Kate Mosse Der Kreis der Rabenvögel

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 30 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(4)
(2)
(6)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Kreis der Rabenvögel“ von Kate Mosse

Mit ihrem neuen Roman "Der Kreis der Rabenvögel" gelingt der gefeierten Bestseller-Autorin Kate Mosse erneut ein großartiger literarischer Wurf: Ein historischer Spannungs-Roman mit Schauerelementen um eine faszinierende Heldin und ein dunkles Geheimnis. England, 1912: Connie, die Tochter des Tierpräparators Gifford, lebt zurückgezogen mit ihrem Vater in der Nähe des kleinen Dorfes Fishbourne. Connie kann sich seit einem Sturz vor vielen Jahren nicht mehr an ihre Kindheit erinnern; ihr Vater verweigert jegliche Auskunft. Connie spürt, dass etwas nicht stimmt, denn erste Erinnerungsfetzen kehren zurück, sie fühlt sich beobachtet und verfolgt. Als man eine Leiche in den Sümpfen findet, holt die Vergangenheit Connie, ihren Vater und eine Reihe scheinbar unbescholtener Bürger auf grausame Weise ein. "Kate Mosses bestes Buch." Daily Telegraph „Mosse entwirft eine bravouröse Szene nach der anderen. Dieses Buch steckt voller Herzblut und grandioser Twists. Die unvergessliche Heldin und das spannungsgeladene Geheimnis wird Ihre Gedanken noch lange nach dem Umblättern der letzten Seite beschäftigen.“ The Independent

Ich bekam zu der Geschichte und den Charakteren keinen Zugang. Und auch mit dem Schreibstil konnte iich nichts anfangen. Nicht mein Buch.

— rainybooks
rainybooks

Finde die Vergangenheit und das dunkle Geheimnis

— LeKo
LeKo

Spannungs- und Gruselmomente garantiert!

— Belladonna
Belladonna

Ein unglaubliches Buch mit einer wahnsinnigen Spannungssteigerung im düsteren Sussex des viktorianischen Zeitalters - Highlight für mich !

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

atmosphärisch, düster, unterhaltsam, aber bei der Auflösung hätte ich mir mehr Ermittlung (statt nur Gedächtniswiederkehr erhofft (****)

— Insider2199
Insider2199

Stöbern in Romane

Töte mich

skurriles, humorvolles und literarisches Meisterwerk, ich kann es nur weiterempfehlen.

claudi-1963

Das saphirblaue Zimmer

Ein weiteres Jahreshighlight: spannend, geheimnisvoll und verwirrend - eine sehr komplexe Familiengeschichte. Für alle Fans von Teresa Simon

hasirasi2

Macadam oder Das Mädchen von Nr. 12

Macadam ist ein eine Sammlung von 11 berührenden Geschichten. Jede Geschichte handelt von einem anderen menschlichen Schicksal.

Die_Zeilenfluesterin

Acht Berge

Tolles Buch mit wunderschönen Worten geschrieben.

carathis

QualityLand

Kurzweilige Zukunftssatire

dowi333

Underground Railroad

Eine Geschichte die man nicht mehr vergisst und definitiv zum nachdenken anregt.

Universum_der_Woerter

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Kreis der Rabenvögel

    Der Kreis der Rabenvögel
    Webbee

    Webbee

    05. May 2017 um 11:41

    Im Alter von 12 Jahren verliert Connie Gifford nach einem Treppensturz ihr Gedächtnis. Ihre gesamte Kindheit ist auf einen Schlag ausgelöscht. Auch 10 Jahre später sind ihre Erinnerungen noch nicht zurückgekehrt. Connies Vater Crowley, ein Vogelpräparator, mit dem sie zurückgezogen im Süden Englands lebt, ist ebenfalls keine e: Er meidet das Thema, driftet immer mehr in den Alkoholismus ab. Eines Tages jedoch ist Crowley plötzlich wie ausgewechselt. Er wirkt verzweifelt, ist kaum noch ansprechbar, redet wirr. Als wenig später die Leiche einer jungen Frau auf dem Grundstück der Giffords gefunden wird, verschwindet Connies Vater spurlos. Zu diesem Zeitpunkt lernt Connie einen jungen Mann kennen, Harry Doyle, dessen Vater ebenfalls vermisst wird ist. Die beiden stellen fest, dass ihre Väter sich offenbar kannten, und machen sich gemeinsam auf die Suche nach ihnen. Das Geheimnis, dem sie dabei nach und nach auf den Grund kommen, birgt für beide eine fast unerträgliche Wahrheit.Das Thema der durch ein Trauma verursachten Amnesie und eines sich durch langsam wiederkehrende Erinnerungsfetzen zusammenfügenden Puzzles ist nicht neu und wird hier lediglich im Zeitraum des frühen 20. Jahrhunderts angesiedelt und inhaltlich mit dem taxidermischen Hintergrund des Vaters ein wenig aufgepeppt. Auch was die Ursache des Traumas und die sich daraus ergebenden Konsequenzen betrifft, die zu mehreren Morden führen, begibt sich die Autorin auf vielfach erprobtes Terrain. Für erfahrene Krimi- und Thriller-Leser gestaltet sich die Geschichte deshalb sehr vorhersehbar. Der als Spannungsroman mit Schauerelementen angekündigte Titel entpuppt sich als eine sich träge entwickelnde und leicht durchschaubare Kriminalgeschichte, die immerhin atmosphärisch und sprachlich ein wenig punkten kann.

    Mehr
  • Finde die Vergangenheit

    Der Kreis der Rabenvögel
    LeKo

    LeKo

    26. February 2017 um 11:34

    Titel: Der Kreis der Rabenvögel Autorin: Kate Moose Genre: Roman Version: Hardcover, eBook, Hörbuch-Download Erschienen: 10. Januar 2017 Seitenzahl: 400 ISBN: 978-3426281468 Verlag: Droemer HC Inhalt (übernommen): England, 1912. Connie, die Tochter des Tierpräparators Gifford, lebt zurückgezogen mit ihrem Vater in der Nähe des kleinen Dorfes Fishbourne. Connie kann sich seit einem Sturz vor vielen Jahren nicht mehr an ihre Kindheit erinnern; ihr Vater verweigert jegliche Auskunft. Connie spürt, dass etwas nicht stimmt, denn erste Erinnerungsfetzen kehren zurück, sie fühlt sich beobachtet und verfolgt. Als man eine Leiche in den Sümpfen findet, holt die Vergangenheit Connie, ihren Vater und eine Reihe scheinbar unbescholtener Bürger auf grausame Weise ein. Meine Meinung: Das Cover wirkte auf mich mysteriös und auch etwas gruselig. Es ist in Grau – und Schwarztönen gehalten und zeigt eine Frau mit einem Rabenvogel. Jedoch finde ich im Nachhinein, dass das Cover nicht recht zu dem Roman passt, da der englische Titel „The Taxidermist's Daughter“ aus meiner Sicht eher zu dem Buch passt. Der Schreibstil der Autorin war leicht und sehr flüssig zu lesen. Der Roman erzählte nicht nur die Geschichte von Connie (Haupt-Handlungsstrang), sondern auch von vielen weiteren Personen. Zum Beispiel von dem Dienstmädchen Mary, das für Connie und ihren Vater arbeitet. Was mich jedoch gestört hat, war die Unterbrechungen des Romans durch die Liedtexte der Magd. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die Gliederung konnte ich jedoch nicht ganz nachvollziehen. Der zweite Teil hätte kürzer sein können, da sich dieser arg hinzog. Der dritte Teil war jedoch sehr spannend und düster geschrieben und man erfährt endlich, was mit Connie passiert ist. Fazit Es ist ein spannendes Buch, was aber auch einen romantischen Teil hat. Es ist nichts für zart besaitete Leser, da manche Szenen doch ganz schön ekelig und ausführlich beschrieben sind. Leider konnte mich das Buch nicht völlig in seinen Bahn ziehen, daher gebe dem Roman 3 von 5 Büchersternen.

    Mehr
  • Düster-spannender Verschwörungsthriller

    Der Kreis der Rabenvögel
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    24. February 2017 um 14:42

    Düster-spannender Verschwörungsthriller Was genau macht eigentlich Connies Vater, Gifford, bei diesem alten Brauch in der alten Kirche? Und wer ist die Frau, die das Geschehen versteckt beobachtet? Warum zieht sich Gifford danach fast wie in ein Versteck in sein Zimmer zurück und spricht noch mehr als sonst bereits üblich dem Alkohol zu? Und verschwindet just in dem Moment, in dem an dem ruhig gelegenen Haus vor den Toren Londons im Priel eine weibliche Leiche angespült wird? Und warum wird das Haus und eben jener Gifford von der Mühle gegenüber beobachtet? Im Auftrag eines hochgestellten Londoner Bürgers? Ereignisse, die von Beginn an eine bedrohliche Atmosphäre setzen und sich im Lauf der Lektüre mehr und mehr mit der Amnesie der jungen Connie verbinden werden. Denn da war was, in Kindertagen. Da war was, was vielleicht mit der verstorbenen Mutter zu tun haben könnte und mit einer anderen Frau, die Connie einfach in ihrer Erinnerung nicht wirklich vor die Augen tritt. Klar aber ist, zumindest dem Leser, das hier dunkle Ereignisse aus der Vergangenheit ihren Schatten werfen und das nicht nur Gifford eine tragische Form von Schuld zu tragen scheint, sondern auch eine ganze Reihe von Honoratioren keine saubere Weste haben. So gelingt es Kate Mosse von Beginn an, auch durch ihre sehr lebendige, flüssige Sprache und die bildkräftigen Beschreibungen der einzelnen Szenen den Leser für diese Schicksale zu interessieren, auch wenn zunächst gar nicht so viel passiert, sondern Mosse sich Zeit nimmt, ihren einzelnen Figuren zu folgen und diese griffig zu entfalten. Wozu auch die detaillierte Beschreibung des Handwerks passt, das Gifford und Connie meisterhaft beherrschen. Das Ausstopfen von Lebewesen. Beschreibungen, für die es hier und da einen guten Magen braucht, so klar stellt Mosse die Tätigkeit vor die Augen des Lesers. Wie es ihr ebenso gelingt, die Atmosphäre der Zeit von 1912 bestens zu treffen und die vielfachen quer- und Nebenverbindungen der Personen immer im Blick zu haben und mitschwingen zu lassen. Eine düstere Geschichte, eine treffende Atmosphäre, eine durchaus passende, sich entfaltende Liebesgeschichte (falls Connie sich einen Ruck geben werden wird, was lange nicht klar entschieden ist) und ein temporeiches, dichtes Finale, in dem Mosse keinen Schritt von ihrem bestens formulierten Stil abweicht. Ein spannender, hervorragend geschriebener Roman, fast ein Thriller, den Mosse ebenso hervorragend in seiner Zeit des viktorianischen London verankert.

    Mehr
  • Ein Buch das man nicht so schnell vergisst

    Der Kreis der Rabenvögel
    Blacksally

    Blacksally

    24. February 2017 um 09:12

    Das Cover gefällt mir sehr gut, ich liebe dieses düstere und bedrückende, das direkt Lust auf die Geschichte dahinter macht. Selten hab ich so ein schönes Cover in Schwarz-Weiß gesehen. Die Protagonistin Connie ist eine sehr eigenständige junge Frau. Sie ist ohne ihre Mutter aufgewachsen, lebt aber bei ihrem Vater, dem Tierpräperator. Seit ihrem Unfall in ihrer Kindheit leidet Connie an Anfällen - ich würde sie als Flash Backs ihrer Erinnerung betiteln - und lässt daher nur sehr wenige Leute an sich heran. Immer wieder fallen ihr Bruchstücke ihrer Kindheit ein: eine weibliche Stimme, das Gefühl von Liebe ect. Ich mochte sie als Protagonistin unglaublich gerne, da sie auch ein sehr ruhiger Mensch ist, sehr gewissenhaft und Respekt vor den Tieren hat, die sie und ihr Vater präparieren. Der Schreibstil des Buches war sehr flüssig und wunderbar zu lesen. Wir folgten nicht nur Connie im Haupt-Handlungsstrang sondern noch vielen weiteren Personen. Zum Beispiel dem Dienstmädchen Mary, das für Connie und ihren Vater arbeitet. Einen jungen Maler und noch mehr. Am Ende von manchen Kapiteln findet man ausschnitte aus einem Tierpräperatorbuch mit Anleitungen wie man das ganze machen kann. Ich fand das ganze sehr interessant und es hat gut zur Geschichte gepasst, denn das Buch wurde des öfteren erwähnt. Auch findet man manchmal noch andere Schriften nach den Kapiteln, bei denen der Leser erst einmal heraus finden muss um was es sich dabei handelt.  Für mich kam die düstere Stimmung des frühen 20. Jahrhunderts sehr gut rüber. Ich hatte das Gefühl als Person direkt neben den Geschehnissen zu stehen und dabei zuschauen zu können. Der Schluss des Buches war furchtbar spannend und alles hat sich noch einmal zugespitzt, aber man erfährt auch endlich was mit Connie passiert ist. Alles in allem eine wunderbare Geschichte. Die Autorin: Kate Mosse, eine der Initiatorinnen des Baileys Women's Prize For Fiction (vormals Orange Prize), arbeitet für Rundfunk und Fernsehen. Für BBC Four moderiert sie eine wöchentliche Sendung, in der Autoren und ihre Bücher vorgestellt werden. Kate Mosse hat Romane und Sachbücher geschrieben, vor ihrer Arbeit für Rundfunk und Fernsehen war sie stellvertretende Intendantin des Chichester Festival Theatre in West Sussex. Sie ist Mitglied der Royal Society of Arts. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt sie in West Sussex und in Carcassonne. Ihr erster Roman "Das verlorene Labyrinth" wurde ein Weltbestseller. Es folgten die Romane "Die achte Karte", "Wintergeister", "Die Frauen von Carcassonne" und "Der Kreis der Rabenvögel". Fazit: Ein Buch das ich nicht so schnell vergessen werde, einfach grandios geschrieben und durchdacht.

    Mehr
  • "Alte Sünden werfen lange Schatten"

    Der Kreis der Rabenvögel
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    11. February 2017 um 19:35

    "Der Kreis der Rabenvögel" von Kate Mosse  ist bereits der 5. Roman dieser sehr bekannten englischen Autorin, der ins Deutsche übersetzt wurde (hier vom Übersetzer-Duo Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, denen ich hier ebenfalls meinen Dank für hervorragende Übersetzerarbeit aussprechen möchte): Der Roman erschien 2017 (HC, gebunden) im Droemer-Knaur-Verlag. Das grau-schwarze Cover mit der jungen 'Rabenfrau' weist bedeutungsvoll auf den düsteren, aber überaus spannenden Romaninhalt hin....  Sussex, England, 1912: Contantia Gifford, genannt Connie, wächst nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Vater auf, seines Zeichens ein anerkannter und berühmter Taxidermist, der nach der Aufgabe seines Museums ausgestopfter (Vogel)Kuriositäten mit Connie nach Blackthorn House, einem etwas abgelegenen Landgut, zieht. Die ersten 12 Lebensjahre fehlen Connie, die seither 'ab und zu aus der Zeit fällt' durch einen mysteriösen Unfall, nach langwieriger Erholung des Mädchens macht der Vater stets nur sehr vage Andeutungen, was an jenem Tag geschah...    Während der verbitterte Vater u.a. ob der Tatsache, dass die Ergebnisse seines Handwerks mehr und mehr aus der Mode kommen, zum Trinker wird, erlernt Connie (für die viktorianische Zeit ungewöhnlich) die Kunst des Ausstopfens von Vögeln. Die sensible, intelligente Tochter führt Tagebuch und hat - an Amnesie leidend - dennoch 'Erinnerungsblitze', die stärker werden...    Um jenen Abend geht es im gesamten Roman, der zwischen Prolog und Epilog 3 Romanteile hat und stilistisch sehr gekonnt und sprachlich brillant die viktorianische Ära in England mit seiner schaurigen Düsterkeit wieder aufleben lässt; der Leser wird von Beginn an durch den szenischen und glasklaren Schreibstil von Kate Mosse in die Handlung hineingezogen.    Man ahnt, dass sich etwas Mysteriöses, Böses, ja Katastrophales ereignet haben muss, was die kurzen Einsprengsel des "beobachtenden Erzählers" in Kursivschrift noch verstärkt und die Spannung bis ins fast Unerträgliche zu steigern vermag. Ständig fragt man sich, was für ein schwerwiegendes Verbrechen von sog. 'feinen Gentlemen' verübt wurde, bis sich durch das Anspülen einer Leiche die Situation dramatisch verschärft: Die Emotionen peitschen hoch und die ohnehin schon spannungsgeladene Atmosphäre ist vergleichbar mit der Gischt und dem Unwetter, das vom Meer kommend, alles zu überfluten droht. Die Ereignisse spitzen sich zu wie eine Sturmflut, die tatsächlich zum Romanende hin sehr symbolträchtig auftritt... Es kommt zu einem sturmumtosten 'show down', der den Leser in Atem hält: Kate Mosse hat eine unglaubliche Spannung aufgebaut, die sich auf den letzten Seiten Bahn bricht und mich sehr fesseln konnte.     Etwas unangenehm zu lesen, jedoch der Düsterkeit und der Romanidee entsprechend und sie immer wieder atmosphärisch unterstreichend, fand ich die Auszüge der Beschreibungen über die Kunst der Taxidermie von Mrs. Lee (1820). Diese alte Handwerkskunst gibt der gesamten Rahmenhandlung des Romans einen Teil der Düsterkeit; jener Abend, an dem sich Connie's Unfall ereignete, tut das Übrige und entlarvt einige zuvor völlig unbescholtene Bewohner. Leider kann ich persönlich nur bedingt nachvollziehen, dass es Menschen gab/gibt, die ausgestopfte, tote, präparierte Tiere mögen - hier passen sie jedoch in die Zeit sowie als Rahmenhandlung bestens in den Roman, auch wenn ich selbst mehr das Tote, "Entseelte" in diesen Werken sehe, die andere als Kunst oder gar Schönheit betrachten.    Alle Charaktere, allen voran Gifford selbst, insbesondere Connie, aber auch Harold oder Harry, sind sehr facettenreich und authentisch beschrieben. Connie in ihrer tiefen Liebe zu ihrem Vater mochte ich von Beginn an, ebenso fand ich die landschaftlichen Beschreibungen und den aufkommenden Sturm stilistisch sehr faszinierend. Der Epilog ist ein stimmiger Schluss; der Plot in höchstem Maße spannend: Ich konnte das Buch wirklich nicht beiseite legen. Fazit:    Ein ganz außergewöhnlicher, wundervoll-düsterer Roman, der mich fesseln konnte, der auch teilweise verstörend war. Kate Mosse gelingt es, das düstere viktorianische Zeitalter heraufzubeschwören, große und sehr tiefe menschliche Emotionen zu beschreiben und die verheerenden Konsequenzen, die Verletzungen sowohl physisch wie auch psychisch zuweilen nach sich ziehen können. Eine absolute Leseempfehlung mit 5 * und 97° auf der Histo-Couch und einen herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für Lesestunden, wie sie spannender (und einfühlsamer) nicht sein  können!

    Mehr
    • 3
  • Meine Rezension zu "Der Kreis der Rabenvögel"

    Der Kreis der Rabenvögel
    Belladonna

    Belladonna

    07. February 2017 um 16:15

    Beschreibung 1912: England. Connie Gifford lebt gemeinsam mit ihrem Vater, den sie einfach nur Gifford nennt, zurückgezogen in einer kleinen Ortschaft in Sussex. Mit ihrem Geschäft als Tierpräperatoren können sie sich gerade so durchschlagen. Als Connie eines Tages eine tote Frau in den Sümpfen hinter ihrem Haus findet und sie Bekanntschaft mit Harry Doyle macht, kehren nach und nach verschwunden geglaubte Erinnerungsfetzen aus ihrer Kindheit zurück. Seit einem Unfall kann sich Connie nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern und ihr Vater weigert sich eisern ihr von den Vorfällen zu erzählen. Doch nun wird Connie von den schrecklichen Ereignissen eingeholt und muss nach dem Verschwinden ihres Vaters auch noch um sein Leben bangen. Meine Meinung Das mysteriöse in Grau- und Schwarztönen gehaltene Cover, ja man könnte es sogar ein Gothic-Cover nennen, zeigt eine Frau mit einem Rabenvogel. Gleich auf den ersten Blick hat mich der neue Roman „Der Kreis der Rabenvögel“ von Kate Mosse angesprochen. Vor allem da das wunderschöne Cover die Verheißung auf eine gruselige und spannende Geschichte in mir erwachen ließ und ich solche Geschichten sehr liebe! „Der Kreis der Rabenvögel“ ist wunderbar mystisch und eignet sich super für gruselige Lesestunden. Außerdem bringt der Roman einen bezaubernden Retro-Charme mit sich, der den Leser bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts reisen lässt. Droschken füllen die Straßen und Bedienstete erledigen die anfallenden Tätigkeiten im Haushalt. Die Charaktere wirken vor diesem Hintergrund alles andere als angestaubt, denn Connie ist eine starke Frau die sich um ihren Vater sorgt und den Betrieb am laufen hält. Sehr spannend finde ich das Geheimnis das sich von Beginn an um die Hauptprotagonistin Connie Gifford rankt, und dessen Auflösung man erst nach und nach auf die Spur kommt. Mir hat es auf jeden Fall eine große Freude bereitet die „Miss Marple“ zu spielen und kräftig mitzurätseln. Dann ist da noch der Künstler Harry Doyle, der eher durch Zufall mit Connie Bekanntschaft macht. Schnell wird klar, dass es zwischen den vermeintlich Unbekannten zumindest eine Verbindung der Väter geben muss. Gemeinsam stellen sich Connie und Harry der Vergangenheit. Kate Mosse hat meine Erwartungen an das Buch auf jeden Fall erfüllt. Es wird eine mitreisende und sehr mysteriöse Geschichte vor einem tollem Setting mit einzigartigen Charakteren geboten. Zwischen den Kapiteln stößt man auf Auszüge aus einem Werk der Kunst der Taxidermie, welche der Geschichte zusätzlich Authentizität verleihen. Über die Autorin Kate Mosse, eine der Initiatorinnen des Baileys Women’s Prize For Fiction (vormals Orange Prize), arbeitet für Rundfunk und Fernsehen. Für BBC Four moderiert sie eine wöchentliche Sendung, in der Autoren und ihre Bücher vorgestellt werden. Kate Mosse hat Romane und Sachbücher geschrieben, vor ihrer Arbeit für Rundfunk und Fernsehen war sie stellvertretende Intendantin des Chichester Festival Theatre in West Sussex. Sie ist Mitglied der Royal Society of Arts. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt sie in West Sussex und in Carcassonne. Ihr erster Roman „Das verlorene Labyrinth“ wurde ein Weltbestseller. Es folgten die Romane „Die achte Karte“, „Wintergeister“ und „Die Frauen von Carcassonne“. (Quelle: Droemer Knaur Verlag) Fazit Kate Mosse versteht es eine starke Frauenfigur vor dem schaurigen Setting des 20. Jahrhundert Englands in Szene zu setzen. Spannungs- und Gruselmomente garantiert! ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.02.2017

    Mehr
    • 2