Kate Morton The Distant Hours

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Inhaltsangabe zu „The Distant Hours“ von Kate Morton

Edie Burchill and her mother have never been close, but when a long lost letter arrives with the return address of Millderhurst Castle, Kent, printed on its envelope, Edie begins to suspect that her mother's emotional distance masks an old secret. Evacuated from London as a thirteen year old girl, Edie’s mother is chosen by the mysterious Juniper Blythe, and taken to live at Millderhurst Castle with the Blythe family. Fifty years later, Edie too is drawn to Millderhurst and the eccentric Sisters Blythe. Old ladies now, the three still live together, the twins nursing Juniper, whose abandonment by her fiancé in 1941 plunged her into madness. Inside the decaying castle, Edie begins to unravel her mother’s past. But there are other secrets hidden in the stones of Millderhurst Castle, and Edie is about to learn more than she expected. The truth of what happened in the distant hours has been waiting a long time for someone to find it . . . (Quelle:'E-Buch Text/15.10.2010')

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  • Rezension zu "The Distant Hours. Die fernen Stunden, englische Ausgabe" von Kate Morton

    The Distant Hours
    Saralonde

    Saralonde

    11. December 2011 um 18:55

    Ein altes Schloss in England, drei Schwestern und ein Geheimnis – was ist mit der jüngsten Schwester während des Krieges passiert, was hat ihren Geist verwirrt und lässt sie in der Vergangenheit leben? Und was hat Meredith, die Mutter der Ich-Erzählerin Edie Burchill damit zu tun? Und welcher Zusammenhang besteht zu dem Schauerroman „The True History of the Mud Man“, dessen Autor der Vater der drei Schwestern war? Diese Fragen beschäftigen Edie, seitdem ihre Mutter einen 50 Jahre alten, verlorengegangenen Brief von ebendiesem Schloss erhielt und ihr das offenbar sehr nahe ging. Dieses Buch ist für mich das Highlight meines Lesejahrs, es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte wird teilweise mit Edie als Ich-Erzählerin im Jahr 1992, teilweise in den vierziger Jahren in der dritten Person erzählt. Edie ist eine sehr sympathische Erzählerin, jeder Literaturbegeisterte wird sie lieben, denn sie ist ein „Büchermensch“. Die drei Schwestern sind geheimnisvoll und vielschichtig, im Verlauf des Romans wird ihre Beziehung untereinander ausführlich aufgearbeitet, ich hatte das Gefühl, sie wirklich immer besser kennenzulernen – und lieben zu lernen. Die älteste Schwester Percy ist die dominante, ihr Zwilling Saffy die mütterliche und die viel jüngere Juniper ist gleichzeitig die „kleine“, umsorgte und das Genie. Doch ein Ereignis während des Krieges hat ihr den Verstand geraubt. Der Spannungsbogen zieht sich ohne jeden Abfall durch bis zum Ende, was durch den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit und zwischen den verschiedenen Perspektiven noch drastisch verstärkt wird. Die Auflösung ist schlicht genial, insbesondere der eigentlich Ursprung des „Mud Man“ ist faszinierend. Das Buch verbreitet eine Stimmung, die ganz und gar zu gemütlichen Leseabenden auf der Couch passt. Ich habe die leisen Schauer und die etwas unheimliche Atmosphäre sehr genossen. Oft glaubt man, etwas zu ahnen, doch die Wahrheit ist eben nicht so einfach, wie sie zunächst zu sein scheint… Es tut mir richtig leid, dass ich das Buch ausgelesen habe, es hat mich wirklich in jeder Hinsicht überzeugt. Einfach perfekt. Lasst euch dieses Buch auf keinen Fall entgehen.

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  • Rezension zu "The Distant Hours" von Kate Morton

    The Distant Hours
    tedesca

    tedesca

    24. May 2011 um 13:05

    Erneut hat Kate Morton bewiesen, dass sie wunderschöne Romane schreiben kann. Wie auch schon in "Der verborgene Garten" und "Das geheime Spiel" bewegen wir uns zwischen zwei Epochen - den frühen Kriegsjahren und den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Edie Burchill, eine junge Verlegerin, entdeckt plötzlich die geheime Vergangenheit ihrer Mutter, die eng in Zusammenhang mit der "True Story of the Mud Man" steht, einem Jugendbuchbestseller aus den 20er-Jahren, dessen Autor und seine drei Töchter ein furchtbares Geheimnis umgibt. Anhand von Briefen, Tagebüchern und Gesprächen mit den alten Damen löst sich schön langsam ein Faden nach dem anderen aus dem Wirrnis von verschleiterten Tatsachen und enthüllt nicht nur ein Drama aus Liebe, Eifersucht und Enttäuschung. Morton beschreibt mit viel Liebe England, seine Landschaften und vor allem die wunderschönen alten Herrenhäuser, die wirklich greifbar vor dem inneren Auge entstehen. Ebenso liebevoll zeichnet sie ihre Charaktere, allen voran die drei altjüngferlichen Schwestern, jede auf ihre Art liebenswert und mysteriös. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag, bevor man nicht auf der letzten der 670 Seiten angelangt ist. Unterhaltungsliteratur auf höchstem Niveau, für mich in einer Rige mit Daphne du Maurier und Vicki Baum. Ein besonderes Zuckerl für alle, die gerne über Gehemnisse, Bücher und alte Briefe lesen!

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