Kate Hamer Das Mädchen, das rückwärts ging

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen, das rückwärts ging“ von Kate Hamer

Im englischen Norfolk verschwindet ein Mädchen. Bei dichtem Nebel scheint die 8-jährige Carmel wie vom Erdboden verschluckt. Es gibt keine Hinweise, keinen Erpresserbrief, die Polizei tappt im Dunkeln. Carmels Mutter Beth gibt sich voller Verzweifl ung selbst die Schuld: Hat sie Signale übersehen, nicht genug achtgegeben auf ihr einziges Kind? Hat sie sich zu sehr um sich selbst gekümmert nach der Trennung von Paul, Carmels Vater? Carmel ist ein besonderes Mädchen: Sensibel und reifer als andere in ihrem Alter verhält sie sich oft rätselhaft, wirkt abwesend, verträumt. Zwischen Hoff nung und Ohnmacht sucht Beth schließlich selbst nach möglichen Spuren. Jede Kleinigkeit zählt, Schritt für Schritt geht sie zurück in der Zeit – während für Carmel eine lange und gefährliche Reise beginnt. Atemberaubend erzählen Beth und Carmel im Wechsel diese zutiefst bewegende Geschichte über das, was Mütter und Töchter verbindet.

Eine sehr positive Überraschung, da die Mischung aus Psychologie und Spannung hier sehr gut funktioniert. Bitte mehr von dieser Autorin!

— Cara_Elea

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  • Das Mädchen, das rückwärts ging

    Das Mädchen, das rückwärts ging

    Claudias-Buecherregal

    16. September 2015 um 17:03

    Die alleinerziehende Beth verliert auf einem Dorffest ihre 8-jährige Tochter Carmel. In dichtem Nebel war Beth einen Moment unaufmerksam und nun ist ihr einziges Kind verschwunden. Sie taucht nicht wieder auf - weder lebendig noch tot, es gibt keinen Erpresserbrief. Sie ist wie vom Erdboden verschwunden. Beth begibt sich selbst auf die Suche und kramt in ihren Erinnerungen, ob etwas aus der Vergangenheit ihr helfen könnte. Währenddessen erlebt Carmel die Situation auf ganz andere Art und Weise. Die Geschichte wird aus den Sichtweisen der Mutter und der Tochter beschrieben. Dieser Perspektivwechsel ist sehr wichtig, da die beiden sich über einen langen Zeitraum nicht sehen und der Leser nur durch diese zwei Perspektiven die gesamte Geschichte vermittelt bekommen kann. Dieses wird im Hörbuch sehr gut gelöst, da beide Protagonistin eine eigene Sprecherin erhalten, wodurch der Hörer nicht mit den Passagen durcheinander geraten kann. Ich habe von der Geschichte irgendwie etwas ganz anderes erwartet. Beth quält sich mit Selbstvorwürfen, versucht auf eigene Faust zu ermitteln und nachdem auch dieses keinen Erfolg zeigt, beginnt sie ihr Leben wieder aufzubauen. Carmel hingegen wird in ein neues Leben hineingeworfen. Was mit ihr geschieht und wie es zu der Situation kommt bzw. wie diese aufrechterhalten werden kann, wird gut beschrieben. Allerdings erschien mir der Schreibstil zu sachlich. Mir fehlte einfach Emotionalität - und das bei dieser emotionalen Thematik - und dadurch hat mich die Geschichte nicht zu packen bekommen und zu wenig berührt. Die Reaktionen der Mutter sind durchweg authentisch. Ihr Leiden und ihre Verzweiflung kommen glaubwürdig rüber. Allerdings umfasst der Handlungszeitraum eine lange Zeit (die ich nicht verraten möchte), die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Passagen werden immer größer, die Spannung baut sich ab und der Roman hat mich einfach nicht gefesselt. Fazit: Die beiden Sprecherinnen Julia Nachtmann und Katinka Kultscher haben mir gut gefallen und ich finde es sehr passend, dass die zwei Erzählperspektiven auf zwei Sprecherinnen aufgeteilt wurden. Die Story oder die Art wie diese präsentiert wurde, vermochte mich jedoch nicht zu fesseln. Das "Interessanteste" war die Beschreibung, wie dafür gesorgt wird, dass Carmel in ihrer Situation stecken bleibt, was gewisse Leute dafür gemacht haben. Ansonsten ist die Thematik für mich meinen Geschmack leider nicht gut genutzt und umgesetzt worden. Zu wenig berührend, zu wenig fesselnd. Audio: 4 CDs - ca. 308 Minuten Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH (24. März 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3833733780 ISBN-13: 978-3833733789

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  • Wo ist Carmel?

    Das Mädchen, das rückwärts ging

    buecherwurm1310

    06. April 2015 um 08:29

    Nachdem die Eltern sich getrennt haben, bleibt Carmel bei der Mutter. Carmel ist ein eigenwilliges Kind und sehr weit für ihre 8 Jahre. Mutter und Tochter unternehmen sehr viel zusammen. Bei einem der Ausflüge verschwindet das Mädchen. Die Geschichte wird abwechseln aus der Sicht von Carmel und ihrer Mutter erzählt und geht dabei immer mehr zurück in die Vergangenheit. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter war nicht einfach. Nach dem Verschwinden von Carmel ist Beth verzweifelt und droht daran zu zerbrechen. Sie wünscht sich mit aller Kraft ihre Tochter zurück. Dabei drehen sich ihre Gedanken immer wieder um die Frage, ob sie etwas falsch gemacht hat und ob sie besser hätte aufpassen müssen. Die Bemühungen der Polizei bleiben erfolglos und Beth versucht wieder zu leben. Obwohl Carmel reif und klug war, lebte sie auch in einer eigenen Welt. Dann machte sie den Fehler und lies sich mitnehmen. Sie arrangiert sich mit ihrem neuen Leben, erinnert sich aber trotzdem immer an ihre Vergangenheit. Die Darstellung der Gefühle von Mutter und Tochter sind sehr eindringlich. Die Liebe der beiden füreinander ist immer zu spüren. Es ist spannend zu erfahren, wie das Kind verschwinden konnte. Die abwechselnde Betrachtung des Geschehens ist sehr gefühlvoll und fesselnd und lässt einen intensiv mitfühlen. Eine sehr emotionale Geschichte.

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