Kate Field

 4.5 Sterne bei 4 Bewertungen

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Der Zauber des Hauses Ramblings

 (4)
Neu erschienen am 21.01.2019 als Taschenbuch bei Goldmann.

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Rezension zu "Der Zauber des Hauses Ramblings" von Kate Field

Eine sehr liebliche und unterhaltsame Geschichte!
Leyla1997vor 9 Tagen

Der Inhalt: Cassie möchten ganz von vorne anfangen und nimmt eine Stelle als Gesellschafterin bei Frances Smallwood, einer stolzen Dame, die in einem (für sich allein) viel zu großen Anwesen wohnt, an. Sie lebt sich gut ein, nur Barney, Frances’ Neffe, misstraut ihr und scheint sie nicht mögen zu können/wollen. Er ist fest davon überzeugt, sie habe es auf das Geld seiner Tante abgesehen. Doch er muss schnell einsehen, dass er ihr Unrecht tut, als seine Tante förmlich bei der ehrlichen Fürsorge Cassies aufzublühen scheint.

Ein großes Highlight in diesem Buch sind die Beziehungen der Charaktere untereinander. Die schönste für mich war die zwischen Cassie und Frances, denn diese ältere Dame macht so einigen Ärger und ist zu anfangs alles andere als "herzlich". Zu lesen, wie sie langsam ihre herzenstreue, besondere und ehrliche Bindung zueinander aufbauen, ist wundervoll. Aber auch Barney (Frances Neffe) und Cassi haben eine turbulente und ereignisvolle Kennenlernzeit hinter sich, mitunter, weil er ihr misstraut. Dass sie sich mit der Zeit anfreunden können, freute mich als Leser sehr. 

An der Geschichte an sich findet sich eine Menge erfreuliches und ich konnte mit viel Originalität unterhalten werden. Spannend war vor allem das Einleben Cassis auf dem kontaktfreudigen Dorf und in dem Anwesen von Frances. Hier kennt sich jeder und es war eine Herausforderung für sie als neuer Bewohner Anschluss zu finden. Ich hatte viel Freude dabei, ihre Anfangszeit in dem neuen Ort zu mit zu erleben. Die Handlung bietet viel Aktion und Unterhaltung, langweilig wird es also nie.   

Mein Fazit: Eine sehr liebliche und unterhaltsame Geschichte voller Lebensweisheit!

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Rezension zu "Der Zauber des Hauses Ramblings" von Kate Field

Unterhaltsames Lesevergnügen
Kamimavor 20 Tagen

Ich gebe lieber gleich zu Anfang zu, dass ich mir diesen Roman wegen des Buchcovers rausgesucht habe ;) Ein Cottage hinter hohen Hecken, mit Efeu und rosafarbenen Hortensien laden ein, sich in den Nordwesten Englands, nach Lancashire zu begeben und dieser Einladung bin ich sehr gerne gefolgt.


Die Debütautorin lebst selbst in dieser Graftschaft, was sich vielleicht auch an 'Ribble'mill und Ramblings erkennen lässt – die beiden Hauptkulissen des Romangeschehens. Die junge Cassie Bancroft versteckt sich als Gesellschafterin der betagten Frances Smallwood auf Ramblings, einem großen Herrenhaus mit angrenzender Farm. Sie hat ein Geheimnis, wodurch sie von ihrem Elternhaus und ihrer geliebten Schwester entfernt leben muss. Daß mit ihr etwas nicht stimmt, merkt vor allem der Frances Neffe; Barney misstraut ihr von der ersten Minute an. Auch die Frances Kinder stehen Cassie gegenüber sehr kritisch da – nur die Dorfgemeinschaft von Ribblemill nimmt die schüchterne Frau mit offenem Herzen auf.


Der Roman lebt von vielen Einzelheiten, die sowohl das Dorfleben als auch das Leben im Herrenhaus zu mit sich bringen und wir lernen viele Menschen kennen, die sich nach und nach in mein Leserherz schleichen. Der Zusammenhalt, das Helfen in der Not, der Neuaufbau der Dorfgemeinschaft und auch das Aufblühen der alten Dame Frances – Kate Field erzählt uns ihre Geschichte mit einer anschaulichen Leichtigkeit und gleichzeitig Tiefgründigkeit, dass man sich sofort in die Situation bzw. den Menschen hineinversetzen kann.


„Es war wie ein Leben in einem dieser luftdicht verschlossenen Beutel, in denen Ersatzbettzeug aufbewahrt wird. Zuerst fühlt man sicher und geborgen. Die Luft wird einem so langsam entzogen, dass man es kaum bemerkt. Bis man eines Tages feststellt, dass man sich nicht mehr bewegen kann...“ (S. 350, 2. Absatz)


Geht es euch auch so, dass ihr das Gefühl schon beim Lesen nachvollziehen könnt – das Vakkum spürt? Ich musste sofort an diese Tüten denken, bei denen mit einem Staubsauger Luft rausgesaugt wird ;)


Ja, die Geschichte mag nicht spektakulär sein und sicherlich ist das Ende in gewisser Weise für Vielleser dieses Genres voraussehbar. Aber es macht Freude, sich den Weg dorthin zu „erlesen“ und sich von Kate Field unterhalten zu lassen. Mir hat sie mit „Der Zauber des Hauses Ramblings“ ein schönes Lese-Wochenende verschafft und ich habe fast mit Wehmut das Buch geschlossen. Natürlich ist die Geschichte schlüssig zu Ende erzählt, alle Probleme sind gelöst... aber ich hätte gerne die beiden Protagonisten noch eine Weile länger begleitet. Von mir gibt es ein „Daumen hoch“ und eine Leseempfehlung für Englandfans, die romantische Geschichten und leichte Unterhaltung mögen.

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Rezension zu "Der Zauber des Hauses Ramblings" von Kate Field

Der Zauber des Hauses und eine innige Freundschaft
jenny_wenvor 21 Tagen

Cassie findet in einer Zeitung eine Stelle zur Gesellschafterin. Heimlich schreibt sie die Anzeige ab und erstellt sich Referenzen, die sie eigentlich nicht vorweisen kann.
Sie macht sich auf den Weg nach Ribblemill, um dort Mrs. Smallwood gegenüber zu treten und sich auf die Stelle zu bewerben. Sie hat alles hinter sich gelassen und hofft dort auf einen Neuanfang. 
Leider ist ihr Neuanfang sehr holperig, denn der Neffe von Mrs. Smallwood misstraut Cassie an allen Ecken und Enden. Doch Cassie lässt nicht locker und kümmert sich liebevoll um ihre Arbeitgeberin. Sie erstellt Listen auf ihren Wunsch hin, und auch die Dorfbewohner schließen sie in ihr Herz. Spätestens nach ihrem Einsatz bei einem heftigen Unwetter. Sie rettet nicht nur Barney das Leben, sondern räumt auch die Straße frei, mit Hilfe eines Traktors.
Auch Frances blüht unter Cassie immer mehr auf und es kommt nach und nach wieder Leben in Ramblings, denn bei dem Unwetter wurde das Gemeindehaus sehr stark beschädigt. Frances ist mit dem Vorschlag von Cassie einverstanden, die Gruppen im "Ballsaal" unterzubringen, so dass wieder mehr Leben in das Haus eingehaucht wird. 
Doch leider versuchen die Kinder von Frances ihr immer wieder Steine in den Weg zu legen. Auch sie befürchten, dass Cassie es auf das Erbe der alten Dame abgesehen hat.

Ich muss sagen, ich konnte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hatte mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte mir dieses überdimensional große Haus sehr gut vorstellen. Aber auch die Landschaft war authentisch beschrieben. Der Schreibstil war klar und einfach zu lesen. Der Spannungsbogen stieg mit jeder Seite in die Höhe, bekam ab und an ein paar Höhepunkte, bevor es kurz wieder abflaute.

Die Charaktere allerdings hoben sich hier definitiv hervor. Jeder einzelne noch so kleine Dorfbewohner wurde mit viel Herz gestaltet, so dass alle Figuren sehr authentisch und real wirkten. Ich litt mit Cassie mit, musste bei Frances schmunzeln, die kein "großes Tamtam" um sich haben wollte. Mir sind die Charaktere sehr ans Herz gewachsen.

Mein Fazit:

Ein grandioses Buch, wie ich finde. Ich habe mich in einer Geschichte vertieft, die einfach mehr war, als nur eine Geschichte. Hier geht es um Vertrauen, Missgunst, beides Dinge, die sehr nah bei einander liegen, aber auch um Liebe und Hass. Und um die langsam entstehende innige Freundschaft zwischen Frances und Cassie. Ich gebe dem Buch 5 Sterne, denn es hat mich mitgerissen.
Ein sehr gelungenes Debüt der Autorin.

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