Kate Lord Brown Das Sonntagsmädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Sonntagsmädchen“ von Kate Lord Brown

Immer sonntags öffnet die herrschaftliche Villa in Marseille ihre schmiedeeisernen Tore und wird zum Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle, die aus allen Ecken des Landes herbeiströmen. Auch der junge Maler Gabriel Lambert macht sich auf den Weg nach Südfrankreich. Doch es ist das Nachbarhaus, das ihn schon bald in seinen Bann zieht. Denn dort wohnt ein Mädchen, dessen Schönheit ihn vom ersten Augenblick an fesselt. Ein Mädchen, für das er alles zu tun bereit ist - koste es, was es wolle ...

Ein interessantes Stück Geschichte der 1940er Jahre, aber mit der Rahmenhandlung schlecht verarbeitet.

— MamaSandra
MamaSandra

Ich hatte Probleme, in das Buch zu finden, aber das Ende hat mich für meine Mühen vollends entschädigt ...

— katthi
katthi

Schlechte Umsetzung eines großartigen Themas

— Monika58097
Monika58097

schöne Idee - leider schlecht umgesetzt!

— sweet-little-angel
sweet-little-angel

Nicht zu empfehlen

— mimimaus01
mimimaus01

Leider zu langatmig

— Keltica
Keltica

Eine interessante Geschichte und Liebesgeschichte, an dessen Umsetzung es etwas haperte.

— Maerchentraum
Maerchentraum

Enttäuschend. =(

— Feli
Feli

Eine schöne Grundidee, die sich leider im Buch verlor und eine viel zu langatmige Umsetzung hatte..

— neverlandprincess
neverlandprincess

Ein interessante Geschichte, deren Umsetzung leider ein wenig langatmig ist.

— AnnaMagareta
AnnaMagareta

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  • Gutes Thema, nicht gelungen umgesetzt

    Das Sonntagsmädchen
    MamaSandra

    MamaSandra

    06. March 2017 um 10:03

    Zum Inhalt: Sophie ist frei berufliche Journalistin und arbeitet an einem großen Artikel über ihre Großtante Vita, die in den 1940er Jahren in Frankreich lebte. Aus ihrem Leben ist vor allem der Künstler Gabriel Lambert bekannt, der bei Vitas Tod im Feuer nicht nur Frau sondern auch seinen Sohn verloren hat. Sophie scheint allerdings mehr zu wissen, als andere Journalisten vorher und möchte Gabriel Lambert in New York treffen und zur Rede stellen. Dieser wehrt sich, kann aber anscheinend nicht mehr anders und muss über die Vergangenheit reden.  Lambert berichtet viel über die Zeit auf Air Bel, einer Villa, in der Künstler in Marseille lebten. Unter anderem aber auch Varian Fry, ein Amerikaner, der als eine Art „Schindler“ der Künstler galt. Er verhalf tausenden Menschen, vorrangig namenhaften Künstlern, zur Flucht aus Europa nach Amerika. Mit einem Netzwerk von Helfern holte er Breton, Max Ernst usw. nach Marseille und rettete sie von dort vor den Nazis. Auch Lambert lernte ihn kennen, ging in der Villa ein und aus und traf dort auch seine große Liebe Annie. Doch was passierte vor der Zeit in Marseille? Das möchte Sophie genauer erfahren…   Zum Schreibstil: Die Geschichte wird in 60 Kapiteln ziemlich durcheinander erzählt. Zum einen ein neutraler Erzähler, der auf das Geschehen hinab blickt und dem Leser alle Einzelheiten berichtet. Zum anderen aus der Ich-Perspektive von Gabriel Lambert, wenn er beginnt im Gespräch mit Sophie von damals zu erzählen. Dann wieder schwenkt es um. Man hat oftmals das Gefühl Lambert erzählt mir als Leser direkt was er erlebt hat. Dennoch ist der Wechsel sehr verwirrend. Anfangs stand über den Kapiteln noch das Jahr – Gegenwart mit Sophie oder Vergangenheit auf Air Bel -, teilweise der Monat und Ort. Doch das war ab Hälfte des Buches vorbei und man musste sich in das Kapitel hineinlesen, um zu wissen wo und wann man sich gerade befand. Irritierend ist auch, dass die handelnden Personen oft anders benannt wurden. Varian Fry war mal Varian, mal Fry / Raymond war mal Raymond, mal Killer / Marianne mal Marianne, mal Annie / Gabriel Lambert mal Gabe, mal Lambert, mal Gabriel … Das hinderte den Lesefluss, zumindest zum Beginn, wenn man sich erst noch an die Protagonisten gewöhnen muss.   Meine Einschätzung: Ich habe vom Klappentext her etwas ganz anderes erwartet… Dieser erzählt vom Kennenlernen Gabriel Lamberts und Annie im Haus Air Bel in Marseille. Darum geht es ja auch im Buch – zumindest als Rahmenhandlung. Doch der Cliffhanger ist erstmal Sophie mit ihren Erkenntnissen und dem Wissendrang, was mit ihrer Tante Vita geschehen ist. Sie möchte wissen was VOR Marseille und Air Bel geschehen ist. Das scheint eigentlich von der ersten Seite an der spannende Teil des Buches zu sein. Doch ehe man da ankommt – was 1 Kapitel im letzten Drittel ausmacht – vergehen seitenweise Erzählungen über Varian Fry und seine Aktionen in den 1940er Jahre. Die persönliche Bindung von Sophie zu Vita und damit zu Lambert hätte man auch weg lassen können. Die Autorin versuchte wohl auch in der Gegenwart für Sophie ein spannendes Geheimnis entstehen zu lassen, welches der Leser lüften soll. Doch das war ebenfalls nicht interessant und schien zwanghaft hinzu erfunden zu sein. Ohne Sophies Hintergrund und den zusätzlichen Informationen in den letzten 1-2 Kapitel über sie, hätte die Handlung auch ablaufen können. Die Begeisterung der Autorin für Varian Fry nahm ziemlich überhand. Es ist ja auch ein spannendes Stück Geschichte und wirklich sehr interessant. Ich musste dazu noch einiges im Internet lesen, weil es mich gefesselt hat. Aber die Verarbeitung von Fry in diesem Buch ist ziemlich deplatziert. Die Geschichte von Vita sollte die Spannung heben, rückte aber stark in den Hintergrund. Denn Lambert erzählte von Anfang an von der völlig falschen Zeit. Vita war nicht interessant, der Cliffhanger also völlig fehl am Platze. Und eigentlich ist die Liebesgeschichte, die im Klappentext angesprochen wird, nicht so spannend, wie man sich erhofft hat. Wenn auch die Geschichte und die damalige Judenverfolgung, sowie Lamberts Vorgeschichte mit Vita sehr belastend für den Beginn der jungen Liebe waren. Die Erzählungen von Varian Fry und seiner Organisation, die Begegnung mit bekannten Künstler-Namen und die geschichtlichen Aspekte waren sehr spannend. Doch ich habe das als Leser nicht in diesem Buch erwartet und die Handlung drum herum war zu diesem bedeutenden Thema etwas danebengegriffen. Ich habe bereits einen Roman gelesen, der die Judenverfolgung und die Flucht aus Paris thematisiert hat und dabei Tränen in den Augen gehabt. Da war ich regelrecht ergriffen von der Geschichte und der Umsetzung. Hier wusste ich allerdings nicht so recht etwas damit anzufangen. Ich hatte das Gefühl die Autorin wollte unbedingt Varian Fry in einem Roman thematisieren und hat zwanghaft versucht einen passenden Künstler hinein zu basteln. Leider ist das nicht sehr gut gelungen.  Das Buch konnte mich nicht wirklich begeistern, auch wenn das Grundthema sehr interessant war.

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  • Schlechte Umsetzung eines großartigen Themas

    Das Sonntagsmädchen
    Monika58097

    Monika58097

    16. August 2015 um 16:54

    Die Geschichte spielt in Frankreich zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Das ARC (American Relief Center) agierte in Marseille, um Künstler außer Landes zu schaffen. Varian Fry und sein Team hat es tatsächlich gegeben. In dieser Geschichte geht es um den Maler Gabriel Lambert, der sich, wie viele andere Künstler auch, jeden Sonntag in einer Villa in Südfrankreich trifft. Hier treffen sich Künstler und Intellektuelle, doch sie fallen auf. Im Nachbarhaus wohnt eine junge Frau. Gabriel verliebt sich in sie. Sie ist die Liebe seines Lebens. Für sie nimmt er etwas in Kauf, das ihn sein Leben lang belasten wird, doch sein Geheimnis ist gut behütet, bis sechzig Jahre später Sophie vor seiner Tür steht und ihm Fragen stellt. "Das Sonntagsmädchen" - hier geht es um ein Thema, das mich brennend interessiert. Ein Thema, eine Zeit, die großes Potential hat, erzählt zu werden, doch leider ist die Umsetzung nicht gelungen. Ich möchte den Roman nicht komplett niedermachen - ich weiß, wieviel Arbeit dahinter steckt, doch ich habe mich unheimlich schwer damit getan, den Roman überhaupt bis zum Ende zu lesen. Ich habe es nur getan, weil das Thema mich so interessiert hat. Unzählige Namen tauchen in dem Roman auf. Personen, die blass und farblos bleiben. Sie werden beim Lesen einfach nicht lebendig. Mir fiel es zeitweise unheimlich schwer, überhaupt den Überblick zu behalten, welche Personen in welcher Verbindung zueinander standen. Ich hätte meinem ersten Gefühl, das Buch abzubrechen, nachgeben sollen, doch wie gesagt, das Thema ist sehr spannend und ich hatte gehofft, dass der Roman mit der Zeit lesbar wäre. Schade.

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  • Das Sonntagsmädchen

    Das Sonntagsmädchen
    Kleine8310

    Kleine8310

    16. March 2015 um 16:59

    "Das Sonntagsmädchen" ist ein Roman der Autorin Kate Lord Brown. In diesem Buch geht es um den Maler Gabriel Lambert der zurückgezogen lebt und auf ein langes Leben zurückblicken kann. Sophie Cass, eine Journalistin, deren Großtante Vita einst mit dem Maler zu tun hatte, versucht seit einiger Zeit, ein Interview mit dem Maler zu bekommen. Nach einigem Briefverkehr ist es dann endlich soweit und Sophie bekommt ihr Interview mit Gabriel Lambert. Ihr Ziel ist es, zu erfahren, was die beiden miteinander zu tun hatten...    Als Leser erfährt man eine Geschichte, in der es nicht nur um den Maler Gabriel Lambert geht, der nach Marseille geht, um dort malen zu können, sondern es wird eine Geschichte erzählt von Liebe und auch vom Krieg. Einen großen Teil nimmt die französische Organisation ARC ein, die von dem Amerikaner Varian Fry geleitet wird. Das Ziel der Organisation ist es, bekannte und berühmte Künstler vor dem Hitlerregime zu schützen und sie außer Landes zu bringen. Der Roman spielt in den Jahren 1940/41. Die Mitglieder arbeiten im Verborgenen und können leider nicht allen helfen, denen sie gern helfen möchten. Die ersten beiden Drittel des Buches empfand ich durch die ganzen unterschiedlichen Personen ein wenig verwirrend und konnte keinen roten Faden in der Geschichte entdecken. Gerne hätte ich mehr über Varian Fry, den ich als Charakter sehr interessant fand, erfahren. Es tauchen für mich einfach zu viele Personen auf, um sich in das Buch hineinfühlen zu können. Erst im letzten Drittel kommen dann ein paar Erklärungen hinzu und ab dem Zeitpunkt wird die Geschichte um Gabriel Lambert spannend und hat mir sehr gut gefallen.   Kate Lord Brown hat mit dieser Geschichte eine tolle Idee umgesetzt. Die Geschichte in diesem Buch ist absolut lesenswert. Leider empfand ich die Story manchmal etwas anstrengend zu lesen, da sich das Buch zu wenig auf eine Geschichte konzentriert und ich manchmal das Gefühl hatte, dass die Geschichte sehr langatmig ist. Auch die Erzählung in der Gegenwart, die dem ganzen einen Rahmen gibt, hätte für mich etwas ausführlicher sein können. Ich hätte gerne etwas mehr Tiefgang bei den Charakteren gehabt.    "Das Sonntagsmädchen" ist ein netter Roman mit einer interessanten Grundidee. Für mich war die Geschichte gut zu lesen, aber teilweise sehr langatmig.

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  • Langatmig, verwirrend und konfus

    Das Sonntagsmädchen
    mimimaus01

    mimimaus01

    04. February 2015 um 17:20

    Mir hat die Leseprobe so gut gefallen, dass ich mich hier in der Leserunde um das Buch beworben habe. Ich konnte es kaum abwarten, dass es endlich ankommt, und ich lesen konnte. Es war da. Und ich hatte bereits nach 50 Seiten für mich das Fazit gezogen, dass dieses Buch nicht mein bester Freund werden wird. Ich bin nicht vernünftig in das Buch hineingekommen. Ich musste mich durchquälen. Über die Handlung lässt sich sagen, dass hier der Nationalsozialismus angesprochen wird, ein Künstler, und eine Journalistin namens Sophie. Die Geschichte ist vollkommen verwirrend, und es sind so viele Personen, die im Buch mitspielen, dass man keinen Durchblick mehr hat, wer wo hingehört. Ich habe das Buch nach 80 Seiten abgebrochen. Und ich kann es auch nicht weiterempfehlen, so leid es mir tut.

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  • Leserunde zu "Das Sonntagsmädchen" von Kate Lord Brown

    Das Sonntagsmädchen
    Jules1988

    Jules1988

    "Siehst du, wir haben schließlich alle unsere Geheimnisse, Liebes..." Was will die junge Journalistin Sophie von dem berühmten Maler Gabriel Lambert und was hat er mit ihrer Familiengeschichte zu tun? Welches Geheimnis verbirgt er? Die englische Autorin Kate Lord Brown hat mit "Das Sonntagsmädchen" eine geheimnisvolle Liebesgeschichte geschrieben. Ihr habt jetzt die Chance, mehr über diese rätselhafte Story zu erfahren und das fesselnde Buch für die Leserunde zu gewinnen! Mehr zum Buch: Immer sonntags öffnet die herrschaftliche Villa in Marseille ihre schmiedeeisernen Tore und wird zum Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle, die aus allen Ecken des Landes herbeiströmen. Auch der junge Maler Gabriel Lambert macht sich auf den Weg nach Südfrankreich. Doch es ist das Nachbarhaus, das ihn schon bald in seinen Bann zieht. Denn dort wohnt ein Mädchen, dessen Schönheit ihn vom ersten Augenblick an fesselt. Ein Mädchen, für das er alles zu tun bereit ist - koste es, was es wolle ... Hier geht's zur Leseprobe! Wer sich die Wartezeit verkürzen will, kann schon mal die Vorgeschichte als kostenloses E-Book lesen: "Die letzten Tage des Sommers" Mehr zur Autorin: Kate Lord Brown wuchs in der malerischen Grafschaft Devon auf. Sie studierte Philosophie und war dann als internationale Kunstberaterin tätig. So ist sie viel in der Welt herumgekommen. Eine Zeit lang wohnte Kate mit ihrer Familie in Valencia und widmete sich dort dem Schreiben. Heute lebt sie mit ihrem Mann, der Pilot ist, in Qatar und arbeitet als Kolumnistin und Schriftstellerin. Ihr wollt wissen, was es mit Sophies Großtante Vita auf sich hat und in welcher Beziehung sie zu dem Maler Gabriel Lambert steht? Dann bewerbt euch gleich für die Leserunde!* Gemeinsam mit dem Piper Verlag verlosen wir 25 Leseexemplare von "Das Sonntagsmädchen" von Kate Lord Brown! Wenn ihr mitlesen wollt, dann beantwortet einfach folgende Frage: Glaubt ihr, man sollte immer versuchen, ein Familiengeheimnis aufzudecken oder ist es manchmal besser, es auf sich beruhen zu lassen? Wart ihr schon mal in so einer Situation? *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.

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    • 272
    Keltica

    Keltica

    25. January 2015 um 16:16
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  • Einfach nur langweilig

    Das Sonntagsmädchen
    Keltica

    Keltica

    25. January 2015 um 14:48

    Immer sonntags öffnet die herrschaftliche Villa in Marseille ihre schmiedeeisernen Tore und wird zum Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle, die aus allen Ecken des Landes herbeiströmen. Auch der junge Maler Gabriel Lambert macht sich auf den Weg nach Südfrankreich. Doch es ist das Nachbarhaus, das ihn schon bald in seinen Bann zieht. Denn dort wohnt ein Mädchen, dessen Schönheit ihn vom ersten Augenblick an fesselt. Ein Mädchen, für das er alles zu tun bereit ist - koste es, was es wolle! Das Buch beginnt in der Gegenwart … Der Maler Gabriel Lambert lebt zurückgezogen und kann auf ein langes Leben zurückblicken und doch scheint ihn etwas aus seiner Vergangenheit nicht loszulassen. Sophie Cass ist eine junge Journalistin, deren Großtante Vita einst mit dem Maler zu tun hatte. Sie versucht seit einiger Zeit, ein Interview mit Lambert zu bekommen. Nach einem zähen und langatmigen Briefverkehr ist es dann endlich soweit! Sie bekommt ein persönliches Gespräch mit ihm, über seine Zeit vor gut 60 Jahren, als er im November 1940 in Marseille ankam. Dort traf er auf den Amerikaner, Varian Fry, und das amerikanische Hilfswerk ARC. Es half Künstlern, die auf der Flucht vor den Nazis waren, nach Amerika zu gelangen. Die Rückblenden innerhalb der Gegenwartskapitel waren teils sehr verwirrend. Und auch die vielen genannten Personen machten das Lesen oft zu einer schwierigen Angelegenheit. Trotzdem nahm ich es immer wieder zu Hand um mich damit auseinanderzusetzten, obwohl es manchmal schon sehr langatmige Passagen gab und auch keiner der Charaktere mich richtig fesselte. Es ist schwer, dieses Buch zu rezensieren. Es spielt in einer Zeit, die mich nicht so interessiert. Leider gab es anhand des Klappentextes keinen Hinweis darauf, dass es sich in dem Buch um die Zeit des Hitlerregimes in Frankreich handelt, sonst hätte ich mich nicht für die Leserunde beworben. Das Cover an sich ist schön, nur passt es absolut nicht zum Inhalt.

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  • Interessante Geschichte und Liebesgeschichte

    Das Sonntagsmädchen
    Maerchentraum

    Maerchentraum

    04. November 2014 um 23:09

    Ich werde ein wenig spoilern, da ich finde, dass das für diese Buchbeschreibung wichtig ist, um die Geschichte zu verstehen. (Mache ich sonst nicht.) Cover: Ich finde das Cover und die gewählte Schrift sehr schön und passend. Es spiegelt Hoffnung und Träume wieder, aber irgendwie auch die Vergangenheit. Auch Sehnsucht. Mir gefällt besonders die Umrandung in Form des Baumes und des Bodens, die im selben Farbton gehalten ist. Das Coverpapier finde ich auch toll. Schade finde ich nur, dass das selbe Bild auf der Vor- und Rückseite gewählt wurde. Inhalt: Ich finde das Buch etwas schwierig zu beschreiben. Ich fand es auf jeden Fall gar nicht so schlecht und auf jeden Fall nicht so langweilig, wie manche Vorrezensenten.  Das Problem am Buch ist hauptsächlich, dass der Rückentext dem Buch nicht wirklich gerecht wird. Man hat dadurch eine ganz andere Erwartungshaltung an das Buch. Deswegen werde ich auch ein wenig spoilern. Zum einen geht es schon los, was das Buchthema angeht. Im Rückentext wird nicht deutlich, dass es sich um ein Buch handelt, indem der Nationalsozialismus eine große Rolle spielt. Wenn man das vorher nicht weiß und zu diesem Thema vielleicht keinen Roman lesen möchte, dann wird das zum Anfang schon einige abschrecken. Die Geschichte selber springt sehr oft in der Zeit, d.h. insbesondere von Vergangenheit in die Gegenwart und wird hauptsächlich in der Sicht von Gabriel Lambert geschrieben. Das erschwert den Einstieg ein wenig, allerdings gewöhnt man sich da auch dran und hat dann eigentlich keine Probleme mehr mit diesem Zeitsprüngen, sobald man einmal raus hat, wie es gehandhabt wird. Zumindest mir erging es so. Die Zeitsprünge selber haben manchmal auch gar nichts mit einander zu tun gehabt, das würde ich jetzt noch kurz bemängeln. Was ich aber ein wenig spoilern würde ist, dass diese "verwirrenden" Zeitsprünge zum Ende des Buches irgendwie Sinn machen, da sie Gabriels Gedanken wiederspiegeln. So habe ich es zumindest empfunden.  Trotzdem sollte es in der Geschichte eigentlich um das 'Sonntagsmädchen' gehen. Die Geschichte zwischen Gabriel und seiner Frau Marianne (dem Sonntagsmädchen) ist wirklich wundervoll und hat mir wirklich gut gefallen, allerdings muss ich sagen, dass sie irgendwie nicht der Hauptpunkt der Geschichte war und dem Rückentext nach zu urteilen, sollte es doch eigentlich so sein. Stattdessen war die ganze Geschichte um die Organisation, Lambert und Fry das Hauptthema. Das ist natürlich nicht schlimm, wird aus dem Rückentext aber nicht ersichtlich. Zum Ende des Buches hin wird vieles klar und das letzte Drittel, in dem Lambert über seine Geheimnisse erzählt wird noch mal richtig gut. Die ersten zwei Drittel sind allerdings sehr in die Länge gezogen. Dabei merkt man, dass die Autorin sehr fasziniert von Varian Fry und seiner Arbeit war und versucht diese nebenbei, also als Nebenhandlung, zu erzählen. Dabei nimmt sie aber zu viel Platz ein und wird eher zur Haupthandlung in den ersten zwei Dritteln. Das ist ein weiteres Problem, da man ja wie gesagt, was anderes erwartet hat. Die Geschichte selber ist allerdings schon interessant und beruht auch auf wahren Begebenheiten. Sophies  wahre Rolle in der Geschichte allerdings wird gerade zum Ende zu schnell abgehandelt. Das ging dann doch zu schnell. Fazit: Alles in allem fand ich das Buch doch ganz gut. Die Nebenhandlung, die dennoch sehr interessant war, wurde leider zur Haupthandlung und hat der Haupthandlung somit etwas vom Glanz genommen. Trotzallem fand ich die Liebesgeschichte um Gabriel und Marianne wunderbar. Leider empfand auch ich das Buch als etwas zu langgezogen, insbesondere die ersten zwei Drittel des Buches. Doch im letzten Drittel geht es dann wirklich um Lambert und seine Geschichte, auf die man schon sehnlichst gewartet hatte, insbesondere, da diese sich auf den Rückentext und somit auf die eigene Erwartungshaltung bezogen hat. Lambert ist mir ein wirklich sympathischer Charakter und ich fand es schade, dass er zum Teil so in den Hintergrund gerückt ist. Und ein Happy End gab es auch. :) Gute 3,5 Punkte von mir. :)

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  • Interessante Hintergrundstory - mehr aber auch nicht. =(

    Das Sonntagsmädchen
    Feli

    Feli

    31. October 2014 um 12:36

    „Das Sonntagsmädchen“ ist der erste Roman, den ich von Kate Lord Brown gelesen habe und ich bin mir noch nicht sicher, ob sie mich mit diesem Buch davon überzeugt hat, dass ich noch weitere ihrer Bücher lesen möchte. Angesprochen hatte mich zunächst das Cover, darauf abgebildet sieht man eine Frau, die in die weite Ferne auf das Meer blickt. Somit rechnete ich mit einer Liebesgeschichte, einer Sehnsucht nach Liebe. Und darum geht es in „Das Sonntagsmädchen“ vor allem auch: um die Geschichte von Gabriel Lambert und seiner Frau Annie. Als Leser steigt man im Jahr 2000 ein, Lambert mittlerweile ein alter Mann, den etwas in der Vergangenheit nicht loszulassen scheint. Gleichzeitig lernt man auch die Journalistin Sophie kennen, die auf der Spur nach einer Geschichte aus der Vergangenheit ist. Ziemlich schnell wird klar, dass es sich hier um die Geschichte von Gabriel Lambert handelt, einer Geschichte, die vor allem während des zweiten Weltkrieges im Jahr 1940/41 in Marseille spielt. In dieser Stadt versucht ein Amerikaner namens Varian Fry möglichst viele Künstler aus dem sich im Krieg befindlichen Europa zu befördern und vor der Gestapo zu retten. Bei diesem Vorhaben hat er einige Helfer, die schließlich zusammen in eine Villa ziehen: „Air Bel“. Diese wird zum Rückzugs- und Versammlungsort aller Mitarbeiter von Fry und diverser Künstler, die sich dort jeden Sonntag treffen. Unter ihnen ist auch Gabriel Lambert, der ebenfalls aus Frankreich fliehen möchte. Gleich am ersten Sonntag lernt Gabriel die junge Marianne Bouchard kennen – und verliebt sich augenblicklich in sie. Kann aus dieser Liebe etwas werden? Möchte Marianne mit ihm zusammen sein? Und was hat Gabriel die ganze Zeit zu verbergen? Die Geschichte, die Kate Lord Brown um die wahren Begebenheiten rund um Varian Fry aufbaut, ist eine lesenswerte und interessante Geschichte. Bisher war mir noch nicht bewusst gewesen, dass es Menschen während des Krieges gab, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, Künstler aus Europa zu retten. Für mich, die gerne historische Romane liest und dabei etwas Neues erfährt, eine wunderbare Geschichte. Leider gelingt es der Autorin aber nicht, den Leser in ihren Bann zu bringen. Alles ist von der ersten Seite an sehr verworren, es tauchen zu viele Personen auf einmal auf, die zum Teil aber nicht genau ausgearbeitet werden, so dass man als Leser kaum weiß, wer die einzelnen Personen sind. Ich mag es zwar, wenn in einem Roman dem Leser nicht von Beginn an alles klar ist, doch in „Das Sonntagsmädchen“ ist dies anders, hier blickt man einfach nicht durch und weiß nicht, worum es geht. Im letzten Drittel des Buches wird es dann besser, man erfährt auch mehr über Gabriel Lambert und dessen Vergangenheit, so dass es mehr Spaß macht, dieses Buch zu lesen. Insgesamt fällt es mir sehr schwer, dieses Buch anderen Lesern weiterzuempfehlen. Ich kann nur hoffen, dass die anderen Romane von Kate Lord Brown eine klarere Linie in der Geschichte verfolgen.

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  • Schöne Idee, schwache Umsetzung.

    Das Sonntagsmädchen
    neverlandprincess

    neverlandprincess

    28. October 2014 um 07:24

    Weit abgeschieden, in einem kleinen Haus verbringt der gefeierte Maler Gabriel Lambert seinen Lebensabend. Die Vergangenheit hat ihn bis heute nicht losgelassen, noch immer plagt ihn seine Erinnerung. Denn, vor langer Zeit beging er in Marseille einen schweren Fehler, mit dessen Konsequenzen er seither leben muss. Damals verkehrte er in einem Kreis angesehener Avantgardekünstler, die eine Villa namens Air Bel bewohnten. Immer sonntags, wenn das herrschaftliche Haus seine schmiedeeisernen Tore öffnete und Intellektuelle aus allen Ecken des Landes einlud, kam er zu Besuch. Doch es war das Nachbarhaus, das ihn schon bald in seinen Bann zog. Denn dort wohnte ein Mädchen, dessen Schönheit ihn vom ersten Augenblick an fesselte. Ein Mädchen, das die Liebe seines Lebens wurde - und für das er eine große Schuld auf sich lud. Sechzig Jahre hat er geschwiegen, sein dunkles Geheimnis streng gehütet. Bis eines Tages eine junge Frau vor seiner Tür steht ... Eine französische Künstlervilla, eine schicksalhafte Liebe und eine verborgene Schuld Der mittlerweile in die Jahre gekommene Maler Gabriel erzählt der Journalistin Sophie von seiner Vergangenheit. Somit ist der Großteil der Geschichte in der vergangenen Kriegszeit, Anfang der 1940er Jahre angesiedelt. Dabei geht es jedoch, entgegen erster Vermutungen weniger um Gabriel und seine Geliebte Annie (oder doch eher Vita?), als um die Leute um Varian Fry und dessen Organisation ARC, die kritischen Künstler bei einer Flucht nach Amerika unterstützt. Daher ist mir, auch nach Ende des Buches, immer noch nicht klar, welches nun die im Vordergrund stehende Handlung gewesen sein soll. Zur Auswahl gäbe es nämlich einige. Zum einen wäre da die, welche auch schon in den Inhaltsangaben angedeutet wurde. Die Beziehung zwischen Gabriel und dem 'Mädchen aus dem Nachbarhaus', Marianne (kurz Annie). Dann jene, die mit der Journalistin verknüpft zu sein scheint und wesshalb diese überhaupt auftaucht. Die Beziehung zwischen Gabriel und seiner früheren Geliebten, Vita. Diese Storyline ist jedoch auch mit einer weiteren, Gabriels 'großem Fehler' und seinem Leben bevor er der Künstler Gabriel Lambert wurde verknüpft. Und natürlich gibt es auch noch das ARC. Zusammengefasst: ein roter Faden hat diesem Buch sichtlich gefehlt! Doch dies scheint noch nicht für genug Verwirrung zu sorgen, daher werden in diesem Buch gefühlt 1000 verschiedene Personen und deren Leben vorgestellt. Zum Teil werden diesen einige Seiten zugeschrieben, doch der Großteil wird lediglich einmal erwähnt und lässt den Leser mit einem weiteren Namen ohne Bezug dastehen. Und auch waren jene, die im Mittelpunkt standen zu wenig ausgeprägt, da ihnen natürlich durch zu viele FIguren nicht genug Platz geschaffen wurde. Man konnte sich also mit keiner richtig außeinandersetzen und sah meißt nur Oberflächlich auf sie hinab, ohne ihre Beweggründe richtig verstehen zu können. Ein großes Plus an diesem Buch war jedoch der Schreibstil! Dieser war angenehm und flüssig und hat das dennoch mühsame und langatmige Lesen um einiges erleichtert und verschönert. Außerdem muss man sagen, die Idee hinter dem ganzen Wirrwar ist eine sehr Schöne. Einzeln betrachtet war jede der verschiedenen, angeschnittenen Storylines eine eigene, interessante für sich, die etwas besser verpackt sicherlich eine gute Geschichte ergeben hätte. Ab ca. der Hälfte, nachdem ich gelernt hatte einfach über unklare Stellen hinwegzulesen und mich auf gewisse Dinge einzulassen konnte mich die Geschichte zum Teil sogar wirklich fesseln! Schade nur, das dieser Zusand so selten vorkam. Alles in allem entstand das Buch mit einer tollen Idee, die vor allem für Kunstinteressierte sicherlich interessant gewesen wäre. Leider gab es in der Umsetzung eben einige gravierende Schwächen, die mir das Lesen unheimlich erschwert haben. 2.5 / 5 ★

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  • Leserunde zu "Das Sonntagsmädchen" von Kate Lord Brown

    Das Sonntagsmädchen
    iwantmorebooks

    iwantmorebooks

    Das Buch 'Das Sonntagsmädchen' geschrieben von Kate Lord Brown war eine große Überraschung für mich. Ich begann das Buch mit einem eher schlechten Gefühl, da die vorherigen Rezessionen eher schlecht ausfielen. Am  Anfang hat es ein bisschen gedauert bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe, doch danach war ich begeistert. Es ist eine sehr ungewöhnliche Geschichte mit einem überraschenenden Ende. Zwischendurch gab es zwar Momente in denen ich mich nicht so ganz auskannte, doch ich fand es dennoch sehr gut. Ich kann dieses Buch guten Gewissens weiter empfehlen.

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    • 2
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    27. October 2014 um 10:16
  • Interessante Geschichte mit langatmiger Umsetzung

    Das Sonntagsmädchen
    AnnaMagareta

    AnnaMagareta

    25. October 2014 um 18:21

    Das Buch „Das Sonntagsmädchen“ von Kate Lord Brown beginnt in der Gegenwart, in der die Journalistin Sophie den Maler Gabriel Lambert interviewen möchte. Dieser war mit Sophies Großtante Vita verbunden über die - und das mit ihr im Zusammenhang stehende Geheimnis - Sophie gerne mehr erfahren möchte. Es folgen Rückblicke in die Vergangenheit (in die Kriegszeit um 1940) mit vielen verschiedenen Erzählsträngen und Personen. Neben dem Leben von Gabriel Lambert erfährt man eine Menge über den Amerikaner Varian Fry, der die Organisation ARC leitet und sich dort für verfolgte Menschen – insbesondere Künstler – einsetzte. Die ersten beiden Drittel des Buches empfand ich durch die Vielzahl der Personen ein wenig verwirrend und konnte keinen roten Faden in der Geschichte entdecken. Gerne hätte ich mehr über Varian Fry, den ich als Charakter sehr interessant fand, erfahren. Es tauchen für mich einfach zu viele Personen auf, um sich in das Buch hineinfühlen zu können. Erst im letzten Drittel kommen Erklärungen. Dann wird die Geschichte um Gabriel Lambert spannend und reißt beim Lesen mit. Kate Lord Brown hatte eine tolle Idee. Die Geschichte in diesem Buch ist lohnenswert. Leider empfand ich die Umsetzung als anstrengend zu lesen, da sich das Buch zu wenig auf eine Geschichte konzentriert. Auch die Erzählung in der Gegenwart, die dem ganzen einen Rahmen gibt, hätte entweder ausführlicher sein dürfen - da neben Sophie weitere interessante Charaktere, wie der Sohn von Gabriel Lambert auftauchen - oder komplett entfallen können. Fazit: Ein interessante Geschichte, deren Umsetzung leider ein wenig langatmig ist.

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  • Das Sonntagsmädchen

    Das Sonntagsmädchen
    martina400

    martina400

    22. October 2014 um 06:54

    "Aber wenn einen der Tod umgibt, dann bekommt das Leben eine gewisse Schärfe, und man wagt Dinge, die man sonst nicht riskiert hätte."    S. 295 Inhalt: Sophie ist Journalistin und recherchiert an einer längst verjährten Geschichte. Sie möchte hinter ein Familiengeheimnis kommen. Nicht nur wegen der Geschichte, sondern mehr wegen ihr selbst. Das bringt sie zu dem 90 jährigen Gabriel Lambert, der sie mit allen Mitteln versucht los zu werden. Die Reise geht ins Jahre 1940 zur Villa Air Bell in Marseille, wo sich Künstler und Intellektuelle aus allen Ecken des Landes treffen. Auch der Maler Gabriel Lambert nutzt diese Chance. Denn die Villa ist nicht nur ein Treffpunkt zum Vergnügen, sondern auch um wegen der nationalsozialistischen Kritik ein Ausreiseticket zu ergattern. Doch schon bald ist Gabriel nicht mehr an Air Bell interessiert, sondern am Nachbarhaus mit dem schönsten Mädchen, das er jemals getroffen hat. Cover: Das Cover finde ich wunderschön. Das Mädchen auf der Bank lässt einem das Gefühl vermitteln, dass man in seinen Erinnerungen versinkt während man den Ausblick genießt. Das Cover passt zu Frankreich, der Ausblick lässt einem die schwere Kriegszeit vergessen und lädt zum Träumen ein. Der Titel passt nicht unbedingt zum Buch bzw. kommt in keinem Bezug zur Geschichte vor. Meine persönliche Meinung: Ich war vom Cover und dem Klappentext total angesprochen. Es sollte ja auch um ein Familiengeheimnis gehen. Doch irgendwie packte mich die Geschichte nicht. Das Thema ist schlimm. Die Geschichte spielt mitten im Krieg und allein diese Tatsache versetzt mich normalerweise schon in eine bedrückende Stimmung. Dann geht es noch um ein Familiengeheimnis. Hier erwartete ich Spannung und vor allem: Was passiert, wenn alles raus kommt? Wie beeinflusst dieses Geheimnis Gabriels Familie und wie Sophies Familie? Leider war dieses Geheimnis eher ein Unfall und ob das dann etwas verändert hätte, wenn jeder Bescheid gewusst hätte. Ich weiß es nicht. Ich erwartete hier einfach mehr. Sophie, die eigentlich recherchierte betraf das ganze dan eigentlich gar nicht. Zudem sind die Erinnerungen an damals sehr langatmig und langweilig. Es passiert sehr wenig, unrelevante Details werden beschrieben und alles ist ausgiebigst erklärt, was man auch hätte weglassen können. Die Idee ist sehr gut und auch, dass das Ganze auf einer zum Teil wahren Begebenheit basiert. Interessant fand ich die wahren Geschichten der Künstler. Leider schaffte die autorin es nicht, diese tolle Idee in eine mitreißende Geschichte zu verpacken. Fazit: Eine Reise zurück in die Jugend eines Mannes, der damals versuchte zu überleben - egal wie.

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  • Nicht ganz einfach zu lesen, Krieg, Liebe und Verlust

    Das Sonntagsmädchen
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    21. October 2014 um 16:48

    Die Geschichte „Das Sonntagsmädchen“ spielt auf zwei Zeitebenen. Im Spätsommer 2000 schreibt die Journalistin Dr.  Sophie Cass an den berühmten Maler Gabriel Lambert einen sehr eindringlichen Brief mit der Aufforderung um Stellungnahme. Durch ihre Großtante Vita, etlichen Bildern hatte sie gründlich des Malers Weg von Europa in die USA recherchiert. Doch um den Artikel über ihn und seinen 90. (?) Geburtstag veröffentlichen zu können, muss alles was geschrieben steht, wasserfest sein. Und dazu bedarf es eines persönlichen Gesprächs mit Lambert. Über ihn und seine Zeit vor gut 60 Jahren, als er im November 1940 in Marseille ankam. Dort gab es diesen Amerikaner, Varian Fry, und das amerikanische Hilfswerk ARC, dass Personen, die auf der Flucht vor den Nazis waren, in die USA half. Der erste Eindruck vom Cover täuscht, denn was den Leser inhaltlich erwartet, gibt keinerlei Eindruck davon. Um es kurz zu sagen, es ist keine einfache Geschichte „Das Sonntagsmädchen“. Kein Roman mal eben für zwischendurch. Es geht (wieder einmal) um den Nationalsozialismus, die Verfolgung von Menschen in ganz Europa. Hitlerdeutschland. Das Schicksal vieler Menschen, die sich an einen Strohhalm klammerten, gerettet zu werden. Und hier steht die Organisation ARC imn Focus der Handlung, auch wenn es sich um den Weg, das Leben des Malers Gabriel Lambert handelt. Man bekommt einen sehr guten Blick in diese Organisation mit allem Drum herum. Die Rückblenden innerhalb der Gegenwartskapitel waren teils sehr verwirrend. Und auch die vielen genannten Personen machten das Lesen oft zu einer schwierigen „Bezwingung eines Berggipfels“. Durch die teils sehr langatmig beschriebenen Handlungen kann einem da beim Lesen schon einmal die Puste ausgehen. Es fehlte den Charaktere an Farbe, es hatte den Anschein, als ob die schwarzen dunklen Wolken der Vergangenheit sich bis in die heutige Zeit nicht richtig aufgelöst hatten. So braucht es fast bis zum Schluss, um dann ein doch noch gutes Ende lesen zu dürfen. Ein langer Weg, aber das Durchhalten lohnte sich dafür. Aber auch die Person Varian, der Organisation waren mehr als ein paar Farbtupfer in der Handlung. Wer sich durch das Cover und auch Titel täuschen lässt und hier leichte Kost erwartet, dem rate ich davon ab „Das Sonntagsmädchen“ zu lesen. Auch muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht genau weiß, welche Bewertung dieses Buch verdient. Zum einen hat mir die Idee gut gefallen, allerdings ist die Gesamtumsetzung dann doch leider irgendwie daneben gegangen. Schade eigentlich!

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Das Sonntagsmädchen
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    20. October 2014 um 10:32

    Der Maler Gabriel Lambert lebt zurückgezogen und kann auf ein langes Leben zurückblicken. Sophie Cass, eine Journalistin, deren Großtante Vita einst mit dem Maler zu tun hatte, versucht seit einiger Zeit, ein Interview mit dem Maler zu bekommen. Nach einigem Briefverkehr ist es dann endlich soweit. Ihr Ziel ist es, zu erfahren, was die beiden miteinander zu tun hatten... Der Leser erfährt eine Geschichte, in der es nicht nur um den Maler Gabriel Lambert geht, der nach Marseille geht, um dort malen zu können, sondern es wird eine Geschichte erzählt von Liebe und Krieg. Großen Anteil nimmt die französische Organisation ARC, die von dem Amerikaner Varian Fry geleitet wird. Deren Ziel ist es, bekannte und berühmte Künstler vor dem Hitlerregime zu schützen und sie außer Landes zu bringen. Es sind die Jahre 1940/41, in der dieser Roman spielt. Sie arbeiten im Verborgenen und können leider nicht allen helfen, denen sie gern helfen möchten. Gabriel Lambert freundet sich mit Varian an und versucht dann später auch, die Ausreise zu erlangen. Es ist schwer, dieses Buch zu rezensieren. Es spielt in einer Zeit, die mich lesungstechnisch nicht so interessiert. Leider gab es anhand des Klappentextes keinen Hinweis darauf, dass es sich in dem Buch um die Zeit des Hitlerregimes in Frankreich handelt, sonst hätte ich wahrscheinlich die Finger davon gelassen. Von der Autorin hatte ich "Das Haus der Tänzerin" gelesen und war von ihrer Geschichte und ihrem Schreibstil sehr angetan. Von daher wollte ich auch das folgende Buch lesen, aber es wurde mir nicht leicht gemacht. Durch die ersten 200 Seiten habe ich mich regelrecht kämpfen müssen, ich kam nicht in die Geschichte hinein. Ich mag das Zusammenspiel von verschiedenen Zeitebenen, in denen eine Geschichte erzählt wird, aber in dieser gab es für mich keinen ersichtlichen roten Faden. Es war nicht zu erkennen, worauf die Geschichte hinauslaufen sollte und verwirrend geschrieben war sie auch noch. Mir ging nach 200 Seiten ernsthaft der Gedanke durch den Kopf, das Buch abzubrechen, aber ich habe mich dagegen entschieden. Obwohl es ein wenig besser wurde, konnte mich die Handlung nicht wirklich packen. Zugute halten muss man der Autorin, dass sie die geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit und um die Organisation der ARC sehr gut recherchiert hat. Sie hat real existierende Personen mit fiktiven verknüpft, um diesen Roman zu schreiben. Für historisch interessierte Leser, die sich mit der Arbeit der Organisation ARC vertraut machen wollen, ist das durchaus ein lesenswertes Buch. Mich konnte es leider nicht überzeugen.

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  • Hier fehlt eine richtige Story!

    Das Sonntagsmädchen
    hoonili

    hoonili

    18. October 2014 um 17:21

    Die Villa "Bel Air" öffnet Anfang der 40er Jahre in Marseille, um vielen Menschen die Kunst näher zu bringen. Es treffen sich dort Künstler aus ganz Frankreich und auch aus anderen Ländern. Der Maler Gabriel Lambert gehört auch dazu. Er ist fasziniert vom Nachbarsmädchen, für das er alles tun würde... Jahre später nimmt die Journalistin Sophie Kontakt zu ihm auf und rollt die Vergangenheit neu auf... Ich muss ehrlich sagen, dass ich dieses Buch nicht wirklich verstanden habe. Zu viele Personen und keine richtige Geschichte haben dazu beigetragen, dass ich es abbrechen musste. Es gab nie den Drang weiter zu lesen. Dabei hätte man aus der Story so viel machen können.

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