Kate Atkinson Das vergessene Kind

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Inhaltsangabe zu „Das vergessene Kind“ von Kate Atkinson

»Plötzlich verspürte sie einen Stich Angst. Sie hatte gerade ein Kind gekauft.« Tracy Waterhouse, ehemalige Polizistin und absolut gesetzestreue Bürgerin, kauft ein Kind. Niemand ist davon mehr überrascht als sie selbst. Zwar handelt es sich dabei eigentlich um eine Rettungsaktion, dennoch ist das Ganze keineswegs legal, und Tracy ist von Stund an auf der Flucht. Da kommt es ihr höchst ungelegen, dass ein gewisser Jackson Brodie, Privatdetektiv, sie unbedingt wegen eines dreißig Jahre alten Falles sprechen möchte ... »Bis jetzt Atkinsons bestes Buch. Genau genommen ist es eines der besten englischen Bücher der letzten Jahre überhaupt.« The Mirror

Interessanter Plot mit zahlreichen Wendungen, stellenweise aber zu oberflächlich und spannungsarm

— smayrhofer
smayrhofer

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  • Courtney sammelt Schätze

    Das vergessene Kind
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    30. March 2014 um 18:29

    „Tracy wäre es lieber gewesen, sie wäre im Dienst tot umgefallen. Sie war Kriminalkommissarin gewesen, jetzt war sie Polizeipensionärin.“ Sie hatte gerade fünftausend Pfund auf der Bank abgehoben. Es war für Janek, einen Polen, der ihr Reihenhaus renovierte. Doch an diesem Tag trifft sie eine Frau mit einem Kind auf der Straße, die ihr als Prostituierte und Kriminelle bekannt ist. Sie hat ein Kind im Schlepptau, das sie völlig erniedrigend und rücksichtslos behandelt. „Kelly hatte mehrere Kinder, und die meisten waren in Pflege, und das waren die, die Glück gehabt hatten.“ Tracy bietet der Frau spontan dreitausend Pfund für das Kind und bekommt es prompt. Das Kind ist ein Mädchen und heißt angeblich Courtney. Sie ist ein Waisenkind, denn niemand vermisst sie. Doch kurz darauf wird Kelly umgebracht. Als Tracy Kriminelle auf den Fersen sind, wird ihr klar, dass dieses kleine Mädchen in höchster Gefahr schwebt, und die Polizei eher eine Bedrohung als eine Hilfe ist. Das Buch lebt von der mütterlichen bedingungslosen Fürsorge Tracys für dieses kleine fast hilflose Wesen namens Courtney, und dessen zweier Leidenschaften. Courtney liebt Essen, egal was, Hauptsache es ist viel. Und sie liebt die kleinen Schätze, die sie unbemerkt sammelt. Wertvolle Dinge wie "einen silbernen Fingerhut, chinesische Münzen, ein paar Glieder einer billigen goldenen Kette.“ Und natürlich auch den neuen Zauberstab. All diese Schätze sind verknüpft mit wunderbar schönen Erlebnissen. Erlebnisse für schöne Träume. Und die braucht Courtney genauso dringend wie das Essen. So verwandelt sich die Fürsorge von Tracy immer mehr in Liebe. Um Courtney nicht zu verlieren, tauchen die beiden vor ihren kriminellen Verfolgern in die Illegalität ab. Und wehe den Bösewichten, die Tracy oder Courtney zu nahe oder gar in die Quere kommen. Selbst eine scheinbar harmlose Handtasche verwandelt sich dann in eine gefährliche Waffe.

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  • Kunstvoll verschachtelt

    Das vergessene Kind
    AnnaChi

    AnnaChi

    25. January 2014 um 10:20

    Mag sein, dass Kate Atkinsons Art zu erzählen andere Leser entnervt oder überfordert - ich finde es aber besonders interessant und spannend, wenn verschiedene Geschichten (in diesem Buch auch noch unterschiedliche Zeiten) ineinander fließen, sich berühren oder miteinander verbinden. Das Figurenensemble, allen voran der mir so sympathische (weil manchmal allzu menschliche) Nicht-Mehr-Privatdetektiv Jackson Brody, diesmal mit einem liebevoll beschriebenen hündischen Freund ("der Botschafter"), ist lebendig und lebensnah geschildert. Besonders anrührend fand ich die ehemalige Polizistin Tracy Waterhouse. Aber auch die mit feinem englischen Humor gezeichnete in Demenz versinkende alte Dame und Schauspielerin Tilly wird mir unvergesslich bleiben. Auf die weiteren Krimis von Kate Atkinson (deren Chronologie ich leider nicht eingehalten habe) jedenfalls freue ich mich schon.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    Weltverbesserer

    Weltverbesserer

    03. March 2013 um 13:04

    5 Kapitel geschafft, 5 verschiedene Erzählstränge begonnen, dann abgebrochen. In diesen 5 verschiedenen Erzählsträngen wird auch noch zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her gesprungen und es werden unzähligen Menschen erwähnt, die mit der eigentlichen Geschichte gar nichts zu tun haben. Das ist mir persönlich zu kompliziert und raubt den Spaß am Lesen. Daher 2 Sterne. Hätte sicherlich spannend werden können, aber ich mag mir keine Merkzettel schreiben mit den Namen der Protagonisten, damit ich an späterer Stelle noch weiß, von wem hier die Rede ist.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    Ati

    Ati

    02. March 2013 um 15:31

    Eine nicht ganz einfache gesellschaftskritische Geschichte auf 2 Zeitebenen mit mehreren Erzählperspektiven. Nichts für Leute, die schnelle, klar strukturierte Handlungen bevorzugen oder auf reißerisch-blutige Passagen hoffen. Unaufgeregt leise regt der Roman zum Nachdenken an. Der Erste aber sicher nicht Letzte, den ich von Atkinson lese. Es beginnt in den 1970ern, als Tracy gerade ihre Polizistenlaufbahn beginnt. Bei der Entdeckung einer ermordeten Prostituierten wird ein Kind gefunden, das danach in der Versenkung verschwindet. 30 Jahre später ist Tracy aus dem Polizeidienst ausgeschieden, arbeitet als Warenhausdetektivin, lebt allein - bis zu dem Tag, an dem sie ein kleines Mädchen kauft. Dazu gesellen sich die Handlungsstränge um eine demente Schauspielerin, um eine Sozialarbeiterin, um diverse Polizisten. Und um Jackson Brodie selbst, der herauszufinden versucht, woher seine australische Auftraggeberin kommt, die offenbar in den 1970ern geboren wurde, offiziell aber nicht zu existieren scheint. Mehrere Handlungsfäden ziehen sich lose durch den Plot, werden erst spät zusammengeführt. Detailverliebt reiht sich Wort an Wort, was erst einmal nichts zum Handlungsgeschehen beiträgt, die Atmosphäre aber auch nicht richtig verdichtet. Kurze Kapitel mit jeweils anderen Figuren wirken zusammengewürfelt. Dass Jackson Brodie die eigentliche Hauptfigur ist, fällt nicht auf. Im Grunde kommen alle Figuren gleichermaßen ausführlich in ihrer Gedankenwelt beschrieben eher blass daher. Lebendige Dialoge fehlen, stattdessen erlebt man die Gedanken der Figuren in deren Kopf mit. Das wirkt teils hölzern, enthält jedoch auch unterkühlte Komik. Dann wiederum berührt es überraschend, wenn man schon gar nicht mehr damit rechnet. Es dauerte, bis ich mich auf all das einstellte und die Seiten neugierig umzublättern begann. Dann fügten sich Erzählfragmente unspektakulär aber unaufhaltsam zusammen. Die wild gemischten Figuren sind alle miteinander durch Dramen, Geheimnisse, Morde, unglückliche Familien, trostlose Lebenswege, unerfüllte Träume und Lebenslügen verbunden. Die Charaktere gehören nicht zu den Gewinnern und müssen einiges durchmachen. Unversehens fühlte, litt und hoffte ich mit ihnen. Das Buch ist trotz menschlicher Tragödien und Abgründe nicht ohne Längen. Das Ende kam aber viel zu schnell. Obwohl dabei längst nicht alle Handlungsfäden schlüssig abgeschlossen werden wirkt es nicht unbefriedigend unvollendet. 2013 Antje Jürgens

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    gabelingeber

    gabelingeber

    23. January 2013 um 17:06

    Ein Buch, das ich durchaus mit Interesse gelesen habe, von dem ich am Schluss aber eher enttäuscht war. Kate Atkinson reisst hier verschiedene brisante Themen an - Prositution, Korruption bei der Polizei, Kindsentführung - vertieft aber keines davon. Man erhält zum Schluss eher den Eindruck, die Themen dienten als Vorwand, um eine spannende, reisserische Geschichte erzählen zu können. Da auch die Hauptfiguren nicht wirklich ausgearbeitet sind, liess mich das Buch etwas ratlos und unbefriedigt zurück. Die Spannungsdramaturgie beherrscht Frau Atkins durchaus, doch sie allein genügt (mir) nicht. Wenn die Figuren nicht auch spannend (sprich: lebendig) sind, nützt aller Spannungsaufbau nichts. Seltsam, dass dieser Roman auf den Bestenlisten gelandet ist.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. December 2012 um 15:52

    Viele Krimis folgen dem klassischen Schema, des etwas kauzigen oder zumindest ungewöhnlichen Ermittlers (oder Ermittlerin), der zu einem Fall gerufen wird und dann zu ermitteln anfängt. Private Belange spielen zwar eine Rolle, allerdings nur, um die Figur vertrauter zu gestalten. Hier geht Atkinson andere Wege und läßt Tracy Teil der Kriminalgeschichte werden. Als ehemalige Polizistin und nun Sicherheitsmitarbeiterin in einem Einkaufscenter ist sie des Öfteren Zeuge von Kindervernachlässigung und gar Gewalt gegen Kinder geworden. So gerät sie eines Tages in die Situation, um einem Kind zu helfen, es gegen Bargeld aus den Händen der vermeintlichen Mutter freizukaufen. Doch als sie das Kind mit nach Hause nimmt, wird ihr schnell klar, dass dies nicht ohne Folgen bleiben wird. Ist die Frau, der sie das Geld gab, wirklich die Mutter von Courtney? Wie soll sie erklären, woher das Kind so plötzlich kommt? Bald sieht sie sich verfolgt und glaubt, dies kann nur dem Kinde gelten. Und begibt sich auf die Flucht. Anfangs ohne Ziel und Plan. Dann werden die Personen, die sie suchen plötzlich mehr und ihr alter Kollege Barry warnt sie vor einem Privatdetektiv, der mehrmals nach ihr gefragt hat. Der Leser wird aber auch in die Vergangenheit geschickt. 1975: Tracy und Barry sind noch im Dienst und werden zu einer Wohnung gerufen, in der ein Kind offensichtlich mehrere Wochen neben seiner ermordeten Mutter, einer Prostituierten, gerade so überlebt hat. Was ist aus dem Kind geworden? Warum will die zuständige Sozialarbeiterin keine Auskunft über den Verbleib des Jungen machen? Und was haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Wer trägt Schuld und wer hat Angst vor der Wahrheit? Äußerst geschickt schafft es Atkinson, die verschiedenen Fäden nach und nach zusammen zu führen und erst am Ende weiß der Leser alle Details. Anfangs fiel es mir schwer, die vielen Personen und Erzählstränge zu überblicken, aber ungefähr in der Mitte des Buches ist man soweit in den Bann gezogen, dass man wissen will, wie alles zusammenhängt. Ein wirklich gelungener und ungewöhnlicher Krimi mit sozialkritischem Touch. Lesenswert!

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  • Leserunde zu "Der Architekt" von Jonas Winner

    Der Architekt
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Im Oktober starten wir zum zehnten Mal in die Lesechallenge 2012 und in diesem Monat wird es mit dem deutschen Autor Jonas Winner und seinem Thriller "Der Architekt" spannend: Über das Buch: Ein aufsehenerregender Mordfall, eine Mediensensation: Der Berliner Stararchitekt Julian Götz ist angeklagt, seine Frau und seine beiden kleinen Töchter bestialisch ermordet zu haben. Nachts, im Schlaf. Alle Indizien deuten auf ihn als Täter, doch er beschafft sich ein Alibi. Der junge Drehbuchautor und Journalist Ben Lindenberger wittert seine Chance, mit einem spektakulären Buch über den Fall zu Bestseller-Ruhm zu gelangen, und stellt Nachforschungen an. Doch bald schon ist er nicht mehr Herr des Geschehens und gerät in einen Sog aus Machtgier, Intrigen, dunklen Geheimnissen und Begierden. Jonas Winner, geboren 1966 in Berlin, promovierter Philosoph, arbeitete nach dem Studium in Berlin und Paris als Journalist, Redakteur für das Fernsehen und als Drehbuchautor. 2011 startete er, als ePub-Original, seinen siebenteiligen Fortsetzungsthriller Berlin Gothic, der im Netz ein sensationeller Erfolg ist. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. In seinem fesselnden Thriller entfaltet Jonas Winner ein raffiniertes psychologisches Puzzle um Machtgier, Täuschung, Intrigen und dunkle Begierden. Eine unwiderstehliche Achterbahnfahrt durch die menschliche Psyche ... Website des Autors: http://www.jonaswinner.de Der Autor wird bei der Lesechallenge dabei sein & Eure Fragen beantworten! Meldet Euch jetzt für die Lesechallenge Oktober an und gewinnt tolle Preise - ausserdem verlosen wir bis einschliesslich 07. Oktober wieder 50 Leseexemplare von "Der Architekt" unter allen Anmeldungen und es warten erneut spannende Aufgaben auf Euch! Nicht vergessen: postet Eure Bewerbung im Thema "Anmeldung zur Lesechallenge" bzw. antwortet einfach auf diesen Beitrag! Viel Spaß!!! Mehr über die Aufgaben, die Preise und alle weiteren Informationen zur Lesechallenge sowie die aktuelle Punkteliste findet Ihr hier: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/ Weitere Informationen zum Roman und zum Autor gibt es beim Verlag DroemerKnaur.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    walli007

    walli007

    28. August 2012 um 12:12

    Die dicke Tracy Bis vor kurzem war Tracy Waterhouse bei der Polizei, doch ihre dreißig Jahre waren um und nun arbeitet sie als Pensionärin im Nebenjob beim Sicherheitsdienst einer Mall. Tracy ist ziemlich einsam, dass sie niemanden hat schiebt sie darauf, dass sie immer die große, dicke, hartgesottene Polizistin spielen musste, die eh alle für lesbisch halten. Sie weiß selbst nicht, was sie dazu bringt, einer Prostituierten ein kleines Mädchen abzukaufen, von dem sie meint, niemand wird es vermissen. Und so tritt Tracy in ein Leben abseits des Gesetzes ein. Auch die Vergangenheit ruht nicht. Der Privatdetektiv Jackson Brodie hat den Auftrag die leiblichen Eltern seiner Klientin zu suchen. Seltsamerweise gibt es diese nicht. Zwei Handlungsstränge werden hier miteinander sehr geschickt verknüpft. Zwar entwickelt sich die Story nach dem fast schon witzigen Beginn erstmal etwas schleppend, so dass schon fast zu befürchten ist, der Krimi könnte etwas zu langatmig geraten sein. Nach und nach jedoch nimmt die Handlung an Fahrt auf und die Neugier nach dem, was dahinter stecken könnte, wird geweckt. Und gerade hier kommt die Qualität der Autorin zum Tragen. Ihrer Phantasie ist eine spannende und auch grausame Geschichte entsprungen, die ihre Wurzeln im Nordengland der 1970er Jahre hat als die Polizei alle Hände voll zu tun hat und die Nähe zum Verbrechen manchmal größer ist als es ratsam erscheinen mag. Genau genommen scheint es in der Gegenwart nicht viel besser zu sein, da zum Teil noch die selben Leute die Fäden ziehen. Am Ende drängt sich fast der Verdacht auf, es könnte sich um den Beginn einer Reihe handeln, da es scheinbar noch einige Rätsel zu lösen gibt. Man kann sich also möglicherweise überraschen lassen.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    kiki62

    kiki62

    03. August 2012 um 22:42

    Bibliografie: • erschienen im September 2011 im Verlag Droemer München • deutsche Erstausgabe • umfasst 459 Seiten Biografisches zur Autorin: Die britische Schriftstellerin Kate Atkinson wurde 1951 in York geboren. Nach Abschluss ihrer Schulausbildung studierte sie in Dundee Literaturgeschichte. Im Anschluss arbeitete sie sowohl als Sozialbetreuerin und Lehrerin. `Nebenher begann sie erste Romane zu schreiben. Ihr Erfolg zeigt sich in den Bestsellerlisten der USA und GB, wo sie mit ihren Romanen regelmäßig auf den zu finden ist. Sie lebt in Edinburgh. Zum Inhalt: Die ehemalige Polizistin Tracy Waterhouse kauft ein Kind. Obwohl sie durch diese Aktion das Kind in eine hoffnungsvolle Zukunft führen will, ist diese Tat dennoch kriminell. Jackson Browdie, der in einem völlig anderen Fall recherchiert, kommt zufällig auf die Spur von Tracy. Dabei interessiert ihn weniger das Kind, das bei Tracy wohnt als vielmehr ihr Name, der im Zusammenhang mit einem Fall steht, der vor 30 Jahren geschah. Aber auch diese Spur findet Browdie eher zufällig als gewollt, da er in keinem Zusammenhang mit seinem ursprünglichen Fall zu stehen scheint. Gestaltung und sprachliche Umsetzung: Ein einheitliches Thema lässt sich in diesem Krimi nicht erkennen. Ständig wechselnde Schauplätze und erzählte Zeit lassen recht schnell die Freude am Lesen einschlafen. Mehr als die Hälfte des Buches wird einfach nur erzählt. So kommt schnell Langeweile auf. Doch auch wenn man sich dazu motiviert weiter zu lesen, wird man nicht belohnt. Ein Spannungsmoment wird durchweg vermisst. Sprachlich ist das Buch sehr ausgewogen. Doch auch hier gelangt man zur Langeweile, denn auch die sprachliche Gestaltung trägt nicht dazu bei, dass der Leser in die Welt von Tracy und Jackson geführt wird. Eher gleicht das Ganze einem Bericht. Am Satzbau kann man wenig Variabilität erkennen. Eigene Meinung: Da das Buch von Atkinson sehr in den Medien gelobt wurde, habe ich mich auf die Lektüre gefreut. Dennoch muss ich sagen, dass ich schon recht schnell die Lust am Lesen verloren hatte, da es zu keinem Spannungsaufbau kam. Doch auch mein Bemühen weiter voranzuschreiten, immer in der Hoffnung, endlich an die Stelle der Spannung zu gelangen, wurde zu keiner Zeit belohnt. Entgegen aller öffentlicher Meinung erlaube ich mir zu sagen, dass es zwar das erste Buch dieser Autorin für mich war, aber es wird auch das letzte bleiben, da dieser Krimi für mich nicht in dieses Genre zuzuordnen ist. Ich habe eher kursiv gelesen, als das ich auf den Fortgang erpicht war.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    WildRose

    WildRose

    08. April 2012 um 08:22

    Guter Roman von Kate Atkinson (mein erster der Autorin), welcher ein sehr spannendes Thema behandelt. Allerdings waren die sehr häufigen Perspektivenwechsel und das sehr plötzliche Ende der Geschichte nicht ganz mein Fall. Trotzdem war das Buch eine interessante Lektüre mit Passagen, die mal mehr, mal weniger interessant waren. Ich hätte einfach gerne mehr über Courtney und über Tracy gelesen, anstatt über andere Personen, die in dem Buch eine Rolle spielten.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    Natalie77

    Natalie77

    15. January 2012 um 21:33

    Inhalt: Tracy war Polizistin und arbeitet nun als Kaufhausdetektivin, als sie mitbekommt wie eine Drogensüchtige ein Kind hinter sich herzieht, das Kind weint jämmerlich und hat gar keine Chance mitzukommen. Tracy läuft den Beiden bis zur Bushaltestelle hinterher und bietet der Mutter Geld für das Kind. Die Mutter geht drauf ein und so steht Tracy nun mit dem Kind dort. Was im Affekt und aus Hilfsbereitschaft geschah ist aber nicht wirklich richtig und so kommt schnell das schlechte Gewissen und sie flüchtet. Gleichzeitig will Jackson Brodie einen Fall von 1975 aufklären und muss dafür Tracy befragen... Meine Meinung: Dieses Buch zog sich für mich ein wenig wie Kaugummis, gerade am Anfang musste ich mich wirklich durchbeißen, denn man lernt erstmal alle Gegebenheiten der Protagonisten kennen. Eine Spannung baute sich für mich nicht wirklich auf und ich fühlte mich stellenweise eher gelangweilt. Auch wenn die Geschichte recht interessant erscheint, fehlte es für mich ein wenig an der Umsetzung und einen krimi habe ich hier drin nicht wirklich erkennen können. Sicher Tracy ist auf der Flucht und dann gibt es da ja noch den 30 Jahre alten Fall. aber um mich zu fesseln war es einfach zu wenig. Das war mein erstes Buch von Kate Atkinson und auch wenn ich den Schreibstil wenigstens positiv erwähnen möchte, wird es wohl für mich das letzte Buch von ihr gewesen sein. Ich habe glaube ich mehr Krimi und weniger Roman erwartet auch weil dieses Buch auf der Krimi-Zeiten Bestenliste 2011 stand. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. oder das Buch eben einfach nichts für mich, andere, das weiß ich fanden es total Klasse (nicht umsonst steht es auf der Liste) Das sollte jeder selber raus finden.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. November 2011 um 06:52

    Klappentext: »Plötzlich verspürte sie einen Stich Angst. Sie hatte gerade ein Kind gekauft.« Tracy Waterhouse, ehemalige Polizistin und absolut gesetzestreue Bürgerin, kauft ein Kind. Niemand ist davon mehr überrascht als sie selbst. Zwar handelt es sich dabei eigentlich um eine Rettungsaktion, dennoch ist das Ganze keineswegs legal, und Tracy ist von Stund an auf der Flucht. Da kommt es ihr höchst ungelegen, dass ein gewisser Jackson Brodie, Privatdetektiv, sie unbedingt wegen eines dreißig Jahre alten Falles sprechen möchte ...» Meine Meinung: Ich war richtig neugierig auf dieses Buch da der Klappentext ja schon recht mysteriös und geheimnisvoll klang. Irgendwie hatte ich hier auf eine spannende und tragische Geschichte gehofft, die mich mitreißt, das war allerdings nicht der Fall. Die Handlung an sich ist eigentlich sehr gut durchdacht. Sie baut auf Schicksale und Zufälle auf und löst einige Geheimnisse, von dem man anfangs gar nicht dachte, dass sie möglich gewesen wären. Es gibt in diesem Roman zwei Protagonisten dessen Perspektiven der Leser abwechselnd erlebt. Tracy ist eine pensionierte Polizistin, die ganz plötzlich in einem Einkaufscenter ein Kind einer Drogenabhängigen abkauft. Jackson Brodie, ein Privatdetektiv soll ein Geheimnis lösen, das 30 Jahre zurückliegt. Jedoch kann Tracy, die sich seit dem gekauften Kind auf der Flucht befindet, nun alles andere als einen schnüffelnden Privatermittler gebrauchen. So nimmt ein Drama nach dem anderen in diesem Ort seinen Lauf, denn irgendwie ist alle verstrickt mit der Vergangenheit und der Gegenwart. Viele Missverständnisse und Geheimnisse verbinden fast einen ganzen Ort mit einer schrecklichen Tragödie. Allein dadurch, dass der halbe Ort mit seinen Mitbewohnern verwickelt ist, spielen hier recht viele unterschiedliche Personen mit, was mir das Lesen und Verstehen der Handlung nicht wirklich erleichterte. Es gab einfach zu viele Wiederholungen und der Roman zog sich zu sehr in die Länge, um an Spannung aufzubauen. Doch kommen wir noch mal zurück zu den Protagonisten. Während ich mit Tracy eigentlich sehr schnell warm wurde, kam ich mit Jackson Brodie überhaupt nicht zurecht. Ich fand ihn selbstherrlich und egoistisch, er war mir einfach zu selbstverliebt und seine vielen Frauengeschichten, die für mich immer verworrener wurden, ließen mich das Buch fast abbrechen. Wäre da nicht das vergessene Kind gewesen, dessen Geschichte mich so reizte. Es gab auch viele Stellen, die auf mich für eine so ernste Handlung, zu unrealistisch wirkten. Jackson eignet sich einen Hund an, Tracy ein Kind, beide so gesehen zeitgleich auf nicht legale Art und Weise. Kam mir ehrlich gesagt dann etwas übertrieben vor. Die Handlung spielt übrigens abwechselnd in zwei Etappen. Zum einen erleben wir das Jahr 1975, bei dem Tracy noch ganz frisch bei der Polizei ist, zum anderen spielt die Geschichte in der Gegenwart, in der sie pensioniert ist. So hielt ich weiter durch, kämpfte mich durch all die Verwicklungen, um plötzlich überraschend festzustellen, dass der Roman ab dem letzen Drittel so richtig an Fahrt aufnimmt. Bei 454 Seiten eine wirkliche Erleichterung. Ein paar Seiten weniger wären vielleicht auch gut gewesen. Die Covergestaltung allerdings finde ich sehr schön und auch hier finde ich es zu einem Roman eher passend als zu einem Kriminalroman. Fazit: „Das vergessene Kind“ ist eine fast tragische Erzählung mit vielen Wendungen und Geheimnissen, die unter anderem das Thema Adoption und Kinderlosigkeit behandelt. Ist es nun ein Roman, oder aber ein Kriminalroman, wie ihn so viele bezeichnen? Für mich ist es definitiv ein Roman, und auch wenn ich Schwierigkeiten, mit dem Schreibstil der Autorin oder den mitspielenden Protagonisten hatte, so muss ich zugeben das die Idee und der Aufbau der Handlung an sich, gar nicht schlecht waren. Jedoch war mir auch das Ende zu sehr aus der Luft gegriffen, und obwohl viele lose Enden sich zusammenfügten, blieben auch zu viele Fragen offen. Wie ich mittlerweile erfahren habe, ist es wohl das vierte Buch mit Jackson Brodie, jedoch muss man die anderen Bände vorher nicht lesen, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind. Kate Atkinson wurde 1951 geboren. 1996 erhielt sie für ihren Roman "Familienalbum" den angesehenen Whitbread First Novel Award. Es folgten die Romane "Ein Sommernachtsspiel", "Die Ebene der schrägen Gefühle", "Die vierte Schwester", "Liebesdienste" und "Lebenslügen" sowie ein Band mit Erzählungen ("Nicht das Ende der Welt"). (Quelle: Droemer Knaur) © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    Birkhenne

    Birkhenne

    17. October 2011 um 13:08

    "Weil ein Nagel fehlte, ging ein Hufeisen verloren. Weil ein Hufeisen fehlte, ging ein Pferd verloren. Weil ein Pferd fehlte, ging ein Reiter verloren. Weil ein Reiter fehlte, ging eine Schlacht verloren. Weil eine Schlacht verlorenging, ging ein Königreich verloren. Und all das, weil ein Nagel am Hufeisen fehlte." Volksweisheit So schicksalhaft geht es oft im Leben und in Romanen zu. Es ist der Energiefluß, der unser Leben bestimmt. Zufall, Schicksal, wie wir es auch nennen wollen, weil ein Nagel fehlte. Es ist mein erster Roman von Kate Atkinson mit einen überaus sympathischen Privatdetektiv Jackson Brodie. Wenn man es gewohnt ist, sich rasant entwickelnde Geschichten zu lesen, muß man sich bei Kate Atkinson anfänglich in Geduld üben und erst nach ca.100 Seiten beginnt sie die gesponnenen Fäden zusammenzuführen. Dies aber dann so geschickt und unterhaltsam, zwischenzeitlich sogar zum Schreien lustig und originell "Jackson hatte einen Geschmack im Mund, als hätte eine Maus darin übernachtet. Mehrere Mäuse." Auch das sogenannte "Yorkshire-Frühstück" bekommt sein Fett weg "Es bestand aus labbrigen Speckscheiben, einem bleichen, glasigen Ei, Pilzen, die wie Nacktschnecken aussahen, und einem Würstchen, das ihn unweigerlich an einen Hundehaufen erinnerte." Hope Mc Master wurde in England geboren und ging als Kind mit ihren Adoptiveltern nach Australien. Nach deren Tod möchte sie nun ihre leiblichen Eltern finden. Was gäbe es da Besseres, als den Privatdedektiv Jackson Brodie zu engagieren? Doch Brodies Ermittlungen gestalten sich schwierig. Denn es existieren keinerlei Unterlagen mehr. Bei seinen Recherchen in England folgt Brodie seinem Instinkt und stößt dabei auf den Fall einer vor dreißig Jahren ermordetet Prostituierten. Die Ermittlungsakten lassen so manche Frage offen, aber ein Name taucht immer wieder auf: Tracy Waterhouse, ehemalige Polizistin. Brodie setzt alles daran, mit Tracy in Kontakt zu treten, aber die weicht jedem Gespräch aus, denn sie hat etwas getan, was für sie selbst mehr als überraschend war. Sie hat ein Kind gekauft, auf der Straße von einer Prostituierten, die das Kind loswerden wollte. Aber war die Prostituierte überhaupt die Mutter des Kindes? Tracy weiß es nicht. Da Tracy sich gerne um ein Kind kümmern würde, um ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben, die Sache mit dem Kauf aber keineswegs legal war, befindet sie sich von nun an auf der Flucht und dabei kann sie einen neugierigen Privatdedektiv keineswegs gebrauchen. Doch wie der Zufall es will, greift Brodie sie auf, aber keiner der beiden weiß, wer der andere ist. Welche Bedeutung hat der alte ungelöste Fall aus dem Jahr 1975? Mich hat mein erster Kate Atkinson Roman wunderbar unterhalten. Er hat sehr viele aktuelle Bezüge. Den einen Stern Abzug gibt es für die Längen zu Beginn des Romans. Man braucht schon etwas Zeit um in die Geschichte einzutauchen.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    gurke

    gurke

    09. October 2011 um 18:35

    Tracy Waterhouse ist nicht nur eine pensionierte Polizistin, sondern auch eine sehr ungewöhnliche Frau. Bisher hat sie sich immer ganz genau an das Gesetz gehalten. Umso verwunderlicher, dass sie nun aus heiterem Himmel ein Kind kauft. Klar entschuldigt sie diese Tatsache. Sie hat das Kind doch eher gerettet. Das macht die Tat aber nicht legaler und das weiß Tracy. Was bleibt ihr anderes übrig als zu flüchten und was, wenn ganz plötzlich ein Privatdetektiv alles wissen möchte, was Tracy zu einem Fall bekannt ist, der schon 30 Jahre zurückliegt? Eins ist klar: Sie will das Kind auf jeden Fall behalten. "Das vergessene Kind" ist der 4. aus einer Reihe von Kate Atkinson. Das machte sich allerdings erst bei späteren Recherchen bemerkbar. Anscheinend sind alle Bücher in sich abgeschlossen. Die Geschichte selbst spielt in zwei Zeitepochen. Die eine befindet sich natürlich in der Gegenwart und die andere liegt bereits 30 Jahre zurück. Was es mit den Geschehnissen auf sich hat und was diese miteinander zu tun haben, wirkt zwar erst einmal sehr verwirrend, findet der Leser so nach und nach selbst raus. Diese Sprünge in der Zeit sollten mit Konzentration gelesen werden, da es schnell zu Verwirrungen kommen kann. Es dauerte seine Zeit, bis man sich an den Schreibstil und an die Geschichte gewöhnen kann. Man ist als Leser nicht sofort im Geschehen. An sich wirkt der ganze Verlauf sehr ruhig, depressiv und düster. Es gibt auch nicht wirklich Höhen und Tiefen. Anfangs war ich einfach nur Verwirrt und das so sehr, dass hier für mich viel lange Weile aufkam. Positiv ist zu erwähnen, dass der Krimi etwas für Menschen ist, die äußerst ungern Bücher lesen in denen viel Blut vergossen wird. "Das vergessene Kind" ist völlig unblutig. Ich möchte hier nicht sagen, dass es sich bei "Das vergessene Kind" um einen schlechten Krimi handelt. Ganz im Gegenteil. Ich erwartete nur etwas anderes und für mich war die Geschichte einfach zu ruhig. Es passierte sich für mich, als Fan der atemberaubenden Spannung zu wenig. Meiner Meinung nach ist diese Kritik gleichzeitig der Pluspunkt schlechthin für Leser, die genau das schätzen. Die Geschichte selbst wurde nämlich von der Autorin grandios ausgearbeitet.

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  • Rezension zu "Das vergessene Kind" von Kate Atkinson

    Das vergessene Kind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2011 um 16:53

    Was die „Brodie-Reihe“ betrifft gehöre ich zu den Quereinsteigern und dies war mein erstes Buch von Kate Atkinson, welches ich im Rahmen einer Testleserunde lesen durfte. Obwohl die letzte Seite bereits vor einigen Tagen umgeblättert war, fällt es mir nicht leicht, ein abschliessendes Urteil zu fällen, wie gut mir das Buch gefallen hat. Der Schreibstil ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig und der Leser muss bereit sein, sich auf die ausschweifende Erzählweise der Autorin einzulassen. Im ersten Teil des Buches tat ich mich vor allem mit den etwas langatmigen Vorstellungen der zahlreichen Personen schwer und ich hatte mich immer wieder mal beim Querlesen ertappt. Im Verlaufe der Geschichte lernt man jedoch die Protagonisten und ihre Verhaltensweisen immer besser kennen und es blitzen immer wieder Aha-Erlebnisse und Erkenntnisse auf, die eine gewisse Spannung aufkommen lassen, neugierig machen und damit zum Weiterlesen ermutigen. Eines muss man Kate Atkinson lassen: sie versteht es ausgezeichnet, spannende und auch überraschende Verknüpfungen zu stricken, die zwar immer mehr verraten und den Nebel etwas lichten lassen - aber nur gerade so viel, dass die Spannung noch weiter steigt. Dennoch handelt es sich bei diesem Buch um keinen klassischen Krimi oder Thriller. Dafür sind die psychologischen Zeichnungen der Figuren und die Studien des sozialen Umfeldes zu intensiv. Es sind aber gerade auch diese Einblicke in die Tiefe der menschlichen Psyche (z.B. wie jemand soweit kommt, etwas zu tun), die das Besondere dieser Geschichte ausmacht. Bis zum Schluss werden viele Puzzleteile an ihren Platz gelegt – und was die fehlenden betrifft, muss der Leser sich wohl bis zum Folgeband gedulden. Ob ich diesen dann selber lesen möchte, kann ich noch nicht so sagen. Ich denke, ich lasse das auf mich zukommen und entscheide mich dann spontan beim Erscheinen des Buches. Ich würde auf jeden Fall den Lesezeitpunkt mit Bedacht wählen – denn meiner Meinung nach sind die Bücher von Kate Atkinson keine leichte Lektüre für zwischendurch und sie bedürfen einer gewissen Bereitschaft und Muse des Lesers. Trotz meiner Einstiegsschwierigkeiten in die Geschichte und der oft zu langatmigen Passagen, fühlte ich mich gut unterhalten und ich vergebe 3von 5 Punkten.

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