Kate Ling Wir zwei in fremden Galaxien

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Inhaltsangabe zu „Wir zwei in fremden Galaxien“ von Kate Ling

"Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben."

Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?

Die Idee dahinter ist ein voller Erfolg - nur die Umsetzung nicht

— Rebeccarina

Guter erster Teil, möglicherweise lese ich den nächsten auch (:

— ClaraOswald

Erwartungen übertroffen. Liebesdrama in dystopischem Weltraumsetting. Dass es etwas konstruiert ist, damit habe ich gerechnet. 4,5 Sterne

— killerprincess

Atmosphärisch und spannend, aber leider mit Längen und keiner neuen Idee

— Skyline-Of-Books

Ein spannender Fantasyroman

— Corpus

Leider konnte ich mich mit der Protagonistin nicht anfreunden und auch die Handlung war teilweise sehr langweilig.

— Starlet

Mittelprächtiges Buch mit typisch rebellischen Teenagern als Protagonisten

— Ecke100

Nette aber recht klischeehafte Weltraumromanze.

— ConnyKathsBooks

In gewissen Situationen war mir die Hauptprotagonistin zu naiv. Im allgemeinen kann man das Buch lesen, man muss es jedoch nicht.

— Nightangel050902

Ein interessantes Setting, aber mir war es teilweise zu kitschig und unglaubwürdig!

— katha_strophe

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[4/5] Total süß und lesenswert, trotz unrealistischer Verhaltensweisen mancher Charaktere.

Marysol14

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Manchmal widersprüchlich, manchmal hochemotional - die Geschichte regt in jedem Fall zum Nachdenken an.

Gluecksklee

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  • Wir zwei in fremden Galaxien

    Wir zwei in fremden Galaxien

    Sabrina93

    09. February 2018 um 17:53

    Klappentext „Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben.“   Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative? Meinung Das ist ein Buch, was wirklich schnell gelesen ist. Das ein bisschen mehr als  300 Seiten hat, sind so einfach und schnell geschrieben. Gerade für Leseanfänger oder Leser, die mal schnell nebenbei etwas Lesen möchten ist es wirklich perfekt. Die Leser, die schon etwas mehr erwarten, als eine nette Lovestory im Weltall und interessantem Ende, ist das Buch wohl etwas kurz geraten. Ich hätte schon gerne etwas mehr Inhalt, mehr gehabt und auch gerne etwas mehr Seiten. Trotzdem war es ein schönes Buch. Das Ende ist spannend und ich bin gespannt wie es mit den vieren weitergeht. Die Idee ist auch gut und passt zu einem typischen Jugendbuch im Science Fiction Genre.  Bewertung 💗💗💗

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  • Atmosphärisch und spannend, aber leider mit Längen und keiner neuen Idee

    Wir zwei in fremden Galaxien

    Skyline-Of-Books

    01. January 2018 um 12:43

    Klappentext „Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?“   Gestaltung Das Cover finde ich wunderschön, denn mir gefällt vor allem dass es metallisch schimmert. Die Farben aus dem dunkleren Lila mit den helleren Lichtreflexen finde ich auch unheimlich gelungen, da sie die Weltraumatmosphäre aufgreifen. Die Schattenfiguren des Mädchens und des Jungen, die über dem Titel schweben, passen auch gut zur Geschichte und verleihen dem sonst eher schlichten Cover etwas Besonderes.   Meine Meinung Da ich Weltraumgeschichten sehr gerne mag und mir das Cover von „Wir zwei in fremden Galaxien“ sofort ins Auge gesprungen ist, wollte ich das Buch unbedingt lesen und es hat mir wirklich gut gefallen. Nicht nur die äußere Gestaltung auch der Inhalt und der Schreibstil der Autorin vermitteln dem Leser einen passenden Eindruck vom Weltraum. Diese Space-Atmosphäre hat mir wirklich gut gefallen, denn dadurch dass die Figuren seit Generationen auf dem Raumschiff leben und das Leben auf der Erde nur aus Erzählungen, Büchern oder Filmen kennen, wird ein besonderes Ambiente geschaffen. Ich hatte stets futuristische Bilder vor Augen, wenn Protagonistin Seren über das Schiff gewandert ist oder vom Weltall erzählt hat.   Besonders gefallen hat mir, dass wir das Leben auf dem Raumschiff namens Ventura durch Serens Perspektive kennen lernen und dass dies für mich absolut greif- sowie vorstellbar wurde – obwohl es eine ferne, unmöglich erscheinende Zukunft darstellt. Die Menschen auf der Ventura leben ein sehr vorherbestimmtes Leben, alles - selbst ihre Ehepartner - werden ihnen zugewiesen. So tritt schnell Monotonie im Leben der Menschen ein, weswegen sie alles andere als zufrieden wirken. Diese Grundstimmung wurde durch Serens Ich-Perspektive auch super eingefangen und geschildert. Kate Ling lässt Seren in längeren Sätzen erzählen, was jedoch an keiner Stelle anstrengend wird, da die Sätze einfach zu verstehen und nicht verschachtelt sind.   Insgesamt gefiel mir dieses Setting des Buches sehr gut, da die dadurch entstandene Atmosphäre für mich einen großen Reiz ausgeübt hat, die auch bei der Liebesgeschichte, die eindeutig im Fokus der Handlung stand, immer wieder allgegenwärtig war. Jedoch war diese Grundidee nichts Neues. Vielmehr fühlte ich mich oftmals an die Buchreihe bzw. Serie „Die 100“ erinnert, bei welchem die Menschen auch auf einem Raumschiff leben und das Leben auf der Erde nicht kennen. So entdeckte ich gefühlt immer wieder kleinere Parallelen, die mich daran hinderten, Neues an dieser Geschichte zu entdecken.   Da ich durch den Titel und den Klappentext schon ahnen konnte, dass es sich hier hauptsächlich um eine Liebesgeschichte handelt, war ich sehr gespannt auf diese und ich muss sagen, dass sie mir insgesamt sehr gefiel. Vor allem am Anfang wurde ich überrascht, da ich andere Grundvoraussetzungen erwartet hatte. So fing die Geschichte für mich gleich packend an. Die Liebesgeschichte empfand ich dabei dann jedoch als etwas flach, denn ich bin der großen Liebe auf den ersten Blick gegenüber einfach skeptisch. Auch flaute der Spannungsbogen für mich dann auch etwas ab, da durch den Fokus auf die Liebe vieles, was actionreicher hätte werden können, in den Hintergrund geriet.   Dafür endete das Buch sehr fesselnd, da „Wir zwei in fremden Galaxien“ mit einem kleinen, aber gemeinen Cliffhanger aufhört, der mich eindeutig dazu veranlasst, auch zum zweiten Band zu greifen. Es gab Enthüllungen, Action und rasante Szenen, die gerne auch schon eher hätten einsetzen dürfen. Richtig gut fand ich, dass in die Handlung immer wieder Geheimnisse eingestreut wurden, denen ich auf den Grund gehen und die ich erkunden wollte. Gibt es etwa eine Verschwörung auf der Ventura? Was führt der Captain im Schilde? Hier hat die Autorin es geschafft, einige Fragen bei mir anzuregen und meine Neugierde zu wecken, weswegen ich die Geschichte voller Spannung gelesen habe!   Fazit „Wir zwei in fremden Galaxien“ weist zwar keine neue Grundidee auf, da das Setting der auf einem Raumschiff lebenden Menschen, welche die Erde nicht kennen, nicht neu ist, dennoch hat Autorin Kate Ling es geschafft, die Raumschiff-Atmosphäre sehr lebendig und greifbar einzufangen und mich dadurch überzeugt. Auch gefiel mir, dass die Geschichte meine Neugier geweckt hat, sodass ich immer weiter gelesen habe, um endlich Antworten auf meine Fragen zu erhalten. Die Handlung fokussiert sehr auf die Liebesgeschichte, wodurch der Spannungsbogen hinsichtlich rasanter Actionmomente abflaut. Das Ende entschädigt dafür dann aber mit einem temporeichen Finale. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 1. Wir zwei in fremden Galaxien 2. Wir zwei in neuen Welten 3. The truth of different skies (erscheint am 3.Mai 2018 auf Englisch)

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  • Die Protagonistin war leider überhaupt nicht mein Ding

    Wir zwei in fremden Galaxien

    Hannasbuecherwelt

    30. December 2017 um 12:46

    Das Buch beginnt wirklich gut. Mit Seren hat "Wir zwei in fremden Galaxien" eine eigensinnige und mutige Protagonistin, allerdings entwickelt sie sich im Laufe des Buches zu einem für mich wirklich anstrengende Charakter, mit dem ich mich nicht besonders gut identifizieren konnte. Die Idee, die hinter dem Buch steckt, finde ich genial. Wenn man sich selbst vorstellt, dass man auf einem Raumschiff aufwächst, nur damit es erst lange nach meinem Tod sein Ziel erreicht, bekomme ich ein beklemmendes Gefühl. Grade das finde ich genial, wenn Bücher einem echte Gefühle vermitteln können, auch wenn es in meinem Fall kein positives ist. Deswegen finde ich die Idee des Buches auf jeden Fall gut. Leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so gut gefallen. Sobald Seren Dom kennen lernt, geht es in dem Buch nur noch um die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Das fand ich wirklich schade, da die Idee doch deutlich mehr hergegeben hätte. Trotzdem stehen die beiden komplett im Vordergrund, Seren benimmt sich absolut daneben und Dom muss das ganze ausbaden. Das fand ich einfach doof. Der Schreibstil hat mir wiederum gut gefallen, da sich "Wir zwei in fremden Galaxien" wirklich gut und flüssig gelesen hat. Auch das Ende fand ich gut, da hier endlich mal ein bisschen Aktion passiert ist und nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund stand. Fazit Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Nach einem wirklich tollen Start entwickelte sich die Geschichte zu einem 0815 Buch mit einer für mich nicht sympathischen Protagonistin. Was mir aber gut gefallen hat, war das Cover und der Schreibstil. Ich werde die Fortsetzung zu diesem Buch vermutlich aber eher nicht lesen.

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  • Ein spannender Fantasyroman

    Wir zwei in fremden Galaxien

    Corpus

    19. September 2017 um 16:53

    Inhalt: Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?Meine Meinung:Dieses Buch ist ein spannender Fantasyroman, der mich von Anfang an gepackt hat und im letzten Drittel immer spannender wurde.Der Schreibstil war locker-leicht und verständlich zu lesen. Die Protagonisten waren sehr gut dargestellt und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Die Geschichte, die in dem Raumschiff Ventura handelt, hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung steigert sich kontinuierlich, sodass es beim Lesen nie langweilig wurde. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Band und hoffe, dass er bald auf deutsch erscheinen wird. Fazit:Dies ist eine sehr spannende Geschichte, die mir vom Anfang bis zum Ende gefallen hat und die ich auch weiterempfehlen kann.

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  • Kann erst in der zweiten Hälfte fesseln

    Wir zwei in fremden Galaxien

    Steffi_the_bookworm

    04. August 2017 um 08:47

    3.5Das Buch hatte für mich eine durchschnittliche erste Hälfte, in der nicht allzu viel passiert und der Schwerpunkt eher auf der Liebesgeschichte liegt. Diese entwickelt sich zum Teil sehr schnell und passt in das typische YA-Schema der insta-love. Dennoch liest sich die Geschichte sehr flüssig und das setting mit dem Raumschiff fand ich sehr interessant. Es gibt ein paar Hintergrundinfos, aber hier hätte ich mir manchmal noch ein paar mehr Informationen gewünscht.In der zweiten Hälfte kommt dann deutlich mehr Spannung und Action dazu, so dass mich das Buch sehr gut fesseln konnte und ich den Rest in einem Rutsch gelesen habe. Das Ende macht mehr als neugierig auf den zweiten Teil der Ventura-Saga.Zu der Protagonistin Seren habe ich ein wenig zwiespältiges Verhältnis. Zum einen fand ich ihre starke Persönlichkeit echt klasse und fand es gut, dass sie an vielen Stellen einfach ihren Kopf durchgesetzt hat. Zum anderen konnte ich dann aber manche Reaktionen wieder nicht verstehen und sie hat vieles einfach mit sich machen lassen. Das passte für mich nicht komplett zusammen. "Wir zwei in fremden Galaxien" ist eine gute Unterhaltung, die mich aber erst in der zweiten Hälte richtig fesseln konnte.

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  • Nette aber recht klischeehafte Weltraumromanze

    Wir zwei in fremden Galaxien

    ConnyKathsBooks

    22. July 2017 um 12:33

    "Ich weiß nur eins, wenn wir beide zusammen sind, erscheint mir alles möglich, selbst das Unmögliche." (S. 257)Vor 84 Jahren ist die Ventura von der Erde aufgebrochen, um einem verschlüsselten Signal zum Sternsystem Epsilon Eridani zu folgen. Mittlerweile leben Tausende auf dem Raumschiff, doch die jetzige Generation hat weder die Erde gesehen noch wird sie das Ziel erreichen. Denn die Reise dauert insgesamt 700 Jahre. Gerade hat die 16jährige Seren erfahren, wer ihr zukünftiger Lebenspartner sein soll, herrscht auf der Ventura doch ein striktes Zuchtprogramm. Aber dann trifft Seren auf Dom und eine verbotene Liebe beginnt, die beide in große Gefahr bringt."Wir zwei in fremden Galaxien" ist der Auftakt der Ventura Saga von Kate Ling. Eine nette Weltraum-Romanze, die mich zwar nicht vom Hocker gerissen hat, aber dennoch recht unterhaltsam war.Seren ist eine sympathische wenn auch etwas naive Protagonistin. Einige Entscheidungen trifft sie doch sehr unüberlegt. Ihren Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit kann ich aber gut nachvollziehen. Denn wer möchte schon sein ganzes Leben auf einem kalten und streng organisierten Raumschiff voller Regeln verbringen?Doch Abhilfe naht, natürlich in Form einer Romanze, die sämtliche Jugendbuchklischees bedient, von Insta-Love über Dreiecksbeziehung bis hin zum Bad Boy-Part, den hier der 18jährige Dom übernimmt. Mit ihm konnte ich allerdings nicht viel anfangen, wirkt er doch manchmal zu sorglos und eher schwach. Ezra, Serens eigentlich zugedachten Partner, finde ich da schon bedeutend interessanter. Aber wo die Liebe halt hinfällt und das Teenager-Paar ist ja doch irgendwie süß.Gut gefallen hat mir auch der angenehm-flüssige Schreibstil der britischen Autorin. Seren fungiert hier als Ich-Erzählerin im Präsens und die Geschichte liest sich in einem Rutsch. Der Handlungsverlauf war zwar schnell absehbar, dennoch ist die Spannung auf den letzten Seiten recht hoch und es gibt noch die eine oder andere kleinere Überraschung. Das Ganze endet dann recht abrupt mit einem Cliffhanger, der schon leichte Neugier auf die Fortsetzung weckt.Insgesamt kann ich daher "Wir zwei in fremden Galaxien" eingeschränkt empfehlen. Wer sich nicht an den üblichen Klischees stört und auf Romantik steht, der kann hier ruhig einen Leseversuch wagen. Gute 3 Sterne von mir.

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  • Mehr Potenzial wäre vorhanden gewesen

    Wir zwei in fremden Galaxien

    mii94

    06. July 2017 um 11:15

    Inhalt "Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben."Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?CharaktereSeren ist eine sehr ehrliche junge Frau. Sie ist sehr direkt und offen. Außerdem kann man sie kaum aufhalten, wenn sie etwas vor hat. Des Weiteren ist sie sehr stur und hartnäckig. Sie ist aber auch liebevoll und fürsorglich. Seren will unabhängig und frei sein und sie vertritt auf jeden Fall ihre eigene Meinung. Dom ist ein sehr liebevoller junger Mann. Er ist sehr mutig und beschützend. Des Weiteren ist er sehr fürsorglich und will selbst Entscheidungen treffen können. Er ist auch sehr taff. Ezra ist ein sehr mutiger junger Mann. Er möchte das Richtige tun und ist auch sehr liebevoll und fürsorglich. Des Weiteren ist Ezra sehr unkonventionell und ein Macho. Er kann auch sehr süß sein. Mariana ist eine sehr liebevolle Frau. Sie ist sehr fürsorglich und mutig. Mariana ist auch sehr ehrlich, direkt und beschützend. Meine MeinungDer Schreibstil der Autorin ist sehr locker, leicht und flüssig. Ich habe das Buch in einem Zug gelesen und bin auch schnell in meinen Lesefluss gekommen. Es ist sehr schön abwechlungsreich und gut beschrieben. Des Weiteren ist manches sehr speziell, aber sehr gut erklärt. Der Inhalt hat mir gut gefallen. Die Protagonistin nicht wirklich. Sie ist sehr speziell und kämpft ständig gegen das System an und das tut sie in einer sehr unangenehmen Weise - das hat mich sehr gestört. Die Ventura ist klasse. Alles was mit ihr zu tun hat, hat mich fasziniert. Das Raumschiff und die ganze Besatzung ist auf einer Mission, die größer ist, als es sich jemand vorstellen kann. Und auf diesem Schiff gibt es viel Vorschriften, Vorgaben und auch Programme. Zur AutorinKate Ling hat bereits Kurzgeschichten und Gedichte in verschiedenen Anthologien und Magazinen veröffentlicht, bevor sie Wir zwei in fremden Galaxien - Die Ventura-Saga schrieb. Auf etlichen Reisen durch verschiedene Länder hat sie viele Erfahrungen sammeln können, die in ihr Romandebüt eingeflossen sind. Die Autorin schreibt bereits an der Fortsetzung.EmpfehlungWenn ihr auf eine aufmüpfige Protagonistin steht, die auch ein wenig nervig sein kann und euch Raumschiffe und das Leben auf solchen interessiert, dann solltet ihr euch definitiv das Buch holen. 

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  • Ganz nett

    Wir zwei in fremden Galaxien

    Kagali

    05. July 2017 um 11:12

    Meine Meinung Jeder Mensch sucht auf irgendeine Art und Weise nach dem Sinn des Lebens. Manche finden Erfüllung in ihren Job, andere in ihrer großen Liebe und wieder andere in Familie und Freunde. Doch was ist, wenn der einzige Sinn deines Lebens darin besteht ein Raumschiff am laufen zu halten, dessen Heimatplaneten man nie gesehen hat und dessen Ziel man ebenfalls nie sehen wird?. Wenn der einzig Zweck der Eigenen Existenz der ist, für genügen Nachkommen zu sorgen, damit irgendeine spätere Generation den Bestimmungsort erreicht?Ziemlich deprimierend und das findet auch Protagonistin Seren. Zu allem Überfluss bekommt sie auch noch den größten Macho des Jahrgangs als Lebenspartner (um Insistenz zu vermeiden gibt es strenge Regeln was die Zuweisung des Lebenspartners angeht). Trister könnte das Leben nichts ein und der Autorin gelingt es ziemlich gut diese trübe Stimmung und die Sinnlosigkeit zu vermitteln. Selbst ohne all zu viel von der Innengestaltung des Raumschiffes preis zu geben hatte ich einen tristen grauen Stahlklops vor Augen. Der angenehme und flüssige Schreibstil vermittelt anschaulich die Tristesse ohne auf zu viele Beschreibungen oder Metaphern herumzureiten.Ich war neugierig wie es die Menschen schaffte nicht verrückt zu werden. Wie ihr Alltag funktionierte und was es mit dem ominösen Signal zu tun hatte, dem die Ventura stur entgegen schwebt. Leider habe ich davon weniger erfahren, als ich mir gewünscht hätte. Denn als Seren auf Domingo trifft ändert sich schlagartig alles für sie. Alles ist nun auf Dom gerichtet, inklusive der Fokus des Buches.Was nicht heißt, dass Seren und Dom nicht ein süßes Pärchen sind. Das sind sie. Beide waren mir recht sympathisch, aber sowohl die beiden, als auch ihre Liebesgeschichte ist nichts, was mir langfristig im Kopf bleiben würde. Sie sind süß. Punkt. Nichts weiter. Ihre Beziehung und ab ihrem Zusammentreffen auch die gesamte Handlung des Buches sind nett zu lesen aber auch ziemlich vorhersagbar. Nicht so schlimm, dass es langweilig wäre, aber eben auch nichts, was im Gedächtnis bleibt.Ich denke ich werde auch den zweiten Band lesen, da ich hoffe, dass die neue Situation mehr Stoff für Geheimnisse und Entdeckungen bietet, aber ich platze nicht vor Neugierde, dass ich es gleich beim erscheinen haben müsste. Fazit Das Buch ist was nette für Zwischendurch. Es hat mich ganz gut unterhalten, aber man verpasst auch nicht wahnsinnig viel, wenn man es nicht liest. Folge mir ;) Diese Rezension findest du mit zusätzlichem Deutsch/Original Coververgleich auf Miss Page-Turner

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  • Wir 2 in fremden Galaxien

    Wir zwei in fremden Galaxien

    22jasmin22

    13. June 2017 um 13:54

    Inhalt: Wir sind eine verlorene Generation. Wir haben die Erde nie gesehen. Noch werden wir unsere neue Heimat je zu Gesicht bekommen. Die Ventura, auf ihrer siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Sera würde gerne wissen, wie sich Sonnenstrahlen auf der Haut anfühlen. Oder wie es ist, wenn der Wind durch die Haare streicht. Aber sie weiß, dass auf diesem Raumschiff, Jahrzehnte entfernt von der Erde nicht möglich ist. Bis sie sich verliebt und zum ersten Mal echte Gefühle erlebt. Doch auch diese Liebe darf nicht sein. Denn auf der Ventura gibt es Regeln. Und wer sie bricht, wird bestraft..Meine Meinung: Erst einmal finde ich dieses Cover mega schön😍 Kate Ling ihr Schreibstil ist einfach flüssig & sehr leicht zu Lesen. Dieses Buch macht einfach süchtig. Die Geschichte zwischen Seren & Domingo. Dieses Buch ist allgemein einfach richtig gut & man kriegt dieses Buch richtig schnell durch, da es einfach mega spannend ist. Kann es euch nur weiterempfehlen. 😊❤

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  • Was für eine schöne Geschichte

    Wir zwei in fremden Galaxien

    malinsbookworld

    04. June 2017 um 23:18

    Das Buch "Wir zwei in fremden Galaxien" von Kate Ling durfte ich im Rahmen einer Leserunde vom Verlag Bastei-Lübbe vorablesen. Am Anfang konnte ich das Manuskript nicht mehr aus der Hand legen, da es so spannend war. Die Autorin hat einen schönes flüssigen, detaillierten und spannenden Erzählstil, der einen schnell durch die Geschichte durchträgt. Die Protagonisten Seren und Dom finde ich super sympathisch und konnte mich richtig in die Rollen hineinversetzen. Die Charaktere fand ich einfach interessant und dass sie sich im Laufe der Geschichte weiter entwickelt haben. Es war einfach nur klasse und spannend, die Höhe und Tiefen im Laufe der Erzählung der Charaktere mit zu erleben. Ich konnte an vielen Stellen der Handlung sehr gut mit den Charakteren mitfiebern und mich in die Lage der Figuren hineinversetzen Am Anfang des Buches hatte ich noch sehr stark den Eindruck, dass es nicht nur um eine traumhafte Liebesgeschichte handelt, sondern auch um ein System, dass hinterfragen und sich für die eigene Freiheit starkmachen. Seren war das typische Sinnbild dafür. Sie hinterfragte das „System“ und wollte selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen will und sich nichts vorschreiben lassen. Was mir sehr gefehlt hat, dass man noch mehr innerhalb des Abschnittes über die Lebensweise auf dem Schiff mitbekommen könnte Fazit: Insgesamt ein toller Auftakt einer dystopischen Reihe, der vor allem durch die interessante und sehr aufbauende spannende Hintergrundstory und die sprachliche Gestaltung punkten sehr gut beim Leser ankommt.Ich bin schon sehr gespannt, wie die Handlung weitergeht und kann das Buch alle sehr ans Herz legen

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  • Ungeahnte Gefühle

    Wir zwei in fremden Galaxien

    denise7xy

    16. May 2017 um 13:39

    Erster SatzIch weiß, es sind Vögel, aber nur, weil man es mir gesagt hat.MeinungNie das Meer sehen, den Wald riechen oder den Wind in den Haaren spüren, so sieht Serens Zukunft auf der Ventura aus, denn das Raumschiff hat ein Ziel und diese liegt noch über 200 Jahre entfernt. Um diese Mission erfolgreich zu beenden, müssen bestimmte Regeln eingehalten und Lebensweisen befolgt werden. Eine davon ist es, einen Bund mit dem zugeteilten Partner einzugehen und Kinder zu zeugen. Auch Seren steht kurz davor ihren Partner zu bekommen, doch dann trifft sie auf Dom und lernt Gefühle kennen, die sie nicht kannte. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Form, der Schreibstil ist flüssig und angenehm, die Charaktere authentisch und die Seiten flogen nur dahin. Die Geschichte startet entspannt, man erfährt die Abläufe der Ventura. Auch die Beziehung zwischen Dom und Seren wächst mit der Geschichte im selben Tempo. Zuerst eher zaghaft und auf Abstand, später dann schweißen sie immer mehr zusammen und können nicht mehr ohne den jeweiligen anderen. Als es zu Konsequenzen für die Beiden kommt, versuchen viele Leute Seren Vernunft einzureden und sie an die Ordnung an Bord zu erinnern. Und egal welchen Punkt Seren anbringt, es wird überspielt, vertuscht oder gegen sie verwendet. Zwischendurch war die Blindheit und Ignoranz der anderen Menschen auf dem Schiff schwer zu schlucken und Serens Verzweiflung sprang auch auf mich über. CharaktereSeren scheint wie jeder andere Bewohner der Ventura zu sein. Allerdings hegt sie Zweifel am System und dem Zuchtprogramm, findet sich mit ihrem Leben jedoch ab, bis sie eines Tages auf Dom trifft und ein ganz anderes Leben sieht. Eines voller Gefühle, Zuneigung und Liebe. Sie hat keine besonderen Talente und durch ihre „ist mir egal“ Haltung stößt sie des öfteren mit anderen an. Sie war mir schnell sympathisch, manchmal handelte sie jedoch wirklich riskant und eigensinnig, was mir missfiel.Dom ist gefühlvoll und schnell mit dem Herzen bei einer Sache dabei, so scheint es zumindest. Er sorgt sich liebevoll um Seren, meist sogar etwas zu viel. Das auch er vom System nicht ganz überzeugt ist, wird schnell klar, doch wie viele andere, gibt er sich auch damit zufrieden, da es sich nicht lohnt dagegen anzukämpfen. Ezra ist der Sohn vom Captain und Serens ausgewählter Zuchtpartner. Mit seiner lässigen und zynischen Art stößt er besonders bei Seren auf Ablehnung, dabei gefällt ihm die Zuteilung ebenso wenig wie ihr. Allerdings versucht er das Beste daraus zu machen, gerade weil seine Mutter immer ein Auge auf ihn wirft. FazitIch muss tatsächlich sagen, dass ich eher Ezra Fan war und bin. Dom war für mich in vielen Situationen einfach zu nichtssagend, zu ruhig. Zudem gefallen mir leicht zynische Charaktere einfach besser, solange es nicht übertrieben ist. Trotzdem war die Liebesgeschichte zwischen Dom und Seren einfach nur herzzerreißend und ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin gespannt wie es wohl weitergeht. 4/5 Sternen

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  • Und wer ist dein Lebenspartner?!

    Wir zwei in fremden Galaxien

    federmaedchensfederland

    14. May 2017 um 08:16

    Wie so oft, hat mich vorallem das lila Glitzercover davon überzeugt, dass Wir zwei in fremden Galaxien eine gute Idee sein würde. In erster Linie hab ich es auch  mitgenommen, weil es sich nach einem Einzelband angehört hat, allerdings bin ich inzwischen eines besseren belehrt worden, denn anscheinend ist Kate Ling schon fleißig dabei Teil 2 der Ventura-Saga zu schreiben. [Soviel zu Einzelband.. ich habe einfach kein Glück]. Zu guter letzt war aber auch der Klappentext ausschlaggebend, denn die Idee von einem Raumschiff, dass Ewigkeiten im All fliegt und einer Besatzung, deren Leben und Partnerschaften vorbestimmt sind, gefiel mir. Wir zwei in fremden Welten war sehr einfach zu lesen, der Schreibstil jugendlich, flüssig und unkompliziert. An manchen Stellen habe ich dann aber schon gemerkt, das ich rund zehn Jahre älter bin als beiden Hauptfiguren Seren und Domingo. An vielen Stellen konnte ich die Verhaltensweisen vor allem von Seren nicht so ganz nach voll ziehen. Oft fand ich sie sogar etwas überzogen und ich dachte mir nur "Wirklich Mädchen?". Die Hauptprotagonisten Seren und Domingo haben es nicht leicht und an vielen Stellen musste man regelrecht mit den beiden leiden. Von Anfang an war klar, dass diese junge Liebe unter keinem guten Stern stehen würde und doch wollen es beide versuchen. Ich glaube vor allem durch die strikten Regeln, die dort an der Ventura herrschen, wollen beide erst recht für das kämpfen, was sie für einander empfinden. An vielen Stellen fehlte mir leider aber auch der Tiefgang, es wurde viel an der Oberfläche gekratzt aber weiter hinab ging es dann doch nicht. Dadurch musste ich mich immer mal wieder zwingen weiter zu lesen. Besonders interessant fand ich die Rolle von Ezra, der bis kurz vor Ende, bei mir eigentlich einen schlechten Stand hatte. Aber dass er schließlich Seren und Dom doch noch hilft und sich sogar selbst in Gefahr begibt und alles hinter sich lässt, hat ihn dann doch etwas sympathischer gemacht. Ich bin gespannt, wie es in Teil 2 weiter geht, ob die Handlung weitergeht oder eine unabhängige Geschichte erzählt wird.  Fazit Wir zwei in fremden Galaxien ist eine super Abendlektüre, wenn man mal eine Pause von der schweren Lektüre braucht. Es ist leicht zu lesen, die Handlung ist interessant und die Figuren runden das Ganze perfekt ab. An vielen Stellen klingt aber auch ein sehr ernster Ton mit, denn die Vorstellung von einem menschlichen Zuchtprogramm und vorbestimmten Lebenspartnerschaften ist nicht ganz unrealistisch. Alles in allem ein gelungenes Buch mit spannenden Wendungen und einem dramatischen Ende.

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  • Ein spannender Mix aus Science Fiction und Dystopie

    Wir zwei in fremden Galaxien

    Svenjas_BookChallenges

    10. May 2017 um 18:01

    Auf Wir zwei in fremden Galaxien von Kate Ling war ich sehr gespannt, denn die Idee hinter der Geschichte hat mich schon vor dem Lesen sehr fasziniert. Es geht um ein junges Mädchen, Seren, die auf dem Raumschiff Ventura zur Welt kam - sie hat die Erde nie gesehen und wird es wohl auch nicht, denn die Ventura befindet sich auf einer insgesamt 700 Jahre dauernden Reise durch den Weltraum und Seren gehört einer der mittleren Generationen an. Hinzukommt, dass das Raumschiff eine eigene, in sich abgeschlossene Welt mit festen Regeln ist, denen sich jedes Besatzungsmitglied beugen muss.Ling wagt mit ihrem Roman also einen spannenden Genremix: Science Fiction trifft auch eine typische Jugendromanze, angereichert mit dystopischen Elementen. Denn das System auf der Ventura ist in jedem Fall ein diktatorisches. Im Mittelpunkt steht das Zuchtprogramm, an dem sich jedes Besatzungsmitglied beteiligen muss. Das heißt, im Alter von 17 oder 18 Jahren muss man den einem zugeordneten Lebenspartner heiraten und anschließend 2 Kinder gebären, um das Fortbestehen der Besatzung zu sichern. Echte Gefühle und ein selbstbestimmtes Leben haben in dieser Welt keinen Platz, Unruhestifter werden hart bestraft und im Notfall sogar entsorgt. Das Ganze hat zumindest mich an das Zuchtprogramm der Nazis, den Lebensborn, erinnert - ich fand es ganz besonders grausam und unmenschlich. Die Menschen auf der Ventura müssen praktisch ihr ganzes Leben dem höheren Wohl widmen und haben trostlose Jahre in einem öden, in sich abgeschlossenen Kosmos vor sich.Das ist die Ausgangssituation in Wir zwei in fremden Galaxien und für die Protagonistin Seren eine Zukunft, der sie um jeden Preis entkommen muss. Seren wirkt zunächst wie ein störrisches Kind, wobei man ihren Frust durchaus gut nachvollziehen kann. So wie Ling die Ventura darstellt, ist es ein Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gibt. Somit gibt es auch aus dem jedem Besatzungsmitglied vorbestimmten Lebensweg kein Entkommen. Seren, die mit dieser Zwangsheirat und dem sogenannten Zuchtprogramm so ihre Probleme hat, wird als psychisch krank abgestempelt und man merkt schnell: Als selbstständig denkendes Individuum hat man auf der Ventura keine Chance. Erst recht nicht, wenn man sich weigert, seinen Lebenspartner zu heiraten und sich stattdessen wirklich verliebt - in ein anderes Besatzungsmitglied.So ergeht es Seren, als sie zufällig Dom begegnet. Schon nach dem ersten Treffen ist Seren bis über beide Ohren verliebt, was für mich etwas unglaubwürdig war. Die Beziehung der beiden wird jedoch im Verlauf der Handlung reifer und ernsthafter, auch wenn es mich anfangs gestört hat, dass sie innerhalb der Geschichte so viel Raum einnimmt. Andererseits ist es eben vor allem wahre Liebe, die auf der Ventura nicht erwünscht bis strengstens verboten ist. Daher ist das Hauptthema des Romans logischerweise der Kampf für Freiheit und in Serens Fall eine freie Partnerwahl. Ab der Mitte etwa nimmt die Handlung dann auch mächtig Fahrt auf und gewinnt einiges an Spannung dazu. Bis hin zum Ende, das nicht nur für Dom und Seren eine große Veränderung bedeutet und außerdem einen fiesen Cliffhanger für den Leser bereithält.Die Geschichte gefällt mir insgesamt wirklich gut, insbesondere das interstellare Setting und die Ausgangssituation auf der Ventura. In der Story steckt auf jeden Fall eine Menge Potenzial, auch wenn mir die Liebesgeschichte im ersten Band teilweise zu übermächtig und kitschig war, ich gerne noch mehr über die Mission der Ventura erfahren hätte und ich Seren mit ihrer sturen Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Mentalität nicht immer ganz verstehen konnte.Mein Fazit:Science Fiction, Teenie-Romanze, Dystopie? In Wir zwei in fremden Galaxien bringt Kate Ling all das unter einen Hut und das Ergebnis hat mich alles in allem echt überzeugt. Die Liebesgeschichte hätte man für meinen Geschmack zwar ruhig etwas stutzen können, trotzdem freue ich mich aber (vor allem nach dem offenen Ende) sehr auf den zweiten Band.

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  • SpaceFantasy auch für jüngere Leser

    Wir zwei in fremden Galaxien

    lesemaedel

    18. April 2017 um 17:54

    "Wir zwei in fremden Galaxien" ist eine solide SpaceFantasy Geschichte, wie sie gerade im Trend liegen. Wer die "StarboundReihe" "The 100" und "Zodiac" mag kommt voll auf seine Kosten. Trotz einiger Mängel hat mich die Liebesgeschichte von Serena und Domingo sofort gepackt. Ich habe mit den Beiden mitgefiebert und eine Lösung gesucht. Ausserdem war ich von Anfang überzeugt, dass in Ezra mehr steckt. Sprachlich ist es locker leicht geschrieben. Ich hätte gern 300 Seiten mehr gehabt, um die Ventura und ihre Besatzung noch besser kennenzulernen. All die Regeln und Lügen der "Regierung" kamen zu kurz. Auch sind einige Charaktere etwas blass geblieben. Vielleicht fällt das jüngeren Lesern auch nicht so auf. Und wer gerne romantisch-unmögliche Liebesgeschichten liest, landet hiermit einen Treffer. Trotzdem bin ich sehr auf den zweiten Band gespannt.

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  • Spannende SciFi Story!

    Wir zwei in fremden Galaxien

    Buchfreundin70

    09. April 2017 um 13:47

    Worum geht es? Es gibt einen recht düsteren und trostlosen Beginn. Es geht um Seren, die auf einem Raumschiff lebt. Ihr Leben ist bereits verplant, wie schon bei den Generationen vorher. Nach der Schule wird ihr ein Lebenspartner zugeteilt. Ebenso wird ihr die Entscheidung abgenommen, welcher Arbeit sie zukünftig nachgehen wird. Sie selbst hat keinerlei Mitspracherecht und muss sich fügen.Entmutigt und ohne jede Hoffnung geht ein Tag in den anderen über. Bis Seren Dom kennenlernt. Und sich in ihn verliebt. Eine Liebe, die nicht sein darf. Jedes einzelne Leben an Bord des Raumschiffes ist geplant. Jeder muss seinen vorgezeichneten Weg gehen und darf keine Grenzen überschreiten. Auch ein vielleicht bewohnbarer Planet, der auf dem Route der Ventura liegt, darf den vorgegebenen Gesetzen nicht im Weg stehen! Hat ihre Liebe also überhaupt eine Chance? Meine Meinung zu diesem Buch: Auch wenn der Auftakt recht düster und deprimierend ist, so ist die Geschichte aber sehr anschaulich erzählt. Man fiebert mit Seren mit, und kann ihre Gedanken gut nachvollziehen. Warum soll es nicht möglich sein, daß man sich wirklich verliebt? Kann es wirklich nicht sein, daß auch ein anderes Leben geben könnte? Darf sie über ihr Leben selbst bestimmen? Und wenn ja, zu welchem Preis? Oder wird Seren sich dem System fügen? Flüssig und spannend erzählt, fliegt man durch die Geschichte. Sie nimmt einen mit auf eine abenteuerliche Reise und eine emotionale Achterbahnfahrt! Ich bin sehr gespannt, wie es mit Seren und Dom weiter geht!

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