Kate Jarvik Birch Perfected (Entangled Teen)

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Inhaltsangabe zu „Perfected (Entangled Teen)“ von Kate Jarvik Birch

Perfection comes at a price. As soon as the government passed legislation allowing humans to be genetically engineered and sold as pets, the rich and powerful rushed to own beautiful girls like Ella. Trained from birth to be graceful, demure, and above all, perfect, these “family companions” enter their masters’ homes prepared to live a life of idle luxury. Ella is happy with her new role as playmate for a congressman’s bubbly young daughter, but she doesn’t expect Penn, the congressman’s handsome and rebellious son. He’s the only person who sees beyond the perfect exterior to the girl within. Falling for him goes against every rule she knows…and the freedom she finds with him is intoxicating. But when Ella is kidnapped and thrust into the dark underworld lurking beneath her pampered life, she’s faced with an unthinkable choice. Because the only thing more dangerous than staying with Penn’s family is leaving…and if she’s unsuccessful, she’ll face a fate far worse than death. For fans of Keira Cass’s Selection series and Lauren DeStefano’s Chemical Garden series, Perfected is a chilling look at what it means to be human, and a stunning celebration of the power of love to set us free, wrapped in a glamorous—and dangerous—bow.

Leise, zart und zerbrechlich - eine YA Dystopie mit ganz besonderem Tenor.

— Wortmagie
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    Perfected (Entangled Teen)

    Wortmagie

    16. August 2014 um 11:41

    Der Ruhm für die Entdeckung von „Perfected“ gebührt nicht mir, sondern der fabelhaften Lillie von {Bookraptured}. Dank ihrer begeisterten Rezension bekam ich ebenfalls Lust, das Buch zu lesen und bestellte es bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit gleich mit. Ich versuche sonst, mich nicht so sehr von Covern beeinflussen zu lassen, aber im Fall von „Perfected“ muss ich mal eine Ausnahme machen. Ist das Cover nicht wunderschön? Wäre ich ohne Lillies Hilfe darüber gestolpert, dieses Cover hätte mein Interesse sofort geweckt. Außerdem passt es auch perfekt zur Geschichte. Die 16 – jährige Ella weiß, dass ihr Leben nur einem einzigen Zweck dient: ihre Besitzer zufrieden zu stellen. Denn dafür wurde sie gemacht. Seit die Regierung ein umstrittenes Gesetz verabschiedet hat, dass es erlaubt, genetisch perfektionierte Mädchen als Haustiere zu halten, geben die Reichen und Berühmten eine Menge Geld dafür aus, sich solche „Familien Gefährten“ als Statussymbole zuzulegen. Ella wird an einen Mann verkauft, der maßgeblich an der Zulassung dieses Gesetzes im amerikanischen Repräsentantenhaus beteiligt war. Doch all ihre Schulung konnte sie nicht darauf vorbereiten, was sie in dessen Haus erwartet: sein Sohn Penn. Penn allein erkennt, dass Ella mehr als nur eine perfekte Fassade ist und erobert ihr Herz, obwohl ihr solche Gefühle verboten sind. Ella weiß, dass sie mit dem Feuer spielt, denn als Haustier ist sie auf Gedeih und Verderb ihrem Besitzer ausgeliefert. Stück für Stück beginnt sie zu verstehen, dass hinter ihrem verhätschelten und oberflächlichen Leben dunkle Abgründe lauern. Ella muss sich entscheiden: wählt sie die Liebe und somit die Freiheit oder bleibt sie bei der Familie des Abgeordneten und wählt eine fragile Sicherheit? Es hat mich zutiefst beeindruckt, wie es Kate Jarvik Birch gelungen ist, eine bedrohliche Perspektive so zart und zerbrechlich wirken zu lassen. Haustier zu sein bedeutet in ihrer ruhigen Dystopie, ein Leben als Sklavin zu führen. Mit besserer Behandlung zwar, doch ohne jegliche Entscheidungsgewalt. Ella akzeptiert dieses Leben, denn sie kennt einfach nichts anderes. Ihre Ich-Perspektive ist es, die der Geschichte eine unschuldige, reine, aber auch naive Note gibt. Ellas Blickwinkel hat Birch intensiv und konsequent ausgearbeitet. Viele Hintergründe sind angedeutet, aber nur wenig wird deutlich ausgesprochen, denn niemand macht sich die Mühe, ihr etwas zu erklären. Ab und zu dachte ich, Ella müsste nur einmal hinter den Schleier der Verhätschelung sehen und hätte alle Antworten zu den Ungereimtheiten in ihrem Dasein als Haustier direkt vor der Nase. Die Verbindungen und Fakten sind da, Birch gestattet Ella nur nicht, sie zu sehen und überlässt es auch den LeserInnen selbst, sie zu erkennen. Ich fand das brillant, es hat mir solchen Spaß gemacht, die Puzzleteile zusammen zu setzen. In meinen Augen ist der Roman genau deswegen rund, weil eben nicht alles auf einem Silbertablett präsentiert wird und sich so viel zwischen den Zeilen abspielt. In der Goodreads – Beschreibung steht, dass „Perfected“ ein Buch über die Macht der Liebe ist. Ich sehe das ein wenig anders. Ja, Liebe ist ein wichtiges Thema, aber ich glaube, das eigentliche Hauptthema ist der freie Wille. Ella wurde genetisch manipuliert; sie wurde mit dem Ziel gedrillt, unbedingten Gehorsam zu erreichen – aber all das konnte ihr ihren freien Willen nicht nehmen oder ihn brechen. Ella ist kein Roboter, sie ist ein Mensch; fähig zu Entscheidungen, Zweifeln und mit einem Gewissen ausgestattet. Diese Eigenschaften sind stärker als Befehle und solange die GenetikerInnen sie nicht wegzüchten können, ist ihre Vorstellung von Perfektion eine Illusion. Ich liebe dieses Motiv, vor allem, weil die Autorin Birch damit nicht pathetisch umgegangen ist, sondern es subtil in die Geschichte verwoben hat. Es liegt wie eine Meta-Botschaft ganz dicht unter der Oberfläche und ähnelt damit wiederum Ellas Figur an sich. Alles fügt sich herrlich in einander. Als ich „Perfected“ ausgelesen hatte, trieb mich die Frage um, ob ich mir eine Fortsetzung wünsche. Ich kam zu dem Schluss, dass sich in mir zwei Parteien gebildet haben: ein kleiner Teil, der sich einen zweiten Band aus bekannten Gründen wünscht – Bindung an die Charaktere, Neugier, das Übliche eben. Doch der größere Teil möchte, dass diese Geschichte genauso bleibt wie sie ist, mit allen unbeantworteten Fragen. Ich finde, in ihrer Unvollkommenheit ist sie perfekt. Erst heute habe ich zu dem Thema Fortsetzung recherchiert. Es wird einen zweiten Band geben. Kate Jarvik Birch schreibt es selbst auf ihrer Goodreads – Profilseite. Mich enttäuscht das ein wenig. Aber da der kleine Teil jetzt jubiliert, werde ich die Fortsetzung selbstverständlich trotzdem lesen. „Perfected“ ist eine leise YA Dystopie, deren Bedrohung von dem ausgeht, was zwischen den Zeilen steht. Kate Jarvik Birch vertraut ihren LeserInnen und lässt sie selbstständig mit der Geschichte arbeiten. Ich denke, dieses Buch ist die passende Lektüre für all diejenigen, die auch einer verletzlichen Protagonistin zutrauen, am Ende die Heldin des Tages zu sein. Ella schwingt keine Waffen, sie erlebt keine wilden Abenteuer. Stattdessen kämpft sie gegen eine Gegnerin, die vermutlich die furchteinflößendste von allen ist: sich selbst. Danke liebe Lillie für den Hinweis auf ein wunderschönes Buch.

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  • Gut, aber es erinnert mich an Beta von Rachel Cohn

    Perfected (Entangled Teen)

    Sunshine_Books

    03. July 2014 um 15:56

    Inhalt: Perfection comes at a price. As soon as the government passed legislation allowing humans to be genetically engineered and sold as pets, the rich and powerful rushed to own beautiful girls like Ella. Trained from birth to be graceful, demure, and above all, perfect, these “family companions” enter their masters’ homes prepared to live a life of idle luxury. Ella is happy with her new role as playmate for a congressman’s bubbly young daughter, but she doesn’t expect Penn, the congressman’s handsome and rebellious son. He’s the only person who sees beyond the perfect exterior to the girl within. Falling for him goes against every rule she knows…and the freedom she finds with him is intoxicating. But when Ella is kidnapped and thrust into the dark underworld lurking beneath her pampered life, she’s faced with an unthinkable choice. Because the only thing more dangerous than staying with Penn’s family is leaving…and if she’s unsuccessful, she’ll face a fate far worse than death. (Klappentext, Amazon) Cover: Die Idee hinter diesem Cover finde ich klasse, da es den Hauptkonflikt direkt auf den Punkt bringt. Und schön aussehen tut es auch noch. Titel: Der Titel nimmt Bezug auf Ella, die eigentlich nur eins zu sein hat: perfekt. Schreibstil: Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Ella erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive und man nimmt ihr ihre Naivität sofort ab. Der Stil ist locker und hat einen neugierigen Unterton, was das Ganze sehr authentisch macht. Generell vergingen die Seiten wie im Flug und richtige Längen kamen nicht auf. Charaktere: Ella war schon sehr süß, aber es hat einige Zeit gedauert, bis ich mit ihr warm wurde, da ihre nachvollziehbare Naivität schon viel Einwirkung auf ihren Charakter hatte. Nach und nach wurde es aber besser und man gewinnt sie richtig lieb! Penn hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein süßer männlicher Gegenpart, ohne zu perfekt zu wirken. Er hat seine Ecken und Kanten, das Herz aber im Endeffekt auf dem richtigen Fleck. Auch seine kleine Schwester fand ich süß, aber leider hat diese mich an die Kleine aus "Beta" von Rachel Cohn erinnert. Erwähnenswert: Das Buch befasst sich im Grunde mit der Frage, was passiert, wenn man Sklaverei wieder ins Leben ruft. Auch wenn man die Betroffenen in einen goldenen Käfig sperrt. Stuck in my Head: »"Play some Schubert", he mouthed and I smiled, turning back around to face the piano. The music was soft, the sonata in B flat major. It was a beautiful choice, made even lovelier by the fact that Penn had been the one to make me think of it. I didn't even mind that Grant and the congressman kept talking as I played. They didn't even realize what they'd given us, this moment that now belonged to only Penn and me.« Kriesenreif:Das Buch hatte doch leider einige Parallelen zu "Beta" von Rachel Cohn. Die erneute Einführung der Sklaverei, auch wenn man den betroffenen verwöhnt, die Familienkonstellation, die Pool-Szenen. Das ganze schwang leider durch das ganze Buch mit. Fazit: Ein wunderschönes Cover, eine süße Protagonistin aber leider keine neue Idee. Ich hatte ein bisschen mehr erwartet, dass das Buch vielleicht eine neue Richtung einschlägt aber das war leider nicht der Fall, weshalb ich einen Stern abziehe. Die Charaktere und auch der Schreibstil konnten mich komplett überzeugen. Sicherlich eine Leseempfehlung, auch wenn das Rad nicht neu erfunden wurde. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung!

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