bei sich im Kleinen ein paar Dinge besser macht.

Los geht’s mit dem Müll. Von der Entscheidung, ob ich lieber die Bio-Gurke in der Plastikverpackung oder doch zur Gurke, welche nicht Bio ist – dafür ohne Plastik, greifen sollte. Wie wird der Müll richtig recycled, welche Verpackung ist die beste und kann ich noch mit gutem Gewissen ein Getränk to go trinken?

Weiter geht es mit dem ökologischsten Verkehrsmittel. Reise ich am Besten mit Bus, Bahn, Auto oder doch lieber mit dem guten alten Drahtesel?

Katharina Schickling beleuchtet wirklich jede Problematik. Ob über Strom, dem richtigen Essen oder dem politisch korrekten Konsum. Alle Themen sind sehr gut recherchiert, mit Quellen belegt und so manche Mythen werden aus dem Weg geräumt.

Abgerundet wird der inhaltsstarke Ratgeber mit 10 goldenen Regeln für ein nachhaltiges Leben, Literaturempfehlungen und einem Saisonkalender für Obst und Gemüse.

FAZIT

Für mich ist Der Konsumkompass eine klare Kauf- und Leseempfehlung. Super auch als Geschenk geeignet und ich bin mir sicher, bzw. hoffe sehr, dass sich der eine oder andere darüber Gedanken machen wird. Denn jeder kleine Schritt zählt – denn so kommen wir zu einem großen Ganzen und erreichen hoffentlich damit, dass unsere Politik die richtigen Entscheidungen trifft. Ein Ratgeber, welcher in keinem Bücherregal fehlen sollte. Übrigens wurde der Konsumratgeber Klimaneutral gedruckt! Es wird auf Schutzfolie verzichtet, der Umschlag wurde aus Recyclingpapier gestaltet, welches zu 60 % aus Einmal-Kaffeebechern hergestellt wurde. Alle anderen anfallenden Emissionen werden vom Verlag in ein Aufforstungsprojekt in Brasilien ausgeglichen.

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