Die Frauen von Carcassonne

von Kate Mosse 
4,4 Sterne bei40 Bewertungen
Die Frauen von Carcassonne
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Ein über 800 Seiten dicker Roman über einen detailierten Einblick ins Frankreich des zweiten Weltkrieges.

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Ein wundervolles Buch über mutige und Starke Frauen im 2. Weltkrieg, die im Französichen Widerstand kämpften....

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Inhaltsangabe zu "Die Frauen von Carcassonne"

Voller Leidenschaft erzählt Kate Mosse eine hoch emotionale Liebes-Geschichte in Zeiten des Krieges - Der Nummer-1-Bestseller aus England endlich im Taschenbuch.

Carcassonne 1942: Jeden Tag spürt die junge Sandrine die Einschränkungen durch den Krieg, doch ihre Lebensfreude lässt sie sich dadurch nicht nehmen. Selbst als sie überfallen wird, versteht sie die angstvolle Aufregung ihrer Freunde nicht: Bevor ihr Schlimmeres passieren kann, kommt ihr der junge Raoul zu Hilfe. Erst als Sandrine erfährt, dass die anderen längst im Widerstand kämpfen, auch ihre Schwester Marianne und ihr Retter Raoul, begreift Sandrine die Gefahr, in der sie schweben. Trotzdem schließt sie sich der Widerstands-Gruppe mit dem Namen Citadelle an. Die Aufträge der Gruppe werden allerdings immer gefährlicher, und bald weiß Sandrine nicht mehr, wem sie trauen kann. Nicht nur von den Besatzern geht Gefahr aus, zunehmend wird die Gruppe auch von Verrat aus den eigenen Reihen bedroht. Als der Krieg seinen schrecklichen Höhepunkt erreicht, zweifelt Sandrine selbst an Raoul - ihrem Lebensretter und der Liebe ihres Lebens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426305591
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:880 Seiten
Verlag:Droemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:03.07.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.04.2014 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    eleisouvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein über 800 Seiten dicker Roman über einen detailierten Einblick ins Frankreich des zweiten Weltkrieges.
    Die Frauen von Carcassonne

    Ein über 800 Seiten dicker Roman über einen detailierten Einblick ins Frankreich des zweiten Weltkrieges. Carcassonne 1942. Frankreich ist in zwei geteilt, das Leben in Südfrankreich ist nicht einfach obwohl sich die Region unter dem Vichy-Regime noch selbst verwalten darf und nicht von den Deutschen besetzt ist. Die junge Sandrine lebt mit ihrer Schwester in der alten Katharer-Stadt Carcassonne. Sandrine merkt zuerst nicht so was genau vor ihr geschieht, ein tragisches Ereignis aber zwingt sie der Wahrheit ins Auge zu sehen. Bei einem Unfall lernt sie Raoul kennen, verliebt sich in den jungen Widerständler und gründet zusammen mit ihrer Schwester eine eigene Widerstandsgruppe, Citadel. Sie planen eifrig politische Aktionen. Dann kommt ein Rückblick ins Jahr 342. Arinius, ein junger Mönch schmuggelt verbotene Texte, denn das Christentum ist nicht gern gesehen. Das Bindeglied zwischen beiden Zeiten ist ein geheimnisvoller Codex, den Arinius geschmuggelt und versteckt hat. Mit seiner Hilfe soll es den Menschen aus Carassonne gelingen, in großer Not die Geister der Berge zu wecken. 
    Die herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen Sandrine und Raoul gibt dem historischen Roman eine besondere Note. Jedoch ist es ein eher anspruchvoller Roman was die Sprache betrifft und es werden viele französische Wörter benutzt, die es für einen der die Sprache nicht spricht, nicht einfacher macht. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch sehr interessant und würde es prompt weiteremfehlen.

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 2 Jahren
    Die fruen von Carassonne

    Ein Roman der uns in die Wirren des 2. Weltkrieges nach Frankreich entführt. Viele Menschen haben in dieser Zeit einen unerbittlichen Widerstand gegen die Großmächte geführt. Viele Widerstandskämpfer haben dafür mit ihrem Leben bezahlt. Noch heute bewundert man den großen Idealismus der Menschen die eigentlichen einen aussiehtslosen Kamft geführt haben. Auch unsere Protagonistin Sandrine ist dort irgendwann involviert. Viele Frauen gab es in diesen Verbünden nicht. Man erlebt Sandrine die versucht in dieser Zeit ihr Glück zu finden. Sie macht alles mit großer Leidenschaft. In diesem dramatischen Roman wird man bestimmt viel Hintergrundgeschichte erfahren. Der Schreibstil ist ausdruckvoll und packend, sodaß ich sehr neugierig bin die komplette Geschichte zu lesen.

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    RobinBookvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch behandelt die Erlebnisse von Sandrine alias Sophie, welche im zweiten Weltkrieg gegen die deutsche Nazibesatzung eine hauptsächl...
    Die Frauen von Carcassonne

    Autor: Kate Mosse                                                                                          : Titel: Die Frauen von Carcassonne

    Dieses Buch behandelt die Erlebnisse von SandrDie Frauen von Carcassonneine alias Sophie, welche im zweiten Weltkrieg gegen die deutsche Nazibesatzung eine hauptsächlich aus Frauen zusammengesetzte Widerstandsgruppe geleitet hat.

    Es lässt mich zwiegespalten zurück.
    Ich hatte zuvor bereits einiges über Carcassonne, allerdings nicht von Kate Mosse, gelesen.
    Mir war nicht klar, dass das Buch Bestandteil einer Reihe ist, allerdings glaube ich, es auch ohne Vorkenntnisse ganz gut verstanden zu haben. Positiv beeindruckt hat mich die Eindringlichkeit, mit der die Autorin es schaffte, mir die Erlebnisse von Sandrine-Sophie und ihren Gefährten zu vermitteln. Auch das Nachwort war erhellend, das Papier sehr angenehm, die gut lesbare Schrift und das nützliche Lesebändchen erfreulich.
    Vermisst habe ich, vor allem am Anfang, ein Personenverzeichnis. Zunächst verwirrte es mich, wenn Personen mal mit dem Vornamen und mal mit dem Familiennamen genannt wurden - und ich nicht immer sofort wusste, welcher Vorname denn nun zu welchem Familiennamen gehörte. Der parallellaufende Erzählstrang um den meist an den spannendsten Stellen durch das Buch wandernden Mönch des Jahres 342 langweilte mich über weite Strecken und ich las dann zunehmend flüchtiger. Zumindest, solange er immer wieder hustend durch das Land stolperte. Das Finale, in dem beide Erzählstränge zusammengeführt wurden, beweist zwar die lebhafte Phantasie der Autorin, aber das, was dann herbeigerufen auftaucht, scheint mir angesichts der tatsächlichen damaligen Ereignisse wirklich nicht angemessen. Das endgültige Ende wiederum war für mich sehr stimmig, wenn dort auch Personen auftauchten, die wohl aus früheren Bänden stammen.

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    AddictedToBookss avatar
    AddictedToBooksvor 4 Jahren
    Wow! Was anderes kann ich dazu nicht sagen.

    Klappentext:
    Carcassonne 1942: Jeden Tag spürt die junge Sandrine die Einschränkungen durch den Krieg, doch ihre Lebensfreude lässt sie sich dadurch nicht nehmen. Selbst als sie überfallen wird, versteht sie die angstvolle Aufregung ihrer Freunde nicht: Bevor ihr Schlimmeres passieren kann, kommt ihr der junge Raoul zu Hilfe. Erst als sie erfährt, dass die anderen längst im Widerstand kämpfen, auch Raoul, begreift Sandrine die Gefahr, in der sie schweben ...

    "Die Frauen von Carcassonne" von Kate Mosse ist ein Buch, das mich gleichzeitig erschüttert, erfreut und zur Verzweiflung gebracht hat. Ich liebe historische Romane und hatte hohe Ansprüche an das Buch, die es aber glücklicherweise alle erfüllt hat. Ich konnte mich so richtig gut in die Geschichte hineinversetzen, habe mit den Protagonisten gelacht, geweint und gelitten und habe mich ihnen wirklich nah gefühlt. Das hatte ich u.a. auch dem Schreibstil zu verdanken, denn der war richtig flüssig zu lesen, spannend und - ja, einfach perfekt.
    Die Protagonisten fand ich gut herausgearbeitet, ich konnte sie mir gut vorstellen, ihre Gefühle, Gedanken nachvollziehen. Es ist jetzt schon sehr lange her, seit ich das Buch gelesen habe, aber trotzdem denke ich immer wieder daran zurück denn es hatte mich wirklich tief berührt.

    Abschließend kann ich sagen, dass das Buch ein Muss für alle ist, die gerne historische Romane lesen und durch diese Romane in andere Welten verschwinden möchten. Von mir bekommt "Die Frauen von Carcassonne" auf jeden Fall volle 5 von 5 möglichen Sternen. Leseempfehlung!

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    smayrhofers avatar
    smayrhofervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gut recherchierter Roman mit historischem Hintergrund, der trotz einiger Längen und (gewollter) historischer Ungenauigkeiten im Großen und G...
    Frauen im Widerstand

    Carcassonne im Jahre 1942: Nach der Kapitulation Frankreichs 2 Jahre zuvor ist die Lage in der südfranzösischen Stadt angespannt. Zwar liegt Carcassonne in der nicht-besetzten Zone, doch die Bevölkerung leidet zunehmend unter der Herrschaft des Vichy-Regimes. Das wiederum stärkt die Résistance, den Widerstand, mit dem zahlreiche Einwohner zusammen arbeiten oder zumindest sympathisieren. Die junge Sandrine Vidal war bisher eher unbeteiligt, doch eine Begegnung mit dem Widerstandskämpfer Raoul Pelletier sowie die bisher verschwiegene illegale Tätigkeit ihrer Schwester Marianne bringt sie zum Umdenken. Und dann ist da noch die Suche nach einem geheimnisvollen Codex aus dem 4. Jahrhundert, hinter dem sowohl Nazis als auch Widerstandskämpfer her sind und der eine entscheidende Rolle in dem Konflikt spielen könnte…

    Wie die Autorin im Nachwort schreibt, knüpft „Die Frauen von Carcassonne“ zwar an tatsächliche Ereignisse an, ist aber eine fiktive Geschichte mit fiktiven Personen und daher nicht immer historisch einwandfrei. Trotzdem ist Kate Mosse ein überaus spannendes Buch geglückt, welches einen guten Einblick in die Lebenssituation eines im 2. Weltkrieg besetzten Landes gibt. Handlung und Charaktere mit ihrer jeweiligen Motivation werden sehr lebendig und detailreich beschrieben, so dass man das Buch trotz einiger Längen und seiner fast 900 Seiten kaum aus der Hand legen kann. Die Nebenhandlung mit der Suche nach dem Codex wirkt auf mich etwas aufgesetzt; aber wenn man das Interesse der Nazis an okkulten Themen kennt, weiß man, dass es dort den einen oder anderen gab, der an die Macht von solchen Objekten glaubt. Auf der Seite des Widerstands hätte ich so etwas weniger erwartet.

    Insgesamt stehen aber eindeutig die Frauen des Widerstands im Vordergrund und das ist auch gut so. Kate Mosse zeigt sehr schön die unterschiedlichen Beweggründe auf, die Menschen und vor allen Dingen Frauen zum Widerstand gegen Nazis und Kollaborateure bringt. Gestört hat mich lediglich die in beiden Handlungssträngen vorhandene Lücke von zwei Jahren, in der Sandrine zur Widerstandskämpferin und der Mönch Arminius zum Familienvater wird. Ich nehme an, dass man hier den Leser zum Mitdenken animieren möchte, aber an dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr „Input“ seitens der Autorin gewünscht.

    Fazit: ein gut recherchierter Roman mit historischem Hintergrund, der trotz einiger Längen und (gewollter) historischer Ungenauigkeiten im Großen und Ganzen überzeugen kann.

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    cachingguysvor 4 Jahren
    Roman zwischen Widerstandsbewegung und Liebe

    Das Buch ist eine gelungene Kombination aus historischen Fakten, eingewoben in einen Roman, der ergreifen, lebensecht und auch spannend ist. Im Prolog, der im August 1944 spielt, muss Sophie erkennen, dass ihr Netzwerk verraten wurden ist und die Frage bleibt offen ob sie aus dieser Situation herauskommen wird. Sprung zurück: Es ist die Zeit des 2. Weltkriegs in der die 18-jährige Sandrine lebt recht naiv und unbeschwert mit ihrer Schwester und der Haushäterin. Ihren Vater hat sie schon an den Krieg verloren. Doch ihre Heimat im Süden Frankreichs ist zwar noch nicht besetzt jedoch sind die politischen Veränderungen schon deutlich zu spüren. Als sie einem Mann helfen möchte lernt sie Raoul kennen und verliebt sich. Als seine Gruppe wenig später verraten wird und er zur Fahndung ausgeschrieben ist, trifft sie ihn wieder und bietet ihm spontan bei sich Unterschlupf an. Er und wie sich dann herausstellt auch ihre Schwester arbeiten im Widerstand. Sie schließt sich ihnen an und 2 Jahre später ist aus ihr Sophie geworden, eine charakterstarke Frau, die Anführerinnen des lokalen Widerstandsgruppe „Citadelle“ von Carcassonne.  Zwischen den harten Lebensumständen bleibt kaum Zeit für Romantik, doch als Sandrine verhaftet und gefoltert wird, gelingt es Raoul sie zu befreien. Doch bald fällt auch er in die Hände des Feindes. Die persönliche Entwicklung Sandrines in dieser Zeit unserer jüngsten Vergangenheit mitzuerleben ließen mich das Buch verschlingen. Auch die eingewobene Nebenhandlung passt sich gut ein. Es handelt sich um ein altes Schriftstück, das 342 von einem jungen Mönch gerettet wird. Magische Kräfte soll es besitzen und wird deshalb von den Nazis gesucht. „Die Frauen von Carcassonne“ lässt sich durch den erzählerische Romanstil flüssig, gut und fesselnd lesen und vermittelt dabei ein gutes Gefühl für diese Zeit, die die Meisten nur noch aus dem Geschichtsbuch kennen, die aber nicht vergessen werden darf und einfühlsam vermittelt wird. Dieses Buch werde ich jungen Menschen empfehlen zu lesen.

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    lesemauss avatar
    lesemausvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Bilder leben auf, wie in einem Film.
    Die Frauen von Carcassonne

    Sandrine wacht nach einem kleinen Mittagsschlaf am Stadtfluss von Carcassonne auf. Im Wasser bemerkt sie eine Gestalt und das diese nicht reagiert. Sofort begibt sie sich ins Wasser und rettet einen Mann, der viele blaue Flecken und Schürfungen hat. Dann bekommt sie einen Schlag über den Kopf, und jemand versucht sie im Fluss zu ertränken.

    Ein Mann rettet sie, verschwindet aber als dieser ein Motorgeräusch hört.

    Die Freundin ihrer Schwester, Lucie, und ihr Freund, Max, finden sie und bringen sie nach Hause, mit der Bitte der Polizei nichts zu sagen. Trotz der Zusage, der Polizei den Überfall nicht zu melden, begibt sich Sandrine zur Polizei. Aber dort schenkt ihr keiner Aufmerksamkeit. So dass sie wütend die Polizeiwache mit ihrer Schwester, die sie abholt, verlässt.

    Dies geschieht in Südfrankreich in der Zeit des zweiten Weltkrieges, wobei Carcassonne in der freien Zone liegt, aber trotzdem verschwinden Menschen aus der Stadt. Sandrine hat vor dem Überfall keine Ahnung, dass Juden in Arbeitslager geschafft werden, denn sie lebt in ihrer jungen Welt. Ihre Schwester ist verzweifelt und ängstlich, da Sandrine bei der Polizei war, denn sie ist mehr als nur Helferin beim Roten Kreuz.

    Sandrine hilft ihrer Schwester beim roten Kreuz und sieht zum ersten Mal, wie Gefangene in Züge verfrachtet werden. Danach möchte sie mehr machen als nur beim Roten Kreuz zu sein, so begibt sie sich in den Untergrund.

    Die Sprache der Autorin ist sehr blumig, gut beschrieben, so dass man den warmen Sommer spürt und die Gerüche von Kiefern riecht. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was nicht verwirrt, da die Verlaufstränge könnt ineinander übergehen und mehr Licht ins Dunkle bringen.

    Zum Schluss hin, wo die Geschichte an Lauf zunimmt, wird die Spannung stückweise gebremst, da die Autorin an einigen Stellen die Geschehnisse zu ausführlich beschreibt, deswegen auch ein Stern Abzug.

    Die Figuren, es waren viele, werden aus meiner Sicht gut vorgestellt, hätte mir aber gewünscht, mehr von Sandrines Gedanken zu lesen, da sie die Hauptfigur ist. Ich habe nicht verstanden, warum Sandrine als Helferin beim Roten Kreuz aufgehört hat und stattdessen lieber Bomben zündet. Verständlich ist, dass die Gruppe um Sandrine die Transporte von Waffen und Material für den Feind unterbinden wollen. Sie begeben sich damit in große Gefahr und somit auch ins Schussfeuer der Miliz.

    Zusammenfassend kann ich schreiben, hat mir das Buch von der Geschichte und vom Erzählstil sehr gefallen, da man sehr nah am Geschehen war.

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    catangeleyezs avatar
    catangeleyezvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nach einer wahren Geschichte, gemischt mit mystischen Elementen, eindrucksvoll und bedrückend, empfehlenswert
    Widerstand in Frankreich und mystische Ereignisse

    In ihrem neusten Buch bringt uns Kate Mosse nach Carcassonne in das Jahr 1942.

     

    Aus drei verschiedenen Blickpunkten werden die Ereignisse desKriegsjahres 1942 beleuchtet und der Leser wird mitgenommen nach Südfrankreich, zu einer Zeit, in der der Norden bereits kapituliert hat und der Süden noch relativ unbehelligt blieb.

    Sandrine, die Protagonistin lebt in einer ruhigen Welt, zusammen mit ihrer Schwester Marianne und der Haushälterin, die sich um die beiden jungen Damen kümmert, seit der Vater nicht aus dem Krieg zurückgekehrt ist.

    Doch schon bald muss auch Sandrine erkennen, dass ihre Welt nicht mehr die ist, die sie zu kannte. Durch einen Rettungsversuch am Fluß gerät Sandrine selbst in Gefahr, wird jedoch von Raoul gerettet, der sich der Résistance angeschlossen hat. Der Leser nimmt teil an der Entwicklung von Sandrine und erfährt mehr über die damaligen Zustände und Umstände, mit denen sich die Résistance, die Bürger und die Besatzer auseinander setzen mussten.

    Eingewoben in diese Geschichte ist des Mönchs Arinius, der sich im Jahr 342 n.Chr. auf der Flucht befand und ein Relikt mit sich trug, das er vor den Zugriffen der Kirche schützen wollte und das es galt, sicher zu verstecken. Das Relikt ist bekannt unter dem Begriff CODEX und ihm werden magische Fähigkeiten zugesprochen, wer das Relikt hat, dem soll es möglich sein, den Krieg zu gewinnen. 

    Und genau hier verweben sich die Fäden der beiden Handlungen, denn die Deutschen sind daran interessiert, dieses Relikt in die Hände zu bekommen, um sich somit die Macht auf alle Zeit zu sichern, hierzu bedienen sie sich aller Möglichkeiten, die von Kollaboration, Unterwanderung der Résistance, Verfolgung und Ausnutzung der Macht. Gleichzeitig ist auch der Widerstand nach der Suche des CODEX, um genau dies zu verhindern.

    Und genau dieses Gefüge führt dazu, dass Sandrine sich entschließt, gegen die Besatzer zu arbeiten und den Widerstand zu unterstützen.

    Sie gründet eine eigene Widerstandsgruppe und versucht alles, damit sie die anderen Gruppen unterstützt und möglichst viele Menschen vor weiterem Elend bewahren kann. Eine Frauengruppe im Widerstand war ungewöhnlich. Trotz aller Bemühungen wird Sandrine gefangen genommen und gefoltert, doch erneut gelingt es Raoul, sie zu retten. Auch weiterhin will Sandrine alles dafür tun, im Widerstand zu arbeiten. Letztendlich erreicht sie einiges und

    verliert doch alles.....................

     

    Auf knapp 900 Seiten gelingt es Kate Mosse, ein eindrucksvolles Bild der Zeit darzustellen, auf die Geschichte der Häretiker einzugehen und fesselnde, authentische Geschichte zu schreiben. Insgesamt lässt sich sagen, dass diesem Roman umfangreiche Recherchen und Kenntnisse der Situation und der Gesamtumstände zugrunde liegen, was der Geschichte um Krieg, Widerstand, katholische Kirche und dem Grauen zugute kommt.

    Das Buch liest sich, obwohl die Einschübe aus der Zeit des Mönches Arinius das tatsächliche Geschehen unterbrechen, flüssig und interessant. Die Geschichte einer jungen Frau, die durch den Krieg schnell erwachsen werden muss, ist gut und eindrucksvoll geschrieben.


    Das Cover ist passend gewählt, leichte Sepiatönung und eine Frau, die eine Karte / ein Papier in den Händen hält.

     

    Die volle Punktzahl kann ich jedoch nicht vergeben, da mir der Hinweis auf den "Vorgänger" fehlt, aus dem sich einige fehlende Informationen ergeben.

    Daher sollte der Leser vor diesem Buch, sofern er diese Informationen haben möchte, zuerst „Labyrinth“ lesen.

     

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 5 Jahren
    Mutig, mutig

    Kate Moss schreibt einen eine Roman über die Ereignisse in Carcasonne während des zweiten Weltkrieges. Ich bin zuerst schwer in das Buch hineingekommen und habe gebraucht bis ich verstanden habe das mehrere Handlungen nebeneinander und doch ineinander verflochten spielen. Den Anfang musste ich zweimal lesen.

    Die Geschichten spielen im zweiten Weltkrieg (1942) in Südfrankreich, dass zu der Zeit gerade besetzt ist.

    Bei den ersten Charakteren handelt es sich um Sophie die mehrere Leichen findet und der 18-jährigen Sandrine die mit ihrer Schwester und Haushälterin zusammen lebt. Sie muss sich zwar einschränken aber im Großen und Ganzen führt sie ein gutes Leben. Die beiden Geschwister arbeiten für den Widerstand, bis sie einen bewusstlosen Mann findet und sie selbst zusammengeschlagen wird. Raoul rettet sie aber verschwindet auch wieder. Ein paar Tage später  treffen sie sich wieder und es ist Liebe auf den ersten Blick. Hier entsteht eine Liebesgeschichte Mitten im Widerstandskampf im zweiten Weltkrieg.

    Eine Weitere Handlung beginnt im Jahr 342 mit einem Mönch Arinus der sich auf der Flucht befindet.  Er führt einen geheimen Kodex mit sich, den er versucht unter Lebensgefahr in die Berge von Südfrankreich zu bringen. Er ist auf der Suche nach einem sicheren Versteck. Dieser Kodex spielt dann auch im zweiten Weltkrieg eine Rolle.

    Fazit: Ich bin in das Buch schwer hineingekommen da es für am Anfang verwirrend war, allerdings je länger ich daran gelesen habe bin ich besser hineingekommen und habe es spannend gefunden.  Ich finde es gut und flüssig geschrieben mit Ausnahme mit den Namen. Es ist ein sehr guter Roman über eine mutige Frau im Kampf für den Widerstand. Ich glaube, dass sich die Autorin große Mühe gegeben hat die Zustände zu der damaligen Zeit zu recherchieren. Es kommen die Taten und die grausamen Tatsachen der Nazis heraus, welche auch wieder zum nachdenken anregen. Die Menschen haben versucht das zu ändern und sich für Freiheit unter der Bedrohung ihres eigenen Lebens eingesetzt. Um den Roman aber wirklich zu verstehen glaube ich, dass ich ihn nochmals lesen muss. Ich finde es auch sehr mutig das sich die Autorin an so ein heikles Thema herangetraut hat.

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    BlueNas avatar
    BlueNavor 5 Jahren
    Schrecken ohne Ende


    Die 18-jährige Sandrine Vidal lebt 1942 allein mit ihrer Schwester Marianne in Carcassonne, nachdem ihr Vater im Krieg gefallen ist. Zu dieser Zeit liegt Carcassonne noch in der Zone Nono hinter der Demarkationslinie des von Nazis besetzten Frankreich. Trotzdem nehmen die Übergriffe von Nazi-Kollaborateuren auf die Bevölkerung immer mehr zu und Juden sind nicht mehr sicher. Eines Morgens zieht Sandrine einen jungen Mann aus dem Fluss Aude. Er ist übel zugerichtet und murmelt zusammenhanglose Worte von einem gläsernen Meer und Geister der Luft vor sich hin. Plötzlich erhält Sandrine einen Schlag auf den Kopf und das Nächste, was sie registriert ist ein junger Mann, der sie versucht wiederzubeleben. Nach diesem Vorfall ändert sich für die bis dahin naive Sandrine alles: Ihr werden die Augen für die Gräueltaten der Nazis und der Kollaborateure geöffnet und sie beginnt für den Midi und ihre Freiheit zu kämpfen…

    Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass ich das Lesen von „Die Frauen von Carcassonne“ sehr genossen habe. Kate Mosse scheint sich von Buch zu Buch weiterzuentwickeln und zu steigern. Ich lese ihre Bücher und kann mich einfach nur in die jeweilige Geschichte einer besonderen und starken Frau fallen lassen. Bisher habe ich hauptsächlich etwas über die Schrecken und grauenvollen Taten der Nazis in Deutschland oder Polen gelesen, gehört oder im Fernsehen gesehen, jedoch noch nie über das besetzte Frankreich, welches als eines der ersten Länder von den Nazis angegriffen und überwältigt wurde. Ich habe unglaublich spannende und informative Dinge über die Résistance und die Maquis im Languedoc gelernt, wie mutig und ausdauernd diese Männer und Frauen für ihr Land und ihre Freiheit gekämpft haben. Ich habe riesengroßen Respekt vor diesen Menschen, die ihre Leben für ihr Volk geopfert haben und bin jedes Mal von neuem erschüttert, was die Deutschen Europa angetan haben!

    Der Schreibstil war wieder einmal eine wahre Wohltat. Er ließ sich sehr gut und ausgesprochen flüssig lesen, transportierte sämtliche Informationen und vor allem Emotionen ungefiltert und rein bis zu mir. Die Beschreibungen waren bildlich, niemals trocken oder langweilig und ich sah Wiesen, Wälder, Berge und Dörfer vor meinem inneren Auge mit sämtlichen Details. Das Buch ist im auktorialen Erzählstil geschrieben und ich war so froh, nicht aus der Ich-Perspektive lesen zu müssen. Es dauert zwar eine ganze Zeit, bis Spannung aufgebaut wird, aber dann lässt das Buch einen nicht mehr los und man wird hoffnungslos in den Strudel von Liebe und Freiheitskampf gerissen.

    Die Protagonisten sind wieder einmal ganz toll entworfen worden und entwickeln sich über die gesamte Länge der Geschichte kontinuierlich weiter. Man kann richtig fühlen, wie Sandrine die Augen für das Leid und die Not um sie herum geöffnet werden, wie sie den Schock verdaut, ihr Herz in Liebe für Raoul entflammt und wie sie für diejenigen, die sie liebt stark ist und kämpft. Auch Raoul, Sandrines Retter in der Not, kämpft für den Widerstand, beginnt aber erst wieder zu leben, seit er die junge Frau kennen gelernt hat. Marianne, Sandrines Schwester, ist eine starke Frau, die allerdings an den Zuständen langsam zerbricht. Auch alle weiteren Nebenfiguren sind interessante Persönlichkeiten, die man lieb gewinnt. Außer natürlich die Bösen, die wirklich vom Teufel höchst persönlich geschickt scheinen.

    Der Schutzumschlag des Hardcovers mit Lesebändchen ist recht unauffällig, würde ich sagen. Das Cover ist in schwarz-weiß bzw. Sepia gehalten, und mutet wie eine alte Fotografie an. Es ist eine junge Frau darauf zu sehen die etwas in ihren behandschuhten Händen hält. Es könnte sich um Sandrine handeln, die gerade einen Brief von Raoul erhalten hat.

    Fazit: „Die Frauen von Carcassonne“ von Kate Mosse ist der dritte Teil ihrer Languedoc-Trilogie und wieder einmal ein ganz besonderes Buch. Es ist atmosphärisch dicht und man erhält einen Einblick in den Freiheitskampf der Bewohner des Midi in der meiner Meinung nach schwärzesten Zeit in Europa. Ich vergebe wunderbare viereinhalb von fünf Sternen und möchte euch die Bücher von Kate Mosse sehr ans Herz legen!

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