Wir zwei in fremden Galaxien

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Inhaltsangabe zu „Wir zwei in fremden Galaxien“ von Kate Ling

"Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben." Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?

Interessantes Setting mit etwas zu viel Lovestory. Da geht noch was.

— Suska
Suska

So viel Potential weggeworfen. Wie schade :(

— Sternenlicht_
Sternenlicht_

Ein gutes Buch für ein junges Publikum.

— Bücherherz
Bücherherz

Interessante Lovestory im All

— katze267
katze267

Spannende Geschichte mit einem dramatischen Ende.

— federmaedchensfederland
federmaedchensfederland

Leider lag der Fokus zu sehr auf der Liebesgeschichte, sodass die Handlung hinter der Ventura in den Hintergrund rückte.

— Carameli
Carameli

Hat mich leider enttäuscht, da der Fokus zu sehr auf der Liebesgeschichte lag und einfach zu wenig passiert ist.

— MsChili
MsChili

Interessanter Auftakt einer Reihe. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

— lucia93
lucia93

ich hab es als hörbuch gehört: Wer eine Jugendliebesgeschichte sucht, die die klassischen Merkmale aufweist, wird dieses Buch lieben.

— nickypaula
nickypaula

Ein grandioser Auftakt der Ventura-Saga, der mich völlig mitgerissen und fasziniert hat.

— Areti
Areti

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  • Tolle Dystopie mit etwas zu starkem Fokus auf der Liebesstory

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Humpi

    Humpi

    09. March 2017 um 11:45

    Inhalt:Das Raumschiff „Ventura“ ist  nun schon seit vielen Jahren mit seiner Besatzung auf dem Weg zum Ursprung eines geheimnisvollen Signals aus dem Weltall. Bereits seit 84 Jahren ist man unterwegs, das bedeutet, dass – bis auf eine Ausnahme, Serens Großmutter – alle Menschen auf der „Ventura“ im All geboren wurden und nie jemand mit seinen Füßen einen Planeten betreten hat. Um die Fortpflanzung auf dieser Mission möglichst konstant und optimal zu halten, bekommt jeder Jugendliche nach seinem Schulabschluss einen Partner zugeteilt, mit dem man sich fortpflanzt und den Rest seines Lebens verbringt. Bei der 17-jährigen Seren fällt diese Auswahl ausgerechnet auf Ezra, den arrogant wirkenden Sohn der Kommandantin des Raumschiffs. Ein Leben mit diesem Ekel kann sich die Protagonistin absolut nicht vorstellen! Als dann auch noch der etwas ältere Domingo in ihr Leben tritt, steht das All Kopf und Seren verliebt sich Hals über Kopf in einen Mann, den sie nicht lieben darf! Werden die beiden trotzdem einen Weg finden, sich zu lieben? Oder ist diese verbotene Liebe bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt?Meine Meinung:Band 1 der Ventura-Saga hat mir sehr gut gefallen! Das Buch konnte mich vor allem sprachlich und aufgrund der interessanten dystopischen Hintergrundstory begeistern! Leider wurde die Liebesgeschichte rund um Seren und Dom jedoch an vielen Stellen zu sehr in den Vordergrund gedrängt, was ich etwas schade fand. Es wäre super gewesen, wenn die dystopischen bzw. Science Fiction-Elemente etwas mehr Raum erhalten hätten, da dies meiner Meinung nach das spannendste an der ganzen Handlung war! Ich hätte beispielsweise sehr gerne mehr über das mysteriöse Signal erfahren, dem die Ventura nun schon seit vielen Jahren folgt. Die Charaktere von „Wir zwei in fremden Galaxien“ fand ich interessant, vor allem, da sie sich im Laufe der Handlung auch weiterentwickelt haben! Der zunächst äußerst ätzend wirkende Ezra konnte mich beispielsweise letztendlich doch noch für sich gewinnen. Teilweise fand ich das Verhalten von Seren jedoch etwas zu naiv und unüberlegt – würde man seine Liebsten wirklich so in Gefahr bringen, nur um sich gegen das System aufzulehnen und für die Liebe einzustehen? Ich weiß es nicht, fand die Protagonistin jedoch an manche Stellen etwas zu bockig und aufmüpfig... Dennoch hat die Autorin sich sehr gut darauf verstanden, die Gefühle der einzelnen Personen sowie die Ausweglosigkeit ihrer Situation sprachlich deutlich zu machen! Ich konnte an vielen Stellen der Handlung sehr gut mitfiebern und mich in die Lage der Figuren hineinversetzen!Fazit:Insgesamt ein toller Auftakt einer dystopischen Reihe, der vor allem durch die interessante Hintergrundstory und die sprachliche Gestaltung punkten kann! Ich bin schon sehr gespannt, wie die Handlung weitergeht und kann das Buch allen wärmstens ans Herz legen, die Dystopien mögen und über eine hin und wieder etwas zu ausgedehnte Liebesgeschichte hinweg sehen können! 

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  • Hat mir nicht so gut gefallen.

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Sternenlicht_

    Sternenlicht_

    05. March 2017 um 23:53

    Titel: Wir zwei in fremden GalaxienAutorin: Kate LingErscheinungsdatum Erstausgabe : 16.02.2017Aktuelle Ausgabe : 16.02.2017Verlag : Bastei LübbeFester Einband 336 SeitenSprache: DeutschDas Buch ist der Auftakt zur Jugendbuch-SciFi-Reihe "Ventura-Saga".Inhalt:Das Raumschiff Ventura ist schon sehr sehr lange unterwegs. Diejenigen, die auf dem Schiff leben, müssen sich strengen Regeln unterwerfen. So wird z.B. die Fortpflanzung bzw. die Auswahl des Lebenspartners fremdbestimmt. Seren, ein junges Mädchen von 17 Jahren, fühlt sich nicht wohl in der Umgebung und Gesellschaft des Raumschiffes. Sie liebt Dom, doch ein anderer ist bereits für sie als Lebenspartner bestimmt worden...Meinung:Nein! Ich finde es wirklich sehr schade um das Potential, das hier vergeudet wurde. Die Geschichte beginnt mit einer spannenden Ausgangslage. Auf dem Raumschiff Ventura herrschen sehr harte Regeln, die Stimmung ist depressiv, alles verläuft nach strengen Richtlinien. Der Autorin gelingt es, die triste und erdrückende Stimmung gut wiederzugeben. Doch dann wird der Fokus auf die Liebenden gesetzt. Von da an (und zwar schon im ersten Drittel des Buches) steht eine 0815-Liebesgeschichte (sogar mit Liebesdreieick! _augenroll_ ) im Vordergrund, die meines Erachtens leider sehr uninteressant war. Hätte die Autorin ein wenig mehr zum Schiff und die Handlung ein wenig anders konzeptioniert, wäre das Buch höchstwahrscheinlich mein kleines Highlight geworden.Auch mit den Protagonisten der Geschichte bin ich nicht warm geworden. Seren, die weibliche Hauptperson, hat mich einfach nur genervt mit ihrer Verliebtheit. Ich kann auch ihre Handlungsweise kaum verstehen. Beispielsweise fühlt sie sich so gut wie sofort zu Dom hingezogen, obwohl sie anfangs die Skeptische und Rebellische war. Innerhalb kurzer Zeit waren sie für einander das Ein-und-Alles auf der Welt. Diese Liebesgeschichte habe ich der Autorin nicht abnehmen können.Sprachlich war das Buch in Ordnung. Das Cover ist sehr hübsch und positiv hat mir eigentlich nur neben des Covers die Ausgangsidee gut gefallen, die leider verhunzt wurde...Fazit:Sehr vielversprechendes Konzept - enttäuschende Umsetzung. Insgesamt 2.5 Sterne für das Buch.

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    • 2
  • Ein gutes Buch für ein junges Publikum.

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Bücherherz

    Bücherherz

    05. March 2017 um 18:39

    Das Buch "Wir zwei in fremden Galaxien" von Kate Ling wurde mir im Rahmen einer Testlesephase vom Verlag Bastei-Lübbe zur Verfügung gestellt. Am Anfang konnte ich das Manuskript nicht mehr aus der Hand legen. Ein sehr flüssiger und spannender Erzählstil trägt einen schnell durch diese Geschichte. Die Protagonisten Seren und Dom finde ich sympathisch und es war sehr spannend, die Höhe und Tiefen im Laufe der Erzählung mit zu erleben. Am Anfang des Buches hatte ich noch den Eindruck, dass es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um eine Bewegung von Menschen geht, die ein System hinterfragen und sich für die eigene Freiheit starkmachen. Seren ist das Sinnbild dafür. Sie hinterfragt das „System“ und möchte selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen will. Ein vorgeschriebenes Leben in Hinblick auf Liebe, Glaube und Handeln – eine schreckliche Vorstellung. Leider verliert sich die  Erzählung in der Liebesgeschichte von Seren und Dom und lässt die anderen Figuren ziemlich blass wirken. Mich hätten auch die Gefühle und Emotionen der anderen Figuren sehr interessiert - ein Wechsel der Erzählperspektive wäre hier sicherlich sehr interessant gewesen. Des Weiteren hätte ich mir gewünscht, dass man innerhalb des Abschnittes mehr über die Lebensweise auf dem Schiff, die eigentliche Mission und die politischen Einstellungen der einzelnen Figuren erfährt. Der erste Teil endet nicht mit einem schrecklichen Cliffhanger, wie ich es eigentlich erwartet hätte, aber dieses Ende ist doch ein guter Abschluss und man bleibt nicht - wie häufig bei anderen Büchern - etwas wütend zurück, weil das Ende einen förmlich aus der Handlung reist. Das Buch "Wir zwei in fremden Galaxien" von Kate Ling ist für „junge Erwachsene“ geschrieben, demgemäß finde ich die Herangehensweise innerhalb der thematischen Ansätze und deren Verknüpfung mit einer Liebesgeschichte durchaus nachvollziehbar. Es ist die Sicht eines jungen Mädchens und deshalb ist die Geschichte auch in dieser Art aufgebaut. Natürlich geht Seren mit der Situation anders um, und wirkt demgemäß manchmal auch emotional komplett überfordert. Fazit Ich glaube, dass dieses Buch sehr gut bei einem jungen Publikum ankommen wird, da sie sich vielleicht besser mit der Protagonistin identifizieren können.

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  • Interessante Lovestory im All

    Wir zwei in fremden Galaxien
    katze267

    katze267

    05. March 2017 um 12:47

    Die siebzehnjährige Seren lebt auf derVentura ,einem Gegerationenraumschiff mit knapp 2000 Menschen an Bord, das auf der 350 Jahr dauernden Reise zum Planeten Epsilon Eridani ist. Sie folgen damit einem unentschlüsselten Signal, das von dort die Erde erreichte, in der Hoffnung, dort auf intelligentes Leben zu treffen.Schon über 80 Jahre ist das Raumschiff unterwegs und es wird noch gut 260 Jahre dauern, bis es sein Ziel erreicht. Die jetzigen Bewohner haben also nie die Erde gesehen und werden auch das Ziel nie betreten , sie sind Zeit ihres Lebens auf die Ventura beschränkt. In der Enge des Schiffs herrschen strenge Regeln. Mit 17,am Ende der Schulzeit, bekommt jeder einen genetisch gut passenden Lebenspartner zugewiesen, der weibliche Part trägt dann die künstlich gezeugten Kinder aus. Auch der Beruf wird zugewiesen. Kreativität ist verboten, um die Erdkultur unverfälscht zu bewahren sind keine Neuschaffungen von Büchern ,Filmen oder Musik erlaubt. Schon vor Ende ihrer Schulzeit hat Seren gegen diese strikten Regeln rebelliert, verfiel in depressive Stimmungen. Mühsam fand sie ein labiles Gleichgewicht wieder. Doch nun passiert etwas, was streng verboten ist. Seren verliebt sich in Domingo Suarez, obwohl ihr mit Ezra, dem Sohn der Kommandantin, ein anderer Lebenspartner zugewiesen wurde. Auch Domingo erwidert ihre Gefühle, obwohl auch er schon eine Lebenspartnerin hat. Diese Liebe wird nicht geduldet und streng geahndet. Da bietet sich dem Paar ein allerdings lebensgefährlicher Ausweg. Werden sie alles riskieren oder sich fügen? Auch wenn die Umgebung mit dem Raumschiff Ventura recht ungewöhnlich ist , so liegt der Schwerpunkt der Handlung auf der Liebesgeschichte. Leider konnte ich Seren nicht so recht sympathisch finden, sie ist sehr sprunghaft, unausgeglichen und oft gefährdet sie mit ihrer Impulsivität nicht nur sich sondern auch andere. Das Szenario des Raumschiffs, die Konflikte durch die strengen Regeln und überhaupt das Leben an Bord fand ich allerdings sehr reizvoll. Der Erzählstil ist flüssig und angenehm zu lesen, es sind auch reichlich Spannungselemente vorhanden, so dass mich der Roman trotz der nicht übermäßig vorhandenen Sympathie zur Hauptperson mitreißen und begeistern konnte. Ich bin gespannt auf den 2. Teil der Ventura- Saga.

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  • Tragische Liebende im All

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Gluecksklee

    Gluecksklee

    03. March 2017 um 20:54

    "Wir zwei in fremden Galaxien: Ventura-Saga Band 1“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, der erste Band einer Reihe rund um die Besatzung des Raumschiffes Ventura, das auf einer interstellaren Erkundungsmission durch den Weltraum unterwegs ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht dabei die 17-Jährige Seren und ihr direktes Umfeld. Seren wurde auf der Ventura geboren, hat die Erde, ihren Heimatplaneten, also nie gesehen. Das Ziel der Ventura ist es, ein aus sehr weiter Entfernung empfangenes Signal zu erreichen bzw. dessen Ursprung zu ergründen. Da die Reise zu diesem Signal und die Rückkehr zur Erde die Lebensdauer mehrerer Generationen übersteigt, ist die Ventura darauf ausgelegt, dass die künftigen Besatzungsmitglieder an Bord geboren und ausgebildet werden. Alles unterliegt strengen Regeln – und dann verliebt sich Seren in einen Jungen, der, nach diesen strengen Regeln, nicht für sie bestimmt ist.   Meine Meinung: Zuerst einmal hatte mich der Klappentext und die Leseprobe zu „Wir zwei in fremden Galaxien“ extrem neugierig gemacht. Ich wollte mehr erfahren über die Hintergründe der Mission der Ventura und darüber, wie die Besatzung damit zurechtkommt, dass ihre Existenz eigentlich nur dem Sinn und Zweck dient, dass eine der nachfolgenden Generationen den Ursprung dieses empfangenen Signals erreichen wird. Was ich gut fand: Die Sorgen und Ängste, Probleme und auch politischen Ränkespiele, die es auch oder insbesondere an Bord eines Raumschiffes auf wichtiger Mission gibt, wurden gut dargestellt. Man konnte sehr gut nachvollziehen, warum Seren so sehr mit ihrem nicht selbst gewählten Einsatz für die Mission der Ventura hadert. Das geplante und strukturierte Vorgehen in jeder denkbaren Lebenssituation auf der Ventura wünscht sich wohl niemand. In einem durch und durch geplanten Umfeld ist einfaches „sich verlieben“ eine Katastrophe. Und dementsprechend dramatisch entwickelt sich die Geschichte auch. Die Autorin findet dabei die passende Sprache für Seren, aus deren Perspektive die Handlung auch durchgehend erzählt wird. Was ich nicht so gut fand: Leider stehen ab einem gewissen Punkt hauptsächlich Seren und ihre Gefühlswelt im Fokus der Handlung. Ein wenig zu sehr, wie ich persönlich fand. Gesamturteil: Allerdings schafft Kate Ling es, durch Andeutungen, Anspielungen und offen gebliebene Fragen, dass der Spannungsbogen gegen Ende des Romans nochmals an Fahrt aufnimmt und ich mich definitiv auf den zweiten Band der Saga freue. Dom und Seren sind sicherlich nicht perfekt, aber dadurch sind sie für mich mehrdimensional geworden. Die Handlung auf einem Raumschiff auf wichtiger Mission war interessant, die Strukturen an Bord der Ventura detailliert aufgearbeitet, aber so präsentiert, dass man mit der fortschreitenden Handlung einen Eindruck darüber gewonnen hat, ohne dass man das Gefühl hatte, die Autorin versucht, die Welt, in der Seren lebt, erst einmal zu erklären. Das alles fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild. In einer Gesamtbeurteilung komme ich daher zu 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • Das gewisse Etwas fehlte

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Carameli

    Carameli

    02. March 2017 um 20:58

    Inhalt:Seren lebt seit ihrer Geburt auf dem Raumschiff Ventura und wird es auch bis zu ihrem Tod tun. Die Ventura befindet sich auf einer siebenhundertjährigen Reise und es wird das Einzige sein, dass die Bewohner jemals sehen werden. In trister Umgebung wird ihnen ihr Lebenspartner, ihre Berufung und jeder Schritt vorgeschrieben. Am Tag von Serens Abschlussfeier erfährt sie ihren Lebenspartner und ihre Berufung. Doch Seren verliebt sich in Domingo und beide wissen, dass sie damit gegen die Regeln verstoßen. Als sich eine Möglichkeit ergibt zu flüchten, müssen sie sich entscheiden. Meinung:Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass einem der Einstieg leicht gelingt und man nur so über die Seiten fliegt. Das Cover ist einfach nur traumhaft und gemeinsam mit dem spannenden Klappentext war die Vorfreude auf das Buch groß.  Die Grundidee der Ventura finde ich großartig. Ein Leben auf einem Raumschiff, auf dem man geboren und auch sterben wird, bei dem jeder Schritt und jede Entscheidung perfekt vorgeplant sind und bei dem es jede Menge Verbote und Vorschriften gibt. Eigentlich der perfekt Grundstein für eine Rebellion, jede Menge Action und viel SciFi. Doch schon während der ersten Kapitel wird klar, dass die Liebesgeschichte zwischen Dom und Seren sehr viel Platz einnimmt. Im Laufe des Buches erfährt man immer weniger über die Ventura, die Mission oder über die Personen. Immer wieder steht die Romanze der beiden im Vordergrund und diese wird von Kapitel zu Kapitel immer kitschiger. Während dem Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl das Etwas fehlt. Die Geschichte und die Handlung rund um die Ventura wurde meist nur sehr oberflächlich behandelt und lief eher neben der Romanze mit. Einige Seiten mehr hätten nicht geschadet, um mehr über die Ventura und die Mission zu erfahren und mehr SciFi Elemente einzubauen. Seren ist von Anfang an eine sehr schwierige und depressive Persönlichkeit. Mit ihren Stimmungsschwankungen und unüberlegten Handlungen bringt sie sich und andere auf dem Schiff immer wieder in Gefahr. Sie denkt meist nur an ihre Bedürfnisse und an ihre Unzufriedenheit. Sie stößt mit ihren egoistischen und naiven Handlungen Freunde und Familie vor den Kopf. Im Laufe der Geschichte wird mir Seren immer unsympathischer und entwickelt sich zu einer nervigen Protagonistin. Generell konnte ich während des Lesens zu keinem Charakter einen Bezug aufbauen. Die Personen werden oft sehr oberflächlich und schwammig beschrieben, sodass ich nie das Gefühl hatte, ich würde die Person verstehen und kennen. Besonders Dom blieb für mich bis zum Schluss ein unergründlicher Protagonist, der es mir schwer machte, mit ihm mitzufühlen und Sympathie für ihn zu empfinden. Fazit:Die Romanze war für mich zu präsent, zu kitschig und zu teenagerhaft. Ich hätte mir sehr viel mehr SciFi und mehr über die Hintergründe der Ventura, der Mission und auch über die anderen Mitglieder der Ventura gewünscht. Der Schluss lässt jedoch noch sehr viele Fragen offen und da es sich um eine Trilogie handelt wünsche ich mir für die weiteren Bücher, dass die Liebesgeschichte in den Hintergrund tritt und man endlich mehr über die Ventura erfährt.

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  • Hat meine Erwartungen nicht erfüllen können

    Wir zwei in fremden Galaxien
    MsChili

    MsChili

    02. March 2017 um 14:46

    „Wir zwei in fremden Galaxien“ von Kate Ling ist der erste Teil der Ventura-Saga und handelt von dem Raumschiff Ventura. Ein Raumschiff, das ca. 700 Jahre im All unterwegs ist und demnach nie die echte Erde oder sonstige Planeten zu Gesicht bekommt. So hat also auch die 17-jährige Seren noch nichts anderes als das Raumschiff gesehen. Und sie wird auch nie etwas anderes sehen. Dann kommt auch noch dazu, dass sie kein Mitspracherecht hat, denn ihre Berufung und auch ihr Lebenspartner werden ihr zugewiesen. Doch Seren kann das nicht akzeptieren. Denn sie ist verliebt, in Domingo. Doch auch Domingo hat schon eine Partnerin. Kann diese Liebe überleben?   An dieses Buch hatte ich hohe Erwartungen gestellt. Doch leider bin ich ein wenig enttäuscht worden. Man startet direkt in die Geschichte und es lässt sich auch wirklich sehr angenehm und flüssig lesen. Anfangs dachte ich noch man erfährt im Laufe des Buches mehr über die Mission, auf der sich das Raumschiff und die ganze Besatzung befindet. Nur hat man nicht wirklich viel erfahren. So fand ich die Grundthematik sehr interessant und auch die Charaktere waren mir anfangs sympathisch.  Seren lässt sich nicht eingrenzen, lässt sich nichts vorschreiben und hat ihren eigenen Kopf. Sie ist unglücklich, da sie nie in ihrem Leben etwas anderes kennen lernt. Außerdem, sehr verständlich, sieht sie keinen Sinn in den Familienverbunden, die auch noch vorgeschrieben werden. Sie fühlt sich auf dem Raumschiff eingeengt. Es gibt nur Regeln und Vorschriften und so gut wie keine Freiheiten. Der Aufbau der Gemeinschaft auf der Ventura war total interessant, so wie auch so Vorschriften wie Familienplanung (wie viele Kinder pro Generation, welches Geschlecht) und auch Berufungen. Doch über die eigentliche Mission, warum ein Raumschiff auf so eine lange Reise geschickt wird, erfährt man mehr oder weniger gar nichts. Und da dachte ich, dass es der Mittelpunkt der Geschichte wäre. Aber der Fokus hier liegt eher auf der Liebesgeschichte zwischen Seren und Domingo und das mehr oder weniger schon relativ bald und zieht sich durchs ganze Buch. Und genau dieses Liebesgeplänkel usw. war mir irgendwann zu schnulzig und hat mich nur noch genervt. Erst zum Ende hin konnte mich die Autorin nochmal packen, doch das hat leider die Geschichte nicht gerettet.   Ob ich die Fortsetzung lesen werde, steht noch in den Sternen. Ich frage mich was die Autorin denn als Fortsetzung schreiben möchte. Wenn jemand eine Liebesgeschichte lesen möchte, ist er hier genau richtig. Wer mehr Richtung SciFi erwartet, wird hier etwas enttäuscht.

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  • Interessante Idee, die noch ausbaufähig ist

    Wir zwei in fremden Galaxien
    lucia93

    lucia93

    01. March 2017 um 20:45

    Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer Reihe. Kurze Zusammenfassung: Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura. Die Ventura ist ein Raumschiff, welches sich für eine Mission auf eine 700 Jahre lange Reise gemacht hat. Keiner dieser Passagiere hat die Erde jemals gesehen und wird diese auch niemals sehen. Seren macht ihren Abschluss und seit diesem Tag ist alles anders: sie bekommt eine Arbeitsstelle zugeteilt und auch ihr Lebenspartner wird für sie bestimmt. Denn so läuft das Leben auf der Ventura. Doch dann passiert es und Seren verliebt sich in jemanden der nicht ihr Lebenspartner ist, Domingo. Aber sie darf ihn nicht lieben, denn das verstößt gegen die Regeln auf dem Raumschiff… Eigene Meinung: Den Schreibstil fand ich sehr angemessen für ein Jugendbuch, da er locker und flüssig ist. Das Buch ist aus der Sicht von Seren in der Ich-Perspektive geschrieben. Somit bekommt man alles aus ihrer Sicht mit und kann sich somit besser in Seren hineinversetzen. Die Charaktere empfand ich größtenteils als okay, ich hätte teilweise gerne mehr über sie erfahren, damit sie greifbarer sind. Seren konnte ich zu einem großen Teil verstehen. Aber manchmal empfand ich sie als zu emotional und teilweise als selbstsüchtig. Sie hat immer mal andere in Schwierigkeiten gebracht, weil sie vorher nicht darüber nachgedacht hat was sie macht. Ansonsten empfand ich sie als stark, da sie sich nichts gefallen lassen will. Insgesamt hat mir Seren gut gefallen. Bin da sehr gespannt auf ihre zukünftige Entwicklung. Domingo war etwas schwierig greifbar für mich. Ansonsten fand ich ihn sehr nett und ich denke, dass er sich sehr für andere einsetzt, was mir schon ganz gut gefällt. Auch scheint er Situationen besser einschätzen zu können als Seren. Von einem Charakter war ich sehr positiv überrascht und frage mich was sich noch alles hinter ihm verbirgt. Natürlich gibt es auch hier wieder einen „bösen“ Charakter, der die ganze Geschichte abrundet und spannender macht. Über diese Person musste ich mich öfter mal aufregen. Der Anfang und das Ende des Buches haben mir am meisten gefallen. Den mittleren Teil fand ich nicht ganz so spannend. Mir haben teilweise auch Informationen zu der Mission bzw. dem Raumschiff gefehlt, die für mich sehr interessant gewesen wären. Ich finde, das Buch hätte allgemein mehr Seiten gut vertragen können. Denn dadurch hätten manche Dinge nicht ganz so schnell behandelt werden müssen. Die Liebesgeschichte fand ich zwar relativ schön, empfand sie aber als ein wenig zu schnell. Ansonsten finde ich die Idee der Geschichte sehr interessant und ich frage mich wie es weitergeht. Vielleicht werden einige Schwächen von Band 1 in Band 2 wieder ausgeglichen. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch gut und interessant. Band 1 hat mich neugierig gemacht, wie es weitergeht und somit werde ich Band 2 auf jeden Fall auch lesen. Was ich allerdings etwas schade finde ist, dass mich das Buch nicht ganz so mitreißen konnte. Es hat mich nicht völlig ergriffen. Trotz der Schwächen finde ich das Buch durchaus lesenswert und halte es für einen guten Auftakt der Ventura-Saga.

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  • Wer eine Jugendliebesgeschichte sucht, die die klassischen Merkmale aufweist,wird dieses Buch lieben

    Wir zwei in fremden Galaxien
    nickypaula

    nickypaula

    27. February 2017 um 13:54

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Dies ist der erste Band der Ventura-Saga  ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wunderschönes Cover! Passend zum Titel :)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zur Hörbuch-Sprecherin ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Grandios vorgetragen! Ich mochte Uta Dänekamp sehr in der Rolle als Sprecherin. Sie hat es sehr lebendig vorgetragen und mich mitgerissen. Ohne eine so gute Sprecherin hätte ich das Hörbuch vermutlich abgebrochen. Sie konnte mich mit ihrer Stimme also fangen, trotz der eher trocknen, teils auch langatmigen Story. Danke dafür!   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch an sich ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Die Story ist eine klassische Jugendliebesgeschichte mit einer Würze aus Dystopie. Menschen sind in einem gewaltigen Raumschiff gefangen und werden nach System verheiratet. Da muss nicht immer der Traummann dabei sein und wirklich eigenständig neue Dinge erfinden dürfen sie nicht. Ich frag mich tatsächlich weshalb… Das ergab für mich in der Geschichte keinen Sinn. Warum kann man Künstler nicht einfach ausbilden? Das wäre eine willkommende Abwechslung zu ein paar Songs aus den Vorzeiten. Das ist ein Punkt, der mir nicht logisch erschien, aber bei einer Dystopie muss es das auch nicht immer :) Weiterhin fand ich die Protagonistin eher anstrengend mit ihren ganzen Gefühlen und ihren Wesen. ABER die Nebencharaktere waren allesamt gelungen. Ich mochte ihre zickige Schwester, die auch richtig Tiefe in der Geschichte erhalten hat, ihren Vater und Großvater und natürlich auch ihr Gegenstück Dom. Eigentlich war das Buch echt gut und mit einer anderen Protagonistin in der Hauptrolle wäre es vermutlich sogar perfekt gewesen, trotz einiger längerer Szenen, die man hätte kürzer fassen können. Also letztlich, nach viel Nachdenken, was mich eigentlich stört, ist es wirklich nur die Protagonistin, deren Handlungsweisen ich oft nicht nachvollziehen konnte.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wer eine Jugendliebesgeschichte sucht, die die klassischen Merkmale aufweist, wird dieses Buch lieben. Für die Sprecherin gibt es 5 von 5 Sternen, für die Story leider nur 3,5 da sie mich nicht so begeistert hat. Das Hörbuch wurde aber durch die Sprecherin wirklich sehr angehoben, warum es letztlich 4,5 Sterne für das Hörbuch gibt.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Allen jungen Lesern ab 12 Jahren :) die gerne Liebesgeschichten lesen.   Nicky von Nickypaulas Bücherwelt

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  • Ein grandioser Auftakt der Ventura-Saga

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Areti

    Areti

    26. February 2017 um 23:34

    Inhalt: "Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben."  Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative? Meine Meinung: "Wir zwei in fremden Galaxien" von Kate Ling ist ein grandioser Auftakt der Ventura-Saga, der mich völlig mitgerissen und fasziniert hat. Die Geschichte ist in Ich-Erzählung aus der Sicht der Protagonistin Seren erzählt. Das macht es einem sehr leicht, sich in sie hineinzuversetzen, mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern. Der Schreibstil ist sehr angenehm und besonders flüssig zu lesen. Gleich von der ersten Seite an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Ich bin abgetaucht in die Welt der Ventura, habe alles um mich herum vergessen und wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Der Schauplatz der Ventura und die ganze Umgebung, die Galaxien, sowie auch die einzelnen Charaktere werden besonders bildhaft beschrieben. Man kann sich die Umgebung und die Protagonisten - sowohl äußerlich als auch charakterlich - sehr gut vorstellen. Für mich war es eine gute Mischung aus Spannung, Liebe und Faszination, die mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat, bis ich das Buch in mich aufgesogen habe. Es war vom Anfang bis zum Ende absolut faszinierend und spannend. Ich kann es kaum erwarten Band 2 der Ventura-Saga zu lesen und bin schon gespannt, in welche Welten Kate Ling den Leser entführen wird. Fazit: "Wir zwei in fremden Galaxien" war ein grandioser Auftakt der Ventura-Saga, der mich vom Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen hat und mich neugierig auf eine Fortsetzung gemacht hat.

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  • Fremde Galaxien

    Wir zwei in fremden Galaxien
    AnnalenaWinger

    AnnalenaWinger

    26. February 2017 um 13:23

    Ich habe mich beim ersten Blick auf das Cover, in das Buch verliebt. Mein erster Gedanke war, dass dieses Buch großartig wird, obwohl ich es noch nicht gelesen geschweige denn den Klappentext gelesen hatte. Und jetzt nachdem ich das Buch beendet habe finde ich, dass das Cover einfach perfekt zum Inhalt passt. Es beginnt sofort mit der Beerdigung der Uroma Bea von Protagonistin Seren und ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. Seren gefällt mir. Sie hat einen starken und eigenständigen Charakter. Mir gefällt der Schreibstil sehr und es lässt sich dadurch schnell und leicht in die Geschichte kommen. Diese neue Welt in der Seren lebt und leben muss wird gleich zu Beginn einem näher gebracht. Man kommt so viel besser in das Geschehen rein und fühlt sich auch sehr wohl. Durch die vielen Details zu dieser Welt, wirkt alles sehr echt und gut ausgearbeitet. So entstanden mir detailreiche Bilder im Kopf. Es kommt einem nicht so vor als wäre hier nicht richtig ausgearbeitet wurden. Dann lernen wir auch schon Domingo kennen, der mir auf Anhieb super sympathisch ist. Seine Art und Weise, wie er sich verhält und wie er spricht machen es mir leicht, ihn sofort zu mögen. Eine Person, die ich nicht ausstehen kann ist, Ezra. Er ist so schrecklich widerlich und schleimig. Ich kann ihn einfach nicht ausstehen und kann Seren vollkommen verstehen. Und da gibt es noch eine Person die ich noch weniger als Ezra leiden kann, seine Mutter Captain Kat. Irgendwie ist sie eigenartig. Ich hatte das Gefühl als würde ich durch das Buch durchlaufen. Es war schwer aufzuhören wenn ich keine Zeit mehr hatte zum Lesen. Die Autorin hat einen ausgesprochen flüssigen und sagenhaft schönen Schreibstil. Zusammen mit dem Inhalt der Geschichte ist das Ganze das perfekte Buch für Romantasyliebhaber. Ein Must-Read für jeden Romantasyliebhaber.

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  • Galaktisch gut geht anders

    Wir zwei in fremden Galaxien
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    26. February 2017 um 08:57

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/2017/02/galaktisch-gut-wir-zwei-in-fremden.html MEINUNG Ehrlich gesagt ist die Gestaltung schon eines der besseren Dinge des Buches... Der Anfang gefiel mir sehr. Gekonnt wird man in Serens Leben auf dem Raumschiff Ventura eingeführt und bekommt ein Gefühl für die Geschichte.   Seren selbst gefiel als Protagonistin am Anfang sehr. Ihre Art ist sehr pessimistisch bzw. ironisch, was immer recht erfrischend im Young Adult-Genre ist. Doch dann kam Dom ins Spiel. Dom ist ein einfacher 'Bürger' auf dem großen Schiff und zufällig begegnen sie sich und realisieren sich erst jetzt richtig. Und Boom - es geht nur noch um ihn.   Dann ging es meiner Meinung nach leider abwärts. Die Liebesgeschichte war einfach gar nicht mein Fall. Zum Einen mag ich Dom überhaupt nicht. Viel zu viele Klischees auf einmal, zudem bleibt er immer so unnahbar und nicht greifbar für mich. Zum Anderen hat sich Seren so komisch durch ihn benommen. Sie denkt weniger darüber nach, was sich wohl hinter den Kulissen auf der Ventura abspielt und geht einfach dumme Risiken ein. Ein Lichtblick: Ezra. Seine Art gefiel mir am besten. Für ihn ist die Situation auch nicht leicht, doch er bemüht sich mindestens etwas. Außerdem mag ich seinen Humor. Die Handlung der Geschichte stagniert vor allem in der Mitte. Wirklich, die Geschichte hatte zu Beginn sehr großes Potential, doch es wurde wirklich nicht ausgenutzt. Die Geschichte hätte genauso gut in irgendeiner Stadt mit dieser Paarungsregelung (Dein Lebenspartner wird vorgeschrieben) spielen können. Denn es geht praktisch nur noch um das Hin & Her von Dom und Seren. Der Schreibstil hingegen liest sich flüssig, und die Kapitellänge ist angenehm. Schnell hat man die 336 Seiten auf jeden Fall durch, doch leider bessert das weder die Story noch die Charaktere. Lediglich das Ende konnte es für mich rausreißen. Denn hier kommt endlich richtig Spannung auf, und die Handlung beginnt praktisch zu existieren. Doch hier habe ich den Verdacht auf ein oder zwei Logikfehler, und beruhigend dass im Nachwort keinem ExpeRten für das All gedankt wurde bin ich auch nicht.   FAZIT Guter Schreibstil und schönes Cover - durch mehr konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Viel zu viel Potential wurde verschenkt und einer - sorry - langweiligen Liebesgeschichte geopfert. Zwar war das Ende recht gut, doch weiterlesen werde ich die Reihe höchstwahrscheinlich nicht. - Knappe 2,5 von 5 Feenfaltern - Dennoch natürlich vielen Dank an die Lesejury für das Manuskript und die Leserunde!   © Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Reihenauftakt mit wenig Überraschungen

    Wir zwei in fremden Galaxien
    sjule

    sjule

    25. February 2017 um 21:02

    Klappentext : „Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben.“ Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative? Bezeichnet wurde das Buch als Sci Fi Opera. Und so ließ es sich auch leicht lesen wie eine Seifenoper im Weltall, aber von vorne. „Wir zwei in fremden Galaxien“ ist ein Reihenauftakt und hat den Untertitel „Die Ventura- Saga“. Ventura ist das Raumschiff, auf dem es spielt. Wir lernen Seren kenne, als rebellisches Mädchen, welches den Regeln auf dem Raumschiff und der vorgeschrieben Leben nichts abgewinnen kann. So wird zum einen bestimmt, welchen Lebenspartner man bekommt. In Serens Fall ist es Ezra, den Sohn der Kommandantin, denn sie so gar nicht ausstehen kann. Ich mochte Seren am Anfang sehr leiden mit ihrer Art, doch wird sie im Laufe der Geschichte immer selbst zerstörerischer und etwas verrückt, auch wenn sie einfach nur für ihre Meinung und Liebe einstehen will. Dom auf der anderen Seite ist mir zu blass. Ich bekomme kein richtiges Bild von ihm und finde ihn teilweise etwas teilnahmslos. Die Liebesgeschichte ging sehr flott und ging dann ins Drama über. Ich hatte aber eher viele Fragen zu den Hintergründen, wie z.B wenn sie den Kontakt zur Erde verloren haben und keine Veränderungen Jahrhunderte lang vornehmen, wie weit hilft diese Reise dann der Menschheit auf der Erde ? Doch das größte Manko meiner Meinung nach ist, dass es keine großen Überraschungen gibt. Serens Verhalten, die Geschehnisse und auch das Handeln der Kommandantin waren leicht vorher zu sehen und auch zum Schluss, wo es doch noch spannend und Sci Fi mäßiger wurde, passierte nichts überraschendes. Und somit bleibt es für mich ein Reihenauftakt, der leider keine Überraschungen bereit hielt. Eine Standard Liebesgeschichte unter besonderen Bedingungen, die nicht erwünscht ist. Ein Gegenspieler und ein großes Finale. Mal schauen, um was es in Band 2 geht und ob es mich mehr mitreißen kann. 3 von 5 Sternen

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  • Solider Auftakt - nicht mehr, nicht weniger

    Wir zwei in fremden Galaxien
    ChrischiD

    ChrischiD

    25. February 2017 um 14:03

    Seren ist auf der Ventura geboren und kennt das Leben auf dem Planeten Erde nur aus Erzählungen, die, wie sie vermutet, zensiert sind, damit niemand auf blöde Gedanken kommt und die Mission nicht gefährdet wird. Das Raumschiff folgt einem Signal, von dem nicht ganz klar ist wo es herkommt, doch ist man voller Hoffnung am Ende auf Zivilisation zu treffen. Doch Seren hat es satt. Sie lehnt sich gegen das System auf, in dem alles vorbestimmt ist, sogar wen sie lieben und wessen Kinder sie austragen soll. Alles würde sie dafür geben, um mit Dom zusammen sein zu können, glücklich zu werden, ohne Anleitung, ohne totale Überwachung. Wird es Seren aller Widrigkeiten zum Trotz gelingen einen Ausweg zu finden, oder ist das Unterfangen von Anfang an zum Scheitern verurteilt? Wie kann es sein, dass einer Partnerschaft genaueste Berechnungen und Kalkulationen zu Grunde liegen, anstatt die Anziehung, die zwischen zwei Menschen eine viel größere Rolle spielen sollte? Sicherlich befindet man sich auf der Ventura auf endlichem Raum, auf einer Mission, die noch mehr als zweihundert Jahre dauern wird, weshalb der Fortbestand der Besatzung gewährleistet werden muss und Inzest möglichst vermieden werden soll. Nachvollziehbar sind einige Argumente der Tonangeber durchaus, doch ihre Beharrlichkeit und die Vehemenz, mit der sie ihre Ziele verfolgen, erscheint doch häufig als zu viel des Guten. Welche Geheimnisse gibt es, die unter Verschluss gehalten werden? Was genau hat es wirklich mit der Mission auf sich? Fragen, auf die man sich die ein oder andere Antwort gewünscht hätte, die aber leider auch nach der Lektüre noch immer offen sind. Ein paar mehr Hintergrundinformationen würden dem Leser das ganze System vermutlich noch verständlicher machen. So aber schlägt man sich schnell auf Serens Seite, die natürlich auch nicht in jeder Situation korrekt agiert, aber doch für ihre Träume einsteht und für ihre Wünsche kämpft. Natürlich handelt es sich in erster Linie um die Liebe zwischen zwei Menschen, die eigentlich, nach Maßstäben der Ventura, nicht sein darf. Schnell wird klar, dass Kate Ling hier den Hang besitzt abzudriften, zu viel Kitsch und Klischees einzusetzen, um deutlich zu machen wie eng die Bindung zwischen Seren und Dom ist. Ein bisschen weniger wäre allerdings deutlich mehr gewesen, die tiefe Verbundenheit noch inniger geworden. So wirkt alles ein wenig konstruiert und zu sehr gewollt, womöglich auf Grund der Befürchtung, dass ansonsten die Aussage des Geschehens nicht explizit genug dargestellt ist. Nichtsdestotrotz hofft und bangt der Leser mit den Hauptprotagonisten, ob sich ihnen Lücken auftun, um überhaupt einen Plan zu entwickeln, und diesen schlussendlich durchzuführen. Spannungsmäßig befindet man sich die meiste Zeit auf einem gleichbleibenden Niveau, welches im Mittelfeld angesiedelt werden kann. Einige Vorkommnisse kündigen sich bereits weit im Voraus an, andere erscheinen gänzlich überraschend, in der Summe hält sich hier die Waage. Im letzten Drittel ergibt sich zudem eine Wendung, die man zwar hätte vorhersehen können, aber eigentlich eher glaubt hier handele es sich um eine Finte. Dadurch werden Tempo und Spannung für einige Zeit spürbar angezogen, der weitere Verlauf wird richtiggehend inhaliert. Doch kann dieser gelungene Abschluss dennoch nicht alles wett machen. Vor allem zu Beginn gibt es einige langwierige Passagen, bei denen es fraglich ist, ob sie überhaupt zum Fortgang der Handlung beitragen beziehungsweise wann mit Aktionen und Reaktionen der Figuren zu rechnen ist. Alles in allem ein solider Auftakt der Ventura-Saga, der trotz aller Mittelmäßigkeit neugierig auf den nächsten Band macht.

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  • Teil 1 der Ventura Saga

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Bjjordison

    Bjjordison

    23. February 2017 um 15:07

    Hiermit wollte ich mich nochmals beim Verlag bedanken, dass ich bei der Leserunde zu der tollen Geschichte mitmachen durfte. Natürlich muss ich auch hier den tollen Designer des Covers loben. Ich fand es sehr ansprechend und toll gestaltet. Die Geschichte von Seren fand ich sehr interessant, denn ich habe noch nicht wirklich viele Geschichten gelesen, die auf Raumschiffen spielen. Von daher hat mir die Atmosphäre, die dort herrscht, sowie auch die Erzählungen über die Lebensweise und die Regeln sehr gefallen, obwohl ich zu Beginn doch leicht Schwierigkeiten hatte, mich dort einzugewöhnen. Mir hat die Handlung um Seren recht gut gefallen, obwohl ich mir stellenweise etwas mehr Action gewünscht hätte und gewisse Dinge doch etwas langezogen waren. Es gibt auch einige Geschehnisse, die recht überraschend waren, zumindest für mich. Seren war mir recht sympathisch und ich finde man hat ihr Alter von 16 Jahren gar nicht so gemerkt, denn sie wirkt meines Erachtens einiges älter. Manche Taten von ihr waren jetzt nicht unbedingt von mir zu befürworten, aber ich denke, man müsste auch diese Lebensweise auf so einem Raumschiff wirklich verarbeiten können, deswegen war es für mich auch ganz okay, was sie so gemacht hat. Die Nebencharaktere waren gut beschrieben und so bekommt man als Leser doch sehr viele verschiedene Personen zu Gesicht, denn die Autorin hat hier sehr viele unterschiedliche Charaktere beschrieben. Das Ende war natürlich mit Cliffhanger versehen, da diese Geschichte der Auftaktroman zur Ventura Saga ist und ich nun auf die Fortsetzung warten muss. Der Schreibstil der Autorin wirkt für mich sehr locker und leicht. Sie hat es wunderbar verstanden, hier eine Liebesgeschichte mit einem Raumschiffabenteuer zu verbinden, ohne das es für mich Zuviel des Guten war. Fazit: 4 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung für den Auftaktroman der „Ventura – Saga“!

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