Kate Morton The Lake House

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Inhaltsangabe zu „The Lake House“ von Kate Morton

The Lake House by Kate Morton is the mysterious and enchanting fifth novel from the number one bestselling author of The House at Riverton and The Secret Keeper. A missing child... June 1933, and the Edevane family's country house, Loeanneth, is polished and gleaming, ready for the much-anticipated Midsummer Eve party. Alice Edevane, sixteen years old and a budding writer, is especially excited. Not only has she worked out the perfect twist for her novel, she's also fallen helplessly in love with someone she shouldn't. But by the time midnight strikes and fireworks light up the night skies, the Edevane family will have suffered a loss so great that they leave Loeanneth forever. An abandoned house... Seventy years later, after a particularly troubling case, Sadie Sparrow is sent on an enforced break from her job with the Metropolitan Police. She retreats to her beloved grandfather's cottage in Cornwall but soon finds herself at a loose end. Until one day, Sadie stumbles upon an abandoned house surrounded by overgrown gardens and dense woods, and learns the story of a baby boy who disappeared without a trace. An unsolved mystery... Meanwhile, in the attic writing room of her elegant Hampstead home, the formidable Alice Edevane, now an old lady, leads a life as neatly plotted as the bestselling detective novels she writes. Until a young police detective starts asking questions about her family's past, seeking to resurrect the complex tangle of secrets Alice has spent her life trying to escape... (Quelle:'E-Buch Text/22.10.2015')

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  • Das Seehaus

    The Lake House

    Saralonde

    11. June 2016 um 14:54

    Cornwall, 2003. Die Polizistin Sadie nimmt, nachdem sie bei einem Fall einen Fehler begangen hat, bei ihrem Großvater eine Auszeit von ihrem Job. Beim Joggen trifft sie auf ein verlassenes Herrenhaus an einem See und ist direkt fasziniert, denn das Haus scheint sich schon sehr lange in einem Dornröschenschlaf zu befinden. Sie findet heraus, dass die Besitzerin eine alte Krimiautorin ist, deren kleiner Bruder 1933 während eines Festes spurlos verschwand. Die Familie verließ das Haus anschließend. Sadies Spürnase kann nicht anders als zu versuchen herauszufinden, was mit dem kleinen Jungen damals geschah. Ja, Kate Mortons Romane sind Unterhaltungsliteratur. Aber wenn ich lese, möchte ich schließlich auch gut unterhalten werden. Und ich konnte auch schon mehr mitnehmen aus ihren Büchern. „The House at Riverton“ beispielsweise hat in mir schon vor „Downton Abbey“ das Interesse am frühen 20. Jahrhundert allgemein und an der Beziehung von Dienerschaft und Lordschaft, Upstairs vs. Downstairs eben, speziell geweckt. „The Lake House“ wurde nach genau dem gleichen Rezept geschrieben wie alle bisherigen Bücher von Kate Morton und das hat mich auch nicht gestört, mir gefallen Familiengeheimnisse und die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Ich muss allerdings sagen, dass mich „The Lake House“ als erstes von Kate Mortons Büchern etwas enttäuscht zurückgelassen hat. Die Geschichte ist durchaus spannend, hat aber einige Längen. Das war auch bei Mortons letztem Buch „The Secret Keeper“ schon so, doch das schlicht geniale Ende hat dies bei „The Secret Keeper“ mehr als wettgemacht. Bei The Lake House wusste ich leider schon in der Hälfte des Buches, worauf die Auflösung hinauslaufen würde. Dieses Ende allein wäre für mich noch stimmig gewesen, doch Morton setzt leider noch eins drauf. Ich hatte schon befürchtet, dass sie das tun würde, hatte aber noch gehofft. Das Ende ist daher einfach so weit hergeholt, dass ich es nicht mehr ernst nehmen konnte, da ist sie leider in den Kitsch abgedriftet. Mehr als drei Sterne kann ich diesem Buch daher wirklich nicht geben. Auch die Hauptfigur des Buches, Sadie, ist mir nicht richtig nahegekommen, ihre Entscheidungen konnte ich nie ganz nachvollziehen. Die alte Krimiautorin Alice hingegen war mir sehr sympathisch, jedenfalls als Erwachsene! Interessant ist übrigens, dass das Buch eindeutig auf „Alice im Wunderland“ und die Beziehung von Lewis Caroll zur Real-Life-Alice, Alice Liddell anspielt, im Buch gibt es eine ähnliche Beziehung und ein ähnliches literarisches Werk. Ich hoffe, dass Kate Morton sich für ihr nächstes Buch genügend Zeit nimmt und Plot-Twists und Auflösung mich wieder ähnlich begeistern können wie in ihren ersten vier Büchern.

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  • The Lake House - Kate Morton

    The Lake House

    Lesen_ist

    28. April 2016 um 19:33

    Inhalt June 1933, and the Edevane family’s country house, Loeanneth, is polished and gleaming, ready for the much-anticipated Midsummer Eve party. Alice Edevane, sixteen years old and a budding writer, is especially excited. Not only has she worked out the perfect twist for her novel, she’s also fallen helplessly in love with someone she shouldn’t. But by the time midnight strikes and fireworks light up the night skies, the Edevane family will have suffered a loss so great that they leave Loeanneth forever. Seventy years later, after a particularly troubling case Sadie Sparrow is sent on an enforced break from her job with the Metropolitan Police. Sadie retreats to her beloved grandfather’s cottage in Cornwall but soon finds herself at a loose end. Until one day, she stumbles upon an abandoned house surrounded by overgrown gardens and dense woods, and learns the story of a baby boy who disappeared without a trace. Meanwhile, in the attic writing room of her elegant Hampstead home, the formidable Alice Edevane, now an old lady, leads a life as neatly plotted as the bestselling detective novels she writes. Until a young police detective starts asking questions about her family’s past, seeking to resurrect the complex tangle of secrets Alice has spent her life trying to escape.Meine Meinung Ich war wieder mal auf der Suche nach einem guten Hörbuch als ich über dieses hier »gestolpert« bin. Wieder eine Familien-Geschichte, die in Cornwall spielt und die Inhaltsangabe bei Audible lies sich sehr interessant und mysteriös. Vielleicht spielt mein bisschen Heimweh nach Cornwall auch eine Rolle ;-) Cornwall, August 1933. Es ist Nacht und es regnet sehr stark. Eine weibliche Person geht in den Wald. Etwas ist passiert und sie hatte überlegt zu gestehen, aber jetzt war es zu spät. Zu viel ist passiert; die Polizei, die Artikel in den Zeitungen mit der Bitte um Information, die groß anberaumte Suchaktion. Sie konnte es nicht mehr wieder gut machen, sie würden ihr niemals vergeben. Alles was sie noch machen konnte, war den Beweis zu vergraben. Sie hat bereits ein Loch gegraben und nun vergräbt sie eine Tasche, in der sich eine Box befindet. Tiefe Reue wird sie immer begleiten und sie schämt sich. Schnell läuft sie wieder zum Haus zurück, es wird langsam hell. Der Gesang der Vögel und das Wiehern eines Pferdes sind Geräusche die sie für immer begleiten werden, sie für immer daran erinnern werden, was sie getan hat. Das erste Kapitel in dieser Geschichte ist schon sehr mysteriös und lässt den Leser daran denken, dass eine Frau oder ein Mädchen, ein Verbrechen begangen hat und jetzt die Beweise vergräbt. Das behält man im Hinterkopf, zumindest ging es mir so. Die Geschichte geht dann an einem Tag in Juni 1933 weiter und wir begleiten die 16-jährige Alice. Es ist der Tag, an dem das jährliche Mittsommernachtsfest stattfindet, eine Familientradition der Familie deShiel, die ihre Mutter Eleanor aufrechterhält. Mehrere hundert Gäste werden auf dem Loeanneth Anwesen erwartet. Wir lernen diese wunderbare Familie kennen; Eleanor und Anthony Edevane, ihre Töchter Deborah, Alice und Clementine und den Nachzügler, ihr 11 Monate alter Sohn Theo. Es gibt Gärtner, eine Nanny und Hausmädchen. Die Familie Edevane ist wohlhabend, ihr Landhaus liegt an einem See und das Anwesen ist groß und gepflegt. Die Familie die hier geschildert wird ist lebhaft und liebenswert, alle mit sehr unterschiedlichen Charaktermerkmalen. Für den Leser ist Alice die Hauptperson und sie schreibt gerne, beobachtet genau, hat ein gutes Auge für Details. Wir begegnen ihr auch 70 Jahre später im Jahr 2003, wo sie allerdings in London lebt. Es gibt noch einige andere Charaktere, vor allem Sadie Sparrow, eine Kriminalkommissarin aus London die ihren Großvater Bertie in Cornwall besucht im Jahr 2003. Sie muss eine berufliche Zwangspause nehmen, weil sie in einem Fall einen großen Blödsinn gemacht hat und für eine Weile weg muss. Sie läuft gerne, meistens durch den Wald mit den Hunden ihres Großvaters. Dabei entdeckt sie das alte, verlassene Loeanneth Anwesen und ihre Neugierde wird geweckt. Es gibt einen Fall, der seit 70 Jahren ungelöst ist, und nun möchte Sadie herausfinden, was damals passiert ist. Anfangs waren die Zeitsprünge etwas gewöhnungsbedürftig. Von 1933 ins Jahr 2003, dann zurück ins Jahr 1932 oder noch weiter zurück ins Jahr 1911 oder auch 1914. Es wird schon ein bisschen wild herumgesprungen. Aber nach den ersten 5-6 Kapiteln hat man sich daran gewöhnt und es passt auch so. Es geht um ein Verbrechen, das 1932 passiert ist, aber wir erfahren wie Eleanor und Anthony sich 1911 kennengelernt haben, und dass Anthony in den Ersten Weltkrieg gezogen ist, und was dort passiert ist. Durch ihre Vergangenheit gewinnen die Charaktere immer mehr an Tiefe, bekommen Ecken und Kanten. Der Blick hinter die Fassade, die für die Öffentlichkeit besteht, lässt erkennen, welches Leid über die gesamte Familie hereinbrach, sowohl durch den Krieg als auch im Juni 1933. Auch Sadie hat eine Vergangenheit, die anfangs nur angedeutet wird, aber nach und nach ans Licht kommt. Sie ist sehr hartnäckig und ist vielleicht gerade deswegen so gut in ihrem Job. Die Atmosphäre ist je nachdem, was gerade passiert, luftig leicht, fröhlich und sonnig, oder sehr bedrückend und traurig. Die Kulisse von damals, das Anwesen in Cornwall, kann man sich durch die detailreichen Beschreibungen lebhaft vorstellen. Durch Licht und Farbe, Geräusche und Gerüche bekommt es Leben eingehaucht, und natürlich die Vielfältigkeit der Familienmitglieder und auch Freunde die dort leben. Es sind vor allem die Charaktere, die diese Geschichte tragen und ganz vorne steht Alice. Mit 86 hat sie für mich eine Ähnlichkeit mit der Figur Violet Crawley in Downton Abbey. Da ich die Schauspielerin Maggie Smith verehre, war es leicht, sie in dieser Rolle zu sehen. Nach und nach werden Geheimnisse aufgedeckt, und davon gibt es wirklich genug! Es gibt nicht nur ein Familienmitglied, der sich schuldig fühlt, an dem, was damals passiert ist. Aber was ist wirklich passiert? Kaum hat man eine Theorie, kann man sie wieder verwerfen und eine neue wird aufgestellt. Ganz nebenbei gibt es noch den aktuellen Fall von Sadie, weswegen sie eigentlich in Cornwall ist. Ein Fall, der ihr auch keine Ruhe lassen will und sie endlich abhacken muss. Was am Ende bei diesem 70 Jahre alten Fall ans Licht kommt, ist tatsächlich sehr überraschend, darauf wäre ich niemals gekommen. Das zentrale Thema, das sowohl im alten als auch im neuen Fall im Vordergrund steht, und auch für Sadie persönlich, ist die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Wie bedingungslos die Liebe einer Mutter ist und wie stark die Verbindung zu ihrem Kind oder Kindern. Was ist eine Mutter bereit zu tun, um ihr Kind zu schützen? Welche Opfer ist sie bereit zu bringen? Ich fand die Lösung des alten Falles keineswegs abwegig, im Gegenteil, es wäre für mich durchaus denkbar, dass es sich so zugetragen hat. Es gab nur am Ende einen kleinen Wermutstropfen, eine Unwahrscheinlichkeit, die mir ein »Ah ja, eh klar« entlockt hat. Ein herrliches Anwesen in Cornwall, eine wunderbare, liebenswerte Familie und eine furchtbare Tragödie. Geheimnisse und Schuldgefühle, die 70 Jahre überdauert haben und jetzt, nach so langer Zeit, endlich ans Licht kommen. Wozu eine Mutter fähig ist, wenn es um das Wohl ihres Kindes geht, ist ein zentrales Thema. Es waren mehr als 20 Stunden spannender Hörgenuss, der mich – bis auf die genannte Kleinigkeit – absolut mitgerissen hat. Die Sprecherin Caroline Lee hat einen wunderbaren Job gemacht und jeden Charakter eine eigene, unverwechselbare Stimme verliehen.

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  • Kate Morton - The Lake House

    The Lake House

    miss_mesmerized

    23. October 2015 um 17:12

    An old house by the sea, a celebration with many friends and a boy who goes missing. For seventy years, the house falls to sleep, abandoned, buried with a secret. When Sadie by coincidence finds her way to it, she is far from searching for old secrets, but as a detective, her interest is raised immediately and since she is on an involuntary leave and has nothing else to do, she starts researching on what happened to the family in the 1930s and discovers that false memories, the love for a child and the will to keeping secrets might be stronger than anyone could ever believe. Kate Morton's novel narrates to story from two points of view. We have the research in the present and the narration of the events in the 1930s which slowly reveal what really happened. Added to this are memories of the characters which sometimes prove wrong - this is what makes the story interesting from the first to the last page. The female protagonists are strong characters drawn with different shades and far from being perfect which makes them appear credible and authentic. Both stories have their interesting aspects and are good representations of their time and the struggles especially women had and have to go through. There is just one small aspect which for my taste was a bit too much and that the happy-end and the way it all turned out. Less would have been more here. Nevertheless a wonderful novel to enjoy.

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