Katarzyna Bonda Das Mädchen aus dem Norden

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen aus dem Norden“ von Katarzyna Bonda

Das deutsche Debüt von Polens erfolgreichster Krimiautorin Nach einem Aufenthalt im Ausland kehrt die Profilerin Sasza Załuska zurück in ihre Heimatstadt Danzig. Sie hat beruflich und privat viel durchgemacht. Eine verdeckte Ermittlung endete in einer Katastrophe. Verbrennungen und das Trauma einer Geiselnahme blieben zurück. Nun soll Schluss sein mit Verbrechen und unstetem Leben. Sasza erhofft sich ein ruhiges Dasein an der Seite ihrer kleinen Tochter. Doch kaum in Danzig angekommen, erhält sie einen lukrativen Auftrag: Der Inhaber eines Musikclubs bittet sie, die Hintergründe von wiederholten Erpressungen und Morddrohungen aufzudecken. Für die Ermittlerin eine vermeintlich einfache Aufgabe. Kurz darauf gibt es einen Anschlag auf den Club, bei dem ein Mensch stirbt. Sasza Załuska beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Eine Entscheidung, die sie bald bereut. Martin Bross und Nicole Engelnsind sind die ideale Besetzung.

leider hat das Buch mir nicht so gefallen,zuviele Namen die sich glichen-verwirrten

— Katzenmicha

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  • Die Profilerin

    Das Mädchen aus dem Norden

    walli007

    15. July 2017 um 16:46

    Nach Jahren des Studiums in England kehrt Sasza mit ihrer kleinen Tochter nach Danzig zurück. Erstmal möchte sie wieder ankommen, da erhält sie einen Auftrag, der sich bald als mysteriös herausstellt. Der Auftraggeber erweist sich bald als nicht der, dessen Persona er benutzte. Ob der Auftrag etwas mit dem Mord in einem Nachtclub zu tun hat, muss sich noch herausstellen. Doch die Beteiligten tauchen hier und dort auf. Und so beginnt Sasza gemeinsam mit der Polizei zu ermitteln. Die Spuren ergeben zunächst keine Klarheit und Sasza muss ihr ganzes Können aufbieten. Die Probleme aus ihrer eigenen Vergangenheit glaubt Sasza überwunden zu haben. Diesen auf den ersten Blick einfachen Auftrag sollte sie mit Links wuppen können und das Geld kann sie gut gebrauchen, um sich in Ruhe nach einem richtigen Job umzusehen. Doch die Spuren weisen zurück in eine Vergangenheit, von der Sasza eigentlich nichts mehr wissen möchte. Was hat es mit einem Lied auf sich, das sich wie eine Art roter Faden für das Leben des Todesopfers zu ziehen scheint. Immer tiefer verstrickt sich Sasza in ihren Auftrag, ihre ganze Kraft steckt sie hinein und muss sich doch vor den Erinnerungen schützen. Verzwickt und vertrackt entwickelt sich der Fall sowohl für Sasza als auch für die Polizei. Jeder kennt jeden in Danzig und jeder scheint etwas zu wissen. Doch es herrscht Schweigen und nur wiederwillig wird geredet. Nicht einfach bei den vielen kleinen Spuren und Hinweisen, den Überblick zu behalten und die Einzelteile zusammenzufügen. In eine etwas fremde Vorstellungswelt muss man sich begeben. Die Kenntnis des heutigen Polens ist möglicherweise nur aus Zeitungsartikeln vorhanden, über das eigentliche Leben dort ist nicht unbedingt viel bekannt. Zwar gewinnt man den Eindruck, dass die Autorin ihre Geschichte präzise geplant und niedergeschrieben hat, doch mangels eigner Kenntnisse sowohl der Lebensart, der Sprache und auch der etwas speziellen Art des Schreibens kann es sein, dass man sich als Leser nicht in die Geschichte hinein fühlen kann, nicht von ihr gepackt wird. Der Wunsch, diesen sehr gut besprochenen Roman als Hörbuch kennenzulernen, mag sich als sinnvoll erweisen. Fröhlich und jugendlich wirkt die Erzählung der Vorleserin, die damit durchaus zu Sasza passt. 

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  • Für einen richtig guten Krimi muss mehr Spannung her....

    Das Mädchen aus dem Norden

    Ritja

    17. May 2017 um 20:15

     Es ist ein gelungener Krimi, der jedoch seine Ecken und Kanten hat.  Die zwei Sprecher haben den vielen Charakteren recht gut Leben eingehaucht, aber trotzdem hatte ich Probleme die vielen (für mich schwierigen polnischen) Namen und Personen auseinanderzuhalten. Auch startete die Geschichte recht zäh. Es wollte leider keine Spannung entstehen und manchmal hatte ich mich gefragt, warum der Einschub einer bestimmten Handlung jetzt stattfand. Die Autorin beschreibt sehr detailliert die einzelnen Handlungen und Geschehnisse, was die Geschichte phasenweise recht langsam werden lässt. Nach der ersten mp3-CD zog die Geschichte an, das Tempo wurde schneller und auch die Handlung wurde interessanter. Es konnte sich eine Spannung aufbauen, da man nun alle (relevanten) Personen kannte und es langsam auch brenzliger für Sasza wurde. Sie verfolgte die kleinsten Spuren und geriet dadurch selbst in die Schusslinie. Sehr langsam lässt Katarzyna Bonda die Vergangenheit und die Gegenwart zusammenkommen. Erst nach und nach versteht man, was die kleinen Einschübe bedeuten und welche Wirkung sie auf die Gegenwart haben.  Insgesamt hat der Krimi eigentlich alles, was ein guter Krimi braucht.  Jedoch könnte es von Anfang an ein höheres Tempo und etwas mehr Spannung geben.

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  • Ein Triller der leider nicht überzeugte

    Das Mädchen aus dem Norden

    Katzenmicha

    06. May 2017 um 15:37

    Nach einem Aufenthalt im Ausland kehrt die Profilerin Sasza Załuska zurück in ihre Heimatstadt Danzig. Sie hat beruflich und privat viel durchgemacht. Eine verdeckte Ermittlung endete in einer Katastrophe. Verbrennungen und das Trauma einer Geiselnahme blieben zurück. Nun soll Schluss sein mit Verbrechen und unstetem Leben. Sasza erhofft sich ein ruhiges Dasein an der Seite ihrer kleinen Tochter. Doch kaum in Danzig angekommen, erhält sie einen lukrativen Auftrag: Der Inhaber eines Musikclubs bittet sie, die Hintergründe von wiederholten Erpressungen und Morddrohungen aufzudecken. Für die Ermittlerin eine vermeintlich einfache Aufgabe. Kurz darauf gibt es einen Anschlag auf den Club, bei dem ein Mensch stirbt. Sasza Załuska beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Eine Entscheidung, die sie bald bereut.Fazit:Die ehemalige Profilerin Sasza Zaluska ist alleinerziehende einer Tochter.Sie möchte ein neues Leben beginnen,ohne Polizei und Tätern.Es wird sehr schwer-beziehungsweise leider nichts-den sie hat Geldprobleme.Sie nimmt wieder einen Job als Profilerin an.Sie wird von einem Inhaber eines Musikclubs gebetenzu ermitteln.Dieser Clubbesitzer bekommt Erpressungs und Mordgesuche.Der vermeintliche einfache Fall endwickelt sich kompliziert nach einer Schießerei wo ein Mann erschossen wird und eine Frau schwer verletzt wird.Leider bin ich schon mal nicht gut in die Geschichte rein gekommen,zuviele gleich klingende Namen und viele Personen.Auch triffteteder Roman immer mal wieder in die Vergangenheit ab.Die Autorin versuchte dem Roman Spannung zu geben-was ihr leider nicht so gelang.Leider hat mich der Roman nicht überzeugt,deshalb nur 2 Sterne.

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  • Sehr spannend, allerding ziemlich viele Charaktere

    Das Mädchen aus dem Norden

    tootsy3000

    12. April 2017 um 08:50

    Der Einstieg in die Geschichte verspricht schon Spannung. Ein Anruf von einem Unbekannten auf Saszas Festnetzanruf. Wer ist er? Was will er von ihr? Die Stimme kommt ihr bekannt vor, doch zuordnen kann sie sie nicht. Sie kennt ihn aus ihrer Vergangenheit, mit der sie abgeschlossen hat. An die sie nicht mehr denken will. Doch der Anrufer belehrt sie eines Besseren. Das mir Nicole Engels als Sprecherin in diesem Hörbuch gefallen wird, beweist sie mir bereits in diesen wenigen Hörminuten. Dann plötzlich ein Schnitt. Martin Bross übernimmt das Sprechen. Andere Personen, andere Szene. Man befindet sich in irgendeiner polnischen Stadt. Drei Jungs, ein Mädchen, korrupte Polizisten und eine Gruppe Gauner stehen im Fokus der Handlung. Was harmlos beginnt, entwickelt sich zu einer tödlichen Geschichte. Wie dies mit Sasza und dem Anruf in einer Zeitspanne von 20 Jahren später zusammenhängt, erfährt man nach und nach. Die Beschreibungen der Vorkommnisse sind sehr ausführlich, durch die beiden unterschiedlichen Stimmen hört man diesen aber sehr gerne zu. Die Geschichte hat allerdings sehr viele Mitwirkende, was es durch die fremden Namen nicht wirklich leicht mach, alle immer richtig zuzuordnen. Mit der Zeit klappte das aber auch ganz gut. Die Handlung ist gut auf das Milieu abgestimmt. Vom guten bis zum korrupten Bullen, von den schweren Jungs bis zum geläuterten Pfarrer und anderen frommen Personen ist alles dabei. Die Auflösung ist spannend, überraschend und gut durchdacht. Ein rundum gelungener Krimi, mit etwas vielen Namen. Beide Sprecher - Nicole Engels und Martin Bross - fand ich richtig klasse. Sie gaben den Handlungen das richtige Tempo und den Personen die richtige Tonlage. Ein Aufhören am Zuhören war fast nicht möglich. Das Cover wirkt idyllisch, täusch eine friedliche Atmosphäre vor, deren Abgründe erst allmählich zu Tage bekommen. Mein Fazit: Ein durch und durch gelungener Krimi, der als Hörbuch zwar überzeugt. Durch die vielen Charaktere ist es manchmal aber doch schwierig den Überblick zu behalten!

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