Kate Forsyth

 4.5 Sterne bei 289 Bewertungen
Autorin von Der Turm der Raben, Der Hexenturm und weiteren Büchern.

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Der Turm der Raben

Der Turm der Raben

 (50)
Erschienen am 11.05.2009
Die strahlende Stadt

Die strahlende Stadt

 (27)
Erschienen am 01.12.2009
Das Herz der Sterne

Das Herz der Sterne

 (19)
Erschienen am 01.07.2010

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Rezension zu "Die strahlende Stadt" von Kate Forsyth

Leider schwächer als Band 1...
NeylaKuntavor 2 Jahren

Da dies der zweite Band der Reihe rund um Rhiannon ist, enthält diese Rezension, selbstverständlich, Spoiler.


Fakten über das Buch:


Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 640
ISBN: 978-3-641-16830-8
Preis: 6,99€
Lesezeitraum:  16/7/16 – 11/8/16



Kurzbeschreibung: 


Die Geschichte um Rhiannon geht weiter!
Endlich in der großen Stadt, wo der Righ seinen Sitz hat, angekommen, wartet auf Rhiannon der Prozess vor dem höchsten Gericht. Hat sie Connor kaltblütig ermordet oder wollte sie nur ihre Mutter beschützen?  Diese Frage muss geklärt werden. Während dieser Zeit befindet sich Rhiannon im Kummertorverließ und muss sich mit dem Geist einer Frau herumschlagen, die unbedingt wieder unter den Lebenden weilen möchte. Auf die Hilfe ihrer Freunde ist sie angewiesen, aber nie hätte sie gedacht, dass sich ein Teil von ihnen von ihr abwendet. Erst recht nicht Lewen.



Cover:


An sich ist das Cover ja wirklich nicht besonders. Es wurden einfach nur kleinere Dinge verändert, wie man im Vergleich zum ersten Cover erkennen kann. Als störend empfinde ich dies aber nicht, da es sich ja nur auf meinem E-Book Reader befindet. Könnte ich es aber in diesem Format im Regal stehen haben, wäre das natürlich toll. Denn natürlich, es ist nicht speziell oder so. Jedoch finde ich, dass es etwas hat und irgendwie gefällt mir diese Schlichtheit. Ganz nach dem Motto: Einfach aber schön.



Handlungsverlauf:


Die Story setzt sofort da an, wo sie geendet hat. Überspringt aber die Reise der Lehrlinge mit Nina und Iven. Das finde ich jedoch kein bisschen schlimm, da diese immer wieder leicht angeschnitten wird und ich auch nicht so scharf darauf war, mehr davon zu lesen.  Wir lesen zunächst viel von Rhiannons Aufenthalt im Gefängnis. Jedoch erfolgen sehr oft Sichtwechsel, so dass man auch mehr von Lewen erfährt und wie er mit der Situation umgeht. Die anderen Hexenlehrlinge und Freunde von unserer Reiterin der schwarzen Stute werden nicht außen vor gelassen. So erfahren wir Dinge, die Rhiannon sich nicht einmal vorstellen kann.

Durch die vielen Sichtwechsel liegt der Fokus auch nicht mehr so auf Rhiannon.  Stattdessen erfahren wir viel über die Kinder des Righ und besonders über Olywnne. Diese scheint mitten im Buch zu einer Hauptfigur zu mutieren. Und das gefiel mir ehrlich gesagt nicht wirklich. Jedoch trägt sie ihren Teil zur Geschichte bei und demnach konnte ich gegen Ende etwas darüber hinwegsehen – aber eben nicht ganz.

Wir werden in das Leben bei Hofe eingeführt und lernen viele neue Charaktere kennen deren Notwendig zunächst unbekannt bleibt. Als Beispiele wären da Banprionnsa Browen, Mathias Glanzauge der die zukünfte Bánrigh, Browen, umwirbt und die Verhexerin.  Letztere erhält jedoch keinen eigenen Part. Durch die vielen neuen Charaktere, Namen, Begebenheiten und Beziehungen wird der Leser, meiner Meinung nach, verwirrt. Mir war nicht klar, was für eine Rolle die einzelnen Personen spielen sollen.

Da jeder jedoch die Geschichte mit seinem Teil weitererzählt, erfahren wir was außerhalb von Rhiannons  Zelle passiert und wie jedes Puzzelteil sich mit einem anderen verbindet. Dieses Puzzel scheint jedoch aus 5000 Teilen zu bestehen und man muss alle haben, um das große Ganze zu erkennen.

Der Hof ist definitiv nicht die schöne Welt wie man sie sich vorstellt. Schnell werden wir auf die Schattenseiten aufmerksam gemacht und die einzelnen Personen haben jeder ihr Päckchen zu tragen. Konflikte treten auf, Politik tritt in den Vordergrund und jeder außer Rhiannon  scheint die neue Hauptfigur zu sein. Warum und wieso uns das alles haarklein erzählt wird, findet man gegen Ende des Buches heraus. Ob dies nun so unbedingt nötig war kann ich mit einem Jaein beantworten.

Hätte man die Handlung etwas zusammen geschrumpft und auf die wirklich wichtigen Sachen reduziert die mit unserer Protagonistin zu haben, dann wäre auch mehr Spannung und Verständnis da gewesen. Vielleicht hätte ich dann auch nicht fast einen Monat gebraucht um dieses 600 Seiten Buch zu beenden.

[caption id="attachment_720" align="aligncenter" width="333"] Quelle[/caption]



Schreibstil, Charaktere, etc.:


Dem Schreibstil von Kate Forsyth habe ich in diesem Band, im Gegensatz zum ersten, etwas entgegenzusetzen. Es waren a) viel zu viele Ausschmückungen und b) Abschweifungen auf unwichtige Dinge die mit der eigentlichen Handlung an sich gar nichts zu tun haben und den Lesefluss immens stören. Manchmal musste ich mich wirklich überwinden weiter zu lesen. Das hat sich aber gegen Ende aber wieder etwas gelohnt, da es mir so schien, als hätte sich Forsyth wieder gefangen und zu gewohnter Form zurück gefunden. (Die Spannung kam dann auch mal wieder.)

Auf Rhiannon lag nun in diesem Band wirklich nicht mehr der Fokus. Sie wurde regelrecht zu einem Nebencharakter was mir nicht wirklich gefiel.  Ihr halber Charakter schien sich ebenso geändert zu haben. Ich mochte sie immer und fand sie toll, aber nun, es war einfach komplett anders und sie hat sich manchmal wie ein kleines, uneinsichtiges Kind aufgeführt was mir immer sehr komisch vorkam. So als wäre sie plötzlich verrückt geworden. Später fängt sie sich dann zwar wieder, aber das macht nun mal den Anfang nicht ungeschehen.

Lewen gefiel mir auch immer weniger und später habe ich dann eine echte Abneigung gegen ihn entwickelt. Seine Handlungen, sein Denken und seine Gefühle schienen einfach nicht mehr die Selben zu sein und er wurde auch etwas anstrengend. Ich hätte ihn für einige Dinge wirklich  liebend gern geohrfeigt. (Spoiler: Ich dachte er hält zu Rhiannon. Aber nein als Olwynne ihn dann bei dem Brunnen anfällt, da scheint er sie einfach zu vergessen. Hauptsache jemanden zum…  - Und das Rhiannon dann zurück zu ihm gekommen ist hat mich noch mehr gestört.)

Olwynne und Browen könnten nicht unterschiedlicher sein. Das spiegelt sich auch in meiner Meinung den beiden gegenüber wieder. Olwynne mochte ich am Anfang noch etwas und habe ihr eine Chance gegeben, die hatte sie dann leider jedoch verspielt und somit war sie für mich als gute Person aus dem Rennen. Nicht so aber Browen wo ich von Anfang an vermutete, dass mehr hinter ihr steckt. Und das tut es. Sie mochte ich und ich hoffe, das geht nicht verloren. Sie kann weder etwas für ihre Herkunft noch für ein Sein. Meiner Meinung nach konnte man sie verstehen, besser als so manchen anderen.

Rhiannons Freunde setzen sich für sie ein und das gefiel mir, sie alle waren besser als Lewen und sie kann sich wirklich glücklich schätzen, die Hexenlehrlinge kennengelernt zu haben. Nina mochte ich ebenso immer mehr und andere Nebencharaktere waren ebenso nicht verachtenswert.



Fazit:


Leider  konnte mich der zweite Band nicht so in seinen Bann ziehen wie es der erste konnte. Ich wurde enttäuscht und mit so vielen schlechten Änderungen und Handlungen bombardiert, dass sich  „Die Strahlende Stadt“ glücklich schätzen kann, von mir noch 3 Sterne zu erhalten.
2,5 erschienen mir zu wenig, da ich viele andere Dinge als gut empfand, wie zum Beispiel Browens Geschichte und wie sich dann alle zusammenfügte. Das war wirklich gut gemacht, nur die Hauptcharaktere und die Handlung um sie herum wurde grob vernachlässigt, der Schreibstil war nicht mehr der Selbe und im Allgemeinen war dieses Buch einfach nicht so gut wie ich es mir erhofft hatte.

Ich weiß nicht ob ich mir den dritten Teil noch zu Gemüte führen werde.

Hier findet ihr die Rezension zu Band 1



Anmerkungen:


Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine ehrliche Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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Rezension zu "Der Turm der Raben" von Kate Forsyth

Ein Fantasyepos nimmt seinen Anfang
NeylaKuntavor 2 Jahren

Fakten über das Buch


Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 577
ISBN: 978-3-641-16829-2
Preis: 6,99€
Lesezeitraum: 7/7/16 - 10/7/16




Kurzbeschreibung:


Rhiannon gehört zu einem Stamm von Satyricorns; Wesen, die auch als Gehörnte bezeichnet werden, die meist weit abgeschieden der Städte und Dörfner, in den Bergen Eileanns leben. Schlecht ist nur, wenn einem keine Hörner wachsen, weil der Vater kein Gehörnter war. Für die meisten Kein-Horns sieht es schlecht aus, sie haben die niedrigste Stellung im Stamm und werden verachtet. Rhiannon gehört zu ihnen und wird nur durch ihre Mutter, die Anführerin des Stammes, beschützt.
Doch dies ist kein Leben, welches Rhiannon wirklich behagt. Sie schmiedet Pläne dem Stamm der gewaltätigen Zauberwesen zu entkommen. Dabei helfen soll ihr ein geflügeltes Pferd, welches sie noch zähmen muss.
Doch auch das Leben unter Menschen behagt Rhiannon nicht und jeder ist ein Feind. Ein Glück hat sie Hexenlehrling Lewen an ihrer Seite, der ihr zeigt, dass nicht jeder Mensch gleich ist.



Cover:


Also besonders ist das Cover schon mal nicht, so viel
steht fest.
Besonders da sich die Cover bei
den Folgebänden sehr stark ähneln und Abwechslung dort wohl ein Fremdwort ist.
Aber tatsächlich finde ich das gar nicht schlimm, da es auf mich einfach schön wirkt. Entspannt kann man es auch nennen, wenn ihr versteht was ich meine. Schlichtheit kann durchaus auch als schön empfunden werden.



Handlungsverlauf:


Wir werden teils sanft in die Geschichte unserer Protagonistin eingeführt. Es beginnt, selbstverständlich, mit dem Leben im Stamm der wilden Satyricorns. ( Diese kann man, meiner Meinung nach, mit Zentauren vergleichen, nur, dass sie statt 50%, 80-90% Menschen sind. )
Rhiannon hat es gewiss nicht leicht, und das merkt man auch gleich auf den ersten Seiten. Ich würde nicht ihr tauschen wollen. Und da sie dieses Leben auch nicht für lebenswert hält, flieht sie. "Spoiler", sie schafft es selbstverständlich, sonst würde das Buch nach wenigen Sachen aufhören.
Nach ihrem wilden Ritt auf dem schwarzen geflügelten Pferd trifft sie auf Hexenlehrling Lewen der ihr hilft und sie gesund pflegt. Gemeinsam mit ihm, und weiteren Lehrlingen,  macht sie sich auf den Weg zu dem Ort, wo sie ausgebildet werden und Rhiannon auf magisches Talent getestet werden soll.
Da sie aber auf ihrer Flucht jemanden umgebracht hat, versperren ihr viele Steine den Weg.
Die Geschichte rund um das Satyricorn Mädchen ist durchaus spannend und schön zu lesen. Jede Handlung hat ihre Schwächen, aber so etwas ist normal, menschlich. Was mich jedoch am meisten gestört hat, war Rhiannons schnelles Erlernen der normalen Sprache. Am Anfang waren ihre Sätze, nun ja, keine Sätze. Was will man auch sonst, bei den bruchstückhaften Konversationen in ihrem Stamm, erwarten? Aber was man auf keinen Fall erwartet, ist, dass Rhiannon so schnell das normale Sprechen lernt. Wie ein Wunder.Das nimmt jedoch keinen Einfluss auf die Handlung. Nicht wirklich.

Einige Sachen hätten nicht so genau beschrieben werden müssen, aber das war alles noch im normalen Rahmen. Es kann nicht auf jeder Seite pure Spannung sein, das geht nicht. Aber wenn man einfach ein Stück weiter liest, hat man gleich wieder Spaß an dem Buch, und fragt sich, wie es weitergeht.
Jedoch gibt es einen Punkt der mich stört, den findet ihr unten bei Anmerkungen, da er Spoiler enthält.



Schreibstil, Charaktere, etc.:


Gegen den Schreibstil von Kate Forsyth habe ich grundsätzlich gar nichts einzuwenden, da sich die Geschichte meist locker durchlesen lässt. Aber stink normale, langweilige Sachen muss man nun mal nicht immer wiederholen und genaustens beschreiben, das schadet dem Lesefluss vieler Leute bestimmt. Wobei ich sagen muss, dass es meinen nicht ganz so sehr gestört hat, da ich mich sowieso mehr auf die eigentliche Handlung konzentriert habe und gespannt war, wie es weitergeht.
Forsyth erschafft eine ganz eigene Welt, und das macht sie okay so. Man kann sich sehr schnell darin verlieren und dann wird man von Verwirrung gepackt die einen wieder in die eigentliche Welt grob, aber bestimmt, zurück stößt. Es interessiert mich ganz ehrlich nicht, wer jetzt gerade das schönste Mädchen bei Hof ist und wer mit wem wieso und warum heiraten wird, da ich es ja sowieso nicht verstehe. Mir erging es hierbei wie Rhiannon und das ist kacke. Namen die nie ein Ende finden wollen, Beziehungen die man nicht versteht und nachvollziehen kann, Gebiete die man zu keiner Karte zusammen setzen kann, etc. Erst am Ende des Buches habe ich die Übersicht mit Erklärung der ganzen Personen und Begriffe entdeckt, aber das hat mir dann auch nicht mehr wirklich geholfen und ich hätte wahrscheinlich sowieso nicht die Lust gehabt, beim Lesen ständig mit dem Ebook-Reader nach hinten zu switchen.
Lewen mochte ich. Lewen ist toll. Lewen hat Charakter. Und Lewen und Rhiannon passen einfach verdammt nochmal zusammen und ich hoffe sie bleiben es die ganzen weiteren zwei Bücher noch.
Rhiannon wirkt teils stark overpowert und viel zu gut in allem, aber ihre Schwächen liegen teils halt bei dem Verständnis der Sprache, am Anfang, dem Umgang mit Menschen und ihren Gefühlen, etc. Aber ich mag sie trotzdem. Sie ist stark, hat dieses bad-ass mäßige, was wirklich gut passt. Sie hat Mut und immer eine eigene Meinung. Also alles was eine Hauptcharakterin braucht.
Naja, ja, nur dann sollte sie es nicht während des Buches verlieren und so eine typische 0815 Protagonistin werden. Ich hoffe, sie wird wieder cooler in den nächsten Bänden, auch wenn ich weiß, dass Charaktere sich verändern und das auch müssen. Dennoch, ich mag sie. 0815 wird sie wahrscheinlich nie werden.
Die anderen Charaktere waren immer so, hm, naja, nichts besonderes ehrlich gesagt, außer, dass mir jeder mal auf die Nerven ging und ich am liebsten zu ihnen gegegangen wäre um ihnen eine zu klatschen.
Für nervige Charaktere habe ich gar nichts übrig, und wenn ihr es lest, werdet ihr verstehen, wen ich denn so meine.



Fazit:


Es war ein gutes Buch, aber es hätte besser sein können, es hätte fünf Sterne bekommen können.
Jedoch erhält es von mir wacklige vier, da ich mich in die Geschichte mit ihren Charakteren, trotz ihrer Schwächen verliebt habe und gerne die komplette Trilogie lesen würde.
Meiner Meinung nach gibt es genug Kritikpunkte um einen Stern abzuziehen aber nicht genug, um dies mit zwei Sternen zutun.
Dennoch eine Empfehlung von mir, für alle Fantasyfans.



Anmerkungen:


Können Spoiler enthalten.


Etwas was mich an der Handlung noch sehr gestört hat, war das lange Verweilen in der Burg. Ich hatte wirklich gehofft, sie erreichen die Stadt noch, das mit der Burg ist nur ein Abschnitt, aber nein. Dies war ein sehr enttäuschender Punkt. Schade...
Und Rhiannon sollte sich mal merken, dass ihr Pferd fliegen kann, aber wäre sie immer geflogen, wäre es an einigen Punkten bestimmt langweilig gewesen, aber trotzdem. Sie hat diesen Selbsterhaltungswillen, dass ich das eigentlich erwartet hätte an mehreren Punkten.

Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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Buecherkosmoss avatar

Rezension zu "Der Turm der Raben" von Kate Forsyth

Rhiannon 1: Der Turm der Raben
Buecherkosmosvor 2 Jahren

Klappentext: Rhiannon ist nicht wie die anderen Satyricorns, denn da ihr Vater ein Mensch war, sind ihr niemals Hörner gewachsen. Rhiannon ist eine Außenseiterin, und schon bald werden die anderen Satyricorns sie töten. Doch eines Tages sieht sie eine Herde geflügelter Pferde am Himmel vorbeiziehen – und plötzlich weiß die junge Frau, was sie tun muss …


Mehr zum Inhalt: Leider ist der Klappentext eher dürftig.
Ein-Horns Tochter hat in der Gruppe der Satyricorns die niedrigste Stellung, sie ist fast gleichgestellt mit den Gefangenen, die der Stamm macht. Ihr Vater war ein Mensch und sehr zur Verärgerung ihres Stamms ist ihr bisher kein Horn gewachsen - anstelle von Hufen besitzt sie menschliche Füße und hat auch sonst zu viel Ähnlichkeit mit einem Menschen als mit einem Satyricorn. Dies ist der Grund, warum sie damit rechnen muss, dass ihr Stamm sei eines Tages tötet – noch wird sie davor nur bewahrt weil sie eben Ein-Horns Tochter ist, der Anführerin des Stamms. Deshalb beginnt das Mädchen mit Hilfe eines geflügelten Pferdes seine Flucht zu planen.
Völlig entkräftet und bewusstlos wird sie von dem Jungen Lewen gefunden, der seine Ferien zu Hause bei seinen Eltern verbringt. Sie wird dort versorgt und erhält später den Namen Rhiannon.
Als die Ferien vorbei sind entschließt man sich Rhiannon zur Theurgia (Schule für Hexenlehrlinge) in die Hauptstadt Lucescere mitzunehmen: Da sie ein geflügeltes Pferd gezähmt hat, wird angenommen, dass sie über magisches Talent verfügt. Also macht sie sich mit Lewen und einer Gruppe anderer Lehrlinge und ihren Mentoren auf die lange und gefährliche Reise in die Hauptstadt.

Meine Meinung:

Tolle High-Fantasy mit zauberhaften und auch grausigen Wesen, eine spannende Story und eine so detailreiche Welt wird uns hier vorgestellt. Kate Forsyth hat eine wirklich gut durchdachte und fantasievolle Welt erschaffen, die voller Magie und großen Heldensagen steckt.

Die Hauptpersonen sind facettenreich, liebevoll und vor allem authentisch beschrieben. Der Schreibstil von Kate Forsyth ist fesselnd und die bildgewaltige Sprache lassen die Abenteuer von Rhiannon und Ihren Gefährten vor dem geistigen Auge entstehen.

Ich muss zugeben, dass ich zwischenzeitlich trotzdem Probleme hatte, der Geschichte weiter folgen zu wollen, denn manchmal kam sie mir etwas in die Länge gezogen vor. Das liegt aber nur an der sehr detailreichen Beschreibung der Landschaften und auch einiger Dialoge zwischen den Charakteren.Wer sich davon nicht abhalten lässt, findet im ersten Teil der Trilogie um Rhiannon eine abenteuerliche Geschichte mit einer nicht alltäglichen aber wirklich liebenswerten Protagonistin.

Ich bin mir nicht sicher, ob man die Reihe um den „Magischen Schlüssel“ der Autorin nicht vorher gelesen haben sollte – die Geschichten spielen in der gleichen Welt, sind aber eigentlich unabhängig von einander. Doch bei der Erwähnung vieler Namen und der wirklich umfangreichen Geschichte dieser Welt, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Erklärungen gewünscht. Glücklicherweise gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit vielen Erläuterungen.

 Fazit: Wer sich von einigen Längen nicht abhalten lässt und der Geschichte um Rhiannon eine Chance gibt, wird mit einem grandiosen und spannenden High-Fantasy Roman belohnt.

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