Kate Breslin Eine Feder für den Lord

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Inhaltsangabe zu „Eine Feder für den Lord“ von Kate Breslin

England im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und
die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich
an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht - das Symbol der Feigheit. Und
Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch
noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf
eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sich
ausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direkt
in Graces unmittelbares Umfeld.
Jane Eyre trifft Downton Abbey! Ein Muss für alle Romantik-Fans.

Viel Potenzial, dass leider nicht umgesetzt wurde.

— leseratte69

Wunderbar zu lesen. Hat mein Herz berührt!

— Wildpony

Was für ein wunderbares Buch! Erinnert sehr an Jane Eyre und ist doch anders.

— heaven4u

Ein wundervoller Roman bei dem man zwischen den Zeilen viel Berührendes findet.

— pallas

Die Story hatte viel Potential, das leider nicht ausgeschöpft wurde

— Smilla507

Wunderschönes Buch, nur der Schluss nicht ganz überzeugend. Trotzdem echte Leseempfehlung!

— Tonia

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  • Interessanter, aber etwas eintöniger Roman

    Eine Feder für den Lord

    Buchbloggerin

    05. November 2017 um 15:14

    Diese Woche bestand meine Lektüre aus dem Roman Eine Feder für den Lord von Kate Breslin, dessen Geschichte sich in der Zeit des I. Weltkrieges abspielt. Es geht im Großen und Ganzen um Patriotismus und die (wahre) Liebe – eine Geschichte mit großem Potential, welches jedoch noch mehr hätte ausgeschöpft werden können. Bislang habe ich allerdings die verschiedensten Bewertungen gelesen, von daher ist es nicht ausgeschlossen, dass der Eine oder Andere anders denken wird, als ich (vorausgesetzt, der oder die hat das Buch gelesen). England im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht – das Symbol der Feigheit. Und Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sich ausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direkt in Graces unmittelbares Umfeld. Das Buch wird als Muss für alle Jane Eyre- und Downton Abbey – Fans angepriesen und, was Erstere angeht, fühle ich mich bei einer solchen Aussahe natürlich angesprochen, denn Jane Eyre ist ein wunderschöner, klassischer Roman, den ich nicht nur einmal gelesen habe. Jedoch muss ich sagen, dass ich den Vergleich zu Jane Eyre nicht passend finde, dazu waren Jane / Grace und Mr. Rochester / Jack einfach zu verschieden. Außerdem war die Atmosphäre bei dem allseits beliebten Klassiker um Einiges düsterer. Handlungsort dieser Geschichte ist England: erst London, dann ein kleines Dorf in Kent. Grace‘ Vater leitete erfolgreich eine Teestube und verkehrte somit in den höheren Kreisen des Landes. Demnach war Grace ein angenehmes Leben gewöhnt. Da jedoch in der Kriegszeit die meisten Männer in den Krieg ziehen mussten, blieb die ganze (Männer-)Arbeit an den Frauen hängen. Nun mussten diese in die Fabriken, auf die Felder, um die kämpfenden Väter, Ehemänner und Söhne an der Front materiell zu unterstützen. Hier hat man in diesem Buch einen sehr guten Einblick erhalten, wie das Leben für die Frauen damals ausgesehen haben könnte. Es war bewundernswert, dass viele Frauen (jedenfalls im Buch) ihren Mut trotz all ihren Sorgen und Problemen nicht verloren. Da Grace ebenfalls ihren Teil dazu beitragen wollte, beschloss sie, sich dem Frauenhilfsdienst WFC (Women’s Forage Corps) anzuschließen, der sich um die Heuernte kümmerte. Auch wenn sie nicht an solche Arbeit gewöhnt war, lernte sie trotz Anfangsschwierigkeiten sehr schnell. Währenddessen lernte sie Jack Benningham kennen, den sie tatsächlich bereits einmal in London gesehen hatte, doch nach seinem schrecklichen Unfall erinnerte er sich nicht mehr an sie. Kurze Zeit später stellte er sie als Chauffeurin ein und von dem Zeitpunkt an verbrachten sie viel Zeit miteinander. Wo anfangs noch Misstrauen und Vorsicht im Vordergrund waren, entwickelte sich bald Vertrauen und Zuneigung. Der Glaube an Gott kommt auch vor, jedoch in keinem starken Maße. Die anderen jungen Frauen aus dem WFC und Grace besuchten regelmäßig die Gottesdienste, während Jack sich gänzlich von Gott abgewandt hatte. Doch dass eine von ihnen ein völlig Gott anvertrautes Leben geführt hätte, habe ich nicht gemerkt. Der Spannungsverlauf hatte keine große Änderungen aufzuweisen. Die Geschichte fing ruhig an, ging ruhig weiter und zum Schluss wurde es endlich ein kleines Bisschen spannender. Erwartet habe ich allerdings etwas Anderes. Von der informativen Seite her hat mir der Roman gefallen, da ich gute Einblicke in die damalige Zeit erhalten konnte und außerdem wahre Begebenheiten (z. B. die Arbeit des WFC), die die Autorin in der Geschichte verarbeitet hat, kennengelernt habe. Doch was den Roman an sich betrifft, war das Lesen ernüchternd, da meine hohen Erwartungen nicht erfüllt wurden. Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

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  • Potenzial nicht ausgeschöpft

    Eine Feder für den Lord

    leseratte69

    20. August 2016 um 17:56

    KlappentextEngland im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht - das Symbol der Feigheit. Und Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sichausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direktin Graces unmittelbares Umfeld.Jane Eyre trifft Downton Abbey! Ein Muss für alle Romantik-Fans. Die Autorin Kate Breslin stammt aus Florida und lebt mit ihrem Mann in Seattle. Sie ist die Autorin zahlloser Reise-Reportagen, preisgekrönter Lyrik und romantischer Romane. Sie hat lange als Buchhändlerin gearbeitet und reist in ihrer Freizeit - immer aus der Suche nach einer Idee für eine neue Geschichte.Meine MeinungStoryDas Cover des Buches hat mich angesprochen. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe wurde mir klar, das Buch muss ich lesen. Die Liebesgeschichte in diesem Roman hat mich ein wenig an das Märchen Die schöne und das Biest erinnert, junge Frau soll für entstellten Mann arbeiten und verliebt sich in ihn. Die Handlung führt den Leser nach London, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkrieges. Man erfährt viel über die Frauenbewegungen der damaligen Zeit, denn die Protagonistin schließt sich einer Frauenbewegung an, die auf dem Land Futter und Heu für die Pferde der Soldaten sorgen sollen. Grace, die Hauptcharaktere ist sehr emanzipiert und ist durch und durch eine Patriotin, die damals als Suffragetten bezeichnet wurden. Grace wird als Chauffeurin von dem Mann angestellt, dem sie auf einem Londoner Ball eine weiße Feder der Feigheit überreicht hat. Natürlich bahnt sich schnell etwas zwischen ihnen an, dennoch fehlte mir hier absolut die Romantik. Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr voraussehbar, was dem ganzen die Spannung geraubt hat. Wie schon oben erwähnt, hat die Autorin hier eine Geschichte mit viel Potenzial geschrieben, das leider nicht ausgeschöpft wurde.SchreibstilDer Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Kate Breslin beschreibt alles sehr bildhaft, so dass man die Umgebung förmlich vor Augen hat. Leider fehlte mir das Aufbauen einer gewissen Spannung zum Ende der Kapitel, was mich manchmal daran gehindert hat weiter zu lesen.CharaktereDas Buch dreht sich am meisten über die Charaktere Grace und Jack und deren Geheimnisse. Diese beiden wurden sehr gut beleuchtet und man konnte sie sich sehr gut vorstellen. Ihre Handlungen waren relativ authentisch. Alle anderen Charaktere kamen mir jedoch etwas zu kurz.Mein FazitEine interessante Geschichte, die mich ein wenig an die schöne und das Biest erinnert hat. Leider kam mir die Spannung und die Romantik etwas zu kurz, was bei mir fast ein Muss ist.Dennoch bekommt man einen guten Einblick in das Leben der Frauen im Weltkrieg und was sie alles geleistet haben. Ich vergebe gute drei von fünf Leseratten/ Sterne.

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  • Eine Feder für den Lord - Historisch und Glaubensbezogen - richtig schön!

    Eine Feder für den Lord

    Wildpony

    03. August 2016 um 12:26

    Eine Feder für den Lord - Kate Breslin Kurzbeschreibung Amazon: England im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht - das Symbol der Feigheit. Und Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sich ausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direkt in Graces unmittelbares Umfeld. Jane Eyre trifft Downton Abbey! Ein Muss für alle Romantik-Fans. Mein Leseeindruck: Dieses Buch hat mich sofort mit seinem wunderschönen Cover begeistert und auch die Beschreibung fand ich schon total schön. Als ich dann noch bemerkte das dieses Buch zwei meiner Lieblings-Genre vereint - das Historische und das Christliche - wusste ich das ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Und es war auch wirklich ein Highlight. Und aus dem SCM-Verlag habe ich auch noch nie eine Enttäuschung bei Büchern erlebt. Sehr schön gezeichnet fand ich das Temperament von Grace und habe diese Protagonistin sofort ins Herz geschlossen. Grace als Patriotin ist hier besonders gut und authentisch gezeichnet. Aber auch Jack fand ich von Anfang an sehr interessant und wurde neugierig auf das was sich hinter ihm verbarg. Was das jedoch ist möchte ich vorab nicht verraten. Das solltet ihr selbst lesen! Auch wenn der christliche Aspekt (die Protagonistin glaubt an an Gott) ein wenig im Hintergrund bleibt so hat mich der historische Teil des Buches doch sehr begeistert. Man fühlt sich ein wenig in diese Zeit zurück versetzt in der auch die Frauen einen großen Teil der Arbeit während des Krieges erbringen mussten. Fazit: Ein wirklich super schönes Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das ich absolut gern weiter empfehlen möchte. Es hält das, was Cover und Beschreibung versprechen und hat mich auf eine romantische Reise in die Vergangenheit geführt. 5 Sterne für ein richtig gutes Buch!

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  • Schöne Liebesgeschichte

    Eine Feder für den Lord

    Sonnenblume1988

    29. June 2016 um 11:49

    Das Buch spielt im Jahr 1917, also zur Zeit des Ersten Weltkriegs, in England. Grace Elizabeth Mabry überreicht auf einem Kostümball Jack Benningham, dem künftigen Graf von Stonebrooke eine weiße Feder als Zeichen seiner Feigheit und erhofft sich damit eine Bloßstellung in aller Öffentlichkeit für ihn. In ihren Augen ist Jack als Kriegsverweigerer ein Feigling, der er nicht wie ihr Zwillingsbruder in den Krieg gezogen ist und den Feind bekämpft. Wenig später beginnt Grace, beim Frauenhilfsdienst der britischen Armee zu arbeiten. Sie möchte das Ende des Krieges beschleunigen, damit ihr Bruder nach Hause kommt. Dort begegnen Jack und Grace sich ein zweites Mal. Doch ein folgenschwerer Unfall verhindert, dass Jack sich an Grace erinnert… Das Buch ist aus der Sicht von Grace und aus der Sicht von Jack erzählt, jedoch nicht streng abwechselnd, sondern immer wie es gerade passt. Über Grace Sichtweise bekommt der Leser außerdem Zugang zu den Gedanken und Sorgen der anderen Mädchen, die beim Frauenhilfsdienst arbeiten. Mir hat es viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es lässt sich leicht verschlingen und man kann sich beim Lesen gut entspannen. In der Mitte des Buches gab es ein paar Seiten, wo ich dachte, dass sich das Buch zu sehr in die Länge zieht, doch das war schnell vorbei und am Ende des Buches wurde ich noch einmal überrascht. Beide Charaktere sind mir gleich sympathisch gewesen und auch die Nebencharaktere waren sehr interessant. Gut gefallen hat mir auch, dass es sich zwar um einen historischen Roman handelt, aber dieser einen nicht mit Fakten überschüttet. Der Glaube an Gott kommt in dem Buch nur am Rande vor. Grace glaubt an Gott , besucht immer wieder den Gottesdienst und redet auch hin und wieder darüber. Jack hingegen hat sich von Gott abgewendet. Insgesamt ein leicht zu lesender aber auf keinen Fall langweiliger historischer Roman mit einer schönen Liebesgeschichte über wahre Liebe.

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  • Leserunde zu "Eine Feder für den Lord" von Kate Breslin

    Eine Feder für den Lord

    Sonnenblume1988

    Diese Leserunde findet mit bereits feststehenden Lesern statt. Wer jedoch mit dazu kommen möchte, kann sich das Buch gerne beim SCM-Shop selber kaufen und mitlesen.Es handelt sich um folgendes Buch:England im 1. Weltkrieg: Auf einem glamourösen Maskenball begegnen sich der Earl Jack Benningham und die reiche Frauenrechtlerin Grace Mabry. Der Anlass: Grace will Kriegsdienstverweigerer öffentlich an den Pranger stellen, indem sie ihnen eine weiße Feder überreicht - das Symbol der Feigheit. Und Jack ist einer der Unglücklichen. Gegen jede Vernunft fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch noch ahnen beide nicht, dass ihre Wege sich noch einmal kreuzen werden und ihre zarte Zuneigung auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Jack ist nicht nur der gutaussehende Lebemann, für den er sich ausgibt. Er arbeitet verdeckt für den militärischen Geheimdienst. Und eine heiße Spur führt direkt in Graces unmittelbares Umfeld. Jane Eyre trifft Downton Abbey! Ein Muss für alle Romantik-Fans.

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  • Liebe überwindet auch dunkle Zeiten

    Eine Feder für den Lord

    pallas

    03. May 2016 um 10:32

    England 1917;Auf einem Maskenball der Gräfin von Avonshire begegnet die Frauenrechtlerin Grace Mabry dem legendären Frauenversteher und künftigen Graf von Stonebrook Jack Benningham.Jack ist ein Mann mit Esprit und dem rechten Sinn für Humor. Auf dem Ball erscheint er als Casanova mit einer roten Rose, was sehr bezeichnend für ihn ist. Grace, als Pandora verkleidet, überreicht Jack die weiße Feder, was seinerzeit das Symbol der Feigheit für die nicht in den ersten Weltkrieg gezogenen wehrfähigen Männer ist.Der Zwillingsbruder von Grace kämpft in Frankreich für sein Vaterland und daher ist sie der unumstößlichen Meinung, dass nun einmal jeder wehrfähige Mann seinem Beispiel nachfolgen sollte. Was Grace nicht ahnen kann ist, dass Jack als verdecker Ermittler für den militärischen Geheimdienst arbeitet und damit verbunden sehr oft sein Leben in Gefahr bringen muss. Eine aktuell heiße Spur führt ihn sogar in Grace's unmittelbare Umgebung.Grace möchte unbedingt etwas für ihr Vaterland tun und lässt sich für die Arbeit der WFC - Frauenhilfsdienst der britischen Armee anwerben. Mit ihrer Zofe Agnes Piepont reist sie nach Kent um dort mit den Mädchen Becky, Lucy, Clare und der Aufseherin Ida Vance den Dienst anzutreten. Zu Beginn fällt ihr die Arbeit sehr schwer, denn nie hat sie eine derart anstrengende Tätigkeit in der Landwirtschaft verrichtet sondern half lediglich ihrem Vater in dessen renommierten Teeladen "Swan's Tea Room" in London. So unterlaufen ihr folglich einige drastische Fehler. Bei einem dieser Mißgeschicke entläuft ihr sogar bei einem Viehtransport ein Schwein, das sie sogleich wieder einfangen möchte. Bei dieser Verfolgung verläuft sie sich in dem schönen Irrgarten des Lord Roxwood und begegnet ihm auch noch. Was sie sieht erfüllt sie mit blankem Entsetzen. Sie erkennt ihn kaum wieder, denn über seinem Gesicht  trägt er eine eiserne Maske und ist obendrein noch erblindet. Nichts ahnend, dass sie die liebreizende Pandora ist, die er auf dem Ball seinerzeit so attraktiv fand, stellt er Grace als Chauffeur an. Von diesem Moment an beginnen beide sich auf Ausflügen besser kennen zu lernen. Lord Roxwood, der Casanova des Maskenballs mit der roten Rose, wird also nichts ahnend Tag für Tag von der Frau begleitet, von der er schon so oft träumte.Dieser historische Roman hat mich über seine vielen Themen, die im Buch angesprochen wurden, fasziniert. Die Autorin beschrieb unter Anderem, wie Frauen in der WFC im ersten Weltkrieg ihren vollen und anstrengenden Einsatz für die Soldaten erbrachten. Welche Mühe und Entbehrungen es diese engagierten Frauen dabei gekostet hat, können wir heute nur noch erahnen. Ein zweites sehr wichtiges Thema der Story war die gekonnt inszenierte zwischenmenschliche Beziehung von Jack und Grace. Sie ersetzte ihm das Augenlicht und beschrieb für ihn die wundervolle Gegend, die sie gemeinsam bereisten. Jack brachte ihr im Gegenzug dafür bei, mit gut gewählten Worten die Dinge in richtigem Licht zu beschreiben.Grace zeigt dem mit seinem Schicksal hadernden Lord, wie wertvoll das Leben ist, selbst wenn die schreckliche Behinderung dieses sehr belastet, und wofür man trotzdem dankbar sein kann.Die junge Frau lebt ihren starken Glauben, den sie von ihrer Mutter gelernt hat und diesen gibt sie an ihre Mitarbeiterinnen weiter. Im Laufe des Geschehens wächst das kleine Grüppchen zusammen und meistert die schwierigen Zeiten.Kate Breslin entwarf in ihrem Roman eine herrlich malerische Gegend, deren Schönheit den Leser tief in das Geschehen einsinken lässt. Die sehr interessanten Charaktere, mit allen Ecken und Kanten zu authentischen Romanfiguren ausgestattet, entfalten eine überaus interessante Geschichte.Die Handlung ist geschickt in die historischen Ereignisse rund um den ersten Weltkrieg eingewoben und durch viele überraschende Momente zu keinem Zeitpunkt langatmig oder anstrengend. Im Gegenteil! Durch die vielen abwechslungsreichen Themen und durch den klaren mühelos lesbaren Stil ist der Roman ein sehr unterhaltsamer Pageturner, den man gerne in die Hand nimmt, um dem tristen Alltag zu entfiehen.Die Geschichte schließt mit einer Begebenheit aus der griechischen Mythologie - ein bezaubernder Schluß, der in meinen Augen ungewöhnlich und daher sehr ansprechend und reizvoll ist.So kann ich diesen Roman jedem ans Herz legen, der historische Romane gerne liest und Botschaften, die sich zwischen den Zeilen verstecken, entdecken möchte. Ich halte hier ein sehr gelungenes Buch in Händen, das mich bestens unterhalten hat.

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  • Nicht schlecht, aber auch längst nicht so gut wie etwa Julie Klassen!

    Eine Feder für den Lord

    Cellissima

    01. May 2016 um 20:27

    England im Jahre 1917: Grace Mabry, die für die Rechte der Frauen ihrer Zeit kämpft, begegnet auf einem Maskenball Jack Benningham, besser bekannt als Lord Roxwood. Doch es ist keine gewöhnliche Begegnung, denn Grace übergibt Kriegsdienstverweigerern öffentlich jeweils eine weiße Feder, das Symbol der Feigheit, um deren Person und Verhalten anzuprangern. Auch Jack Benningham bekommt eine Feder von ihr. Doch es bleibt nicht bei dieser einen kurzen Begegnung, denn sie werden schon bald täglich miteinander zu tun haben. Und obwohl Grace Jack verachten und Jack Grace für den militärischen Geheimdienst überwachen soll, keimen zarte Gefühle füreinander in beiden auf, die immer stärken werden ... Darf diese Liebe sein? Und werden Jack und Grace trotz aller Umstände und Widrigkeiten zueinander finden? ****** Cover und Klappentext sowie die Tatsache, dass das Buch aus dem Hause SCM Hänssler stammt, welches für mich für hervorragende Romane im England des 19. und 20. Jahrhunderts steht (man denke nur an Julie Klassen!), haben dazu geführt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Man bekommt schon zu Beginn die nötigen Eckpunkte geliefert, die damalige Zeit und die Gesellschaft werden gut dargestellt, und ist so relativ schnell in der Geschichte drin. Kate Breslin schreibt recht gut, alles liest sich leicht, entspannt und flüssig. Es gelingt der Autorin schon früh, die passende Atmosphäre zu schaffen. Die Geheimdienst-Passagen haben mich nicht so sehr gefesselt wie der Rest, sie waren etwas mühsamer zu lesen. Es ist trotz der turbulenten Kulisse der Kriegsjahre meiner Meinung nach doch eher ein ruhiger Roman - es passiert nicht allzu viel, vieles spielt sich zwischen den Zeilen ab, sodass der Leser genug Stoff zum Nachdenken hat. Wie bei christlichen Romanen üblich, werden auch hier Fragen mit religiösem Bezug aufgeworfen. Sollte man etwa heiraten, wenn man einander nicht wirklich liebt? Hat es überhaupt noch Sinn zu glauben, wenn das Schicksal ohnehin unabänderlich besiegelt scheint? Kann sich vielleicht doch noch was ändern, wenn man sich auch und gerade dann nicht von seinem Glauben abbringen lässt? Wie bei diesem Verlag gewohnt zieht sich der christliche Aspekt wie ein roter Faden durch das Werk, ist aber nie zu stark vorhanden und immer harmonisch in die Thematik und Geschichte eingebunden. Negativ ist leider anzumerken, dass die Geschichte zwar auch auf Spannung ausgelegt ist (bspw. dadurch, dass Benningham auch im weiteren Verlauf eine gute Weile eine Maske trägt), die Umsetzung der Autorin aber nicht vollends gelungen ist. Das führt dazu, dass das Geschehen leider relativ bald relativ voraussehbar wird. Das zu erwartende Ende wirkte zudem etwas zu konstruiert und kam zu abrupt. ****** Fazit: Der Leser erfährt ein bisschen was über die Hintergründe, die Ereignisse dieser Zeit, bspw. die Suffragetten-Bewegung. Hinsichtlich der christlichen Thematik ist es ein gelungenes Werk, die restliche Story überzeugt und fesselt leider nicht ganz. Guter Schreibstil, aber leider zu wenig Spannung und Romantik sowie zu viel Vorhersehbarkeit. Vereinzelt wirkt der Aufbau auch nicht ganz logisch bzw. (vielleicht auch gerade dadurch) etwas konstruiert. Es ist kein schlechtes Buch, es ist nett zu lesen und man wird ein bisschen unterhalten ... aber es könnte definitiv auch noch besser sein. Kate Breslin kommt mit diesem Werk leider (noch) nicht an andere Autoren des Hauses SCM Hänssler, allen voran Julie Klassen, heran.

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  • Die Story hatte viel Potential, das leider nicht ausgeschöpft wurde

    Eine Feder für den Lord

    Smilla507

    England, 1917: Während eines Maskenballs gibt die Patriotin Grace Mabry eine weiße Feder an den Earl Jack Benningham. Die Feder steht für Feigheit und wird an Männer verliehen, die nicht im Krieg dienen. Ein paar Monate später wird Grace von ihrem Vater aufs Land geschickt, wo sie beim Women’s Forage Corps bei der Heuernte hilft. Heu, das für die Pferde auf dem Kontinent benötigt wird. Da die junge Frau im Wohlstand aufgewachsen ist und bis dahin schwere Arbeit nicht kannte, fällt ihr die Umstellung zunächst etwas schwer. So kommt es, dass sie während eines ihrer Missgeschicke auf den geheimnisvollen Lord Roxwood trifft...Aufgrund des wunderschönen Covers ging ich mit recht hohen Erwartungen an diesen Roman. Ich tauchte ein ins London zur Zeit des 1. Weltkrieges, musste mich allerdings erst einmal ein wenig akklimatisieren. Es brauchte ein wenig, bis für mich alles „an seinem Platz“ war. Das Hauptaugenmerk dieses Buches liegt auf den Frauen, die während des Krieges auf sich gestellt waren und viele Aufgaben der Männer übernehmen mussten. Dies befeuerte auch die Emanzipation. Grace geht voll in ihrer Rolle als Patriotin auf und unterstützt die Arbeit der Suffragetten. Über die männliche Hauptrolle möchte ich nichts weiter verraten. Die anderen Frauen, welchen Grace beim WFC begegnet, haben alle eine Vergangenheit, die Stück für Stück ans Licht kommt.Der christliche Glaube hatte für mich eine Entwicklung, die ich nur schwer nachvollziehen konnte. Anfangs ist Grace gar nicht gläubig, dann geht sie ein paarmal in die Kirche und ist daraufhin die Vorzeigechristin schlechthin. Dazwischen ist nicht erkennbar, was in Grace vorgeht.Leider gingen Spannung und Romantik zum Ende hin die Luft aus. Ich hatte das Gefühl, die Autorin nahm sich selbst den Wind aus den Segeln, indem sie Geheimnisse vorzeitig lüftete. Manches Geheimnis war auch ziemlich offensichtlich. Fazit: Die geschichtlichen Hintergründe waren interessant zu lesen, aber die Handlung hatte viel Potential, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Deswegen gebe ich diesem Roman 3,5 Sterne.

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