Kate Ling Wir zwei in fremden Galaxien

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Inhaltsangabe zu „Wir zwei in fremden Galaxien“ von Kate Ling

"Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben." Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?

Überzogen dramatisch und kitschig, die Prota ist super naiv und unpassend vorlaut. Es konzentriert sich nur auf die Lovestory. Eher langweilig

— AhernRowlingAusten
AhernRowlingAusten

Ein ziemlich cooler Science-Fiction-Dystopie-Mix, der mich vor allem ab der zweiten Hälfte in seinen Bann gezogen hat!

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Auf der Reise in eine neue Galaxie

— lesemaedel
lesemaedel

Kitschig, spannend und düster! Eine super unterhaltsame SciFi Geschichte!

— Buchfreundin70
Buchfreundin70

Unglaublich kitschig, schön mit Spannung! Ich liebe es <3 Gebt mir den zweiten Band!

— FUCHSreadBOOKS
FUCHSreadBOOKS

Wenn man über den Einstieg hinaus kommt, eine wirklich packende Geschichte mit einer Idee, die mich fasziniert hat.

— BuechersuechtigesHerz
BuechersuechtigesHerz

Interessantes Setting mit etwas zu viel Lovestory. Da geht noch was.

— Suska
Suska

So viel Potential weggeworfen. Wie schade :(

— Sternenlicht_
Sternenlicht_

Ein gutes Buch für ein junges Publikum.

— buecherherzrausch
buecherherzrausch

Interessante Lovestory im All

— katze267
katze267

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    Wir zwei in fremden Galaxien
    denise7xy

    denise7xy

    16. May 2017 um 13:39

    Erster SatzIch weiß, es sind Vögel, aber nur, weil man es mir gesagt hat.MeinungNie das Meer sehen, den Wald riechen oder den Wind in den Haaren spüren, so sieht Serens Zukunft auf der Ventura aus, denn das Raumschiff hat ein Ziel und diese liegt noch über 200 Jahre entfernt. Um diese Mission erfolgreich zu beenden, müssen bestimmte Regeln eingehalten und Lebensweisen befolgt werden. Eine davon ist es, einen Bund mit dem zugeteilten Partner einzugehen und Kinder zu zeugen. Auch Seren steht kurz davor ihren Partner zu bekommen, doch dann trifft sie auf Dom und lernt Gefühle kennen, die sie nicht kannte. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Form, der Schreibstil ist flüssig und angenehm, die Charaktere authentisch und die Seiten flogen nur dahin. Die Geschichte startet entspannt, man erfährt die Abläufe der Ventura. Auch die Beziehung zwischen Dom und Seren wächst mit der Geschichte im selben Tempo. Zuerst eher zaghaft und auf Abstand, später dann schweißen sie immer mehr zusammen und können nicht mehr ohne den jeweiligen anderen. Als es zu Konsequenzen für die Beiden kommt, versuchen viele Leute Seren Vernunft einzureden und sie an die Ordnung an Bord zu erinnern. Und egal welchen Punkt Seren anbringt, es wird überspielt, vertuscht oder gegen sie verwendet. Zwischendurch war die Blindheit und Ignoranz der anderen Menschen auf dem Schiff schwer zu schlucken und Serens Verzweiflung sprang auch auf mich über. CharaktereSeren scheint wie jeder andere Bewohner der Ventura zu sein. Allerdings hegt sie Zweifel am System und dem Zuchtprogramm, findet sich mit ihrem Leben jedoch ab, bis sie eines Tages auf Dom trifft und ein ganz anderes Leben sieht. Eines voller Gefühle, Zuneigung und Liebe. Sie hat keine besonderen Talente und durch ihre „ist mir egal“ Haltung stößt sie des öfteren mit anderen an. Sie war mir schnell sympathisch, manchmal handelte sie jedoch wirklich riskant und eigensinnig, was mir missfiel.Dom ist gefühlvoll und schnell mit dem Herzen bei einer Sache dabei, so scheint es zumindest. Er sorgt sich liebevoll um Seren, meist sogar etwas zu viel. Das auch er vom System nicht ganz überzeugt ist, wird schnell klar, doch wie viele andere, gibt er sich auch damit zufrieden, da es sich nicht lohnt dagegen anzukämpfen. Ezra ist der Sohn vom Captain und Serens ausgewählter Zuchtpartner. Mit seiner lässigen und zynischen Art stößt er besonders bei Seren auf Ablehnung, dabei gefällt ihm die Zuteilung ebenso wenig wie ihr. Allerdings versucht er das Beste daraus zu machen, gerade weil seine Mutter immer ein Auge auf ihn wirft. FazitIch muss tatsächlich sagen, dass ich eher Ezra Fan war und bin. Dom war für mich in vielen Situationen einfach zu nichtssagend, zu ruhig. Zudem gefallen mir leicht zynische Charaktere einfach besser, solange es nicht übertrieben ist. Trotzdem war die Liebesgeschichte zwischen Dom und Seren einfach nur herzzerreißend und ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin gespannt wie es wohl weitergeht. 4/5 Sternen

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  • Und wer ist dein Lebenspartner?!

    Wir zwei in fremden Galaxien
    federmaedchensfederland

    federmaedchensfederland

    14. May 2017 um 08:16

    Wie so oft, hat mich vorallem das lila Glitzercover davon überzeugt, dass Wir zwei in fremden Galaxien eine gute Idee sein würde. In erster Linie hab ich es auch  mitgenommen, weil es sich nach einem Einzelband angehört hat, allerdings bin ich inzwischen eines besseren belehrt worden, denn anscheinend ist Kate Ling schon fleißig dabei Teil 2 der Ventura-Saga zu schreiben. [Soviel zu Einzelband.. ich habe einfach kein Glück]. Zu guter letzt war aber auch der Klappentext ausschlaggebend, denn die Idee von einem Raumschiff, dass Ewigkeiten im All fliegt und einer Besatzung, deren Leben und Partnerschaften vorbestimmt sind, gefiel mir. Wir zwei in fremden Welten war sehr einfach zu lesen, der Schreibstil jugendlich, flüssig und unkompliziert. An manchen Stellen habe ich dann aber schon gemerkt, das ich rund zehn Jahre älter bin als beiden Hauptfiguren Seren und Domingo. An vielen Stellen konnte ich die Verhaltensweisen vor allem von Seren nicht so ganz nach voll ziehen. Oft fand ich sie sogar etwas überzogen und ich dachte mir nur "Wirklich Mädchen?". Die Hauptprotagonisten Seren und Domingo haben es nicht leicht und an vielen Stellen musste man regelrecht mit den beiden leiden. Von Anfang an war klar, dass diese junge Liebe unter keinem guten Stern stehen würde und doch wollen es beide versuchen. Ich glaube vor allem durch die strikten Regeln, die dort an der Ventura herrschen, wollen beide erst recht für das kämpfen, was sie für einander empfinden. An vielen Stellen fehlte mir leider aber auch der Tiefgang, es wurde viel an der Oberfläche gekratzt aber weiter hinab ging es dann doch nicht. Dadurch musste ich mich immer mal wieder zwingen weiter zu lesen. Besonders interessant fand ich die Rolle von Ezra, der bis kurz vor Ende, bei mir eigentlich einen schlechten Stand hatte. Aber dass er schließlich Seren und Dom doch noch hilft und sich sogar selbst in Gefahr begibt und alles hinter sich lässt, hat ihn dann doch etwas sympathischer gemacht. Ich bin gespannt, wie es in Teil 2 weiter geht, ob die Handlung weitergeht oder eine unabhängige Geschichte erzählt wird.  Fazit Wir zwei in fremden Galaxien ist eine super Abendlektüre, wenn man mal eine Pause von der schweren Lektüre braucht. Es ist leicht zu lesen, die Handlung ist interessant und die Figuren runden das Ganze perfekt ab. An vielen Stellen klingt aber auch ein sehr ernster Ton mit, denn die Vorstellung von einem menschlichen Zuchtprogramm und vorbestimmten Lebenspartnerschaften ist nicht ganz unrealistisch. Alles in allem ein gelungenes Buch mit spannenden Wendungen und einem dramatischen Ende.

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  • Ein spannender Mix aus Science Fiction und Dystopie

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    10. May 2017 um 18:01

    Auf Wir zwei in fremden Galaxien von Kate Ling war ich sehr gespannt, denn die Idee hinter der Geschichte hat mich schon vor dem Lesen sehr fasziniert. Es geht um ein junges Mädchen, Seren, die auf dem Raumschiff Ventura zur Welt kam - sie hat die Erde nie gesehen und wird es wohl auch nicht, denn die Ventura befindet sich auf einer insgesamt 700 Jahre dauernden Reise durch den Weltraum und Seren gehört einer der mittleren Generationen an. Hinzukommt, dass das Raumschiff eine eigene, in sich abgeschlossene Welt mit festen Regeln ist, denen sich jedes Besatzungsmitglied beugen muss.Ling wagt mit ihrem Roman also einen spannenden Genremix: Science Fiction trifft auch eine typische Jugendromanze, angereichert mit dystopischen Elementen. Denn das System auf der Ventura ist in jedem Fall ein diktatorisches. Im Mittelpunkt steht das Zuchtprogramm, an dem sich jedes Besatzungsmitglied beteiligen muss. Das heißt, im Alter von 17 oder 18 Jahren muss man den einem zugeordneten Lebenspartner heiraten und anschließend 2 Kinder gebären, um das Fortbestehen der Besatzung zu sichern. Echte Gefühle und ein selbstbestimmtes Leben haben in dieser Welt keinen Platz, Unruhestifter werden hart bestraft und im Notfall sogar entsorgt. Das Ganze hat zumindest mich an das Zuchtprogramm der Nazis, den Lebensborn, erinnert - ich fand es ganz besonders grausam und unmenschlich. Die Menschen auf der Ventura müssen praktisch ihr ganzes Leben dem höheren Wohl widmen und haben trostlose Jahre in einem öden, in sich abgeschlossenen Kosmos vor sich.Das ist die Ausgangssituation in Wir zwei in fremden Galaxien und für die Protagonistin Seren eine Zukunft, der sie um jeden Preis entkommen muss. Seren wirkt zunächst wie ein störrisches Kind, wobei man ihren Frust durchaus gut nachvollziehen kann. So wie Ling die Ventura darstellt, ist es ein Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gibt. Somit gibt es auch aus dem jedem Besatzungsmitglied vorbestimmten Lebensweg kein Entkommen. Seren, die mit dieser Zwangsheirat und dem sogenannten Zuchtprogramm so ihre Probleme hat, wird als psychisch krank abgestempelt und man merkt schnell: Als selbstständig denkendes Individuum hat man auf der Ventura keine Chance. Erst recht nicht, wenn man sich weigert, seinen Lebenspartner zu heiraten und sich stattdessen wirklich verliebt - in ein anderes Besatzungsmitglied.So ergeht es Seren, als sie zufällig Dom begegnet. Schon nach dem ersten Treffen ist Seren bis über beide Ohren verliebt, was für mich etwas unglaubwürdig war. Die Beziehung der beiden wird jedoch im Verlauf der Handlung reifer und ernsthafter, auch wenn es mich anfangs gestört hat, dass sie innerhalb der Geschichte so viel Raum einnimmt. Andererseits ist es eben vor allem wahre Liebe, die auf der Ventura nicht erwünscht bis strengstens verboten ist. Daher ist das Hauptthema des Romans logischerweise der Kampf für Freiheit und in Serens Fall eine freie Partnerwahl. Ab der Mitte etwa nimmt die Handlung dann auch mächtig Fahrt auf und gewinnt einiges an Spannung dazu. Bis hin zum Ende, das nicht nur für Dom und Seren eine große Veränderung bedeutet und außerdem einen fiesen Cliffhanger für den Leser bereithält.Die Geschichte gefällt mir insgesamt wirklich gut, insbesondere das interstellare Setting und die Ausgangssituation auf der Ventura. In der Story steckt auf jeden Fall eine Menge Potenzial, auch wenn mir die Liebesgeschichte im ersten Band teilweise zu übermächtig und kitschig war, ich gerne noch mehr über die Mission der Ventura erfahren hätte und ich Seren mit ihrer sturen Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Mentalität nicht immer ganz verstehen konnte.Mein Fazit:Science Fiction, Teenie-Romanze, Dystopie? In Wir zwei in fremden Galaxien bringt Kate Ling all das unter einen Hut und das Ergebnis hat mich alles in allem echt überzeugt. Die Liebesgeschichte hätte man für meinen Geschmack zwar ruhig etwas stutzen können, trotzdem freue ich mich aber (vor allem nach dem offenen Ende) sehr auf den zweiten Band.

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  • SpaceFantasy auch für jüngere Leser

    Wir zwei in fremden Galaxien
    lesemaedel

    lesemaedel

    18. April 2017 um 17:54

    "Wir zwei in fremden Galaxien" ist eine solide SpaceFantasy Geschichte, wie sie gerade im Trend liegen. Wer die "StarboundReihe" "The 100" und "Zodiac" mag kommt voll auf seine Kosten. Trotz einiger Mängel hat mich die Liebesgeschichte von Serena und Domingo sofort gepackt. Ich habe mit den Beiden mitgefiebert und eine Lösung gesucht. Ausserdem war ich von Anfang überzeugt, dass in Ezra mehr steckt. Sprachlich ist es locker leicht geschrieben. Ich hätte gern 300 Seiten mehr gehabt, um die Ventura und ihre Besatzung noch besser kennenzulernen. All die Regeln und Lügen der "Regierung" kamen zu kurz. Auch sind einige Charaktere etwas blass geblieben. Vielleicht fällt das jüngeren Lesern auch nicht so auf. Und wer gerne romantisch-unmögliche Liebesgeschichten liest, landet hiermit einen Treffer. Trotzdem bin ich sehr auf den zweiten Band gespannt.

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  • Spannende SciFi Story!

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Buchfreundin70

    Buchfreundin70

    09. April 2017 um 13:47

    Worum geht es? Es gibt einen recht düsteren und trostlosen Beginn. Es geht um Seren, die auf einem Raumschiff lebt. Ihr Leben ist bereits verplant, wie schon bei den Generationen vorher. Nach der Schule wird ihr ein Lebenspartner zugeteilt. Ebenso wird ihr die Entscheidung abgenommen, welcher Arbeit sie zukünftig nachgehen wird. Sie selbst hat keinerlei Mitspracherecht und muss sich fügen.Entmutigt und ohne jede Hoffnung geht ein Tag in den anderen über. Bis Seren Dom kennenlernt. Und sich in ihn verliebt. Eine Liebe, die nicht sein darf. Jedes einzelne Leben an Bord des Raumschiffes ist geplant. Jeder muss seinen vorgezeichneten Weg gehen und darf keine Grenzen überschreiten. Auch ein vielleicht bewohnbarer Planet, der auf dem Route der Ventura liegt, darf den vorgegebenen Gesetzen nicht im Weg stehen! Hat ihre Liebe also überhaupt eine Chance? Meine Meinung zu diesem Buch: Auch wenn der Auftakt recht düster und deprimierend ist, so ist die Geschichte aber sehr anschaulich erzählt. Man fiebert mit Seren mit, und kann ihre Gedanken gut nachvollziehen. Warum soll es nicht möglich sein, daß man sich wirklich verliebt? Kann es wirklich nicht sein, daß auch ein anderes Leben geben könnte? Darf sie über ihr Leben selbst bestimmen? Und wenn ja, zu welchem Preis? Oder wird Seren sich dem System fügen? Flüssig und spannend erzählt, fliegt man durch die Geschichte. Sie nimmt einen mit auf eine abenteuerliche Reise und eine emotionale Achterbahnfahrt! Ich bin sehr gespannt, wie es mit Seren und Dom weiter geht!

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  • Wenn man über den Einstieg hinaus kommt, eine wirklich packende Geschichte...

    Wir zwei in fremden Galaxien
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    28. March 2017 um 17:37

    Seren hat ihren Abschluss geschafft und soll nun ihre weitere Bestimmung auf dem Raumschiff erfahren, sowie ihren Lebenspartner. Während alle anderen ganz aufgeregt sind, kann Seren sich mit dem Leben auf dem Raumschiff nicht anfreunden, sie träumt von mehr - was sie jedoch nie erleben soll. Als sie auf Domingo trifft, fühlt sie zum ersten Mal etwas, doch ihre Liebe darf nicht sein. Wie könnte jedoch eine Flucht von Raumschiff möglich sein?Der Titel hat mich schon gleich magisch angezogen, da ich Science Fiction Geschichten gepaart mit Liebe wirklich toll finde.  Genau das spiegelt dieses schlichte aber doch wunderschöne Cover auch wieder. Der Klappentext klang auch genauso toll und so musste ich dieses Buch unbedingt lesen.Der Einstieg gelang mir zuerst ganz leicht. Ich konnte mich schnell auf dem Raumschiff einfinden und lernte Seren schnell besser kennen. Ihre Welt faszinierte mich von Anfang an.Als sie dann jedoch das erste Mal auf Domingo traf, ging mir alles zu schnell. Die Szene passte für mich gar nicht, war viel zu weit hergeholt und irgendwie etwas seltsam. Das ging sogar so weit, dass ich das Buch zuerst abbrechen wollte. Gott sei Dank habe ich das dann doch nicht getan.Im Laufe des Buches nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf. Ich habe die ganze Zeit mit der Protagonistin mit gelitten und ihr so sehr einen Ausweg gewünscht.Auch wenn die Figuren manchmal ein wenig oberflächlich und blass schienen, hat mich das Setting und die Idee an sich total gepackt. Die Liebesgeschichte an sich fand ich nicht hundertprozentig überzeugend, aber mich hat auch mehr die Welt, in der Seren lebt und das Suchen eines Auswegs fasziniert.Es gab einige überraschende Wendungen und der Schluss zog nochmal an und liess mich richtig Fingernägel kauen vor Spannung.Das Ende ist etwas gemein, ich hätte so gern sofort weiter gelesen und freue mich deswegen schon sehr auf die Fortsetzung!Wenn man über den Einstieg hinaus kommt, eine wirklich packende Geschichte mit einer Idee, die mich fasziniert hat. Ich kann den Nachfolgeband gar nicht mehr erwarten!Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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  • Tolle Dystopie mit etwas zu starkem Fokus auf der Liebesstory

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Humpi

    Humpi

    09. March 2017 um 11:45

    Inhalt:Das Raumschiff „Ventura“ ist  nun schon seit vielen Jahren mit seiner Besatzung auf dem Weg zum Ursprung eines geheimnisvollen Signals aus dem Weltall. Bereits seit 84 Jahren ist man unterwegs, das bedeutet, dass – bis auf eine Ausnahme, Serens Großmutter – alle Menschen auf der „Ventura“ im All geboren wurden und nie jemand mit seinen Füßen einen Planeten betreten hat. Um die Fortpflanzung auf dieser Mission möglichst konstant und optimal zu halten, bekommt jeder Jugendliche nach seinem Schulabschluss einen Partner zugeteilt, mit dem man sich fortpflanzt und den Rest seines Lebens verbringt. Bei der 17-jährigen Seren fällt diese Auswahl ausgerechnet auf Ezra, den arrogant wirkenden Sohn der Kommandantin des Raumschiffs. Ein Leben mit diesem Ekel kann sich die Protagonistin absolut nicht vorstellen! Als dann auch noch der etwas ältere Domingo in ihr Leben tritt, steht das All Kopf und Seren verliebt sich Hals über Kopf in einen Mann, den sie nicht lieben darf! Werden die beiden trotzdem einen Weg finden, sich zu lieben? Oder ist diese verbotene Liebe bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt?Meine Meinung:Band 1 der Ventura-Saga hat mir sehr gut gefallen! Das Buch konnte mich vor allem sprachlich und aufgrund der interessanten dystopischen Hintergrundstory begeistern! Leider wurde die Liebesgeschichte rund um Seren und Dom jedoch an vielen Stellen zu sehr in den Vordergrund gedrängt, was ich etwas schade fand. Es wäre super gewesen, wenn die dystopischen bzw. Science Fiction-Elemente etwas mehr Raum erhalten hätten, da dies meiner Meinung nach das spannendste an der ganzen Handlung war! Ich hätte beispielsweise sehr gerne mehr über das mysteriöse Signal erfahren, dem die Ventura nun schon seit vielen Jahren folgt. Die Charaktere von „Wir zwei in fremden Galaxien“ fand ich interessant, vor allem, da sie sich im Laufe der Handlung auch weiterentwickelt haben! Der zunächst äußerst ätzend wirkende Ezra konnte mich beispielsweise letztendlich doch noch für sich gewinnen. Teilweise fand ich das Verhalten von Seren jedoch etwas zu naiv und unüberlegt – würde man seine Liebsten wirklich so in Gefahr bringen, nur um sich gegen das System aufzulehnen und für die Liebe einzustehen? Ich weiß es nicht, fand die Protagonistin jedoch an manche Stellen etwas zu bockig und aufmüpfig... Dennoch hat die Autorin sich sehr gut darauf verstanden, die Gefühle der einzelnen Personen sowie die Ausweglosigkeit ihrer Situation sprachlich deutlich zu machen! Ich konnte an vielen Stellen der Handlung sehr gut mitfiebern und mich in die Lage der Figuren hineinversetzen!Fazit:Insgesamt ein toller Auftakt einer dystopischen Reihe, der vor allem durch die interessante Hintergrundstory und die sprachliche Gestaltung punkten kann! Ich bin schon sehr gespannt, wie die Handlung weitergeht und kann das Buch allen wärmstens ans Herz legen, die Dystopien mögen und über eine hin und wieder etwas zu ausgedehnte Liebesgeschichte hinweg sehen können! 

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  • Hat mir nicht so gut gefallen.

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Sternenlicht_

    Sternenlicht_

    05. March 2017 um 23:53

    Titel: Wir zwei in fremden GalaxienAutorin: Kate LingErscheinungsdatum Erstausgabe : 16.02.2017Aktuelle Ausgabe : 16.02.2017Verlag : Bastei LübbeFester Einband 336 SeitenSprache: DeutschDas Buch ist der Auftakt zur Jugendbuch-SciFi-Reihe "Ventura-Saga".Inhalt:Das Raumschiff Ventura ist schon sehr sehr lange unterwegs. Diejenigen, die auf dem Schiff leben, müssen sich strengen Regeln unterwerfen. So wird z.B. die Fortpflanzung bzw. die Auswahl des Lebenspartners fremdbestimmt. Seren, ein junges Mädchen von 17 Jahren, fühlt sich nicht wohl in der Umgebung und Gesellschaft des Raumschiffes. Sie liebt Dom, doch ein anderer ist bereits für sie als Lebenspartner bestimmt worden...Meinung:Nein! Ich finde es wirklich sehr schade um das Potential, das hier vergeudet wurde. Die Geschichte beginnt mit einer spannenden Ausgangslage. Auf dem Raumschiff Ventura herrschen sehr harte Regeln, die Stimmung ist depressiv, alles verläuft nach strengen Richtlinien. Der Autorin gelingt es, die triste und erdrückende Stimmung gut wiederzugeben. Doch dann wird der Fokus auf die Liebenden gesetzt. Von da an (und zwar schon im ersten Drittel des Buches) steht eine 0815-Liebesgeschichte (sogar mit Liebesdreieick! _augenroll_ ) im Vordergrund, die meines Erachtens leider sehr uninteressant war. Hätte die Autorin ein wenig mehr zum Schiff und die Handlung ein wenig anders konzeptioniert, wäre das Buch höchstwahrscheinlich mein kleines Highlight geworden.Auch mit den Protagonisten der Geschichte bin ich nicht warm geworden. Seren, die weibliche Hauptperson, hat mich einfach nur genervt mit ihrer Verliebtheit. Ich kann auch ihre Handlungsweise kaum verstehen. Beispielsweise fühlt sie sich so gut wie sofort zu Dom hingezogen, obwohl sie anfangs die Skeptische und Rebellische war. Innerhalb kurzer Zeit waren sie für einander das Ein-und-Alles auf der Welt. Diese Liebesgeschichte habe ich der Autorin nicht abnehmen können.Sprachlich war das Buch in Ordnung. Das Cover ist sehr hübsch und positiv hat mir eigentlich nur neben des Covers die Ausgangsidee gut gefallen, die leider verhunzt wurde...Fazit:Sehr vielversprechendes Konzept - enttäuschende Umsetzung. Insgesamt 2.5 Sterne für das Buch.

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    • 2
  • Ein gutes Buch für ein junges Publikum.

    Wir zwei in fremden Galaxien
    buecherherzrausch

    buecherherzrausch

    05. March 2017 um 18:39

    Das Buch "Wir zwei in fremden Galaxien" von Kate Ling wurde mir im Rahmen einer Testlesephase vom Verlag Bastei-Lübbe zur Verfügung gestellt. Am Anfang konnte ich das Manuskript nicht mehr aus der Hand legen. Ein sehr flüssiger und spannender Erzählstil trägt einen schnell durch diese Geschichte. Die Protagonisten Seren und Dom finde ich sympathisch und es war sehr spannend, die Höhe und Tiefen im Laufe der Erzählung mit zu erleben. Am Anfang des Buches hatte ich noch den Eindruck, dass es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um eine Bewegung von Menschen geht, die ein System hinterfragen und sich für die eigene Freiheit starkmachen. Seren ist das Sinnbild dafür. Sie hinterfragt das „System“ und möchte selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen will. Ein vorgeschriebenes Leben in Hinblick auf Liebe, Glaube und Handeln – eine schreckliche Vorstellung. Leider verliert sich die  Erzählung in der Liebesgeschichte von Seren und Dom und lässt die anderen Figuren ziemlich blass wirken. Mich hätten auch die Gefühle und Emotionen der anderen Figuren sehr interessiert - ein Wechsel der Erzählperspektive wäre hier sicherlich sehr interessant gewesen. Des Weiteren hätte ich mir gewünscht, dass man innerhalb des Abschnittes mehr über die Lebensweise auf dem Schiff, die eigentliche Mission und die politischen Einstellungen der einzelnen Figuren erfährt. Der erste Teil endet nicht mit einem schrecklichen Cliffhanger, wie ich es eigentlich erwartet hätte, aber dieses Ende ist doch ein guter Abschluss und man bleibt nicht - wie häufig bei anderen Büchern - etwas wütend zurück, weil das Ende einen förmlich aus der Handlung reist. Das Buch "Wir zwei in fremden Galaxien" von Kate Ling ist für „junge Erwachsene“ geschrieben, demgemäß finde ich die Herangehensweise innerhalb der thematischen Ansätze und deren Verknüpfung mit einer Liebesgeschichte durchaus nachvollziehbar. Es ist die Sicht eines jungen Mädchens und deshalb ist die Geschichte auch in dieser Art aufgebaut. Natürlich geht Seren mit der Situation anders um, und wirkt demgemäß manchmal auch emotional komplett überfordert. Fazit Ich glaube, dass dieses Buch sehr gut bei einem jungen Publikum ankommen wird, da sie sich vielleicht besser mit der Protagonistin identifizieren können.

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  • Interessante Lovestory im All

    Wir zwei in fremden Galaxien
    katze267

    katze267

    05. March 2017 um 12:47

    Die siebzehnjährige Seren lebt auf derVentura ,einem Gegerationenraumschiff mit knapp 2000 Menschen an Bord, das auf der 350 Jahr dauernden Reise zum Planeten Epsilon Eridani ist. Sie folgen damit einem unentschlüsselten Signal, das von dort die Erde erreichte, in der Hoffnung, dort auf intelligentes Leben zu treffen.Schon über 80 Jahre ist das Raumschiff unterwegs und es wird noch gut 260 Jahre dauern, bis es sein Ziel erreicht. Die jetzigen Bewohner haben also nie die Erde gesehen und werden auch das Ziel nie betreten , sie sind Zeit ihres Lebens auf die Ventura beschränkt. In der Enge des Schiffs herrschen strenge Regeln. Mit 17,am Ende der Schulzeit, bekommt jeder einen genetisch gut passenden Lebenspartner zugewiesen, der weibliche Part trägt dann die künstlich gezeugten Kinder aus. Auch der Beruf wird zugewiesen. Kreativität ist verboten, um die Erdkultur unverfälscht zu bewahren sind keine Neuschaffungen von Büchern ,Filmen oder Musik erlaubt. Schon vor Ende ihrer Schulzeit hat Seren gegen diese strikten Regeln rebelliert, verfiel in depressive Stimmungen. Mühsam fand sie ein labiles Gleichgewicht wieder. Doch nun passiert etwas, was streng verboten ist. Seren verliebt sich in Domingo Suarez, obwohl ihr mit Ezra, dem Sohn der Kommandantin, ein anderer Lebenspartner zugewiesen wurde. Auch Domingo erwidert ihre Gefühle, obwohl auch er schon eine Lebenspartnerin hat. Diese Liebe wird nicht geduldet und streng geahndet. Da bietet sich dem Paar ein allerdings lebensgefährlicher Ausweg. Werden sie alles riskieren oder sich fügen? Auch wenn die Umgebung mit dem Raumschiff Ventura recht ungewöhnlich ist , so liegt der Schwerpunkt der Handlung auf der Liebesgeschichte. Leider konnte ich Seren nicht so recht sympathisch finden, sie ist sehr sprunghaft, unausgeglichen und oft gefährdet sie mit ihrer Impulsivität nicht nur sich sondern auch andere. Das Szenario des Raumschiffs, die Konflikte durch die strengen Regeln und überhaupt das Leben an Bord fand ich allerdings sehr reizvoll. Der Erzählstil ist flüssig und angenehm zu lesen, es sind auch reichlich Spannungselemente vorhanden, so dass mich der Roman trotz der nicht übermäßig vorhandenen Sympathie zur Hauptperson mitreißen und begeistern konnte. Ich bin gespannt auf den 2. Teil der Ventura- Saga.

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  • Tragische Liebende im All

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Gluecksklee

    Gluecksklee

    03. March 2017 um 20:54

    "Wir zwei in fremden Galaxien: Ventura-Saga Band 1“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, der erste Band einer Reihe rund um die Besatzung des Raumschiffes Ventura, das auf einer interstellaren Erkundungsmission durch den Weltraum unterwegs ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht dabei die 17-Jährige Seren und ihr direktes Umfeld. Seren wurde auf der Ventura geboren, hat die Erde, ihren Heimatplaneten, also nie gesehen. Das Ziel der Ventura ist es, ein aus sehr weiter Entfernung empfangenes Signal zu erreichen bzw. dessen Ursprung zu ergründen. Da die Reise zu diesem Signal und die Rückkehr zur Erde die Lebensdauer mehrerer Generationen übersteigt, ist die Ventura darauf ausgelegt, dass die künftigen Besatzungsmitglieder an Bord geboren und ausgebildet werden. Alles unterliegt strengen Regeln – und dann verliebt sich Seren in einen Jungen, der, nach diesen strengen Regeln, nicht für sie bestimmt ist.   Meine Meinung: Zuerst einmal hatte mich der Klappentext und die Leseprobe zu „Wir zwei in fremden Galaxien“ extrem neugierig gemacht. Ich wollte mehr erfahren über die Hintergründe der Mission der Ventura und darüber, wie die Besatzung damit zurechtkommt, dass ihre Existenz eigentlich nur dem Sinn und Zweck dient, dass eine der nachfolgenden Generationen den Ursprung dieses empfangenen Signals erreichen wird. Was ich gut fand: Die Sorgen und Ängste, Probleme und auch politischen Ränkespiele, die es auch oder insbesondere an Bord eines Raumschiffes auf wichtiger Mission gibt, wurden gut dargestellt. Man konnte sehr gut nachvollziehen, warum Seren so sehr mit ihrem nicht selbst gewählten Einsatz für die Mission der Ventura hadert. Das geplante und strukturierte Vorgehen in jeder denkbaren Lebenssituation auf der Ventura wünscht sich wohl niemand. In einem durch und durch geplanten Umfeld ist einfaches „sich verlieben“ eine Katastrophe. Und dementsprechend dramatisch entwickelt sich die Geschichte auch. Die Autorin findet dabei die passende Sprache für Seren, aus deren Perspektive die Handlung auch durchgehend erzählt wird. Was ich nicht so gut fand: Leider stehen ab einem gewissen Punkt hauptsächlich Seren und ihre Gefühlswelt im Fokus der Handlung. Ein wenig zu sehr, wie ich persönlich fand. Gesamturteil: Allerdings schafft Kate Ling es, durch Andeutungen, Anspielungen und offen gebliebene Fragen, dass der Spannungsbogen gegen Ende des Romans nochmals an Fahrt aufnimmt und ich mich definitiv auf den zweiten Band der Saga freue. Dom und Seren sind sicherlich nicht perfekt, aber dadurch sind sie für mich mehrdimensional geworden. Die Handlung auf einem Raumschiff auf wichtiger Mission war interessant, die Strukturen an Bord der Ventura detailliert aufgearbeitet, aber so präsentiert, dass man mit der fortschreitenden Handlung einen Eindruck darüber gewonnen hat, ohne dass man das Gefühl hatte, die Autorin versucht, die Welt, in der Seren lebt, erst einmal zu erklären. Das alles fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild. In einer Gesamtbeurteilung komme ich daher zu 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • Das gewisse Etwas fehlte

    Wir zwei in fremden Galaxien
    Carameli

    Carameli

    02. March 2017 um 20:58

    Inhalt:Seren lebt seit ihrer Geburt auf dem Raumschiff Ventura und wird es auch bis zu ihrem Tod tun. Die Ventura befindet sich auf einer siebenhundertjährigen Reise und es wird das Einzige sein, dass die Bewohner jemals sehen werden. In trister Umgebung wird ihnen ihr Lebenspartner, ihre Berufung und jeder Schritt vorgeschrieben. Am Tag von Serens Abschlussfeier erfährt sie ihren Lebenspartner und ihre Berufung. Doch Seren verliebt sich in Domingo und beide wissen, dass sie damit gegen die Regeln verstoßen. Als sich eine Möglichkeit ergibt zu flüchten, müssen sie sich entscheiden. Meinung:Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass einem der Einstieg leicht gelingt und man nur so über die Seiten fliegt. Das Cover ist einfach nur traumhaft und gemeinsam mit dem spannenden Klappentext war die Vorfreude auf das Buch groß.  Die Grundidee der Ventura finde ich großartig. Ein Leben auf einem Raumschiff, auf dem man geboren und auch sterben wird, bei dem jeder Schritt und jede Entscheidung perfekt vorgeplant sind und bei dem es jede Menge Verbote und Vorschriften gibt. Eigentlich der perfekt Grundstein für eine Rebellion, jede Menge Action und viel SciFi. Doch schon während der ersten Kapitel wird klar, dass die Liebesgeschichte zwischen Dom und Seren sehr viel Platz einnimmt. Im Laufe des Buches erfährt man immer weniger über die Ventura, die Mission oder über die Personen. Immer wieder steht die Romanze der beiden im Vordergrund und diese wird von Kapitel zu Kapitel immer kitschiger. Während dem Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl das Etwas fehlt. Die Geschichte und die Handlung rund um die Ventura wurde meist nur sehr oberflächlich behandelt und lief eher neben der Romanze mit. Einige Seiten mehr hätten nicht geschadet, um mehr über die Ventura und die Mission zu erfahren und mehr SciFi Elemente einzubauen. Seren ist von Anfang an eine sehr schwierige und depressive Persönlichkeit. Mit ihren Stimmungsschwankungen und unüberlegten Handlungen bringt sie sich und andere auf dem Schiff immer wieder in Gefahr. Sie denkt meist nur an ihre Bedürfnisse und an ihre Unzufriedenheit. Sie stößt mit ihren egoistischen und naiven Handlungen Freunde und Familie vor den Kopf. Im Laufe der Geschichte wird mir Seren immer unsympathischer und entwickelt sich zu einer nervigen Protagonistin. Generell konnte ich während des Lesens zu keinem Charakter einen Bezug aufbauen. Die Personen werden oft sehr oberflächlich und schwammig beschrieben, sodass ich nie das Gefühl hatte, ich würde die Person verstehen und kennen. Besonders Dom blieb für mich bis zum Schluss ein unergründlicher Protagonist, der es mir schwer machte, mit ihm mitzufühlen und Sympathie für ihn zu empfinden. Fazit:Die Romanze war für mich zu präsent, zu kitschig und zu teenagerhaft. Ich hätte mir sehr viel mehr SciFi und mehr über die Hintergründe der Ventura, der Mission und auch über die anderen Mitglieder der Ventura gewünscht. Der Schluss lässt jedoch noch sehr viele Fragen offen und da es sich um eine Trilogie handelt wünsche ich mir für die weiteren Bücher, dass die Liebesgeschichte in den Hintergrund tritt und man endlich mehr über die Ventura erfährt.

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  • Hat meine Erwartungen nicht erfüllen können

    Wir zwei in fremden Galaxien
    MsChili

    MsChili

    02. March 2017 um 14:46

    „Wir zwei in fremden Galaxien“ von Kate Ling ist der erste Teil der Ventura-Saga und handelt von dem Raumschiff Ventura. Ein Raumschiff, das ca. 700 Jahre im All unterwegs ist und demnach nie die echte Erde oder sonstige Planeten zu Gesicht bekommt. So hat also auch die 17-jährige Seren noch nichts anderes als das Raumschiff gesehen. Und sie wird auch nie etwas anderes sehen. Dann kommt auch noch dazu, dass sie kein Mitspracherecht hat, denn ihre Berufung und auch ihr Lebenspartner werden ihr zugewiesen. Doch Seren kann das nicht akzeptieren. Denn sie ist verliebt, in Domingo. Doch auch Domingo hat schon eine Partnerin. Kann diese Liebe überleben?   An dieses Buch hatte ich hohe Erwartungen gestellt. Doch leider bin ich ein wenig enttäuscht worden. Man startet direkt in die Geschichte und es lässt sich auch wirklich sehr angenehm und flüssig lesen. Anfangs dachte ich noch man erfährt im Laufe des Buches mehr über die Mission, auf der sich das Raumschiff und die ganze Besatzung befindet. Nur hat man nicht wirklich viel erfahren. So fand ich die Grundthematik sehr interessant und auch die Charaktere waren mir anfangs sympathisch.  Seren lässt sich nicht eingrenzen, lässt sich nichts vorschreiben und hat ihren eigenen Kopf. Sie ist unglücklich, da sie nie in ihrem Leben etwas anderes kennen lernt. Außerdem, sehr verständlich, sieht sie keinen Sinn in den Familienverbunden, die auch noch vorgeschrieben werden. Sie fühlt sich auf dem Raumschiff eingeengt. Es gibt nur Regeln und Vorschriften und so gut wie keine Freiheiten. Der Aufbau der Gemeinschaft auf der Ventura war total interessant, so wie auch so Vorschriften wie Familienplanung (wie viele Kinder pro Generation, welches Geschlecht) und auch Berufungen. Doch über die eigentliche Mission, warum ein Raumschiff auf so eine lange Reise geschickt wird, erfährt man mehr oder weniger gar nichts. Und da dachte ich, dass es der Mittelpunkt der Geschichte wäre. Aber der Fokus hier liegt eher auf der Liebesgeschichte zwischen Seren und Domingo und das mehr oder weniger schon relativ bald und zieht sich durchs ganze Buch. Und genau dieses Liebesgeplänkel usw. war mir irgendwann zu schnulzig und hat mich nur noch genervt. Erst zum Ende hin konnte mich die Autorin nochmal packen, doch das hat leider die Geschichte nicht gerettet.   Ob ich die Fortsetzung lesen werde, steht noch in den Sternen. Ich frage mich was die Autorin denn als Fortsetzung schreiben möchte. Wenn jemand eine Liebesgeschichte lesen möchte, ist er hier genau richtig. Wer mehr Richtung SciFi erwartet, wird hier etwas enttäuscht.

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  • Interessante Idee, die noch ausbaufähig ist

    Wir zwei in fremden Galaxien
    lucia93

    lucia93

    01. March 2017 um 20:45

    Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer Reihe. Kurze Zusammenfassung: Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura. Die Ventura ist ein Raumschiff, welches sich für eine Mission auf eine 700 Jahre lange Reise gemacht hat. Keiner dieser Passagiere hat die Erde jemals gesehen und wird diese auch niemals sehen. Seren macht ihren Abschluss und seit diesem Tag ist alles anders: sie bekommt eine Arbeitsstelle zugeteilt und auch ihr Lebenspartner wird für sie bestimmt. Denn so läuft das Leben auf der Ventura. Doch dann passiert es und Seren verliebt sich in jemanden der nicht ihr Lebenspartner ist, Domingo. Aber sie darf ihn nicht lieben, denn das verstößt gegen die Regeln auf dem Raumschiff… Eigene Meinung: Den Schreibstil fand ich sehr angemessen für ein Jugendbuch, da er locker und flüssig ist. Das Buch ist aus der Sicht von Seren in der Ich-Perspektive geschrieben. Somit bekommt man alles aus ihrer Sicht mit und kann sich somit besser in Seren hineinversetzen. Die Charaktere empfand ich größtenteils als okay, ich hätte teilweise gerne mehr über sie erfahren, damit sie greifbarer sind. Seren konnte ich zu einem großen Teil verstehen. Aber manchmal empfand ich sie als zu emotional und teilweise als selbstsüchtig. Sie hat immer mal andere in Schwierigkeiten gebracht, weil sie vorher nicht darüber nachgedacht hat was sie macht. Ansonsten empfand ich sie als stark, da sie sich nichts gefallen lassen will. Insgesamt hat mir Seren gut gefallen. Bin da sehr gespannt auf ihre zukünftige Entwicklung. Domingo war etwas schwierig greifbar für mich. Ansonsten fand ich ihn sehr nett und ich denke, dass er sich sehr für andere einsetzt, was mir schon ganz gut gefällt. Auch scheint er Situationen besser einschätzen zu können als Seren. Von einem Charakter war ich sehr positiv überrascht und frage mich was sich noch alles hinter ihm verbirgt. Natürlich gibt es auch hier wieder einen „bösen“ Charakter, der die ganze Geschichte abrundet und spannender macht. Über diese Person musste ich mich öfter mal aufregen. Der Anfang und das Ende des Buches haben mir am meisten gefallen. Den mittleren Teil fand ich nicht ganz so spannend. Mir haben teilweise auch Informationen zu der Mission bzw. dem Raumschiff gefehlt, die für mich sehr interessant gewesen wären. Ich finde, das Buch hätte allgemein mehr Seiten gut vertragen können. Denn dadurch hätten manche Dinge nicht ganz so schnell behandelt werden müssen. Die Liebesgeschichte fand ich zwar relativ schön, empfand sie aber als ein wenig zu schnell. Ansonsten finde ich die Idee der Geschichte sehr interessant und ich frage mich wie es weitergeht. Vielleicht werden einige Schwächen von Band 1 in Band 2 wieder ausgeglichen. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch gut und interessant. Band 1 hat mich neugierig gemacht, wie es weitergeht und somit werde ich Band 2 auf jeden Fall auch lesen. Was ich allerdings etwas schade finde ist, dass mich das Buch nicht ganz so mitreißen konnte. Es hat mich nicht völlig ergriffen. Trotz der Schwächen finde ich das Buch durchaus lesenswert und halte es für einen guten Auftakt der Ventura-Saga.

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  • Wer eine Jugendliebesgeschichte sucht, die die klassischen Merkmale aufweist,wird dieses Buch lieben

    Wir zwei in fremden Galaxien
    nickypaula

    nickypaula

    27. February 2017 um 13:54

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Dies ist der erste Band der Ventura-Saga  ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wunderschönes Cover! Passend zum Titel :)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zur Hörbuch-Sprecherin ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Grandios vorgetragen! Ich mochte Uta Dänekamp sehr in der Rolle als Sprecherin. Sie hat es sehr lebendig vorgetragen und mich mitgerissen. Ohne eine so gute Sprecherin hätte ich das Hörbuch vermutlich abgebrochen. Sie konnte mich mit ihrer Stimme also fangen, trotz der eher trocknen, teils auch langatmigen Story. Danke dafür!   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch an sich ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Die Story ist eine klassische Jugendliebesgeschichte mit einer Würze aus Dystopie. Menschen sind in einem gewaltigen Raumschiff gefangen und werden nach System verheiratet. Da muss nicht immer der Traummann dabei sein und wirklich eigenständig neue Dinge erfinden dürfen sie nicht. Ich frag mich tatsächlich weshalb… Das ergab für mich in der Geschichte keinen Sinn. Warum kann man Künstler nicht einfach ausbilden? Das wäre eine willkommende Abwechslung zu ein paar Songs aus den Vorzeiten. Das ist ein Punkt, der mir nicht logisch erschien, aber bei einer Dystopie muss es das auch nicht immer :) Weiterhin fand ich die Protagonistin eher anstrengend mit ihren ganzen Gefühlen und ihren Wesen. ABER die Nebencharaktere waren allesamt gelungen. Ich mochte ihre zickige Schwester, die auch richtig Tiefe in der Geschichte erhalten hat, ihren Vater und Großvater und natürlich auch ihr Gegenstück Dom. Eigentlich war das Buch echt gut und mit einer anderen Protagonistin in der Hauptrolle wäre es vermutlich sogar perfekt gewesen, trotz einiger längerer Szenen, die man hätte kürzer fassen können. Also letztlich, nach viel Nachdenken, was mich eigentlich stört, ist es wirklich nur die Protagonistin, deren Handlungsweisen ich oft nicht nachvollziehen konnte.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wer eine Jugendliebesgeschichte sucht, die die klassischen Merkmale aufweist, wird dieses Buch lieben. Für die Sprecherin gibt es 5 von 5 Sternen, für die Story leider nur 3,5 da sie mich nicht so begeistert hat. Das Hörbuch wurde aber durch die Sprecherin wirklich sehr angehoben, warum es letztlich 4,5 Sterne für das Hörbuch gibt.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Allen jungen Lesern ab 12 Jahren :) die gerne Liebesgeschichten lesen.   Nicky von Nickypaulas Bücherwelt

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