Kate Falls

 4.2 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Die Finsternis.

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Die Finsternis

Die Finsternis

 (13)
Erschienen am 01.08.2012

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Rezension zu "Die Finsternis" von Kate Falls

Rezension zu "Die Finsternis" von Kate Falls
Die_Buecherfresservor 6 Jahren

"Ein neues Abenteuer mit Ty und Gemma!"

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Inhalt:
Ty und Gemma sind gemeinsam im Meer unterwegs, als sie auf ein Townships am Meeresgrund stoßen, das am Grund verankert und dessen Luken mit Ketten verhangen wurden. Schnell wird Ty klar, dass es keinen Überlebenden mehr an Bort des Township gibt. Doch diese schreckliche Entdeckung ist nur der Anfang von einer Reihe von Geschehnissen, denn plötzlich werden Tys Eltern entführt und es scheint an ihm und Gemma, seine Eltern wiederzufinden …

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Story 4/5
Spannung 4/5
Charaktere 4/5
Futuristisch 4/5
Tiefgang 3/5

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Meinung:
“Die Finsternis” ist der zweite Band der “Dark Life” Reihe von Kat Falls. Bei den Romanen handelt es sich um eine futuristische Welt, in der der Meeresspiegel sehr stark angestiegen ist. Ty gehört zu den Pionieren der Menschen, die beginnen auf dem Meeresgrund zu leben und dort Landwirtschaft zu betreiben.

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„Die Finsternis“ erzählt die Geschichte nach „Das Leuchten“. Dennoch könnte der Leser auch hier einstiegen, wobei natürlich die Reihenfolge sinnvoller wäre, denn so lernt man Ty und Gemma kennen, ihre Situation im Meer und das ganze Drumherum. Wo „Das Leuchten“ abgeschlossen war, erleben Ty und Gemma unfreiwillig ein neues Abenteuer, denn sie stoßen im großen Müllstrudel auf ein Township, das am Grund verankert wurde und dessen Eingänge von außen verschlossen wurden, sodass die Besatzung qualvoll erfrieren musste. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnt Ty noch nicht, dass dies nur der Beginn einer Kette von Ereignissen ist, denn auf einmal werden Tys Eltern entführt. Während er und Gemma den Entführern auf die Schliche kommen, fügen sich immer mehr Teile zu einem großen Puzzle zusammen …

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Mir war übel und ich kämpfte gegen die lähmende Angst, als ich durch die Kabine hetzte und die Tür hinter mir abschloss. Das würde die Surfs zumindest etwas aufhalten und mir einen Vorsprung verschaffen.
(Seite 57)

**

Meiner Meinung nach ist „Die Finsternis“ eine gute Fortsetzung. Die Geschichte ist spannend, gut geschildert und Ty und Gemma sind sympathische Charaktere. Insgesamt fehlt jedoch das „i“-Tüpfelchen für eine 5 Sterne Bewertung, denn die Handlung ist solide und spannend, ähnelt in gewisser Weise aber dem ersten Band.

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Dennoch lese ich die Bände der „Dark Life“ Reihe richtig gerne. Mir gefällt die Welt, die einige Jahre in der Zukunft angesiedelt wurde und voller Probleme steht. Der Meeresspiegel ist beispielweise so stark angestiegen, dass die Menschen in die Städte flüchten müssen und sich mehr und mehr Menschen an Orten geradezu stopfen. So schrecklich wie dies Szenario klingt, so faszinierend scheint Tys Welt, denn er lebt mit seiner Familie mitten im Meer, er ist der erste im Meer geborene Mensch und betreibt mit seiner Familie Landwirtschaft am Meeresgrund. Diese ganze Meereswelt und die dazugehörigen Surfs und Gangs sind ziemlich spannend und erinnern ein wenig an das raue Piratenleben.

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Allein bei dem Gedanken an das grelle Sonnenlicht, das mich auf dem Oberdeck erwartete, wurde mir schlecht und ich fühlte mich ganz wacklig auf den Beinen. Schnell schlüpfte ich in einen schattigen Winkel unter dem Treppenaufgang, um mich wieder in den Griff zu bekommen.
(Seite 109)

**

Dementsprechend ist „Die Finsternis“ vor allem spannend und baut auch auf solch einer Handlung auf. Natürlich weiß der Leser schon aus Band eins, dass sich zwischen Gemma und Ty etwas entwickelt hat, doch im Grunde geht es dem fünfzehnjährigen Ty darum, seine Eltern lebend zu finden und dem Rätsel um die Townships auf die Schliche zu kommen.

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Dank all dieser Aspekte vergeb ich dem Roman 4 gute Sterne. Ich finde die „Dark Life“ Bände spannend und lesenswert, besonders für Leser, die sich für futuristische Geschichten im Jugendbereich interessieren. „Die Finsternis“ bietet eine etwas andere Idee, die mich schon in „Das Leuchten“ überzeugen konnte.

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»Er verfügt über eine Dunkle Gabe. Diese Tätowierungen auf seinem Rücken und den Armen sind gar keine echten Tätowierungen. Er kann die Farbe seiner Haut ändern und das von einer Sekunde auf die andere. Er kann sich so gut an seine Umgebung anpassen, dass der andere Typ ihn nicht einmal mehr sehen kann.«
(Seite 137)

**

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Begriffe wie „Township“ werden erklärt, ebenso wie einige neue Dinge, die der Leser gemeinsam mit Ty erlebt. Insgesamt lässt sich der Roman sehr zügig lesen, während man selbst gut in eine etwas exotische Welt abtauchen kann.

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Das Cover finde ich wieder extrem schön. Allerdings hat der Ravensburger Verlag sich beim zweiten Band wohl den Schutzumschlag gespart, was etwas schade ist. Dennoch gefällt mir nicht nur der Titel gut, sondern auch die Schriftart, sowie das Gesamtpaket. Es passt einfach ziemlich gut und ist um Längen schöner als das originale Cover.

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»Womit werfen die da?« fragte Gemma Eider.
Sie machte ein finsteres Gesicht. »Mit Geld. Die Touristen stecken es in Beutel, die in der Dunkelheit leuchten, damit man sie unter Wasser leichter finden kann. Angeblich werfen sie es als eine Art Trostpreis. Aber in Wirklichkeit wollen sie nur sehen, wie – nein, Plover, nicht!«
(Seite 273)

**

Fazit:
4 gute Sterne für „Die Finsternis“. Auch der zweite Band konnte mich wieder begeistern, wenn auch nicht zu 100%. In jedem Fall ist „Die Finsternis“ ein Lesevergnügen und wird sicherlich vielen Lesern Spaß bereiten, die sich für spannende und futuristische Jugendgeschichten interessieren.

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