Kate O'Riordan Steine der Erinnerung

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Inhaltsangabe zu „Steine der Erinnerung“ von Kate O'Riordan

Nach über dreißig Jahren kehrt Nell Hennessy in ihre irische Heimat zurück. Ihre Familie braucht Hilfe. Kate O’Riordan verstrickt uns in den Kummer und die unentrinnbaren Zwänge der Generationen. Dabei durchleuchtet sie so zärtlich wie scharfsichtig den dunklen Gefühlsgrund der Bande zwischen Müttern und Töchtern.

Konnte mich überhaupt nicht fesseln - ich habe es schließlich noch 50 Seiten abgebrochen.

— MrsAmy
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  • Rezension zu "Steine der Erinnerung" von Kate O'Riordan

    Steine der Erinnerung
    Ailis

    Ailis

    25. October 2010 um 13:21

    Es waren zwei Schlagworte, die mich dazu brachten, zu diesem Roman von Kate O'Riordan zu greifen: irisch und Familiengeschichte. Damit vereint diese Geschichte zwei Themenbereiche, mit denen ich immer schnell geködert bin und ich habe es in diesem Fall absolut nicht bereut. O'Riordan entführt uns mit ihrem Roman nach Kerry, einer Grafschaft im Süden Irlands, und der Heimat der seit über 30 Jahren im Ausland lebenden Nell Hennessy. Vor 32 Jahren verließ Nell ihr irisches Zuhause und kehrte nie wieder zurück, nicht mal zur Beerdigung ihrer Mutter. Zuviel ist geschehen, zuviel scheint sich wie eine unsichtbare Wand zwischen sie und ihre Heimat zu schieben: so sehr sie es auch versucht, sie kam in 32 Jahren nie daheim an. Nun hat sie aber keine andere Wahl, denn ihre Tochter Ali und ihre Enkelin Grace brauchen Hilfe. Ali, die nach dem Tod der Großmutter das alte Pub der Familie übernommen hat, scheint einmal mehr zu scheitern und an ihrem Leben zu verzweifeln. Das Geschäft läuft ganz gut, doch das Haus ist verdreckt, Grace ist schmuddelig und von Flohbissen übersät und Nick, Grace' Vater, leidet an einer unerklärlichen Krankheit, die ihn Stück für Stück auffrisst. Nell weiß, dass sie helfen, dass sie eingreifen muss, doch das muss möglichst unauffällig geschehen, denn Ali hofft zwar insgeheim auf Hilfe, doch die tatkräftige Einmischung ihrer Mutter ist ihr zuwider. Das Buch schildert nun diese zaghaften Annäherungen zwischen Mutter, Tochter und Enkelin und es wird schnell klar, dass jahrelanges Schweigen für hohe Mauern gesorgt hat, die kaum noch überwindbar scheinen. Ali wünscht sich, mehr über Nell zu wissen: Wie war sie als Kind? Was machte der Tod ihrer Schwester Bridget mit ihrer kleinen Kinderseele? Und was stand zwischen ihr und ihrer Mutter Agnes, dass sie es nicht mal schaffte, zu ihrer Beerdigung zu kommen? Ali glaubt, sich selbst besser verstehen zu können, wenn sie sich erklären kann, was Nell zu dem Menschen und vor allem zu der Mutter hat werden lassen, die sie ist. Nell hingegen hat seit ihrer Kindheit, die sie im Schatten ihrer Schwester verbrachte, viel Wert darauf gelegt, Menschen auf Distanz zu halten - das galt für ihre Tochter ebenso wie für ihren Geliebten, die sie beide in gewisser Weise am langen Arm hat verhungern lassen, immer in der Hoffnung, einen Liebesbeweis zu ergattern. Rückblicke, die Nell in ihre Vergangenheit wirft, entwirren immer mehr dieses Geflecht aus Schweigen, stillen Vorwürfen und Enttäuschungen, das so schwer auf dieser Familie lastet. Dazu findet O'Riordan klare und deutliche Worte, mit denen sie Nells Gefühle beschreibt, aber sie beherrhsct auch die leisen Zwischentöne, die Unausgesprochenes greifbarer machen, die letztliche Deutung aber dem Leser überlassen. Für manche Fragen gibt es keine klaren Antworten, aber es gibt Worte, mit denen man beginnen kann...

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  • Rezension zu "Steine der Erinnerung" von Kate O'Riordan

    Steine der Erinnerung
    Uyulala

    Uyulala

    23. April 2009 um 12:09

    Die Geschichte des Buchs hat mir eigentlich recht gut gefallen, auch wenn ich mir bezüglich einiger spannungsbeladener Passagen mehr erwartet hätte, da diese teilweise recht schnell abgearbeitet wurden. Ansonsten ist es ein recht schönes Buch, das man mal leicht nebenher lesen kann.