Kate Pepper Es ist niemals vorbei

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Inhaltsangabe zu „Es ist niemals vorbei“ von Kate Pepper

Nichts ist schlimmer als die Wahrheit. Drei Jahre sind vergangen, seit der gefürchtete «Domino-Killer» Karin das Liebste genommen hat: ihren Mann und ihre Tochter. Inzwischen hat die ehemalige Polizistin sich ein neues Leben aufgebaut. Sie ist mit ihrem Expartner Mac verheiratet und hat einen Sohn bekommen. Doch dann werden Macs Eltern brutal ermordet. Kurz darauf ist Mac spurlos verschwunden. Die Polizei ist überzeugt: Es war Selbstmord. Nur Karin spürt, dass er noch lebt. Sie will ihre Familie retten – doch die ganze, grausame Wahrheit rollt unaufhaltsam auf sie zu …

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  • Karin und Mac

    Es ist niemals vorbei
    Engelchen07

    Engelchen07

    19. December 2015 um 10:26

    Karin und Mac sind glücklich verheiratet und leben mit ihrem Sohn Ben in einem eigenen Haus. Kurz vor ihrem 2. Hochzeitstag werden Mac's Eltern bei einem angeblichen Einbruch getötet. Beschuldigt wird Mac's Bruder Danny, er war schon immer das schwarze Schaf in der Familie. Am 2. Hochzeitstag kommt der sonst so zuverlässige Mac nicht zur vereinbarten Zeit in das Lokal in dem Karin mit ihm den Hochzeitstag feiern wollte. Karin geht enttäuscht nach Hause und macht sich Sorgen, das ist nicht Macs normales Verhalten. Karin meldet ihn als vermisst und macht sich selber auf die Suche. Eine spannende und fesselnde Suche nach ihrem Mann beginnt.

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  • Rezension zu "Es ist niemals vorbei" von Kate Pepper

    Es ist niemals vorbei
    Schattenkaempferin

    Schattenkaempferin

    18. February 2012 um 10:06

    Ehepaare brüten selten über Kleinigkeiten. Wenn man Kinder hat, fehlt einem dazu schlichtweg die Zeit. Manchmal kommuniziert man mit dem Ehepartner wie über Satellit und muss sich mit der zeitlichen Verschiebung abfinden. Oder man sendet die Informationen in einer Art Morsezeichen und hofft, dass der andere etwas damit anfangen kann. Dass Mac sich auf meine Nachricht nicht meldete, nahm ich deshalb kaum zur Kenntnis. Ich kannte ihn und wusste, dass er seine Nachichten regelmäßig abhörte. Und er zählte zu den zuverlässigen Menschen, die immer erschienen, wenn sie irgendwo erwartet wurden. (Seite 51) Vor drei Jahren hat der JPP – Just Plain Psycho – Karin Schaeffer alles genommen, woran ihr Herz hing. Nach dem Verlust von Ehemann und Tochter bestand ihr kompletter Lebenssinn nur darin, den sogenannten Domino-Killer erneut dingfest zu machen und hinter Gitter zu bringen. Danach hängte sie ihren Job als Polizistin endgültig an den Nagel und baute sich zusammen mit ihrem Expartner Mac ein neues Leben auf. Noch immer ist ihr die Abwesenheit ihrer “alten” Familie nur zu bewusst, umso mehr ist sie darauf bedacht, in ihrem “neuen” Leben alles richtig zu machen und sicher zu gestalten. Ihr Sohn Ben, inzwischen fast zwei Jahre alt, ist dabei ihr Ein und Alles, nebenher hat sie ein Studium in Psychologie begonnen und alles scheint endlich wieder in normalen Bahnen zu verlaufen. Aber dann kommen Macs Eltern bei einem brutalen Raubüberfall ums Leben, woraufhin Mac erst in schwere Depressionen zu fallen scheint und dann spurlos verschwindet. Als wenig später ein leerer Wagen gefunden wird, der mit seiner Kreditkarte bezahlt wurde, ist für die ermittelnden Beamten klar, dass es sich hier um Selbstmord handelt. Doch Karin spürt noch immer eine Verbindung zu Mac und ist sicher, dass ihr zweiter Ehemann am Leben ist. Sie macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach Mac und bringt dabei unwissentlich ganze Felsbrocken ins Rollen, die nicht nur ihre Familie in Gefahr bringen, sondern auch lang gehütete und verdrängte Geheimnisse aufdecken. Und plötzlich muss Karin sich fragen, wie gut sie ihren Ehemann eigentlich tatsächlich kennt … Kate Pepper hat inzwischen einige Jahre Schreiberfahrung sammeln können und mit jedem neuen Buch hofft der Leser, endlich mal wirklich das geboten zu bekommen, was der Klappentext verspricht: Spannenden Thrill. Doch wie bei den Vorgängern plätschert auch die Geschichte in Es ist niemals vorbei träge vor sich hin – nur wenige Passagen können mit rasantem Tempo auffahren und den Leser für eine kurze Weile aus dem gemächlichen Lesefluss reißen. Und dieses Mal hat sich der Klappentext einen wirklich groben Fehler erlaubt, denn dem Leser wird indirekt eine Fortsetzung des Domino-Killers schmackhaft gemacht, was leider eine gänzlich falsche Botschaft ist. Lediglich die Protagonistin Karin Schaeffer und ihre gemeinsame Vergangenheit mit dem JPP wird zwischenzeitlich aufgegriffen, um ein paar Hintergründe glaubhaft zu gestalten, auch wenn das nur selten gelingt. Denn bis auf wenige Highlights scheint der Roman mit nur durchschnittlichen, aber sicher nicht herausragenden Thriller-Komponenten vor allem eins zu sein: Die Zwangsfortsetzung einer Lebensgeschichte, die den Leser fesseln soll, ihn aber auf weiten Strecken mehr langweilt als unterhält. Haarsträubende Zusammenhänge, nicht nachvollziehbare Handlungen und ziemlich unglaubhafte Wendungen sind die Hauptzutaten, die Kate Pepper in diesem Buch zusammengemixt hat. Die zeitlichen Abstände seit Macs Verschwinden werden durch eingestreute Nebensätze abgetan und lassen beim Leser den Eindruck entstehen, als sei sowas in Karins Leben alltäglich und nicht weiter der Rede wert. Sicherlich sollte dem Jungen Ben zuliebe auf Normalität geachtet werden, zumal der Kleine die Zusammenhänge wahrscheinlich noch nicht begreift, doch die stoische Ruhe, mit der Karin “erzählt”, stößt so manches Mal auf Unverständnis beim Lesenden. Dazu kommen Verflechtungen, die nicht immer ganz deutlich werden, sodass Fäden zusammengeführt werden, die nicht zusammen zu passen scheinen, aber auf Teufel komm raus miteinander verbunden werden müssen. Zeitweilig verstärkt sich der Eindruck, dass Kate Pepper während des Schreibens die Lust verloren und einfach irgendwas geschrieben hat, um die Geschichte fortzuführen. Leser, die Lust auf unspektakuläre und seichte Unterhaltung ohne großen sprachlichen oder inhaltlichen Anspruch haben und auf eine gesunde Portion Thrill verzichten können, sind mit Peppers siebten übersetzen Buch in jedem Fall gut bedient. Ohne Höhen liest sich der Roman relativ schnell runter und bleibt anschließend auch kaum im Gedächtnis hängen, was das abschließende Weglegen leicht gestaltet. Echte Thriller-Fans, die genau das auch geboten haben möchten, sollten jedoch nach anderen Titeln greifen, denn hier würden sie auf herbe Enttäuschungen treffen. Fazit: Mit Es ist niemals vorbei bekommt der Leser einmal mehr einen typischen Roman mit Thriller-Effekten aus der Feder Kate Peppers, der jedoch entgegen aller Annahmen nicht auf seinen Vorgänger aufbaut, sondern eine eigenständige Geschichte mit wenigen Rückblenden ist. Schade, denn die Story um den JPP hätte weitaus mehr Potential gehabt als die düstere Vergangenheit Macs und deren wirre Auswirkungen auf die Gegenwart. So bleibt auch Peppers siebtes ins Deutsche übersetzte Buch nur durchschnittliches Lesefutter für zwischendurch. Wertung: Handlung: 3/5 Charaktere: 3/5 Lesespaß: 3/5 Preis/Leistung: 3/5

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  • Rezension zu "Es ist niemals vorbei" von Kate Pepper

    Es ist niemals vorbei
    Winterzauber

    Winterzauber

    26. October 2011 um 23:23

    Karin ist nach dem Tod ihres ersten Mannes und ihrer kleinen Tochter noch immer traumatisiert. Sie ist jedoch inzwischen glücklich mit ihrem Mann Mac und dem kleinen Ben. Dann werden Macs Eltern ermordet und er selbst verschwindet nach der Beerdigung spurlos. Als nach 2 Wochen Macs Mietwagen im See gefunden wird, glaubt die Polizeit inzwischen an Selbstmord, Karin jedoch kann und will es nicht glauben und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Als sie mit einer Freundin ein Wochende in Miami verbringt sieht sie Mac am Flughafen, allerdings will ihr niemand glauben. Absolut spannend geschrieben, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Erinnert an die Bücher von Harlan Coben, obwohl die Story nicht sehr glaubwürdig rüberkommt.

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  • Rezension zu "Es ist niemals vorbei" von Kate Pepper

    Es ist niemals vorbei
    denise_muschol

    denise_muschol

    27. August 2011 um 10:35

    Ich fande DominoKiller schon richtig gut und als ich gelesen hatte das es so wie eine Fortsetzung gibt, Habe ich mich sehr gefreut. Es lässt sich wirklich gut lesen.

  • Rezension zu "Es ist niemals vorbei" von Kate Pepper

    Es ist niemals vorbei
    Sunni

    Sunni

    25. August 2011 um 15:37

    Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Es war spannend geschrieben, der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen.
    Allderdings hat mir der Schluß gar nicht gefallen. Meiner Meinung nach hätte man ca. 30 Seiten früher das Buch abschließen sollen.

  • Rezension zu "Es ist niemals vorbei" von Kate Pepper

    Es ist niemals vorbei
    catangeleyez

    catangeleyez

    13. July 2011 um 07:54

    Bei Es ist niemals vorbei handelt es sich um den Folgeband zu Der Domino Killer, der mehr oder weniger fast nahtlos an die vorangegangene Geschichte anschließt. * Karin und Mac sind zwischenezeitlich verheiratet und haben einen kleinen Sohn. Trotz all der schrecklichen Ereignisse rund um den Dominokiller habe sie sich ein neues und gutes Leben aufgebaut. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. Macs Eltern werden ermordet, sein Bruder wird verhaftet und kurz nach der Beerdigung verschwindet Mac. Karin denkt zuerst, dass er aufgrund der Ereignisse in eine Depression verfallen ist und nachdem er sich beruhigt hat, wieder nach Hause kommen wird. Doch Mac bleibt verschwunden und Karins Umgebung geht davon aus, dass er sich umgebracht hat. Dies kann und will Karin nicht glauben. Durch eine Überraschungsfeier für die junge Kollegin ihrer Mutter kommt Karin nach Florida und sieht dort auf dem Flughafen Mac, der auf ihre Rufe nicht reagiert und schnell in einem Taxi verschwindet. Voll neuer Hoffnungen beauftragt Karin einen Detektiv, der nach Mac suchen soll. Nach 4 Monaten steht dieser vor ihrer Tür und händigt ihr ein Foto aus, auf dem Mac mit einer unbekannten Frau zu sehen ist. Erneut begibt sich Karin nach Florida, bekommt neue Informationen und fliegt nach Mexico, um dort nach Mac zu suchen. Sie findet ihn, jedoch ist die Situation alles andere als vertrauenserweckend und letztendlich kommen Wahrheiten ans Licht, die die gesamte Familie betreffen. Jugendsünden, Drogenhandel, Drohungen und Enführungen werden zum Bestandteil des Krimis, der eine Entwicklung nimmt, die man zu Beginn nicht erwartet hätte. * Ein solider und übersichtlicher Krimi ohne besondere Höhen oder Tiefen, gut lesbar, gelegentlich etwas langatmig, aber doch lesenswert. Obwohl ein Folgeband, ist der Krimi auch ohne Kenntnis des zwei Vorbände lesbar, es empfiehlt sich jedoch diese vorher gelesen zu haben. Das Cover entspricht dem bisherigen Stil dieser Reihe, nichts Herausragendes oder Aufregendes, passt zum Buch als solches. Insgesamt gerade noch 4 Sterne, wohlwollend vergeben, da dieser Band der schwächste der bisherigen Bücher von Kate Pepper ist.

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  • Rezension zu "Es ist niemals vorbei" von Kate Pepper

    Es ist niemals vorbei
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    18. April 2011 um 21:37

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Der Domino-Killer" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein. * Nachdem der Domino-Killer Karins Mann und ihre kleine Tochter getötet hat, versucht sie nun sich ein neues Leben mit ihrem ehemaligen Kollegen Mac aufzubauen. Ihr gemeinsamer Sohn Ben soll das Glück perfekt machen. Doch dann werden Macs Eltern brutal ermordet, woraufhin er selbst in Depressionen verfällt und plötzlich verschwunden ist. Anhand einiger Indizien geht die Polizei von einem Selbstmord aus und auch etliche andere Familienmitglieder akzeptieren diese Erklärung. Aber Karin will das nicht hinnehmen. Es wurde keine Leiche gefunden und sie ist überzeugt, dass ihr Mann noch lebt. * Nachdem Kate Pepper in den letzten Jahren etliche Thriller geschrieben hat, die alle von einander unabhängig waren [5 Tage im Sommer (2005), 7 Minuten zu spät (2006), 48 Stunden (2007), 3 Wochen bis zur Wahrheit (2007)] ist Es ist niemals vorbei (2011) der Nachfolger des Romans Der Domino-Killer (2010) um die Protagonistin Karin Schaeffer. * Der Roman beginnt mit einer Rückblende in der der Leser erfährt, was Karin im ersten Band zugestoßen ist. Es ist daher auch nicht zwingend erforderlich diesen vorher gelesen zu haben. Ich persönlich mag es aber sehr, Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man dadurch die gesamte Charakterentwicklung erfährt. * "Wenn ich geschlafen hatte, konnte ich mich nicht mehr daran erinnern; wenn ich gegessen hatte, wusste ich nicht, was. Nur ein Gedanke war in meinem Gehirn, und der lautete, dass es ohne Leiche keinen endgültigen Beweis für einen Tod gab." (Seite 77) * Dieses Buch war der dritte Roman von Kate Pepper, den ich gelesen habe. Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne, da er flüssig ist und man ihre Bücher gut lesen kann. Sie ermöglicht dem Leser mit den Charakteren mitzufühlen, da sie deren Gefühle gut ausdrücken kann. Allerdings finde ich, dass sie einfach keine Thriller-Schreiberin ist. In ihren Büchern geht es zwar auch immer um Mord, Entführungen usw., aber es kommt einfach keine Spannung auf. Es ist niemals vorbei bietet viele Wendungen und unerwartete Ereignisse, die den Leser wirklich überraschen, aber trotzdem handelt es sich nicht um einen Page-Turner. * Ich habe scheinbar ein "gestörtes Verhältnis" zu den Kate Pepper Romanen. Lese ich die Klappentexte, will ich die Bücher am liebsten sofort verschlingen, denn diese versprechen jedes Mal einen großartigen Thriller. Lese ich die Bücher dann tatsächlich, bin ich immer wieder enttäuscht. Mir fehlt jegliche Spannung in ihren Romanen, die sich zwar gut lesen lassen, aber einfach nicht das fesselnde Gefühl eines tollen Thrillers bei mir hervorrufen. Statt dessen konzentriert sich Kate Pepper darauf viele überraschende Wendungen in ihre Geschichten einzubauen, die zum Teil schon übertrieben und etwas an den Haaren herbei gezogen wirken. Das finde ich sehr schade, denn die Kurzbeschreibungen bieten enorm viel Thrillerpotential. * Fazit: Das Buch lässt sich gut lesen, aber es ist für mich einfach kein Thriller, da keine Spannung aufkommt. Für mich ist es ein typischer Kate Pepper Roman, wer also von ihren vorherigen Büchern begeistert war, dem wird auch Es ist niemals vorbei gefallen. * * Taschenbuch: 336 Seiten * Verlag: rororo (1. April 2011) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 9783499255304

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  • Rezension zu "Es ist niemals vorbei" von Kate Pepper

    Es ist niemals vorbei
    NiliBine70

    NiliBine70

    17. April 2011 um 16:49

    Wieviel erträgt man? Karin, durch den Domino-Killer des liebsten beraubt, ihren Mann und ihrer kleinen Tochter, hat durch ihren Expartner Mac wieder ins Leben zurückgefunden und die Krönung ihres Glücks in ihrem gemeinsamen Sohn erfahren. Die Idylle scheint perfekt, um das damalige Grauen mit jedem wunderbaren Tag ein bisschen besser zu verkraften. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Macs Eltern werden umgebracht und dann ist Mac eines Tages spurlos, ohne ein Wort, ohne erkennbare Anzeichen, verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Karin will den Ausführungen und Verdächtigungen ihrer ehemaligen Kollegen bei der Polizei nicht Glauben schenken, dass Mac mit all dem nicht mehr klar kam, depressiv wurde und sich Selbstmord begangen haben soll. Auch nicht, als sein Auto gefunden wird und ein Schuh…. Sollte sich alles wiederholen? Sollte auch ihr Sohn nicht mehr in Sicherheit sein? Sie beauftragt einen Detektiv und fängt an zu suchen und glaubt, nachdem in den Sachen ihres Mannes, die ihr von seiner Arbeitsstelle geschickt wurden einen Beleg über eine teure Halskette findet, dass er sich mit einer anderen Frau abgesetzt hat und will nun erst recht wissen, wo er sich aufhält… Doch diese Spur führt sie nur noch tiefer in verwirrende Richtungen und es kommt alles ganz anders, als sie denkt… Das Cover hat den gleichen Wiedererkennungswert, wie alle anderen Pepper-Bücher, man sieht sofort, wer die Autorin des Buches ist, da alle Cover das gleiche Schriftbild und eine ähnliche Aufteilung haben, ein dunkles Bild –in dem Fall einen Duschkopf- und einen roten Farbtupfer. Kate Pepper ist bekannt für kurze, dramatische Wendungen und Geschichten, die einen nicht aufhören lassen zu lesen. So auch hier, wenn auch mit Abstrichen. Manchmal wird alles ein bisschen zu extrem an den Haaren herbeigezogen oder wirkt ein bisschen so. Trotzdem möchte ich die Geschichte nicht abwerten. Die Dramatik ist unbestritten da, auch der Nervenkitzel, die Verzweiflung der Hauptfiguren. Man muss auch den Vorgänger nicht gelesen haben, um in die Story hineinzukommen, immer wieder wird die Geschichte um den Domino-Killer eingestreut, als Erläuterung. Und der Stil ist gewohnt flüssig, einfach zu lesen, keine umständlichen Sätze, kein schwierig zu deutendes Fachchinesisch oder langatmige Erläuterungen. Kurz und knackig, wie es Kate Peppers Stil ist. Empfehlenswert für Pepper-Fans oder die, die es noch werden wollen und leicht zu lesende Lektüre suchen.

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