Kate Ellison Schmetterlingsjagd

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Inhaltsangabe zu „Schmetterlingsjagd“ von Kate Ellison

Die 17-jährige Penelope ist gierig nach schönen Dingen. Überall stöbert sie kleine Schätze auf, kauft oder stiehlt sie und ordnet sie in ihrem Zimmer nach ganz bestimmten Regeln. Penelope muss ständig Dinge ordnen, zählen und in einen höheren Zusammenhang bringen, denn in Wirklichkeit ist ihre Welt alles andere als in Ordnung. Seit ihr Bruder Oren vor einem Jahr starb. Seit ihre Mutter sich mit Tabletten in ihrem Zimmer verkrochen und ihr Vater sich in die Arbeit geflüchtet hat. Als Penelope auf einem Flohmarkt eine Schmetterlingsfigur entdeckt, die einem Mädchen namens Sapphire gehört hat, das vor kurzem brutal ermordet wurde, ist sie von dieser Geschichte wie besessen. Sie muss die Dinge in Ordnung bringen, sie muss Sapphires Mörder finden! Bei ihrer Suche wagt sich Penelope immer tiefer in das dunkelste Viertel der Stadt, Neverland. Dort begegnet sie skurrilen Gestalten, Striptänzerinnen und hellsichtigen Obdachlosen, und sie verliebt sich in den undurchsichtigen Straßenkünstler Flynt. Auf ihren Streifzügen durch Neverland stößt Penelope auf überraschende Verbindungen zu ihrem Bruder Oren – und gerät in höchste Lebensgefahr, als sie Sapphires Mörder schließlich begegnet.

Es war gut, aber man muss es nicht gelesen haben!

— EmilysBookdreams
EmilysBookdreams

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Themenlesen im Oktober 2013 - Thema: Gespenstisches und Übersinnliches

    samea

    samea

    01. October 2013 um 14:18

    Hallo ihr Lieben, nun ist Oktober und ich habe mir ein neues Thema ausgedacht. Ich hoffe es gefällt euch. Im Oktober ist ha Halloween, und so habe ich gedacht wir lesen Bücher in denen im weitesten Sinn etwas übernatürliches oder gespenstisches vorkommt. Ich hänge einige Beispielbücher an. Wer noch nicht dabei war, darf natürlich sehr gern einsteigen. Beim Themenlesen geht es ganz grob darum, dass man bisher noch ungelesene Bücher zu einem bestimmten Thema liest und sich hier darüber austauscht. Jeden Monat kann man sich von einem anderen Thema inspirieren lassen.

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    • 103
  • Kate Ellison - Schmetterlingsjagd

    Schmetterlingsjagd
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    23. September 2013 um 15:07

    Lope kann einfach nicht anders. Sie muss zählen. Die Stufen zu ihrem Zimmer, die Cornflakes in ihrer Müsli-Schale. Lope kann einfach nicht anders. Sie muss tippen. Mit ihren linken Hand auf ihr rechtes Bein. Mit ihrer rechten Hand auf ihr linkes Bein. Drei Mal. Weil drei eine gute Zahl ist. Tip, Tip, Tip. Lope kann einfach nicht anders. Sie muss flüstern. Banane. Weil Banane ein gutes Wort ist. Und genauso, wie sie zählen, tippen und flüstern muss, muss Lope Dinge einstecken. Kleine Figuren, nutzlosen Kram. Sie kann einfach nicht anders. Durch ihren Drang, fremde Dinge einzustecken, den sie seit einiger Zeit auslebt - seit ihr Bruder gestorben ist - gerät Lope zum ersten Mal so richtig in Schwierigkeiten. Bislang ist alles gut gegangen. Nicht mal ihre Eltern merken, wie sich in ihrem Zimmer die kleinen Figuren in den Schränken stapeln. Aber Lopes Eltern merken sowieso nicht mehr viel. Doch als Lope diese kleine Schmetterlingsfigur auf dem Flohmarkt einsteckt, weil sie in diesem Moment wirklich nicht anders kann, gerät sie mitten hinein in ein Abenteuer um Drogen, Lügen, die ganz große Liebe und den Wert echter Freundschaft. Lope ist wie besessen von dem Mordfall, dessen Zeugin sie zufällig geworden ist und über den sie anschließend in den Zeitungsmeldungen liest. Sie kannte das Opfer nicht, aber sie verspürt den inneren Drang, mehr herauszufinden. Über das Opfer. Über den Täter. Und sein Motiv. So gelangt Lope nach Neverland. An einen Ort, an dem alles möglich ist. Hinter dem Vorhang warten Leute mit Mülleimerdeckeln, Töpfen und Pfannen bewaffnet auf ihren Einsatz, um die schönste Musik zu spielen, die je gehört wurde. Mülltonnen werden aufeinander gestapelt und mit Stühlen nach ihnen geworfen. Das ergibt dann das kreative Spiel "Mülltonnenbowling". Die Menschen sind ausgelassen, fröhlich, drehen sich zur Musik wild im Kreis. Doch hinter der nächsten Ecke sitzen die Süchtigen, die sich mit Glasscherben die Haut aufritzen, die auf den nächsten Schuss warten. Ja, Neverland ist ein Ort mit zwei Gesichtern. Doch zum Glück hat Lope ja Flynt. Der sie an die Hand nimmt, sie sicher durch Neverland führt, an ihrer Seite bleibt. Doch Flynt schein etwas zu verbergen. Kannte er das Mordopfer? Weiß er Einzelheiten über die schreckliche Tat? Ist er ehrlich oder macht er Lope etwas vor? Und wie hängt der plötzliche Tod ihres Bruders mit alldem zusammen? "Schmetterlingsjagd" ist ein Buch über das Erwachsenwerden, über Trauerbewältigung, über Freundschaft und Vertrauen. Es ist ein Jugendbuch mit ernstem Hintergrund und Inhalt und daher eher für ältere Jugendliche ab 16 Jahren geeignet. Auch der Schreibstil der Autorin ist recht anspruchsvoll. Kate Ellison spielt mit Wörtern und Metaphern. Sie schreibt zwischen den Zeilen und oft ist gerade das wichtig, was sie nicht ausspricht. Durch den realistischen Schreibstil wird der Leser völlig in Lopes Welt hineingezogen und bewegt sich mit ihr durch Neverland. Kate Ellison schreibt jedoch völlig nüchtern. Manchmal fehlt es dann doch sehr an Gefühlen. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend. Aber Lopes Zwangserkrankung steht die ganze Zeit genauso im Vordergrund wie die Aufklärung des Mordfalls und die Beantwortung der vielen offenen Fragen. Auf den ersten Blick mag die Handlung stellenweise etwas überzogen und unrealistisch wirken. Aber im Gesamtbild betrachtet ist sie doch stimmig und authentisch konstruiert. Mein Fazit: Ein sehr ernster und nüchterner Roman, der von der ersten Seite an spannend ist.

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  • Leserunde zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    Rowohlt_Verlag

    Rowohlt_Verlag

    Lesen Sie jetzt mit uns Kate Ellisons Thriller-Debüt „Schmetterlingsjagd“ "Die 17-jährige Penelope ist gierig nach schönen Dingen. Überall stöbert sie kleine Schätze auf, kauft oder stiehlt sie und ordnet sie in ihrem Zimmer nach ganz bestimmten Regeln. Penelope muss ständig Dinge ordnen, zählen und in einen höheren Zusammenhang bringen, denn in Wirklichkeit ist ihre Welt alles andere als in Ordnung. Seit ihr Bruder Oren vor einem Jahr starb. Seit ihre Mutter sich mit Tabletten in ihrem Zimmer verkrochen und ihr Vater sich in die Arbeit geflüchtet hat. Als Penelope auf einem Flohmarkt eine Schmetterlingsfigur entdeckt, die einem Mädchen namens Sapphire gehört hat, das vor kurzem brutal ermordet wurde, ist sie von dieser Geschichte wie besessen. Sie muss die Dinge in Ordnung bringen, sie muss Sapphires Mörder finden! Bei ihrer Suche wagt sich Penelope immer tiefer in das dunkelste Viertel der Stadt, Neverland. Dort begegnet sie skurrilen Gestalten, Striptänzerinnen und hellsichtigen Obdachlosen, und sie verliebt sich in den undurchsichtigen Straßenkünstler Flynt. Auf ihren Streifzügen durch Neverland stößt Penelope auf überraschende Verbindungen zu ihrem Bruder Oren – und gerät in höchste Lebensgefahr, als sie Sapphires Mörder schließlich begegnet." Um schon einmal vorab in das Buch hinein zu schnuppern, finden Sie hier eine erste Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Ellison_Schmetterlingsjagd.pdf Wir suchen 20 Testleser, die den Thriller der Debütautorin Kate Ellison mit uns gemeinsam lesen, diskutieren und rezensieren möchten! Penelope, die Protagonistin des Buches, ist gierig nach schönen Dingen und stöbert überall kleine Schätze auf. Schreiben Sie uns, welches der schönste Schatz ist, den Sie bisher gefunden haben und bewerben sich damit bis einschliesslich Montag, den 29. Oktober 2012 im Unterthema "Bewerbung für die Leserunde". Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und eine spannende Leserunde!

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    • 307
  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    reading-books

    reading-books

    03. January 2013 um 19:00

    Es ist bereits einige Tage her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe mir im Anschluss die Zeit genommen, noch einmal über die verschiedenen Eindrücke nachzudenken, bevor ich die Rezension verfasse. Der Ersteindruck vom Buch war hervorragend. Das Cover ist ansprechend und weckte mit seinen verschiedenen Ebenen sofort mein Interesse. Entsprechend freudig hab ich auch direkt mit dem Lesen begonnen. Nun kommt allerdings das Aber: Denn für mich hat es sich im Lesegefühl teilweise etwas gezogen. Insgesamt ist die Geschichte wirklich sehr gut. Man wird als Leser immer wieder dazu angehalten, über die möglichen Hintergründe und den Gauner nachzudenken. Man verfolgt den Weg der Ermittlungen und wird letztlich doch wieder überrascht - so ging es mir zumindest mehrfach. Ich finde es daher schade, dass der Funke bei mir nicht so übergesprungen ist, da es insgesamt eine gutes Buch ist. Ich würde daher am liebsten 3,5 Sterne vergeben. Diese Möglichkeit gibt es hier allerdings nicht, weshalb es nur drei geworden sind.

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    PoldyEsther

    PoldyEsther

    26. December 2012 um 20:24

    Nach dem Tod ihres Bruders flüchtet sich die 17-jährige Penelope immer mehr in ihre eigene Welt, die sie sich aus gefundenen Schätzen und Skurrilitäten aufbaut. Ihre Zwänge, Gegenstände durchzuzählen oder bestimmte Handbewegungen auszuführen, gewinnen ebenfalls an Überhand. In ihrer Familie findet sie keinen Halt und sucht daher in auf einem Flohmarkt nach neuen Gegenständen, um ihre Sammelsucht zu nähren. Dabei stößt sie eines Tages auf eine Schmetterlingsfigur des ermordeten Mädchens Sapphire und begibt sich damit auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit... Der Thriller "Schmetterlingsjagd" ist kein typischer Roman. Er baut die Spannung sehr langsam auf und anfangs findet der Leser womöglich keinen direkten Zugang zu den Figuren. Allerdings lohnt es sich, den Roman weiterzulesen und in die mysteriöse Welt von Penelope einzutauchen. Und am Ende wird aus "Schmetterlingsjagd" dann doch noch ein richtiger Thriller!

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    09. December 2012 um 17:22

    Die Welt der 17-jährigen Penelope ist nach dem Tod ihres Bruders aus den Fugen geraten. Sie ist besessen von kleinen Dingen, die sie immer wieder neu in ihrem Zimmer anordnen muss. Als sie auf einem Flohmarkt eine kleine Schmetterlingsfigur findet und diese in einem Zeitungsartikel als gestohlenen Schmuck einer ermordeten jungen Frau identifiziert, setzt sie sich in den Kopf, mehr über die Tote und den Mord herauszufinden. Dabei bringt sie sich selbst in Gefahr... Penelope – genannt Lo – ist eine für mich sehr ungewöhnliche Romanfigur. Sie betritt keinen Raum ohne dreimal mit den Fingern gegen ihr Bein zu tippen und „Banane“ zu sagen – mal einmal, mal dreimal, mal neunmal, so wie sie auch viele anderen Dinge mehrmals tun muss. Und so ziehen sich ihre Ticks – tip tip tip Banane – durch die Geschichte und trieben mich anfangs fast in den Wahnsinn. Es war wirklich unglaublich anstrengend, sie immer wieder – tip tip tip Banane – in ihren Zwangshandlungen zu beobachten, die sie drei, sechs, neunmal tut und auch immer wieder kommentiert, warum es ausgerechnet diese Zahlen sein mussten, während andere Zahlen schlecht waren. Man gewöhnt sich im Verlauf des Buches ein wenig an diese Besessenheit und überliest es fast ein wenig – bis zu dem Zeitpunkt, als ein Ereignis in Los Lebens sie wieder völlig durcheinanderbringt und ihre Ticks nochmal verschlimmert. Dies hat leider immer wieder – tip tip tip Banane – den Lesefluss unterbrochen. Abgesehen davon lässt sich der Schreibstil als flüssig beschreiben. Es gibt immer wieder sehr detailliert beschriebene, bildhafte Passagen, in denen man sich die Handlungen gut vorstellen kann. Gleichzeitig gab es auch einige recht langwierige Abschnitte, die die Handlung nicht voranzubringen schienen, wenngleich sie in ihrer Wiederholung und Stagnation natürlich zu Los Zwangswiederholungen passten. Sehr schade war dabei, dass man nicht wirklich erfährt, was diese Ticks eigentlich ausgelöst hat. Die Grundhandlung war auf jeden Fall spannend und ich war neugierig, wie sich der Mordfall am Ende aufklärt. Interessant zu beobachten war auch, welche Entwicklung Lo im Verlauf der Geschichte durchmacht. Besonders mit ihrer Familie hat sie es nicht gerade leicht. Zwar sind Los Zwänge sehr anschaulich und sicher auch realistisch beschrieben, beim Lesen strengten diese Wiederholungen aber eher an. Ich hätte mich ein bisschen weniger detaillierte Beschreibungen dieser Situationen zugunsten der Beantwortung vieler am Ende offenen gebliebenen Fragen gewünscht. Trotzdem ist das Buch lesenswert, es ist halt ungewöhnlich, man muss sich darauf einlassen können und dann packt einen die Geschichte auch.

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    Wildpony

    Wildpony

    09. December 2012 um 14:50

    Schmetterlingsjagd - Kate Ellison Kurzbeschreibung Amazon: Seit dem Tod ihres Bruders Oren ist Penelopes Leidenschaft, schöne Gegenstände zu sammeln, zu einer regelrechten Besessenheit geworden. Ebenso wie der Zwang, zu jeder Zeit Dinge zu zählen oder bestimmte Handbewegungen auszuführen, bevor sie einen Raum betreten kann. Auf einem Flohmarkt entdeckt sie eine wunderschöne Schmetterlingsfigur und stellt kurz darauf fest, dass dieses Schmuckstück einem ermordeten Mädchen, Sapphire, gehörte. Penelope lässt dieser Todesfall keine Ruhe, seine Aufklärung wird zur weiteren Obsession, gegen die sie machtlos ist. Sie begibt sich nach Netherland, in eine zwielichtige, brutale Halbwelt mit eigenen Gesetzen, findet über Sapphire den Schlüssel zum tragischen Tod ihres Bruders ... und bringt sich selbst dabei in höchste Lebensgefahr. Mein Leseeindruck: Ein spannender Jugend-Thriller, der jedoch ein paar kleine Schwachstellen aufzeigt - jedoch zum Schluss ein gutes und schlüssiges Ende hat. Man muß sich einfach bewusst sein daß das Buch in Amerika spielt und da andere Regeln gelten wie bei uns in Deutschland. Die Hauptprotagonistin Penelope (Lo) ist eigentlich eine sympatische Person, die durch den Tod ihres Bruders jedoch unter verschiedenen Ticks leidet, die im Verlauf des Buches dem Leser (besonders mir) ganz schön auf die Nerven gehen können. Immer diese Tipperei: Tip, Tip, Tip... Banane..... das macht die Spannung des Buches für meine Begriffe immer wieder ein wenig zunichte. Man wartet was wieder Aufregendes passiert... und dann kommt wieder dieser Tick von Lo dazwischen und man verliert die Konzentration und den Anschluss. Was bei Mr. Monk im TV noch ganz lustig rüber kommt nervt in dem Buch im Verlauf immer mehr. Die Freundschaft mit Flynt, der ebenfalls einer der Hauptprotagonisten ist, hilft Lo bei manchen schwierigen Nachforschungen -selbst dann als ihr eigenes Leben bedroht ist. Das Ende des Buches ist schlüssig und gefällt mir auch ganz gut. Kann das Buch also unbedenklich weiter empfehlen. 4 Sterne für einen lesenswerten Jugend-Triller....

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    tryevery

    tryevery

    29. November 2012 um 09:09

    „Irgendwas stimmt nicht; alles in meinem Zimmer ist falsch, nicht dort, wo es hingehört. Verdreht. Zerschmettert. Nackt. Ich kann es einfach nicht richtig machen." (S.28) ------------- „Wenn Ordnung die Sache nicht in Ordnung bringen kann, was dann?" (S. 157) ------------- Der Debütroman Schmetterlingsjagd dreht sich hauptsächlich um die Welt der 17-jährigen Penelope (Lo) Marin. Eine Welt voller Ordnung, schöner Schätze und tip, tip, tip, Banane. Eine Welt voller Gut und Böse. Böse Zahlen, die sie nervös machen, sie auf Dinge klopfen lassen, um sie zu beruhigen. Lo lebt in ihrer eigenen Welt, voller Zwangsneurosen, Diebstahl und Ordnungswahn. Diese gibt ihr halt. Vor allem seit sie Ihren Bruder Oren durch einen ungeklärten Tod verloren hat. Während eines Streifzugs durch die Stadt, wird Lo Zeugin eines Mordes, als sie einige Dinge der ermordeten Sapphire auf einem Flohmarkt entdeckt, befindet sie sich schon mitten in der Aufklärung. Sie will den Mörder finden und setzt sich großen Gefahren aus. ------------- Die außergewöhnliche Art der Protagonisten mit ihrer Zwangsneurose und ihrem Ordnungswahn umzugehen, macht dieses Buch einzigartig. Trotz der starken Probleme die Lo mit sich trägt, finde ich ihre Art absolut nicht nervend und habe in vielen Situationen mitgefühlt. Ihre Art mit ihren Problemen umzugehen hat mich in eine Art Bann gezerrt. Es ist einfach bewundernswert, wie sehr sie ihre Ziele erreichen will und wie sie dies anstellt. ------------- Die Charaktere in diesem Buch sind alle auf ihre eigene Art besonders und man kann sich jede Einzelne davon sehr gut vorstellen. Ob es der ungestüme Straßenjunge Flynt ist oder der Türsteher des Nachtclub Tens. Die Autorin hat all diese gut umschrieben und sie gefühlvoll eingesetzt. ------------- Obwohl die ersten Seiten der Geschichte sehr gewöhnungsbedürftig sind, konnte ich nach kurzer Zeit schnell in die Geschichte einsteigen. Die lockere Schreibweise der Autorin lässt zu, dass man das Buch leicht lesen kann und trotzdem in einen Bann gezogen wird, der einen verleitet unbedingt weiterzulesen. ------------- Fazit: ------------- „Schmetterlingsjagd“ ist ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch. Das einen in eine andere Welt entführt. Für Jugendliche und junge Leute ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    27. November 2012 um 21:53

    Die 16-jährige Penelope lebt mit ihren Eltern in Cleveland/Ohio. Ihr Bruder Oren ist vor einem Jahr gestorben, und seitdem gibt es eigentlich kein Familienleben mehr. Auch leidet Penelope unter Zwangshandlungen, die ein normales Alltagsleben verhindern. Zufällig ist Penelope in der Nähe, als die 19-jährige Sapphire ermordet wird. Sie kannte das Mädchen nicht, und doch fühlt sie sich ihr irgendwie verbunden. Sie macht sich daran, mehr über den Mord herauszufinden und begibt sich dadurch in große Gefahr. * Meine Meinung * Während des Lesens habe ich immer mehr mit Penelope mitgefühlt. Sie ist durch gewisse Zwangshandlungen deutlich eingeschränkt, und diese Zwänge sind sehr ausgeprägt und ziehen sich auch durch das gesamte Buch. Ich würde fast sagen, dass sie mehr im Vordergrund stehen als die eigentliche Thrillerhandlung. Wer hier einen durchweg spannenden und packenden Thriller erwartet, wird vermutlich auch eher enttäuscht sein. Zwar passieren Morde und Penelope begibt sich in Gefahr, aber dazwischen ist die Geschichte eher ruhig. Die Stimmung des Buches würde ich als düster und bedrückend bezeichnen, und das nicht wegen des Mordes. Vielmehr sind es Penelope und ihre traurige Familie, die dieses Gefühl vermitteln. Ich habe das Buch gerne gelesen; es war interessant, wenn auch nicht immer wirklich spannend. Lesenswert ist es aber auf jeden Fall!

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    J_muhs

    J_muhs

    27. November 2012 um 10:33

    Ein junges Mädchen, 17 Jahre, mit Neurosen, die sich durch zählen und eigenartige Sätze bemerkbar machen. Se heißt Penelope, genannt Lo, und liebt es, nein, sie braucht es Dinge zu sammeln und in ihrem Zimmer zu ordnen. Sie wird unruhig, wenn etwas nicht ganz so läuft, wie es in ihrer ganz eigenen Welt gedacht ist. Familiäre Probleme und der frühe Tod ihres Bruders Oren belasten sie stark. Als sie dann eines Abends in einem abgelegenen Stadteil fast Augenzeuge eines Mordes wird, und sie dann von der verstorbenen jungen Frau einen Schmetterling findet, möchte sie mehr über diese Tat erfahren, sie möchte den Mörder finden. Dabei lernt sie Flynt kennen, und mit ihm noch ein paar andere Leute, die am Anfang etwas sehr komisch erscheinen. Neben ihrer Schule, und dem damit verbundenen Aktivitäten, erlebt sie nun eine ihr ganz neue Welt, und sie beginnt Gefühle für ihren neuen Freund zu entwickeln. Die Geschichte liest sich gut, auch wenn man manchmal von ihrerm Ticks schon leicht genervt ist. Aber diese gehören zu ihr, und man versucht als Leser diese auch zu verstehen. Die Suche nach dem Mörder und der Hintergrund der Tat ist sehr lebendig beschrieben, und man hat richtig Freude beim Lesen. Doch wie viele hier schon angemerkt haben, würde ich "Schmetterlingsjagd" eher als Roman statt als Thriller einstufen. Ich glaube, dann wäre ich ganz anders an das Buch heran gegangen! 4 Sterne von mir, die hat das Buch auch verdient!

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    Lesefieber

    Lesefieber

    26. November 2012 um 21:45

    Lo ist 17 Jahre alt, und unterscheidet sich ganz deutlich von den anderen Mädchen in ihrem Alter. Neben ihrem Drang Dinge zu horten zu ordnen und diese stiehlt sie auch ab und an, hat sie noch gewisse Neurosen, die sie immer wieder zählen lassen, wobei sie sich auf ganz bestimmte Nummern konzentriert. Auch ihr Satz "tip tip Banane" ist ihr so wichtig, wie anderen das Essen und das Trinken. Sie vermisst ihren verstorbenen Bruder Oren sehr, das hört man ziemlich deutlich raus, und sich selbst stellt sie ganz gerne mal ins Abseits. Dann kommt sie an die Schmetterlingsfigur einer jungen Frau, die ermordet wurde, und ohne das sie es wusste, war sie ziemlich nah am Geschehen. Denn als sie eines Abends in einen Splitterhagel gerät, und ihre Mutter ihr am nächsten Tag davon erzählt, wie eben genau in dieser dunklen Gegend ein tödlicher Schuss fiel, zählt sie eins und eins zusammen. Und sie ist davon überzeugt, das sie den Mörder finden muss. Sie begibt sich auf die Suche, und lernt Flynt kennen. Auch er hat seinen ganz eigenen Charakter, vielleicht passen sie deshalb so gut zusammen. Sie verliebt sich, und er zeigt ihr seine Welt, die mir manchesmal sehr konfus vorkam. An manchen Stellen wurde es leicht unheimlich, aber ich würde dieses Buch nicht als einen Thriller beschreiben. Der Schreibstil ist gut, und die Geschichte hat auch etwas, aber so ganz kann ich mich leider nicht zu fünf Sternen durchringen! Ich hatte mir tatsächlich etwas mehr vorgestellt, mehr von Thriller oder sowas in der Art. Trotzdem sehr unterhaltsam!

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    hannah-bookmark

    hannah-bookmark

    25. November 2012 um 22:29

    In Schmetterlingsjagd geht es um ein Mädchen namens Lo, das unter Zwangsneurosen leidet. Diese werden im Buch dargestellt, wie sie auch in der Realität vorkommen würden und damit muss man klar kommen können. Lo hat so einen Tick, bei dem sie immer wenn sie einen Raum betritt oder sich konzentriert "tip tip tip Banane" sagen muss. Dies und andere Ticks begleiten den Leser das ganz Buch über und kommen eigentlich auch mindestens auf jeder dritten Seite vor. Ich persönlich fand es schon gut, dass Lo's Neurosen so realistisch dargestellt wurden, aber trotzdem ist man als Leser im Laufe der Handlung bald schon genervt von diesen sich dauernd wiederholenden Sätzen und Aktionen. Ansonsten fand ich Lo als Protagonistin interessant, denn sie ist einfach mal eine etwas andere Heldin als diese ganzen 0-8-15 Mädchen, die alle keinen einzigen Makel haben und sowieso super perfekt sind. Auch die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz und sind gut ausgearbeitet und vor allem Flynt hat mir besonders gut gefallen. Allgemein würde ich sagen, dass Buch ist eher etwas für zwischendurch. Es liest sich schnell, hat eher wenig Tiefgang und dafür dass es ein Thriller sein soll, ist erstaunlich wenig Spannung oder Action vorhanden. Warum auf dem deutschen Buch 'Thriller' steht und auf dem englischen 'Roman' kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Roman. Auch wenn mal ein Mord vorkommt, muss ein Buch ja nicht gleich in die Kategorie Thriller gehören. Was mich gegen Ende hin sehr gestört hat: es war einfach so vorhersehbar! Man wusste genau: Ach, Lo ist in Gefahr, gleich kommt eh XY und rettet sie, weil er das sowieso schon die ganze Zeit macht... Diesen und auch andere Teile hätte man definitiv interessanter gestalten können und mit ein bisschen mehr Spannung, wäre aus dem Buch noch richtig viel rauszuholen gewesen. Fazit: Meiner Meinung nach, gehört Schmetterlingsjagd bestimmt nicht in die Kategorie Thriller, dafür war es einfach nicht spannend genug. Trotzdem hat es recht gut unterhalten und hat eine wirklich sehr interessante Protagonistin aufzuweisen. Alles in allem fand ich das Buch okay , mehr aber leider auch nicht. Bewertung: 2,5/5

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    VeroNefas

    VeroNefas

    22. November 2012 um 17:35

    Inhalt: Penelope Marin ist ein ganz besonderes Mädchen: Sie leidet an einer Zwangsstörung, sie muss alles in ihrem Leben ordnen und in einen größeren Zusammenhang bringen: Die Zahl 3 in all ihren Variationen steht für Glück und gutes Gelingen. Und sie liebt schöne Dinge – Figuren, Schmuck, glitzernde Gegenstände, ganz egal. Vor allem aber hat sie den Drang, diese Stücke, die ihr gefallen, zu stehlen, um sie dann später in ihrem persönlichen System ordnen zu können. Auf einem Streifzug durch die Stadt, landet sie in einem düsteren Viertel der Stadt – Neverland – und wird zufällig Zeugin eines Mordes. Da sie sich ihren Eltern nicht anvertrauen kann, die seit dem Tod des Bruders nur noch sich selbst wahrzunehmen scheinen, versucht sie auf ihre eigene Art das Erlebte zu verarbeiten: Sie ordnet alte und versucht neue Schätze zu finden. Als sie dann auch noch zufällig auf eine kleine Schmetterlingsfigur der Toten stößt, ist sie wie besessen von dem Fall. Zusammen mit dem mysteriösen Straßenjungen Flynt will sie das Geheimnis um Sapphires Tod aufzudecken. Dabei gerät sie dem Mörder in die Quere … Kritik: Penelope Marin, genannt Lo, ist wirklich eine ganz besondere Figur. Von der ersten Seite an fühlt man sich zu ihr hingezogen, möchte sie am liebsten beschützen, weil sie so zart und zerbrechlich wirkt. Obwohl man meinen könnte, dass ihr Tick – der im Buch sehr ausführlich dargestellt wird – und dieses sich ständig wiederholende Zählen, irgendwann nervt, ist das nicht der Fall. Es gehört einfach zu dieser sehr einfühlsam gezeichneten, komplexe Figur. Man würde es sogar vermissen, wenn die Autorin es irgendwann weggelassen hätte. Innerhalb weniger Seiten ist man tief in die Geschichte, die aus der Sicht der Protagonistin erzählt wird, eingetaucht und möchte alles über Lo und ihre Vergangenheit, aber auch über die aktuelle Situation erfahren. Flynt, der Straßenjunge, der ihr zur Seite steht ist einerseits eine sehr spannende Figur, andererseits geht er mir aber gehörig auf die Nerven. Über Los Eltern muss man sich ein eigenes Bild machen. Sie sind – oberflächlich betrachtet – nicht sehr sympathisch, aber bei genauerem hinsehen, überzeugend dargestellt. Die Sprache ist – für ein Jugendbuch typisch – verhältnismäßig einfach und eingängig, ohne Ecken und Kanten, das Buch leicht zu lesen. Man kann es geradezu verschlingen. (Mir jedenfalls ging es so). Obwohl eigentlich über große Teile der Geschichte relativ wenig passiert, muss man einfach weiter lesen, um mehr über Lo zu erfahren. Allerdings ist diese Geschichte für mich nicht wirklich ein Thriller – dafür fehlt einfach die durchgehende Spannung, der Nervenkitzel. Natürlich ist es ein Jugendbuch und daher erwarte ich dort etwas weniger, aber die “falschen Fährten” sind für meine Begriffe zu offensichtlich gelegt, der Täter zu schnell entlarvt und die Zusammenhänge für den Leser viel zu früh erkennbar. Leider hat mich keine der Wendungen wirklich überrascht. An manchen Stellen war mir das Ganze dann auch ein bisschen zu abgehoben und mystisch. Tortzdem ist “Schmetterlingsjagd” eine sehr schön erzählte Geschichte über ganz besondere Menschen und deren Leben – inklusive alltäglicher Teenagerprobleme, die ich gerne und mit viel Vergüngen gelesen habe. Fazit: Eine schöne, tiefgründige, durchaus spannende Geschichte mit einer ganz außergewöhnlichen und liebenswerten Protagonistin. Auch wenn es sich hier bei um ein Jugendbuch handelt, ist es mir für einen richtigen “Thriller” zu wenig Spannung und Nervenkitzel. Die Handlung fließt – bis auf gelegentliche Spannungselemente – dahin: Es wird im Prinzip mehr Los Leben erzählt, als dass der Fokus aus dem Fall läge. Trotzdem aber spreche ich eine Leseempfehlung aus: Das Buch ist leicht zu lesen, aufgrund der eher simplen Sprache, die Figuren sind schönen gezeichnet, zum Teil ein bisschen skurrile, aber dennoch sehr glaubwürdig und die Geschichte überzeugt, auch wenn es eher kein Thriller ist. 4/5 Stenen

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  • Rezension zu "Schmetterlingsjagd" von Kate Ellison

    Schmetterlingsjagd
    dorli

    dorli

    22. November 2012 um 08:19

    Vor einem Jahr starb der Bruder der 17-jährigen Penelope (Lo). Sie und ihre Eltern leiden sehr unter dem Verlust und sind nicht in der Lage, einander Halt zu geben. Lo hat sich in ihre eigene Welt zurückgezogen, in der sie stets alle Dinge in eine bestimmte Ordnung bringen muss. Als sie auf einem ihrer Streifzüge durch die Stadt Zeugin eines Mordes wird und wenig später einige Sachen der ermordeten Sapphire auf einem Flohmarkt entdeckt, ist Lo wie besessen von dem Drang, den Mörder zu finden und damit die Dinge wieder in Ordnung zu bringen… Kate Ellison hat mich mit ihrem Roman um die neurotische Lo sehr schnell eingefangen. Die Autorin lässt ihre Protagonistin gleich auf den ersten Seiten Zeugin eines Mordes werden, die Hintergründe und Zusammenhänge erfährt der Leser erst nach und nach. Die Mordgeschichte ist für mich schnell zur Nebensache geworden, denn viel interessanter war für mich Penelopes Entwicklung und ob es ihr gelingen würde, sich von den Neurosen zu befreien oder diese zumindest zu reduzieren. Lo leidet unter dem Verlust ihres Bruders und entwickelt aus diesem Leiden heraus eine Verhaltensstörung: sie setzt sich selbst dem Zwang aus, bestimmte, für den Außenstehenden völlig sinnlose Handlungen, ständig zu wiederholen. Auch auf mich haben diese Neurosen, an die Kate Ellison den Leser sehr intensiv teilhaben lässt, anfangs sehr befremdlich gewirkt. Doch mit jeder Seite lernt man Penelope besser kennen und entwickelt Verständnis für ihre Rituale – sogar ihr ständiges „tip tip tip, Banane“ hätte mir gefehlt, wenn sie es plötzlich nicht mehr gesagt hätte. Die eigentliche Ursache der Verhaltensstörung sehe ich darin, dass Lo keinen Halt findet, nicht bei ihren Eltern, nicht in der Schule; und auch Flynt bringt Lo mit seinen Geheimnissen eher durcheinander, als dass er sie unterstützt – sie empfindet die Welt um sich herum als Chaos und versucht dieses Durcheinander in eine bestimmte Ordnung zu bringen, um sich selbst zu helfen und sich sicher zu fühlen. Die Autorin hat ein sehr gutes Gespür für die Dosierung dieser Zwangshandlungen und Rituale. Lo durchläuft während der Suche nach Sapphires Mörder einige Höhen und Tiefen - war sie ängstlich, aufgeregt oder gestresst, dann verstärkte sich auch ihr Drang zu zählen, Dinge zu stehlen (sie nennt es „retten“) und Sachen zu ordnen. Besonders interessant fand ich, dass Lo weiß, dass diese Zwänge nicht normal sind, sie schämt sich sogar teilweise für ihr Verhalten, kann sich den selbst auferlegten Ritualen aber nicht entziehen. In der Mördersuche sieht Lo für sich eine Möglichkeit, vorherige Geschehnisse wieder gerade zu rücken und sie setzt alles daran, dieses Ziel zu erreichen. Das sie dabei selbst in Lebensgefahr gerät, ängstigt sie zwar, hält sie aber nicht vom Handeln ab. Was die Sternchenvergabe betrifft, war ich bei diesem Buch ein wenig zwiegespalten. Für die Thrillerhandlung allein würde ich 3 Sterne vergeben, weil das Geschehen für mich über weite Strecken vorhersehbar war und dadurch einiges an Spannung vermissen ließ. Aber die Art und Weise, wie Kate Ellison Penelopes Neurosen darstellt und dem Leser diese Zwänge vermittelt, hat mich unheimlich beeindruckt, so dass hier 5 Sterne absolut verdient sind. Daher insgesamt 4 Sterne für dieses Buch von mir.

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