Kate Grenville Sarah Thornhill

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Inhaltsangabe zu „Sarah Thornhill“ von Kate Grenville

A new novel from Kate Grenville and a journey back to the Thornhill family of the bestselling The Secret River (Quelle:'Flexibler Einband/27.08.2012')

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Ein ganz, gaznz tolles Buch. Es hat alles was für mich einen perfekten Roman ausmacht.

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    Sarah Thornhill
    Saralonde

    Saralonde

    20. July 2016 um 15:03

    New South Wales, Australien, im 19. Jahrhundert. Sarah ist die jüngste Tochter des ehemaligen Sträflings William Thornfield und Protagonisten aus „Secret River“. Die Familie lebt in einem bescheidenen Wohlstand, doch Sarah ahnt nicht, was ihr Vater getan hat, um diesen Wohlstand zu erreichen. Als Jugendliche verliebt sich Sarah in den Halb-Aborigine Jack, doch die junge Liebe steht unter schlechten Zeichen. Ich hatte sehr befürchtet, dass diese Fortsetzung von „Secret River“, das mir gut gefallen hat, sich als kitschiger und überdramatisierter Liebesroman entpuppen würde. Doch glücklicherweise ist sie das nicht. Ja, es geht zunächst viel um die Liebe, doch der Schwerpunkt des Romans verlagert sich in seinem Verlauf. Mir gefiel nicht so sehr, dass dieser Roman sich sehr auf seine Protagonistin konzentriert, doch auch diesbezüglich ändert sich das Buch etwa ab der Hälfte – nun wird wie in „Secret River“ das Unrecht thematisiert, das den Aborigines angetan wurde. Kate Grenville gelingt dies allerdings weniger überzeugend als im ersten Roman, auch die Auflösung am Ende ließ mich eher kalt. Sarahs Jammereien um ihre frühere Liebe sind etwas nervig. Am meisten interessiert haben mich an dem Buch die Beschreibungen von Australien im 19. Jahrhundert, die allerdings nicht so viel Platz einnehmen wie in Buch 1. Das Buch liest sich sehr gut und schnell, die Sprache ist einfach. Sarah fungiert als Ich-Erzählerin, sie kann weder lesen noch schreiben und drückt sich auch sehr einfach aus. Dies ist ein weiterer Kritikpunkt, den ich habe, eine Erzählweise in der dritten Person mit einer etwas ausgefeilteren Sprache hätte dem Buch sicher gut getan. Den Dialekt bzw. die einfache Sprechweise hätte man immer noch in den Dialogen darstellen können. Eine Fortsetzung, die sich gut liest, aber nicht an ihren Vorgänger heranreicht. Ganz nett, aber nicht mehr.

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