Kate Quinn Die Hure des Kaisers

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Inhaltsangabe zu „Die Hure des Kaisers“ von Kate Quinn

Rom, 82 n. Chr.: Die junge Sklavin Thea muss ihre Herrin zu den Gladiatorenkämpfen begleiten, die sie verabscheut. Doch diesmal zieht ein neuer Kämpfer alle Zuschauer in seinen Bann: Arius, genannt »der Barbar«. Thea fühlt sofort eine innere Verbundenheit, und tatsächlich sind sie und Arius Seelenverwandte – beide haben so viel Mord und Grausamkeit erlebt, dass sie den Tod verachten. Doch sie können ihre Liebe nicht leben, denn der Kaiser persönlich begehrt Thea für sich.

Fazit: Kate Quinn ist mit ihrem Debüt ein opulenter, unterhaltsamer und modern erzählter Roman gelungen, der von der ersten Seite an wunderbar unterhält.

— Bellexr
Bellexr

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  • Thea, die jüdische Sklavin - 81 nChr.

    Die Hure des Kaisers
    Armillee

    Armillee

    23. March 2015 um 10:58

    Ich habe das Buch verschlungen. Diese antike Geschichte um Thea und ihre Liebe zu dem Gladiator Arius, der Barbar im alten Rom, das war Meisterklasse. Als Leser wurde ich rasant im Zickzack durch die damalige Zeit geschleust. Ein wichtiges Ereignis wechselte das Nächste ab. Obwohl es viele handelnde Romanfiguren gab, werden mir sicher noch lange alle im Gedächtnis bleiben. Kurz gesagt..: ich bin begeistert...^^

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  • Die Hure des Kaisers

    Die Hure des Kaisers
    Lyreen

    Lyreen

    09. July 2014 um 11:08

    Inhaltsangabe: Rom, 82 n. Chr.: Die junge Sklavin Thea muss ihre Herrin zu den Gladiatorenkämpfen begleiten, die sie verabscheut. Doch diesmal zieht ein neuer Kämpfer alle Zuschauer in seinen Bann: Arius, genannt »der Barbar«. Thea fühlt sofort eine innere Verbundenheit, und tatsächlich sind sie und Arius Seelenverwandte – beide haben so viel Mord und Grausamkeit erlebt, dass sie den Tod verachten. Doch sie können ihre Liebe nicht leben, denn der Kaiser persönlich begehrt Thea für sich. Meine Meinung über das Buch: Ein tolles Buch ! Der Titel erscheint vielleicht für einige zu flach und denken, ne danke ! Aber da irrt man sich in dem Buch.Von der ersten Seite bis zum Schluss ist das Buch total fesselnd.Der Leidensweg der Sklavin Thea die ganz unten in der Rangliste steht und sich dann immer mehr diese Rangliste hocharbeitet und dann ganz zum Schluss als Hure des Kaisers gilt und Respekt vor vielen Leuten bekommt. In Arius findet sie die Liebe ihres Lebens und ist dann Schwanger....leider verliert Sie ihn dann, den sie wird weiter verkauft und so geht es in dem Buch immer weiter.  Viel möchte ich eigentlich nicht sagen zu dem Buch da es einfach ein Genuss ist zu lesen.Thea war mir auf Anhieb Symphatisch , da sie trotz viele Niederlagen immer trotzig das Kinn in die Höhe gesteckt hat um zu zeigen das man sie nicht unterkriegt.

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    anyways

    anyways

    19. May 2011 um 14:58

    Das jüdische Mädchen Thea überlebt nur knapp den Mord an ihrer Mutter und den Geschwistern und den Selbstmord ihres Vaters der die Familie vor den römischen Invasoren schützen wollte. Thea wird aufgegriffen, versklavt und schließlich an Quintus Pollio, dem Spielleiter der kaiserlichen Gadiatorenkämpfe, verkauft. Sie wird die Leibsklavin von dessen Tochter Lepida, die sie, obwohl gleichaltrig, drangsaliert und schikaniert. Als der neue „Star“ in der Arena der Gladiatoren aufgeht, buhlen beide Frauen um seine Kunst. Lepidas Rache ist schrecklich, als sie von der Liaison Theas mit Arius dem Barbaren erfährt. Eine Rache die Thea zu einer wahren Odyssee durch Freudenhäuser bis an den Hof des Kaisers führt. Wahrlich ein Sündenpfuhl ist Rom im 1. Jahrhundert nach Christus. Kriege, Kriegsspiele, Verschleppungen, Versklavungen und Vergewaltigungen sind ebenso an der Tagesordnung wie die Lasterhaftigkeit und Tugendlosigkeit der oberen Klasse. Ein gelungenes Debüt der noch recht jungen Autorin. Das brodelnde Leben in Rom , die politischen Schachzüge und die Gladiatorenkämpfe sind anschaulich dargestellt, trotzdem wollte der Funken nicht so recht überspringen. Mir fehlte ein wenig Tiefgang in der Darstellung der Protagonisten. Die regelrechte Abschlachtung seiner Gegner in der Arena hinterläßt bei Arius genauso wenig seelische Narben wie die Arbeit als Dirne und die brutalen Vergewaltigungen durch den Kaisers, bei Thea.Merkwürdiger Weise ist im ganzen Buch auch nur von zwei Kindern die Rede....?Die Bösen waren zu diabolisch und die Guten zu engelsgleich. Wenig glaubhaft für meinen Geschmack. Einzig die Gestalt des Stiefsohns von Lepida wurde facettenreich interpretiert. Die Darstellung der Hörigkeit zu seiner Stiefmutter und seine innere Zerissenheit seinem Vater und dem Kaiser gegenüber sind glaubhaft.

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Peanutsky

    Peanutsky

    27. December 2010 um 13:36

    Thea war mir von Anfang an recht sympathisch und ich habe ihren Lebensweg leidvoll mitbeschritten. Dabei wurde dies alles nicht übermäßig dramatisch geschildert sondern recht neutral von der Protagonistin wiedergegeben, was deren Leid in meinen Augen aber nicht gemildert hatte. Mir ist eine zurückhaltende Schreibweise meist lieber, denn man muss ja nicht immer "schreien" um einen Inhalt verständlich zu machen. Als Thea sich dann in Arius verliebt hatte, konnte ich selbst dass nachvollziehen da dieser tatsächlich sehr anziehend beschrieben wurde. Bis dato also keine größeren Kritikpunkte meinerseits. Im weiteren Verlauf kam es dann aber dazu dass die Hauptcharaktere planen den Kaiser zu stürzen bzw. umzubringen, dies führte dann doch etwas zu weit und war unglaubwürdig. Es handelt sich hier ja nach wie vor um einen historischen Roman und damit wurde mir zu viel Fiktion eingebunden. Fazit: Ein schöner, historischer Schmöker der nicht allzu sehr in die Tiefe geht und nicht über die reine Unterhaltung hinaus geht.

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Ani

    Ani

    17. November 2010 um 14:03

    Die Sklavin Thea dient im Haushalt von Quintus Pollio. Ihre eigentliche Herrin ist die Tochter des Hauses, die vierzehnjährige Lepida Pollia. Lepida ist ziemlich verwöhnt und egoistisch. Sie möchte stets im Mittelpunkt stehen und die sofortige Erfüllung all ihrer Wünsche ist für Lepida eine Selbstverständlichkeit. Thea hat oft unter den Launen ihrer herrschsüchtigen jungen Herrin zu leiden. Bei Gladiatorenwettkämpfen zieht der scheinbar unbesiegbare Kämpfer Arius das Interesse von Lepida auf sich. Lepida versucht ihn in ihren Bann zu ziehen. Sie schreibt ihm Briefe und beauftragt Thea damit, diese zu überbringen. Doch all ihre Verführungskünste zeigen bei dem Gladiator keine Wirkung. Er wagt es tatsächlich ihr die kalte Schulter zu zeigen. Wutentbrannt stellt Lepida fest, dass der Gladiator und ihre Sklavin Thea sich durch die Zustellung ihrer Briefbotschaften näher gekommen sind. Diese Niederlage kann Lepida nicht auf sich sitzen lassen. Sie verkauft Thea in ein Bordell und trennt die Liebenden voneinander. Bald stellt Thea fest, dass sie ein Kind von Arius erwartet. Dadurch kann sie dem Leben im Bordell bereits nach wenigen Monaten entgehen, denn Huren mit gerundeten Bäuchen sind bei der Kundschaft nicht gerade beliebt. Ihr neuer Herr erkennt Theas Gesangstalent und bildet ihre Stimme aus. Sie steigt zur gefeierten Sängerin auf und weckt das Interesse des Kaisers. Er wählt Thea zu seiner Geliebten aus. Die mittlerweile verheiratete Lepida, glaubt ihren Augen nicht zu trauen, als sie die verhasste Rivalin an der Seite des mächtigsten Mannes im Reich entdeckt. Sie selbst würde nur zu gerne Theas Platz einnehmen. Hasserfüllt beginnt sie gegen Thea zu intrigieren.... Meine Meinung Die Handlung beginnt im Jahre 81 n. Chr. mit einem Prolog aus der Sicht der Sklavin Thea. Das folgende Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Es gibt Passagen, die aus der Sicht eines Erzählers beschrieben werden, aber auch Szenen, bei denen man in die Protagonisten selbst schlüpft und die Ereignisse in der Ich-Form, aus der jeweiligen Sicht, miterlebt. Diese Form der Erzählung ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, doch da der Anfang der Perspektivenwechsel mit dem Namen der jeweiligen Personen überschrieben ist, kann man sich gut orientieren. Die wechselnden Perspektiven lassen die Erzählung lebendig wirken. Durch die Verwendung der unterschiedlichen Ich-Formen kann man außerdem in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten eintauchen und bekommt nicht nur einen Einblick in ihr Inneres, sondern auch noch einen Eindruck davon, wie sie auf die anderen Personen wirken. Viele verschiedene Charaktere hauchen der Handlung Leben ein. Es gibt Personen, die dem Leser sympathisch sind und andere, die sofort gegenteilige Gefühle auslösen. Besonders die verwöhnte Lepida, mit ihrem grenzenlosen Egoismus und ihrer Vorliebe für Intrigen, dürfte die Gemüter erhitzen. Es fällt leicht, sich in die Personen hineinzuversetzen und ihren Handlungen zu folgen. Die lebendigen Akteure erzählen ihre Geschichte vor einer detailliert und gut beschriebenen historischen Kulisse. Das alte Rom erwacht zum Leben, sodass man schon fast vermeint die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren oder den tosenden Beifall in der Arena zu hören. Sitten und Gebräuche fließen ganz nebenbei in die Handlung ein und auch geschichtliche Daten kommen zur Erwähnung. Sie werden Teil der Geschichte und lassen sie somit noch glaubhafter wirken. Die Liebesgeschichte zwischen Thea und dem Gladiator Arius ist, meiner Meinung nach, nicht zu romantisch und überladen. Die Liebe der beiden ist zwar für den Leser spürbar, doch sie drängt sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern lässt genug Raum für die spannende historische Unterhaltung. Man kann das Ende zwar erahnen, doch bis dahin hält das Schicksal noch einige Überraschungen bereit. Mein Fazit ch lese sehr gerne historische Romane. Doch bisher habe ich das antike Rom dabei vernachlässigt, da ich nicht dachte, dass mich Erzählungen vor diesem Hintergrund interessieren könnten. "Die Hure des Kaisers" hat mich allerdings eines Besseren belehrt. Kate Quinns Erzählung konnte mich durch eine durchgehend spannende Handlung, facettenreiche Charaktere und eine lebendige historische Kulisse überzeugen.

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Engelsgesicht77

    Engelsgesicht77

    15. August 2010 um 18:38

    Inhalt des Buches: Rom, 82 n. Chr.: Die junge Sklavin Thea muss ihre Herrin zu den Gladiatorenkämpfen begleiten, die sie verabscheut. Doch diesmal zieht ein neuer Kämpfer alle Zuschauer in seinen Bann: Arius, genannt »der Barbar«. Thea fühlt sofort eine innere Verbundenheit, und tatsächlich sind sie und Arius Seelenverwandte beide haben so viel Mord und Grausamkeit erlebt, dass sie den Tod verachten. Doch sie können ihre Liebe nicht leben, denn der Kaiser persönlich begehrt Thea für sich. Puh, eben habe ich die letzte Zeile verschlungen und ich hätte nicht gedacht, dass mich so schnell wieder ein Buch in den Bann zieht. Als ich damals die Leseprobe bei Vorablesen gelesen habe, wollte ich unbedingt das Buch gewinnen und tatsächlich, ich hab es gewonnen. Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen. Und wie ich es schon angekündigt habe, habe ich das Buch den Wanderbüchern vorgezogen! Weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte von Thea weiter geht. Und welche Rolle spielt die Nichte Julia des Kaisers in dem Buch und ich war echt schockiert über die Dinge, die hervorkamen und habe mit Thea gelitten sowie gefreut. Lepida ist ihre Herrin und härtete Konkurrentin und ich frage mich, wie gefühllos kann nur ein Mensch sein. Die Gladiatorenkämpfe waren sehr gut beschreiben und hat mich fasziniert. Aber ich will hier nicht zu viel verraten, lest das Buch selbst. Die Geschichte wurde mal aus Theas Sicht berichtet in Ich-Form und mal von Lepida. Aber dennoch gab es einen Kritikpunkt und das war wohl auch der Grund warum ich am Anfang Schwierigkeiten hatte mich reinzufinden. Die abrupten Wechsel, z. B. wenn Theas oder Lepidas Abschnitt (Ich-Form) zu Ende war, wurde die Erzählweise geändert und man erzählte die Geschichte der beiden Frauen aus der Erzählerperspektive. Das hat mich manchmal verwirrt. Aber dennoch gehört das Buch jetzt zu meinen Lieblingen aus zwei Grünen, einmal weil mich die Geschichte des alten Rom fasziniert hat und weil ich das Buch bei Vorablesen gewonnen habe ;-)

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Nijura

    Nijura

    15. August 2010 um 16:02

    Thea ist eine jüdische Sklavin, die der intriganten Lepida Pollia dienen muss. Sie muss Lepida immer ins Kollosseum zu den tödlichen Spielen der Gladiatoren begleiten, obwohl sie diese Spektakel verabscheut. Thea verliebt sich in Arius, einen Gladiator, auf den auch Lepida ein Auge geworfen hat. Als diese mitbekommt, dass Thea und Arius eine Liebesbeziehung haben, verkauft sie Thea an einen Sklavenhändler, der diese weit weg zu einem Hurenhaus bringt. Thea bekommt ein Kind von Arius, weder er noch Lepida wissen davon. Jahre später begegnen sich Arius und Thea wieder. Aber Thea ist inzwischen die Geliebte des sadistischen Kaisers Domitian... Sie liebt Arius noch immer, aber können die beiden jemals wieder zusammensein? Wow, was für ein Buch - man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit Thea mit. Die Geschichte wird abwechselnd aus drei verschiedenen Sichten beschrieben. Einmal die des Zuschauers, aus der Sicht von Thea und der von Lepida. Der Roman ist erzählerisch dicht und unheimlich spannend. Ein tolles Buch, uneingeschränkt empfehlenswert! Ich hoffe, bald mehr von Kate Quinn lesen zu können!

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Blackie

    Blackie

    23. July 2010 um 22:53

    Nach der Leseprobe von Kate Quinns´ Roman war ich mir noch nicht sonderlich sicher, was ich davon halten sollte. Historischer Liebesroman? Liebesroman mit historischem Ambiente? Der Beginn war etwas stereotyp – Thea ist als junges Mädchen die Sklavin der verwöhnten Lepida Pollia. Sie ist Jüdin, gebildet und sehr willensstark. Als sie gewzungen wird, ihre Herrin zu den Spielen im Colloseum zu begeleiten, sieht sie Arius zum ersten Mal. Er ist Gladiator, weil er keine andere Wahl hat und durch seinen Wunsch zu sterben, weckt er das Interesse des Kaisers und wird so unfreiwillig einer der gefeiertsten Gladiatoren. Soviel zum Anfang des Buches. Der Roman ist aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Irritierend war nur, dass über manchen Abschnitten der Protagonistenname stand und man so wußte, welche der Personen nun erzählt - doch zwischendurch kamen auch immer wieder Abschnitte, in denen der Erzähler wechselte, ohne, dass man es gekennzeichnet hatte. Das fand ich etwas schwer nachzuvollziehen. Nach Ende des in der Leseprobe vorgestellten Abschnittes ging es flott und unterhaltsam weiter. Thea verliebt sich in Arius, doch Lepida verkauft sie, als sie von der Beziehung erfährt. Sie hätte Arius nur zu gern selbst besessen. Thea ist schwanger, bekommt einen Sohn und steigt einige Jahre später zu einer gefeierten Sängerin auf. Lepida schmiedet weiter Ränke, betrügt ihren Mann mit dem eigenen Sohn und genießt ihre Macht in vollen Zügen. Zum Eklat kommt es, als sie erfährt, dass Thea die neue Geliebte des Kaisers ist und sie setzt alles daran, ihr Leben wieder zu zerstören. Zudem trifft Thea ihre Liebe Arius durch einen Zufall wieder...Die Figuren entwickeln sich sehr gut und solide. Auch neben den Hauptfiguren gibt es eine Reihe weiterer, sehr interessanter Personen – wie Domitians Nichte Julia, Norbanus´ Sohn Paulinus und Norbanus selbst. Die einzelnen Handlungsstränge werden nachvollziehbar und spannend miteinander verwoben. Lepida ist die Figur, die wahrscheinlich am schnellsten den Abscheu und Unglauben des Lesers provoziert. Es git auch kein übliches Happy-End, was mir angenehm aufgefallen ist. Insgesamt habe ich den Roman genossen und einige unterhaltsame Lesestunden damit gehabt. Ich werde ihn gern allen interessierten Historien-Lesern empfehlen und auch allen anderen.

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Wolfspeaker

    Wolfspeaker

    23. July 2010 um 12:01

    Die Grundidee der Handlung Die Geschichte spielt im 1. Jahrhundert in Rom und der nähere Umgebung. Das Buch ist aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben. Hauptpersonen der Geschichte sind jedoch der Gladiator Arius und die Sklavin Thea. Thea ist die Sklavin der vierzehnjährigen Lepida. Lepida ist ein Einzelkind und bekommt von ihrem Vater alles, auch eine Sklavin. Als Sklavin muss ich Thea ihrem Willen fügen und die beiden zu den Gladiatorenkämpfen zu Ehren des Kaisers Domitian begleitet. Obwohl Thea die Gladiatorenkämpfe verabscheut ist sie von den mutigen Gladiator Arius beeindruckt... Da auch Lepida von dem Gladiator fasziniert ist, muss Thea diesen öfters aufsuchen, um ihmBriefe ihrer Herrin vorbeizubringen. Dabei kommen sich Arius und Thea näher und lernen sich zu lieben. Als Lepida die Gefühle zwischen Arius und Thea entdeckt ist sie empört. Sie verkauft Thea an ein Hurenhaus und hofft so Arius für sich zu gewinnen. Dieser wird jedoch zornig und verletzt Lepida. Daraufhin hat auch er die Gunst seines Herrn verloren und wird nicht mehr nur in der Arena sondern zu jeder Zeit und mit jedem Zustand in den Kampf geschickt. Werden die beiden sich wieder sehen? Oder schafft es Lepida mit ihren Intrigen die beiden für immer zu trennen? Stil und Sprache Kate Quinn schreibt das Buch aus Sicht verschiedener Personen. Nicht nur die eigentlichen Hauptpersonen, sondern auch einige der wichtigeren Nebenpersonen werden so in den Fokus des Lesers gerückt und die Geschichte deutlich facettenreicher. Die einzelnen Handlungsorte und Geschehnisse, sei es die Arena in der die Gladiatorenkämpfe durchgeführt werden, oder der Palast des Kaisers werden detailliert beschrieben. Viele historische Informationen gelangen durch Andeutungen oder nebensächliche Beschreibungen an den Leser und vermitteln ihm so einige historische Hintergrundinformationen. Was mir persönlich etwas gefehlt hat war die Beschreibung der Gefühle der Personen. Gedanken und Ideen werden klar geschildert, aber auf die Liebe zwischen Thea und Arius oder die Gefühle Theas gegenüber dem Kaiser wird meiner Meinung nach nicht genug eingegangen. Cover Das Cover des Buches zeigt eine Frau vor römischen Säulen, vielleicht ein Teil des Palastes oder eines römischen Hauses? Fazit Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte war abwechslungsreich und hat einiges an historischen Hintergrundinformationen geliefert. Ein Buch nicht nur für verregnete Abende.

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. July 2010 um 17:20

    "Früher hatten wir mal einen Kaiser" - In diesem Buch lernt man mal einen kennen ;) Aber ob man ihn auch gern erlebt hätte?! Das Buch dreht sich hauptsächlich um das Leben der jungen Thea, welche Seiten von einem Sklavendasein sie alles mitbekommen muss.. Zunächst dient Sie einem jungen, herrschsüchtigen und aufmerksamkeitsbedürftigen Mädchen, der Tochter des Intendanten der römischen Spiele. Hier verflicht sich der Beginn von Theas großen Liebe, einem Gladiator, dem größen und besten ganz Roms.. Das Buch spiegelt viele interessante Inhalte des damaligen Lebens wieder, wie es so mit dem Recht und der Liebe gehandhabt wurde. Zunächst war ich verwirrt, dass ständig wechselnd aus den Perspektiven verschiedener Menschen berichtet wird, aber mit der Zeit war auch grad dies interessant, da man so in viel mehr Köpfe reinschauen kann. Auch fand ich das Buch sehr emotional mitreißend, man fühlte Angst, Trauer und Hass förmlich mit. Der Titel kommt zwar erst nach gut 200Seiten richtig zur Geltung, aber das ist in der Gesamtbetrachtung nicht weiter schlimm :) Mir hat das Buch mit den verstreichenden Seiten immer besser gefallen, man braucht ja auch immer ein wenig Zeit, um sich in der Handlung zurecht zu finden, aber die letzten Abende konnte ich es kaum noch weglegen :D Ich lese einfach äußerst gern historische Romane und dieser konnte durchaus tolles Geschichtswissen vermitteln. Gern empfehle ich es ähnlich begeisterten Menschen als mitreißendes Buch. Vielen Dank. °°Dum spiro, spero°°

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Kendra

    Kendra

    11. July 2010 um 20:04

    "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn ist ein äußerst packendender historischer Roman, der voll von Intrigen, Neid und Machtkämpfen ist. Natürlich kommt aber auch die Liebe nicht zu kurz , im Gegenteil, es wird über eine dramatische und wirklich sehr schwere Liebe berichtet, die trotz der Hindernisse bestehen kann und auch nach Jahren nichts von ihrer Eindringlichkeit und Aufopferungsbereitschaft eingebußt hat. Kurzinhalt: Alles beginnt damit dass Thea , ein jüdisches Mädchen ,Sklavin bei der mehr als ehrgeizigen und verwöhnten Lepida ist. Ein Mädchen dass bereits in jungen Jahren boshaft ist und nicht gerade ein Sympathieträger ist. Und bereits hier konnte sich der Leser ausmalen, dass man von ihr nichts gutes im Laufe der Geschichte hören würde...und richtig im Laufe der Zeit mutiert sie zu einem richtigen Miststück, die auch über Leichen geht! Aber zurück zu Thea, die sich in den mutigen und mehr als starken Gladiatoren Arius verliebt. Zusammen hoffen sie auf eine gemeinsame Zukunft, doch ihre geheime Treffen bleiben nicht lange unentdeckt und Lepida sorgt dafür dass Thea an Sklavenhändler verkauft wird. So endet ersteinmal die Liebesgeschichte für die beiden Verliebten und beide müssen sich getrennt voneinander in ihrem Leben behaupten. Dabei haben es beide nicht leicht! Thea die zuerst in einem Bordell arbeitet und später zur Geliebten des Kaisers wird, der nicht gerade ein fürsorglicher Liebhaber ist ,(im Gegenteil bereits seine Nichte mit der man ihm ein Verhältnis zutraute, ist bereits tot). Aber auch Arius muss um sein Leben im warsten Sinne des Wortes in der Arena kämpfen, doch zum Glück haust in ihm eine Art innerer Dämon der wahrlich ein Berserker gleicht. Nach einigen Jahren des Getrennt seins jedoch treffen sie wieder aufeinander, doch auch diesmal ist ihre Liebe eine Gefahr für sie beide....und nicht nur dass auch ihr gemeinsamer Sohn, der ebenfalls schon ein Gladiator ist, muss sich vor den Taten des Kaisers fürchten. Der einzige Ausweg scheint nur noch der Tod des Kaisers zu sein......doch dies scheint ein mehr als brisanter Plan zu sein.... Fazit: Gelungener Mix aus Gefahr, Romantik, Liebe und Tod. Das Buch liest sich wie ein richtiges dramatisches Abenteuer rund um die Gladiatorenzeit des alten Roms. Ich kam mir vor, als wäre ich selber in diese Zeit gereist mit Hilfe des Inhalts :-) Auch dass die Autorin es schafft die verschiedene Blickwinkel der Personen aus deren Sicht erzählen zu lassen, tragen dazu bei jeden einzelnen besser zu verstehen. Auch das Schicksal von Julia, der Nichte des Kaisers hat mich zutiefst bewegt, auch wenn ich diesen Handlungsstrang am Anfang etwas merkwürdig fand, aber kein Wunder, später kommt ja die Lösung :-)

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Aleena

    Aleena

    17. June 2010 um 09:31

    Rom im Jahr 81 n. Chr.Die junge Sklavin Thea muss ihre Herrin zu den Gladiatorenkämpfen begleiten,die zu Ehren des Kaisers Domitian entrichtet werden.Thea verabscheut die blutigen Kämpfe.Nicht so ihre Herrin,bei Ihr kann es nicht blutig genug sein.Eine gute Herrin ist sie nicht,da Thea viel klüger ist und Lepida ihr immer wieder vor Augen hält was sie für einen Wert hat.Thea muss Ihrer Herrin Luft zufächern,die ziemlich verwöhnt und stur ist.Thea wäre viel lieber im Theater um Musik zu hören,des Musik und Gesang bedeuten Thea viel.Ein Gefangener widersetzt sich seinen Wärter und weckt das Interesse des Kaisers.Arius sein Name stark mutig und mit einem Herz aus Stahl,wird daraufhin Gladiator.Er kämpft und steigt im Ansehen der Damen und des Kaisers.Lepida,die Herrin von Thea,möchte Arius für sich haben,doch Arius schubst sie weg.Er lernt Thea kennen und eine zarte Liebe beginnt zu blühen.Lepida ersinnt auf Rache und verkauft Thea an einen Bordellbesitzer weiter,um sie loszuwerden.Thea ist aber härter im nehmen als man denkt.Da sie schwanger ist und ihr nicht erlaubt sein würde das Kind zu behalten.Da Thea sehr gut singen kann hat sie Glück und wird von einem Mann gekauft der sie zur Sängerin ausbilden lässt.Nun führt sie ein gutes Leben und Ihr Sohn ist auch in Sicherheit.Sie singt natürlich auch für den Kaiser,der daraufhin merkt das sie keine Angst vor ihm zu haben scheint. Der Kaiser nimmt sie sich als seine Hure,und Thea muss vortan im Palast leben.Wird sie Arius den Vater Ihres Sohnes je wiedersehn? Am Anfang fand ich es etwas beschwerlich mich richtig in die Zeit hineinzuversetzen und auch die vielen Namen haben mich etwas verwirrt.Mir kam Thea etwas zu abgebrüht vor,gerade auch weil sie schon mit so jungen Jahren Sex hat und scheinbar es ihr völlig egal ist.Arius und Thea man hat nicht zu Anfangs gemerkt das sich da was anbahnen könnte,also keine Liebe auf den ersten Blick oder so,sondern es hat sich nach und nach halt so entwickelt.Obwohl ich das auch dadurch realistitscher fand.Die Gladiatorenkämpfe fand ich etwas langweilig und zu blutig beschrieben,die hätten nach meinen Geschmack viel kürzer ausfallen können.Thea hab ich ins Herz geschlossen,aber es hat etwas gedauert um mit Ihr warm zu werden.Alles in allem eine solide Handlung und ich hatte Spass mit dem Buch.Ach und Arius sein Sohn hat mich etwas an meinen Kleinen erinnert.sehr erfrischend.

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  • Rezension zu "Die Hure des Kaisers" von Kate Quinn

    Die Hure des Kaisers
    Bellexr

    Bellexr

    13. June 2010 um 13:23

    Rom im Jahr 81 n. Chr. Zu Ehren der Thronbesteigung von Kaiser Domitian finden im Kolosseum Gladiatorenkämpfe statt. Zu diesem Ereignis muss die 14-jährige Sklavin Thea ihre gleichaltrige, verwöhnte Herrin Lepida begleiten, obwohl sie Gewalt jeglicher Form verabscheut. Für Thea ist die Arena nur eine riesige Leichenhalle, viel lieber würde sie in ein Theater gehen, um dort der Musik zu lauschen. Während einer Vorführung wiedersetzt sich ein Gefangener den Befehlen seiner Wächter und wird niedergeschlagen. Seit Mut weckt das Interesse des Kaisers und so wird er von ihm begnadigt, um fortan als Gladiator in der Arena zu kämpfen. Und auch das Interesse von Thea an dem jungen Arius ist geweckt. . Interessant und unterhaltsam beschreibt die Autorin das Leben in Rom voller Intrigen und Oberflächlichkeit. So gibt sie ihren Lesern einen guten Einblick in das Leben einer Sklavin, vermittelt sehr gut die Machtlosigkeit gegenüber der Willkür ihrer Besitzer und zeigt auch auf, dass die Macht des Cäsars über allem steht, er nach Gutdünken über Leben und Tod entscheiden kann und diese Macht auch nur zu gerne ausübt. Auch den Gladiatorenkämpfen im Kolosseum gewährt Kate Quinn stellenweise viel Raum, sodass man sich die Brutalität dieser Spiele gut vorstellen kann, ohne dabei langatmig zu werden. Und so gelingt es ihr schon nach kurzer Zeit, einen in das Leben der damaligen Zeit eintauchen zu lassen. . Die Geschichte von Thea und Arius, sowie von Lepida und deren Familie umfasst eine Zeitspanne von rund 15 Jahren. Und das ereignisreiche, gefahrvolle Leben dieser Figuren ist durchweg atmosphärisch dicht umgesetzt und stellenweise auch richtig spannend erzählt, besonders zum Ende hin. Der Schreibstil der Autorin ist prall, farbenprächtig, schnörkellos und sehr modern gehalten. . Ihre Figuren lässt sie abwechselnd immer selbst zu Wort kommen. So erlebt man die Welt Roms zur damaligen Zeit mal aus Sicht von Thea, dann wieder aus Sicht von Lepida, wobei dieser anfangs viel Raum zuteilwird. Erst zur Mitte hin überwiegt die Geschichte von Thea und Arius wieder, wobei die Handlungsstränge sich immer wieder verknüpfen und man ständig über das weitere Leben der einzelnen Figuren informiert ist. . Thea ist ein junges, musikbegabtes, intelligentes Mädchen jüdischer Herkunft, welches bereits in ihrem kurzen Leben schon viel Schlimmes erleben musste, sodass sie erfahren und abgeklärt wirkt, aber auch ihre Verletzlichkeit ist durchweg zu spüren. Der junge Brite Arius ist ein sehr verschlossener, ungestümer, wilder, junger Mann, dem über weite Strecken des Buches hin ein Hauch der Unsterblichkeit anhaftet, was manchmal schon etwas unglaubwürdig wirkt. . Neben diesen beiden Figuren gibt es natürlich auch die entsprechende Gegenspielerin. Diese Rolle hat die junge Lepida Pollia inne. Die Wege von Thea und der intriganten, machthungrigen Ehefrau des Senators Marcus Norbanus kreuzen sich immer wieder und Lepida lässt kaum eine Möglichkeit aus, Thea zu schaden. Zusätzlich gibt es noch einen Nebenstrang, in dem Julia, die Nichte des Kaisers Domitian, zu Wort kommt. Inwieweit diese, scheinbar nicht recht zur Geschichte passende Nebenhandlung, zum Roman gehört, erfährt man erst ziemlich zum Schluss. . Auch die weiteren Figuren, angefangen vom freundlichen, weisen Senator Marcus Norbanus, wie auch dessen ehrenhafter, treuer Sohn Paulinus (Präfekt der Prätorianergarde) und ganz besonders die Figur von Kaiser Domitian, sind durchweg sehr facettenreich und lebendig angelegt und überzeugen von Anfang an. . Fazit: Kate Quinn ist mit ihrem Debüt ein opulenter, unterhaltsamer und modern erzählter Roman gelungen, der von der ersten Seite an wunderbar unterhält.

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