Kate Fox Watching the English

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Inhaltsangabe zu „Watching the English“ von Kate Fox

The hardback bestseller now in paperback: 'An entertaining and clever book. Do read it.' - <Daily Telegraph

sehr amüsant

— Amerdale
Amerdale
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  • Watching the English

    Watching the English
    Amerdale

    Amerdale

    05. November 2015 um 22:46

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/11/27/gelesen-kate-fox-watching-the-english/

  • Rezension zu "Watching the English" von Kate Fox

    Watching the English
    Rainbow

    Rainbow

    27. February 2011 um 00:01

    Was macht England aus? Scheußliches Wetter, schlechtes Essen, zurückhaltende Menschen, schwarzer Humor und Hooligans. Und Tee. Jede Menge Tee. Jeder weiß das. Während es für mich einfach war, die Frage nach den gängigsten Klischees über England zu beantworten, ließ mich die Frage, was denn typisch deutsch sei, etwas ratlos zurück. Ja, was eigentlich? Dass es schwierig ist, die eigene Nation zu beschreiben, stellte auch Kate Fox auf ihrer Suche nach einer Definition von 'Englishness' fest. Und schrieb nieder, ob Engländer wirklich so viel Tee trinken. “Watching the English” ist das wahrscheinlich am häufigsten an Ausländer empfohlene Buch auf den britischen Inseln; meist gefolgt von einem: “Es ist wirklich witzig!”. Gemessen an der Länge des Buches (etwas über 400 recht klein bedruckte Seiten) müssen die Engländer ein wirklich kompliziertes Volk sein. Glücklicherweise werden uns diese 400 Seiten Sachbuch mit englischem Humor versüßt – natürlich nachdem uns erklärt wurde, wie englischer Humor funktioniert. Allerdings muss man wohl sagen, dass, auch wenn “Watching the English” gut lesbar, interessant und auch witzig geschrieben ist, das Buch vermutlich erheblich komischer ist, wenn man selbst Engländer ist. Nichtsdestotrotz erklärt Kate Fox sehr gut nachvollziehbar, warum ständig über das Wetter geredet, so viel Tee gekocht, sich immer und überall entschuldigt wird und was es eigentlich mit dem Klassensystem auf sich hat. Besonders interessant ist es, das Buch zu lesen, wenn man sich wirklich auf der Insel befindet oder demnächst vorhat, dorthin zu verreisen. Denn auch, wenn der Leser häufig denken mag, dass die Autorin übertreibt und sich über ihre Landsleute lustig macht, kann man viele der in ihrem Buch genannten Punkte im täglichen Leben bestätigt sehen. Sollte die Bestätigung ausbleiben, führt die Diskussion mit Einheimischen manchmal zu beiderseits ungeahnten Erkenntnissen. Vorausgesetzt, man findet eine Situation, in der eine solche Diskussion angebracht ist. Kate Fox arbeitet dabei mit vielen Wortbeispielen und Beispielsituationen, denen sie in ihrer Beobachtungsphase beigewohnt hat. Dass sie eine gute Beobachterin ist, wird schnell deutlich und auch ihre Erklärungen sind gut verständlich. Für den Nichtmuttersprachler mag das Lesen der englischen Ausgabe vielleicht zwischenzeitlich etwas mühsam sein, immerhin handelt es sich um kein fiktionales Buch, das nicht nur mit alltäglichem Vokabular auskommt, aber es ist gut möglich. Wichtige Vokabeln wiederholen sich oft, wie sich auch der Inhalt teilweise wiederholt, vor allem, wenn es um Klassenunterschiede geht. Zwar fiel es mir aus diesem Grund schwer, viel am Stück zu lesen, doch das Wiedereinfinden in das Buch ist durch die Kapiteleinteilung recht leicht gemacht. Empfehlenswert ist „Watching the English“ allemal: für Engländer, Wahlengländer und Englandliebhaber, Anglistikstudenten und -dozenten, Englischlehrer und interessierte Schüler, Touristen und Neugierige. Warum also nicht einfach bei scheußlichem Wetter Tee kochen und dann gemütlich herausfinden, was England ausmacht? Viel Spaß!

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