Kate Riordan

 4.1 Sterne bei 70 Bewertungen
Autorin von Im Spiegel ferner Tage, Die Sanduhr unserer Liebe und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kate Riordan

Kate Riordan ist freie Journalistin und schreibt unter anderem für den Guardian und Time Out. Sie lebt in Cheltenham.

Alle Bücher von Kate Riordan

Im Spiegel ferner Tage

Im Spiegel ferner Tage

 (43)
Erschienen am 14.12.2015
Die Sanduhr unserer Liebe

Die Sanduhr unserer Liebe

 (22)
Erschienen am 10.04.2017
The Girl in the Photograph

The Girl in the Photograph

 (3)
Erschienen am 15.01.2015
The Shadow Hour

The Shadow Hour

 (2)
Erschienen am 25.02.2016

Neue Rezensionen zu Kate Riordan

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Roma84s avatar

Rezension zu "Im Spiegel ferner Tage" von Kate Riordan

Leider nicht ganz rund
Roma84vor 9 Monaten

Der Leser lernt in diesem Buch zwei junge Frau kennen.

Alice lebt im Jahr 1932, wohnt noch bei ihren Eltern, geht aber in einem Büro als Sekretärin arbeiten, um ihren Eltern finanziell unter die Arme zu greifen. Sie verliebt sich in einen verheirateten Mann und wird von ihm schwanger. Da dies zur damaligen Zeit noch als große Schande galt, beschließt Alices Mutter, Alice für die Dauer der Schwangerschaft fortzuschicken. Sie schickt Alice auf ein altes Gut in einem einsames Tal, wo sie selbst damals aufgewachsen ist. Die Haushälterin des alten Gutes ist eine alte Bekannte von Alices Mutter und soll sich um Alice kümmern. Kaum, dass Alice auf dem Gut angekommen ist, wird sie mit der düsteren Vergangenheit des Gutes konfrontiert. Sie spürt, dass hier einmal etwas tragisches geschehen sein muss und beginnt, den damaligen Geschehnissen auf den Grund zu gehen.

Während der Leser erlebt, wie Alice beginnt diverse Puzzleteile zusammen zu setzen, darf er in einem zweiten Erzählstrang in die Geschichte der jungen Elizabeth eintauchen. Elizabeth hatte es nicht leicht in ihrem Leben. Sie letzte im Jahre 1898 und ihre vorrangige Aufgabe war es, einem großen Haushalt vorzustehen, an der Seite ihres vermögenden Ehemannes zu strahlen und einen Erben auf die Welt zu bringen. Doch Elizabeth bekommt eine Tochter und alle weiteren Schwangerschaften enden in Fehlgeburten. Elizabeth hatte außerdem den Hang, nach ihren Schwangerschaften an Depressionen zu leiden und wurde deswegen schon auf unterschiedliche Arten behandelt. Zur Zeit der Erzählung ist Elizabeth wieder schwanger...

Beide Geschichten waren glaubhaft und sehr emotional dargestellt. Die Autorin konnte die Ängste und Sorgen, mit denen sich beide jungen Frauen auseinandersetzen mussten, anschaulich schildern. In beiden Geschichten blieb das Ende das ganze Buch über hoffen und man wusste nicht, was das Schicksal für beide Frauen bereit hält.

Dennoch blieben am Ende diesen Buches ein paar wenige Fragen bei mir offen. Die Autorin hatte gelegentlich im Buch eine düstere, unheimlich und übernatürliche Stimmung beschrieben...am Ende scheint die aber lediglich Alices Einbildung entsprungen zu sein, was ich als nicht ganz rund empfinde. Außerdem hatte ich zeitweise Probleme, die Beziehungen und Verbindungen innerhalb der verschiedenen Generationen und handelnden Personen zu verstehen. Ich weiß nicht, ob ich lediglich wichtige Details überlesen habe oder ob die Verbindungen tatsächlich nicht konkret dargelegt worden sind.

Aus diesen zwei Gründen, muss ich leider einen Punkt abziehen, für ein Buch, das mich ansonsten sehr gefesselt und auch berührt hat.

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leseratte69s avatar

Rezension zu "Die Sanduhr unserer Liebe" von Kate Riordan

"Schöner historischer Roman über Liebe, Geheimnisse und über starke Frauen im 19.Jahrhunder
leseratte69vor einem Jahr

Klappentext
England, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder ....

Die Autorin
Kate Riordan lebt in Cheltenham. Sie ist freie Journalistin und schreibt unter anderem für den Guardian und Time Out.

Meine Meinung

Story
Da ich historische Roman, die zu jener Zeit und auf zwei Zeitebenen handeln, liebe und wenn es dann noch darum geht, einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, muss ich dieses Buch lesen.
Kate Riordan hat mich nicht enttäuscht. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, beide in der Vergangenheit. Einmal von Harriet und dann später von ihrer Enkelin Grace.

Eine Zeitebene handelt von Harriet, die eine Stellung als Gouvernante in Fenix House annimmt. Jahre später bringt sie dann ihre Enkelin Grace dazu, im selben Haus als Gouvernante anzufangen. Harriet hat dieses so geplant, damit Grace einem Geheimnis auf die Spur kommt, welches mit ihrer Großmutter und ihrer Vegangenheit zu tun hat.

All das hat die Autorin sehr Umfangreich geschrieben. Man kommt Kapitel für Kapitel dem Geheimnis näher, welches mit Harriet beginnt und von Grace dann gelüftet wird. Drumherum ist eine Familiengeschichte gesponnen und natürlich auch etwas für Herz, die Liebe, auch wenn dieses etwas kurz kommt.
Zum Ende hin wird es richtig spannend, so dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte.
Leider waren aber in der Mitte auch einige lanatmigen Passagen.

Schreibstil
Der Schreibstil ist supergut zu lesen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und flüssig. Man kann sich die Schauplätze und auch die Charaktere sehr gut vorstellen.

Charaktere
Harriet und Grace mochte ich beide sehr. Auch der größte Teil der Familie Pembroke schließt man schnell ins Herz. Jeder hat sehr viel Tiefe und man merkt schnell, wer Freund und Feind ist.
Die Charaktere waren sehr authentisch und passten perfekt in diese Zeit. 


Mein Fazit

Ein wirklich schöner und teilweise auch spannender historischer Roman. Die Autorin schafft es sehr gut dem Leser die Schauplätze und Charaktere näher zubringen. Der Leser wird hier an die Hand genommen und darf mit Grace ein lang gehütetes Geheimnis Lüften, auf das ich im Leben nicht gekommen wäre. Leider gibt es auch ein paar Längen, weswegen ich eine Leseratte abziehe.
Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen und vergebe gute vier von fünf Leseratten/Sterne

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janinchens.buecherwelts avatar

Rezension zu "Die Sanduhr unserer Liebe" von Kate Riordan

Grundsätzlich gut, leider zu vorhersehbar
janinchens.buecherweltvor einem Jahr

Wie habe ich mich auf das neue Buch aus der Feder von Kate Riordan gefreut. Ihr Erstlingswerk "Im Spiegel ferner Tage" hat mich im letzten Jahr absolut begeistern können. Auch in "Die Sanduhr unserer Liebe" befinden wir uns in England, in einem alten Herrenhaus, welches gespickt ist mit alten Geschichten und Geheimnissen.

Unsere Protagonistin Grace tritt in Fenix House ihre erste Stelle als Hauslehrerin an, ebenso wie ihre Großmutter fünfzig Jahre zuvor. Sie spürt sofort eine gewisse Anziehungskraft, nicht nur im Bezug auf das Gebäude, sondern auch zu seinen jungen und alten Bewohnern. Der "Geist" ihrer Großmutter ist allseits spürbar, vor allem deswegen, weil gerade die älteren Bewohner und Angestellten immer wieder von der zauberhaften Harriet Jenner sprechen, der Grace so ähnlich ist. Doch keiner weiß, dass Grace Harriets Enkelin ist und das soll auch vorerst so bleiben.

Nach ein paar Tagen in Fenix House merkt Grace, dass das Leben früher dort in keinem Fall so war, wie ihre Großmutter sie hatte glauben lassen, in dem sie ihr immer wieder wunderschöne Geschichten aus ihrer Zeit dort erzählte. Geheimnisse und unschöne Vorkommnisse reichen bis in die Gegenwart und Grace begibt sich auf ein Abenteuer, die "alte Zeit" wieder hervor zu kramen.

Ich liebe Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen, vor allem, wenn man nicht sofort die Verknüpfungen beider erkennen kann. Leider schafft es die Autorin nicht, uns lange mit Rätseln zu beschäftigen. Viele Geheimnisse und Verbindungen zwischen damals und heute sind zu offensichtlich und/oder zu weit hergeholt. Das nimmt die Spannung ungemein und schafft unnötige Längen. Ab ca. der Hälfte des Buches wünschte ich mir einfach nur noch das Ende herbei, welches dann leider auch so kam, wie es sich bereits seitenlang angekündigt hat.

Bis auf Harriet und Grace blieben die übrigen Charaktere doch recht oberflächlich und eintönig. Standardfiguren, die man in einem englischen Herrenhaus zu dieser Zeit wohl öfter gefunden hat. Keiner konnte wirklich herausstechen und mich mit seiner Rolle überzeugen.

Der Schreibstil von Kate Riordan sowie ihre Beschreibungen von Englands Landschaft haben mir wieder gut gefallen. Wenn man sich literarisch öfter in England aufhält, hat man manchmal das Gefühl, zu wissen, wo genau sich die Charaktere gerade befinden.

Die Grundsatzidee hat mir gut gefallen, die Umsetzung leider weniger. Geheimnisse werden zu schnell gelüftet, der Verlauf der Geschichte ist zu vorhersehbar. Die Charaktere waren mir zu schwach und blass. Ich hätte mir gewünscht, die Autorin hätte sich ausschließlich mit der Geschichte von Grace' Großmutter Harriet beschäftigt und ihre Zeit in Fenix House als einzigen Handlungsstrang genommen.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

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