Ashley mochte ich richtig gerne. Sie ist eine tolle Mutter, ist einfühlsam, beschützend und schlagfertig. Aufgrund ihrer Selbstzweifel hat sie sich seit der Scheidung von ihrem untreuen Ehemann nicht mehr wirklich auf die Männerwelt eingelassen. Auch gegen Dex, den Playboy des hiesigen Eishockey Team, hat sie Vorbehalte, doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto öfter sieht sie hinter seine Fassade und entdeckt dabei einen ganz anderen Menschen. Schön zu sehen war, wie sie sich Dex nach und nach anvertraut hat und auch den Glauben an sich selbst wieder gefunden hat.
Dex ist bisher eher durch seine Skandale als durch sein Talent aufgefallen. Doch sein letzter Eklat könnte ihn den Platz bei den Rebels kosten. Dex habe ich am Anfang als ziemlichen Player wahrgenommen, doch im Laufe des Buches wird deutlich, dass er eigentlich ziemlich verletzt und einsam ist. In seiner Vergangenheit sind einige unschöne Dinge geschehen, die ihn immer noch verfolgen. Das fällt insbesondere dann auf, als ihm ein Teil seiner Kindheit plötzlich gegenübersteht. Was ich sehr schön fand, war, dass Dex während des Lesens einen positiven Wandel durchgemacht hat und deutlich erwachsener geworden ist.
Den Schreibstil mochte ich wieder sehr gerne, genauso wie die Tatsache, dass die Paare aus den vorherigen Bänden immer wieder aufgetaucht sind und man auch schon einen kurzen Blick auf das Paar des nächsten Bandes werfen konnte. Diese Reihe ist einfach wie eine große, chaotische Familie. Die heimlichen Stars des Buches waren für mich die niedlichen Tiere im Tierheim und die dazugehörigen Beschreibungen, die Ashley sich für sie ausgedacht hat.

















