Kate Grenville Sarahs Traum

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Inhaltsangabe zu „Sarahs Traum“ von Kate Grenville

Lebendiges und eindringliches Porträt einer Frau,
eines Kontinents, einer Zeit
"Sarahs Traum" ist eine berührende, kraftvoll erzählte Geschichte: Sarah Thornhill ist die Tochter eines Sträflings, der Anfang des 19. Jahrhunderts nach Australien kommt und dort zum Siedler wird. Ihre große Liebe ist ein Nachkomme der Aborigines. Doch die Liebe der beiden hat keine Chance, denn ein furchtbares Familiengeheimnis kommt ans Licht, und Sarahs Leben nimmt eine ungeahnte Wendung.
Kate Grenville erzählt von den Anfängen der australischen Gesellschaft, von den Freiheiten, aber auch den Zwängen der Menschen auf dem fünften Kontinent. Mit Sarah Thornhill ist ihr wieder eine starke und mitreißend sympathische Heldin gelungen, die leidet, liebt, versteht, aber auch das Schicksal selbst in die Hand nimmt. Damit beweist die vielfach preisgekrönte Autorin erneut, dass sie eine der wichtigsten literarischen Stimmen Australiens ist.

Ein sehr guter historischer Roman jenseits des üblichen Australienkitsches. Lesenswert!

— Girl56

Lebendiges und eindringliches Porträt einer Frau, eines Kontinents, einer Zeit "Sarahs Traum" ist eine berührende, kraftvoll erzählte Geschi

— TheresasBuecherschrank

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  • Sarahs Traum

    Sarahs Traum

    Kleine8310

    06. December 2014 um 01:47

    "Sarahs Traum" ist ein Fortsetzungsband von Kate Grenville. Ich muss gestehen, dass ich zuerst gar nicht wußte, dass es schon vorige Romane gab und ich bin auch ohne diese Vorkenntnis sehr gut in die Geschichte reingekommen.   In diesem Buch geht es um Sarah - die Tochter der Siedlerfamilie Thornhill. William Thornhill ist mittlerweile ein reicher und gesellschaftlich anerkannter Mann und ist mit Meg (seine zweite Frau nach Sarah) verheiratet. Meg tut alles um die Vergangenheit ihres Mannes zu verbergen, denn dieser kam vor Jahren als Sträfling auf die Insel. Sie hat es sich zum Ziel gemacht ihren Aufstieg in einem Stand zu erreichen, wobei es ihr auch ein Dorn im Auge ist, dass ihre Stieftochter Sarah sich in Jack, einen Aborigine Nachkommen verliebt und ihn heiraten möchte. Als Meg merkt wie ernst es den beiden mit der gemeinsamen Zukunft ist, setzt sie alles daran um eine Heirat zu verhindern... Der Schreibstil von Kate Grenville hat mir sehr gut gefallen, sie beschreibt die Geschichte einfühlsam und realistisch. Zudem hat sie viel Wissen über Australien und die Geschichte der Aborigines und das merkt man der Geschichte auch an. Die Liebesgeschichte ist ein bisschen Romeo und Julia und das geht schon zu Herzen. Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, aber dieses ganz besondere an einer Geschichte hat mir leider gefehlt, trotzdem ist es eine berührende Geschichte.

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  • Sarahs Traum

    Sarahs Traum

    TheresasBuecherschrank

    30. September 2014 um 20:52

    Zu sagen, ich sei fasziniert von diesem Roman, ist wahrscheinlich der beste Ausdruck! Kate Grenville hat mich mit "Sarahs Traum" sehr beeindruckt und da das mein erster Roman dieser Autorin war, kann ich auch sagen, dass ich ihren gefühlvollen, historischen Schreibstil sehr gemocht habe. In "Sarahs Traum" stellt sie so einiges in Frage und doch wirkte für mich einiges "wie im Traum". Obwohl diese Geschichte nur ausgedacht ist, spürt man den Kern Wahrheit dahinter, n´man spürt wie viel die Autorin für diesen Roman recherchiert hat und wie viel historisches Wissen vor allem in der Kultur, Kate Grenville, sich angeeignet hat. Sie berichtet dem Leser von der knallharten Wahrheit, was war schlimm, wie schwer war das Leben und hat sich was verändert? Was waren die großen Ziele damals? Haben die sich erfüllt? Die Geschichte setzt ein und eigentlich sollte man den ersten Band der Reihe gelesen haben, aber ich (ohne den ersten Band gelesen zu haben), bin acuh gut mitgekommen und konnte mich leicht, schnell und unkompliziert in die Handlung eindenken. In diesem Buch geht es um Sarah - die Tochter der Siedlerfamilie Thornhill. William Thornhill ist mittlerweile ein reicher und gesellschaftlich anerkannter Mann und ist mit Meg (seine zweite Frau nach Sarah) verheiratet. Diese würde am liebsten den Mantel des Schweigens über Williams Vergangenheit legen, immernhin kam dieser vor Jahren als Sträfling auf die Insel. Meg möchte, dass die Mädchen, die sie aufzieht, sich reich und gesellschaftlich anerkannt verheiraten. Allen voran Sarah, die sich in Jack, ein Aborigine Nachkomme und Freund aus Kindheitstagen, verliebt. Meg versucht indessen das mit allen Mitteln zu verhindern, er kommt für ihre Tochter nicht in Frage. Sarah entdeckt währenddessen ein Familiengeheimnis. Kate Grenville erzählt hier zwar eine Liebesgeschichte, berühren tut sie aber vor allem wegen der knallharten Realität, in der zwei scheinbar kontroverse Welten aufeinander prallen. Sie beschreibt hier, wie sehr Menschen darunter leiden können, wenn man ihnen eine Kultur aufzwingt, die nicht ihre eigene ist. Woran sie zerbrechen können und all die damals üblichen Grausamkeiten. Kate Grenville verleiht den Aborignies eine Stimme, Respekt und zeigt der Welt, was sie ausmacht. In ihrer Sprache merkt man, wie sehr sie das Land liebt. Denn diese klingt fast poetisch!   Mein Fazit:   Nicht so sehr für die Geschichte, aber für die liebende und poetische Stimmt der Autorin, der Hintergründe und Kulturen vergebe ich ***** fünf Sterne!

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  • eine der besten Autorinnen australischer Romane

    Sarahs Traum

    robbylesegern

    31. July 2014 um 11:06

    Seit ihrem ersten Buch über Australien " Der verborgene Fluss", bin ich ein Fan von Kate Grenville. Ich habe neben diesem dritten Band ihrer Trilogie über Australien auch "Der Sternenleser " gelesen und bin jedes Mal wieder fasziniert von den Romanen dieser Autorin. Sicherlich handelt es sich immer um fiktive Geschichten, die sie in ihren Büchern aufgreift, doch man merkt dieser Autorin an, dass sie sich sehr intensiv mit der Geschichte und Kultur dieses Kontinentes auseinandergesetzt hat und dem Leser die Schwierigkeiten der Besiedelung und das Annähern der unterschiedlichen Kulturen nahebringen will. Sie romantisiert diese Zeit nicht , wie es einige andere Autoren in ihren Büchern tun und taten, sondern konfrontiert die Leser mit der Wirklichkeit, die rau,unnachgiebig und alles andere als freundlich war. In diesem Buch erzählt sie die Geschichte von Sarah, der jüngsten Tochter der Siedlerfamilie Thornhill, die wir schon im ersten Band dieser Saga kennenlernen konnten. William Thornhill hat es mittlerweile zu Wohlstand gebracht, seine Frau Sarah ist gestorben und er hat wieder geheiratet, eine Frau namens Meg. Sarah, die als jüngste Tochter den Namen ihrer leiblichen Mutter bekam, erfährt eines Tages, dass es ein Geheimnis in dieser Familie gibt,, das mit einem verschollenen Bruder zusammenhängt. Als sie sich in ihren Kindheitsfreund Jack, der ein Aborigine- Nachkomme ist, verliebt, versucht ihre Stiefmutter Meg, der am Aufstieg der Familie liegt und die gern vergessen würde, dass ihr Mann als Sträfling in dieses Land kam, dies mit allen Mittel zu verhindern. Ein "Schwarzer " kommt für ihre Stieftochter nicht infrage. Kate Grenville erzählt hier eine berührende Geschichte, berührend aber nicht im Sinne der Liebesgeschichte, die dieses Buch auch beinhaltet, sondern berührend insofern, dass neben den harten Bedingungen der Besiedelung, die hier auch immer wieder Erwähnung findet, die Diskrepanz zwischen Ureinwohnern und Siedlern in den Mittelpunkt gestellt wird. Australien, eine Sträflingsinsel, auf die dem Tode durch den Strick entkommende Männer und Frauen geschickt wurden, um diese britische Kolonie zu besiedeln. Sie waren "Gäste" auf diesem Eiland und führten sich auf wie Herrscher. Grenzen wurden nicht eingehalten, die Ureinwohner vertrieben von ihrem Land, getötet, wenn sie den Siedlern im Weg waren und wie Tiere gehalten. Keinerlei Akzeptanz und Respekt vor ihren Riten und Traditionen. Auch in der Geschichte, die Kate Grenville erzählt, spielen alte Gräueltaten eine Rolle und sie beschreibt, wie Menschen zerbrechen können, wenn man sie in ein Korsett zwängt, was nicht ihren Traditionen entspricht. Kate Grenville gehört zu den wichtigsten Autorinnen Australien, ich denke auch deshalb , weil sie den Aborigine eine Stimme verleiht und immer wieder auf Akzeptanz und Respekt vor den Menschen hinweist. Viele Australienbücher verschleiern durch seichte Liebesgeschichte, wie viel Leid und Grausamkeit diese Menschen ertragen mussten und müssen, Kate Grenville legt mit ihren Büchern die Hand in die Wunde und das macht das Besondere an ihren Büchern aus. Ihre Sprache tut ein Übriges, denn sie schreibt sehr bildhaft und teilweise poetisch über das Land, was sie zu lieben scheint. Ein intensiver Roman , der in Erinnerung bleibt.

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