Kate Defrise Winter und Schokolade

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Inhaltsangabe zu „Winter und Schokolade“ von Kate Defrise

Die Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden ...

Kurzweiliges Buch, hätte aber doch mit einem spannenderen Ende gerechnet. Aus verschiedenen ICH-Perspektiven geschrieben war etwas besondere

— Luftfee

Ich hätte mir mehr was von Weihnachten gewünscht und durch das hin und gespringe in der Geschichte wurde mir das Buch schnell zu langatmig

— Lyreen

Sehr schöne Familiengeschichte mit Tiefgang.

— DarkReader

So eine tolle Geschichte! Es hat genau 24 Kapitel und beinhaltet 5 belgische Rezepte 😍

— KleineNeNi

Netter Roman für Zwischendurch. Ich fühlte mich recht gut unterhalten.

— QueenSize

Sehr lesenwert!

— mj303

absolut schön und winterlich..

— lisaa94

hmmm...da hatte ich mir mehr erhofft

— fraeulein_lovingbooks

Nette warmherzige Geschichte über eine Familie, ein Geheimnis, gutes Essen und ein bisschen Weihnachten!

— Fanti2412

Die Spannung fehlte mir im Laufe der Geschichte und sie begann mich zu langweilen.

— LieLu

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  • Winter und Schokolade

    Winter und Schokolade

    Lyreen

    05. May 2017 um 22:17

    Info zum Buch:Titel: Winter und SchokoladeAutor: Kate DefriseSeiten: 448Buchart : TBVerlag: HeyneISBN-13: 978-3453418950Erhältlich : 10 / 2015Alter: -Kosten : € 9,99 Buchrichtung: RomanVorgängerbände: -Folgebände: -Verfilmung: -Inhalt:Drei Schwestern, ein tragisches Ereignis, ein Weihnachtsessen, das alle wieder zusammenbringtDie Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als er ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden ...Meine Meinung:Das Buch war schon einige Zeit auf meiner WuLi und ich habe es dann auch endlich mal gekauft ;)Der Klappentext hörte sich toll an und habe mich echt gefreut es zu lesen, aber irgendwas hat mir gefehlt.Es geht um drei Schwestern und deren Vater der sie zum Weihnachtsessen bei sich haben will.Das Problem keiner der Schwestern hat mit ihm so groß Kontakt seit dem ihre Mutter damals verstarb. Jeder der Schwestern hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und so wird das Buch immer abwechselnd zu den Schwestern beschrieben. Das Buch selber ist nicht schlecht aber immer wenn es spannend wurde , zack kam die nächste Schwester und das war für mich echt oft der Killer, da man dann wieder bei Null anfing.Dennoch eine Familiengeschichte die über verletzbarkeit und über seinen Schatten springen erzählt. Sie ist nicht schlecht zu lesen auch wenn man das Ende schnell erahnen konnte.Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, nur die Textgröße hätte größer sein können.

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  • 3 Schwestern, ein Weihnachtsfest = eine tolle Geschichte!

    Winter und Schokolade

    DarkReader

    22. January 2017 um 00:11

    Ich bekam dieses Buch zu Weihnachten und war nach dem Lesen des Klappentextes sehr gespannt auf die Geschichte. Auch wegen der angekündigten Rezepte, ich koche und backe sehr gern.Die Geschichte fesselte mich von Anfang an und meine Lieblingsschwester war Magali, eine sehr sympathische Figur, wie ich fand.Aber auch die anderen Protagonisten nahmen mich für sich ein, eine nach der anderen, die eine mehr, die andere weniger.Der Schreibstil ist locker und leicht und ließ sich sehr angenehm lesen.Die Autorin war mir bis zu diesem Buch unbekannt, aber ich möchte nach dieser Lektüre gern mehr von ihr lesen.Alles in allem ein sehr gelungenes Weihnachts- und Winterbuch mit viel Gefühl.

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  • Familienrezepte und -geheimnisse...

    Winter und Schokolade

    parden

    03. December 2016 um 17:51

    FAMILIENREZEPTE UND -GEHEIMNISSE... Die Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden ... Drei Schwestern - drei Leben. Einen Bruder gibt es auch noch, doch der treibt sich ständig anderswo in der Weltgeschichte herum, und niemand weiß aktuell, wo er zu finden ist. Der Roman erzählt im Wesentlichen von den Lebensentwürfen der drei Schwestern - Magali, zweifache Mutter, gelernte Köchin und Autorin von Kochbüchern, Jacqueline, belgische Operndiva mit intensivem Kinderwunsch und Colette, das chaotische Nesthäkchen, die es trotz ihrer großen Intelligenz noch nicht geschafft hat, ihren Platz im Leben zu finden, aber ihre Kreativität im Nähen von außergewöhnlichen Kleidungsstücken auslebt. Allen gemein ist die Distanz zum Vater, der nun aber ausgerechnet mit allen Familienmitgliedern Weihnachten feiern möchte - und dabei ein Geheimnis lüften will... Wenn etwas leicht und süss und gut ist, sagt man auf Englisch, es sei ein "piece of cake", also ein Stück Kuchen. Und was ist noch besser als ein Stück Kuchen? Eine ganze Torte! In jedem Kapitel wechselt die Perspektive hier von einer Schwester zur nächsten. Normalerweise finde ich derartige Perspektivwechsel gelungen, weil man so die verschiedenen Charaktere gleichwertig kennenlernt, doch hier war es mir doch des Guten zu viel - all die Personen drumherum, die das Leben jeder einzelnen Schwester bevölkern, gingen in der Summe doch sehr auf Kosten der Übersichtlichkeit. Im Grunde ist tatsächlich keine der Schwestern wirklich zufrieden mit ihrem Leben - jede findet da konsequent ein Haar in der Suppe (manchmal gleich ein ganzes Büschel) und tut sich schwer mit Veränderungen. Allen gemein ist aber die Liebe zu gutem Essen - und davon ist hier viel und ausführlich die Rede, bis hin zu eingestreuten, ausführlichen Rezepten, die zugegebenermaßen ebenfalls Lust aufs Essen machen. Das Weihnachtsfest mit dem Vater der drei Schwestern rückt unaufhaltsam näher, doch erst die letzten Kapitel des Buches beschäftigen sich dann tatsächlich mit dem Zusammentreffen. Und das Geheimnis? Ja, es wird aufgedeckt, aber für meine Begriffe wenig spektakulär. Da hatte ich aufgrund des Klappentextes doch anderes erwartet. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, doch insgesamt konnte mich das Buch nicht so recht überzeugen. Es ist Kate Defrise in meinen Augen nicht so recht gelungen, das Gleichgewicht zu wahren zwischen der Darstellung der Lebenssituation der drei Schwestern einerseits und dem Familientreffen andererseits. Und zudem waren mir zwei der Schwestern auch noch wenig sympathisch, da ich ihre Einstellungen und Reaktionen teilweise nicht so recht nachvollziehen konnte und auch nicht wollte. Ein ganz nettes Buch für zwischendurch, aber für mich war hier zu viel gewollt und zu wenig gekonnt. Da hatte ich einfach mehr erwartet. © Parden

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  • Toller Schreibstil, aber leider konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen

    Winter und Schokolade

    Aer1th

    14. March 2016 um 13:06

    Worum geht’s? Die Weihnachtszeit ist Familienzeit – auch für die Geschwister Magali, Jaqueline und Colette. Doch als ihr Vater anruft und verkündet, er würde Weihnachten mit allen zusammen im alten Familienhaus feiern wollen, weiß Magali nicht, wie sie das bewerkstelligen soll. Ihr Vater hat sie gebeten die Familie zusammenzubringen. Aber diese wohnt auf verschiedenen Kontinenten; keiner weiß, wo der kleine Bruder abgeblieben ist und sie alle haben seit dem Tod ihrer Mutter nie wieder zusammen Weihnachten gefeiert. Was steckt nur hinter dem Wunsch des Vaters? Meine Meinung zum Buch “Winter und Schokolade” gehört leider zu den Büchern, deren Klappentext etwas irreführend ist. In der Headline steht “Drei Schwestern. Ein Weihnachtsessen. Ein tragisches Geheimnis.”. Das stimmt weitestgehend auch, aber bis wir zum Essen und zu dem Geheimnis kommen, vergehen 4/5 des Buches und wir sind fast am Ende angelangt.Vornehmlich geht es in dem Buch nämlich um die verschiedenen Leben, die die drei Schwestern führen. Kapitelweise wird aus der Perspektive jeweils einer Schwester berichtet, was sie beschäftigt und was in ihrem Leben so passiert.Das bevorstehende Weihnachtsfest dient als roter Faden und als Verbindung zwischen den einzelnen Geschwistern. Das Gelesene fand ich durchaus interessant und es hat mir auch gut gefallen, doch der Klappentext hat einfach andere Erwartungen in mir geweckt. Ich dachte das Weihnachtsessen würde recht zu Beginn stattfinden und wir würden uns innerhalb des Buches hauptsächlich um das Geheimnis drehen, aber dem war ganz und gar nicht so.Ich kann nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, ich habe nur etwas anderes erwartet und musste mich während des Lesens darauf einstellen. Dementsprechend lange habe ich auch für das Buch gebraucht. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Ich bin locker leicht und flüssig durch das Buch geglitten. Ich brauchte auch keine Einlesephase, sondern habe gleich von Anfang an den Schreibstil genießen können. Kate Defrise schafft es auch ihren Charakteren Leben einzuhauchen und sie nicht oberflächlich wirken zu lassen. Trotzdem habe ich mit keinem Charakter wirklich mitgelitten, dafür konnte ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen, geschweige denn mich mit ihnen identifizieren. Im Buch kommen recht häufig französische Begriffe und auch ganze Sätze vor. Mich hat das nicht sonderlich gestört, auch wenn ich nur Teile davon verstehen konnte. Wer damit allerdings ein Problem hat, sollte auf jeden Fall zunächst einen Blick auf die Leseprobe werfen, um zu schauen, ob er damit auch zurecht kommt. Im Buch geht es außerdem sehr viel ums Essen und ums Trinken. Dass gerade Magali so einen großen Fokus auf’s Essen und Kochen hat, hat mich nicht sonderlich gestört. Schließlich wird das Buch mit einigen belgischen Rezepten abgerundet, die man nachkochen oder nachbacken kann. Was mich allerdings gestört hat, war der übermäßige Alkoholkonsum. Ich habe nichts dagegen, wenn Erwachsene Alkohol konsumieren, es ist ja schließlich ihre eigenen Entscheidung. Aber ab einem gewissen Punkt wird es mir einfach zu viel. Fast alle Charaktere in diesem Buch waren permanent am trinken und das nicht gerade wenig. Für mich hatte es schon etwas von Sucht und das hat mir gar nicht gefallen. Besonders nicht, als auch eine Schwangere Alkohol getrunken hat, An der Stelle hätte ich das Buch fast in die Ecke gepfeffert. Fazit Ich habe lange Zeit überlegt wie viele Sterne ich dem Buch geben soll und bin zu der Entscheidung gekommen, dass es mir grundsätzlich gut gefallen hat, mich aber eindeutig nicht vom Hocker gerissen hat. Das Buch lebt vom Schreibstil der Autorin und ihrer Fähigkeit die Leben der Geschwister interessant zu erzählen, denn spannend ist das Buch leider gar nicht.Von daher vergebe ich gute 3,5 von 5 Sternen. Zu 4 Sternen hat es leider nicht mehr ganz gereicht.

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  • ✎ Kate Defrise - Winter und Schokolade

    Winter und Schokolade

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. February 2016 um 09:26

    Zuerst hatte ich ein paar Bedenken, das Buch jetzt zu lesen, da bei uns die Sonne scheint und es schon herrlich nach Frühling aussieht. Aber diese Sorgen habe ich mir echt umsonst gemacht, denn obwohl dieses Buch in der dunklen Jahreszeit spielt, hat es mir einfach nicht die Stimmung dafür vermitteln können. Der Schreibstil der Autorin ist zwar einfach gehalten, trotzdem tat ich mich manchmal schwer, das Buch weiterzulesen, denn an der ein oder anderen Stelle langweilte es mich schon. Außerdem waren mir die Protagonisten sind so arg sympathisch, sodass ich mich nur schwer mit der Geschichte identifizieren konnte. Das große Geheimnis empfinde ich dann auch nicht als sooo groß, zumal es auf den letzten Seiten wirklich heruntergerasselt wird. Zwar hat mich der Schluss teilweise emotional berührt, aber ich empfand es einfach als zu wenig. Großen Wert wurde hier ja auf die individuellen Leben der 3 Schwestern gelegt. (vom Bruder erfährt man fast gar nichts) Das machte es mir schon manchmal schwer, der Geschichte genau zu folgen, weil dadurch soo viele Namen auftauchen, dass ich das ein oder andere Mal überlegen musste, wie die Konstellation denn jetzt war. Ebenfalls sehr hervorgehoben wurde das Kochen und Backen. Das fand ich sehr schön, denn ich backe ja selbst leidenschaftlich gerne. (es gibt auch das ein oder andere Rezept im Buch) Leider wurde aber auch sehr viel von getrunkenem Wein erzählt. (vielleicht ein bisschen zu viel?!) Und dann wurde auch noch jeder Wein betitelt. Für mich ziemlich sehr uninteressant. Alles in Allem war es mir einfach too much an einigen Stellen und zu wenig vom Klappentext. (zumal der auch nicht so ganz wahr ist) ©2016

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  • Sehr lesenwert!

    Winter und Schokolade

    mj303

    08. February 2016 um 10:47

    Ein schönes Frauenbuch, absolut lesenswert. Ein Buch zum Wohlfühlen, zum einkuscheln auf der Couch.

    Die Kapitel sind immer in die 3 Schwestern unterteilt, was ich persönlich sehr mag. Somit haben wir sie alle 3 sehr gut kennengelernt und es hat einfach Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

  • Winter und Schokolade von Kate Defrise

    Winter und Schokolade

    Buchbloggerin

    24. January 2016 um 15:44

    Die Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als er ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden … Vor dem Lesen dieses Romans habe ich festgestellt, dass die Bewertung, die am häufigsten vorgekommen ist, bei 3/5 Sternen liegt. Da begann ich daran zu zweifeln, ob ich dieses Buch denn noch lesen sollte. Aber nachdem ich es beendet habe, habe ich gemerkt, dass man sich bei Büchern nicht immer nach den Bewertungen der meisten anderen Leute richten sollte… Die drei Schwestern Magali, Jacqueline und Colette leben seit einiger Zeit an den unterschiedlichsten Orten und jedes neue Kapitel wird aus der Sicht einer der Schwestern erzählt, die ganz unterschiedliche Leben führen. Aber eine Gemeinsamkeit gibt es doch: das Bestreben, perfekt zu sein, um den Vater zufriedenzustellen. Doch es gibt ein Geheimnis, das zum Ende hin alles verändert. Ich denke, das Geheimnis war für den Leser nicht unbedingt eine solche Erschütterung, dass man erst ein ,,Erholung” brauchte, aber ich kann mir vorstellen, dass jeder sich über eine derartige Enthüllung nicht freuen würde. Es hat mir sehr gefallen, wie K. Defrise die Charaktere der drei Schwestern gestaltet hat. Sie waren zwar sehr unterschiedlich, aber gleichzeitg konnte man schon beim Lesen merken, dass es sich bei ihnen um Schwestern handelte. Am besten konnte ich persönlich mich mit Magali am besten identifizieren. Ihre Leidenschaft fürs Backen hat mich so fasziniert, dass ich mich bald selbst ans Backen machte. Außerdem ist mir ihre Familie überaus schnell ans Herz gewachsen. Hin und wieder hat es mir etwas an Spannung gefehlt, aber die bereits erwähnte Winter- sowie (nachträgliche) Weihnachtsstimmung haben das gleich wieder wettgemacht. Hinzu kommt, dass mir auch der Schreibstil gefallen hat. Er war weder zu warm oder zu ,,aufgedreht” (kann man das über den Schreibstil sagen?) noch zu kalt und sachlich. Einfach eine gute Mischung. Insgesamt habe ich diesen Roman mit Genuss gelesen und vergebe ihm 4,5 von 5 Sternen mit einer gehörigen Portion wärmster Empfehlung!

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  • Das richtige Buch für dieses Wetter

    Winter und Schokolade

    Athene

    22. January 2016 um 12:41

    INHALT: Magali, Jacqueline und Colette sind Schwestern. Nach dem Tod ihrer Mutter haben sie zwar, obwohl sie alle nicht mehr in der gleichen Stadt wohnen, untereinander Kontakt, aber ihren Vater sehen sie nur, wenn es zwingend nötig ist. Sie pflegen das Andenken an ihre Mutter durch Kochen und Backen und den Genuss von leckeren Speisen. Denn die verstorbene Mutter war eine leidenschaftliche Köchin und Bäckerin. Als ihr Vater sie zu einem gemeinsamen Weihnachtsfest einlädt, sind die Schwestern verunsichert: Was wird sie erwarten? FAZIT: Das Buch ist nichts für diätgeplagte Menschen, denn die drei Schwestern wirbeln in ihrer Küche einige Kalorien umher. Das Buch hat mich sehr an "Julie und Julia" erinnert, da Magali Kochbuchautorin ist und einige Rezepte zu Papier bringt. Aus psychologischer Sicht ist das Verhalten bei Stress und Sorgen zu Kochen oder zu Backen und im schlimmsten Fall dieses auch allein zu Essen (aber hier sind genug Familienangehörige vorhanden) sicherlich eine Analyse wert. So musste ich leider als Leserin, das ein oder andere Mal auch zu etwas Kalorienhaltigem greifen und fragte mich, woher in Magalis Küche die endlosen Vorräte stammen. Essen und das gemeinsame Einnehmen der Mahlzeiten untermalen in diesem Buch den besonderen Status der Familie. Magalis Familie bietet Geborgenheit für alle und so treffen nach und nach ihre Schwestern ein. Alle haben noch ihre eigenen Probleme (on-off Beziehung, Kinderlosigkeit, Jobverlust) die über das Buch hinweg angesprochen werden und zum Ende hin eine Lösung oder einen Lösungsweg bekommen. Daher bin ich auch der Meinung, dass es kein reines Weihnachtsbuch ist. Denn die Handlung findet lediglich an den Weihnachtstagen ihren Höhepunkt. Wer das Buch deswegen nicht zur Hand nehmen will, der verpasst eine wundervolle Familiengeschichte mit leckeren Rezepten, die teilweise sogar mit abgedruckt sind. Volle Punktzahl! http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/01/kate-defrise-winter-und-schokolade-von.html

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  • Winter und Schokolade

    Winter und Schokolade

    IsiVital

    19. January 2016 um 12:24

    Inhalt: Drei Schwestern, ein tragisches Ereignis, ein Weihnachtsessen, das alle wieder zusammenbringt Die Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als er ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden ... Quelle: Heyne Verlag Meine Meinung: Ich hatte zu diesem Buch noch keine einzige Rezension gelesen und auch wenn ich es bei verschiedenen Bloggern angetroffen hatte, wusste ich vor dem lesen nicht, wie die Geschichte bei anderen angekommen ist. Ich ging somit ohne Erwartungen an das Buch ran und wurde trotzdem sehr enttäuscht. Normalerweise liebe ich es wenn ein Buch aus der Sicht von verschiedenen Charakteren geschrieben wurde, vor allem bei Liebesgeschichten bekommt man so auch eine andere Sichtweise. Bei diesem Buch war ich jedoch leider von den vielen verschiedenen Perspektiven etwas verwirrt! Die Geschichte beginnt damit, dass uns eine der 3 Schwestern und zwar Magali vorgestellt wird. Gleich im zweiten ist dann jedoch schon Jacqueline an der Reihe und schon im dritten Kapitel erzählt uns Colette von ihrem Leben und Problemen. Nicht genug, dass wir nach 3 Kapiteln bereits mit 3 völlig verschiedenen Personen und Geschichten konfrontiert werden, nein, dass geht immer so weiter! Nach jedem einzelnen Kapitel wechselt das Buch wieder vom Leben einer Schwester zur anderen. Wie soll man da denn bitte noch wirklich mitkommen? Wenn etwas leicht und süss und gut ist, sagt man auf Englisch, es sei ein "piece of cake", also ein Stück Kuchen. Und was ist noch besser als ein Stück Kuchen? Eine ganze Torte! Irgendwie habe ich den Eindruck, dass man im Klappentext bereits alles Spannende an dieser Geschichte geschrieben hat. Bereits dort und dann auch nachher im Buch, macht man uns nur auf dieses grosse Geheimnis aufmerksam. Natürlich steigert dies die Spannung und man möchte unbedingt wissen, was nun endlich so schlimmes in dieser Familie passiert ist, aber dann, wenn man es endlich erfährt, ist das grosse Geheimnis so langweilig beschrieben, dass man den Eindruck hat, man hätte das ganze Buch für nichts gelesen. Eigentlich könnt ihr es euch folgendermassen vorstellen. Während der ganzen Zeit erfahren wir was es mit diesen drei Schwestern ungefähr auf sich hat. Alle drei gingen mir meistens auf die Nerven, die eine war Egoistisch, die andere wirklich Naiv und die dritte wusste einfach nicht was sie eigentlich wollte. Während dem ganzen Verlauf erzählen alle nur was für ein schlechtes Leben sie doch haben, wie alles den Bach runter geht und, dass sie nicht Weihnachten mit dem Vater feiern wollen. Nur zwei oder drei Kapitel vom ganzen Buch handeln dann wirklich von Weihnachten beim Vater und in dieser paar Kapiteln wird dann noch schnell das grosse Geheimnis preis gegeben. Dass ist dann auch schon alles und daher war ich wirklich sehr enttäuscht. A aber etwas kleines Positives habe ich dann doch noch zu sagen :) das Buch enthält ein paar tolle Rezepte die ich sehr gerne selber einmal ausprobieren möchte. Ich darf nur nicht vergessen, das diese im Buch geschrieben sind ^^ Fazit: Nachdem ich diesen wundervollen Klappentext gelesen hatte, erwartete ich eine spannende und geheimnisvolle Familiengeschichte bei dem am Ende ein grosses Geheimnis gelüftet wird. Leider habe ich nichts davon erhalten und war dementsprechend Enttäuscht. Ich kann euch für dieses Buch leider keine Leseempfehlung geben, auch wenn es vielversprechend angefangen hat, war es nach wenigen Kapiteln langatmig und vor allem das Ende fand ich wirklich schlecht umgesetzt. Ich habe trotz allem immer weiter gelesen mit der Hoffnung, dass das grosse Ende die Geschichte rettet und sogar dass wurde mir leider verwehrt! Wirklich schade, mit diesem süssen Cover und dem guten Klappentext hatte ich mich eigentlich wirklich auf diese Geschichte gefreut.

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  • Winter und Schokolade

    Winter und Schokolade

    lisaa94

    13. January 2016 um 17:43

    Zum Autor: Kate DeFrise wuchs in den USA auf und verbrachte die Sommerferien ihrer Kindheit in Belgien. Hier lernte sie, dass gutes Essen die Basis für ein gutes Leben ist. Sie studierte Übersetzung und lebte zeittweilig in Belgien und Frankreich. Heute lebt sie mit ihrem Mann, zwei Töchtern und einer Katze in San Diego. Zum Inhalt: Die Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als er ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden ... Meine Meinung: Cover: Absolut schön und winterlich gestaltet. Mit den Farben und den Verzierungen wirkt es direkt romantisch und macht Lust auf den Inhalt. Wobei Cover und Titel ja schon absolut harmonieren und stimmig zueinander sind. Schreibstil: Abwechselnd aus den Perspektiven der drei Schwestern erleben wir die Weihnachtszeit und die damit verbundenen Vorbereitungen und stressigen Momente im Erzählerstil. Der Schreibstil war sehr angenehm und führte mich locker und leicht durch die Weihnachtszeit der Schwestern, besonders gut hat mir der Perspektivwechsel dabei gefallen, somit war man mitten im Geschehen. Somit bekommt man in den Kapiteln abwechselnd das Geschehen aus den Perspektiven der Schwestern. Einen kleinen Abzug gibt es da ich hin und wieder doch einen kurzen Moment brauchte um mich zu orientieren, wer da eigentlich gerade von wem erzählt. Ein Pluspunkt gibt es aber wieder für die vielen tollen und ansprechenden Rezepte, die immer mal wieder das Lesen aufgelockert haben und Lust auf Kochen und Essen gemacht haben. Charaktere: Drei wunderbare Schwestern die euch im Buch immer wieder zum schmunzeln bringen werden.. darf ich also vorstellen. Magali: Sie ist die Starköchin der Familie, aber auch sie wäre eigentlich doch viel lieber Autorin.. Jacqueline: Sie ist der Opernstart der Familie, dabei wäre sie viel lieber Mama.. Colette: Sie ist eigentlich Lehrerin, obwolh man ganz klar feststellt, dass sie viel lieber eine Schneiderin wäre :) Alle zusammen sind wunderbar. Sie werden euch gleich sympatisch sein. Besonders gut hat mir die Ergänzung in der Familie durch die individuelle Charaktervielfalt gefallen und auch der Bruder Art passt perfekt ins schon irgendwie etwas chaotische Familienbild. Auch wenn er sich lieber auf der ganzen Welt rumtreibt und Fotos knipst. Insgesamt haben wir es hier also mit einer wahren Künstlerfamilie zu tun, wo es natürlich an keinem Talent fehlen darf. Story: Nachdem die Mutter der vier Geschwister sehr früh starb, distanzierte sich der Vater immer weiter von ihnen und wurde auch zudem kühler und abwertender. Da die Geschwister es ihm somit eh nicht mehr recht machen konnten, gingen sie alle ihren eigenen Weg hinaus in die Welt und so entfremdeten letztendlich auch sie sich voneinander. Nur zu den Feiertagen trafen sie sich immer mal wieder ohne Vater jedoch. Dieses Jahr soll sich nun allerdings alles ändern. Der Vater hat einen besonderen Wunsch zu Weihnachten. Endlich einmal sollen alle Familienmitglieder mal wieder an einem Tisch sitzen, schließlich habe er etwas wichtiges zu bekunden...welch Geheimnis das wohl sein mag? Gott sei dank gibt es noch das gute alte Mousse au Chocolat.. Fazit: Ein wirklicher schöner, winterlicher Roman, der einem die kalte Jahreszeit sehr appetitlich macht und das meine ich wortwörtlich. Die Familiengeschichte, was schön ausgearbeitet und spätestens wenn an Weihnachten die verschiedenen Erzählstränge zusammen finden, kommt man wunderbar im Buch zu Recht. Thematisch ist ein großes Feld abgedeckt, sodass man glaub jedem Leser in gewisser Weise ansprechen kann..egal ob es um die Liebe, die zukünftige Familienplanung oder die Karriere geht die Schwestern halten es interessant und spannend. Außerdem lockt das große und mysteriöse Geheimnis definitiv zum weiterlesen. Das Lesen macht auf jeden Fall Spaß und kann ich euch auch jetzt nach Weihnachten das Buch wärmstens empfehlen. Legt euch aber am besten etwas essbares in greifbare Nähe denn das Lesen macht auf jeden Fall hungrig und erstmal diese Mousse au chocolat... Viel Freude♥♥♥♥

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  • Winter und Schokolade

    Winter und Schokolade

    fraeulein_lovingbooks

    10. January 2016 um 19:35

    Inhalt Die Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als er ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden … (Klappentext)Meine Meinung Der Klappentext spiegelt leider nicht den wirklichen Inhalt des Buches wieder. Am Ende des Romans kommt es zwar zu der genannten Weihnachtssituation, aber diese wird auf wenigen Seiten abgehandelt und ist leider nicht besonders “heftig” wie es der Klappentext unterschwellig andeutet. Ich war sehr enttäuscht vom Ende. Im den ersten 2/3n des Buches geht es um die Zeit vor Weihnachten, gestartet wird ein paar Wochen vor Thanksgiving. Jedes Kapitel wird von einer anderen Schwester erzählt, der Bruder Al kommt nicht zu Wort. Man erhält einen guten Einblick in das jeweilige Leben der einzelnen Frauen – sie haben ein gutes Verhältnis und hören regelmäßig voneinander, obwohl sie auf zwei Kontinente verstreut leben. Magali und Colette in den Staaten und Jacqueline in Belgien. Der Grund dieser besonderen Verbundenheit ist mit Sicherheit der frühe Verlust der Mutter. Jede hat ein ganz bestimmtes Utensil, das sie an sie erinnert. Außerdem verehren sie sie wie eine Göttin, was nicht besonders gesund zu sein scheint. Zum Vater haben sie ein schlechtes Verhältnis, der Grund wird am Ende des Buches erläutert. Magali “Gali” war für mich das Highlight es Buches, ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie liebt ihren Mann und ihre Kinder. Nebenbei schreibt sie Kochbücher, ihr großer Traum ist ein eigener Roman. Als ihre Agentin / Verlegerin die Zusammenarbeit beendet, muss sie sich jemanden neuen suchen, was sie auf eine interessante Reise nach New York bringt. Sie macht eine entscheidende Begegnung, die vielleicht ihr Leben ändern wird. Stets an ihrer Seite ist ihre beste Freundin Syd, die mir auch sehr gut gefallen hat. Colette ist eine Hilfslehrerin und mit einem Mann zusammen, der sie schon mehrfach belogen, verlassen und hintergangen hat. Er kommt immer wieder angekrochen und sie vergibt ihm – bis er eines Tages mit dem gesamten Mobiliar verschwindet und sie dem Einbrecher Dante auf frischer Tat in ihrer Wohnung begegnet. Sie freunden sich an und unternehmen einiges zusammen…bis der Ex wieder auftaucht und um ihre Hand anhält. Jacqueline ist Schauspielerin und an einem Theater angestellt. Sie hat einen Freund und die besten Freunde des Paares wohnen nur ein paar Meter neben ihnen. Sie verbringen viel Zeit miteinander. Eines Tages wird sie schwanger und wenig später stellt sich heraus SPOILER!!! das sie es gar nicht ist, danach kann sie nur noch daran denken nochmal schwanger zu werden. Darüber vergisst sie ihren Freund und sie entfremden sich. Mit Colette und Jacqueline wurde ich nicht sonderlich warm. Colette war mir zu unselbständig und schwach und Jacqueline zu perfekt und arrogant. Über Al erfahren wir nicht viel in der Geschichte, nur das er viel mit seiner Kamera unterwegs ist und niemanden erzählt wo er sich gerade aufhält. Nur bei Gali taucht er ab und zu überraschend auf und bleibt ein paar Tage. Insgesamt ein schöner Winterroman (gespickt mit ein paar Rezepten) mit einem leider sehr schwachen Ende und zwei unsympathischen Hauptprotagonistinnen…wirklich schade, da mir der Roman ansonsten sehr gut gefallen hat. Allein die Story um Gali hätte fünf Sterne verdient…leider reicht es trotzdem nicht für eine bessere Sterneanzahl :( Leseempfehlung ja, Kaufempfehlung leider nicht – außer man kann über die beiden genannten Kritikpunkte hinwegsehen ;)Schönstes Zitat Das “Mousse au chocolat belge” – Rezept auf Seite 41.  Sterne

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  • Mit köstlichen Rezepten umrahmt .....

    Winter und Schokolade

    tootsy3000

    30. December 2015 um 18:52

    Weihnachtszeit Familienzeit. Nach Jahren wünscht sich der Vater von Magali, Jacqueline und Colette die Familie wieder einmal in ihrem früheren gemeinsamen Zuhause in Pennsylvania zusammenzubringen. Wenig begeistert, doch gehorsam wie immer, übernimmt Magali die Aufgabe die Geschwister vom Wunsch des Vater zu informieren und alle Weihnachten unter einem Dach zu vereinen. Der Klappentext führt einen doch etwas in die Irre. Zwar läuft die Geschichte auf dieses von allen Geschwistern gleichermaßen unerwünschte Ereignis hinaus, bis es allerdings soweit ist, vergehen in der Erzählung noch einige Wochen. In Abwechslungsreichen Ich-Erzählungen erfährt man mehr über die drei Schwestern und ihr Leben. Dieser Erzählstil gefiel mir richtig gut. Die Schwestern leben über zwei Kontinente verteilt. Jede hat einen ganz bestimmten Wunsch in ihrem Leben. Doch wie es oft ist, erfüllen sich solche Lebensträume nicht immer und man muss einen anderen Weg einschlagen oder einen Umweg machen. Auch wenn sich Magali, Jacqueline und Colette offensichtlich recht nah stehen, ist da ein gewisser gegenseitiger Neid auf das Leben der jeweils Anderen. Über allem schwebt auch noch der Geist der Mutter, die früh verstorben ist. Sie steht für die Geschwister auf einem Podest und sie vergötterten sie und wollten in jeder Hinsicht so werden wie sie. Und alle drei Schwestern fürchten sich davor, in den Augen des Vaters nicht zu bestehen. Diese unterschwellige Versagensangst ist immer spürbar. Zu den Geschwistern gehört auch noch Art, der einzige Bruder. Er spielt in der Geschichte nur eine untergeordnete Rolle und ist so etwas wie ein Mitläufer. Den Grund, warum die Geschwister zum Vater ein so schlechtes Verhältnis haben, erfährt man erst in den letzten Kapiteln. Winter und Schokolade spielt in erster Linie nicht an Weihnachten. Man sollte auf keinen Fall hungrig ans Lesen gehen, denn gegessen und gefeiert wird in der Erzählung in regelmäßigen Abständen. Von Halloween über Thanksgiving bis hin zum Nikolausabend, es wird viel gekocht, viel gegessen und viel gefeiert. Als Leser wird man mit köstlichen Rezepten zum Nachkochen belohnt. Kate Defrise verbrachte viele Jahre ihrer Kindheit in Belgien. Dort lernet sie, dass gutes Essen die Basis für ein gutes Leben ist. Zeitweilig lebte sie abwechselnd in Belgien und Frankreich. Diese Erfahrungen aus ihrem Leben fließen stark in die Handlung ein. Man erfährt viel über das Leben sowohl in Belgien als auch in den USA. Einige französische Sätze kommen auch vor, stören den Lesefluss aber nicht, im Gegenteil. Es vermittelt ein schönes “c’est la vie” Feeling. Das Cover sticht ins Auge und zusammen mit dem Klappentext erwartet man sich als Leser eine unterhaltsame weihnachtliche Familiengeschichte. Mein Fazit: Meine Erwartungen in diese weihnachtliche Geschichte wurden nicht ganz erfüllt. Die Erzählung ist nett, die Charaktere gut dargestellt, trotzdem konnten sie mich nicht für sich einnehmen. Richtig klasse fand ich aber die abgedruckten Rezepte, da werde ich sicher, das ein oder andere nachkochen!

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  • Winter und Schokolade (Kate Defrise)

    Winter und Schokolade

    LieLu

    30. December 2015 um 17:08

    Erschienen: Oktober 2015 Seitenzahl: 448 Verlag: Heyne Verlag Taschenbuch: 9,99 € ISBN: 978-3453418950 Die Autorin Kate Defrise wuchs in den USA auf und verbrachte die Sommerferien ihrer Kindheit in Belgien. Hier lernte sie, dass gutes Essen die Basis für ein gutes Leben ist. Sie studierte Übersetzung und lebte zeitweilig in Belgien und Frankreich. Heute lebt sie mit ihrem Mann, zwei Töchtern und einer Katze in San Diego. Winter und Schokolade Magali, Jaqueline und Colette sind Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Zur Familie zählt noch ihr Bruder Art und ihr Vater. Die Mutter starb vor einigen Jahren, weshalb der Kontakt zueinander ein wenig abgeflacht ist. Nun möchte der Vater sie zu Weihnachten wieder zueinander holen, allerdings haben die Töchter anderes im Sinn. Keine von ihnen hat ein perfektes Leben vor zu weisen, was jede von ihnen zweifeln lässt. Doch sie fahren trotzdem nach Hause und ahnen nicht, dass in diesem Jahr alles anders kommen wird als gedacht… Fazit Ein unterhaltsamer Roman, der mir vor allem die Weihnachtsfeiertage mehr als versüßt hat. Durch sein wunderschön romantisch gestaltetes Cover fiel mir der Roman ins Auge. Die drei Schwestern sind die Hauptprotagonisten im Buch und beschreiben ihr Leben aus ihrer Sicht. Das Hauptthema des Romans ist die Familie. Laut dem Klappentext ging es darum wieder einmal gemeinsam Weihnachten zu feiern und es soll ein großes Familiengeheimnis gelüftet werden. Leider ist es eher so, dass das Leben der drei Schwestern im Laufe des Buches im Vordergrund steht und das Weihnachtsessen erst am Schluss des Buches eine Rolle spielt. Der Schreib- und Erzählstil ist einfach und ansprechend. Die drei Schwestern erzählen in unterschiedlichen Kapiteln aus ihrem Leben, sodass der Leser die Sicht der Dinge von allen drein erfährt. Auch der Bruder Art spielt eine Rolle, allerdings fand ich diese eher untergeordnet. Da ich durch die Weihnachtstage das Buch auch immer mal aus der Hand legen musste, fand ich die Erzählsperspektiven ein wenig anstrengend. Denn dadurch lernt der Leser schnell viele Leute kennen und ich wusste häufig nicht von welcher Schwester gerade die Rede ist und welche Probleme zu welcher Schwester beginnen. Schön finde ich, dass die verschiedenen Rezepte den Lesefluss unterbrechen. Diese klingen zauberhaft und machen Lust auf Kochen und Backen. Auch die Spannung fehlte mir im Laufe der Geschichte und sie begann mich zu langweilen. Es gab kaum große Wendungen und wenn, dann verloren auch diese schnell an Spannung. Das ein oder andere Mal überlegte ich sogar das Buch aus der Hand zu legen. Trotzdem schaffte es der Roman mich in Winter- und Weihnachtslaune zu versetzen und mir ein paar angenehme Stunden zu bereiten. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/12/winter-und-schokolade-brachte-zu.html

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  • Kate Defrise - Winter und Schokolade

    Winter und Schokolade

    nef

    30. December 2015 um 14:01

    Inhalt: Magali, Jacqueline und Colette - drei Schwestern wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der vierte im Bunde ist ihr Bruder Arthur, der ein Leben fernab der Familie lebt um sich nicht mit der Vergangenheit rumschlagen zu müssen. Alle vier verbindet die Liebe zu Belgien, ihrem Heimatland, dem guten Essen und die Sehnsucht nach ihrer verstorbenen Mutter. Viele Jahr sind inzwischen ins Land gegangen und aus der einst so glücklichen Familie ist ein zersprengter Haufen geworden, der sich vor allem vom eigenen Vater fern hält. Denn während ihre Mutter eine herzliche und freundliche Person war, ist ihr Vater distanziert, kühl und nie zufrieden mit seinen Kindern. Jedes der erwachsenen Kinder versucht auf seine Weise einen Platz im Herzen des Vaters zu erlangen, und glaubt vom Anderen er sei besser dran. Traditionen werden in der Familie Arnaud groß geschrieben und so gibt es in jedem Jahr ein Familientreffen an Weihnachten. In diesem Jahr allerdings möchte das Familienoberhaupt, dass alle seine Kinder zu ihm ins Elternhaus kommen. Er hat ihnen etwas wichtiges mitzuteilen. Das passt eigentlich keinem so richtig in den Kram. Magali hat von ihm die Aufgabe bekommen allen Geschwistern Bescheid zu geben. Wie aber soll sie das schaffen? Während sie als Einzige noch in der Nähe wohnt, hat es ihre Schwester Jacqueline nach Brüssel verschlagen, Colette wohnt in Kalifornien und ihr Bruder Art - irgendwo. Etwas verzweifelt sitzt sie in ihrer Küche und weiß nicht was sie vom Wunsch ihres Vaters halten soll. Will er ihnen etwa schon wieder eine neue Frau an seiner Seite vorstellen? Da sie auf Grund der Zeitverschiebung ihre Schwester in Europa noch nicht anrufen kann, macht sie das, was sie immer macht, wenn sie sich entspannen muss - sie bäckt. Schon immer konnte sie sich in der Küche am besten entspannen - kein wunder also, dass sie ihr Geld mit Kochbüchern verdient. Ihrem Vater war das nie genug. In Brüssel hat Jacqueline ganz andere Sorgen. Sie hat einen wunderbaren Mann, eine tolle Karriere auf der Bühne als Sängerin und eigentlich ist alles perfekt. Wäre da nicht der sehnliche Wunsch nach einem Baby. Sie beneidet ihre Schwester Magali, die zwei bezaubernde Töchter hat und dazu einen grandiosen Ehemann. Während sie sich hier ihre perfekte kleine Welt aufgebaut hat, frisst sich der Kummer immer tiefer in ihre Seele. Bis sie schließlich an einem Punkt angekommen ist, an dem sie weder vor noch zurück kann. Und dann kommt auch noch ihre Schwester mit dem Wunsch ihres Vaters daher - Weihnachten in ihrem alten Elternhaus. Alle zusammen. Warum nur? Ist es ein Zeichen? Will er ihnen sagen, dass auch er bald sterben wird? Colette lebt im sonnigen Kalifornien. Mit ihrem Langzeitfreund Wayne bewohnt sie ein kleines Häuschen. Auch wenn er gerade arbeitslos ist, ist sie glücklich. Sie hat eine Stundenstelle an der Uni und in der Tasche eine Einladung zu einer Veranstaltung für die Wayne ihr sicher die Füße küssen wird. Aber als sie heim kommt ist Wayne nicht da - und auch mehr als die Hälfte der Möbel nicht. Ein Brief, auf dem PC geschrieben, richtet ihr von ihm aus, dass er gegangen ist. Für Colette bricht eine Welt zusammen. Das ist nicht das erste Mal, dass er sie verlassen hat. Und doch tut es jedes Mal mehr weh. Zwei Tage später hört sie nachts Geräusche und denkt Wayne ist zurück - zu ihrem Schreck steht sie einem Einbrecher gegenüber. Einem sehr freundlichen und wahnsinnig gutaussehendem. Dürfen die das heutzutage? Statt Colette auch noch die letzten Reste ihres Lebens zu stehlen, stellt er sich in die Küche und kocht für sie. So lernt sie Dante kennen, einen Italiener, der durch einen Betrüger alles verloren hat und so selbst zum Kriminellen wurde. Aber er hat einen Traum - und Colette will ihm dabei helfen diesen zu erreichen. Vielleicht wird sie ja beim diesjährigen Familienessen nicht als Loserin da stehen, wie so oft. Arthur fühlt sich als schwarzes Schaf der Familie. Seine Schwestern haben ihren Weg im Leben gefunden, aber ihn zieht es immer wieder weg. Als Fotograf verschwindet er oft monatelang und taucht plötzlich wieder auf. An Halloween steht er vor Magali und quartiert sich bei ihr ein. Von der Idee seines Vaters hält er ebenso wenig wie von der Person selbst. Aber das hat eigentlich nicht direkt etwas mit seinem Vater zu tun. Eher mit seiner Schwester Jacqueline. Er hat versprochen es niemandem zu erzählen und doch muss es mal raus. Eine Beichte mit der niemand gerechnet hat - am wenigsten sein Vater. Meinung: In 'Winter und Schokolade' geht es hauptsächlich um die Familie. Der Klapptext hat eigentlich vermuten lassen, dass es schneller zu diesem Familienessen kommt und man das Geheimnis erfährt, welches so groß sein soll. Um dahin zu kommen, muss man fast das gesamte Buch gelesen haben. Das Buch ist aus den verschiedenen Sichtweisen den der drei Schwestern geschrieben. Warum der Bruder keinen Teil bekommen hat, weiß ich allerdings nicht. Es wird im 'Ich'-Erzählstil gesprochen, das hat es ein wenig wirrer gemacht als es hätte sein müssen. So lernen wir zuerst Magali kennen, danach Jacqueline und zuletzt Colette. Von der Art her mochte ich Magali am meisten, während ich Colette gern mal gegen die Wand geklatscht hätte. Wie kann man so blöd sein? Der Beginn fiel mit schwer. Ich hatte das Gefühl es musste zwingend in jedem Satz ein Witz untergebracht werden und das ist sehr nervig. Gott sei Dank lässt das im Laufe der Geschichte nach. Die Geschichten beginnen um Halloween herum, danach geht es immer weiter auf Weihnachten zu. Jede der drei Schwestern hat so ihre Probleme und Dämonen, womit sie lernen müssen umzugehen, wobei vieles davon einfach selbstgemachter Stress ist. Die Geschichte nimmt irgendwie kaum Fahrt auf. Es fehlt an Spannung und Wendungen. Das fand ich sehr schade beim Lesen, da es so teilweise sehr vorhersehbar war. Was mich zudem gestört hat waren die wirklich vielen französischen Wörter, Speisen, Getränke, Sätze ... etc. Da ich diese Sprache nicht beherrsche, ist es für mich nicht nachvollziehbar was dort gemeint ist. Auch hätte nun wirklich nicht jeder Wein zwingend betitelt werden müssen. Das ist ja ein Roman und keine Speisekarte. Passend hingegen finde ich die eingestreuten Rezepte. Diese sind immer dann angesetzt wenn sie auch im Text vorkommen. Es sind nicht übertrieben viele und es ist eine gute Mischung aus herzhaft und süß. Ich hatte mir von diesem Buch eindeutig mehr erhofft und wurde somit enttäuscht.

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  • Rezepte und Weihnachtsgeschichte

    Winter und Schokolade

    thiefladyXmysteriousKatha

    27. December 2015 um 17:17

    Winter und Schokolade Auf dieses Buch wurde ich um ehrlich zu sein durch das wunderschöne Cover drauf aufmerksam. Es klang außerdem sehr vielversprechend. Allerdings konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Es ist ein netter Roman aber kein Must-Read. Inhalt Die Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als er ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden ... Meinung Das Buch teilt sich in 3 Erzählstränge, welche nach und nach zusammen laufen. Der erste Handlungsstrang geht um Magali, welche eine tolle Familie hat. Sie kann unglaublich gut kochen und von ihr erfährt der Leser den ein oder anderen Geheimtipp. Sie ist Kochbuchautorin, muss sich allerdings mit einigen Neuerungen abfinden, wie zum Beispiel ein neuer Agent, etc. Man hat als Leser das Gefühl als  durchlebe Magali in diesem Buch eine Art Midlifecrisis, da sie sich kurzweilig nach von einem anderen Mann angezogen fühlt. Ihre Geschichte war unterhaltsam und hat mich auch wirklich interessiert. Die Geschichte rund um Colette hingegen, welche in Californian lebt und sich nach der Trennung ihres Freundes in einen Einbrecher verliebt, hat mich weder gut unterhalten noch interessiert. Was sie erlebt war für mich alles an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch. Jacqueline, die dritte Schwester hat Probleme schwanger zu werden, obwohl sie sich nichts mehr als das wünscht. Ich konnte sehr mit ihr fühlen, denn dies ist wohl das schlimmste für eine Frau, ein Kind zu wollen aber keins bekommen zu können. Allerdings entpuppte Jacqueline sich als derart unsympathische Figur, dass auch ihre Geschichte mich nicht berührte. Hinzukommt, dass die große Überraschung des Vaters für mich nicht wirklich besonders war, man erwartet als Leser etwas mehr. Das Ende war mir auch zu schnell und zu friedlich gelöst. Mein Fazit: Wenn man nach schönen Rezepten sucht ist dieses BUch sehr gut aber die Geschichte konnte mich nicht überzeugen.

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