Kate Breslin

 4.2 Sterne bei 11 Bewertungen

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Eine Feder für den Lord

Eine Feder für den Lord

 (11)
Erschienen am 11.02.2016
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Erschienen am 10.09.2014

Neue Rezensionen zu Kate Breslin

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Rezension zu "Eine Feder für den Lord" von Kate Breslin

Interessanter, aber etwas eintöniger Roman
Buchbloggerinvor einem Jahr

Diese Woche bestand meine Lektüre aus dem Roman Eine Feder für den Lord von Kate Breslin, dessen Geschichte sich in der Zeit des I. Weltkrieges abspielt. Es geht im Großen und Ganzen um Patriotismus und die (wahre) Liebe – eine Geschichte mit großem Potential, welches jedoch noch mehr hätte ausgeschöpft werden können. Bislang habe ich allerdings die verschiedensten Bewertungen gelesen, von daher ist es nicht ausgeschlossen, dass der Eine oder Andere anders denken wird, als ich (vorausgesetzt, der oder die hat das Buch gelesen).

England im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht – das Symbol der Feigheit. Und Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sich ausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direkt in Graces unmittelbares Umfeld.

Das Buch wird als Muss für alle Jane Eyre- und Downton Abbey – Fans angepriesen und, was Erstere angeht, fühle ich mich bei einer solchen Aussahe natürlich angesprochen, denn Jane Eyre ist ein wunderschöner, klassischer Roman, den ich nicht nur einmal gelesen habe. Jedoch muss ich sagen, dass ich den Vergleich zu Jane Eyre nicht passend finde, dazu waren Jane / Grace und Mr. Rochester / Jack einfach zu verschieden. Außerdem war die Atmosphäre bei dem allseits beliebten Klassiker um Einiges düsterer.

Handlungsort dieser Geschichte ist England: erst London, dann ein kleines Dorf in Kent. Grace‘ Vater leitete erfolgreich eine Teestube und verkehrte somit in den höheren Kreisen des Landes. Demnach war Grace ein angenehmes Leben gewöhnt.
Da jedoch in der Kriegszeit die meisten Männer in den Krieg ziehen mussten, blieb die ganze (Männer-)Arbeit an den Frauen hängen. Nun mussten diese in die Fabriken, auf die Felder, um die kämpfenden Väter, Ehemänner und Söhne an der Front materiell zu unterstützen. Hier hat man in diesem Buch einen sehr guten Einblick erhalten, wie das Leben für die Frauen damals ausgesehen haben könnte. Es war bewundernswert, dass viele Frauen (jedenfalls im Buch) ihren Mut trotz all ihren Sorgen und Problemen nicht verloren.
Da Grace ebenfalls ihren Teil dazu beitragen wollte, beschloss sie, sich dem Frauenhilfsdienst WFC (Women’s Forage Corps) anzuschließen, der sich um die Heuernte kümmerte. Auch wenn sie nicht an solche Arbeit gewöhnt war, lernte sie trotz Anfangsschwierigkeiten sehr schnell.

Währenddessen lernte sie Jack Benningham kennen, den sie tatsächlich bereits einmal in London gesehen hatte, doch nach seinem schrecklichen Unfall erinnerte er sich nicht mehr an sie. Kurze Zeit später stellte er sie als Chauffeurin ein und von dem Zeitpunkt an verbrachten sie viel Zeit miteinander. Wo anfangs noch Misstrauen und Vorsicht im Vordergrund waren, entwickelte sich bald Vertrauen und Zuneigung.

Der Glaube an Gott kommt auch vor, jedoch in keinem starken Maße. Die anderen jungen Frauen aus dem WFC und Grace besuchten regelmäßig die Gottesdienste, während Jack sich gänzlich von Gott abgewandt hatte. Doch dass eine von ihnen ein völlig Gott anvertrautes Leben geführt hätte, habe ich nicht gemerkt.

Der Spannungsverlauf hatte keine große Änderungen aufzuweisen. Die Geschichte fing ruhig an, ging ruhig weiter und zum Schluss wurde es endlich ein kleines Bisschen spannender. Erwartet habe ich allerdings etwas Anderes.

Von der informativen Seite her hat mir der Roman gefallen, da ich gute Einblicke in die damalige Zeit erhalten konnte und außerdem wahre Begebenheiten (z. B. die Arbeit des WFC), die die Autorin in der Geschichte verarbeitet hat, kennengelernt habe. Doch was den Roman an sich betrifft, war das Lesen ernüchternd, da meine hohen Erwartungen nicht erfüllt wurden.
Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

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leseratte69s avatar

Rezension zu "Eine Feder für den Lord" von Kate Breslin

Potenzial nicht ausgeschöpft
leseratte69vor 2 Jahren

Klappentext
England im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht - das Symbol der Feigheit. Und Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sichausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direkt
in Graces unmittelbares Umfeld.Jane Eyre trifft Downton Abbey! Ein Muss für alle Romantik-Fans.

Die Autorin
Kate Breslin stammt aus Florida und lebt mit ihrem Mann in Seattle. Sie ist die Autorin zahlloser Reise-Reportagen, preisgekrönter Lyrik und romantischer Romane. Sie hat lange als Buchhändlerin gearbeitet und reist in ihrer Freizeit - immer aus der Suche nach einer Idee für eine neue Geschichte.

Meine Meinung


Story
Das Cover des Buches hat mich angesprochen. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe wurde mir klar, das Buch muss ich lesen. Die Liebesgeschichte in diesem Roman hat mich ein wenig an das Märchen Die schöne und das Biest erinnert, junge Frau soll für entstellten Mann arbeiten und verliebt sich in ihn. Die Handlung führt den Leser nach London, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkrieges. Man erfährt viel über die Frauenbewegungen der damaligen Zeit, denn die Protagonistin schließt sich einer Frauenbewegung an, die auf dem Land Futter und Heu für die Pferde der Soldaten sorgen sollen. Grace, die Hauptcharaktere ist sehr emanzipiert und ist durch und durch eine Patriotin, die damals als Suffragetten bezeichnet wurden. Grace wird als Chauffeurin von dem Mann angestellt, dem sie auf einem Londoner Ball eine weiße Feder der Feigheit überreicht hat. Natürlich bahnt sich schnell etwas zwischen ihnen an, dennoch fehlte mir hier absolut die Romantik. Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr voraussehbar, was dem ganzen die Spannung geraubt hat. Wie schon oben erwähnt, hat die Autorin hier eine Geschichte mit viel Potenzial geschrieben, das leider nicht ausgeschöpft wurde.

Schreibstil
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Kate Breslin beschreibt alles sehr bildhaft, so dass man die Umgebung förmlich vor Augen hat. Leider fehlte mir das Aufbauen einer gewissen Spannung zum Ende der Kapitel, was mich manchmal daran gehindert hat weiter zu lesen.

Charaktere
Das Buch dreht sich am meisten über die Charaktere Grace und Jack und deren Geheimnisse. Diese beiden wurden sehr gut beleuchtet und man konnte sie sich sehr gut vorstellen. Ihre Handlungen waren relativ authentisch. Alle anderen Charaktere kamen mir jedoch etwas zu kurz.

Mein Fazit

Eine interessante Geschichte, die mich ein wenig an die schöne und das Biest erinnert hat. Leider kam mir die Spannung und die Romantik etwas zu kurz, was bei mir fast ein Muss ist.
Dennoch bekommt man einen guten Einblick in das Leben der Frauen im Weltkrieg und was sie alles geleistet haben. Ich vergebe gute drei von fünf Leseratten/ Sterne.

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Wildponys avatar

Rezension zu "Eine Feder für den Lord" von Kate Breslin

Eine Feder für den Lord - Historisch und Glaubensbezogen - richtig schön!
Wildponyvor 2 Jahren

Eine Feder für den Lord   -  Kate Breslin

Kurzbeschreibung Amazon:

England im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und
die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht - das Symbol der Feigheit. Und
Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen.

Doch noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sich ausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direkt in Graces unmittelbares Umfeld.
Jane Eyre trifft Downton Abbey! Ein Muss für alle Romantik-Fans.

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch hat mich sofort mit seinem wunderschönen Cover begeistert und auch die Beschreibung fand ich schon total schön.

Als ich dann noch bemerkte das dieses Buch zwei meiner Lieblings-Genre vereint -  das Historische und das Christliche -  wusste ich das ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

Und es war auch wirklich ein Highlight. Und aus dem SCM-Verlag habe ich auch noch nie eine Enttäuschung bei Büchern erlebt.

Sehr schön gezeichnet fand ich das Temperament von Grace und habe diese Protagonistin sofort ins Herz geschlossen. Grace als Patriotin ist hier besonders gut und authentisch gezeichnet.

Aber auch Jack fand ich von Anfang an sehr interessant und wurde neugierig auf das was sich hinter ihm verbarg. Was das jedoch ist möchte ich vorab nicht verraten. Das solltet ihr selbst lesen!

Auch wenn der christliche Aspekt (die Protagonistin glaubt an an Gott) ein wenig im Hintergrund bleibt so hat mich der historische Teil des Buches doch sehr begeistert. Man fühlt sich ein wenig in diese Zeit zurück versetzt in der auch die Frauen einen großen Teil der Arbeit während des Krieges erbringen mussten.

Fazit:

Ein wirklich super schönes Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das ich absolut gern weiter empfehlen möchte.

Es hält das, was Cover und Beschreibung versprechen und hat mich auf eine romantische Reise in die Vergangenheit geführt.

5 Sterne für ein richtig gutes Buch!

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Gespräche aus der Community

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Sonnenblume1988s avatar
Diese Leserunde findet mit bereits feststehenden Lesern statt. Wer jedoch mit dazu kommen möchte, kann sich das Buch gerne beim SCM-Shop selber kaufen und mitlesen.

Es handelt sich um folgendes Buch:

England im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht - das Symbol der Feigheit. Und Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sich ausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direkt in Graces unmittelbares Umfeld.
Jane Eyre trifft Downton Abbey! Ein Muss für alle Romantik-Fans.

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