Kate Riordan Die Sanduhr unserer Liebe

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Inhaltsangabe zu „Die Sanduhr unserer Liebe“ von Kate Riordan

1878: Harriet Jenner ist gerade einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus Geheimnissen und Schatten wieder. Fenix House birgt die dunkelsten Wahrheiten ihrer Familie, und alles, was sie bislang zu wissen glaubte, verändert sich.

viel besser als der Titel vermuten lässt

— CorneliaP

"Schöner historischer Roman über Liebe, Geheimnisse und über starke Frauen im 19.Jahrhundert.

— leseratte69

Eine unglaublich mitreißende Familiengeschichte, die mich immer wieder überraschen konnte. Absolut lesenswert!

— Marion2505

Wunderschöner und spannender Familienroman

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich bin völlig hingerissen und werde sicher bald wieder zu einem Buch dieser Autorin greifen.

— BonnieParker

Ein toller Roman mit einer wunderbaren Geschichte ...

— MissNorge

So viele tolle Wendungen und einen so durchdachten Plot habe ich lange nicht gelesen!

— Rena1986

Eine tragische Familiengeschichte ...

— Unzertrennlich

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— Fanti2412

Geheimnisvolle und spannende Familiengeschichte,,,

— Angie*

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  • "Schöner historischer Roman über Liebe, Geheimnisse und über starke Frauen im 19.Jahrhunder

    Die Sanduhr unserer Liebe

    leseratte69

    15. November 2017 um 18:44

    KlappentextEngland, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder ....Die AutorinKate Riordan lebt in Cheltenham. Sie ist freie Journalistin und schreibt unter anderem für den Guardian und Time Out.Meine MeinungStoryDa ich historische Roman, die zu jener Zeit und auf zwei Zeitebenen handeln, liebe und wenn es dann noch darum geht, einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, muss ich dieses Buch lesen.Kate Riordan hat mich nicht enttäuscht. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, beide in der Vergangenheit. Einmal von Harriet und dann später von ihrer Enkelin Grace. Eine Zeitebene handelt von Harriet, die eine Stellung als Gouvernante in Fenix House annimmt. Jahre später bringt sie dann ihre Enkelin Grace dazu, im selben Haus als Gouvernante anzufangen. Harriet hat dieses so geplant, damit Grace einem Geheimnis auf die Spur kommt, welches mit ihrer Großmutter und ihrer Vegangenheit zu tun hat.All das hat die Autorin sehr Umfangreich geschrieben. Man kommt Kapitel für Kapitel dem Geheimnis näher, welches mit Harriet beginnt und von Grace dann gelüftet wird. Drumherum ist eine Familiengeschichte gesponnen und natürlich auch etwas für Herz, die Liebe, auch wenn dieses etwas kurz kommt. Zum Ende hin wird es richtig spannend, so dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte.Leider waren aber in der Mitte auch einige lanatmigen Passagen.SchreibstilDer Schreibstil ist supergut zu lesen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und flüssig. Man kann sich die Schauplätze und auch die Charaktere sehr gut vorstellen.CharaktereHarriet und Grace mochte ich beide sehr. Auch der größte Teil der Familie Pembroke schließt man schnell ins Herz. Jeder hat sehr viel Tiefe und man merkt schnell, wer Freund und Feind ist.Die Charaktere waren sehr authentisch und passten perfekt in diese Zeit. Mein FazitEin wirklich schöner und teilweise auch spannender historischer Roman. Die Autorin schafft es sehr gut dem Leser die Schauplätze und Charaktere näher zubringen. Der Leser wird hier an die Hand genommen und darf mit Grace ein lang gehütetes Geheimnis Lüften, auf das ich im Leben nicht gekommen wäre. Leider gibt es auch ein paar Längen, weswegen ich eine Leseratte abziehe.Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen und vergebe gute vier von fünf Leseratten/Sterne

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  • Grundsätzlich gut, leider zu vorhersehbar

    Die Sanduhr unserer Liebe

    janinchens.buecherwelt

    23. September 2017 um 18:58

    Wie habe ich mich auf das neue Buch aus der Feder von Kate Riordan gefreut. Ihr Erstlingswerk "Im Spiegel ferner Tage" hat mich im letzten Jahr absolut begeistern können. Auch in "Die Sanduhr unserer Liebe" befinden wir uns in England, in einem alten Herrenhaus, welches gespickt ist mit alten Geschichten und Geheimnissen.Unsere Protagonistin Grace tritt in Fenix House ihre erste Stelle als Hauslehrerin an, ebenso wie ihre Großmutter fünfzig Jahre zuvor. Sie spürt sofort eine gewisse Anziehungskraft, nicht nur im Bezug auf das Gebäude, sondern auch zu seinen jungen und alten Bewohnern. Der "Geist" ihrer Großmutter ist allseits spürbar, vor allem deswegen, weil gerade die älteren Bewohner und Angestellten immer wieder von der zauberhaften Harriet Jenner sprechen, der Grace so ähnlich ist. Doch keiner weiß, dass Grace Harriets Enkelin ist und das soll auch vorerst so bleiben.Nach ein paar Tagen in Fenix House merkt Grace, dass das Leben früher dort in keinem Fall so war, wie ihre Großmutter sie hatte glauben lassen, in dem sie ihr immer wieder wunderschöne Geschichten aus ihrer Zeit dort erzählte. Geheimnisse und unschöne Vorkommnisse reichen bis in die Gegenwart und Grace begibt sich auf ein Abenteuer, die "alte Zeit" wieder hervor zu kramen.Ich liebe Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen, vor allem, wenn man nicht sofort die Verknüpfungen beider erkennen kann. Leider schafft es die Autorin nicht, uns lange mit Rätseln zu beschäftigen. Viele Geheimnisse und Verbindungen zwischen damals und heute sind zu offensichtlich und/oder zu weit hergeholt. Das nimmt die Spannung ungemein und schafft unnötige Längen. Ab ca. der Hälfte des Buches wünschte ich mir einfach nur noch das Ende herbei, welches dann leider auch so kam, wie es sich bereits seitenlang angekündigt hat.Bis auf Harriet und Grace blieben die übrigen Charaktere doch recht oberflächlich und eintönig. Standardfiguren, die man in einem englischen Herrenhaus zu dieser Zeit wohl öfter gefunden hat. Keiner konnte wirklich herausstechen und mich mit seiner Rolle überzeugen.Der Schreibstil von Kate Riordan sowie ihre Beschreibungen von Englands Landschaft haben mir wieder gut gefallen. Wenn man sich literarisch öfter in England aufhält, hat man manchmal das Gefühl, zu wissen, wo genau sich die Charaktere gerade befinden.Die Grundsatzidee hat mir gut gefallen, die Umsetzung leider weniger. Geheimnisse werden zu schnell gelüftet, der Verlauf der Geschichte ist zu vorhersehbar. Die Charaktere waren mir zu schwach und blass. Ich hätte mir gewünscht, die Autorin hätte sich ausschließlich mit der Geschichte von Grace' Großmutter Harriet beschäftigt und ihre Zeit in Fenix House als einzigen Handlungsstrang genommen. Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

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  • Schöne Zeitreise

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Becky_loves_books

    13. June 2017 um 20:05

    Cover: Dieses Cover mag ich sehr, auch wenn es nichts vom Titel wiedergibt. Das Bild mit den Blüten und Vögeln wirkt wie eine Stoffmalerei und gibt dem Buch so einen nostalgischen Touch. Meinung: Mit diesem Buch begibt sich der Leser ein wenig auf Zeitreise. Die Autorin erzählt sogar in zwei vergangenen Zeitschienen. Zum einen 1878 mit Harriet als Hauptfigur und 50 Jahre später mit ihrer Enkelin Grace. Beide bewegen sich in Fenix House und begegnen teilweise den selben Personen, aber eben mit einem halben Jahrhundert dazwischen. Abwechselnd wird aus Sicht der beiden Frauen erzählt. An einigen Stellen war es etwas ausschweifend, aber am Ende erkennt man, dass das auch gut so war. Mir gefallen solche Bücher in der Regel ganz gut. Ein Blick in die Vergangenheit, ein Geheimnis, das erst viele Jahre später ans Licht kommt. Und wenn ich dachte zu wissen, was passieren wird, überraschte mich die Autorin mit einer neuen Wendung. Das dann auch tatsächlich bis zum Schluss. Kate Riordan hat einen angenehmen Schreibstil und entführt ihre Leser ohne Probleme ins 19. Jahrhundert bzw in die Anfänge des 20. Jahrhunderts. Besonders gelungen sind die unterschiedlichen Beschreibungen des Settings. Nicht nur die Charaktere sind älter geworden, auch Gebäude und Umgebung haben sich in 50 Jahren natürlich verändert. Fazit:  Ich konnte mich in dieser Geschichte so richtig schön fallenlassen und somit ließ sich dieser Roman recht zügig lesen. Wunderbar berührend erzählt und sehr gut geeignet für Fans von Downton Abbey und Büchern über alte Familiengeheimnisse.

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  • Grace vs. Harriet - Die Geschichte eines Hauses

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Lesegenuss

    30. May 2017 um 17:05

    Die Waise Grace Fairford wächst bei ihrer Großmutter Harriet Jenner auf,. Ihre Eltern waren im Mai 1910 bei einem Eisenbahnunglück ums Leben gekommen, als sie gerade mal zehn Jahre alt war.England 1922: Immer wieder hatte die Großmutter Grace von ihrer Zeit als Gouvernante im Fenix House erzählt. Dort war sie im Jahr 1878, um die beiden Mädchen des Hauses zu unterrichten. Doch ihr Aufenthalt war nicht von langer Dauer. Nun, im Jahr 1922 sucht Fenix House für einen siebenjährigen Jungen ebenfalls eine Gouvernante. Grace tritt dort die Stellung an und ist erschüttert, denn all die Schilderungen über das Anwesen entsprachen nicht dem heutigen Zustand. Nach gut über 40 Jahren öffnet ihr die Haushälterin Mrs. Peck und schon bald wird Grace klar, es ist Agnes, das ehemals zweite Hausmädchen zur Zeit als die Großmutter dort arbeitete. Sie war immer noch hier! Ebenso bekommt sie das ehemalige Zimmer von Helen. All die Erzählungen der Großmutter platzen wie eine Seifenblase. Der jetzige Besitzer ist David Pembridge, dessen Sohn Lucas ein schwieriger Fall zu sein scheint. Doch Grace gelingt es, langsam sein Vertrauen zu gewinnen. Desweiteren wohnen noch zwei ältere Herren mit im Haus. Wobei der eine in absoluter Dunkelheit und anscheinend sehr verwirrt im Kopf, in einem Raum wohnt und mit der dort aufgebauten Eisenbahn "spielt". Diese Bahn spielt eine große Rolle in seinem früheren Leben, real, echt. Die Person David bleibt Grace irgendwie ein Rätsel, wortkarg, ziemlich unnahbar und teils sehr unfreundlich.In den jeweiligen Erzählsträngen von Harriet erfährt man mehr über die damals dort lebenden Menschen, den Kindern Victoria und Helen. Was genau sich dort abspielte, würde zuviel zur Handlung verraten. Auf Victoria wird Grace später ebenfalls treffen, die nach einem längeren Auslandsaufenthalt erst einmal in Fenix House einzieht. Zusammen mit der zwölfjährigen Tochter Esther, Essie.Als die Großmutter anfängt Grace Briefe zu schreiben, wundert sie sich. Doch es sind die Rückblenden in ihr damaliges Leben, und so langsam lichtet sich das Dunkel. Und am Ende lüftet der alte Mann, Robert Pembridge, das Geheimnis um Esther.Die Kapitel sind gut zu lesen und auch der jeweilige Wechsel zwischen Helen und Grace problemlos. Die Geschichte um Helen ist sehr lebendig geschrieben. Kate Riordan hat hier eine spannende wie auch teils dramatische Familiengeschichte geschrieben. Es gibt mehrere Arten von Charaktere, starke, schwache, interessante, aber auch blasse und farblos wirkende. Auch das Ende hat mir gefallen. Der Kreis, welcher im Jahr 1910 unterbrochen wurde, schließt sich am Ende. "Die Sanduhr unserer Liebe" ist nicht nur ein Frauenroman, es ist auch ein Stück Historie.Für mich war das Buch eine unterhaltsame wie auch emotionale Geschichte und empfehle dies gern weiter.

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  • Schöner Roman mit toller Atmosphäre und einigen Geheimnissen, die es zu lüften gibt

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Alyana83

    19. May 2017 um 10:52

    Inhalt:1878 in England. Harriet Jenner ist 21 und beginnt eine neue Stelle als Gouvernante im Fenix House, das Haus der wohlhabenden Familie Pembridge. Dort soll sie vor allem die beiden Töchter Victoria und Helen unterrichten.1922 tritt ihre Enkelin Grace ebenfalls eine Stelle als Gouvernante an. Und dies auch im Fenix House, so wie Jahre zuvor ihre Großmutter.Grace kennt viele Geschichten von damals. Harriet hat ihr gerne von ihrer wunderbaren Zeit dort erzählt. Und so ist Grace aufgeregt und voller Erwartungen, als sie ihre Stelle antritt.Doch schnell merkt Grace, dass nicht alles so wunderbar und toll ist, wie ihre Oma ihr immer erzählt hat. Und das einige der Geschichten und Erlebnisse nicht wirklich zusammen passen.Immer mehr nähert sich Grace der Wahrheit. Was ist wirklich 1878 passiert? Und warum hat ihre Großmutter ihr nicht die ganze Wahrheit gesagt?Persönliche Meinung:Wie es so typisch ist für einen Familienroman, spielt auch dieser hier auf verschiedenen Zeitebenen. Vor allem natürlich 1878, der Zeit in der Harriet Gouvernante war und 1922, die Zeit in der Grace nun Gouvernante ist. 1922 ist als im Buch die "jetzige" Zeit und es gibt die Rückblenden zu ihrer Oma und ein paar Rückblenden zu noch anderen Geschehnissen.Der Schreibstil in diesem Buch ist mir sofort positiv aufgefallen. Schon auf den ersten Seiten liest es sich flüssig und man wird neugierig auf die Geschichte. So mag ich das. Allgemein habe ich mich mit dem Schreibstil und der Atmosphäre in dem Buch sehr wohlgefühlt. Das war so richtig ein Buch für "zurücklehnen mit einem Tee oder Kaffee".Die beiden Hauptcharaktere Grace und Harriet stehen hier natürlich im Vordergrund.Da muss ich zugeben, dass ich Grace etwas lieber mochte. Wobei stop. Die Harriet in 1878 mochte ich auch ganz gern. Die Harriet nach 1878...ja ich weiß nicht. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was ich von ihr halten soll. Und ich verstehe auch irgendwie ein kleines bisschen ihre Beweggründe, Grace nicht die volle Wahrheit zu sagen. Aber an manchen Stellen fand ich es einfach nicht gut und irgendwie fies. Ich glaube, wäre ich ich Grace, ich wäre echt sauer. Natürlich gibt es neben Grace auch noch viele andere Charaktere. Vor allem natürlich die Familie Pembridge aus beiden Zeiten und die Bediensteten. Allen voran Agnes, die in beiden Zeitebenen im Haus angestellt ist. Am Anfang dachte ich noch: oh je. Aber ich habe sie immer mehr ins Herz geschlossen.Die Familie Pembridge...ja...das ist so ein Fall für sich. Ich mochte einige Mitglieder der Familie sehr. 1878 waren das vor allem die Kinder, die Harriet betreut hat. Und der Hausherr Robert.Jahre später, als Grace im Haus ist, haben wir es natürlich vor allem mit den Nachfahren zu tun. Aber der ein oder andere aus Harriets Zeit lebt noch und vor allem eine Person liegt mir da sehr am Herzen.Ich möchte hier aber einfach nicht spoilern und deswegen werde ich nicht sagen, wer das ist.Die Geheimnisse dieser Geschichte sind meiner Meinung nach schön ausgearbeitet. Das irgendwas nicht stimmt verrät ja schon der Klappentext. Und auch beim lesen wird das schnell klar, Das ganze Buch über hat mein Kopf gearbeitet. Kombiniert, wieder entwirrt, anders überlegt... ich war mir irgendwann relativ sicher, dass ich weiß was Sache ist. Dann kam wieder was und ich dachte: hmmmm ok doch nicht?Mit einigen Vermutungen lag ich richtig doch am Ende kam dann noch ein richtiger Knaller, der mich sprachlos gemacht hat und mich wirklich sehr berührt hat. Selbst jetzt beim schreiben und den Gedanken daran habe ich wieder Gänsehaut.Und, was natürlich in so einem Buch wirklich gar nicht fehlen darf: die Liebe ❤Ja, wir bekommen auch eine Liebesgeschichte. Ohne geht es doch nicht, oder?Fazit und Bewertung:Ein wirklich schöner Roman der mir tolle, spannende Lesestunden bereitet hat.Ich habe gelacht, gerätselt und war an einigen Stellen emotional sehr berührt.Die Mischung der verschiedensten Charaktere hat mir auch gefallen. Es gibt welche die man lieb haben kann und welche, die man überhaupt nicht leiden kann. Ich mag es, wenn es so ist.Es wäre ja langweilig wenn alle nett und toll wären.Der Schreibstil ist wunderbar. Das Buch liest sich sehr flüssig und hat aber trotzdem viel Tiefgang.Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Vor allem wenn ihr gerne in diesem Genre lest.Und auch, wenn hier beide Zeitebenen schon eine Weile zurück liegen, ist das hier eher weniger ein historischer Roman. Ihr werdet hier also nicht mit irgendwelchen historischen Fakten etc. überhäuft. Ganz im Gegenteil.Lasst euch also von der Jahreszahl nicht abschrecken, wenn ihr nicht so super gerne historische Romane lest.

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  • Berührende Familiengeschichte voller Geheimnisse und Überraschungen

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Marion2505

    14. May 2017 um 22:27

    Inhalt: Im Jahre 1978 tritt Harriet Jenner im Alter von 21 Jahren ihren Dienst als Gouvernante in Fenix House an. Nach einer persönlichen Tragödie möchte sie in ein neues Leben starten, glaubt aber nicht, dass ihr Aufenthalt in Fenix House einfach werden wird. Ungefähr 50 Jahre später tritt ihre Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Sie wird in Fenix House die Hauslehrerin eines kleinen Jungens. Da Grace im Laufe ihrer Kindheit von ihrer Großmutter schon viele faszinierende Geschichten über Fenix House gehört hat, ist sie sehr gespannt, was sie dort erwarten wird. Umso größer ist ihre Enttäuschung als sie erkennen muss, dass Fenix House alles andere als magisch erscheint. Hat ihre Großmutter all die Jahre Lügen erzählt? Trotz aller Enttäuschung fühlt Grace sich mit diesem düsteren und ungemütlichen Ort verbunden und versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.Meine Meinung: Das Cover dieses Buches hat es mir sofort angetan. Es wirkt auf mich so wunderbar altmodisch, dass es einfach perfekt zu einer alten Familiengeschichte passt. Ich kann es nur immer wieder betrachten! Aber nicht nur das Cover ist einzigartig schön, auch die Geschichte dieses Buches hat es mir wirklich angetan. Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von zwei Frauen: Harriet Jenner und Grace Fairford. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch im Wechsel aus der Sicht von Harriet Jenner - über die Geschehnisse vor 50 Jahren - und von Grace Fairford - in der Gegenwart - erzählt wird. Denn sobald Grace dem Lüften eines Geheimnisses sehr nahe war, wechselte die Erzählung in die Vergangenheit zu Harriet und somit blieb es immer sehr spannend, aber auch geheimnisvoll. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Toll war es, dass sich nach und nach einige Dinge aufgeklärt haben, aber natürlich sofort wieder neue Fragen, die unbedingt geklärt werden müssen, aufgetaucht sind. Schon alleine der Prolog konnte mich komplett in seinen Bann ziehen und wurde durch den Epilog einfach perfektioniert.  Auch die Charaktere, die Kate Riordan geschaffen hat, konnten mich alle überzeugen. Einige von ihnen, wie z.B. Helen oder Bertie, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Andere wiederum fand ich durchweg furchtbar und ein Charakter hat mich komplett überraschen können. Bücher mit solch vielfältigen Charakteren liebe ich einfach, denn es ist schön, während der Lektüre eines Buches den ein oder anderen Charakter unglaublich lieb zu haben und einen anderen abgrundtief zu hassen. Nur wenn es die Protagonisten schaffen, mich zu berühren und mitzureißen, kann ich wirklich in eine Geschichte abtauchen. Neben den Charakteren haben mich auch die Landschaftsbeschreibungen bzw. die Beschreibung von Fenix House sehr begeistern können. Denn es war alles so bildlich dargelegt, dass ich das Gefühl hatte, mit Grace bzw. Harriet dort zu sein. Ich war von Anfang an mitten in der Geschichte und habe bis zur letzten Seite gefesselt der Handlung gefolgt.Mein Fazit: Eine sehr berührende und bis zum Schluss interessante und spannende Familiengeschichte. Für mich gab es keine Längen oder Ungereimtheiten und ich hatte unglaublich schöne Lesestunden, die ich sehr genossen habe. Ich habe mit Feuereifer Familiengeheimnisse aufdecken können und wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich bin absolut begeistert und empfehle dieses Buch unbedingt weiter.

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  • wunderschöner, spannender Familienroman

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2017 um 13:36

    Diese Cover hat mir von Anfang an so gut gefallen, dass ich mich alleine deswegen schon für das Buch entschieden hatte. Natürlich habe ich dann auch noch den Klappentext dazu gelesen, was mich bei meiner Entscheidung noch bestätigt hat. Die Umschlaggestaltung des Buches ist wunderschön und ich könnte nicht sagen, welches angenehmes Material hier verwendet wurde. Es fühlt sich weich und leicht an, obwohl das Buch 544 Seiten hat. Im inneren Teil des Umschlages befindet sich ein "Zitat", welches ich Euch nicht vorenthalten möchte. "Es war in den Schattenstunden tiefster Nacht, als das Geflecht aus Lügen Risse zeigte..." Das Buch beginnt mit einem Prolog im Jahre 1910, genau genommen am 21.Mai 1910. An diesem Tag geschah ein Unglück und dennoch geschah auch ein Wunder...Danach lernt man als Leser Grace kennen und wir sind im Jahr 1922. Grace ist die Enkelin von Harriet. Harriet möchte das Grace in ihre Fußstapfen tritt und Gouvernante wird. Sie schickt sie in das Fenix House, wo selbst vor Jahren Harriet bereits als Gouvernante gearbeitet hat.Umgeben von Geheimnissen, Intrigen und Lügen begibt sich Grace auf eine neue Reise in ihrem Leben.Was wird Grace alles herausfinden? Kommt sie hinter die Geheimnisse, die ihr erst in Fenix House entgegenkommen?Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig mit Spannungssteigerungen zu lesen. Die Charaktere sind mir sehr sympathisch, besonders Grace ist mir an Herz gewachsen. Auch die Nebencharaktere kommen hier nicht zu kurz, was mir besonders gut gefallen hat, da dies die Geschichte abrundet.Die Perspektivenwechsel zwischen Grace und Harriet sind sehr leicht und verständlich geschrieben, dass man immer dem Geschehen folgen kann. Die Erzählweise wie Fenix House damals ausgesehen haben muss und heute aussieht, bringen dem Leser eine gefühlvolle Stimmung und man kann sich als Leser sehr gut die Umgebung und Charaktere vorstellen.Die Handlungen sind detailliert geschrieben und bringen Liebe, Geheimnisse, Vertrauen, Lügen, Intrigen, Trauer und noch viel mehr mit.Obwohl der Roman 544 Seiten hat, gab es für mich nicht eine einzige Stelle die hier langatmig oder langgezogen war.Mein Fazit:"Ein wunderschöner, spannender Familienroman mit einem Hauch Krimi und Liebe. Diesen Roman kann ich persönlich als absolute Leseempfehlung für Fans von Familienromanen und historischen Romanen empfehlen." 

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  • Die Sanduhr unserer Liebe

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Fanti2412

    09. May 2017 um 21:30

    Zum Inhalt: England, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder .... (Kurzbeschreibung gem. Heyne Verlag) Leseprobe Die Autorin: Kate Riordan lebt in Cheltenham. Sie ist freie Journalistin und schreibt unter anderem für den Guardian und Time Out. (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung: Die Autorin erzählt uns in diesem Buch die Geschichten von Grace und ihrer Großmutter Harriet. Grace wuchs bei ihrer Großmutter auf, da sie durch ein Zugunglück früh ihre Eltern verlor. In Grace Kindheit und Jugend hat Harriet ihr immer viele spannende Geschichten über Fenix House erzählt. Dort war Harriet ab 1878 als Gouvernante bei der Familie Pembridge beschäftigt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Grace im Jahr 1922, als erneut eine Gouvernante gesucht wird, auf die Stelle bewirbt und wenig später ebenfalls in Fenix House einzieht. Schnell merkt sie, dass die Geschichten ihrer Großmutter nicht immer so ganz der Wahrheit entsprochen haben. Und sie erkennt, dass es einige Geheimnisse gibt, denn es muss ja Gründe dafür geben, dass ihre Großmutter vieles beschönigt hat. Daher gibt sie sich nicht als Enkelin der früheren Gouvernante Harriet zu erkennen. Im Wechsel erzählt uns die Autorin die Geschichten von Harriet und Grace und dabei auch die Geschichte der Familie Pembridge. Im Handlungsstrang um Harriet erfahren wir viel aus der Vergangenheit was noch durch Briefe ergänzt wird, die sie an Grace schreibt, als diese bereits in Fenix House ist. Während dessen versucht Grace in ihrer Zeit Antworten auf ihre Fragen zu finden. Es war spannend, den Geschichten der beiden Frauen zu folgen und langsam auf die Spur der vielen Geheimnisse zu kommen. Die schöne Atmosphäre des Buchs hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Und besonders interessant fand ich, dass einige Mitglieder der Familie Pembridge aus Harriets Zeit auch zur Zeit von Grace noch leben und sich in Fenix House aufhalten. So erfährt man auch, wie es mit den Pembridges in der Zwischenzeit weiter ging. Viele Ereignisse, besonders zu Harriets Zeit, beschreibt die Autorin sehr ausführlich und detailliert. Davon sollte man sich beim Lesen nicht abschrecken lassen, wie im Übrigen auch von der Gesamtlänge von 544 Seiten nicht, denn jede Information ist wichtig, um später alle Zusammenhänge und das ganze Ausmaß der Geschichte zu erkennen. Die Autorin hält in diesem Buch wirklich viele Überraschungen und Wendungen bereit, die viel zur Spannung beigetragen haben, wie auch die häufigen Wechsel der Zeitstränge. Und erst ganz zum Ende offenbarten sich wirklich alle Geheimnisse und alle Fragen werden beantwortet. Dazu ist das Ende noch sehr warmherzig und emotional. Der schöne bildhafte und anschauliche Schreibstil hat mich mitgenommen in die damalige Zeit und mir auch sprachlich gut gefallen. Ich fühlte mich wie eine Beobachterin, die mit im Haus lebt und konnte mitfiebern, hoffen, bangen und war neugierig, wie alles zusammen hängt. Eine tolle Stimmung und eine sehr komplexe Story mit vielen facettenreichen Figuren bilden eine gute Mischung für diesen wirklich gelungenen und überzeugenden Roman. Diese Zeitreise durch das Leben und die Schicksale von zwei Familien und die Geschichte von Fenix House lohnt sich wirklich! Fazit: 5 von 5 Sternen © Fanti2412

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  • Völlig hingerissen

    Die Sanduhr unserer Liebe

    BonnieParker

    04. May 2017 um 10:56

    Das Cover sprang mir direkt ins Auge und vermittelt einen edlen Glanz vergangener Zeiten. Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr erfahren. Die Geschichte wird auf zwei Handlungsebenen erzählt, einmal aus der Sicht von Harriet im Jahr 1878 und aus der Sicht von Grace 50 Jahre später. Diese Erzählperspektive war unglaublich spannend zu lesen. Denn die beiden Hauptprotagonisten lernen wir auf diese Weise besser kennen. Sie sind jede auf ihre Art äußerst sympathisch und liebenswürdig. Sowohl Grace als auch Harriet sind mir sehr ans Herz gewachsen und da die Geschichte immer zwischen den Beiden hin und her switcht, wurde ich regelrecht vorwärts gezogen. Denn die Autorin wechselte immer in den aufregendsten Momenten zwischen den Charakteren. Für mich war es ein wunderbares Leseerlebnis, welches es mir kaum ermöglichte, das Buch beiseitezulegen. Die Zeit und der Ort dieses alten herrschaftlichen Anwesens Fenix House mit den Bewohnern bildete einen großartigen Schauplatz. Zu jeder Epoche hat es seinen ganz eigenen Charme, der die Stimmung beim Lesen beeinflusste und perfekt zur Handlung passte. In den frühen Jahren stand es für Reichtum und Eleganz, in der Zeit von Grace wirkte es eher düster und fast schon gruselig. Die Entdeckungen, die Grace macht, wie sie sich ihr eigenes Bild über die Vergangenheit zusammensetzt, war aufregend und bewirkte, dass ich neugierig auf die Auflösung war. Dieser Roman enthält auch einen Hauch Romantik, der das Bild perfekt abrundet. Ich fühlte mich versetzt in eine andere Zeit und teilweise hatte ich das Gefühl, dass man normalerweise nur bei einem Jane Austen Roman hat. Die Jahrhundertwende, die Umgangsformen und die Rätsel erzeugen eine Wirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Ich dachte an frühere Romanhefte, die ich mal gelesen hatte, nur das dieses Buch um ein Vielfaches besser ist. Ich bin hingerissen und sicher, dass ich in naher Zukunft wieder einen Roman von Kate Riordan lesen werde. Es ist ein historischer, temporeicher Roman mit Elementen eines Kriminalromans, der mich als Leser völlig mit sich riss und begeistern konnte. Absolute Leseempfehlung von mir für Fans historischer Romane. 

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  • Ein wunderbarer Familienroman

    Die Sanduhr unserer Liebe

    MissNorge

    02. May 2017 um 10:45

    Kurz zur GeschichteEngland, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder.Meine MeinungHier ist der Autorin Kate Riordan ein wundervoller und wunderbar zu lesender Roman gelungen. Ich bin richtig abgetaucht in diese zwei Erzählebenen und mich haben beide begeistert und in ihren Bann gezogen. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Sie beschreibt Umgebungen, Örtlichkeiten, Personen und ihre Wesens- bzw- Charakterzüge sehr hervorragend und anschaulich. In den wechselnden Kapiteln habe ich erfahren, wie Harriet und Grace ihr Leben in Fenix House erlebt und bestritten haben. Zu Beginn empfand ich manche Stellen als etwas zu ausschweifend, aber dieser Mini-Makel ist schnell vergessen, wenn man durch verschiedene Wendungen wieder in die Story gezogen wird und neben den beiden Frauen "mit lebt" und ihr Leben "erlebt". Wer wieder einmal einen leichten, wundervollen und schönen Familiengeheimnisroman lesen möchte, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Tretet ein und lasst Euch vom Fenix-House verzaubern. 

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  • Familiengeheimnisse

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Pelikanchen

    30. April 2017 um 00:41

    1878 beginnt die 21 jährige Harriet Jenner als Gouvernante in Fenix House. Genau 50 Jahre später tritt ihre Enkelin Grace Fairford die gleiche  Stelle als Gouvernante in Fenix House an, weil ihre Großmutter das so wollte.  Harriet hat ihrer Enkelin Grace immer die tollsten Geschichten über Fenix House und ihre Bewohner erzählt und wie Traumhaft das Haus und die Einrichtung war. Nach ihrer Ankunft muss Grace aber feststellen, das die Erzählungen ihrer Großmutter nicht wirklich stimmen können, Es dreht sich vor allem um die Familie Pembridge, bei der früher Harriet und nun ihre Enkelin Grace arbeitet.Die Geschichte wird Hauptsächlich in zwei Zeitebenen erzählt, einmal von Harriet vor 50 Jahren und ihrer Zeit in Fenix House und 1928 von Grace, die langsam aber sicher hinter die Familiengeschichte kommt und nach und nach einigen Geheimnissen ihrer Großmutter auf die schliche kommt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und Kate Riordan hat wundervolle Charaktere in die Geschichte gezaubert, die so lebensecht auf mich gewirkt haben. Natürlich gab es auch ein paar Charaktere die ich von Anfang an nicht mochte, aber um so mehr mochte man dann ja die anderen. "Die Sanduhr unserer Liebe" hat mir sehr gut gefallen, doch ich muss zugeben, das manche Erzählungen sehr in die länge gezogen wirkten. Es blieb einfach manchmal zu lange, zu ruhig und für meinen Geschmack hat ein bisschen Spannung gefehlt. Am ende war ich dann aber froh, das ich durchgehalten habe, denn ich wurde mit einem Ende nach meinen Geschmack belohnt und wahrscheinlich brauchte diese Geschichte einfach die ruhe vor den Sturm.Ein leichtes Buch, mit vielen Geheimnissen und schönen Einblicke in verschiedene Zeitfenster der gleichen Familien, deren Schicksal irgendwie verwebt ist. 

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  • Die Sanduhr unserer Liebe

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Thrillertante

    26. April 2017 um 11:12

    Harriet Jenner beginnt im Jahr 1878 als 21jährige Frau eine Tätigkeit als  Gouvernante in Fenix House. 50 Jahre später tritt ihre Enkelin, Grace Fairford im gleichen Hause ebenfalls die stelle der Cpuvernante an. Laut ihrer Großmutter ist Fenix house ein traumhafter Ort. Allerdings muss Grace bald feststellen, dass das Haus wenig mit den Erzählungen ihrer Großmutter gemeinsam haben, allerdings ein Geheimnis hüten... Ich tauche gerne literarisch in längst vergangene Zeiten ein und gerade solche Häuser wie Fenix House haben es mir angetan. Kate Riordan beschreibt bildhaft das Haus, die unterschiedlichen Charaktere, die von liebevoll über interessant bis hin zu unsympathisch reichen und auch die Zeiten, in denen der Roman handelt.  Sehr gerne habe ich mich ins Jahr 1887 entführen lassen und erfahren, was sich in dieser Zeit geschickt hat und was eher nicht. Zeitweise habe ich mir sogar gewünscht selber mal, mit Hilfe einer Zeitmaschine, in dieses Zeitalter zu reisen, da ich es sehr spannend finde und mich oft frage, wie die Menschen damals gelebt haben, ohne all den technischen Schnickschnack, der uns heute eben so umgibt. Jede Familie hat so seine Geheimnisse, so auch die Familie Pembridge, bei denen Harriet, sowie Grace einige Jahre später angestellt sind. Harriet erzäht ihrer Enkelin von einem wunderschönen Haus und einem wundervollen Garten, liebevollen Angestelten  und schmückt das Ganze noch dermaßen aus, dass Grace einfach denken muss, dass dieses Haus und auch das Umfeld, wie ein Märchen sein muss. Dort angekommen muss Grace allerdings feststellen, dass das alles wenig mit den Erzählungen ihrer Großmutter zu tun haben und würde am liebsten wieder auf dem Absatz kehrt machen und nach Hause reisen. Warum ist ihrer Großmutter ganz wild darauf, dass Grace in ihre Fußstapfen tritt? Schritt für Schritt und ganz langsam kommt Grace einem Geheimnis auf die Spur, mit dem sie niemals gerechnet hätte. "Die Sanduhr unserer Liebe" ist spannend erzählt, allerdings wies der Roman, für meinen Geschmack, auch einige Längen auf. Allerdings wurde mir am Ende bewusst, dass diese Erläuterungen so absolut notwendig waren. Trotzdem habe ich mir ab und an gewünscht, dass die Story jetzt doch noch mal anziehen müsste und so muss ich gestehen, dass ich den Roman schon ab und an mal zur Seite gelegt habe und manchmal musste ich mich auch zum Weiterlesen zwingen, bin aber letztendlich froh, den Roman bis zum Ende gelesen zu haben. Für Fans leichter Frauenlektüre gibt es von mir deshalb eine Leseempfehlung!

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  • Manchmal kommt die Wahrheit erst viele Jahre später ans Tageslicht!

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Unzertrennlich

    26. April 2017 um 08:30

    Schreibstil Es war mal wieder an der Zeit für einen Roman über ein Familiengeheimnis, auch wenn ich aus diesem Genre in diesem Monat schon viel gelesen habe. Bei "Die Sanduhr unserer Liebe" hat mich erst einmal England angesprochen, aber auch die Zeit, in der die Frauen unterdrückt wurden. Das Buch besteht aus zwei Sichtweisen. Einmal haben wir Grace im Jahre 1922, die, wie ihre Großmutter viele Jahre zuvor, im Fenix House als Gouvernante anfängt. Der zweite Strang beschäftigt sich mit der Großmutter Harriet, die 1879 selbst in dem Haus als Gouvernante anfängt. Beide Frauen entdecken das Haus, aber auch die Menschen, die dort gerade leben und Grace bekommt nach und nach die Wahrheit über ihre Großmutter präsentiert! "Die Sanduhr unserer Liebe" war mein erstes Buch von Kate Riordan und bestimmt nicht mein letztes. Ihr Schreibstil ist sehr bildhaft und voller Empfindungen. Zwar gibt es in diesen Buch einige Längen, aber insgesamt hat mich die Geschichte tief in sich aufgesogen. Charaktere - Harriet - Harriet ist die Großmutter von Grace und war 1879 selbst als Gouvernante im Fenix House. In dem Buch geht es darum, was damals passiert ist, denn schnell wird klar, dass die Geschichten, die sie ihrer Enkelin erzählt hat, nur die halbe Wahrheit sind. Wie der Titel vermutet lässt, geht es in ihrer Geschichte um Liebe und ich konnte tatsächlich mit ihr mitfühlen, habe mich aber auch immer gefragt, ob ich Harriet selbst wirklich vertrauen kann. Sie wirkt zwar sehr freundlich und zurückhaltend, doch sie hat auch einen guten Grund die Hausherrin zu hassen. Ihr Leben in Fenix House ist nicht einfach. Sie freundet sich zwar schnell mit den Kindern an und hat Spaß an ihrer Arbeit, doch letztendlich gibt es auch dort Probleme, denn sie verliebt sich leider in eine Person, die sie nicht lieben darf ... - Grace - Grace ist Harriets Enkelin und sie hat schon viel über Fenix House gehört. Es überrascht sie, als ihre Großmutter plötzlich verlangt, dass sie in ihre Fußstapfen tritt und selbst Gouvernante in Fenix House wird. Schnell wird klar, dass sich das Haus verändert hat - das alles ist ja auch mehr als 50 Jahre her ...  Grace selbst blieb eigentlich nur eine Randfigur. In ihren Abschnitten lernen wir das Haus und die Menschen viele Jahre später kennen und finden mit Grace gemeinsam heraus, was mit ihrer Großmutter passiert ist. Meine Meinung Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen. Der Schreibstil mit den zarten Beschreibungen der Umgebung und den Menschen hat mir gleich zugesagt und der Prolog aus dem Jahr 1910 hat sofort eine unheimliche Stimmung aufgebaut. Alles beginnt hier nämlich mit einem Zugunglück, bei dem Grace ihre Eltern verloren hat. Sie wächst bei ihrer Großmutter auf, wird allerdings nach Fenix House geschickt, als dort eine Gouvernante gesucht wird. Was Grace noch nicht weiß: Der Junge, auf den sie aufpassen soll, ist kein normaler Junge und das Haus ist nicht mehr das Haus aus Harriets Erzählungen! Im Wechsel erfahren wir hier nun die Geschichten der beiden Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Erwartungen nach Fenix House kommen. Spannend ist die Geschichte auf jeden Fall, besonders wenn man im Hintergrund behält, dass auch das Zugunglück eine wichtige Role zu spielen scheint. Während Grace erst einmal Probleme mit dem derzeitigen Hausherren Mr. Pembridge hat, lebt sich Harriet in ihrer Zeit gut ein, muss aber mit Erschrecken feststellen, dass sie die Hausherrin kennt. Auch hier verbirgt sich eine düstere und böse Geschichte, die darauf deuten lässt, dass es vielleicht kein Zufall ist, dass Harriet nach Fenix House gekommen ist. Die zwei Sichtweisen haben mir gut gefallen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich an manchen Stellen leicht verwirrt war. Grace und Harriet sind sich charakterlich doch recht ähnlich und da sie beide als Gouvernante dort anfangen, hatte ich im Kopf manchmal Überschneidungen. Es fiel mir manchmal schwer, umzudenken, da natürlich in Graces Abschnitten auch Personen aus der Vergangenheit vorkamen. Ein Art Stammbaum hätte das Lesen hier sicher erleichtert, denn diesen musste ich mir im Verlauf selbst zulegen, um wirklich alle Verbindungen zu verstehen! "Die Sanduhr unserer Liebe" ist mit 544 Seiten kein kurzes Lesevergnügen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass mir die Geschichte ein wenig zu ausgeschweift war. Als Leser erfahren wir einige Dinge früher als Grace, dennoch werden diese von ihr noch einmal durchgekaut. Für mich hätte es ausgereicht, Graces Abschnitte kürzer zu halten und Harriets Geschichte mehr Beachtung zu schenken. Um ehrlich zu sein fand ich Graces Abschnitte nämlich viel schwächer als die von Harriet! Das Ende konnte mich aber begeistern, auch wenn es wohl recht typisch für dieses Genre sein dürfte. Zum Glück habe ich aber noch nicht allzu viel im Bereich der Familiengeschichten gelesen, sodass ich mit den Auflösungen rundum zufrieden war. Ich werde bestimmt bald wieder ein Buch der Autrin lesen. Fazit "Die Sanduhr unserer Liebe" ist eine interessante Geschichte über eine Frau und die Liebe und über Lügen, die erst viele Jahre später ans Tageslicht kommen ... Trotz einiger Längen konnte mich das Buch begeistern und ich hatte einige schöne Stunden im Fenix House!

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  • Geheimnisvolle und spannende Familiengeschichte!

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Angie*

    23. April 2017 um 14:00

    INHALT:  Harriet Jenner nimmt 1878 eine Stellung als Gouvernante in Fenix House, in der Nähe von Cheltenham an. Sie hat ihren Vater durch unglückliche Umstände verloren und muss nun für den eigenen Lebensunterhalt  aufkommen. Die wohlhabende Familie Pembridge mit den Kindern Viktoria, Helen  und Bertie nimmt  sie auf , wobei die Hausherrin zu Harriet’s  Schrecken aus der Familie stammt, die teilweise am finanziellen Ruin ihres Vaters beteiligt war.  Mit Robert Pembridge , dem Hausherrn verbindet sie mit der Zeit  eine enge, intime Beziehung.  FÜNFZIG JAHRE später,  wir schreiben nun das Jahr 1922,  nimmt Harriet’s Enkelin Grace ebenso wie die Grossmutter eine Stellung als Gouvernante in Fenix House an. Grace hat ihre Eltern im Jahr 1910 bei einem tragischen Zugunglück verloren und wuchs mit enger und liebevoller Bindung bei Harriet auf, die ihr immer fröhliche und schöne Geschichten aus ihrer Zeit als Kindermädchen auf Fenix House erzählte. Grossmutter und Enkelin bleiben in engem Briefkontakt  während des Aufenthaltes von Grace auf Fenix House zueinander,,, die Liebe der beiden Frauen zu den jeweiligen Hausherren birgt manche Überraschungen,,,, MEINE MEINUNG:  Die Autorin nimmt uns in zwei Zeitsträngen mit auf diese Generationen Reise.  Harriet hat , laut eigener Beschreibung, eine sehr schöne Zeit auf Fenix House erlebt und Grace macht ganz andere, eher negative  Erfahrungen.  Durch diese immer neuen Spannungsbögen  wechselnder Erzählungen der beiden Hauptprotagonistinnen fliegt man schnell und neugierig durch diese typische Frauenlektüre. Ich empfand ein stimmungsvolles und bekannt gutes  Gefühl beim Lesen, da ich ähnlicher Lektüre schon oft begegnet bin. Das hat dem  leichten Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan. Manchmal braucht der Kopf eine schön erzählte Harmonie zum Abschalten. Durch die vielen Erzählungen der Zeitzeugen  , die Briefe der Grossmutter und der eigenen Erlebnisse von Grace kommt man sich vor wie eine heimliche Beobachterin hinter  den verschlossenen Türen und Mauern des alten Anwesens.  Eine richtig spannende Angelegenheit! Eines habe ich nicht gut nachvollziehen können. Der Titel mit dem Begriff *Sanduhr* deckt sich nicht wirklich gut mit der Pendeluhr, die im Roman erwähnt wird.  Das  schön gestaltete Cover soll wohl eher an die Pracht und nicht an den Verfall des Hauses zu Grace Zeiten erinnern. Insgesamt ist der Roman ein guter und leicht zu lesender Frauenschmöcker,  den ich mit drei guten Sternen bewerten möchte. Bewertung: *** Sterne von *****möglichen Sternvergaben. Herzlichen Dank an die Autorin und den Heyne-Verlag für das nette Leseerlebnis.        

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  • Eine stimmungsvolle Geschichte...

    Die Sanduhr unserer Liebe

    Kamima

    19. April 2017 um 16:20

    Roman von Kate Riordan, erschienen April 2017 im Heyne Verlag, Paperback, Taschenbuch, 544 Seiten, ISBN 978-3-453-41984-1 Die Autorin, welche selbst in Cheltenham (South West England) lebt, nimmt uns auf zwei Zeitreisen mit, die eng miteinander verknüpft sind: 1878 beginnt Harriet Jenner ihre Stelle als Gouvernante im Fenix House auf einem Hügel vor dem Badeort Cheltenham. Sie arbeitet dort für die Familie Pembridge und erlebt dort nicht nur ein überraschendes Wiedersehen mit einer ihr verhassten Person aus der Kindheit, sondern verliebt sich auch in den Hausherrn, was auf Gegenseitigkeit beruht, aber keinerlei Zukunft hat. Nach einem Unglücksfall verlässt sie im gleichen Sommer die Familie... und schickt knapp 50 Jahre später ihre Enkelin Grace als Gouvernante wieder nach Fenix House. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1922 und ein großes Zugunglück im Jahre 1910 hat Großmutter und Enkelin durch den Verlust der Eltern mehr zusammengeführt. Harriet munterte die Jahre über mit fröhlichen Geschichten aus Fenix House ihre Enkelin auf, so dass diese mit frohen Erwartungen die neue Stelle beginnt.Und doch wird alles anders... Kate Riordan nimmt uns auf eine spannende Reise durch die Generationen mit, wobei sich der Roman sehr leicht lesen lässt, weil die Szenen so anschaulich geschrieben sind. Schnell habe ich mich von der jeweiligen Stimmung einfangen lassen und musste mich so manches Mal wirklich zwingen, das Buch zur Seite zu legen... 544 Seiten lassen sich halt doch nicht in einem Rutsch lesen. Manches scheint inhaltlich vorhersehbar und doch wurde ich immer wieder von neuen Wendungen überrascht – bis zur letzten Seite. Das hat das Buch so spannend und interessant gemacht. Aber auch abschließend... denn nach dem Ende hatte ich nicht das Gefühl, dass noch eine Frage offen bleibt oder wollte wissen, wie es denn jetzt in Fenix House weitergeht. Phasenweise hatte ich – gerade am Anfang – das Gefühl, man hätte einiges inhaltlich straffen können. Aber jetzt, nachdem ich das Buch zuende gelesen habe, bin ich um die ausschweifenden Erklärungen zu anfangs dankbar: wir werden nach und nach in zwei Geschichten mitgenommen, die immer mehr durch die Entdeckungen der jungen Grace, der Geschichten der Zeitzeugen im Haus und der Briefe der Großmutter Harriet miteinander verwoben werden, was doch einiges an Konzentration beim Lesen braucht – überfliegen ist nicht ratsam ;) Für mich ist das ein wirklich gelungener Roman, der mich sprachlich und inhaltlich mitgenommen hat... im Gegensatz zum Buchcover, welches wohl eine Hommage an die wilden Gärten in Fenix House sein sollten, meiner Meinung nach aber irgendwie am Inhalt vorbei gestaltet ist – viel treffender finde ich hier das „Irrgarten-Cover“ des Originaltitels. Auch der Buchtitel hinterlässt bei mir ein Fragezeichen... im Original „The Shadow Hour“ spiegelt dieser englische Titel meiner Meinung nach Inhalt und Stimmung besser wider. Nun ja, das ist ja Geschmacksache ;) Den Roman aber mag ich euch wirklich sehr ans Herz legen... nehmt euch Zeit und genießt die Zeitreise in das Mysterium rund um Fenix House und seine Bewohner.

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