Kate Brady Puppengrab

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Inhaltsangabe zu „Puppengrab“ von Kate Brady

Chevy Bankes ist Sammler. Er sammelt Frauenschreie, um die Stimmen in seinem Kopf zum Schweigen zu bringen. Als Krönung für seine Sammlung hat er sich die attraktive Beth Denison ausgesucht, der er nach jedem Mord die Todesschreie seiner Opfer am Telefon vorspielt. Beth ist verzweifelt und sucht nach einem Ausweg für sich und ihre kleine Tochter Abby. Wird FBI-Agent Neil Sheridan die junge Frau vor dem Wahnsinnigen schützen können? Die Zeit ist knapp, der Killer so nah …

Hammer Buch. Gruselig aber sehr spannend geschrieben.

— Grinsekatze94
Grinsekatze94

Gute Charaktere und ein Thriller der überzeugt! Neil Sheridan ein Ermittler mit Gefühl, und ein Täter nach meinem Geschmack.

— mel_schulz
mel_schulz

Ein super Debüt. Sympathische Protagonisten, flüssig geschrieben, gut zu lesen. Empfehlenswert.

— jennny712
jennny712

Ein solider Thriller, leicht lesbar und gut geschrieben.

— kleinechaotin
kleinechaotin

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  • "Puppengrab" von Kate Brady

    Puppengrab
    SanniR

    SanniR

    29. July 2015 um 13:16

    „Puppengrab“ habe ich mir vor langer Zeit mal auf einem Bücher-Flohmarkt gekauft. Das Cover ist eher schlicht gehalten und erregt nicht wirklich Aufmerksamkeit, aber der Klappentext hat mich sofort angesproche! Chevy Bankes hört Stimmen und er ist ein Serienmörder. Von jedem Mord bewahrt er eine kleine „Trophäe“ auf: er sammelt die Schreie seiner Opfer um die Stimmen in seinem Kopf zum Schweigen zu bringen. Jetzt hat er es auf Elisabeth Denison abgesehen, die allein mit ihrer Tochter lebt und niemanden an sich heran lässt. Für sie hat er sich etwas "ganz besonderes" ausgedacht. Nach jedem Mord spielt er ihr die Schreie seiner Opfer am Telefon vor.  Neil Sheridan ist ein Ex-FBI-Agent und will seit einem Vorfall vor einigen Jahren mit Polizei-Arbeit nichts mehr zu tun haben. Doch als er von einem Freund als Berater zu einem Mordfall hinzugezogen wird, in den Beth Denison irgendwie verwickelt zu sein scheint, ist er sofort von ihr fasziniert und fest entschlossen ihr zu helfen. Doch auch er kommt zunächst nicht an sie heran.  Anfangs ist völlig unklar, welche Rolle Elisabeth spielt und sie scheint nur ein zufällig gewähltes Opfer von Chevy Bankes zu sein. Doch relativ schnell wird klar, dass sie ein Geheimnis hat, dessen Ursprung einige Jahre zurück liegt. Das komplette Ausmaß ihres Schicksals wird einem jedoch erst relativ spät bewusst.  Auch Neil Sheridans Vergangenheit ist von einem tragischen Schicksalsschlag geprägt. Zwar bekommt man im Laufe der Geschichte immer mal wieder Hinweise. Doch was genau passierte, erfährt man erst im letzten Drittel des Buches. Obwohl er auf Grund dieses Ereignisses das FBI verließ und sich geschworen hatte, sich nur noch um sich selbst zu kümmern, kämpft er von Anfang an verbissen darum, Beth und ihre Tochter zu schützen. Oft ist er, ohne es zu wissen, dem Gedankengang des Täters erschreckend nah.  Aber Chevy Bankes ist der Polizei und dem FBI immer einen Schritt voraus. Er scheint alles bis ins kleinste Detail geplant zu haben. Und immer wieder rechnet man damit, dass er ungeschoren davon kommt. Während der Lektüre reimt man sich viele Dinge zusammen und versucht herauszufinden, welches Motiv Bankes für seine Morde hat und warum er es nun auf Elisabetz abgesehen hat.  Doch mit der endgültigen Lösung des Falles kann man eigentlich kaum rechnen.    Die Autorin Kate Brady hat durchweg einen spannenden und fesselnden Schreibstil und ihre Story ist von Anfang bis Ende durchdacht. „Puppengrab“ ist zwar das Debüt der Autorin, kann es aber durchaus mit Thrillern von bekannten Autoren (wie Chris Carter) aufnehmen.

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  • Spannend bis zum Schluss

    Puppengrab
    BuecherwurmSteph

    BuecherwurmSteph

    09. June 2015 um 12:46

    Inhalt: Chevy Bankes ist ein Sammler. Er sammelt Frauenschreie. Seine Opfer schreien und er nimmt es auf, um sich das immer wieder anhören zu können. Nach sieben Jahren Gefängnis kommt er wieder raus und will sich rächen. An Beth Denison, die ihn damals mit einem seiner Opfer gestört hat. Er ermordet wieder Frauen und schickt passend dazu immer jeweils eine Puppe an Beth. Er gibt sich als alte Witwe aus, die die Puppen ihres Mannes verkaufen will. Beth handelt mit Kunst und Puppen. Immer begleitet wird Chevy von seiner Schwester Jenny, mit der er immer redet und der Stimme seiner Mutter im Kopf. Durch die Schreie seiner Opfer stellt er das Gesinge seiner Mutter ruhig. Der ehemalige FBI Agent Neil Sheridan wird an den Fall herangezogen, da er damals an einem der Morde von Chevy schon beteiligt war. Er kommt dem Mörder, einem Geheimnis und Beth immer näher und erfährt einige Dinge, sowohl über Beth, ihre Tochter Abby und auch über sich selbst. Währenddessen plant Chevy sein großes Finale, in dem Beth eine große Rolle spielen soll.   Meine Meinung: Meine beste Freundin hat sich das Buch recht günstig geholt und ich hab es jetzt mal gelesen. Von der ersten Seite an ist es spannend und man mag es kaum aus der Hand legen. Toll fand ich, dass man lange nicht dahinter kam, was wirklich in der Nacht mit Beth und Chevy passiert ist und was sich hinter dem großen Familiengeheimnis von Chevy Bankes steckt. Die Charaktere fand ich allesamt richtig gut beschrieben und sehr realitätsnah. Mit Beth konnte man sehr gut mitleiden. Bei Neils Geschichte habe ich sogar ein paar Tränen in den Augen gehabt. In dem Buch ist alles drin. Spannung, Emotionen, und Liebe. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und kann es nur weiter empfehlen.

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  • Ein solider Thriller, leicht lesbar und gut geschrieben.

    Puppengrab
    kleinechaotin

    kleinechaotin

    Chevy Bankes hört Stimmen - einerseits hört er seine Mutter singen, andererseits führt er unzählige Gespräche mit seiner Schwester Jenny, die ihm bei allein Gräueltaten begleitet. Sein Ziel ist Beth Denison, sie hebt er sich bis zum Schluss auf. Er will Frauen schreien hören - er nimmt sie auf Kassetten auf und hört sich diese immer wieder an. Nur so verstummt seine Mutter. Er nähert sich Beth mit obszönen Anrufen, die ihr einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Als man bei Ermittlungen erfährt, dass er sie regelmäßig anruft, begegnen die zuständigen Beamten ihr mit Misstrauen. Doch sie kann nicht die gesamte Wahrheit sagen, denn sie hat eine dunkle Vergangenheit und womöglich bringt sie sich selbst ins Visier der Ermittler... Schafft Neil Sheridan, ein ehemaliger Ex-FBI-Agent, der bei dem Fall als freier Mitarbeiter involviert ist, die Wahrheit aufzudecken? Wird sie sich ihm öffnen? Die Zeit rennt - Chevy Bankes kommt immer näher und näher.... Mir gefiel das Buch ganz gut - es war leicht lesbar, hatte einen guten Schreibstil und man wurde in einen Sog gezogen. Sehr sympathisch fand ich, dass die Kapitel nicht all zu lang waren und der Leser so zum Mitdenken angehalten worden ist. Weiters fügte sich so kontinuierlich ein Puzzle zusammen und man kam der Lösung Schritt für Schritt näher. Gratulation an Kate Brady für dieses gelungene Debüt - ich bin gespannt, was man von ihr noch hören/lesen wird, "Mädchen Nr. 6" liegt noch am SuB. Summa summarum bekommt das Buch 4 Sterne von mir - für 5 Sterne hat es mir nicht gereicht, da ich ein wenig Gänsehautfeeling vermisst habe. Ich war vom Buch zwar eingenommen worden - aber bei einem perfekten Thriller zuckt man bei jedem kleinen Geräusch zusammen und will sich am liebsten tief unter der Bettdecke verkriechen.. dies fehlte mir etwas. fEs war aber ein solider Thriller mit einem guten Spannungsbogen sowie einer gelungenen Handlung - somit 4 Sterne.

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    • 3
  • toller thriller

    Puppengrab
    aly53

    aly53

    21. November 2013 um 11:07

    Also ich muss ganz ehrlich sagen, der Debütroman von Kate Brady hat mich umgehauen. Von der ersten Seite an ging es ja richtig zur Sache . Hut ab. Ab Mitte des Buches ging es ans eingemachte. Ich mag ja normalerweise keine Thriller wo der Mörder vorher schon bekannt ist. Aber dieses Werk hat mich sehr überrascht. Es war zwar alles sehr vorhersehbar, aber es blieb dennoch die ganze Zeit über spannend.Neil war mir von Anfang an sympathisch. Da dies ja der Auftakt einer Serie um Neil ist, bin ich schon ganz gespannt mehr zu lesen. Das Schicksal von Rick hat doch etwas überrascht und auch echt umgehauen. Das war das einzige wo ich nicht mit gerechnet hätte. Es ist sehr flüssig geschrieben und ich hätte es am liebsten in einem Stück durchgelesen, geht aber natürlich nicht. Abschließend würde ich sagen es fällt unter die Rubrik Romatic-Thriller, so wie sie auch Lisa Jackson oder auch Karen Rose schreiben. Und ich denke dieses Buch kann es locker mit den beiden Bestsellerautoren aufnehmen.

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  • Gelungenes Debüt

    Puppengrab
    Thommy28

    Thommy28

    12. November 2013 um 15:38

    Ein psychopathischer Frauenmörder, eine alte noch zu begleichende Rechnung, eine beginnende Liebe von einem Mann und einer Frau mit einer schweren Vergangenheit - das ist es im Wesentlichen um was es hier geht. Dieses Themenspektrum hat die Autorin mit leichter Hand und in akzeptabler Sprache umgesetzt. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, Sympathie und Antipathie kann die Autorin dem Leser vermitteln. Die grausigen Taten des Mörders wurden nicht sehr breit ausformuliert, hier hat die Autorin bei ihrem Erstlingswerk wohl noch ein wenig Skrupel. Das Buch erinnert von der Machart und (bedingt) im Sprachgebrauch an Lisa Jackson oder Karen Rose (wobei Letztere härter an die Sache herangeht).  Insgesamt ein guter, spannender und zufrieden stellender Thriller. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.....!

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  • Tolle Mischung aus nervenzerreißender Spannung und einer leidenschaftlichen Romanze!

    Puppengrab
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    01. October 2013 um 20:26

    ~Inhalt~ Chevy Bankes tötet Frauen und nimmt ihre Todesschreie auf Kassette auf, um die Stimmen in seinem Kopf zum Schweigen zu bringen. Die junge Mutter Beth Denison hebt er sich bis zum Schluss auf, denn mit ihr hat er noch eine offene Rechnung zu begleichen. Er bedroht sie mit seinen obszönen Anrufen und versetzt Beth in Angst und Schrecken. Beth ist verzweifelt und sucht Mittel und Wege, um sich und ihre kleine Tochter Abby zu schützen. An die Polizei kann sie sich nicht wenden, denn es gibt Dinge in ihrem Leben, die niemand erfahren darf … Der ehemalige FBI-Agent Neil Sheridan wird zu den Ermittlungen hinzugezogen, als bekannt wird, dass es Parallelen zu einem Fall gibt, an dem er persönlich involviert war. Wird Neil Sheridan die junge Familie beschützen können? Denn der Killer kommt näher und näher… ~Einschätzung~ Die amerikanische Schriftstellerin Kate Brady erhielt für ihren Debütroman „Puppengrab“ den begehrten RITA-Award. Ihr zweites Werk „Mädchen Nr.6“ ist bereits im Knaur Verlag erschienen. „Puppengrab“ ist ein nervenzerreißender Thriller, der die Abgründe der menschlichen Psyche widerspiegelt – mit einer romantischen Liebesgeschichte als Beigabe. Die Spannung steigerte sich von Seite zu Seite und machte mir das Weglegen des Buches einfach unmöglich. Mit dem ersten Kapitel, dem geschilderten Mord an einer Tänzerin, wird man mit einem Knall direkt ins Geschehen hineingezogen und praktisch „gezwungen“ weiterzulesen. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass die Identität des Täters von Anfang an bekannt war. So musste man nicht lange herumraten und konnte sich besser auf die Story konzentrieren. Die Autorin lässt ihre Leser immer wieder an den abscheulichen Gedanken und Morden von Chevy teilhaben. Anhand der Kapitelüberschriften kann man mitverfolgen, wie viele Meilen der Killer nur noch von Beth entfernt ist … Die Hauptprotagonistin Beth ist eine Frau, die ein großes Geheimnis hütet. Aufgrund ihrer Vergangenheit kann sie sich nicht an die Polizei wenden, als Chevy beginnt, sie mit seinen Anrufen zu bedrohen. Nur der ehemalige FBI-Agent Neil Sheridan lockt sie etwas aus der Reserve und geht den Tatsachen auf den Grund. Sie glaubt vorerst, dem Täter gewachsen zu sein, da sie Schießübungen und Nahkampftraining absolviert hat. Doch bald muss sie erkennen, dass sie gegen diesen Wahnsinnigen keine Chance hat. Bei den Ermittlungen kommen sich Beth und Neil näher, denn auch starke Frauen brauchen einmal eine Schulter zum Anlehnen … Der Ex-FBI Agent Neil Sheridan ertränkt, nach dem Tod seiner Tochter, seinen Kummer im Alkohol. Plötzlich taucht sein ehemaliger Kollege Rick auf und berichtet ihm von einer neuerlichen Mordserie an Frauen, die einem Fall in Neils aktiver Zeit gleicht. Der Verdacht liegt nahe, dass damals der falsche Täter verurteilt wurde. Nick bittet Neil um Mithilfe bei den Ermittlungen, da dieser damals den Fall bearbeitet hatte. Neil gibt sich einen Ruck und begleitet Rick nach Arlington, um als Berater mitzuarbeiten. Hier lernt er Beth kennen, die vorerst der Mittäterschaft verdächtigt wird, da ihre Telefonnummer als letzter Anruf auf den Handys der Ermordeten aufscheint. Er glaubt an ihre Unschuld und beschließt, der Sache genauer nach zu gehen und Beth ihre Geheimnisse zu entlocken. Die Charaktere wirken lebendig und waren mir grundsätzlich sympathisch. Doch obwohl mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen hat, muss ich dennoch zwei kleine Kritikpunkte anmerken: Unglaubhaft war für mich etwas, wie schnell Neil sich von einem Säufer zu einem Superermittler gewandelt hat und wie leicht sich Chevy seine Opfer schnappen konnte. Für das FBI spricht dies auf keinen Fall. ;-) Aber nun zu den positiven Punkten, denn im Grunde genommen haben wir hier alles an bedeutsamen Zutaten dabei, was sich der ausgemachte Romantic Suspense Fan wünscht: einen spannenden Crime Plot, der wirklich einiges an aufregendem Nervenkitzel bietet und eine romantische Love Story, bei der zwei einsame Herzen zueinanderfinden und sich gegenseitig Kraft geben. Den Schreibstil der Autorin empfand ich als locker und angenehm und durch die häufigen Perspektivenwechsel kam nie Langeweile auf. Kate Brady führt den Leser rasant durchs Geschehen und sorgt mit ihrem bildhaften Schreibstil immer wieder für Gänsehaut. ~Fazit~ „Puppengrab“ weist durch die Mischung aus nervenzerreißender Spannung, einer leidenschaftlichen Romanze und den eingeflochtenen psychologischen Aspekten einen großen Unterhaltungswert auf. Die Autorin überzeugte mich mit ihrem Schreibstil und ihren interessanten Charakteren, gern vergebe ich 5 von möglichen 5 Punkten. (PH)

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  • Rezension zu "Puppengrab" von Kate Brady

    Puppengrab
    connychaos

    connychaos

    18. March 2012 um 11:04

    Chevy Bankes hört immer wieder die Stimme seiner toten Mutter im Kopf, nur die Stimmen seiner Opfer können diese zum Verstummen bringen. Er nimmt die Schreie seiner weiblichen Opfer auf Tonband auf und weidet sich an ihnen. Nach jedem Mord ruft er Beth an, sie hat ihn vor vielen Jahren erniedrigt und wird dafür büßen müssen. Aber auch das FBI ist Chevy schon auf der Spur und kommt bei den Ermittlungen auf Beth. Agent Sheridan beschützt Beth und ihre Tochter vor Chevy und verliebt sich in sie. Diesen Thriller fand ich von der ersten Seite an sehr fesselnd. Die Person des Chevy Bankes und seine Taten sind sehr komplex und gut durchdacht beschrieben, er quält seine Opfer mit deren Urängsten und trifft damit auch bei den Lesern ins Schwarze. Für den Leser unerwartete Wendungen lassen keine Langeweile bei der Lektüre aufkommen. Neben der spannenden Geschichte um Chevy Bankes und seine Opfer kommt noch die Liebesgeschichte zwischen Beth und Sheridan, diese rundet das Ganze noch etwas ab und gibt der Story noch einen romantischen Teil ohne den Psychothriller abzumildern. Ich fand “Puppengrab” sehr kurzweilig und bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.

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  • Rezension zu "Puppengrab" von Kate Brady

    Puppengrab
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. December 2011 um 15:34

    Klappentext: Chevy Bankes ist Sammler. Er sammelt Frauenschreie, um die Stimmen in seinem Kopf zum Schweigen zu bringen. Jedes Mal, wenn der Psychopath den letzten Schrei seiner Opfer auf Tonband aufgenommen hat, ruft er die attraktive Beth an, der er ewige Rache geschworen hat. Wird FBI-Agent Sheridan die junge Frau vor dem Wahnsinnigen beschützen können? Die Zeit ist knapp, der Killer so nah … Meine Meinung: Mit diesem Debütroman hat die Autorin Kate Brady für einen weiteren Thriller in der Kategorie „Romanticthriller“ gesorgt. Schon zu Beginn steht fest das Chevy Bankes der Killer ist und man muss gar nicht erst versuchen herumzurätseln, wer es sonst sein könnte. Er hat mit der Protagonistin Beth noch eine Rechnung offen und terrorisiert diese mit obszönen Anrufen, bei denen er jeweils die Schreie seiner Opfer abspielt. Er zieht von Stadt zu Stadt, tötet weiter und kommt Beth immer näher … FBI-Agent Sheridan will Beth beschützen und es bahnt sich, wie sollte es auch anders sein, eine Romanze an … Den Handlungsaufbau an sich fand ich gar nicht mal übel. Es störte mich nicht so sehr, dass ich direkt zu Beginn wusste, wer der Killer ist. Dadurch, dass der Leser von Kapitel zu Kapitel miterlebt wie der Täter Beth immer näher kommt, blieb auch ein gewisser Spannungsfaktor erhalten. Dennoch erschien mir vieles zu flach und unausgereift in diesem Thriller. Die Protagonistin Beth war mir zu undurchsichtig und in vielen Dingen einfach nur unsympathisch und unglaubwürdig. Ihre Lügen und ihr ständiges hin und her nervten mich total und zerrten an der Story einfach nur sinnlos herum. Auch der FBI-Agent war mir etwas zu flach dargestellt. Es gab viele versteckte Anspielungen zu seiner Vergangenheit, einige lösten sich auch zum Ende hin und dennoch konnte mich die Figur nicht überzeugen. Nur Chevy Banks der ja das gesamte Buch zentral im Fokus stand, wirkte als Killer auf mich authentisch. Trotzdem fing er mir zu leicht seine Opfer, es gab so gut wie keine Probleme, alles lief wie am Schnürchen. Auch das nahm mir zu sehr den Spannungseffekt, den ich von einem Thriller erwarte. Der Schreibstil allerdings konnte mich wirklich überzeugen und ermöglichte mir, dank seines lockeren Stils, einen schnellen Lesefluss. Sehr gut gefiel mir auch der Kapitelaufbau, immer wieder gibt es Kapitel mit dem Killer, bei dem der Leser in der Überschrift sehen kann, wie viele Meilen er nur noch von Beth entfernt ist. Das steigerte wie erwähnt, den Spannungsaufbau. Die Morde an den Opfern waren eher kurzgefasst und nicht so detailliert beschrieben, so wirkte es auf mich unblutiger als in anderen Thrillern. Das Cover finde ich recht gut gestaltet mit tollen lilafarbenen Schattierungen und einem einzelnen Schuh. Allerdings lässt dieser Anblick nicht wirklich auf die Handlung schließen. Auch der Titel ist gut gewählt und passt zu der Geschichte. Fazit: Ich bin hin und hergerissen. Auch wenn der Thriller einige Schwachstellen hatte, so habe ich die 453 Seiten dank des leichten Schreibstils schnell gelesen. Dieser Thriller ist nicht hochspannend, er baut eher auf die psychologische Schiene auf und ich denke man kann ihn als durchschnittlich bezeichnen. Die Autorin schreibt wohl an einem weiteren Band mit dem Fbi-Agenten, ich bezweifel allerdings, dass ich diesen noch lesen werde. Kate Brady ist Chorleiterin und Dozentin für Musik. Für ihren Debütroman "Puppengrab" wurde sie mit dem begehrten RITA-Award ausgezeichnet. Zurzeit schreibt sie am zweiten Roman um Ex-FBI-Agent Neil Sheridan. Sie lebt mit ihrer Familie in Atlanta. (Quelle: Droemer Knaur) © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Puppengrab" von Kate Brady

    Puppengrab
    Natalie77

    Natalie77

    22. December 2011 um 21:22

    Inhalt: Chevy Bankes liebt es Frauen zu töten und ihre Schreie zu hören. Er nimmt die Schreie auf um eine Trophäe zu haben und sie noch lange genießen zu können, denn die Schreie verhelfen ihm dazu die Stimmen aus seinem Kopf zu verbannen. Beth kennt Bankes, es ist aber keine angenehme Bekanntschaft und eigentlich wollte sie nie wieder von ihm hören, aber er hat sie ausfindig gemacht und ruft sie an um auch sie zu quälen... Meine Meinung: Ich habe den Rückentext gelesen und mir war klar das ich dieses Buch lesen muss. Ich bekam es netterweise von Knaur (Herzlichen Dank) und ich fing an zu lesen. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, nicht weil die Geschichte so schlecht war. Nein ich war etwas irritiert, denn die Autorin nutzt mal Vor- und mal Nachnamen, ab und an mal beide Namen und anfangs hatte ich sie noch nicht so drin, das ich nachdenken musste wer ist das nun, aber das ließ im laufe der Geschichte nach, denn allmählich bekam ich die Namen rein und stolperte nicht mehr so oft darüber. Die Spannung steigerte sich trotzdem recht schnell und die Geschichte ist sehr gut und schlüssig ausgearbeitet worden. Der Schreibstil von Kate Brady war bis auf die Sache mit den Namen flüssig zu lesen und auch ansonsten gab es nichts auszusetzen. Die Protagonisten sind gut genug beschrieben um sich rein zu versetzen wie sie sich wohl fühlen mögen. Alles war logisch und das Ende war abgeschlossen. Es gibt wohl Meinungen die besagen Puppengrab wäre mehr eine Liebesgeschichte. Ich finde es ist ein gut geschriebener Thriller, der die Liebesgeschichte beinhaltet, denn erst die macht manche Situationen und Handlungen aus, bzw. verständlich. Ich habe schon gesehen das Kate Brady am zweiten Band schreibt und ich freue mich auf jeden Fall drauf.

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  • Rezension zu "Puppengrab" von Kate Brady

    Puppengrab
    gurke

    gurke

    20. December 2011 um 23:47

    Der grausame Psychopath Chevy Banks treibt sein Unwesen. Und dabei hat er ein ziemlich kreatives und furchtbares Hobby. Er sammelt die Schreie von Frauen. Nun, wie bringt man jemanden dazu möglichst authentisch zu schreien? Ganz einfach, man foltert sein Opfer mit Hilfe seiner schlimmsten Ängste. Gleichzeitig schwört er Rache. Er will die junge alleinerziehende Mutter Beth Denison. Nun beginnt für die Polizei und vor allem für den FBI-Agenten Neil Sheridan ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit... Warum will der Killer ausgerechnet Beth? Was hat die junge Frau zu verbergen? Kann sie ihre Tochter retten? Kann Neil Chevy Banks rechtzeitig ausschalten? "Puppengrab" sticht zunächst durch das auffällige Äußere ins Auge. Bei dem Thriller handelt es sich um eine Klappenbroschur, macht also schon durch das Format etwas her. Das Cover ist komplett in einem auffälligen Lila gestaltet und es ist ein Frauenschuh zu sehen, an dessen Absatz Blut herunter läuft. Das Buch ist also bereis auf den ersten Blick ein richtiger Eyecatcher. Allerdings lässt das Äußere auf einen Thriller schließen, der sich eher an die weiblichen Leser richtet. Der Schein trügt hier auch nicht. Meiner Meinung nach ist "Puppengrab" tatsächlich eher für Frauen interessant. Der Mörder tötet zwar sehr grausam, allerdings ist der sind die Taten nicht sehr blutrünstig beschrieben. Nebenbei entwickelt sich auch eine kleine Romanze zwischen dem FBI-Agent Neil Sheridan und der alleinerziehenden Mutter Beth Denison. Man fühlt sowohl mit den beiden, als auch mit den armen Frauen mit, die der Killer auserkohren hat. Schließlich tötet er mit Hilfe ihrer schlimmsten Alpträume und Ängste. Die Autorin Kate Brady schreibt in einem sehr flüssigen Stil. Lässt man sich auf die Geschichte ein, hat man das Buch aufgrund dessen sehr schnell durchgelesen, obwohl es zunächst doch recht umfangreich wirkt. Atemberaubende Spannung, wie auf dem Klappentext versprochen wird - kann man hier jedoch nicht erwarten. Ich für meinen Teil fand "Puppengrab" sehr interessant. Das Buch war für mich ein netter Schmöker für zwischendurch. Die Geschichte zwischen Neil und Beth hat zum mitfühlen eingeladen, da mir die beiden sehr sympathisch waren und mir regelrecht ans Herz gewachsen sind. In die grausamen Taten des Psychopathen konnte ich mich regelrecht hineinsteigern. Ich habe mir die ganze Zeit meine eigenen Ängste vorgestellt und mir überlegt, in welche Panik ich verfallen würde, wenn der Täter mich in seinen Fängen hätte, um seine Psychospiele mit der Angst an mir auszuleben... Hartgesottenen Thrillerfans, die auf der Suche nach vielen blutigen Beschreibungen, Nervenkitzel und ganz neuen Ideen sind, muss ich vom Kauf des Buches eher abraten. "Puppengrab" ist wirklich eher für zartbesaitete Leser oder eben Fans des Genres "Romantic Thriller"...

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  • Rezension zu "Puppengrab" von Kate Brady

    Puppengrab
    Kaisu

    Kaisu

    09. November 2011 um 16:27

    „Die Nacht war kühl, der Mond nur eine schmale Sichel. […] Es war kaum etwas zu hören, nur das gedämpfte Schluchzen der Frau, die bald sterben würde.“ * Chevy sammelt Dinge, nur keine, die einen materialistischen Wert hätten, sondern Schreie. Schreie von Frauen unter seelischen, körperlichen und psychischen Qualen, welche für ihn natürlich einen hohen Stellenwert haben und in finanzieller Hinsicht nie zu ersetzen wären. Er sammelt sie lediglich für eine einzige Person und erfreut sich dann an ihren Schmerzen, die er zu hören bekommt. Beth ist die auserkorene, eine junge Frau, die vor langer Zeit eine Begegnung mit Chevy Bankes hatte und nun als Rache in den Wahnsinn getrieben werden soll. Doch so einfach wie dieser sich das vorstellt, gibt Beth nicht nach. Sie hat sich vorbereitet und ist stark genug für ein erneutes Treffen mit diesem verrückten Psychopathen. Als sie FBI-Agent Sheridan begegnet und er ihr klar macht, dass sich Chevy in den letzten Jahren zu einem brutalen Mörder entwickelt hat, scheint die selbstbewusste Mauer zu bröckeln, die sie sich in den letzten Jahren mühsam aufgebaut hat. Aber soll sie wirklich einem Mann trauen, der selbst Trauer ins ich trägt und seit einiger Zeit nicht mehr offiziell beim FBI arbeitet? Beth hadert. Doch sie muss schnell eine Entscheidung treffen. Chevy ist ihr dicht auf den Fersen und dabei steht nicht nur ihr Leben auf den Spiel, sondern auch das ihrer Tochter. * „Puppengrab“ ist der Debütroman von Kate Brady und so überrascht es umso mehr, dass man von Anfang an direkt gefesselt ist vom Geschehen, um die Antiquitätenhändlerin Beth und ihren Verfolger. Direkt so ein spannendes ausgebautes Werk vorzulegen kommt nicht allzu oft vor. Da ist es nicht verwunderlich, dass Kate Brady für diesen Roman mit dem RITA-Award der Romance Writers of America für das Beste Debüt 2010 ausgezeichnet wurde. * Die Charaktere werden Stück für Stück dem Leser vorgestellt und man entwickelt schnell Sympathien oder gar Antisympathien, wodurch man viel intensiver mitfiebert. Der Stimmensammler Chevy bekommt eigene Passagen in denen er seine Taten wiedergibt. Ebenso FBI-Agent Sheridan und Beth. Alle gehen flüssig ineinander über, wenn auch Chevys Abschnitte erst recht spät einen Zusammenhang ergeben, was natürlich gut ist um die Spannung und Neugierde aufrecht zu erhalten. * Der Thriller hätte fast die volle Punktzahl erhalten, wenn nicht gegen Ende etwas passiert, als sie Spannung sich gipfelt, was nicht hätte sein müssen. Man hätte den Menschen ruhig da verweilen lassen sollen, wo er hingewandert war. Das hätte dem Buch das letzte i-Tüpfelchen gegeben. Hier merkt man, dass Kate Brady es gut gemeint hat um die (weiblichen) Leser nicht zu enttäuschen und klar es ist eine Überraschung, wenn auch eine böse – in meinen Augen. * Trotzdem ist dieses Buch bis zum heutigen Tag, mein Überraschungswerk des Jahres von einer neuen Autorin, von der wir sicher noch mehr hören werden und welche hoffentlich ihr Schreibtempo und Limit in Zukunft weiter aufrecht erhalten wird. Sie überzeugt einfach mit ihrem klaren Stil und der fesselnden Spannung, denn bis zur letzten Minute lässt Kate Brady keine Überraschung aus. * 9 von 10 Punkten

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  • Rezension zu "Puppengrab" von Kate Brady

    Puppengrab
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    08. October 2011 um 14:14

    Man nehme einen psychopathischen Serienkiller, der auf Frauenschreie steht, eine Reihe antiker Puppen, eine alleinerziehende attraktive und kampfsporterprobte Mutter mit einer süßen kleinen Tochter, dazu einen vom Schicksal gebeutelten Agenten und schon hat alle Zutaten zu einem spannenden Thriller. Dennoch versteht es KATE BRADY, die Spannung über das gesamte Buch aufrecht zu erhalten, obwohl der Leser den Mörder bereits von der ersten Seite an kennt. Doch das Geheimnis seines potentiellen Opfers Beth Denison, die zu diesem grausamen Mörder auf seltsame Weise in Verbindung zu stehen scheint und der Polizei gegenüber hartnäckig schweigt, läßt die Fackel der Neugier beim Lesen brennen. Natürlich entspinnt sich auch eine klassische Lovestory zwischen Beth und dem sie beschützenden, dem Alkohol nicht abgeneigten FBI-Agenten namens Neil Sheridan. Während Beth keine engere Bindung möchte, will dieser jedoch mehr. Niel und sein Freund Rick bleiben von Anfang an auf der Spur des Killers, der mit jedem Kapitel näher an Beth herankommt. Der genaue Abstand wird dem Leser vor jedem Kapitel als Meilenzahl angekündigt. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und flüssig zu lesen, beinhaltet auch einige echt gruselige Momente. Natürlich muss die Story in einem rasanten Wettlauf gegen die Zeit zwischen dem Killer, seiner Zielperson und der Polizei enden. Spannende Unterhaltung mit einer starken Heldin im Vordergrund, aber leider nichts wirklich überraschend Neues ein Hauch zuviel Klischee.

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  • Rezension zu "Puppengrab" von Kate Brady

    Puppengrab
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. September 2011 um 13:48

    Todesschreie und Puppen Serienmörder haben im Lauf der Jahre der Thrillergeschichte schon eine ganze Reihe höchst exzentrischer „Hobbys“ gepflegt. Einer, der die Schreie seiner weiblichen Opfer genießt, auf Tonband aufnimmt und erst durch diesen Akt die „Lieder in seinem Kopf“ (kurzfristig) zum verstimmen bekommt, fügt diesen exzentrischen Verhaltensweisen im Buch von Kate Brady nun eine neuen Spielart hinzu. Verknüpft wird dieses kranke Verlangen des Chevy Bankes (der Mörder ist von Beginn an namentlich bekannt) mit einem Rachansinnen (aus zunächst höchst diffusen und nicht bekannten Gründen) an der alleinerziehenden, jungen Witwe Elizabeth Denison. Diese ruft er nach jedem Mord mit dem Telefon der Ermordeten an, um kurz „zu plauschen“ und der jungen Frau eindeutige Drohungen mit auf den Weg zu geben. Gut, das Neil Sheridan von seinem Freund bei der Staatspolizei, Rick, reaktiviert wird. Eher aus freundschaftlicher Sorge um den gestrandeten ehemaligen FBI Agenten Sheridan, der aufgrund eines Schusses mit tödlicher Folge aus seiner Waffe im Rahmen eines undurchschaubaren Mordprozesses aus der Spur geraten ist und mit Mengen an Alkohol und ebensolchen Mengen an Frauen versucht, einfach alles zu vergessen, denn aus dem Ziel einer Ermittlungshilfe heraus nimmt Rick (der es ebenfalls nicht leicht hat, ehelich, zur Zeit) Neil mit zu den Ermittlungen. Bald schon ergeben sich Ähnlichkeiten und Parallelen zu jenem Mordfall, der Sheridan damals aus der Bahn geworfen hat. Ebenso umgehend finden die beiden Ermittler auch die Verbindung zu Elizabeth über die Anrufe von den Handys der Toten. Neil Sheridan spürt zwei Dinge sofort. Zum einen die Anziehungskraft, die Elizabeth auf ihn ausüben könnte und zum Zweiten, dass die Frau lügt. Warum aber? Was haben zudem wertvolle, antiquarische Puppen mit all dem zu tun? Welche Verbindung besteht zwischen Elizabeth und dem Mörder aus der Vergangenheit? Was hat das alles mit jenem Norgfall zu tun, den Neil Sheridan bis heute nicht verwunden hat? Um diese Fragen und um die zunehmende Bedrohung Beth Denisons und ihrer kleinen Tochter Abby gegenüber kreisen die gut 450 Seiten dieses Thrillers, nachdem zu Beginn die handelnden Personen auf das „Spielbrett“ gestellt wurden. In durchaus spannenden Wendungen, flüssig und griffig geschrieben, entsteht so ein solider Thriller. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Absehen muss man in der Qualität von einigen doch stereotypen Zügen der Protagonisten. Der saufende Ex-Agent, der wieder auf die Beine kommt durch einen Fall, der ehelich in der Krise befindliche zweite Cop und Freund, die attraktive, undurchschaubare weibliche Hauptrolle und der einfach verrückte Killer. So setzt Kate Brady auf teils altbekannten Thrillermustern durchaus spannende Akzente und kreative, neue Ideen um. Manches wirkt ein wenig unrealistisch, insgesamt aber bietet das Buch solide, wenn natürlich auch nicht dauerhaft literarisch nachhaltig wirkende, Unterhaltung.

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