Die letzte Rose

von Kate Dakota 
4,8 Sterne bei19 Bewertungen
Die letzte Rose
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raven1711s avatar

Gut recherchiert, spannend und liebevoll umgesetzt

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Eine Familien-Saga! So hinreißend und voller Facette wie einst "Fackeln im Sturm". Auch in Band 3 ging nichts an Birillanz verloren. WOW!!!

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Inhaltsangabe zu "Die letzte Rose"

Es ist eine gute Zeit für Silvia Prescott. Nach vier Jahrzehnten Ehe liebt sie ihren Wills immer noch abgöttisch, freut sich über das Glück ihrer Kinder, auf die baldige Ankunft eines Enkelkindes und darüber, dass Selma, ihre Mutter, Deutschland hinter sich gelassen hat und nun bei ihnen in Washington lebt. Alles wäre perfekt, würde es da nicht diesen Schatten aus der Vergangenheit geben, der sich erneut über sie zu legen droht. Lebt Nicolai, Silvias totgeglaubter Halbbruder, wirklich noch und wenn ja, wird sie ihm jemals verzeihen können, was er ihr und Wills angetan hat? Aber das ist nicht das Einzige, was die Familie Prescott in diesen Tagen bewegt….

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00R3DPWU0
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:518 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:15.12.2014
Teil 3 der Reihe "Prescott"

Rezensionen und Bewertungen

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    Minjes avatar
    Minjevor 2 Jahren
    3. Band der Prescott Saga

    "Die letzte Rose" von Kate Dakota erschien im Dezember 2014 und ist der 3. Band der Prescott Saga.

    Inhalt
    Der Roman spielt von September 1973 bis November 1976 in Stuttgart. Außerdem Sommer 2014 in Washington/ Moskau. Amy ist  schwanger, Selma denkt an die Vergangenheit, an Nicolai. Ob sie ihn  wirklich gesehen hat? Ob sie sich wiedersehen werden? Was ist damals in Dresden passiert?

    Thema
    Vergebung

    Meinung
    Dieser Band ist wohl der wichtigste von allen vier Bänden. Ich habe von Mai- Nov 2015 Band 1,2 und vier der Prescott Saga gelesen. Erst jetzt im August 2016 habe ich nun Band 3 gelesen und ich bereue es zutiefst, das ich diesen Band nicht vorher gelesen habe. Wir finden in diesem Band so viel an Information über die Vergangenheit. So viele Fragen werden beantwortet.
    Cover: Es hat eine ganz besondere Bedeutung. Diese erschliesst sich während des Lesens.
    Charaktere:
    Selma- in Band 2 habe ich glaub ich ein bisschen abfällig über sie geadacht. Ich glaub, ich dachte "die soll sich nicht so anstellen". Da wusste ich noch nicht, was sie schlimmes erlebt hat.
    Erin gefällt mir mehr und mehr- auch über sie habe ich anfangs geschimpft...so ändert sich die Meinung.
    Das Thema Vergebung hat die Autorin Kate Dakota richtig schön herausgearbeitet. Sie hat geschildert, was William erlebt hat, was die Konsequenzen für Silvia und Selma waren. Und sie hat auch Nicolais Gedanken geschildert. So sieht der Leser beide Seiten...Es ist nicht immer einfach zu vergeben. Aber wie wichtig das ist, das wird durch dieses Buch klar.

    Fazit
    Eine Autorin, die einen zum Lachen bringt. Die im nächsten Moment auf die Tränendrüse drückt. Gezielt wird historisches Wissen mit eingebracht.

    Kommentare: 3
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    raven1711s avatar
    raven1711vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gut recherchiert, spannend und liebevoll umgesetzt
    Gut recherchiert, spannend und liebevoll umgesetzt

    Inhalt aus dem Klappentext:
    Es ist eine gute Zeit für Silvia Prescott. Nach vier Jahrzehnten Ehe liebt sie ihren Wills immer noch abgöttisch, freut sich über das Glück ihrer Kinder, auf die baldige Ankunft eines Enkelkindes und darüber, dass Selma, ihre Mutter, Deutschland hinter sich gelassen hat und nun bei ihnen in Washington lebt.
    Alles wäre perfekt, würde es da nicht diesen Schatten aus der Vergangenheit geben, der sich erneut über sie zu legen droht. Lebt Nicolai, Silvias totgeglaubter Halbbruder, wirklich noch und wenn ja, wird sie ihm jemals verzeihen können, was er ihr und Wills angetan hat? Aber das ist nicht das Einzige, was die Familie Prescott in diesen Tagen bewegt….

    Meinung:
    Achtung: Dritter Teil einer Serie! Spoilergefahr!
    Nachdem wir in den ersten beiden Teilen der Prescott-Saga die jüngeren Familienmitglieder begleiten durften, geht es im dritten Band um die Familien- und Liebesgeschichte der älteren Herrschaften. Wir durchleben die Romanze und die Tragödie von Silvia und Wills in den 1970er Jahren. Zeitgleich wird aber auch das aktuelle Geschehen in der Familie nicht vernachlässigt und Ereignisse und Geheimnisse aus der Vergangenheit kommen zutage.
    Kate Dakota hat im dritten Band ihre Protagonisten wieder richtig gut ausgearbeitet und das Wiedersehen mit der Familie hat erneut viel Spaß gemacht, besonders da diese sich untereinander nicht immer ganz ernst nehmen und recht locker miteinander umgehen. Stellenweise war es mir persönlich etwas zu locker und salopp, bzw. die Sprachwahl empfand ich nicht immer als so ganz ausgefeilt. Das ist wahrscheinlich Geschmackssache :-) Aber man merkt auf jeder Seite, wie viel Herzblut die Autorin hier hineingesteckt hat. Auch wird hier klarer, warum sich in den Vorgängern die Personen so verhalten, wie sie sich verhalten, und die Saga rundet sich immer mehr ab.
    Lies sich Band 2 ggf. noch ohne Vorkenntnis des 1. Teils lesen, würde ich das bei diesem Buch nicht mehr empfehlen, da zu viele Personen mittlerweile involviert sind und auf Ereignisse aus den Vorgängern zurück gegriffen wird. Als Quereinsteiger blickt man dann kaum noch durch. Außerdem würde man sich ja den Lesespaß verderben ;-) Wie die zwei Vorgänger wird auch „Die letzte Rose“ aus der dritten Person erzählt. Der Blickwinkel wechselt wieder zwischen den verschiedensten Protagonisten. Kate Dakota schafft es wieder einmal mühelos, historische Fakten und Hintergrundwissen spannend und informativ in die Geschichte einzubauen, ohne den Leser zu langweilen. Da sieht man mal wieder, wie spannend Deutsche Geschichte sein kann :-D Durch die Zeitsprünge und Ortswechsel hält die Autorin die Spannung natürlich hoch, allerdings wirkt es manchmal ein wenig stressig, da doch sehr viel in diesem Buch passiert und das ständige Springen von A nach B, zeitlich vor und zurück, macht die Geschichte sehr unruhig. Dadurch, dass die Kapitel recht kurz gehalten sind, kommt man aber zügig in der Handlung voran und Längen sind in diesem Buch keine zu finden.

    Fazit:
    Kate Dakota präsentiert hier eine wundervolle und gut recherchierte Fortsetzung der Saga. Kleine Abzüge finden sich in der etwas unruhigen Erzählweise und dem doch zeitweise recht saloppen Umgangston, der nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Davon sollte man sich aber nicht abhalten lassen, diesen tollen Roman zu lesen.
    Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

    Kommentare: 1
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    Nele75s avatar
    Nele75vor 3 Jahren
    Die letzte Rose (Prescott Reihe Teil 3) von Kate Dakota

    Hier handelt es sich um den dritten Teil der unglaublich vielschichtigen Prescott-Reihe von Kate Dakota, einer vierteiligen Erzählung rund um das Leben mit all seinen schicksalhaften Wendungen der Familie Prescott.

    In "Die letzte Rose" wird der Fokus nun, nach James (Die Tiefe einer Seele) und seiner Schwester Erin Prescott (Erins bunte Steine), auf ihre Eltern Will und Silvia Prescott gelegt. Denn nach vier Jahrzehnten könnte die Ehe der beiden nicht glücklicher sein. So hat es zumindest den Anschein. Doch es gibt einen Schatten aus der Vergangenheit, welcher Silvias Glück zu trüben droht. Und so wird der Leser immer wieder in verschiedene Zeitebenen geschickt, die so nach und nach einen Zusammenhang ergeben. Auch hier wird man beim Lesen wieder auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt und kommt so durch die unglaublich mitreissende Schreibweise sogar soweit, dass an der ein oder anderen Stelle ein paar Tränen vergossen wurden.

    Für mich waren bereits die ersten beiden Teile dieser Familiensaga eine große Überraschung und ich war erstaunt, dass sich dies mit "Die letzte Rose" sogar noch etwas steigern konnte. Vielleicht liegt es auch daran, dass man die Charaktere immer besser zu kennen glaubt, denn auch Will und Silvia Prescott tauchen bereits vorher an der ein oder anderen Stelle auf oder aber es ist diese gefühlvolle, sich einfach in die Geschichte fallen lassen könnende Schreibweise von Kate Dakota, ich weiss es nicht genau.

    Könnte mir vorstellen, dass diese drei Teile sich auch gut völlig unabhängig voneinander lesen lassen, aber es ist sicherlich ein intensiveres Leseerlebnis, von Anfang an dabei zu sein.

    Das Cover trifft nicht so ganz meinen persönlichen Geschmack und hätte auch nicht direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen (was sehr schade gewesen wäre), aber hier zählt wirklich für mich der Inhalt - und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil dieser außergewöhnlichen Familiengeschichte -mit all seinen Höhen und Tiefen.

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    aly53s avatar
    aly53vor 3 Jahren
    Der dritte Band der Prescott Saga ist tiefgründiger und emotionaler gestaltet als je zuvor.

    Im dritten Band der Prescott Saga stehen Silvia und ihre eigene Familie im Fokus.
    Man kann wieder wunderbar einsteigen, denn es knüpft nahtlos an die Geschehnisse aus Band 2 an.
    Hier erfahren wir anfangs die Geschichte von Silvia und Wills, die im Jahre 1973 ihre Anfänge nahm.
    Mein Eindruck war, das es doch etwas an ein Märchen erinnert.
    Wills der hochpositioniert ist lernt die kleine Blumenverkäuferin Silvia kennen.
    Eine wunderschöne Geschichte, die mich überaus berührt hat.
    Mit jeder Zeile leidet und fiebert man mit den beiden mit.
    Bereits in den letzten Teilen habe ich die beiden richtig liebgewonnen und das vertiefte sich hier noch.
    Den ersten Eindruck den ich von den beiden bekommen hatte, bestätigte sich noch einmal.
    Hier wird uns noch einmal aufgezeigt, daß nicht alles einfach nur schwarz weiß ist.
    Sondern das alles seinen Ursprung nahm und das jeder eine Geschichte zu erzählen hat, die sowohl Sonnen- als auch Schattenseiten hat.
    Hier werden wir auf schreckliche Ereignisse aufmerksam gemacht, die kaum zu ertragen sind.
    In dieser Familiengeschichte gibt es einige Geheimnisse und hier kommen wir Ihnen langsam auf der Spur.
    Die Autorin versteht es aber auch ausgezeichnet durch ihren ganz eigenen Humor die Ernsthaftigkeit der Situation aufzulockern, das hat mich hin und wieder doch etwas schmunzeln lassen.
    Bereits im letzten Band wurden wir darauf aufmerksam gemacht, das sich Nicolai, Silvias Bruder, eine große Schuld aufgeladen hat.
    Doch was kann so schwerwiegend sein, das es ihn so lange von seiner Familie trennt?
    Dieses Geheimnis wird hier gelüftet.
    Der zentrale Kern davon hat mich doch ziemlich erschüttert und mitgenommen.
    Aber für Vergebung ist es doch nie zu spät, oder?
    Man sagt doch immer Blut ist dicker als Wasser.
    Ist das auch hier der Fall?
     Auch über Selma, Silvias Mutter erfahren wir hier viel.
    Auch sie hat eine Geschichte zu erzählen.
    Die sehr interessant und bewegend ist, hier werden wir weit in die Vergangenheit geführt.
    Selma empfand ich als eine sehr erstaunliche Person, Mut und hohe Sympathie zeichnen sie aus. Die alte Dame hatte mein Herz im Sturm erobert und ich hing förmlich an ihren Lippen.
     Natürlich erfahren wir auch einiges aus der Gegenwart. In der Familie der Prescotts geht es hoch her.
    Es gibt Verluste zu bestreiten, Unglücke zu erleben und große Liebe zu empfangen.
    Ich liebe diese Famlie immer mehr.
    Und auch hier erwartet uns auch wieder ein Geheimnis, das es wirklich in sich hat.
    Wir erfahren immer wieder im Wechsel was im Jahre 1973 und in der Gegenwart geschieht, man kommt aber dabei keinesfalls durcheinander.
    Man kann immer wunderbar einsteigen.
    Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, was uns enorm hilft, uns in die einzelnen Charaktere reinzufühlen.
    Man hat fast das Gefühl, man wäre ein Teil von Ihnen.
    Die einzelnen Charaktere fand ich sehr liebevoll ausgearbeitet, aber auch sehr authentisch und sehr real.
    Dieses Buch empfand ich zwar als etwas ruhiger, aber auch viel tiefgründiger, als die Bände davor.
    Hier erfährt man die Geschichte dahinter und das hat mir sehr gut gefallen.
    Die Spannung war ab der einzelnen Zeile spürbar und nahm zu keinem Zeitpunkt ab.
    Gegen Ende steigerte sie sich sogar noch.
    Die Emotionen sind ziemlich hochgekocht und ich musste schon mal die ein oder andere Träne vergießen.
    Aber Kate Dakota schafft es auch immer wieder einige Überraschungen einfließen zu lassen und vor allem der Leser erfährt was es heißt, die Einzigartigkeit eines Augenblickes zu erleben.
    Man spürt die Veränderungen, die das Buch durchmacht.
    Auch die Beschreibungen der Empfindungen der einzelnen Personen und Umgebungen, haben mir wieder unheimlich gut gefallen.
    Man fühlt sich dadurch der Geschichte einfach viel näher.
    Dieses Buch zeigt uns, was das Leben uns für Prüfungen auferlegt und wie man daran wächst.
    Aber es spricht auch von Liebe, Verzweilflung und von Familiebande.
    Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr fließend und mitreißend, man kann sich dieser Geschichte einfach nicht entziehen.
    Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.
    Das Cover dieses Bandes gefällt mir um Längen besser, als die aus den vorherigen Bänden und es passt sehr gut zum Buch.
    Der Titel ist ebenso passend.

    Fazit:
    Der dritte Band der Prescott Saga ist tiefgründiger und emotionaler gestaltet als je zuvor.
    Er ist unheimlich facettenreich und hat an Erfahrung zugelegt.
    Hier erfahren wir die Geschichte von Silvia und ihrer Familie.
    Wir machen eine Reise in die Vergangenheit und erleben so manche Sachen, die sehr ans Herz gehen, aber uns auch schockiert zusammenzucken lassen.
    Eine mehr als gelungener dritter Band der Prescott Saga.
    Eine mehr als klare Leseempfehlung.
    Ich bin nun sehr gespannt was mich im vierten und letzten Band erwartet.
    Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 4 Jahren
    Hinreißende Familiengeschichte - liebevoll erzählt

    Nach "Die Tiefe einer Seele" und Erins bunte Steine" nun der 3. Teil der Prescott-Saga.

    Kern der Geschichte diesmal ist das Kennenlernen der jungen Silvia und Wills Prescott in Stuttgart. Wills verliebt sich auf den ersten Blick in die junge Floristin und auch Silvia ist von dem charismatischen jungen Mann sehr angetan. Trotzdem lässt sie ihn damals lange auf sich warten. Umso glücklicher und verliebt wie eh und je sind sie noch heute. Silvias Mutter Selma lebt jetzt bei ihnen, eine wirklich starke, bemerkenswerte Frau, die sich sofort ins Herz geschlossen habe.

    Man liest wieder von Nicolai, Silvias Halbbruder, der seit Jahrzehnten verschwunden ist. Er hat damals einen großen Fehler begangen - wird Silvia ihm verzeihen können, was er ihr und Wills damals angetan hat?

    Der Leser erfährt viel darüber, was damals, in den Siebzigern, alles vorgefallen ist. Geschichtliche Details wurden perfekt in die Geschichte eingebaut.

    Es gibt ein Wiederlesen mit James und Amy, die gerade ihr erstes Kind erwarten sowie mit Erin und Donovan. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, richtig erfrischend.

    Perfekt finde ich den Wechsel zwischen heute und damals. Ein besonderer Schreibstil und die tiefgründige Beschreibung der einzelnen Charaktere lassen den Leser tief in die Geschichte eintauchen.

    Eine ganz besondere Geschichte über eine vom Schicksal gebeutelte und doch so warmherzige Familie. Band 4 ist in Arbeit und man darf gespannt sein. Noch gibt es ein letztes Familiengeheimnis zu lüften.

    Von mir gibt es 5 Sterne.

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    Solengelens avatar
    Solengelenvor 4 Jahren
    Die letzte Rose


    Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich finde es sehr zart und "unaufgeregt". Es muss nicht immer etwas "überladenes" sein, um zu wirken. Es erinnert mich ein bisschen an eine Postkarte, mit der man einem besonderen Menschen einen lieben Gruß übermittelt.

    "Die letzte Rose" ist der dritte Teil einer Familiensaga. Obwohl ich Band eins und zwei nicht kenne, bin ich relativ gut in die Geschichte gekommen. Nach und nach setzen sich auch die vielen Namen und Charaktere. Durch den bildhaften Schreibstil kann ich die Personen direkt vor mir sehen. Mein Kopfkino macht Überstunden. 
    In diesem Teil geht es in der Hauptsache um Silvia und Wills. Sie haben sich kennen gelernt, als Wills, während er im diplomatischen Dienst unter Henry Kissinger stand, in Deutschland war. Bei Wills war es Liebe auf den ersten Blick.  Silvia musste erst noch erobert werden. Aber bei so einem Bild von einem Mann war es nur eine Frage der Zeit. Ein Familiengeheimnis und eine turbulente Zeit sorgen für Spannung. Verknüpft mit der Familiengeschichte ist auch ein Teil Zeitgeschichte. Das offene Ende des dritten Teiles der Familiensaga verspricht einen spannenden Start in den vierten Teil. Diesen Band kann man empfehlen, ohne vorher die ersten beiden Teile gelesen zu haben. Aber nichtsdestotrotz werde ich die ersten beiden Teile noch lesen. 

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    H
    Huelinevor 4 Jahren
    Als wäre man ein danebenstehender Zuschauer ...

    Hallo Kate,
    ich bin  fasziniert von dem dritten Band. Genauso wie ich es schon von den ersten beiden war und auch noch bin.
    Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich am liebsten vorblättern würde, um zu lesen wie die in einem Kapitel endende Geschichte weitergeht. Aber nein, ich habe mir auf die Finger gehauen und fein weitergelesen.
    Ich fühle mich bei Deinen Romanen so, als ob ich ein Zuschauer bin, der neben den Personen steht und sich die Geschichte ansieht. Total toll. Man kann sich richtig hineinversetzen in die Szenen.
    Die Ausflüge in die vergangene Zeit sind genial. Das gibt dem Ganzen einen historischen Flair.
    Und ich wette, dass es die von Dir beschriebenen Orte tatsächlich gibt, wie z. B. die Bank im Park, der direkt an die Piazza di Garibaldi grenzt. ;-)
    Ganz liebe Grüße aus B. :-)
    Hueline

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    Siko71s avatar
    Siko71vor 4 Jahren
    Die letzte Rose

    3. Teil der Prescott-Saga, wieder gelungen. Kate einfach Klasse.

    In diesem Teil geht es in der Haupsache um die Eltern von Bill, Ruben, James und Erin - Silvia und Wills.
    Beide haben sich 1973 kennengelernt, als Wills (welcher im diplomatischen Dienst unter Henry Kissinger stand, in Deutschland war. Silvia war Blumenverkaüferin am Bahnhof und es war bei Wills Liebe auf den ersten Blick. Bis die beiden dann letzendlich geheiratet haben ist eine ganz lustige Geschichte...

    Nicolai, Silvias großer Bruder, war zu Zeiten der RAF (1976) in Deutschland mit aktiv und versuchte mit allen Mitteln die Beziehung seiner Schwester zu Wills, dem Ammie, zu verhindern, was beinahe schreckliche Folgen hatte.

    Selma, die Mutter von Silvia und Nicolai, lebt seit dem Tod ihres Mannes mit in den Staaten bei ihrer Tochter. Sie will ein Buch über ihr Leben schreiben. Wird sie es zuende bringen? Selma ist in der großen Hoffnung ihren Sohn Nicolai, der nach dem Zerwürfnis 1976 keinen Kontakt mehr zur Familie hatte, in Rom wieder zu sehen. Wird das Treffen stattfinden? Was hat es mit der letzten Rose auf sich?

    Weiterhin wird in der Familie Prescott ein Familiengeheimnis aufgedeckt, mit dem Keiner der Angehörigen gerechnet hat. Last Euch überraschen. Es wird wieder turbolent.

    Ich fande diese Teil auch wieder sehr spannend und lehrreich, durch den kleinen Ausflug in die Geschicht mit Henry Kissinger.
    Mir ist dieser Teil auch wieder 5 Sterne wert.
    Man kann diese Bände auch ohne den Vorhergehenden gelesen zu haben verstehen, aber bei einer Saga ist es immer Besser alle Bände zu lesen.

    Kate Klasse, ich freue mich auf die Fortsetzungen.



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    charlottevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Stimmiger Familienroman mit historischen Bezügen.
    Stimmiger Familienroman mit historischen Bezügen

    Eine mehrteilige Familien-Saga mit dem Lesen des dritten Teils zu beginnen, hätte ich mich sicher nicht getraut, wenn mir die Autorin Kate Dakota nicht persönlich versichert hätte, dass es mir leicht fallen sollte, mich in die Geschichte einzulesen.


    Und sie hatte absolut Recht. Selten hatte ich mich so schnell in eine Geschichte eingelesen und waren mir die Hauptfiguren so nah.

    Aber worum geht es eigentlich?
    Die Story handelt von der Familie Prescott und deren teilweise angeheiratete Verwandtschaft. Die Hauptgeschichte dreht sich in diesem dritten Teil um Silvia und Wills, deren humorvolle und romantische Liebesgeschichte der Leser hier nachlesen darf. Das Ganze wird eingebettet in die deutsche Geschichte der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig werden aber auch die Leben der Hauptfiguren der ersten beiden Teil weitererzählt, wie es sich meiner Meinung nach für eine Familien-Saga gehört.
    Der Autorin gelingt es dabei, alle Erzählstränge regelmäßig zu bedienen und so den Leser damit nur so durch das Buch „fliegen“ zu lassen. Das Springen in Ort und Zeit, das den Lesefluss bei anderen Büchern auch schon mal stören kann, hat mich hier beim Lesen nicht beeinträchtigt. Der Schreibstil von Kate Dakota ist herrlich leicht und Kommunikation der Figuren witzig.

    Insgesamt ein wunderbar leichtes und gut lesbares Buch zum Entspannen, das ganz indirekt auch noch ein bisschen Geschichte zu bieten hat. Volle 5 Sterne von mir dafür.

    Einen Kritikpunkt habe ich allerdings doch anzumerken: das letzte Familiengeheimnis der Prescotts wird am Ende nicht gelüftet und so müssen wir wohl auf den nächsten und letzten Teil warten. Darin bin ich leider nicht besonders gut. Also muss ich mich wohl so lange mit denen von mir bisher ungelesenen Band 1 und 2 trösten.

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    Sabine17s avatar
    Sabine17vor 4 Jahren
    Eine spannnende Familiensaga

    Dies ist der dritte Teil der Familiensaga über die Familie Prescott.

    Doch um es gleich vorwegzunehmen: man kann das Buch problemlos lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen. So ist es nämlich mir ergangen.

    Die Geschichte wechselt zwischen der Gegenwart und der Zeit, als in Deutschland die RAF aktiv war, hin und her.

    Mir persönlich hat der Part in der Vergangenheit besonders gut gefallen. Hier wird geschildert wie Silvia und Wills Prescott sich kennengelernt haben und wie hartnäckig Wills seine Auserwählte von seiner Liebe zu überzeugen versucht hat. Dabei ging es teilweise sehr amüsant zu. Besonders interessant waren hier die geschichtlichen Hintergründe. Wills, der als persönlicher Berater von Kissinger in Deutschland unterwegs ist und als Gegenpart dazu Nicolai, Silvias Halbbruder, der mit Sympathisanten der RAF in Berührung kommt.

    In der Gegenwart erwarten Silvia und Wills mit Spannung die Ankunft ihres Enkelkindes. Und peu a peu findet sich die ganze Familie bei ihnen zu Hause ein: alle Kinder und ihre Partner, Silvias Mutter Selma und die Mutter der Schwangeren.

    Dabei geht es im Hause der Prescotts sehr lebhaft zu und man merkt, dass diese Familie sehr zusammenhält. Doch Selmas Gedanken drehen sich um Nicolai. Lebt er doch noch? Wird sie ihn wiedersehen? Können Silvia und Wills ihm verzeihen?
    Nicht zu vergessen auch der treue Butler „Tupper“ Percy, der unerwartet plötzlich in den Mittelpunkt der Familie gerückt wird.

    Diese Saga bringt alles mit, was man für schöne Lesestunden auf dem Sofa benötigt: Familiengeheimnisse, Herz-Schmerz, Spannung und Humor. Die Protagonisten sind alle sympathisch und selbst den vermeintlich „Bösen“ kann man ihre Fehltritte verzeihen.


    Ich gebe gern und mit Begeisterung 4 ½ Sterne für diesen Lesegenuss. Auch wenn mich die Fangemeinde jetzt verdammen wird, ziehe ich einen halben Stern ab, weil mir die Familie einfach zu gut und edel ist und selbst die Gegenspieler eigentlich doch nett sind.

    Ich danke Kate Dakota, dass ich dieses Buch in der Leserunde mitlesen durfte und sie uns unheimlich intensiv und informativ dabei betreut hat. Kate, du bist eine sehr sympathische Autorin.

    Fazit: für alle Fans von Familiengeschichten ein absolutes Muss!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KateDakotas avatar
    Es ist eine gute Zeit für Silvia Prescott. Nach vier Jahrzehnten Ehe liebt sie ihren Wills immer noch abgöttisch, freut sich über das Glück ihrer Kinder, auf die baldige Ankunft eines Enkelkindes und darüber, dass Selma, ihre Mutter, Deutschland hinter sich gelassen hat und nun bei ihnen in Washington lebt. Alles wäre perfekt, würde es da nicht diesen Schatten aus der Vergangenheit geben, der sich erneut über sie zu legen droht. Lebt Nicolai, Silvias totgeglaubter Halbbruder, wirklich noch und wenn ja, wird sie ihm jemals verzeihen können, was er ihr und Wills angetan hat? Aber das ist nicht das Einzige, was die Familie Prescott in diesen Tagen bewegt….

    Ich möchte eine Leserunde zu meinem dritten Buch "Die letzte Rose", Band 3 der Prescott-Saga, eröffnen und verlose dazu 20 eBooks im epub- oder mobi-Format. Auch wenn es eine Fortsetzung ist, dürfte es kein Problem sein, dieses Buch zu lesen, selbst wenn man die ersten beiden Bände nicht kennt. Über eine rege Beteiligung an der Leserunde würde ich mich sehr freuen. Auch ich werde wie in den Runden zu meinen ersten Büchern immer mit dabei sein.
    Zur Leserunde

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