Kate Kae Myers Und weg bist du

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Inhaltsangabe zu „Und weg bist du“ von Kate Kae Myers

Unfassbar: Jocey (17) erhält einen Brief von ihrem Zwillingsbruder – dabei kam Jack bei einem Unfall ums Leben! Hat er seinen Tod nur vorgetäuscht? Versteckte Hinweise im Brief führen Jocey in das verlassene Haus ihrer Pflegemutter, wo die Zwillinge einst Unaussprechliches durchlebten. Und zu Noah, einem Freund von damals. Aber was haben die Schrecken der Vergangenheit mit Jacks Verschwinden zu tun? Welche Rolle spielt Noah? Und wer sind die Leute, die plötzlich hinter ihm und Jocey her sind? Spannend und mit viel Tempo, unheimlich und voller Rätsel, düster mit einem Hauch von Romantik – ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Inklusive E-Book im Format EPUB oder mobipocket!

Leider ziemlich enttäuschend

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Ein Jugendthriller mit richtigem Tempo, viel Spannung und glaubwürdig erzählt!

— marcelloD
marcelloD

Ein wirklich gelungener Debüt Roman der Autorin, der mich schnell gefesselt hat. Die Charaktere waren sympathisch und sehr authentisch. Vor

— leseratte69
leseratte69

Spannende Schnitzeljagd nach der Wahrheit

— gesil
gesil

Interessant

— Sherrylynn5811
Sherrylynn5811

Ich hatte das Buch hier auf Lovelybooks gewonnen und war sehr überrascht über das Ende doch leider hat es mich nicht ganz so mitgerrissen

— chan
chan

Fängt richtig stark an, und lässt dann ganz stark nach - aus der Luft gegriffen und zusammenhanglos. Kann ich nicht empfehlen...

— Alondria
Alondria

Ein wirklich gutes Buch, das mich gefesselt hat. Kleine Schwächen bei der Umsetzung deshalb von mir ein Sternchen Abzug, aber empfehlenswert

— Stewa
Stewa

Rasant, verwirrend und unheimlich - ein grandioses Thrillerdebüt, das mich nach mehr lechzen lässt!

— Buecherwurm2punkt0
Buecherwurm2punkt0

Starke Figuren, ein kleines bisschen Liebesgeschichte, fließendes Blut, böse Charaktere- super!

— Cadiz
Cadiz

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  • Leider ziemlich enttäuschend

    Und weg bist du
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 21:16

    "Und weg bist du" beginnt voller Spannung. Jocey kommt von der Schule zurück, ihre Pflegemutter informiert sie über einen Brief, der für sie ankam. Das Unfassbare: Der Brief stammt von Jason Dezember, einem Pseudonym, das Jack in ihrer Kindheit geschaffen hatte und das nur er, Jocey und Noah, ein Freund von damals, kennen. Sofort ist klar: Sie muss Noah finden. Möglicherweise weiß er mehr und kann ihr helfen herauszufinden, was mit Jack geschehen ist. So beginnt eine abenteuerliche Reise; eine Schnitzeljagd von Watertown, USA, nach Kanada und wieder zurück. Immer wieder finden sie neue Hinweise von Jason Dezember, die ihnen den Weg weisen. So kommen sie nicht nur an Orte, die sie für immer meiden wollten, sondern begegnen auch alten, mehr oder weniger geliebten, Bekannten ihrer Vergangenheit und erfahren Geheimnisse, die möglicherweise nie bekannt werden sollten. Die unterschiedlichen Rätsel - angefangen bei Anagrammen über eine Art Geheimschrift bis hin zu Andeutungen, die auf ganz andere Zusammenhänge verweisen - sind spannend und abwechslungsreich dargestellt und bringen nicht nur die Geschichte in der Gegenwart voran, sondern lösen auch immer wieder Rückblicke aus, die Teile der Vergangenheit beleuchten. So erfährt der Leser schrittweise, was damals in Seale House geschah. Zusätzliches Tempo erhält die Geschichte, als sich die ISI, Jacks und Noahs früherer Arbeitgeber, und ein ehemaliger ISI-Mitarbeiter einschalten, die etwas suchen, was Jack angeblich besaß. Ist dieses Etwas das Ziel des Rätsels? Was kann so wertvoll sein, dass es sich dafür sogar lohnt zu töten? Noah und Jocey dürfen keine Zeit verlieren, auch wenn sie von Zweifeln nicht verschont bleiben. Lebt Jack tatsächlich noch? Was, wenn das alles nur ein Trick ist? Was, wenn er stirbt, während sie versuchen, seine Rätsel zu lösen? Was, wenn sie sie nicht lösen können? Durch derlei Zweifel und weitere Schwächen, die oftmals aus ihrer Vergangenheit resultieren, erhalten insbesondere Jocey und Noah als Charaktere eine angenehme Tiefe, die sie zu interessanten Persönlichkeiten werden lässt. Leider gilt das nicht für die sich langsam verstärkende Beziehung zwischen den beiden Protagonisten. Während anfangs noch Zwist und Abneigung zwischen den beiden stand, soll sich binnen der Geschichte eine Romanze entwickeln, die nicht überzeugen konnte. Sie wirkt aufgesetzt und scheint kaum Tiefe zu besitzen. Ähnliches gilt für die Joceys Gedanken- und Gefühlswelt. Auch wenn sie als Charakter sehr gut dargestellt ist, erschienen die Gefühle aufgesetzt und teils konnte ich sie kaum nachvollziehen. Da die Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben wurde, erwartete ich eigentlich viele Gedanken, die Joceys Erleben und Verhalten erklären. Jedoch bestand ein Großteil der Geschichte aus Dialogen und Handlungen. Die Gedanken kamen bei weitem zu kurz. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Autorin versucht hat, zu viel Inhalt auf zu wenige Seiten zu pressen. Einerseits sollte es ein Thriller voller Spannung sein, andererseits sollte sich eine Liebesbeziehung entwickeln. Gleichzeitig sollten die Charaktere noch real erscheinen und die Umgebung sollte natürlich auch gut dargestellt werden. Und was wäre ein Buch ohne eine schlüssige Geschichte? Und der richtige Umgang mit der schweren Vergangenheit der Pflegekinder sollte auch noch gewahrt werden... Nach einem starken Beginn wurde deutlich, dass alles sehr schnell beschrieben wird. Viele Zeitsprünge und oberflächliche Dialoge und Gefühle reihten sich aneinander und verhinderten, dass ich mich richtig in die Figuren einfühlen und die Geschichte mit ihnen erleben konnte. Insbesondere das Ende war dann nochmal sehr schwach und in Teilen unrealistisch dargestellt. Auf der einen Seite bot es zwar noch einmal eine überraschende Wendung, die mir recht gut gefiel und wie es sie in "Und weg bist du" des Öfteren gibt, doch die Erklärungen waren insgesamt nur dürftig dargestellt. Richtige Begründungen blieben auch da aus, wieder wurde die Gefühls- und Gedankenwelt vernachlässigt und einige Ungereimtheiten blieben offen. FAZIT Gute Idee, die zu Anfang auf eine sehr gute Umsetzung hoffen ließ, aber dann leider schon nach kurzer Zeit schwächelte. Retten konnte sich die Geschichte letztendlich nur durch die Rätsel, die mir gut gefallen haben. Große Mängel traten in meinen Augen besonders bei den Charakteren und ihrer Beziehung zueinander auf. Alles in allem hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte auch mal in die Tiefe gegangen wäre und nicht nur oberflächlich geblieben ist. In Bezug auf Joceys Vergangenheit hat die Autorin das zwar versucht, doch abgesehen von den Rückblicken lief doch wieder alles auf immer wieder gleich scheinende Dialoge heraus, die einfach nur platt und unwirklich erschienen.

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  • Und weg bist Du

    Und weg bist du
    AKRD

    AKRD

    28. December 2015 um 13:43

    Jack und Jocelyn waren eng verbundene Zwillinge. Doch dann muss Jocey mit dem Tod ihres Brudes fertig werden, dieser starb bei einem Unfall. Umso gruseliger, dass sie wenig später einen Brief von ihm erhält. Dieser ist eindeutig von ihm verfasst worden, denn er enthält Details, die nur Jocey, Jack und der gemeinsame Freund Noah kennen... Ist Jack vielleicht gar nicht tot ? Was soll das ? Spielt jemand ein böses Spiel mit der Siebzehnjährigen ? Hinweise führen Jocey in die Vergangenheit: die Zwillinge mussten sehr unter ihrer Pflegemutter leiden – hat dieser Schrecken mit dem Verschwinden von Jack zu tun ? Ist Noah involviert ? Und mit einem Mal werden sie auch noch gejagt... „Und weg bist Du“ ist nicht nur spannend, sondern auch noch sehr temporeich und nicht nur für Jugendliche (das empfohlene Lesealter ist ja 13-16 Jahre) geeignet; auch ich hatte viel Spass beim Lesen. Der Romantikfaktor schadet auch nicht. Man rätselt immer mit, was genau passiert ist und wie es weitergeht. Das Buch hat eigentlich alles, was einen an die Seiten fesselt und von daher gibt es von mir auch die volle Punktzahl.

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  • Zwillinge

    Und weg bist du
    Trucks

    Trucks

    27. November 2015 um 09:05

    Zwillinge haben die denkbar engste Bindung zweier Menschen überhaupt sagt man. Da sind auch Jocelyn und Jack keine Ausnahme. Und das, obwohl sie unter den schwierigsten Umständen aufgewachsen sind, denn ihrer Pflegemutter waren sie ein störender Dorn im Auge und sie hat sie abscheulich behandelt. Sowas prägt Kinder natürlich... Als sie 17 sind, verunglückt Jack und stirbt. Seine Zwillingsschwester kommt nur sehr schwer damit klar und als sie einen Brief von Jack erhält, nimmt sie dies als willkommenen Anlass, zu glauben, dass er noch lebt. Sie beginnt, Nachforschungen anzustellen. Dabei holt die Vergangenheit sie wieder ein und das nicht auf positive Weise. Noah, ein alter Freund, scheint mit der ganzen Sache zu tun zu haben... Doch warum ? Das Buch löst soviele Fragen in einem aus, dass man unweigerlich weiterliest, weil man die Antworten wissen möchte und das noch möglichst schnell ~ jedenfalls ging mir das so. Man wähnt sich bei solchen Büchern oft auf der richtigen Fährte und die Kunst der Autoren besteht dann darin, den Leser auf viele falsche Fährten zu locken und so die Spannung konstant oben zu halten bzw. sogar noch zu steigern. Übermäßig spannend schafft die Autorin das hier zwar nicht, aber sie schreibt trotzdem so interessant und die Geschichte ist es auch wert, dass ich ihr vier Sterne geben möchte. Das Buch eignet sich meiner Meinung nach auch nicht nur für Jugendliche.

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  • Buchverlosung zu "Und weg bist du" von Kate Kae Myers

    Und weg bist du
    Litis

    Litis

    22. October 2015 um 15:15

    Anlässlich meines 2. Blog-Geburtstags verlose ich spannende Bücher. So auch "Und weg bist du" von Kate Kae Myers. Wenn eines der Bücher ein neues Zuhause findet, würde ich mich sehr freuen. :D Über diesen Link: http://litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de/2015/10/buchverlosung-nachtraglich-alles-gute.html kommt ihr zu meinem Blog-Post. Bitte nehmt NUR über das dortige Anmeldeformular (also nicht hier bei LB) an der Verlosung teil. Viel Glück! :)

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  • Ein fast perfekter Jugendthriller

    Und weg bist du
    marcelloD

    marcelloD

    30. September 2015 um 09:52

    "Und weg bist du" handelt von der 17-jährigen Jocey, die am Boden zerstört ist, als sie erfährt, dass ihr Bruder bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Gerade, als sie wieder beginnt sich zu fangen, erhält sie einen Brief, der nur von ihrem Zwilllingsbruder Jack sein kann. Dieser hat jahrelang für die Programmierfirma ISI gearbeitet. Kann es also sein, dass er im Zusammenhang mit dieser Firma seinen Tod vortäuschen musste? Jocey wendet sich an den besten Freund ihres Bruders, Noah. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel des Briefes zu lösen. Dabei muss sich Jocey ihrer Vergangenheit stellen und plötzlich sehen sich beide einem Verfolger ausgesetzt. Zunächst war ich etwas skeptisch. Man wurde regelrecht in die Geschichte hineingeschmissen und das Erzähltempo war mir am Anfang doch etwas zu hoch. Zudem war ich im Zweifel darüber, welchem Genre sich "Und weg bist du" am ehesten zuwendet. Jugendroman mit ein paar mystischen Elementen? Ein richtiger Thriller mit viel zu jungen Protagonisten? Letztlich hat sich Gott sei dank beides nicht bewahrheitet. "Und weg bist du" ist ein ziemlich guter Jugendthriller. Die Figuren sind sympathisch, das Erzähltempo pendelt sich auf dem richtigen Niveau ein, die Geschichte wird immer wieder von gut gesetzten Rückblenden unterbrochen und vor allem bleibt die Geschichte zu jeder Zeit realistisch. Bevor ich mich den positiven Aspekten widme, erst noch einmal eine paar negative Sache. Die Rätsel habe ich als ein ziemlich gelungenes Element betrachtet, weniger gut war aber, dass sie schnell abgehandelt wurden. Wenn man diesen Aspekt schon durch Graphiken untermauert, dann muss auch der Aufllösung etwas mehr Deatil zur Gute kommen können. Dass das keine Mitraträtsel werden sollten, das war klar, aber dennoch kann der Leser doch durch ein paar Seiten mehr Lösung finden, selber Zeit finden sich Gedanken zu machen, so kam der Prozess aber überhaupt gar nicht in den Gang. Ansonsten fand ich Spannung, Charaktere und Dimension der Geschichte für eine jugendliche Leserschaft genau gelungen. Die Liebe kommt logischerweise auch nicht zu kurz, aber auch wirklich nur so wenig, dass es zu keinem Zeitpunkt stört. Als schließlich zur Lösung der ganzen offenen Fragen angesetzt wurde, habe ich zunächst das allerschlimmste befürchtet. Da ich zuletzt bei einem Roman mit einer ähnlichen Thematik, nur für Erwachsene gedacht, bitter enttäuscht wurde, weil alles durch mytischen Quatsch erklärt wurde, hatte ich zunächst echt das Grauen. Myers hat das ganze aber sehr gelungen gelöst. Glaubwürdig und doch so einzigartig, dass man es fast schon wieder nicht glauben möchte. Dafür Daumen hoch. Insgesamt bin ich mit "Und weg bist du" also voll zufrieden. Ein paar Kleinigkeiten gibt es schon, an denen ich etwas auszusetzen habe, aber da kann man eigentlich auch drüber hinwegsehen, weil man ansonsten nicht im geringsten enttäuscht wird! Für einen spannenden Jugendthriller vergebe ich 4 Sterne!

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  • Toller Jugendthriller

    Und weg bist du
    leseratte69

    leseratte69

    21. September 2015 um 15:53

    Klappentext Unfassbar: Jocey (17) erhält einen Brief von ihrem Zwillingsbruder - dabei kam Jack bei einem Unfall ums Leben! Hat er seinen Tod nur vorgetäuscht? Versteckte Hinweise im Brief führen Jocey in das verlassene Haus ihrer Pflegemutter, wo die Zwillinge einst Unaussprechliches durchlebten. Und zu Noah, einem Freund von damals. Aber was haben die Schrecken der Vergangenheit mit Jacks Verschwinden zu tun? Welche Rolle spielt Noah? Und wer sind die Leute, die plötzlich hinter ihm und Jocey her sind? Spannend und mit viel Tempo, unheimlich und voller Rätsel, düster mit einem Hauch von Romantik - ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Über die Autorin Kate Kae Myers ist Übersetzerin für Gebärdensprache und arbeitet mit gehörlosen Schülern an einer öffentlichen Highschool. Sie leitet außerdem den Club für Kreatives Schreiben an ihrer Schule. UND WEG BIST DU ist ihr erster Roman. Meine Meinung Story Einmal begonnen, konnte ich das Buch kaum noch, oder sehr ungern, aus der Hand legen, weil es mich wirklich gefesselt hat. Die Autorin hat hier eine rasante, spannende und mit vielen Rätseln gespickte Story erschaffen. Ich konnte mich sehr gut auf die Protagonisten Jocey und Noah einlassen. Ihre Reaktionen und Handlungen sind sehr authentisch gewesen. Man erlebt als Leser das Leid mit, was die Jugendlichen alles bei ihrer Pflegemutter Hazel mitmachen mussten. Als Leser habe ich mit gelitten und habe gehofft, das Jocey Recht hat und ihr Bruder Jake wirklich noch lebt. Man konnte die Spannung förmlich spüren, als die Suche nach Jake, Jocey wieder nach Seale House führten, an den Ort des Schreckens, an dem sie Jahrelange den schrecklichen Taten ihrer Pflegemutter Hazel, ausgeliefert waren. Zudem stellt sich Suche nach Jake als weitaus gefährlicher heraus, als Jocey und Noah gedacht haben. Nicht nur sie suchen nach Jake und diese Anderen gehen dabei förmlich über Leichen. Das Ende ist dann die absolute Krönung des Romans. Ein Ende, mit dem ich niemals gerechnet hätte. Mein einziger Kritikpunkt ist am Ende der Geschichte, als die Autorin meinte, noch ein Fantasy Element einbauen zu müssen, was so überhaupt nicht zur Story gepasst hat. Schreibstil Das Buch ist in einem einfachen, leicht verständlichen Schreibstil geschrieben und wird immer aus der Sicht von Jocey geschildert. Die Autorin hat viele Rätsel im Buch eingebaut, die die Protagonisten lösen mussten, die aber auch den Leser mit rätseln ließen, was ich toll fand. Charaktere Die beiden Hauptcharaktere Jocey und Noah mochte ich wirklich sehr. Sie und ihre Handlungen waren sehr real und für den Leser gut nachvollziehbar. Ich habe förmlich mit Jocey gelitten, wenn diese wieder mit ihrer schrecklichen Vergangenheit konfrontiert wurde. Jocey ist stärker als sie geglaubt hat und mit Noahs Hilfe gelingt es ihr die Geschichte zu einem guten Ende zu führen. Mein Fazit Ein wirklich gelungener Debüt Roman der Autorin, der mich schnell gefesselt hat. Die Charaktere waren sympathisch und sehr authentisch. Vor allem das völlig unerwartete Ende hat mich wirklich positiv überrascht. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Autorin am Schluss auf das Fantasyelement hätte verzichten können, da dieses der Geschichte ein wenig an der Realität genommen hat. Ich vergebe gute vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Und weg bist du

    Und weg bist du
    allem

    allem

    14. September 2015 um 16:58

    Nicht nur der Klappentext ist interessant, sondern das ganze Buch gestaltet sich sehr spannend. Der Leser taucht in die Geschichte ein und auch wenn das Buch zunächst etwas verwirrend anfängt, da es immer wieder Fantasy ähnliche Stellen gibt, gewöhnt man sich schnell an den Schreibstil der Autorin. Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonistin Jocey, die sich dem Leser erst in einem genialen Finale vollständig erschließen. Besonders das überraschende Ende ist der Autorin sehr gut gelungen. Der Leser taucht in die Welt des Buches ein und fiebert bei den Rätseln, die Jocey von ihrem eigentlich toten Zwillingsbruder Jack aufgegeben werden. Das Auftauchen von verschiedenen Kindern aus der Vergangenheit von Joceys und Jacks Leben rundet die ganze Geschichte ab. Insgesamt zieht sich ein roter Faden durch das Buch, der den Leser fesselt und schließlich in einem super Finale endet. Ein actionreiches Buch, das ich nur weiterempfehlen kann!

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  • Fesselnd, aufregend, Wahnsinn!

    Und weg bist du
    Bokmal

    Bokmal

    02. June 2015 um 13:34

    Jocey erhält einen Brief von ihrem Zwillingsbruder Jack. Doch wie ist das möglich? Jack ist doch kürzlich bei einem Autounfall um's Leben gekommen und hat eine unverschließbare Lücke in Joceys Leben hinterlassen. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, denn sie ist sich ganz sicher, dass Jack noch am Leben ist. Nachdem sie Noah, einen alten Freund mit ins Boot holen konnte, machen sich die beiden auf den Weg, der sie zurückführt in ihre schmerzliche Kindheit und an Orte, die sie lieber vergessen hätten. Ein Weg voller Gefahr beginnt für die beiden - mit einem Ausgang, der so unvorhergesehen wie aufregend ist. Ein wundervoll, hochspannend geschriebenes Jugendbuch, das man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Danach wird man die Personen vermissen, man hat sie mögen gelernt und möchte am liebsten weiterhin an ihrem Leben teilhaben. 5 Sterne für dieses wunderbare Buch!

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  • Wo ist Jack?

    Und weg bist du
    gesil

    gesil

    13. March 2015 um 09:35

    Vor einigen Wochen hat Jocelyn – von ihren Freunden Jocey genannt – bei einem Unfall ihren Zwillingsbruder Jack verloren. Während für ihre Umgebung der Alltag weitergeht, verharrt Jocey in ihrer Trauer. Da erhält sie eines Tages einen Brief von Jason Dezember, ein Deckname, den Jack in ihrer Kindheit verwendet hat und den nur drei Personen kennen: Jack, Jocelyn selbst und Noah, ein Freund aus früherer Zeit. Jocey ist überzeut, dass Jack noch am Leben ist und gemeinsam mit Noah macht sie sich daran, das Rätsel um Jacks Verschwinden zu lösen. Dabei werden die beiden mit ihrer Zeit im Seale House konfrontiert und mit allem, was dort geschehen ist. Doch auch in der Gegenwart scheint ein Feind im Schatten zu lauern und bald weiss Jocey nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Kate Kae Myers hat mit „Und weg bist du“ einen wirklich spannenden Thriller geschrieben, in dem Jack seine Schwester Jocelyn und den gemeinsamen Freund Noah auf eine Art Schnitzeljagd schickt, wie er es schon in ihrer gemeinsamen Jugend getan hat und die mich in ihren Grundzügen an Dan Browns „Sakrileg“ erinnert hat – wenn gleich das Buch als solches ganz anders ist! Jocelyn ist eine junge Frau an der Schwelle zum Erwachsenwerden, die mit dem plötzlichen Unfalltod ihres Zwillingsbruders zurecht kommen muss. Doch durch dessen Tod bzw. den Hinweisen , die er ihr hinterlassen hat, wird sie ausserdem mit der Zeit konfrontiert, in der sie zusammen mit ihrem Bruder und anderen Kindern im Seale House gelebt und offenbar schlimmes durchgemacht hat. Was genau erfährt der Leser, der die Geschehnisse rein aus der Perspektive von Jocey erzählt bekommt, durch zahlreiche Rückblenden, die auch ein genaueres Bild davon zeichnen, wie es den Geschwistern mit ihrer Mutter ergangen ist und wie sie ins Seale House kamen. Dieser Wechsel macht einen großen Teil des Reizes des Buches aus und ließ mich als Leser selbiges kaum aus der Hand legen. Zwischendurch habe ich reichlich spekuliert, was mit Jack passiert sein könnte und wie alles zusammenhängt. Die Auflösung am Ende war dann einerseits überraschend, andererseits für mich als Vielleser aber auch nicht ganz ungewöhnlich. Ein paar Dinge blieben jedoch ungeklärt, oder zumindest denke ich, dass man sie nicht mit Jocelyns Fähigkeiten erklären kann. Alles in allem aber ein wirklich spannendes Buch!

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  • Jason Dezember

    Und weg bist du
    coffee2go

    coffee2go

    08. July 2014 um 11:32

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Die Zwillinge Jack und Jocey haben ihre Kindheit mit einer Mutter, die sich nicht um sie kümmern konnte, wechselnden Lebensgefährten der Mutter und danach ihre späte Kindheit und Jugendzeit einem Waisenhaus verbracht. Dort haben sie eine enge Freundschaft zu Noah entwickelt und die drei wurden unzertrennlich bis an den Tag, an dem das Waisenhaus aufgelöst wurde und sich die Wege der drei Freunde trennten. Jetzt ist Jocey 17 Jahre alt, ihr Bruder Jack ist gestorben, doch eines Tages erhält sie einen mysteriösen Brief und hat den Verdacht, dass ihr Bruder noch leben könnte. Daraufhin nimmt sie wieder Kontakt zu Noah auf und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Jack, die sie im Zuge einer Schnitzeljagd einige ehemalige Pflegekinder, mit denen sie ihre Zeit im Waisenhaus verbracht hatten, führt. Zusätzlich gibt es auch noch eine Sicherheitsfirma ISI für die Jack und Noah schon als Jugendliche als Programmierer gearbeitet haben und die heftet sich auch an ihre Fersen. Meine Meinung zum Buch: Das Buch „Und weg bist du“ ist sehr einfach und schnell zu lesen, da es in kurze zeitliche Episoden gegliedert ist, in einfacher Sprache geschrieben ist und alle Zusammenhänge gut erklärt werden, sodass die LeserInnen selbst weniger selbst überlegen und nachdenken müssen. Auch die Zeitsprünge in die Vergangenheit sind gut ersichtlich, da sie in kursiver Schrift gedruckt sind. Sehr gut gefallen hat mir am Buch die Aufarbeitung der Vergangenheit von Jocey. Sie begibt sich wieder zum Seale House, dem Waisenhaus in dem sie eine schlimme Zeit in ihrer Kindheit verbracht hat und setzt sich auch nochmals mit den einzelnen Personen aus ihrer Vergangenheit auseinander. Indem sich Jocey wieder intensiv mit dem Thema auseinandersetzt und verstärkt durch die Trauer um ihren toten Bruder Jack, kommen immer mehr verdrängte Erinnerungen an die Oberfläche. Auch die erneute Wiederaufnahme der Freundschaft mit Noah, mit dem ihr Bruder und sie sehr eng befreundet waren, wühlt sie sehr auf. Hier hätte die Autorin allerdings, für meinen Geschmack, noch mehr in die Tiefe gehen können und psychologische Hintergründe einbauen und mehr Einzelheiten preisgeben können, damit das Buch emotional fesselnder wird. Weniger gefallen hat mir der Schluss des Buches, hier überhäufen sich die Ereignisse und es wird auf den letzten Seiten leider etwas kitschig und unnatürlich, sodass es nicht so gut zum restlichen Teil des Buches passt, sondern das letzte Kapitel sich von den anderen inhaltlich abhebt. Die Idee mit der Schnitzeljagd habe ich gut gefunden und es hat mir Spaß gemacht, den Stationen zu folgen. Der Aspekt, dass Jocey telekinetische Fähigkeiten besitzt, hat mir persönlich nicht so gut gefallen, aber es war nicht störend. Titel und Cover: Der Titel hätte noch aussagekräftiger sein können um einen besseren Bezug zum Inhalt des Buches herstellen zu können. Das Cover ist ansprechend gestaltet und sticht mit dem frischen Grünton bestimmt ins Auge, sodass man das Buch in der Buchhandlung in die Hand nimmt. Die Bezeichnung „Thriller“ finde ich nicht ganz stimmig, hierfür war mit zu wenig „thrill“ vorhanden. Mein Fazit: Ich würde das Buch an Jugendliche und Erwachsene weiterempfehlen, die gerne ein inhaltlich einfacher konzipiertes Buch lesen möchten und Spaß haben an Beziehungsgeschichten von Jugendlichen sowie telekinetischen Fähigkeiten und ein wenig Gruselfaktor in verlassenen Kellern.

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  • Mystisch und spannend

    Und weg bist du
    Sherrylynn5811

    Sherrylynn5811

    06. July 2014 um 21:33

    Cover wirkt schon ziemlich mystisch und geheimnisvoll. Läuft zwar unter Jugendbuch, aber der Inhalt klang vielversprechend, also musste ich es lesen. Zum Inhalt: Jocey vermisst ihren Zwillingsbruder, dieser kam bei einem Unfall ums Leben und da erhält sie Post von ihm. Sie ist sich sicher, er lebt! Wieso hat er seinen Tod vortäuschen müssen und wo ist er nun?  Sie macht sich auf die Suche nach ihm und landet so auch bei Noah, der beste Freund von ihrem Bruder Jack und ihre heimliche Liebe. Dieser zweifelt erst an, das Jack noch leben soll, doch da finden sie weitere Hinweise und Rätsel. Die Schnitzeljagd beginnt und dabei treffen sie nicht nur Menschen aus ihrer Vergangenheit, sondern werden auch gejagt. Werden sie die Rätsel lösen und Jack finden? Und ist Noah ehrlich zu ihr?  Ohne nun was zu verraten zu wollen, das Buch hat einen gewisse Spannung, manchmal ist auch es direkt mystisch. Die Rätsel waren interessant und auch manche Handlungsstränge hatten es in sich. Das Ende war auch nicht unbedingt absehbar. Wobei ich da sagen muss, das eben das Ende mehr ausgereizt gehört hätte, es endet ziemlich abrupt, was ich wirklich schade fand. Ansonsten war der Schreibstil flüssig und ich fühlte mich gut unterhalten.

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  • Und weg bist du ...

    Und weg bist du
    Brine

    Brine

    01. July 2014 um 22:15

    Allgemeine Informationen: • Taschenbuch: 400 Seiten • Autor: Kate Kae Myers • Verlag: Carlsen (25. Oktober 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-13: 978-3551311832 • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre Inhalt: Jocelyn und Jack sind Zwillinge. Nach einer schweren Kindheit leben die beiden nun in einer neuen Pflegefamilie in derer sie sich zum ersten Mal wirklich wohl fühlen. Sie haben Freunde und Jack arbeite seit neuestem als Programmierer bei der großen, bekannten Firma ISI. Doch dann stirbt Jack bei einem Autounfall und Jocelyn ist alleine. Drei Wochen nach dem Tod ihres Bruders erhält Jocelyn dann plötzlich einen Brief – von Jack. Eigentlich ist der Brief von Jason Dezember. Doch dies ist der Codename den Jack als Kind immer benutzt hat als er und Jocelyn noch bei einer grausamen Pflegemutter mit vielen anderen Pflegekindern gelebt hat. Jocelyn ist sich zu hundert Prozent sicher ist, dass auch jetzt nur Jack diesen Namen benutzt haben kann. In ihr keimt die Hoffnung, dass ihr Bruder doch noch lebt und sein Tod nur fingiert wurde. Jocelyn entschließt sich direkt dazu ihren Bruder zu suchen und kehrt zurück zu Orten, die sie eigentlich bereits seit Jahren hinter sich gelassen hat. Ihre Vergangenheit holt sie jedoch sehr schnell wieder ein und die Erinnerungen an ihre Kindheit und die Gefühle die mit den Erinnerungen ein heimkehren drohen sie zu übermannen. Nur mit Hilfe von Noah, dem einzigen Freund außer ihrem Bruder, den sie in Kindheitstagen trauen konnte, kann sie die schwierigen Rätsel, die ihr Bruder ihr scheinbar auferlegt hat nach und nach lösen und kommt somit der Antwort auf das Verschwinden ihres Bruders immer ein Stück näher. Vor Jocelyn und Noah liegt ein Weg voller offener Fragen, Verunsicherungen, Gefahren und der ständig auftauchenden Frage, wem kam ich wirklich vertrauen… Meine Meinung: Zunächst hatte ich durchaus Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzufinden. Die Geschichte hat mich nicht direkt in ihren Bann gezogen. Man wird direkt in das Geschehen hinein geworfen. In vielen anderen Büchern stört mich dieses „hineinwerfen“ gar nicht, hier hatte ich jedoch mehrfach das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden und mir fehlte einfach der Durchblick. Auch der Schreibstil überzeugte mich zu Beginn nicht völlig. Er erschien mir zu einfach und flach gehalten und führte nicht unbedingt dazu, dass ich unbedingt weiter lesen musste. Dies besserte sich jedoch je mehr Seiten ich hinter mir ließ. Nachdem man die Protagonisten ein bisschen näher kennen gelernt hat und auch Sympathien entwickeln konnte, fiel es mir leichter mich in der Geschichte zu Recht zu finden. Die Schnitzeljagd die Jack scheinbar mit Jocey und Noah veranstaltet, wird spannend und kurios zugleich dargestellt. Man rätselt als Leser genauso mit wie die Beiden es tun. Die Jagd nach der Antwort auf die Frage was mit Jack passiert sein könnte erhält die Spannung aufrecht. Je näher man der großen Lösung des Gesamträtsels jedoch kommt, desto verwirrender und absonderlicher wird die Geschichte. Das Ende, auch wenn es völlig überraschend und unerwartet ist, lässt zumindest mich jedoch ein wenig enttäuscht zurück, da die Auflösung zwar nachvollziehbar erklärt, aber meiner Ansicht der Erzählung um Jack nicht gerecht wird. Nach dieser extrem ausgetüftelten und detailliert aufgebauten Reise, die Noah und Jocey hinter sich gebracht haben, hätte ich mir ehrlich gesagt ein viel spektakuläreres und vor allem düsteres Ende gewünscht. Man kann auf keinen Fall behaupten, dass das Ende nicht unvorhersehbar wäre, aber mir war es ehrlich gesagt doch zu weit her geholt. Obwohl ich ein großer Fan von Fantasy Büchern bin, fand ich den Touch an Fantasy in diesem Buch ehrlich gesagt ein wenig unnötig. Meines Erachtens wird dieser eingelegte Weg zu wenig beleuchtet und erklärt, als das das Übernatürliche Sinn ergeben würde. Die Handlung an sich spielt in der realen Welt und die Verschwörungstheorien die Jocey und Noah um Jacks Verschwinden spinnen, sind alle eher rationaler Natur. Die wenigen Momente, in denen auf einmal etwas Übersinnliches geschieht passen meiner Meinung nach nicht zur Handlung und verwirren den Leser nur. Unabhängig davon, dass die Frage woher diese Kräfte wirklich kommen und wie sie entstehen nicht geklärt wird. Die Autorin hätte meiner Ansicht nach auf diesen Genreteil verzichten können. Es hätte dem Buch auf jeden Fall nicht geschadet. Positiv hervorheben sollte man jedoch die männliche Hauptperson Noah und auch die Beziehung die sich zwischen Jocey und Noah entwickelt hat. Die Momente zwischen den beiden werden sehr intensiv und emotional dargestellt. Auch Joceys Erinnerungen an ihre Kindheit und das Leben in Seale House werden sehr ergreifend beschrieben. Die Augenblicke, in denen das Verhältnis zwischen Jocey und Noah oder auch zwischen Jocey, Jack und Noah näher beleuchtet wird, haben mich daher besonders angesprochen. Dadurch wurde auch der Unmut über die irrationalen Dinge wieder ausgeglichen. Resümierend lässt sich sagen, dass mir das Buch an sich trotz der kleinen Schwächen recht gut gefallen hat. Sobald man in die Geschichte reingefunden hat, liest sich die Handlung flüssig und man fiebert auch mit dem Figuren mit. Das Ende lässt mich zwar ein wenig enttäuscht und unzufrieden zurück, dies ist meiner Ansicht nach jedoch Geschmackssache. Einem anderem mag der Abschluss passender vorkommen. Die Geschichte an sich ist jedoch durchaus lesenswert. Der Sprachstil, welcher zu Beginn durchaus noch ausbaufähig ist, entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und man kann erahnen, dass in der Autorin noch wesentlich mehr steckt und lässt auf weitere Werke hoffen… 

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  • K.K. Myers: Und weg bist du

    Und weg bist du
    Alondria

    Alondria

    03. May 2014 um 13:15

    Inhalt Jack und Jocelyn sind Zwillinge und wachsen bei einer Pflegemutter in Seal House auf. Dort ergeht es ihnen nicht gut, da Hazel die Kinder nur aufnimmt, um Geld zu bekommen. Die beiden freunden sich mit Noah, einem anderen Pflegekind an. In einer Nacht kommt es zu einem Vorfall, nach dem Jocey und Jack fliehen. Was genau hier geschah erfährt man erst sehr spät im Verlauf der Geschichte. Jahre später, die beiden sind mittlerweile 17, kommt Jack bei einem Autounfall ums Leben. Jocey kommt fast um vor Trauer, doch dann erhält sie einen Brief von ihrem totgeglaubten Bruder - offenbar lebt er noch und steckt in Schwierigkeiten. Eine rätselhafte Suche nach Jack beginnt, die Jocey zu Noah führt, den sie seit dem Vorfall nicht mehr gesehen hatte. Zuerst glaubt er ihr nicht, doch dann werden die Ereignisse immer bedrohlicher und er hilft bei der Suche. Jack führt sie von Rätsel zu Rätsel und bald weiß Jocey nicht mehr was real ist und was nicht, wer Freund ist und wer Feind.   Meine Meinung Was war denn das bitte schön?! Ich war voller Erwartung auf einen spannenden Thriller und dann kommt plötzlich eine völlig aus der Luft gegriffene und unrealistische Story. Zuerst baut die Autorin eine Story auf, die vielversprechend klingt, allerdings wird es dann ab dem Zusammentreffen mit Noah total langweilig und zum Ende hin absolut nicht mehr nachvollziehbar. Der Leser wird von Rätsel zu Rätsel geführt und es geschehen "magische" Dinge, die in einem guten Thriller nichts zu suchen haben. Ich bin absolut enttäuscht.

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  • Jason Dezember

    Und weg bist du
    Litis

    Litis

    Zum Inhalt:  Jocelyn erhält von ihrem tot geglaubten Bruder Jack eine Nachricht mit seinem Pseudonym "Jason Dezember". Sie sucht Hilfe bei ihrem gemeinsamen alten Freund Noah, denn sie glaubt, dass Jack noch lebt. Nur sie 3 kennen nämlich seinen geheimen Namen.  Gemeinsam folgen sie der Fährte von Rätseln, die Jack ihnen stellt. Dabei werden sie verfolgt und entgehen nicht nur 1x einem Anschlag. Sie müssen erkennen, dass das, was Jack ihnen mitteilen will von größerer Bedeutung ist, als anfangs geglaubt.  Als sie der Lösung gefährlich nah sind, ist es schon fast zu spät.  Meine Meinung:  Das Cover zeigt eine Person hinter dem Fenster eines Hauses. Es liegt nahe, dass es das alte Waisenhaus "Seal House" ist, in dem Jocely, Jack und Noah aufgewachsen sind. Die Gestalt hinter dem Fenster könnte Jack darstellen.  Ich finde das Cover ansprechend. Es wirkt unheimlich und durch die leicht verschwommene Darstellung macht es den Eindruck, dass alles unwirklich ist.  "Und weg bist du" ist Frau Myers Erstlings-Werk und ich finde, es ist ihr gut gelungen. Kate Kae Myers hat eine angenehme Schreibweise, der man gut folgen kann.  Auch die Charaktere Noah und Jocelyn finde ich gut ausgearbeitet. Sie sind beide in ihrer Art starke Persönlichkeiten und sympathisch. Dass sie sich nach ihrer Zeit im Waisenhaus im Leben durchgeschlagen haben, macht sie menschlich und liebenswert.  Die Story finde ich sehr gelungen - sie ist mitreißend und nimmt einem stellenweise den Atem. Frau Myers hat außerdem die Rätsel von Jack nicht nur einfach erwähnt, sondern hat sie mit in das Buch eingebaut, so dass der Leser selbst miträtseln kann. Das finde ich sehr einfallsreich.  Die Enthüllung zum Ende des Buches kam für mich mehr als überraschend. Die Wendung, die Frau Myers hier eingebaut hat, ist super gelungen.  Neben der großen Aufklärung gab es noch einen weiteren Punkt, der außerdem zum Vorschein trat und zur Lösung einiger kleinerer Gegebenheiten beigetragen hat. Hier möchte ich allerdings nicht zu viel verraten und lediglich sagen, dass Frau Myers diesen zusätzlichen Umstand auch getrost hätte weglassen können. Der Umstand gab dem Buch zwar einen gewissen Grusel, aber die Aufklärung dessen fand ich etwas überzogen. Es passte irgendwie nicht. Daher kann ich nicht die vollen 10 Punkte geben.  Die Rückblenden zu der Zeit in Seal House fand ich sehr gelungen. Sie erklärten die Gegenwart und gaben Rückschlüsse auf die Entwicklung der 3 Waisenkinder.  Ich hoffe, dass dieser Roman nicht Frau Myers Letzter war, denn ich möchte gern wieder etwas von ihr lesen.  Fazit:  Ein gelungenes Debüt der Autorin Kate Kae Myers mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, eingebauten Rätseln und einem überraschenden und dennoch schlüssigen Ende. Absolut empfehlenswert!

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    • 2
  • Nett, aber oberflächlich

    Und weg bist du
    trollchen

    trollchen

    26. February 2014 um 16:53

    Und weg bist du Erschienen ist das Buch bei Carlsen (25. Oktober 2013) und hat 400 Seiten. Kurzinhalt: Unfassbar: Jocey (17) erhält einen Brief von ihrem Zwillingsbruder – dabei kam Jack bei einem Unfall ums Leben! Hat er seinen Tod nur vorgetäuscht? Versteckte Hinweise im Brief führen Jocey in das verlassene Haus ihrer Pflegemutter, wo die Zwillinge einst Unaussprechliches durchlebten. Und zu Noah, einem Freund von damals. Aber was haben die Schrecken der Vergangenheit mit Jacks Verschwinden zu tun? Welche Rolle spielt Noah? Und wer sind die Leute, die plötzlich hinter ihm und Jocey her sind? Spannend und mit viel Tempo, unheimlich und voller Rätsel, düster mit einem Hauch von Romantik – ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Meine Meinung: Die Rückblenden von den beiden Zwillingen sind sehr präsent, aber ich wußte nie, ob es von Jocey nur Erinnerungen waren oder Tagträume und wenn, was sie bezwecken wollten. Sicherlich waren die Kindertage sehr traurig, aber daran läßt sich ja nichts ändern. Die Suche ist an sich sehr spannend, aber die Sachen ( Erinnerungen) lassen dies alles ein wenig entgleisen und undurchsichtig erscheinen. Der Schreibstil war sehr gelungen, leider bleiben die Protagonisten sehr unbeschrieben, es wird kaum etwas über sie erzählt. Der Leser wird auf der Suche durch die Rätsel sehr schön integriert, was man auch nachvollziehen kann, dies ist auch fesselnd. Das Ende war nicht überraschend, aber ließ doch einige Fragen beim Leser noch offen. Mein Fazit: Der Gedanke, dass das Buch sehr verwirrend ist, hat mich auch nach dem Schluss immer noch bestätigt. Ich weiß immer noch nicht, was mir das Buch sagen wollte? Und ich weiß auch nicht, warum ich es so verwirrend fand, ich kann mich da nicht genau festlegen! Für mich leider nur 4 von 5 Sternen.

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