Kate Long Das Handbuch für Rabenmütter

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Inhaltsangabe zu „Das Handbuch für Rabenmütter“ von Kate Long

Charlotte, ihre Mutter Karen und ihre Großmutter Nan wohnen in einem kleinen Haus in einer englischen Kleinstadt. Die drei versuchen, das Beste aus ihrem Leben zu machen, und das scheint manchmal verdammt schwer. Wie erklärt man seiner Mutter, dass ein geplatztes Kondom alle Träume, die sie für ihre Tochter hatte, zunichte gemacht hat? Und wie hält man seine Oma davon ab, den Englischaufsatz in den Toaster zu stecken? Ein turbulentes Jahr lang geht es im Leben der drei drunter und drüber, bis sie begreifen, dass Liebe viele Formen hat - und dass man mit 33 nicht zu jung ist, um Großmutter zu werden, oder zu alt, um es noch einmal wissen zu wollen ...

Nicht überzeugend

— Marie1971
Marie1971

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  • Rezension zu "Das Handbuch für Rabenmütter" von Kate Long

    Das Handbuch für Rabenmütter
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    13. October 2011 um 18:57

    ~~ Nan, Karen & Charlotte~~ Die junge Charlotte ist aufgrund ihrer Neugierde – ob Sex wirklich so toll ist wie ihre Klassenkameraden immer erzählen – in eine verzwickte Situation geraten: Durch ein weg geflutschtes Kondom ist sie schwanger geworden. Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig, befindet sich Charlotte doch gerade in der Abschlussphase ihrer Schulzeit mit zahlreichen Schulaufsätzen und Prüfungen. Derjenige Bett-Gespiele, der Charlotte geschwängert hat, will sich nicht seinen Vaterpflichten stellen. Und Charlotte graust es davor, ihrer Mutter Karen zu beichten, das diese mit 33 Jahren Oma wird. Noch redet sich Charlotte ein, dass sie nicht schwanger sei, denn ihre Tage kamen eh immer sehr unregelmäßig, Doch die enge Lieblingsjeans ist der beste Beweis, dass es sich nicht leugnen lässt: Charlotte ist wirklich schwanger. Ihre Mutter Karen ist mehr als sauer und aufgebracht, als sie endlich die Wahrheit erfährt. So hatte Karen doch immer gepredigt, dass Charlotte aufpassen soll, damit es ihr eben nicht genauso ergeht wie Karen selber: Schwanger mit Charlotte kurz vor dem Schulabschluss. . Wie Charlotte sich das denn vorstelle, Karen als Teilzeit-Kraft, denn sie muss sich um ihre an leichter aber dennoch fortschreitender Demenz erkrankte Mutter Nan kümmern. Sie waschen, den Beutel wechseln und aufpassen, das Nan keinen Blödsinn macht. Und Nan ist zu "besten Zeiten" so verwirrt, dass sie Rechnungen und auch Hausaufgaben von Charlotte in den Toaster steckt, Toastscheiben unter Kissen sammelt…. In klaren Momenten jedoch ist Nan einfach wieder die liebenswürdige und gehorsame Mama und Oma … . Karen ist sauer auf ihre Tochter Charlotte auf der einen Seite – ängstlich auf der anderen Seite, wie es mit Nan, Enkelkind und dem Familiengeheimnis weiter gehen soll. Karen ist nämlich erst kürzlich auf einen uralten Brief einer Adoptions-Vermittlungsgesellschaft gestoßen, in welchem Daten auftauchen, die Ihr (Karen) nur allzu bekannt vorkommen ..zu viel für Karen, vor allem im Zusammenhang mit ihrer schwangeren Tochter Charlotte – die wiederum sich auch nur hin- und her gerissen fühlt: Soll sie das Kind bekommen, oder nicht? In dem eher schweigsamen Klassenkameraden Daniel findet sie einen treu sorgenden Freund, der ihr in diesem ganzen Chaos zwischen Schule, Karen und der immer wunderlicher werdenden Nan beiseite steht .. Wird Charlotte sich entscheiden können? Wird Karen das Geheimnis um den mysteriösen Brief lüften können? Wird am Ende wirklich alles gut, wie die liebreizende Nan immer behauptet? . ~~Leseeindruck~~ Eigentlich habe ich es nicht so wirklich mit englischen Autoren, meist langweilen mich diese Werke immer, weil die englischen Autoren meiner persönlichen Meinung nach kurioserweise alle – quer durch die Bank – einen eigenartigen und leicht langweilig wirkenden Schreibstil haben. Aber bei diesem Werk musste ich dann doch einen Versuch wagen, weil mich irgendwie das Zusammenspiel zwischen dem leicht zynischen Titel und dem gegensätzlich wirkenden Cover magisch angezogen hatte. . Nun ja, ein langer Nachmittag auf der Couch und die restlichen Seiten dann vor dem Schlafen gehen im Bett und dann war das Buch auch Geschichte, waren ja auch nur 380 Seiten. Und was blieb über?? . Ein Hauch Unterhaltung, Langeweile sowie ein wenig typisch verhaltener englischer Humor, aber auch ein wenig Verwirrtheit was das Ende des Buches betraf. Ich versuche das einfach mal ein wenig zu sortieren: Die hier agierenden Charaktere (Charlotte, Karen und Nan) sind gut gewählt, so unterschiedliche Charakteristika kann man nicht besser in einem gemeinsamen Konstrukt unterbringen, schon gar nicht in diesem hier: . Charlotte = pubertierender Teenager in Entdeckungsphase dazu noch schwanger und im ehrgeizigen Schulstress. . Karen = verärgert und hilflos, wegen Charlotte und ihrer an Demenz erkrankten Mutter Nan, und wegen der sie auch nur Teilzeit arbeiten kann. . Nan = sie denkt ihr Leben ist normal, fühlt sich aber von Karen zumeist ungerecht behandelt. . Hier spielt ja ein ernster Faktor mit rein: Es wird das Thema Demenz angesprochen, vor dem keiner die Augen verschließen sollte, denn Demenz ist ein schleichender Prozess und kann jeden treffen. Die Autorin zeigt hier schon bei der Charakterzeichnung ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl auf und zelebriert einen Roman, der den alltäglichem Trott einer betroffenen Familie umschreibt. Zwar bleibt die Autorin Handlungstechnisch nicht immer bei dem nötigen Ernst , aber es ist durchaus angebracht, hier den zynischen und trockenen englischen Humor einzubinden, um eine unterhaltsame und zugleich peppige aber auch ernste Lektüre zu schaffen. Demgemäß wirken die Charaktere auch nicht so typisch englisch, bieder und verschroben bzw. hochgeschlossen, sondern wirklich mal eher menschlich und umgänglich. Also mal keine handelsübliche Klischee-Bedienung sondern Handlung tatsächlich mit Sinn und Verstand. Vor allem das Thema finde ich doch einen wichtigen Aspekt, denn Demenz kann ganz plötzlich jeden treffen, und das ist leider auch keine lapidare Krankheit die mal eben mit ein paar Pillen heilbar ist … Nein, Demenz ist eine Krankheit die betroffene Menschen bis zum Tod begleitet, und zwar in allen Höhen und Tiefen. Zumeist ist es anfangs ein schleichender Prozess, aber wenn dann das fortgeschrittene Stadium kommt, dann wird es doch unangenehm und traurig für alle Beteiligten. . Bis hierher bin ich voll des Lobes… .. doch es sind so ein paar Punkte offen, so zum Beispiel die Schreibe im Zusammenhang mit dem Stil. Und das ist auch ein wenig der Punkt, der mir Werke von englischen Autoren ein wenig verleidet: Englische Autoren können nach meiner persönlichen Meinung sich grundsätzlich nicht wirklich kurz fassen : Sie gestalten wahre Bandwurmsätze. So auch Kate Long – obwohl es bei manchen Passagen durchaus angebracht war / ist, etwas mehr ins Detail zu gehen und dadurch die richtige Atmosphäre zwecks Unterhaltung zu schaffen. Manche Passagen hingegen hätten weniger Detailverliebtheit besser zu Gesicht gestanden. Denn durch die teils teilweise über strapazierte Detailverliebtheit kommt man ein wenig durcheinander, weil : die Handlung wird abwechselnd aus zwei Sichtweisen erzählt : Aus Charlottes und Karens Sicht, daher trifft man beim Lesen auch auf die eine oder andere Ich-Erzähler-Perspektive. Das finde ich aber direkt mal nicht negativ sondern positiv, wirkt es doch ein wenig spritzig und es untermalt den zynischen englischen Humor. Auf der anderen Seite schwingt aber eben auch der ernste Gesichtspunkt mit, welcher im Nachhinein ein wenig zum Nachdenken anregt, vor allem bei Lesern, die auch im Familienkreis mit dieser Thematik in Berührung gekommen sind. . Klar, manche Passagen kommen ein wenig lahm daher, aber im Gesamten gesehen ist Das Handbuch für Rabenmütter doch eine unterhaltsame Lektüre, wenn auch mit einem ernsten Touch. Da meine ich in der Tat auch mal, dass man dieses Werk durchaus als Betroffener lesen sollte / könnte, um vielleicht auch ein wenig auf das Kommende vorbereitet zu sein … ich denke aber mal so ganz spontan, dass dieses auch Auslegungs- und Empfindungssache ist. Und eben aufgrund dessen kann man nun auch nicht sagen, dass das Buch unspannend oder doch wiederum spannend ist, es ist so ein Zwischending, denn manchmal kommt man beim Lesen gut voran und fragt sich bei Selbigen, was passiert gleich, und manchmal zaudert man ein wenig…. . Bewertungstechnisch tue ich mich diesmal ein wenig schwer, denn die manchmal lahmen Passagen gefielen mir nicht so ganz und bremsten ein wenig den ansonsten mühelosen Lesefluss. Ich denke mal, mit knappen 4 Sternen kommt Das Handbuch für Rabenmütter aus meiner Sicht noch recht gut bei weg. Es ist aufgrund des ernsten Aspekts keine Larifari-Lektüre, sondern schon ein etwas stärkeres Kaliber.

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  • Rezension zu "Das Handbuch für Rabenmütter" von Kate Long

    Das Handbuch für Rabenmütter
    maroma

    maroma

    15. February 2010 um 09:56

    Ein drei Damen Haushalt, bei dem jede auf ihre Art besonders chaotisch ist aber irgendwie doch alles gut geht.