Kate Mosse Wintergeister

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Inhaltsangabe zu „Wintergeister“ von Kate Mosse

»Eine Geschichte, die einem das Herz bricht. Unvergesslich!« TimesEin junger Engländer, der über den Tod seines geliebten Bruders nicht hinwegkommt.Eine Reise in den Süden Frankreichs, die diesem jungen Mann eine unvergessliche Begegnung beschert.Ein jahrhundertealter Brief, der ihm als einziges Zeugnis dieser Begegnung bleibt.Eine Liebe über die Jahrhunderte hinweg, stärker als der Tod.

Eine emotionale Geschichte um die Folgen des Krieges und den Verlust.

— Claudisbuchblog

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  • Wintergeister von Kate Mosse

    Wintergeister

    Claudisbuchblog

    03. April 2018 um 22:12

    Wintergeister (Originaltitel: Winter Ghosts) von Kate Mosse erschien 2009. Die britische Autorin ist für ihre Languedoc-Trilogie Das verlorene Labyrinth, Die achte Karte und Die Frauen von Carcassonne bekannt. Kate Mosse (geboren 1961) ist Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin. Sie schreibt Sachbücher, Kurzgeschichten und Romane, die oft historische Ereignisse rund um ihre südfranzösische Wahlheimat beinhalten. Zur vertiefenden Darstellung nutzt sie Fantasy-Elemente. Wintergeister habe ich im Sommer 2017 als Hörbuch auf vier CDs in einer Buchhandlung in Potsdam gekauft. Der Sprecher ist Reinhard Kuhnert. Leider ist es die gekürzte Fassung mit 3:58 Stunden. Das Buch hat eine Länge von 224 Seiten. Inhalt Languedoc, 1933: Frederick ‚Freddie‘ Watson reist nach Toulouse, um ein uraltes okzitanisches Pergament übersetzten zu lassen. Monsieur Saurat, ein alteingesessener Buchhändler antiquarischer Werke, der ihm empfohlen worden war, lädt ihn zu einem Glas Brandy ein, was Freddie dankbar annimmt. Er bittet Freddie, ihm die Geschichte hinter dem Pergament zu erzählen, bevor er das Schreiben übersetzt. Also erzählt dieser, was ihm fünf Jahre zuvor im und um das Bergdorf Nulle passiert ist. Languedoc, 1927: Freddie Watson lässt Großbritannien hinter sich und reist nach Südfrankreich, ins Languedoc. Er ist körperlich und geistig geschwächt nach einer überstandenen Grippe und dem niemals verarbeiteten Tod seines geliebten älteren Bruders George, der im ersten Weltkrieg starb und dessen Leichnam nicht gefunden wurde. Ein Arzt empfahl ihm die Region Ariège mit sauberer Luft und schöner Landschaft zur Erholung. Als Freddie mit seinem Auto einen Ausflug macht, gerät er in einen Schneesturm und hat einen Unfall. Der Wagen ist kaputt, Freddie selbst bleibt unverletzt. Im nahegelegen Bergdorf Nulle findet er eine Unterkunft und wird zum abendlichen Fest Saint Étienne eingeladen. Zum Gedenken der Verstorbenen tragen alle Teilnehmer und Gäste mittelalterliche Kostüme. Freddie schließt sich gern an und verbringt einen schönen Abend an der Seite Fabrissas, einer jungen Frau, mit der er sich angeregt unterhält. Beide erzählen sich im Laufe der Nacht ihre Lebensgeschichten und berichten vom Verlust ihrer Angehörigen. Freddie erzählt von George, Fabrissa vom Tod ihres jüngeren Bruders Jean. Am nächsten Tag erwacht Freddie mit Fieber in seinem Bett im Gasthaus. Niemand kennt Fabrissa, auch scheint er gar nicht am Fest teilgenommen zu haben. Fabrissas letzte Worte waren, er solle sie suchen. Und genau das tut Freddie. Fazit Wintergeister von Kate Mosse ist eine sehr emotionale Geschichte, die das Thema des Umgangs mit Trauer, Verlust und Verzweiflung behandelt. Und wie man der Verstorbenen gedenken kann. Mein erster Gedanke, als ich Reinhard Kuhnert als Sprecher hörte, war: Er wirkt unaufgeregt, fast gelassen. Und das ist bei dieser gefühlsbetonten Geschichte genau die richtige Herangehensweise. Die Protagonisten sind gut zu unterscheiden. Kate Mosse gebraucht in diesem historischen Roman eine altertümliche Sprache, die der Handlung sehr entgegenkommt. Die Übersetzer haben diese gekonnt beibehalten, was ich sehr schön finde. Mit Wintergeister sind alle gut bedient, die sich für historische Ereignisse – hier das Schicksal der letzten Katharer um das Jahr 1329 und/oder der Verlust des Royal Sussex Regiments im ersten Weltkrieg – interessieren. Hier stehen die Gefühle der Hinterbliebenen und die Aufarbeitung des Verlusts im Vordergrund. Wer ein spannendes Historienepos erwartet, ist mit anderen Autoren, die diese Themen behandeln, besser bedient. Kate Mosse ist eine schöne runde Geschichte gelungen, die sehr berührt. Ob es Geister gibt oder nicht, klärt sich hier zwar nicht, gefallen hat mir das Hörbuch dennoch. Für eine Geschichte, die mich gefangen nimmt, vergebe ich gerne vier verdiente Sterne.

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  • Mir fehlte das gewisse Etwas!

    Wintergeister

    -Anett-

    05. May 2015 um 18:32

    Dieses Hörbuch wollte ich unbedingt haben, da ich bereits zwei Bücher der Autorin gelesen hatte, habe ich mich auch sehr darauf gefreut. Leider bin ich hier enttäuscht wurden, denn das Buch kommt bei Weiten nicht an die anderen heran. Die Geschichte erzählt von dem Engländer Frederick Watson, der seinen geliebten Bruder im Krieg verloren hat und darüber nie richtig hinweggekommen ist. Er reist nach Frankreich und bleibt bei einem Schneetreiben mit seinem Auto hängen. Er landet in einem kleinen Dorf und erlebt hier eine sagenhaften Geschichte. Eigentlich ist das Buch nicht wirklich lang, und trotzdem zieht es sich teilweise so weit in die Länge, was eigentlich nicht Nötig wäre. Mir fehlte hier die Spannung, die Geschichte war einfach nur nett. Die Geschichte lief so vor sich hin und ich hatte das Gefühl, dass es ihr an dem gewissen Extra fehlte. Es war weder etwas Besonderes, noch war in irgendeiner Weise ein gewisser Spannungsbogen da. Ich musste mich regelrecht zwingen, die Geschichte zu Ende zu lesen. Fazit: Die Geschichte ist eigentlich gut gedacht, aber ich persönlich fand sie einfach nur lahm und konnte mich den vielen begeisterten Rezensionen auf  amazon einfach nicht anschliessen. Auch mit dem Sprecher habe ich mich diesmal recht schwer getan. Vielleicht lag es ja auch daran. Aber mir hat einfach die Spannung gefehlt.

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  • Wintergeister

    Wintergeister

    -sabine-

    19. March 2013 um 09:20

    Frederick hat den Tod seines Bruders im ersten Weltkrieg nie richtig verarbeitet, immer auf der Suche reist er durch Frankreich. Durch einen plötzlich aufkommenden Schneesturm verschlägt es ihn in ein kleines französisches Dorf. Dort wird er herzlich aufgenommen und auf ein großes Fest eingeladen. Hier lernt er die ungewöhnliche Fabrissa kennen, sie erzählen sich ihre Lebensgeschichte, doch plötzlich ist sie verschwunden. Keiner kann sich an sie erinnern, das einzige, was ihm bleibt ist ein mysteriöser Brief… Ich habe lange gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen – der ganze Teil um den Schneesturm und die Reise in Frankreich war mir zu langatmig und hat eine ganze CD-Länge eingenommen. Dann aber konnte mich das Hörbuch fesseln, die Geschichte um Fabrissa, ihr plötzliches Verschwinden, der geheimnisvolle Brief und letztlich das Versöhnen von Frederick mit sich, seinem Schicksal – das hat den langatmigen Einstieg wieder wett gemacht. Gerne werde ich ein weiteres Werk von Kate Mosse probieren.  

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