Kate Atkinson A God in Ruins

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Inhaltsangabe zu „A God in Ruins“ von Kate Atkinson

Kate Atkinson's dazzling Life After Life, the bestselling adult book this year to date in the UK, explored the possibility of infinite chances, as Ursula Todd lived through the turbulent events of the last century again and again. In A God in Ruins, Atkinson turns her focus on Ursula's beloved younger brother Teddy - would-be poet, RAF bomber pilot, husband and father - as he navigates the perils and progress of the 20th century. For all Teddy endures in battle, his greatest challenge will be to face living in a future he never expected to have. A God in Ruins is a masterful companion to Life After Life, and will prove once again that Kate Atkinson is one of the finest novelists of our age.

Anspruchsvolle Story mit vielen Überraschungen!

— Annealmighty
Annealmighty

Kate Atkinson hat es wieder einmal geschafft, mich zu überraschen und zu verzaubern.

— Estrelas
Estrelas

Hat mich nicht richtig gepackt. Sprachlich anspruchsvoll.

— wandablue
wandablue

Ohne den Vorgänger nicht zu genießen. Schöner Schreibstil, aber die Story ist ein wilder Mix aus Kurzgeschichten und Kriegsbeschreibungen.

— StSchWHV
StSchWHV

Nichts für Englischneulinge!

— notthatkindofagirl
notthatkindofagirl

Eigenwilliges Erzählexperiment von einer Meisterin des szenischen Schreibens.

— alasca
alasca

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  • A God In Ruins

    A God in Ruins
    Fornika

    Fornika

    28. August 2016 um 13:19

    Teddy Todd flog im zweiten Weltkrieg als Mitglied der britischen Bomberstaffel. Nach Kriegsende muss er damit zurechtkommen, viele Menschenleben ausgelöscht zu haben. Doch nicht nur das, das ganz alltägliche Familienleben birgt auch allerlei Herausforderungen.  Obwohl es sich auch in diesem Buch um die Familie Todd dreht, die man bereits aus Life after life (Die Unvollendete) kennt, muss man dieses nicht zwangsweise vorher gelesen haben. Über lange Strecken hinweg war es völlig irrelevant, dass Teddy Ursulas Bruder ist. Man darf also keine Fortsetzung erwarten, sondern vielmehr eine parallele Geschichte zu einem von Ursulas vielen Leben. Beiden gemein ist der zweite Weltkrieg als thematischer Hintergrund, der gefühlvoll jedoch ohne Beschönigung eine Hauptrolle spielt. A God in Ruins wird ebenfalls in kleineren Episoden erzählt, jedoch nicht chronologisch, was gerade zu Beginn etwas tüftlerisches Geschick vom Leser erfordert. Atkinson schreibt sehr ansprechend, ergänzt ihre Erzählung mit Tedds naturwissenschaftlichen Ausflügen in die Poesie und lässt uns auch an den Kinderbüchern von Teddys Tante teilhaben. Verschiedene Familienmitglieder aus unterschiedlichen Generationen kommen zu Wort, Teddy steht jedoch immer im Mittelpunkt. So entsteht ein plastisches Bild von Teddys Leben, das beispielhaft für viele seiner Generation steht. Mir hat auch dieser Roman von Atkinson wieder sehr gut gefallen, den Zauber von Life after life sollte man jedoch nicht erwarten.

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  • Leserunde zu "A God in Ruins" von Kate Atkinson

    A God in Ruins
    PenguinRandomHouseUK

    PenguinRandomHouseUK

    Wir verlosen 20 Leseexemplare des neuen Romans A GOD IN RUINS – im englischen Original! Kate Atkinson’s dazzling Life After Life, the bestselling adult book this year to date in the UK, explored the possibility of infinite chances, as Ursula Todd lived through the turbulent events of the last century again and again. In A God in Ruins, Atkinson turns her focus on Ursula’s beloved younger brother Teddy – would-be poet, RAF bomber pilot, husband and father – as he navigates the perils and progress of the 20th century. For all Teddy endures in battle, his greatest challenge will be to face living in a future he never expected to have.  A God in Ruins is a masterful companion to Life After Life, and will prove once again that Kate Atkinson is one of the finest novelists of our age. Kate Atkinson won the Whitbread (now Costa) Book of the Year prize with her first novel, Behind the Scenes at the Museum. Her four bestselling novels featuring former detective Jackson Brodie became the BBC television series Case Histories, starring Jason Isaacs. Her last novel, Life After Life, was the winner of the Costa Novel Award and the South Bank Sky Arts Literature Prize, and was shortlisted for the Women’s Prize. It was also voted Book of the Year for the independent booksellers associations on both sides of the Atlantic. Her new novel A God in Ruins is a companion to Life After Life. Hier geht’s zur Leseprobe Einfachen bewerben und der Lostopf wird wie immer entscheiden. Good Luck! All the best from sunny London, Ulrike @ PRH UK

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    • 252
  • Teddys Leben

    A God in Ruins
    Estrelas

    Estrelas

    26. July 2015 um 11:19

    Dieser "Begleiter" zu Kate Atkinsons Roman "Life After Life" erweitert Ursulas Geschichte um die ihres Bruders Teddy. Neben der Familie spielt sein Einsatz als Pilot im zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. Es ist ein großes Vergnügen, den Figuren mit ihren Eigenheiten in zum Teil bekannten Episoden wiederzubegegnen, aber der Roman bringt auch viele neue Aspekte zur Sprache. Auf eine packende Art schildert Atkinson den Krieg aus Sicht des Piloten - Erlebnisse, die ihn für den Rest seines Lebens zeichnen. Und die Familiengeschichte wird mit den folgenden Generationen fortgeführt. Sprachlich spielt Atkinson auf höchstem Niveau, baut gekonnt literarische Anspielungen ein oder ein Stück Roman im Roman. Der Leser reist zwischen verschiedenen Zeiten hin und her, folgt den unterschiedlichen Protagonisten und hat am Ende ein faszinierendes Puzzle vor sich liegen. Kate Atkinson hat es wieder einmal geschafft, mich zu überraschen und zu verzaubern.

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  • Ein Familienroman, der aus dem Rahmen fällt.

    A God in Ruins
    wandablue

    wandablue

    Ein Familienroman, der aus dem Rahmen fällt. “A God in Ruins” ist das Companion zu „Life after Life“. Es hätte mir gut getan, ich hätte vorher den Hauptroman gelesen. Sicherlich habe ich die Geschichte auch so verstanden, häufige Zeit- und Ortswechsel finde ich spannend und ich mag es, wenn ich eine Weile brauche, um Personen generationenübergreifend ein- und zuzuordnen. Es geht um die Todds in vier Generationen, wobei Teddy Todd als RAF-Pilot im Fokus steht. Denn eigentlich ist der Hauptprotagonist von Kate Atkinsons Story der Zweite Weltkrieg. Dennoch, in diesem speziellen Fall, empfehle ich die richtige Reihenfolge. Ich wäre mit dem Experiment der Autorin eventuell glücklicher geworden und hätte mich nicht (streckenweise) gelangweilt ... Zum Zweiten Weltkrieg habe ich in letzter Zeit diverse Romane gelesen, z.B. das Buch „The Narrow Road to the Deep North“ von Richard Flanagan, das mir sozusagen die Füße weggehauen hat. Deshalb denke ich, dass das Sujet „Zweiter Weltkrieg“ am besten mit „echten Personen“ funktioniert, echtem Geschehen, denn es gibt genug Geschichte, die wirklich passiert ist, überlieferte Schicksale, so dass einem die Luft wegbleibt. Natürlich schmückt ein Autor selbst dann aus, erfindet, was nicht überliefert ist, doch bei Kate Atkinsons Darstellung blieben die Protagonisten für mich bloße Kunstfiguren, Plastik. Die Autorin komprimiert einen dicken Strauß an Dramatik in eine einzige Familie. Sie erzählt nur Ausschnitte, dramatische Höhepunkte, der Alltag kommt kaum vor. Obwohl es für jedes Verhalten am Ende eine logische Erklärung gibt, hat mich die Konstruktion der Autorin nicht überzeugt und die Psychologie der Personen verstimmt. Ich habe sie der Autorin nicht abgenommen. Handwerklich und sprachlich ist „A God in Ruins“ top. Fazit: Die anspruchsvolle Handhabung der Sprache, die zahlreiche Anspielungen und Hinweise auf die englische Kultur gibt, sind das große Plus dieses Buchs sowie der stimmige Plot. Die Psychologie der Handelnden konnte ich jedoch nicht so sehen wie die Autorin. Der Schluß hat mich dann wieder versöhnlich gestimmt. Kategorie: Gute Unterhaltung Verlag: Doubleday, 2015

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    • 4
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    11. July 2015 um 20:32
  • Kate Atkinson - A God in Ruins

    A God in Ruins
    StSchWHV

    StSchWHV

    Vorab: A God in Ruins ist der companion zu Life after Life und sollte nicht ohne diesen gelesen werden. Ohne die Figuren schon zu kennen, hat man praktisch keine Möglichkeit in den Roman reinzukommen, denn er besteht anfänglich nur aus lose zusammengewürfelten (Kurz-) Geschichten und Episoden. Zudem wird auf den ersten 120 Seiten wild zwischen den einzelnen Charakteren (von denen wir praktisch nichts wissen) hin und her gesprungen. Erst später wird die Geschichte größtenteils von Teddy erzählt, einem ehemaligen Bomberpiloten, der uns nicht nur detailliert von seiner Zeit während des Krieges berichtet, sondern auch wie er danach sein Leben legte, seien Frau traf und verlor und eine Tochter großzog, die nicht ohne Grund eine der unsympathischsten Personen ist, denen ich je auf dem Papier folgen musste. Streckenweise ein großer Roman, der mit seiner literarischen Qualität und den skizzenhaft gezeichneten Charakteren wirklich Spaß macht. Der einem Schicksale näher bringt, mitten hinein zerrt in den Krieg der Bomberpiloten. Der auch eine große Bandbreite an Themen liefert, von kleinen alltäglichen Schicksalsschlägen bis hin zu gewaltigen Tragödien. leider fürchte ich, ist genau das das Problem. Dieser Roman wollte so viel und hätte sich lieber etwas mehr auf Teddy konzentriert. Dessen Stimme ist nämlich eine, die einen nicht mehr loslässt. Fazit: 2 Sterne - einen für Teddy und einen für die Sprache. Tatsächlich hat mir der kurze Text von Atkinson am Ende des Buches - Author´s Note - mehr gegeben, als das Buch. Bei den Passagen, die die englischen Bomberpiloten betreffen, greift sie auf Originalquellen zurück. Den Anspruch an Authentizität weiß ich zu schätzen.

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    • 3
  • Eigenwilliges Erzählexperiment

    A God in Ruins
    alasca

    alasca

    Eigenwilliges Erzählexperiment „A God in Ruins“, laut Autorin keine Fortsetzung, sondern ein Gefährte, „a companion“, ihrer großartigen Time Warp Saga „Life after Life“, bringt uns die bekannten Protagonisten zurück. Sylvie, Hugh, Izzie, natürlich Ursula … aber diesmal konzentriert sich die Geschichte auf Teddy, Ursulas Lieblingsbruder, dessen hier erzähltes Leben mit keiner in „Life after Life“ erlebten Lebensvarianten übereinstimmt. Aus Teddys Sicht, Bomberpilot bei der Royal Air Force, erleben wir den Luftkrieg des Zweiten Weltkriegs zwischen England und Deutschland und die lange Zeit danach bis in die Gegenwart. Den Tod jeden Tag vor Augen, hat Teddy sich geschworen, „…that if he did survive […] he would always try to be kind, to live a good, quiet life.“ Gegen jede Statistik (von zehn Piloten überlebte einer) übersteht er den Krieg, heiratet seine Jugendliebe Nancy, und tut genau das. Das klingt nach Langeweile, wäre da nicht Teddys Vergangenheit als Fliegerlegende, die sein ganzes Leben färbt. Atkinson bildet in der Romanstruktur den assoziativen Charakter menschlichen Denkens ab - zwar haben alle Kapitel ein führendes Thema, aber ständig überlagern sich erzählerische Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft aus wechselnder Perspektive und bilden einen tiefen vierdimensionalen Raum, der dem Roman eine ungeheure Resonanz verleiht. Das klingt schwer lesbar, ist es aber nicht, denn Atkinson beherrscht ihr Handwerk souverän und transzendiert den traditionellen Erzählstil, ohne ihn aufzugeben. Ein weiterer Kunstgriff, die allwissende Erzählstimme, erzeugt beträchtliche Spannung, obwohl (oder weil) sie, manchmal sogar in der direkten Ansprache der Leserin, immer wieder andeutend die Fiktion bricht. Durchgängig spannend ist vor allem die Frage, was Teddys Tochter, Viola, so überaus unausstehlich gemacht hat. Viola surft auf jeder Gesinnungswelle: Vegetarismus, Feminismus, Ökologie, New Economy, you name it. Sie ist oberflächlich, herzlos, rachsüchtig und eine erbärmliche Mutter; Atkinson hat ihr unbarmherzig nicht eine einzige gute Eigenschaft zugeschrieben. Das hat etwas von Verrat an der eigenen Figur (was kein Autor tun sollte), wenn sich am Ende auch erweist, dass Violas Psychologie schlüssig und letztlich tragisch ist. Über diesem Ende dürften sich die Geister scheiden, denn hier lässt die allmächtige Autorin das Gewebe der Fiktion, das auch (siehe „Life after Life“) ganz anders hätte gewebt werden können, deutlich durchscheinen. Trotz der vorbereitenden Fiktionsbrüche kommt das unerwartet, ja abrupt, und könnte Liebhaber einer konservativen Erzählweise enttäuschen. Der Titel „A God in Ruins“ bezieht sich auf die buddhistische Sichtweise, dass Gott in jedem von uns steckt. Atkinsons Held Teddy ist ein beschädigter Gott: wenn er nicht schlafen kann, zählt er “ the towns and cities he had to destroy, that had tried to destroy him.“ Und kommt zu dem Schluss: „Perhaps they had succeeded.” Atkinson kontrapunktiert in seiner Wahrnehmung den Sündenfall des Krieges, “… the great fall from grace” mit der Unschuld und Schönheit der Natur: „He did not believe in anything anymore. Trees, perhaps. Trees and rocks and water. The rising of the sun and the running of the deer.“ Die Heilkraft und der Trost, den Schönheit in Kunst und Natur bieten kann, sind Motive, die den Roman durchziehen; eine Sichtweise, die mich sehr angesprochen hat. Immer wieder auch Bezüge zu Dickens, Hawthorne, Frost etc., die dem Roman noch mehr Resonanz verleihen. Vor allem aber Atkinsons Kunst des szenischen Schreibens hat mich begeistert, allem voran das Bild des brennenden Hamburgs aus der Luft, das Teddy nicht loswerden kann (und ich auch nicht, als hätte ich es wirklich gesehen). Wie kann die Tötung Tausender rechtens sein? So alternativlos sie auch scheinen mag? Und hat er nicht trotz allem Schuld auf sich geladen? Eine der Passagen, die auch Atkinsons moralisches Differenzierungsvermögen eindrucksvoll belegen. All das und nicht zuletzt Atkinsons Humor und ihr tiefes Verständnis menschlicher Befindlichkeiten machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis, wenn auch ganz anders als „Life after Life“. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

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    • 4
  • Modernes Erzählexperiment

    A God in Ruins
    Ginkgo

    Ginkgo

    23. June 2015 um 14:45

    Betrachtet man das Tier auf dem Cover als Versuchskaninchen und als Symbol für den Leser, beschreibt es mein Leseerlebnis ganz gut. Zu keinem Zeitpunkt fand ich das Buch so schlecht, dass ich es hätte abbrechen wollen. Froh war ich mit der Lektüre aber auch nur szenenweise. Die Qualität der einzelnen Erzählsequenzen schwankt. Besonders die Abschnitte über die Bomberflüge im 2. Weltkrieg haben mich fasziniert. Insgesamt fand ich das Buch sehr konstruiert. Es gibt keinen halbwegs natürlichen Fluss in der Handlung. Die Charaktere sind nicht gut gezeichnet, sie werden hauptsächlich in Extremsituationen beschrieben. Deshalb entwickelt sich auch zu den freundlicheren keine große Sympathie. Ich mag unkonventionell geschriebene Bücher. Die ständigen Zeit- und Perspektivwechsel finde ich im Prinzip reizvoll. Sie funktionieren in diesem Buch aber nicht gut. Es fehlen ruhige Szenen, feinere Charakterisierungen der Figuren und ihrer Beziehungen zueinenander. Wer Lust auf ein literarisches Experiment hat, wird an dem Buch durchaus Gefallen finden. Wer feinen Kunstgenuss oder gute Unterhaltung sucht, sollte sich lieber woanders umschauen.

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  • Eine ganz eigene Erzählhaltung

    A God in Ruins
    notthatkindofagirl

    notthatkindofagirl

    23. June 2015 um 14:21

    Dieser Roman ist der sogenannte Begleitroman von Aktinsons Werk "Life after Life". Das Buch beginnt mit Verwirrungen und endet auch damit. Erst einmal hatte ich das Problem, dass dieser Roman auf Englisch ist. Eigentlich kein Problem für mich, aber da die ersten 80 Seiten nur aus zerlegten Kurzgeschichten bestehen, war es wirklich sehr schwer in die Handlung einzusteigen. Außerdem verwendet Aktinson so viele englische Wörter, die einfach nicht in einen normalen Sprachgebrauch fallen.  Der Protagonist ist Teddy, ein Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg, der Probleme hat, sich in der Nachkriegszeit anzupassen. Seine Frau Nancy verstarb, seine Tochter Viola ist eine egoisitische und schreckliche Persönlichkeit und sein Enkel Sunny ist sehr unglücklich. Wirklich spannend war zu erfahren, wieso seine Tochter ein so herzloses Monster ist. Auch die Geschichte rund um Sunny ist sehr berührend. Aber all diese Geschichten führen zu Verwirrungen.  Ein Lob an die Autorin, die sich wirklich mit dem Thema "2. Weltkrieg" beschäftigt hat, denn man bemerkt beim Lesen wirklich, welche Ahnung sie davon hat.  Weiters ist zu betonen, dass die Autorin einen sehr feinen Humor hat und stilistisch wirklich eine Virtuosin ist.  Leider war mir das Buch zu verwirrend, so dass man wirklich zeitweise keine Lust mehr hatte, weiter zu lesen, weil man sowieso nichts verstand. Aber der Schreibstil der Autorin ist wirklich genial!  

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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    • 1047
  • Familiensaga mit Fragezeichen

    A God in Ruins
    loralee

    loralee

    21. June 2015 um 20:16

    Dieser Roman erzählt eine britische Familiensaga und gilt als Begleitbuch zu dem Roman „Life after Life“. Dieses ist das erste Buch von Kate Atkinson das ich gelesen habe. Es stürzte mich zunächst in tiefe Verwirrung. Ich konnte nicht viel mit diesem Buch anfangen, ich war irritiert. Mit den Protagonisten wurde ich nicht warm. Die Handlung sprang durch die Zeiten wie ein Flummi, selbst innerhalb eines Absatzes. Und sogar innerhalb eines Satzes wurde vorgegriffen, nachgegriffen, oder der Handlungsstrang abrupt unterbrochen. Da wird man als Leserin sehr stark gefordert. Dabei ist die Handlung recht einfach zu verstehen. Kate Atkinson stellt uns eine ganz normale britische Familie vor und untersucht den Einfluss, den die beiden Weltkriege auf ihr Handeln haben, selbst bei der Nachkriegsgeneration. Der Hauptprotagonist Teddy war im 2. Weltkrieg Pilot der RAF. Die Wahrscheinlichkeit, dass er bei einer Mission stirbt, war sehr hoch und setzte ihn extrem unter Druck. Nach dem Krieg versuchte Teddy sich wieder in das gesellschaftliche Leben einzugliedern, was ihm mehr schlecht als recht gelang. Jedes Familienmitglied hat in dieser Geschichte sein bzw. ihr Päckchen zu tragen, und trägt es stillschweigend durch das ganze Leben. Die Figuren an sich sind nicht gerade sympathisch, vielleicht werde ich deswegen nicht warm mit ihnen. Es mag aber auch daran liegen, dass ihre Geheimniskrämerei sich im Schreibstil wiederfindet und ich nur häppchenweise erfahre, was in den einzelnen Päckchen steckt. Diese Päckchen sind verdammt schwer, was sich erst gegen Ende des Romans herausstellt. Es baut sich eine Distanz zwischen mir und den Protagonisten auf, die sich durch den ganzen Roman zieht. Die Autorin zieht hier alle Register des fiktiven Schreibens. Ich bewundere wie virtuos sie die Stimmungen der Protagonisten im Stil aufgreift und sprachlich damit spielt. Sie setzt Bezüge zu anderen Literaten, historischen Persönlichkeiten und Filmen, ohne den Erzählfluss zu stören. Ich habe ein Bild von Wirbeln und Wellen im Wasser im Kopf, die sich laufend ändern, ineinanderfließen und wieder trennen, wenn ich an ihren Umgang mit Sprache denke. Es drängt sich mir aber der Gedanke auf, dass sie über das Spiel mit der Sprache die Handlung vernachlässigt und die Erzählung deshalb nicht stringent bis zum Schluss verfolgt. „A God in Ruins“ ist ein anspruchsvoller Roman, der sicherlich die Meinungen der Leser*innen spalten wird. Handwerklich ein Meisterwerk, aber im Aufbau der Handlung und Zeichnung der Protagonisten eher schwach. Mir fällt es schwer dieses Buch zu bewerten, und bleibe weiterhin irritiert.

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  • The Story of an Ordinary Life

    A God in Ruins
    darklittledancer

    darklittledancer

    After the war, Teddy Todd does what he had always planned to do. He marries his childhood sweetheart Nancy, they have a daughter and two lovely grandchildren and he grows old. But even though the war is over, it will always be part of Teddy’s life. Teddy is a good-natured man who loves the peacefulness of the countryside. Like many other war veterans, he doesn’t want to talk about what he went through during his service as a bomber pilot, much to the dismay of his wife Nancy. Kate Atkinson does a wonderful job portraying the couple’s and many other relationships in A God in Ruins, but I never felt a connection to Teddy or any of the other characters. This often made it hard to pick up the book, because I really didn’t care what would happen to the Todd family. Only when Teddy’s grandson Sunny gets into a life-changing situation, I was eager to read on. A God in Ruins is not written in chronological order. Kate Atkinson weaves World War II scenes into Teddy’s lifeline, which we travel on in a seemingly random pattern. Although this structure appeals to me, these changes in time sometimes made me feel a bit lost. A God in Ruins is called a companion novel to Life After Life. If you are looking for Life After Life‘s special structure or the many charming characters, you might be looking in the wrong place. Of course we meet Ursula and Sylvie, but they only play minor roles and this novel’s structure is different. A God in Ruins is a book about a bomber pilot who survives World War II to become a very ordinary man, leading an ordinary life.

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