Rezension zu "Best of Luck: An uplifting romance to make you smile (Chance of a Lifetime, 3)" von Kate Clayborn
allemeineendchenIch mochte dieses Buch richtig, richtig gern. Es hat mich emotional total abgeholt – nicht, weil die Handlung so spektakulär wäre, sondern weil die Figuren einfach super geschrieben sind und weil ihre Beziehung so gesund und authentisch wirkt.
Greer, die Hauptfigur, gewinnt im Lotto – und was macht sie? Sie fängt endlich an, das zu studieren, was sie wirklich interessiert. Ich fand das total inspirierend. Ihr Enthusiasmus fürs Studium ist ansteckend, und ich habe sie für ihre Energie und Klarheit richtig bewundert.
Gleichzeitig gibt es Alex, einen Fotografen und der Bruder ihrer besten Freundin, der in Krisengebieten arbeitet. Das fand ich total spannend und gleichzeitig zeigt das Buch auch sehr ehrlich, was so ein Job mit einem Menschen machen kann. Alex leidet unter einer Panikstörung, und das wird nicht dramatisch oder klischeehaft erzählt, sondern sehr einfühlsam und realistisch.
Was ich besonders schön fand, war die Beziehung zwischen Greer und Alex: Greer ist total auf ihre Unabhängigkeit bedacht, und Alex respektiert das komplett. Er unterstützt sie, ohne sie klein zu machen. Und umgekehrt ist sie auch für ihn da, ohne ihn „retten“ zu wollen. Die beiden wachsen unabhängig voneinander und trotzdem immer an der Seite des/der anderen. Das hat sich einfach total gesund angefühlt beim Lesen.
Was ich auch total mochte: die Rolle der Fotografie im Buch. Es ist mehr als nur ein Beruf für Alex – es wird auch als Ausdruck von Emotionen und innerem Erleben genutzt, und das fand ich richtig schön umgesetzt.
Das Buch wird als „uplifting romance“ beworben, aber das finde ich ehrlich gesagt ein bisschen irreführend. Ja, es ist eine Liebesgeschichte, aber es geht auch um ziemlich ernste Themen: psychische Gesundheit, Krankheit, Selbstfindung. Es ist nicht düster, aber eben auch nicht nur leicht und romantisch.









