Kate Lord Brown Das Haus der Tänzerin

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der Tänzerin“ von Kate Lord Brown

Die alte Villa in den Hügeln von Valencia ist für Emma der perfekte Rückzugsort: Der verwilderte Garten duftet nach Orangenblüten, die Leute im Dorf sind hilfsbereit und schon bald eröffnet die gelernte Parfümeurin einen Blumenladen. Doch warum vermachte ihre verstorbene Mutter ihr dieses Anwesen? Immer mehr fühlt sich Emma von der geheimnisvollen Vergangenheit des Hauses angezogen. Und dann entdeckt sie ein zugemauertes Zimmer ...

In nur 6 Tagen gelesen!

— Perle
Perle

Das Buch konnte mich leider nicht nachhaltig fesseln und die Geschichte nicht begeistern

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Familiengeschichte zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges. Alles dabei, Liebe, Drama und das Lüften eines Familiengeheimnisses.

— jockel12
jockel12

Wer spannend und atmosphärisch erzählte Familiengeheimnisgeschichten auf zwei Zeitebenen mag, dem wird dieses Buch gefallen!

— Nina2401
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    Das Haus der Tänzerin
    antjemue

    antjemue

    17. November 2016 um 10:13

    In den letzten Jahren konnten mich schon einige Familiensagas regelrecht begeistern. Als ich bei Amazon Vine „Das Haus der Tänzerin“ entdeckte, reizte mich die Kurzbeschreibung und ich bestellte ein Rezensionsexemplar. Von derAutorin Kate Lord Brownhatte ich allerdings im Vorfeld wieder einmal noch nichts gehört. Auf der Verlagsseite erfuhr ich dann, dass ihr Roman „Das Haus der Tänzerin“ über den spanischen Bürgerkrieg zwar der erste ist, der in deutscher Übersetzung erschien, sie ihr Debüt jedoch mit dem Roman „The Beauty Chorus“ gab, der von Piloten im zweiten Weltkrieg handeln soll. Leider bin ich selbst der englischen Sprache nicht mächtig und konnte aus den Informationen im Netz nicht herauslesen ob das für September 2014 angekündigte weitere deutschsprachige Buch der Autorin „Das Sonntagsmädchen“ dessen Übersetzung ist. Kate Lord Brown wuchs in der englischen Grafschaft Devon auf, studierte an der Universität Durham und am Courtauld Institute und war zunächst als internationale Kunstberaterin tätig. Als sie mit ihrer Familie nach Valencia zog, begann sie mit dem Schreiben. Heute lebt sie in Qatar und arbeitet als Kolumnistin. (Quellen: Amazon und Piper)Das Haus der Tänzerin2001 – Emma Temple ist nach dem Tod ihrer Mutter und der nicht ganz verarbeiteten Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten einfach durch den Wind. Sie zieht sich, obwohl ihrer Großmutter Freya davon nicht unbedingt begeistert ist, in ein von ihrer Mutter geerbtes kleines Haus in den Hügeln von Valencia zurück. Im Gepäck hat sie eine Schachtel Briefe ihrer Mutter. Ihre Großmutter und deren Bruder haben zu Zeiten des spanischen Bürgerkriegs dort viel Leid erlebt, aber irgendwie ist sie nicht in der Lage, Emma zu sagen, was damals eigentlich passierte. So findet Emma selbst Stück für Stück die Wahrheit heraus…Schreckliche Ereignisse müssen verarbeitet werdenZu Beginn dieser jeweils in der dritten Person, allerdings aus verschiedenen Perspektiven erzählten Geschichte hatte ich leichte Orientierungsprobleme. In recht kurzen Kapiteln handeln in Form von Episoden in zwei verschiedenen Zeitebenen ziemlich viele verschiedene Charaktere, die ich erst nach und nach kennenlerne und einordnen kann. Allerdings hatte auch gerade das für mich einen besonderen Reiz, denn es schwirrten mir ja Fragen über Fragen im Kopf herum, die beantwortet werden mussten. Meine Verwirrung dauerte auch nicht allzu lange, in dem Moment, denn in dem mir klar war, wer die Familienmitglieder von Emma sind, nahm die Geschichte für mich an Fahrt auf und das auf beiden Zeitebenen.Die historische Ebene war für mich sowieso interessant, weil ich aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs bislang sehr wenig wusste und mich die Geschehnisse rund um Widerstandskämpfer, Opfer, Kriegsfotografen und Sanitäter tief berührten. Aber auch die Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit berührten mich sehr. Das lag vor allem daran, dass ich, obwohl die Geschehnisse um Emma noch wesentlich dramatischer waren, doch einige Parallelen zu meinem eigenen Leben ziehen konnte und mir diese Hauptfigur daher besonders sympathisch war.Obwohl das Geheimnis, welches Emma letztendlich herausfindet, für mich nicht ganz überraschend kam, verlor ich nie das Interesse an der Auflösung, da es eng an menschliche Verhaltensweisen in all ihren Facetten geknüpft ist, die einerseits zusammen schweißen, andererseits auch immer zerstören können. Alles in allem hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen und ich kann eine klare Leseempfehlung abgeben.11. Februar 2014

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  • Kate Lord Brown - Das Haus der Tänzerin

    Das Haus der Tänzerin
    Perle

    Perle

    18. November 2015 um 00:00

    Klappentext: Ein im besten Sinne romantiosches und zuweilen herzzerreißendes Buch. (Katherine Webb) Die alte Villa in den Hügeln von Valencia ist für Emma der perfekte Rückzugsort: Der verwilderte Garten duftet nach Orangenblüten, die Leute im Dorf sind hilfsbereit unf schon bald eröffnet die gelernte Parfümeurin einen Blumenladen. Doch warum vermachte ihre verstorbene Mutter ihr dieses Anwesen? Immer mehr fühlt sich Emma von der geheimnisvollen Vergangenheit des Hauses angezogen. Und dann entdeckt sie ein zugemauertes Zimmer ... Deutsche Erstausgabe Eigene Meinung: Dieses Buch endeckte ich im Oktober dieses Jahres in Belgien auf dem Flohmarkt. Das Cover gefiel mir gut, es liess mich an bestimmte Tage denken, wo ich dieses Jahr gewesen bin, und es es ähnlich aussah. Von dem Titel des Buches hatte ich mal gehört oder gelesen und in Erinnerung, dass es ein tolles Buch sein sollte und deshalb zog es mich sicher magisch an. Die ersten 5 Seiten waren tatsächlich gut greschrieben, denn die sind ja immer ausschlaggebend, ob man abbricht oder weiterliest. Ich habe tatsächlich weitergelesen, doch auf den nächsten 100 Seiten ging es ziemlich durcheinander und robust zu. Beinah hätte ich es aus der Hand gelegt und aufgehört, doch irgendwas sagte mir, "Lese weiter!" Und das war eine ziemlich gute Entscheidung. Ich las das Buch in nur 6 Tagen, zwischen 60 und 90 Seiten. Ich las ab dem zweiten Tag dann jeden Tag sehr gerne weiter und nahm es zu jeder Zeit in die Hand und las bis zur letzten Seite. Es hatte mich dann doch noch so gepackt und das Ende hat mir echt gut gefallen. Der Schreibstil war dann sehr romantisch, das stimmt, aber fand ca. 5 Schreibfehler, die ich einfach überlas. Nur das ständige Wechseln von zweierlei Geschichten, einmal 1936/1937 und einmal 2001/2002, die dann zum Schluss miteinander verbunden werden - das ist nicht ganz mein Fall. Das ist mir bis jetzt nur einmal gelungen. Ich sollte solche Bücher vielleuicht häufiger lesen, damit ich mich dran gewöhne und sie besser verstehe und beurteilen kann. Irgendwo mittendrin war die Rede von einer Gazpacho von gelben Paprika - ich suchte mir tatsächlich aus dem Internet ein passendes Rezept und kochte diese. Ich hatte schon eine rote Gazpacher und Weiße und evtl. auch eine Grüne, aber eine Gelbe noch nicht. Sie schmeckte ausgezeichnet. Genau mein Geschmack! Werde sie garantiert mal wieder machen. Die spanische Küche ist sehr interessant und werde mal öfters spanisch kochen. Einen Teil der Geschichte sah ich in Bildern oder auch wie einen kleinen Film ablaufen, leider nicht das ganze Buch, denn ich wurde nicht richtig warm mit den Protagonisten, mit der Hauptprotagonistin eher schon, vielleicht war es nicht die richtige Zeit/Jahreszeit es zu Lesen oder ich war nicht am richtigen Ort dafür. Vielleicht hätte ich mehr Ruhe hierfür gebraucht. Sonst hätte es mir vielleicht mehr zugesagt und es wären 5 Sterne geworden. Doch die letzten Worte der Mutter an Emma haben mich sehr bewegt und mich direkt selber angesprochen. Ich hoffe, dass ich dadurch etwas lernen kann und im Leben benutzen kann. Hätte es paar Monate früher loesen und gebrauchen können. Doch es fiel mir erst vor paar Wochen in die Hände, hatte ich aber richtig vermutet, dass es sich lohnt es mitzunehmen und zu Lesen. "Du bist stärker, als du es je für möglich halten würdest, und ich decke dir immer, immer den Rücken. Ich hab dich lieb, ... Du schaffst das!" Vergebe hierfür herzlich gerne, liebgemeinte 4 Sterne.

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  • Lesechallenge im April zu "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann
    TinaLiest

    TinaLiest

    Nur das Meer kennt dein Geheimnis Manche Sommer sind mehr als nur eine Jahreszeit – sie verändern dein Leben. Weil du Dinge erlebst, die wie eine eiskalte Welle über dich hereinbrechen und dich mit voller Wucht herumwirbeln. Diese Erfahrung muss auch Eva machen... Seid ihr bereit für eine überraschende, bewegende und begeisternde Geschichte? Lucy Clarke hat mit "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" einen warmherzigen, berührenden Roman geschrieben - einen Roman, den man garantiert nicht so schnell aus der Hand legt! Es geht um die Liebe, Lügen und Geheimnisse und das alles vor der traumhaften Meereskulisse des wilden Tasmaniens am östlichen Rand des indischen Ozeans: Ein wundervoller Roman für unsere Lesechallenge im April! Mehr zum Buch: Wie gut kennst du den Mann, den du liebst? Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann. Hier geht es zur Leseprobe! Habt ihr Lust auf eine Lesechallenge, bei der euch ein wundervolles Buch ins ferne Tasmanien entführt, in zauberhafte Unterwasserwelten und an feine Sandstrände? Möchtet ihr mit Eva die Geheimnisse ihres Ehemanns in seinem Heimatland aufdecken und in einer Geschichte versinken, bei der es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen? Dann bewerbt euch bis einschließlich 9. April für die LovelyBooks Lesechallenge im April! Wir vergeben gemeinsam mit dem Piper Verlag 50 Leseexemplare von "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke unter allen Bewerbern hier im Thema! Jede Woche stellen wir euch eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Challenge am 10. Mai 2015 am meisten Punkte gesamelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im April, mit dem ihr bestens für den Sommer gerüstet seid: einen Gutschein von Roxy  im Wert von 100€! Damit nicht nur für die passende Ausrüstung für die sommerlichen Temperaturen gesorgt ist, legt der Piper Verlag noch die passende Sommerlektüre für den Gewinner oben drauf! Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils ein Buchpaket aus dem Piper Verlag mit tollem neuen Lesestoff! Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben der Lesechallenge im April ist Sonntag, der 10. Mai 2015 - d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen.

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    • 2198
  • Eine Frau geht ihren Weg

    Das Haus der Tänzerin
    kointa

    kointa

    08. July 2015 um 18:43

    Inhaltsangabe:Die alte Villa in den Hügeln von Valencia ist für Emma der perfekte Rückzugsort: Der verwilderte Garten duftet nach Orangenblüten, die Leute im Dorf sind hilfsbereit und schon bald eröffnet die gelernte Parfümeurin einen Blumenladen. Doch warum vermachte ihre verstorbene Mutter ihr dieses Anwesen? Immer mehr fühlt sich Emma von der geheimnisvollen Vergangenheit des Hauses angezogen. Und dann entdeckt sie ein zugemauertes Zimmer ... Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich mich sehr schwer tat in die Geschichte rein zu kommen. Mich hat einfach die Zeitsprünge verwirrt in den einzelnen Kapiteln und das nicht erklärt wurde, wer wer ist, sondern man war in beiden paralell laufenden Geschichten einfach rein geworfen worden. Nach dem ich langsam erahnen konnte, was das eine mit dem anderen zu tun hatte, viel mir das lesen leichter und mich hat die Story auch mehr gefesselt. ansonsten ist es eine wunderbare und auch traurige Familiengeschichte um Emma, die ein neues Leben anfängt. Ich würde es durch die Erzählung der Kriegserlebnisse aber nicht zur leichten Kosten zählen, sondern es Es ist auch was zum nachdenklich machen.

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  • leider nur Durchschnitt

    Das Haus der Tänzerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2014 um 17:06

    Der Debütroman von Kate Lord Brown „Das Haus der Tänzerin“ kommt im Stil von Corinna Bomann, Katherine Webb oder Lucinda Riley daher die ebenfalls den klassischen Dreisatz der Belletristik beherrschen: junge Frau, großes altes Anwesen und viele oder auch ein handfestes Geheimnis. Irgendeine Story lässt sich immer daraus stricken zu lassen, so erscheint es dem wissenden Leser der gängigen Bestseller Listen. Kate Lord Brown lässt ihre Handlung hauptsächlich in Spanien spielen. Dabei teilt sie die Blinkwinkel für den Leser einmal in die heutige Zeit und einmal in die Zeit um 1936, die Zeit zwischen den Kriegen. Mir als Leser ist dabei auf den ersten Eindruck die heutige Zeit viel näher als die um 1936 , was nicht nur daran liegt das ich kaum Erinnerungen an diese Zeit habe da ich noch nicht geboren war. Der Erzählstil ist ein ganz anderer, die Emotionen und Momente variieren völlig von denen der Erzählung aus der heutigen Zeit, ja es scheint so als ob hier zwei Autorinnen am Werk wären. Nichts desto trotz ist diese Zeit ebenso bedeutet wie entscheidend für die heutige Zeit, das ist in diesem Roman auch nicht anders. Leider vermochte mich die Geschichte nicht dauerhaft zu fesseln, nach gut 150 Seiten war leider immer noch nichts interessantes passiert das mich weiterhin dazu bewegen konnte der Geschichte der Autorin zu folgen. In der Hauptsache waren mir die Szenen zu langatmig und zu wenig aussagend für den weiteren Verlauf des Romans. Auf der einen Seite beschreibt die Autorin seitenweise die Grausamkeiten des Krieges, das Leid und die Gefühle der involvierten Personen und auf der anderen Seite schmückt sie ihre Figuren in einer Detailverliebtheit aus das einem das Hören und Sehen vergehen kann. Sicherlich gibt es schlechtere Autoren aber gerade bei diesem wirklich nicht neuen Storyboard muss der Leser durch Geheimnisse, dunkle Ecken, Verschwörungen und markante Ideen dazu animiert werden tiefer in das Buch einzusteigen, selber erkunden zu wollen welche Geheimnisse hinter verschlossenen Türen lauern. All diese Neugier, den Impuls zu entdecken vermisste ich beim Lesen und konnte auch von der Autorin nicht in mir geweckt werden. Damit wurde das Buch schnell langatmig, langweilig und eben Durchschnitt im großen Becken ambitionierter Jungautoren. Vergleicht man dieses Buch mit dem aktuellen Bestseller von Lucinda Riley (Die Mitternachtsrose) so treffen in stilistischer und inhaltlicher Sicht Welten aufeinander. FAZIT: Da das Thema nicht neu und originell ist und die Autorin es nicht schafft den Leser dauerhaft zu fesseln, kann ich leider nur zwei von fünf Sternen für dieses Buch vergeben und hoffen das das nächste Buch der Autorin besser wird.

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  • Zu überfrachtet

    Das Haus der Tänzerin
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    26. April 2014 um 22:56

    Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Einerseits hat es eine interessante Grundidee, und es liest sich auch gut. Der Handlungsstrang, der im Spanischen Bürgerkrieg spielt, ist spannend und es tauchen einige historische Personen auf. Im Nachwort finden sich weitere Informationen über den Spanischen Bürgerkrieg, die ich interessant fand. Dieser Teil des Buches hat mich mitfiebern lassen, hier fand ich die Charaktere lebendig. Der zweite Erzählstrang allerdings ist weniger gelungen. Für meinen Geschmack ist er einfach zu überfrachtet mit angedeuteten Geschichten, die nicht weiter verfolgt werden. Besonders Emmas Verhalten finde ich unglaubwürdig. Ob nun 9/11, Fremdgehen, Verlust der Firma, ein Blumenladen, Renovierung eines alten Hauses, Familiengeheimnisse – eine ganze Reihe von Themen und Nebenfiguren werden nicht richtig ausgearbeitet und hinterließen bei mir den Eindruck, dass die Autorin sämtliche ihrer Ideen in einem Buch untergebracht hat, statt einfach mehrere zu schreiben. Schade, denn am historischen Erzählstrang merkt man, dass die Autorin Potenzial hat.

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  • Das Haus der Tänzerin

    Das Haus der Tänzerin
    HeikeM

    HeikeM

    14. April 2014 um 15:44

    Kate Lord Brown erzählt die Geschichte von Emma, deren Leben durch den Tod ihrer Mutter, die Trennung von ihrem Freund und den damit verbundenen Ereignissen etwas aus den Fugen geraten ist, in zwei Zeitebenen. Der sich um Emma rankende Handlungsstrang ist in der jüngsten Vergangenheit in den Jahren 2001 - mit Blick auf den 11. September - und 2002 angesiedelt. Ein zweiter Handlungsstrang spielt in der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs, in dem man einen weiteren Einblick in die Familie Emmas und deren Umfeld bekommt. Und natürlich gibt es ein totgeschwiegenes Familiengeheimnis. Eine ganz Weile laufen beide Fäden parallel, nach und nach nähern sie sich dann aber immer mehr an und die Zusammenhänge werden klar. Sehr gelungen fand ich die Art und Weise, wie die Autorin historisch verbürgte Persönlichkeiten in ihren Roman integrierte. So ließ sie den Leser beispielsweise miterleben, wie Robert Capa sein weltberühmtes Foto vom 'Tod eines Soldaten' „schoss“. Das war auch der eigentliche Grund, weshalb ich zu diesem Buch griff. Ich war neugierig, wie die Autorin den Spagat zwischen der von mir erwarteten Liebesgeschichte und dem Kriegsgeschehen bewältigt. Der Bürgerkrieg wurde von Kate Lord Brown sehr eindringlich beschrieben. Besonderes Augenmerk widmete sie dabei der Situation der Personen, die in der zweiten Linie kämpften. Die Geschichte um Emma, die Parfümeurin, war dann aber doch keine rosarote und süßlich-sentimentale Liebesgeschichte, wie von mir anfangs befürchtet. Es wurde von einer jungen Frau erzählt, die das Erbe ihrer verstorbenen Mutter antritt, die um ihren Freund trauert, der am 11. September 2001 in New York ums Leben kam, von dem sie zwar getrennt war, aber dessen Kind sie erwartete und die nun in Spanien einen neuen Anfang wagt. Ein erstes Verbindungsglied beider Ebenen ist die Parfümherstellung, die auch in Kriegszeiten eine nicht zu unterschätzende Bedeutung hat. Besonders der historische Teil dieses Romans hat mich berührt und begeistert. Emmas Geschichte war für mich immer eine Art Unterbrechung, gut zum Durchatmen und die Emotionen zu beruhigen. Aber trotzdem habe ich auch diesen Part gern gelesen. Wer Familiengeschichten mag, die gut mit historischem Geschehen verknüpft sind, wird mit „Das Haus der Tänzerin“ gut unterhalten werden.

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  • Wenn Frauen ihren "Mann" stehen

    Das Haus der Tänzerin
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    23. March 2014 um 21:23

    Emma, Em genannt, erbt nach dem Tod ihrer Mutter ein Haus in Spanien. Sie ist schwanger und hat gerade den Vater des Kindes verloren, auch wenn sie sich schon vor längerer Zeit getrennt hatten. Um allem zum entkommen, entschließt sie sich, ihre Zelte abzubrechen und nach Spanien zu ziehen, nicht wissend, in welchem Zustand sie das Haus vorfinden wird.  Ihre Großmutter Freya und deren Bruder Charles, inzwischen beide weit über 80, die 1936 während des Bürgerkrieges in Spanien gekämpft hatten, sind nicht so begeistert, haben sie sich doch geschworen, nie wieder einen Fuß nach Spanien zu setzen. Und dann gibt es da noch ein Geheimnis, das bis heute gehütet wird und nun ans Tageslicht kommen will ... Emma macht es sich nicht leicht, als sie nach Spanien zieht. Sie hat ihre Mutter verloren und kurz darauf den Vater ihres ungeborenen Kindes. Dieser war inzwischen mit ihrer Freundin verheiratet. Zu gleichen Teilen erbten sie die Parfümfirma ihrer Mutter, aber diese soll nun verkauft werden. Emma will damit nichts mehr zu tun haben und noch einmal neu in Spanien anfangen. Sie war die "Nase" der Firma und damit hat sie gute Chancen auf einen Neuanfang. In Spanien angekommen ist sie fasziniert von dem Haus, auch wenn dort handwerklich vieles gemacht werden muss, da es schon längere Zeit nicht mehr bewohnt war. Die Villa del Valle gehörte zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges den Brüdern Vincente und Jordi. Rosa, eine Flamencotänzerin liebte Jordi und war mit seinem Kind schwanger, als sie Vincente heiratete, um die Familienehre nicht zu beschmutzen und in dem Glauben, Jordi wäre tot. Emma hört sich um und interessiert sich für die Geschichte der Villa, findet auch noch Personen, die die Eigentümer kannten und deren Geschichte. Sie stößt dabei auf ein Geheimnis, das ihre ganze Welt auf den Kopf stellt. Die Geschichte spielt auf 2 Zeitebenen. Ebene 1 erzählt die Erlebnisse von Freya und Charles, Rosa, Jordi und Vincente während der Zeit des spanischen Bürgerkrieges ab 1936. Die zweite Zeitebene spielt 2001/2002 und lässt uns die Geschehnisse um Emma, Freya und Charles miterleben. Die beiden Stränge laufen lange parallel, bis sich zum Ende die beiden annähern und zu einem Gesamtbild werden. Die meisten Bücher, die ich bisher gelesen habe und die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpften, konnten nicht mit Personen aufwarten, die sowohl Teil der Vergangenheit wie auch der Gegenwart waren. Die Zeitabstände waren immer größer, so dass ich es sehr reizvoll fand, die Personen hier jeweils in beiden Zeitebenen zu erleben.  Die Autorin, die selbst eine zeitlang in Spanien lebte, hat die Zeit des spanischen Bürgerkrieges sehr gut recherchiert, so dass die geschichtlichen Ereignisse detailgetreu und nachvollziehbar wiedergegeben wurden.  Eine Zeit, die von Willkür, Gewalt, Lügen und Verbrechen geprägt war. Dieser Krieg teilte nicht nur das Land, sondern auch Familien. Es gibt Nachwirkungen, die bis in die heutige Zeit reichen. Es ist ein wunderbares Buch über die Liebe, die Hoffnung, das Vertrauen, die Treue, aber auch ein Buch über Krieg, Verbrechen und Lügen. Ein Buch über Frauen, die in und zu jeder Zeit ihren "Mann" stehen.

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  • „Immer lächeln, Mädchen“

    Das Haus der Tänzerin
    Nina2401

    Nina2401

    15. February 2014 um 19:45

    Auch wenn das so direkt nicht aus der Beschreibung hervorgeht – es ist ein Buch über sehr mutige Frauen! Und das hat mir besonders gut gefallen. Kate Lord Brown erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Das ist nicht neu, aber auch hier wunderbar gelungen. Es beginnt in Spanien 1936 und beschreibt ein sehr dunkles Kapitel der spanischen Geschichte. Emmas Großmutter Freya hat den Bürgerkrieg in Spanien als Krankenschwester hautnah miterlebt. Die damaligen Ereignisse schildert Kate Lord Brown sehr eindringlich und mir war gar nicht so bewusst, welche schrecklichen Dinge in diesem schönen Land vor noch gar nicht all zu langer Zeit passiert sind. Die Frauen mussten so viel aushalten und wie könnte man es besser ausdrücken als mit den Worten der Oberschwester in Spanien: „Wenn ihr denkt, ihr könnt es nicht mehr ertragen, müsst ihr lächeln. Immer lächeln, Mädchen.“(S. 411) In der Gegenwart möchte die schwangere Emma, deren Ehe in die Brüche gegangen ist, einen Neustart in Valencia wagen und zieht in das Haus, das ihre verstorbene Mutter ihr hinterlassen hat. Dieser Strang hat mir zunächst besser gefallen, da er von Anfang an sehr intensiv war und auch ein bisschen Erholung von den schrecklichen Ereignissen in der Vergangenheit. Dort musste ich mich erst mal zurecht finden, was mir aber nach kurzer Zeit gut gelungen ist. Und ab diesem Zeitpunkt konnte ich eintauchen in die Geschichten von Emma und Freya und mich treiben lassen. Auf beiden Zeitebenen, die sich kontinuierlich abwechseln, herrscht viel Dramatik und die Ereignisse spitzen sich zu. Kate Lord Brown hält den leichten Spannungsbogen konstant oben. Sie geizt nicht mit Emotionen, drückt aber nicht auf die Tränendrüse und wird auch nicht kitschig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und atmosphärisch. Ich erfahre sehr viel über den spanischen Bürgerkrieg, der für mich bisher noch nie Thema in einem Roman gewesen ist. Wunderschön fand ich die Briefe, die Liberty ihrer Tochter Emma hinterlassen hat und die sie passend zu ihren Stimmungen liest. Leider ist die Handlung am Ende etwas überladen, hier wäre weniger tatsächlich mehr gewesen. Aber das hat meinen Lesegenuss nicht geschmälert. Wer spannend und atmosphärisch erzählte Familiengeheimnisgeschichten auf zwei Zeitebenen mag, dem wird dieses Buch gefallen!

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  • Teilweise frustrierendes Leseerlebnis

    Das Haus der Tänzerin
    anushka

    anushka

    13. February 2014 um 22:04

    Emma Temple hat in ihrem Leben derzeit einiges zu verkraften. Die Mutter vor Kurzem gestorben, übernimmt Emma einen großen Kosmetikkonzern, bei dem sowohl sie, als auch ihr Ex-Freund und eine Freundin Anteile haben. Auch hier gibt es einige persönliche Probleme und so läuft Emma vor den Problemen davon zu einem Haus in Spanien, das ihre Mutter ohne des Wissens der Familie gekauft hatte. Doch die Dorfbewohner reagieren bei Emmas Anblick merkwürdig und machen immer wieder Andeutungen auf ein Familiengeheimnis. "Das Haus der Tänzerin" vereint historische und Gegenwartselemente. Es spielt sowohl im Jahr 2001/2002 als auch zu Zeiten des spanischen Bürgerkriegs in den 1930er Jahren. Leider fand ich die Wechsel zwischen den Zeiten oft viel zu schnell und die jeweiligen Teile zu kurz, manchmal sind sie nur wenige Seiten lang und man muss sofort wieder umdenken. Das hat mich oft irritiert. Dabei kam oft das Gefühl auf, irgendetwas verpasst zu haben, von dem die Figuren zwar erzählen, das aber nicht in der eigentlichen Handlung vorkam bzw. manchmal Verhaltensweisen auch schwer nachvollziehbar machte. Ich fand auch deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den Handlungssträngen. Der historische Strang war überwiegend gut und überzeugend und bot tatsächlich neue Aspekte. Beispielsweise die Kriegsfotografin Gerda Taro existierte und starb wirklich so; als eine der ersten Frauen in diesem Metier. Im Gegenwartsstrang dagegen waren die Dialoge oft hölzern und die Handlungen ziemlich klischeebeladen. Zudem kann ich nicht nachvollziehen wie eine Frau um die Dreißig permanent vor allen Problemen (wortwörtlich) davonläuft und sich dabei immer wieder in andere Länder absetzt, gleichzeitig aber ein Kosmetikimperium leitet. Auch ihr Problem mit dem Familiengeheimnis konnte ich wenig nachvollziehen. Da sie selbst eigentlich bleibt wer sie ist, hat sie keinerlei Grund, sich so abweisend zu verhalten. Insgesamt hatte ich also durchaus schöne, aber zwischenzeitlich auch wirklich frustrierende Lesestunden, sodass es letztlich in meinen Augen nur für eine Bewertung als "mittelmäßig" reicht.

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  • Hmmmm...

    Das Haus der Tänzerin
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    07. February 2014 um 19:01

    Grundsätzlich hat mir die Geschichte um Emma gut gefallen, der Erzählstil ist ein guter und trotz der häufig sehr romantischen oder auch einfachen Schilderungen wird es nie banal oder gar flach. Allerdings war es mir von allem ein wenig zu viel am Ende, zu kitschig, zu stereotyp, zu vorhersebar, zu dramatisch. Hätte die Autorin hier mehr von den leiseren Tönen anklingen lassen, die sie zwischenzeitlich immer wieder durchaus gelungen anbringt, hätte mir das Buch deutlich besser gefallen. So war es allerhöchstens Durchschnitt und hatte durchaus seine Längen. Vorallem kam es sehr oft vor, daß der Leser viel zu früh erahnt, was passiert und die Figuren schrecklich lange brauchen, um das Offensichtliche zu begreifen. Dazu kommt, daß das Hauptproblem aller Figuren hier mangelnde Kommunikation ist und wenn Spannung und Dramatik nur darauf aufbaut, weil die Figuren nicht miteinander reden, dann wird es schnell nervig. Viele wichtige Dinge werden einfach nicht gesagt und nur so können weitere Dinge geschehen. Das hat mich zeitweise echt auf die Palme gebracht und hat mir wenig Freude bereitet. Schade, denn das Grundgerüst der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch Setting in Valencia fand ich sehr gelungen. Leider paßte das Gesamtpaket für mich nicht und so wird aus einem Buch, das ein sehr gelungenes hätte werden können, lediglich eines, das ich vermutlich rasch wieder vergessen werde.

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  • Sprunghaft, aber interessante Grundidee

    Das Haus der Tänzerin
    IraWira

    IraWira

    05. February 2014 um 10:24

    Bei diesem Buch tue ich mich mit der Bewertung etwas schwer. Eigentlich gefiel mir jeder einzelne Teil an sich gut, aber es waren einfach zu viele Teile im Wechsel. Lediglich das Ende war für mich nicht passend, das hat mich sogar richtig wütend gemacht, weil mir das doch zu vorhersehbar und klischeemäßig ablief und für mein Empfinden nicht richtig in die sehr stimmungsvoll erzählte und bei allem Schrecken, der auch manches Mal geschildert wurde, auch sehr malerisch geschilderte Handlung hinein passte. Aber einmal zurück auf Start - "Das Haus der Tänzerin" erzählt die Geschichte einer Gruppe von Freunden, die durch den Krieg und die damit verbundene Zerrissenheit Spaniens durch den Bürgerkrieg auseinandergerissen wurden. Viele der Freunde waren direkt an der Front, teils als Sanitäter und Krankenschwestern oder auch als Kämpfer oder Journalisten, als noch versucht wurde, Spanien gegen die Faschisten zu verteidigen. Als der Kampf verloren ist, bricht alles auseinander und nur wenige der Freunde überleben. Emma, die Protagonistin des Buches, zieht nach dem Tod ihrer Mutter in eine alte Villa in den Hügeln von Valencia, die diese ihr vererbt hat. Nach und nach kommt sie einigen erschütternden Geschehnissen der Vergangenheit auf die Spur und muss erkennen, dass ihr eigenes Leben eng mit diesen Ereignissen verbunden ist. Auch ihr eigenes Leben ist durch einen weiteren tragischen Verlust auf den Kopf gestellt, so dass sie hofft, hier in Valencia zur Ruhe kommen zu können, doch auch hier verweben sich abermals die Geschehnisse der Vergangenheit ein Stück weit mit denen der Gegenwart. Jede einzelne Handlung fand ich spannend und toll dargestellt, allerdings war mir der Wechsel zwischen den Zeiten und den Orten einfach zu häufig, da ich jedes Mal aus der Handlung rausgerissen wurde und mich dann erst wieder in die Handlung hineinfinden musste. Dafür waren die einzelnen Abschnitte dann doch wiederum zu kurz, so dass die aufgebaute Spannung für mich immer wieder verloren ging. Oft ertappte ich mich gegen meine Gewohnheit sogar dabei, dass ich vorblätterte, um erst einmal in der jeweiligen Teil-Handlung weiterzulesen, weil es mir einfach zu sehr hin und her hüpfte. Das Buch zeigt eine interessante Grundidee vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkriegs und ist trotz der Kritikpunkte durchaus lesenswert, auch wenn es mir insgesamt zu sprunghaft umgesetzt ist.

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  • Zwischen den Zeiten

    Das Haus der Tänzerin
    gst

    gst

    15. January 2014 um 16:15

    Emmas Mutter Liberty ist gestorben und hat ihr außer dem internationalen Parfümhandel ein altes Haus in Spanien und einige Briefe hinterlassen. Statt sich ihrer Trauer hinzugeben, muss Emma geschäftlich durch die Welt reisen. Zu allem Überfluss verliert sie auch noch ihren langjährigen Lebensgefährten an ihre beste Freundin. Doch damit nicht genug: Sie erwartet ein Kind von Joe, der am 11. September 2001 eine Geschäftsbesprechung im World Trade Center in New York hat. Um etwas zur Ruhe zu kommen, beschließt sie, in das Haus in Spanien zu ziehen. Was sich hier – kurz zusammengefasst – so profan anhört, entpuppt sich als wirklich gutes Buch. Abwechselnd führt die Autorin uns Leser in den spanischen Bürgerkrieg 1936/37 und in die Jahre 2001/2002. Gerade diesen Wechsel zwischen den Zeiten fand ich sehr reizvoll. So erfuhr ich viel über die spanische Geschichte und wie die Menschen den Bürgerkrieg erlebten. Gleichzeitig begleitete ich Emma durch ihre Schwangerschaft und konnte sehen, wie sich die Schicksale der Menschen über die Jahrzehnte doch immer wiederholen. Ein durchaus lesenswertes Buch!

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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  • Das Haus der Tänzerin

    Das Haus der Tänzerin
    vormi

    vormi

    27. December 2013 um 21:24

    So heißt das Buch im Original "The Perfume Garden". Und ich denke, das hätte es besser getroffen. Und mich bestimmt noch etwas mehr angesprochen. Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen in Spanien. Einmal 1936 - 1941 und von 2001 - 2002. Die Ereignisse in der "Gegenwart" beginnen eigentlich am 1.September. Leider ist gerade der Abschnitt ziemlich verwirrend, denn Emma erinnert sich an diesem Tag auch an die jüngere Vergangenheit. Und das Ist dann nicht sehr offensichtlich. Das das Buch mehr oder weniger mit den Ereignissen um den 11. September 2001 beginnen, hat mir sehr gut gefallen Überhaupt ist es mir bei diesem Buch das erste mal so gegangen, das ich die Ereignisse 2001 -02 spannender fand als die Abschnitte, die in der Vergangenheit spielten. Normalerweise ist es bei mir in diesen "Mehrgenerationen -Romanen" andersrum. Emma ist die reiche Erbin eines erfolgreichen Parfüm-Konzerns. Sie hat ein Haus in Spanien von ihrer kürzlich verstorbenen Mutter geerbt und zieht sich dahin zurück, um das Haus wieder neu aufzubauen. Es sind tolle Protagonisten, man kann ihre Handlungen fast immer sehr gut nachvollziehen. Ein Buch mit sehr viel Gefühl, selten konnte mich ein Buch so sehr an einen bestimmten Ort entführen. Vielleicht hat das viele Gerede über Düfte mit dazu angeregt, aber es war schön mitten im Dezember an das sommerliche Spanien zu denken. Und besonders zum Ende hin hatte ich so oft eine Gänsehaut, wie schon lange nicht mehr in einem Buch. Auch wenn ich manches am Schluß schon zu viel des Guten fand. Aber dem Gänsehaut-Feeling hat das zum Glück keinen Abbruch getan. Ein tolles Buch, geschrieben mit viel Gefühl. Mit ganz viel Handlung. Auch die Kriegsszenen waren sehr realistisch, ohne brutal zu sein. Also ein echt empfehlenswertes Buch, man hat eine Spanienreise mit vielen Gefühlen. Man lernt etwas über den spanischen Bürgerkrieg, der immer sehr im Schatten des 2. Weltkriegs steht. Und natürlich auch über Düfte, Gerüche und Empfindungen. Schön!

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