Kate Mosse Wintergeister

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Inhaltsangabe zu „Wintergeister“ von Kate Mosse

In einem kleinen französischen Dorf lernt Frederick die geheimnisvolle Fabrissa kennen. Vom ersten Moment an scheint etwas Besonderes zwischen ihnen zu sein – doch dann ist sie plötzlich verschwunden, und niemand kann sich an sie erinnern. In einer Höhle findet Frederick einen jahrhundertealten Brief, der eindeutig für ihn bestimmt ist …

Mystische und melancholische Zeitreise zu den letzten Tagen der Katharerverfolgungen.

— calimero8169

Wunderbar!

— SiriB

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  • "Wintergeister" von Kate Mosse

    Wintergeister

    calimero8169

    08. January 2017 um 20:29

    InhaltDer junge Engländer, der endlich vergessen will. Eine Reise, die ihm eine einzigartige Begegnung beschert. Eine Begegnung die so tief ist, dass sie ihn wieder an das Leben und die Liebe glauben lässt - und ein Jahrhunderte alter Brief, der von diesem Zusammentreffen zeugt.EindruckAus dem Brief:Wir sind, wer wir sind, wegen derjenigen, die wir beschließen zu lieben, und wegender jenigen, die uns lieben. PrimaIm Jahre des Herrn 1329"Wintergeister" - eine mystische und sehr melancholische Reise durch Verlust, Trauer, Schmerz und Liebe. Eine magische - aber keinesfalls kitschige - Reise durch Raum und Zeit, die den Leser mitnimmt aus den 30er Jahren zurück zum Anfang des 14. Jahr-hunderts, zu den letzten Tagen der letzten Katharergemeinden.Diese Geschichte ist so voller Verzweiflung und Schmerz, aber auch Hoffnung und Liebe, dass sie mich hineingezogen hat in einen magischen Traum, aus dem ich nicht mehr aufwachen mochte und der mein Gefühl, dass es auf der Welt - egal ob in ferner Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft - diese eine Seele gibt, die mir verwandt ist. Man muss nur die Brücke finden,über die eine Kommunikation möglich ist. FazitEin tiefgründiges Buch, für alle die fühlen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als wir rational erklären können und die sich fallen lassen können in das Mysterium Psyche.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1274
  • Kurze mystische Geschichte

    Wintergeister

    Pachi10

    24. March 2016 um 16:20

    Also schlecht war die Geschichte nicht, aber wirklich packend/spannend auch nicht. Die Geschichte spielt in den 1920er bzw. 1930er Jahren. Ein junger Engländer fährt durch Frankreich auf der Suche...... ja nach was eigentlich. Das hat man nicht so wirklich herausgefunden. Fest steht, er hat den Tod seines älteren Bruders, der im 1. Weltkrieg gefallen ist, nicht verkraftet. Auch dass ihn sein Vater offenbar nicht akzeptiert und seine Mutter nie geliebt hat, macht ihm zu schaffen und er nach Jahren der Depression keine Ziele hat, lässt ihn unruhig und suchend sein. Nach einem Autounfall landet er in einem kleinen mystischen Dorf, in einem einsamen Tal. Er kehrt im Gasthof ein und Abends wird er auf ein Dorffest eingeladen. Die Menschen dort sind komisch gekleidet und es kommt am Ende zu einer Rauferei. Außerdem lernt er am Fest ein Mädchen kennen, Fabrissa, sie erzählt eine dunkle Geschichte über Krieg, Verfolgung und Tod. Nach dem Dorffest erkrankt er (heute würde man sagen an einem grippalen Infekt) und als er schließlich wieder gesund ist, kann sich niemand erinnern dass er am Fest war, die Wirtin, ihr Mann, der Mechaniker und seine Söhne, und niemand kennt Fabrissa. Der Leser weiß hier schon worum es geht und das Ende ist ab diesem Zeitpunkt bereits erahnbar. Es geht nicht nur um Mystik und/oder Geister sondern auch um Glaube und Liebe und Selbstheilung. Wie gesagt, es war jetzt nicht megaaufregend und spannend aber auch nicht fad. Ganz nett für zwischendurch.

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  • geheimnisvoller und mystischer Roman......

    Wintergeister

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    08. February 2016 um 15:28

    Kurzbeschreibung In einem kleinen französischen Dorf lernt Frederick die geheimnisvolle Fabrissa kennen. Vom ersten Moment an scheint etwas Besonderes zwischen ihnen zu sein – doch dann ist sie plötzlich verschwunden, und niemand kann sich an sie erinnern. In einer Höhle findet Frederick einen jahrhundertealten Brief, der eindeutig für ihn bestimmt ist … Meinung Da mich das Cover und der Klappentext sehr ansprachen, musste ich dieses Buch natürlich unbedingt haben. Ich war ganz neugierig und wurde am Ende auch nicht enttäuscht. Wir befinden uns im Jahr 1933. Frederik ist in Toulouse in einem alten Laden bei einem Mann, der ihm seinen Jahrhunderte alten Brief übersetzen soll und auch kann und damit fängt die Geschichte an. Wir springen in das Jahr 1928. Frederik hatte einen Autounfall und begibt sich lädiert in das kleine Dorf Nulle.  Schon beim Eintreffen hat er so ein gewisses Unwohlsein. Alles erscheint irgendwie gruselig, wobei ich sagen muss, die Autorin hat mit ihren tollen Details, wie Nebel lag um das Dorf, wirklich sehr dazu beigetragen, es mystisch wirken zu lassen. Ich selbst hatte schon von Anfang an das Gefühl, irgendetwas stimmt da nicht. Es gab immer wieder einzelne Kleinigkeiten, die mit der Realität nicht übereinstimmen konnten. Es geschahen viele seltsame Dinge, dennoch kam ich nicht darauf, um was es gehen könnte. Bis kurz vor Schluss, blieb ich also im Ungewissen und dann kam ein Punkt, der mich etwas störte. Die Handlung wurde für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt. Auf ein paar wenigen Schlussseiten, war dann alles erklärt und vorbei. Und ich blieb ganz verdattert zurück. Gut, alle Fragen wurden geklärt, aber dieses Ende kam mir dann doch etwas zu schnell. Von den Charakteren, von denen es ja nicht so viele gab, hätte ich mir auch etwas mehr erwartet. Zum Beispiel der Hauptprotagonist Frederick. Ich erfuhr zwar, dass er mit dem Tod seinen Bruders nicht klar kam und seine Eltern auch verstorben waren, sonst aber auch nichts. Da wären mir mehr Informationen lieber gewesen. Gut gefiel mir die Darstellung von Fabrissa. Sie ist ja ein „Geist“ und sie wurde von Frau Mosse ausgezeichnet in Szene gesetzt. Es umgab sie eine mystische Aura und ich war hin und weg von ihr. Auch die Umgebungsbeschreibungen waren toll, sodass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. Cover Ein tolles winterliches und geheimnisvolles Cover in meiner Lieblingsfarbe blau. Es hat mich magisch angezogen und ich musste es einfach haben. Fazit „Wintergeister“ ist ein geheimnisvoller, mystischer Roman mit einigen Schwächen. Die Handlung blieb bis kurz vor Schluss wenig spannend und das Ende wurde dann zu schnell abgehandelt. Die Charaktere waren ok und die Geschichte selbst hatte auch etwas an sich, das ich das Buch in einem Rutsch durchlas. Deswegen vergebe ich auch knappe 4 von 5 Sternen, weil mir einfach Fabrissa so toll gefallen hat.

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  • Buchverlosung zu "Wintergeister" von Kate Mosse

    Wintergeister

    Bookdiary

    Hallihallo, Ich feiere in diesem Monat meinen ersten Bloggeburtstag und möchte aus diesem Grund eine kleines Gewinnspiel veranstalten. Ihr könnte nur auf meinem Blog an dem Gewinnspiel teilnehmen. Der Link dazu hier: http://www.sophie-bookdiary.blogspot.de/2016/02/1-bloggeburtstag-gewinnspiel.html Ich würde mich freuen, wenn ihr zahlreich teilnehmt. Liebe Grüße, Sophie von www.sophie-bookdiary.blogspot.de

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    • 2
  • Tolle Atmosphäre ...

    Wintergeister

    angi_stumpf

    26. January 2016 um 15:42

    Die Geschichte: Im Dezember 1928 reist der 27-jährige Engländer Freddie alleine durch die Berge in Südfrankreich. Er sucht Abstand von seinem alten Leben, flüchtet geradezu vor einem nicht verarbeiteten Trauma, da sein Bruder im Krieg gefallen ist. Als er von einem Schneesturm überrascht wird, hat er einen Unfall und sein Auto stürzt beinahe in eine Schlucht. Nach dem Verlassen des Fahrzeugs hört er geheimnisvolle Stimmen im Wald und schließlich findet er einen Pfad, der ihn in das kleine Bergdorf Nulle führt. Dort wird er in einer Pension freundlich aufgenommen und seine Wirtin lädt ihn sogar zu einem Fest ein, das ausgerechnet an diesem Abend stattfindet. In altertümlichen Kostümen feiern alle Einwohner des Dorfes das fête de Saint-Étienne. Neben Freddie sitzt eine hübsche, junge Frau am Tisch, die sich als Fabrisse vorstellt. Er kommt mit ihr ins Gespräch und sie erzählen sich gegenseitig ihre tragischen Lebensgeschichten. Danach spazieren sie noch gemeinsam durch die Gegend. Doch als Freddie am nächsten Tag aufwacht, weiß er nicht mehr, wie er ins Bett gekommen ist. Und Madame Galy behauptet, er hätte ihre Pension am Abend gar nicht verlassen und niemand hätte ihn auf dem Fest gesehen. Verzweifelt macht er sich auf die Suche nach Fabrisse und entdeckt dabei Unglaubliches … Meine Meinung: Bücher mit einem Bezug zu realen Themen lese ich ja sehr gerne, vor allem wenn es um alte Geschichten, z. B. über die Templer oder ähnlich spannende Legenden geht. In “Wintergeister” bilden die Katharer und deren Verfolgung im 14. Jahrhundert den Hintergrund. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Freddie, der mir schon oft leidgetan hat. Mit seinen Eltern hat er es nicht leicht, fühlt sich nie wirklich geliebt. Er steht im Schatten seines fünf Jahre älteren Bruders, trotzdem empfindet er keinerlei Rivalität, ganz im Gegenteil. Als George aus dem Krieg nicht mehr heimkehrt und zunächst als verschollen gilt, ist für Freddie nichts mehr wie vorher. Er kann sein Leben nicht mehr genießen und erstickt beinahe an der Trauer. Irgendwann folgt der Zusammenbruch und Freddie fühlt sich oft den Toten näher als den Lebenden. Kate Mosse schildert das alles so eindrücklich und atmosphärisch, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Nicht nur die Schauplätze und die allgemeinen Stimmungen, sondern auch die Gefühle von Freddie wirken so lebendig. Wenn sie beschreibt, wie jemand durch einen eisigen Schneesturm stapft, dann kann man die Kälte beinahe fühlen. Wirklich ein wundervoller Schreibstil! An Spannung fehlt es dem Buch auch nicht, stellenweise wird es sogar etwas gruselig. Auch ohne Geister ist ein nebelverhangenes und von Schnee bedecktes Bergdorf mit seinen zahlreichen kleinen Gässchen in der Nacht ein Ort, an dem man Gänsehaut bekommen kann. Über allem liegt eine trügerisch-ruhige Atmosphäre, die nicht nur der einsamen Gegend geschuldet ist, in der sich alles abspielt. Freddie und Fabrisse sprechen über Liebe, Verlust, Trauer und die Notwendigkeit des Loslassens. Vergessen sollte man allerdings auch nicht, aber das eigene Leben annehmen und schätzen. Viele emotionale Momente schaffen in der Geschichte eine wunderbare Harmonie zwischen fesselnder Unterhaltung und Herzerwärmendem. Denn: nicht alle Geister sind böse … Fazit: Ein absolut atmosphärisches Buch, das mich richtig in seinen Bann gezogen hat. Spannend und mitreißend – und nebenbei noch informativ.

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  • Wintergeister

    Wintergeister

    Ikopiko

    22. April 2015 um 13:50

    Frederick Watson hat im Krieg seinen Bruder verloren. Er kommt hiermit nicht klar und erkrankt so schlimm, dass er Hilfe in einem Sanatorium suchen muss. Im Anschluss daran reist er zur Erholung nach Frankreich. Während einer Autofahrt taucht wie aus dem Nichts ein Schneesturm auf. Fredericks Auto bleibt stecken, und Frederick bleibt nichts anderes übrig, als zu Fuß nach Hilfe zu suchen. Er findet Zuflucht in einem kleinen abgelegenen Dorf. Die Einwohner sind sehr nett zu ihm und laden ihn gleich am ersten Abend zu einem Fest ein. Er nimmt daran teil und merkwürdige Dinge nehmen ihren Lauf. Frederick zweifelt an seinem Verstand. Geschehen diese Begebenheiten tatsächlich oder entspringen sie seiner krankhaften Fantasie? Frederick ist ein Eigenbrötler. Er stand als Kind stets im Schatten seines großen Bruders, und nach dessen Tod fällt er in ein tiefes Loch, aus dem er allein nicht heraus kommt. Im Sanatorium wird er mit Medikamenten ruhig gestellt, weshalb es kein Wunder ist, dass er glaubt, Stimmen zu hören und er an seinem Verstand zweifelt. In Frankreich lernt er auf einem Fest Fabrissa kennen. Fabrissa hat ein ähnliches Schicksal erlebt, und er sieht in ihr eine Seelenverwandte. Die beiden Charaktere sind Kate Mosse in der Beschreibung gut gelungen. Man spürt den Schwermut Fredericks und den seelischen Aufwind, den er durch die Bekanntschaft mit Fabrissa erhält. Der Anfang von „Wintergeister“ ist jedoch zu melancholisch und spannungslos. Das ändert sich erst, als Frederick Unterschlupf in dem geheimnisvollen Dorf findet. Ab dort nimmt die Geschichte eine positive Wendung und fing an, mich mitzureißen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und flüssig. Die Beschreibungen sind ausführlich ohne auszuufern.

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  • Rezension zu "Wintergeister"

    Wintergeister

    littleowl

    25. January 2015 um 20:15

    1928: Nachdem sein geliebter großer Bruder im 1. Weltkrieg gefallen ist, ist der junge Engländer Freddie in seiner Trauer gefangen. Auch über ein Jahrzehnt und einen Nervenzusammenbruch später hat er seinen alten Lebensmut nicht wiedergefunden. Auf den Rat eines Arztes hin reist Freddie nach Südfrankreich. Als er dort auf der Straße in einen plötzlichen Schneesturm gerät, rettet er sich in das kleine Dörfchen Nulle. Zufällig wird dort genau an jenem Abend das alljährliche Dorffest gefeiert. Freddie besucht die Feier und trifft dort die schöne, geheimnisvolle Fabrissa. Zum ersten Mal seit vielen Jahren verspürt er wieder Lebensfreude, doch am nächsten Tag ist Fabrissa verschwunden. Zudem kann sich niemand daran erinnern, Freddie beim Fest gesehen zu haben, und seine Erinnerungen an den Abend decken sich nicht mit denen der anderen… Der Klappentext klingt ziemlich geheimnisvoll und ich konnte mir nicht so wirklich vorstellen, was mich erwartet. Die Grundidee des Romans gefiel mir dann aber sehr gut. Ich mag Geschichten, in denen die Grenzen von Realität und Phantasie verschwimmen. Außerdem vermittelt die Autorin sehr überzeugend eine „mystische“ Stimmung. Besonders toll fand ich die atmosphärischen Beschreibungen der Winterlandschaft. Man meint oft fast, die Kälte selbst spüren zu können. In einem Schneesturm gefangen zu sein, ist sowieso schon eine Ausnahmesituation, und wenn dann auch noch rätselhafte Geisterstimmen dazukommen, ist der Grusel perfekt. Die Sehnsucht nach seinem großen Bruder ist zumindest zu Beginn Freddies bestimmendes Wesensmerkmal. Die Darstellung dieser Trauer ist sehr gelungen und vielschichtig. Die Autorin greift viele unterschiedliche Aspekte auf und beschreibt die Phasen, die Freddie bei seinem Versuch, mit dem Verlust fertigzuwerden, durchläuft. Seine Erinnerungen an die Zeit kurz nach Freddies Tod sind mit Abstand die emotionalsten und rührendsten Szenen des Romans. Die Liebesgeschichte von Fabrissa und Freddie hat mich dagegen leider kalt gelassen. Die schöne Unbekannte ist einfach zu distanziert und unnahbar. Er fühlt sich vom ersten Augenblick an zu ihr hingezogen, allerdings konnte ich diese Gefühle bis zum Schluss nicht nachvollziehen. In dieser Hinsicht hat mich der Roman wirklich enttäuscht, ich hatte die in der Inhaltsangabe angekündigte epische Liebesgeschichte erwartet. Bei allem geheimnisvollen Brimborium, mir war ehrlich gesagt ziemlich schnell klar, worauf die Geschichte in etwa hinausläuft. Deshalb wirkte der Protagonist auf mich besonders in der zweiten Hälfte des Romans manchmal etwas begriffsstutzig. Freddie hat oft sehr lange gebraucht, um für mich offensichtliche Hinweise zu deuten. Allgemein ist der Beginn der Geschichte zu lang und langatmig geraten, das Ende fand ich dann dagegen zu abrupt. Einige Fragen bleiben offen, zum Beispiel, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Fieber des Protagonisten und den rätselhaften Ereignissen gibt. Eine schöne Grundidee, leider schwach umgesetzt.  

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  • Eine außergewöhnliche Reise in die Pyrenäen

    Wintergeister

    Aurore

    Inhalt: Der Engländer Freddie begibt sich auf eine Reise, die ihn unfreiwillig in ein kleines Dorf in den Pyrenäen führt. Dort findet er sich selbst... und eine Liebe, die die Zeit überdauert. Zitat: „Flüstern. Ich hörte Flüstern, Stimmen, die zwischen den Bergen schwebten. 'Ich bin die Letzte, die Letze, die...' Über das Heulen des Windes hinweg, manchmal weit entfernt, manchmal näher, so nah, dass ich meinte, Atemhauch auf meiner Wange zu spüren. 'Die anderen sind in die Dunkelheit entschwunden'...“ Meinung: Erzählt wird aus der Ich-Perspektive (aus der Sicht des Protagonisten Freddie). Allein der Anfang und das Ende wird aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschildert. Zu Beginn musste ich mich in die Erzählweise finden, die doch an manchen Stellen sehr ausschweifend wird. Vor allem Freddie´s Gefühlswelt wird hinreichend beschrieben. Doch der Spannungsbogen steigt zur Mitte hin an und lässt einen erwartungsvoll weiterlesen. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen, vor allem die Umgebung wurde plastisch beschrieben (Im Winter in Süd-Frankreich / Pyrenäen). Man merkt recht schnell, auf was die Geschichte hinausläuft, doch ich finde, das hat dem Zauber, der mit dieser Story einhergeht, keinen Abbruch getan. Zum Ende hinterlässt es einen jedoch ein bisschen traurig bzw. wehmütig, denn ein klassisches Happy-End sucht man vergeblich. Obwohl man es schon irgendwie als Happy-End beschreiben kann. ;) Fazit: Interessantes Buch, fällt in das Genre „Mystery“ und ist etwas außergewöhnlich. Der Titel des Buches trifft hier auch den Kern der Geschichte. Von mir 4 Sterne, da mich die Story (trotz anfänglicher Skepsis) überzeugt hat.

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    • 8

    parden

    22. January 2015 um 10:23
    buchjunkie schreibt Das Cover gefällt mir auch, und ab und zu mag i ch Mystery!

    Da schließe ich mich an!

  • Solide Wintergeschichte...

    Wintergeister

    Buechersuechtig

    28. November 2013 um 14:29

    DIE GESCHICHTE... "Wintergeister" erzählt die Geschichte des jungen Engländers Frederick "Freddie" Watson, der seit dem Tod seines älteren Bruders und seiner Eltern keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht, fährt auf Anraten seines Arztes nach Südwestfrankreich. Dort verunglückt er mit seinem Auto in einem Schneesturm und muss sich zu Fuß auf die Suche nach einem Unterschlupf machen, den er in dem kleinen Ort Nulle findet. Es liegt eine seltsame Traurigkeit über diesem Dorf, doch der Engländer wird in der Pension von Madame Galy herzlich aufgenommen und zu einem abendlichen Fest eingeladen, das in einer mittelalterlichen Atmosphäre erstrahlt. Allerdings ist Freddie von seiner Tischnachbarin Fabrissa so fasziniert, dass er nichts anderes mehr wahrnimmt und als Freddie am nächste Morgen erwacht, ist Fabrissa verschwunden und niemand von den Dorfbewohnern kann sich an die zauberhafte Frau erinnern... Meine kurze Meinung: Kauf-/Lesegrund: "Wintergeister" ist ein Wühltisch-Fund, bei dem mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben. Reihe: Einzelbuch Handlungsschauplatz- und dauer: Der Prologs startet im April 1933 in Toulouse, die Story beginnt im Dezember 1928 in Ariège und führt uns in das französische Dorf Nulle. Hauptperson: Der Engländer Freddie Watson, leidet noch immer unter dem Tod seines Bruders, der 1916 im Krieg gefallen ist und als auch seine Eltern sterben, fühlt er sich verloren. Leider erfährt man im Handlungsverlauf sehr wenig über die Hauptperson, was ich schade finde und es mir schwer macht, mich mit dem Protagonisten zu identifizieren. Nebenfiguren: Die Dorfbewohner, allen voran Fabrissa, wirken geheimnisvoll und fügen sich ansprechend in die Geschichte ein. Romanidee: Die Idee, die Kate Mosse hier verarbeitet hat, gefällt mir sehr gut, leider finde ich die Umsetzung, die mit einer übersinnlichen Komponente ausgestattet wurde, nicht ganz gelungen. Der Leser wird ziemlich lange im Unklaren gelassen, wohin die Reise geht, um danach alles ziemlich schnell abzuhandeln. Erzählperspektiven: Ich-Erzähler Freddie schildert die ereignisreichen Begebenheiten aus seiner Sicht. Handlung: Nette Geschichte mit einigen Überraschungen, aber leider auch Längen und ausgeschmückten Beschreibungen, was bei einer "Länge" 224 Seiten nicht sein sollte. Mit dieser Ausführlichkeit habe ich mich ein wenig schwer getan, weiters fehlt der Story das "gewisse Etwas". Schreibstil & Co: ausdrucksstarke Schreibweise, blumige Sprache, schöne Schauplatzbeschreibungen FAZIT:"Wintergeister" ist eine schöne Wintergeschichte, von der ich mir allerdings wegen der vielen begeisterten Meinungen mehr erwartet hätte. Diese Geschichte von Kate Mosse konnte mich leider nicht wirklich bezaubern und hat mich auch emotional nicht ganz überzeugt. Dafür ist die Hauptperson zu farblos bzw. die Handlung zu ausführlich geraten. Dafür kann ich leider nur 3 (von 5) STERNEvergeben.

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  • Rezension zu "Wintergeister" von Kate Mosse

    Wintergeister

    bookscolorsandflavor

    15. December 2012 um 08:55

    Es ist Mitte Dezember. Es ist kalt und der Schnee fällt auf die Erde nieder. Ich brauchte unbedingt ein winterliches Buch, dass mich auf die besinnliche Jahreszeit einstimmt und dann brachte mir das Schicksal Wintergeister von Kate Mosse, welches schon so lange auf meiner Wunschliste stand! Das dunkelblaue Cover mit dem Haus und dem Schnee ist einfach traumhaft schön und auch das silberne Lesezeichen passt optisch perfekt. In dem Buch geht es um Freddie, der seinen großen Bruder im ersten Weltkrieg verloren hat. George, der gefallene Bruder, war der einzige Mensch, der Freddie wirklich geliebt hat. Und so starb mit ihm auch die Wärme und Geborgenheit. Er reist nach Frankreich, die Straßen sind glatt, er verunfallt. Und so gelangt er in das kleine Dörfchen Nulle, das sehr trist und traurig wirkt. Auf dem Dorffest in Nulle begegnet er der Schönheit Fabrissa, die ihn sehr anzieht. Die beiden verbringen die ganze Nacht zusammen und erzählen sich ihre Lebensgeschichten. Doch am nächsten Morgen ist Fabrissa verschwunden und keiner im Dorf kann sich an sie erinnern. Und so begleiten wir Freddie auf der Suche. Ich war sofort gebannt, von dem unglaublichen Schreibstil der Autorin. Detailliert, poetisch und wortgewandt lässt sie uns in Freddies traurige Welt blicken. Uns seine Sicht der Dinge zeigen und seine Gefühle fühlen. Das Buch ist eher ruhig gehalten und passt einfach zu der Jahreszeit. Auch Nulle wird sehr malerisch und verschneit beschrieben. Für mich war es einfach ein kleines Winterwunderland. Und auch die Geschichte als solche, wurde wunderbar umgesetzt. Zwar war sie schon vorhersehbar, aber trotzdem konnte ich mich zu hundert Prozent darauf einlassen. Und als ich das Buch zugeklappt habe, hat sie mich noch eine ganze Weile nachdenklich gestimmt. Fazit: Eine bittersüße berührende Geschichte, die fesselnd und poetisch ist. Jeder, der sich auch (noch) gerne in den Winter einstimmen möchte, eine etwas anspruchsvollere Lektüre sucht, der ist bei Wintergeister genau richtig.

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  • Rezension zu "Wintergeister" von Kate Mosse

    Wintergeister

    TheSarahStory

    13. December 2012 um 18:38

    Der junge Freddie hat seinen Bruder im Krieg verloren. Doch auch etliche Jahre der Trauer danach, kommt er immer noch nicht darüber hinweg. Daraufhin verlässt er seine Heimat und beginnt eine Reise durch Frankreich. Auf dieser Reise hat er die Chance seine Lebensfreude, den Sinn nach Liebe und den Sinn des Daseins, wieder zu finden und zu erkennen. Doch wie und ob es dazu kommt, und was dieser geheimnisvolle Brief damit zu tun hat, den er zu Anfang des Buches einem Franzosen vorlegt, damit er ihn ihm übersetzt, das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Handlung & Stil. Der Ablauf der Geschichte war wirklich wunderschön. Die Geschichte gleitet langsam Schritt für Schritt voran, immer tiefer in den Winter, immer dieser in ein Wunder. Der Stil der Autorin ist, wie bekannt, sehr bildlich und auch detailreich. Dieses Mal ist die Beschreibung jedoch nicht vorrangig, sondern es ist gerade genug und nicht zu viel. Trotz der eher ruhigen Atmosphäre, trägt das Buch eine Spannungswelle, die erst versiegt, wenn die letzte Seite gelesen ist. Ich persönlich konnte im letzten Jahr mit dem Buch nichts anfangen und habe es schon auf den ersten fünfzig Seiten abgebrochen. Dieses Jahr habe ich es jedoch wieder versucht und bin auch sehr froh darüber. Es ist eine Geschichte, die nachdenklich stimmt, die vieles in Frage stellt, die Trauer birgt, aber auch Freude und die am Ende auf jeden Fall für jeden einen kleinen Leitfaden parat hat. Charaktere & Schauplatz. Der Protagonist Freddie ist wirklich ein liebenswerter Mann. Ein Mann, der so viel Liebe übrig hat, für einen Menschen, dem er sie nicht mehr geben kann, dürfte jedes Frauenherz zum Schmelzen bringen. Man erfährt einiges über ihn, aber nicht zu viel. Irgendwie kommt der Mann mir im Nachhinein sehr geheimnisvoll vor. Beim Lesen war es so, als hätte mir mein Großvater aus dem Schaukelstuhl heraus diese Geschichte erzählt. Genauso. Eine sehr sinnliche Atmosphäre mit dazu passenden Charakteren. Der Schauplatz ist natürlich wundervoll. Wer Paris mag wird mit dem Buch allein deswegen schon seine Freude haben, aber auch sonst war es einfach nur himmlisch. Himmlisch darüber zu lesen, wie der Schnee fiel, wie die Landschaft aussah (was wie oben gesagt, dieses Mal wirklich in Grenzen gehalten wurde). Insgesamt ein wundervolles Werk von Kate Mosse. Ein kurzes, aber sehr intensives Buch mit echtem Gefühl zwischen den Zeilen. Sonstiges. Das Cover zeugt schon davon, was einen in der Geschichte erwartet. Sinnlich, schön, ruhig - aber doch irgendwie geheimnisvoll, erkundungswürdig. Für mich fast perfekt. Es spiegelt die Art der Geschichte und wie sie geschrieben wurde, wirklich wieder und gibt dem Leser von vornherein einen kleinen Einblick. Am Ende des Buches hat die Autorin noch etwas angefügt. Man kann über das, was in dem Buch angesprochen wird, nachlesen und mehr erfahren. Wie der Krieg in Frankreich damals war, ob die Leute flüchteten, etc.

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  • Rezension zu "Wintergeister" von Kate Mosse

    Wintergeister

    Bücherwurm

    30. September 2011 um 23:49

    Ein schönes kleines Hardcoverbüchlein für mal eben zum Lesen. Ruhig geschrieben, flüssiger Schreibstil, relativ einlullend. Bei diesem Buch hatte ich häufiger das Problem, dass meine Gedanken abschweiften und ich zurückblättern musste. Was hatte ich eben gelesen, worum ging es nochmal? Nun habe ich das Buch vor 3 Tagen beendet und muss feststellen, dass ich mich kaum noch an den Inhalt erinnere. Was war die Quintessenz? Was die Botschaft des Buches? Eigentlich schade, ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut, so sehr gehofft, es würde mich so richtig berühren und mitreissen... Gut, von der Autorin kenne ich bisher nur "Das verlorene Labyrinth", ein Buch, das mich auch sehr in Anspruch nahm. Mindestens 350 Seiten habe ich mich gequält, bis ich die letzten 150 Seiten mit dicker Gänsehaut verschlang. Hier hoffte ich offensichtlich auf den Verlust der ersten 350 Seiten, auf ein packendes Gruselbuch mit Umkrempel-Faktor. Der Handlungsort ist wieder Südfrankreich, es handelt sich diese Mal um den Urlaub, das Ausbrechen eines jungen Mannes, der nach einem Nervenzusammenbruch aus England floh. In der Fremde will er Abstand haben zu den Gespenstern der Nervenheilanstalt, zu dem Verlust des grossen Bruders, den ihn als kleiner Junge so schockierte, dass an ein "normales Leben" nicht zu denken ist. Weg von den enttäuschten Eltern, die doch so gerne ih ihm den verstorbenen Bruder shene würden, die nichts anzufangen wissen mit dem schwermütigen, belesenen Mann, den sie da als zweites Kind grosszogen. Die Idee an sich war nicht schlecht. Die Umsetzung für mich jetzt nicht so, dass ich atemlos gelesen hätte und hingerissen gewesen wäre. Es hat mich nicht bewegt, ich habe es gelesen und gut. Jetzt weiss ich, was drinsteht und kann es abhaken, ich will damit aber jetzt auch nicht sagen, dass ich es schlecht fand, es ist lesbar.

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  • Rezension zu "Wintergeister" von Kate Mosse

    Wintergeister

    Frau_Lichterloh

    25. July 2011 um 17:39

    [1928. Nach einer Autopanne landet Frederick Watson mitten im Winter im südfranzösischen (fiktiven) Städtchen Nulle. Der junge Mann, der seit dem Tod seines Bruders im 1. Weltkrieg stark traumatisiert ist, besucht noch am Abend seiner Ankunft ein Stadtfest und lernt dort die geheimnisvolle Fabrissa kennen. Zwar kennen sie sich kaum, doch übt Fabrissa einen so starken Einfluss auf Freddy aus, dass er sich erstmals über seinen Kummer und seine Trauer aussprechen kann. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit führt dazu, dass er dem Mädchen ebenfalls bei ihrer “Vergangenheitsbewältigung” helfen kann, obwohl Fabrissas Schicksal weit ins Mittelalter zurückreicht.] In allen ihren bisher erschienenen Büchern beschäftigt sich die britische Autorin Kate Mosse mit der untergegangen Kultur der Katharer, die bis zum 15. Jahrhundert in Südfrankreich rund um die alte Stadt Carcassonne lebten. Auch in “Wintergeister” nimmt sie sich dieses Themas an und verspinnt Fabrissas tragisches Schicksal, das in die Zeit der Verfolgung der Katharer zurückreicht und Fredericks durch den ersten Weltkrieg ausgelöstes Trauma, in eine leise poetische, nahezu klassische, Geistergeschichte. Die Grenzen zwischen Realität und Geisterwelt sind dabei nur hauchdünn und hinterlassen beim Leser keinen Horror oder Angst, sondern den kleinen traurigen Schauder des Unheimlichen. Ursprünglich eine Short Story, die zu einem kleinen Roman ausgearbeitet wurde, weist “Wintergeister” zwar einige Längen auf, ist aber nichtsdestotrotz ein einfühlsames und gut geschriebenes Werk über Trauer und Verlust, über Liebe und Tod in der wildromantischen geschichtsträchtigen Kulisse des winterlichen Languedoc. Nicht nur Lektüre für kalte Winter- oder Herbstabende, wobei ein solches Wetter der Atmosphäre des Buches sicher zuträglich ist :).

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  • Rezension zu "Wintergeister" von Kate Mosse

    Wintergeister

    Gimagemelli

    13. February 2011 um 18:05

    Eine mystische Geschichte und Trauerbewältigung. War schön zu lesen aber für mich teilweise zu detailiert, manche Szenen zu langatmig. Aber schön zu lesen.

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