Kate Riordan Im Spiegel ferner Tage

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Inhaltsangabe zu „Im Spiegel ferner Tage“ von Kate Riordan

London 1932: Als die 21-jährige Alice ungewollt
schwanger wird, schickt ihre Mutter sie
auf ein Gut im malerischen Gloucestershire,
um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert
von dem verwunschenen Anwesen
erwacht in Alice Neugier, und sie erfährt von
dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin
Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne
Frau berührt sie auf eigentümliche Weise,
und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie
entdeckt eine große Liebesgeschichte – und
einen schlimmen Verrat …

eine spannende und Gefühlvolle Story über Liebe und Unglück. Teils traurig teils gruselig. Aber auf Jedenfall zu empfehlen

— Rantango

Ein toller Roman mit viel Gefühl

— RickysBuchgeplauder

Konnte mich leider nicht überzeugen, weder die Geschichte noch die Figuren waren fesselnd, die "Gruselmomente" vollkommen überflüssig

— plin

Ein leider ziemlich langatmiger Roman, kaum Höhepunkte, mit künstlich erzeugtem Gruselfaktor.

— Klusi

Oder wie man Babyblues populärwissenschaftlich erklären würde

— Huebner

Packende Familiengeschichte und das Schicksal zweier Frauen - angenehm zu lesen, ein absolutes Wohlfühlbuch

— janinchens.buecherwelt

Etwas langatmig, und im letzten Drittel geht alles Knall auf Fall. Dennoch ließ es sich leicht lesen, da es sehr schön geschrieben ist. 3,5⭐️

— Sternenstaub_Buchblog

nachhaltig und lesenswert

— charmingbooks

mystischer Pageturner, hallt noch tagelang nach

— NinaMacKay

Anfangs etwas schwach, endet der Roman sehr emotional. Schöner Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts spielt.

— nblogt

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  • Leider nicht ganz rund

    Im Spiegel ferner Tage

    Roma84

    14. March 2018 um 09:54

    Der Leser lernt in diesem Buch zwei junge Frau kennen. Alice lebt im Jahr 1932, wohnt noch bei ihren Eltern, geht aber in einem Büro als Sekretärin arbeiten, um ihren Eltern finanziell unter die Arme zu greifen. Sie verliebt sich in einen verheirateten Mann und wird von ihm schwanger. Da dies zur damaligen Zeit noch als große Schande galt, beschließt Alices Mutter, Alice für die Dauer der Schwangerschaft fortzuschicken. Sie schickt Alice auf ein altes Gut in einem einsames Tal, wo sie selbst damals aufgewachsen ist. Die Haushälterin des alten Gutes ist eine alte Bekannte von Alices Mutter und soll sich um Alice kümmern. Kaum, dass Alice auf dem Gut angekommen ist, wird sie mit der düsteren Vergangenheit des Gutes konfrontiert. Sie spürt, dass hier einmal etwas tragisches geschehen sein muss und beginnt, den damaligen Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Während der Leser erlebt, wie Alice beginnt diverse Puzzleteile zusammen zu setzen, darf er in einem zweiten Erzählstrang in die Geschichte der jungen Elizabeth eintauchen. Elizabeth hatte es nicht leicht in ihrem Leben. Sie letzte im Jahre 1898 und ihre vorrangige Aufgabe war es, einem großen Haushalt vorzustehen, an der Seite ihres vermögenden Ehemannes zu strahlen und einen Erben auf die Welt zu bringen. Doch Elizabeth bekommt eine Tochter und alle weiteren Schwangerschaften enden in Fehlgeburten. Elizabeth hatte außerdem den Hang, nach ihren Schwangerschaften an Depressionen zu leiden und wurde deswegen schon auf unterschiedliche Arten behandelt. Zur Zeit der Erzählung ist Elizabeth wieder schwanger... Beide Geschichten waren glaubhaft und sehr emotional dargestellt. Die Autorin konnte die Ängste und Sorgen, mit denen sich beide jungen Frauen auseinandersetzen mussten, anschaulich schildern. In beiden Geschichten blieb das Ende das ganze Buch über hoffen und man wusste nicht, was das Schicksal für beide Frauen bereit hält. Dennoch blieben am Ende diesen Buches ein paar wenige Fragen bei mir offen. Die Autorin hatte gelegentlich im Buch eine düstere, unheimlich und übernatürliche Stimmung beschrieben...am Ende scheint die aber lediglich Alices Einbildung entsprungen zu sein, was ich als nicht ganz rund empfinde. Außerdem hatte ich zeitweise Probleme, die Beziehungen und Verbindungen innerhalb der verschiedenen Generationen und handelnden Personen zu verstehen. Ich weiß nicht, ob ich lediglich wichtige Details überlesen habe oder ob die Verbindungen tatsächlich nicht konkret dargelegt worden sind. Aus diesen zwei Gründen, muss ich leider einen Punkt abziehen, für ein Buch, das mich ansonsten sehr gefesselt und auch berührt hat.

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  • einfach spannend und Gefühlvoll

    Im Spiegel ferner Tage

    Rantango

    28. August 2017 um 13:53

    Kate Riordan entführt uns nach England anno 1932. Alice lebt mit ihren Eltern in LondonSie hat einen Job als Sekretärin und steuert so ihren Teil zum Leben bei. Als sie einen verheirateten Mann kennen lernt der ihr das blaue vom Himmel verspricht, lässt sie sich auf eine Affäre ein. Sie wird schwanger was in dieser Zeit ein totales Nogo ist und eine Schande für die ganze Familie darstellt. Ihre Mutter schickt sie zu einer ehemaligen Schulkollegin aufs Land in ein altes Herrenhaus das in einer verborgenen Talsenke liegt. Sie darf dort Leben bis das Kind geboren ist. Nach und nach lernt Alice die Menschen die in dieser Gegend leben besser kennen. Sie hat in einem alten Buch von einer wahren Schönheit gelesen namens Elisabeht. Doch jeden den sie auf Elisabeht anspricht blockt ab. Keiner will über sie sprechen. Alice versucht nun herauszufinden was mit Elisabeth und Isabell deren Tochter passiert ist. Teilweise war ich sehr geschockt wie stark die Frauen zur damaligen Zeit den Gesellschaftlichen Zwängen unterworfen waren. Etwas das wir heute zum Glück nicht mehr kennen. Es kommt sehr viel Spannung auf und im laufe der Geschichte wird es auch schon mal gruselig. Man will einfach wissen was mit Elisabeht passiert ist. Ich fand die Geschichte einfach nur gut und spannend. Ein Buch zum fallen lassen und ausklinken.

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  • Ein toller Roman mit viel Gefühl

    Im Spiegel ferner Tage

    RickysBuchgeplauder

    26. June 2017 um 10:14

    RezensionIm Spiegel ferner TageGenre: HistorischSeiten: 544Verlag: HeyneKlappentext:London, 1932. Als die 21-jährige Alice ungewollt schwanger wird, schickt ihre Mutter sie auf ein Gut im malerischen Gloucestershire, um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert von dem verwunschenen Anwesen erwacht Alices Neugierde, und sie erfährt von dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne Frau berührt sie auf eigentümliche Weise, und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie entdeckt eine große Liebesgeschichte - und einen schlimmen Verrat …Meine Meinung:Geschichte:Hin und wieder lese ich ja gerne mal einen historischen Roman und dieser hier hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und auch der Zeit angepasst. Ich habe mich direkt in die Zeit versetzt gefühlt und war gefesselt. Die Geschichte fing sehr locker an und wurde immer besser. Zwischendurch hat sich eine unheimliche und mysteriöse Atmosphäre gebildet, die mich völlig gefangen nahm. Mit den Perspektivwechseln kam ich eigentlich ganz gut zurecht. Mich hat es zwischendurch nur irritiert, dass die Perspektive von Elizabeth nicht chronologisch war. Mal hat man ihre Vergangenheit gesehen und dann wieder die Zukunft und da musste ich mich dann immer neu orientieren.Hier gibt es 4 von 5 Gryffindor – PunktenCharaktere:Alice ist an Anfang ein sehr naives und wohlbehütetes junges Mädchen. Im Laufe der Geschichte wird sie aber reifer und unabhängiger. Über Elizabeth erfahren wir sowohl in ihrem Zeitstrang etwas als auch in Alice´s Zeitstrang. Das macht die Geschichte richtig spannend. Elizabeth ist eine zu Anfang starke Frau, die aber durch ihren Mann und die Gesellschaft mürbe gemacht wird. Die Charaktere werden alle sehr bildhaft beschrieben und somit konnte man sie sich sehr gut vorstellen.Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – PunktenEmotionen:Ich denke, dass diese Geschichte von Emotionen lebt. Ich finde auch, dass es der Autorin gelungen ist diese zu vermitteln. Ich konnte die Gefühle und Handlungen der Charaktere sehr gut nachempfinden und mich somit gut in sie hineinversetzen.Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – PunktenAufmachung/ Design:Das Cover finde ich wunderschön gestaltet und auch wie es sich anfühlt finde ich sehr schön. Die Kapitelüberschriften sind auch sehr gut gestaltet.Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – PunktenFazit:Ein sehr schöner Roman mit viel Gefühl und Liebe zum Detail. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht ihn zu lesen.Insgesamt gibt es: 9 von 10 Buchplaudis

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  • Im Spiegel ferner Tage

    Im Spiegel ferner Tage

    Rena1986

    12. September 2016 um 18:34

    In diesem Buch geht es um eine junge Frau im Jahre 1932 in London die ungewollt schwanger geworden ist. Sie heißt Alice und ist mir von Anfang an sehr ans Herz gewachsen. Sie ist jung, sympathisch und würde ihren eigenen Weg gehen, wenn man sie nur lassen würde. Gesellschaftliche Konventionen engen sie ein und halten sie von ihren Träumen ab. Man schickt sie zu alten Bekannte ihre Mutter damit sie dort, auf dem Land, unbemerkt ihr Kind zur Welt bringen kann. Von Anfang an umgibt die Geschichte eine düstere und traurige Stimmung welche mir sehr gefallen hat. Die Geschichte um Alice hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Alice ist so normal und alltäglich, das macht es leicht sie zu mögen. Eigentlich ist dieser Handlungsstrang aber bloß Mittel zum Zweck indem sie den Leser auf den zweiten Handlungsstrang vorberietet und durch Parallelen in den Geschichten immer wieder vorwärts treibt.  Leider konnte sich die Spannung nicht bis ans Ende des Buches halten. Irgendwann wurde es zu langatmig und zäh. Der anfängliche Bann war spätestens hier verflogen und das Ende wirkte so auf mich etwas konstruiert, herbei gezogen und eventuell auch ein klein wenig vorhersehbar.  Die Sprache ist sehr detailliert und die Umgebung sehr bildlich beschrieben. Die Gefühle der beiden weiblichen Hauptfiguren sind gut beschrieben und passen zur allgemeinen Grundstimmung. Von mir gibt es in diesem Falle leider nur eine bedingt Leseempfehlung. Der Plot bzw. die Idee haben mir gut gefallen, die Umsetzung aber flacht gegen Ende hin sehr ab. Das konnten auch die liebevoll ausgearbeiteten Figuren nicht wieder ausbügeln. 

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  • Im Spiegel ferner Tage

    Im Spiegel ferner Tage

    Klusi

    12. July 2016 um 12:11

    London 1932: Nach einer kurzen Affäre mit einem verheirateten Mann ist die 21-jährige Alice schwanger. Ihre Mutter ist auf den Ruf der Familie bedacht und arrangiert für die kommenden Monate einen Aufenthalt auf Fiercombe Manor im malerischen Gloucestershire. Dort wird Alice die Zeit bis zur Geburt ihres Kindes verbringen, welches anschließend zur Adoption freigegeben werden soll.Bei ihrer Ankunft ist Alice gleich fasziniert von dem alten Anwesen. Schon bald entdeckt sie Spuren der früheren Besitzer, und ihre neugierigen Nachforschungen konfrontieren sie mit dem Schicksal der vormaligen Gutsherrin Elizabeth. Auf eigenartige Weise fühlt sich Alice mit der unbekannten Frau verbunden, als sie deren altes Tagebuch findet. Die Handlung dieses Romans verläuft parallel in zwei Zeitsträngen. So verfolgt man einmal die Ereignisse zur Zeit von Alice, die 1932 auf Fiercombe Manor ankommt und einige Monate dort verbringt. Die Rückblicke führen den Leser ungefähr 34 Jahre in die Vergangenheit, zum Ende des 19. Jahrhunderts, als Elizabeth mit ihrer Familie dort lebte. Aus deren Tagebucheinträgen geht hervor, dass auch sie schwanger war, und unwillkürlich zieht Alice Vergleiche zu damals. Sie möchte gerne mehr über Elizabeth und ihr Schicksal erfahren. Die Atmosphäre des alten Hauses wird recht unheimlich geschildert, und Alice hat so einige Erlebnisse, die auf mich jedoch irgendwie gestellt wirkten, um dem Anwesen einen gewissen Gruselfaktor zu verleihen. Es ist nicht recht klar, ob die Phänomene wirklich passieren oder ob Alice sie sich einbildet bzw. zu viel in Zufälle hinein interpretiert.Ansonsten passiert nichts Aufregendes, und ich muss gestehen, dass sich die erste Hälfte des Romans für mein Empfinden ziemlich in die Länge zog. Später wird die Handlung etwas interessanter, und im letzten Drittel des Buches haben mich die Ereignisse dann doch packen und zumindest streckenweise mitreißen können. Das Thema, welches hier im weiteren Sinn behandelt wird, ist ja eigentlich auch recht interessant. Es geht hauptsächlich um die Situation der Frauen zur Jahrhundertwende und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Gerade diversen besonderen Befindlichkeiten in der Schwangerschaft und danach wurde damals ein falsches oder oft auch gar kein Verständnis entgegengebracht. Was uns heute als Wochenbettdepression bekannt ist und wovon viele Frauen nach der Geburt betroffen sind, wurde als ein Anfall von Wahnsinn angesehen, kam damals fast einer Katastrophe gleich und hinterließ einen Makel, der nicht nur auf dem Ruf der betroffenen Frau lastete, sondern auch auf dem der ganzen Familie. Die Behandlungsmethoden waren nicht dazu angetan, es den Betroffenen leichter zu machen oder ihren Zustand zu bessern.So richtig nahe bin ich den Protagonisten aus dem älteren Zeitstrang leider nicht gekommen. Sie blieben für mich blass und irgendwie seelenlos. Besonders Elizabeths Mann fand ich sehr irritierend, denn einerseits war er übertrieben eifersüchtig, dann wieder hatte ich den Eindruck, dass ihm eigentlich gar nichts an seiner Frau liegt, sondern dass er nur auf einen männlichen Nachfahren hoffte. Ganz und gar nicht nachzuvollziehen war für mich der letzte Satz des Klappentextes, nach dem Alice bei ihrer Spurensuche eine große Liebesgeschichte und einen schlimmen Verrat entdeckt. Beides habe ich vergeblich gesucht.Mit der Gesamtbeurteilung dieses Romans tue ich mir ein wenig schwer, denn die Abschnitte um Elizabeth konnten mich so gar nicht überzeugen. Hier kommt noch dazu, dass es viele Zeitsprünge gibt und man oft nicht weiß bzw. erst wieder überlegen muss, in welcher Reihenfolge sich die Ereignisse abgespielt haben könnten. Mit Alice und ihrer Geschichte erging es mir besser. Sie konnte ich gut verstehen, lässt man so einige unvernünftige Aktionen außer Acht, die meiner Meinung nach nur eingeflochten wurden, um die Geschichte mit mehr Spannung zu versorgen. Die Erzählung in diesem Zeitstrang erfolgte chronologisch nachvollziehbar, aber auch hier plätscherte die Handlung weitgehend gleichförmig dahin; es war nicht allzu viel geboten.Der Schreibstil ist flüssig und eingängig, so dass sich das Buch eigentlich leicht lesen lässt. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mich durch einen großen Teil des Buches mehr schlecht als recht hindurch geschleppt habe, weil es kaum Höhepunkte gab. Die letzten Abschnitte haben mich dann wieder ein wenig mit dem Roman versöhnt, aber insgesamt hat er mir allenfalls mittelmäßig gefallen.

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  • Im Spiegel ferner Tage

    Im Spiegel ferner Tage

    Kleine8310

    01. May 2016 um 01:14

    "Im Spiegel ferner Tage" ist ein Roman der Autorin Kate Riordan. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Alice. Alice ist erst einundzwanzig Jahre alt, als sie nach einer Affäre mit einem verheirateten Mann, erfährt, dass sie schwanger ist. Ihre Mutter ist entsetzt und beschließt kurzerhand, dass Alice ihr Kind auf dem Land zur Welt bringen soll, damit niemand in London von dem Skandal erfährt.    So landet die junge Frau auf dem Gut Fiercombe. Schnell hat Alice den Eindruck, dass etwas dunkles in dem Anwesen passiert sein muss und sie beschließt den Geheimnissen des Gutes auf den Grund zu gehen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf die Geschichte von Elizabeth, deren Schicksal unklar ist. Da Alice Elizabeth' Schicksal sehr bewegt begibt sie sich auf eine spannende Suche nach den Geheimnissen in der Vergangenheit ... Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen. Kate Riordan hat einen angenehm zu lesenden, flüssigen Schreibstil, der gut zu der historisch angehauchten Geschichte gepasst hat! Die Autorin schreibt sehr bildhaft und hat auch die Charaktere gut ausgearbeitet. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da sie authentisch wirkten und gut in die jeweilige Zeit passten.  Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Der eine Erzählstrang befasst sich mit Alice' Leben im Jahre 1932. Hier wird die Geschichte in Ich - Form aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Der zweite Erzählstrang befasst sich mit den Geschehnissen rund um die Protagonistin Elizabeth, deren Geschichte Alice in der Gegenwart aufdeckt. Beide Erzählungen haben mich recht gut unterhalten und ich fand beide Geschichten sehr interessant. Was mir in manchen Passagen gefehlt hat war die Spannung. Hier gab es zwischenzeitlich, auf beiden Zeitebenen, Teile in den Erzählungen, die mir zu langatmig waren. Ansonsten sind die Handlungen sehr interessant und sie haben mich gut unterhalten!   "Im Spiegel ferner Tage" ist eine unterhaltsame Geschichte, die mir kurzweilige, schöne Lesestunden beschert hat!

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  • ✎ Kate Riordan - Im Spiegel ferner Tage

    Im Spiegel ferner Tage

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich habe das, was ich hier geboten bekam, ehrlich gesagt nicht erwartet.. Als ich mich damals für das Buch zu interessieren begann, glaubte ich eigentlich an eine Geschichte, wie es sie dort draußen schon zu tausenden gibt: Eine Verknüpfung von heute und gestern, die in einem Familiengeheimnis endet. Aber weit gefehlt! Ein Geheimnis ist gewiss vorhanden und es ist spannend, wie die Autorin den Leser dort hin führt, denn bis sie es auflöste, habe ich damit nicht gerechnet. Mir verursachte es Gänsehaut, als es zu dem Punkt kam. Aber auch sonst hat Kate Riordan die Stimmungen im Buch sehr gut eingefangen. Ich habe mit Alice mitgelitten, mitgehofft, mitgefiebert; ich war angespannt, wenn sie es war,... Ich durchlebte eine Menge Gefühle für und auch mit Alice und Elizabeth. Die Beschreibungen der Umgebung ließen mich in der Geschichte verweilen und ganz besonders toll fand ich, dass es schon eine Verknüpfung zwischen 2 Zeiten gibt, aber die eine Geschichte spielt um 1930, die andere um kurz vor 1900 - also fern von moderner Technik und dem Umfeld, das wir heute kennen. (das hat mir auch mal wieder gezeigt, dass ich sowas öfter lesen sollte, denn das gefiel mir außerordentlich gut) Ich kann dieses nicht ganz dünne Buch wirklich empfehlen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mich mit beiden Geschichten absolut wohl gefühlt. Mir war nichts zu viel und auch nichts zu wenig. Es tat gut, mal nicht immer nur Klischees aneinandergereiht zu bekommen, sondern eine Geschichte zu lesen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite wirklich fesselte. ©2016

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  • Schwangerschaftspanikmache trifft auf brittische Cottage-Geheimnisse

    Im Spiegel ferner Tage

    Huebner

    18. April 2016 um 11:06

    Alice, kleine Bürokraft im London von 1932, etwas naiv und unbedarft, wird nach einem one-night-stand schwanger. Sie verrät nicht dem Kindsvater, wohl aber ihrer Mutter von der Katastrophe. Der Engelmacherin verweigert sie Hand anzulegen und schon ersinnt die Mutter den Plan, die junge Frau auf einen englischen Landsitz zu schicken, wo sie das Kind zur Welt bringen und danach zur Adoption freigeben soll. Alice ca. halbjähriger Aufenthalt im Hochsommer Englands wird blumig und sehr, sehr lang beschrieben. Wie man es nicht anders erwartet, wenn eine junge Frau zu einer schrulligen Haushälterin, deren naiven Küchenhilfe und einem misstrauischen Gärtner geteckt wird: da sind doch Geheimnisse aufzuspüren!So erzählt Rjordan im Präsens der Alice, was sie uns sehr nahe kommen lässt, und komponiert eine zweite, zeitlich früher handelnde Ebene der Elizabeth, welche um 1900 in das Anwesen einheiratete. Elizabeths Handlungszeit umfasst dabei nur die letzten Tage ihrer letzten Schwangerschaft, wobei Rjordan in mittels eines Tagebuches, das Alice findet, in Elzabeth Erinnerungen umherspringt.So findet Alice also auf verstaubten Pfaden über knarrende Treppen, vorbei an übellaunig von der Wand blickende Portraitierte in verwaisten Kinderzimmern und vergessenen - aber durchaus gut in Schuss gehaltenen Kapellen - Versatzstücke zu Elizabeth und ihre Familie. Selbstverständlich wird sich die Heldin in den sporadisch vorbeischauenden Hausherren verlieben und am Ende mit ihm in trauter Dreisamkeit (das Kind wird nicht zur Adoption freigegeben) das Happy-End gestalten.Parallelen: beide Frauen in guter Hoffnung; beide Frauen mit dem jeweiligen Kindsvater eher nicht zufrieden. Während Elizabeth Opfer der Wochenbettdepression wird, gegen die es um 1900 noch keine effektiven Maßnahmen, bzw. für die es kein Verständnis im heutigen Sinne gab, sieht Alice ihrer eigenen Niederkunft mit ähnlichen Ängsten entgegen.Elizabeth war von ihrem Mann als "verrückt" erklärt weggesperrt worden. Als auch das letzte Kind tot zur Welt kommt, nimmt sie sich und der Erstgeborenen das Leben.Die Handlunsgfolge: Verdient meine drei Sternen: Wir haben also die gegenwärtige Handlunsgzeit der Alice, die vergangene der Elizabeth und die vorvergangenen der Elizabeth, welche Alice (in der Gegenwart) via Tagebuch erfährt. Die Tragödie: leider nur unzureichend tragisch und mysteriös vermittelt, Ansätze zum Gruseleffekt verpuffen in Banalitäten.Die Heldin: sehr naiv, sehr unspektakulär, sehr konform.Der Plot: Den Babyblues als Aufhänger zu nehmen, ist für mich etwas fraglich, vielleicht hätte er als Nebeneffekt dienen können, die Charaktere der 1900-Figuren etwas mehr heraus zu bilden.Alle in allem ein netter Schmöker "mit ohne viel Nachdenken"Ivonne Hübner

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  • Sehr geheimnisvoll. aber interessant

    Im Spiegel ferner Tage

    kidcat283

    11. April 2016 um 13:31

    Die junge Frau Alice verliebt sich in einen verheirateten Mann und schläft mit ihm, als er ihr verspricht sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Leider wurde dieses Versprechen nicht eingehalten und als Alice ungewollt schwanger wird, scheint eine Welt über sie zusammenzubrechen. Es schickt sich nicht unverheiratet schwanger zu sein und deshalb schickt ihre Mutter sie auch weg. Der Ort wo Alice ihrer Schwangerschaft, bis zur Geburt des Kindes über verweilt scheint ein Geheimnis zu haben. Als sie sich weiter umschaut und Kontakte zu anderen Leuten im Ort knüpft erfährt sie immer mehr von diesem Geheimnis, was die ehemalige Gutsherrin Elizabeth angeht. Meine Meinung: Zunächst möchte ich etwas zum Buch und dem Cover sagen. Das Cover ist wunderschön und die Oberfläche ist bisschen rau und matt. Ganz toll. Allein schon der Titel des Buches lädt zum Lesen ein. Wir steigen ein in eine interessante Geschichte ein, in einem Jahrgang wo es einige Dinge gab, die man einfach nicht macht. Zum Beispiel von einem Mann schwanger werden, mit dem man nicht verheiratet ist. Heutzutage ist das in unserer Gesellschaft normal. Damals war es für die Familien eine Schande. Dabei kommt mir gerade die Frage: Wann wurden eigentlich Kondome erfunden? Im Jahr 1855 wurde das Kondom von einem Amerikaner erfunden. Das heißt, es gab sie schon... Naja, wurde im Buch eigentlich erwähnt wie es passiert ist, ob verhütet wurde oder nicht oder ob was schief lief...ich weiß nicht mehr. Es wird in zwei Strängen erzählt. Einmal aus Alice Sicht und dann aus Elizabeths Sicht, quasi die Vergangenheit. Ich muss gestehen, dass ich die Parts von Elizabeth interessanter fand. Diese hatte mit einem schlimmen Schicksal zu kämpfen. Es ist wirklich sehr traurig, was ihr passiert. Manchmal fand ich es etwas in die Länge gezogen, aber im Großen und Ganzen war es ganz okay.

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  • Das Schicksal zweier Frauen und eine Reise in die Vergangenheit

    Im Spiegel ferner Tage

    janinchens.buecherwelt

    29. March 2016 um 14:15

    Das erste Mal ist mir dieses Buch wegen dem wunderschönen Cover aufgefallen. Spätestens aber nach dem Überfliegen des Klappentextes hatte es mich dann komplett neugierig gemacht. So durfte das Buch bereits im Dezember einziehen und ich ärgere mich, dass es so lange warten musste, bis es gelesen wurde. "Im Spiegel ferner Tage" ist genau das richtige Buch für Fans von Familiengeschichten inklusive dunklem Geheimnis aus der Vergangenheit. Kate Riordan erzählt die Geschichte der jungen Alice, die im Jahr 1932 schwanger und allein auf das geheimnisvolle Familienanwesen Fiercombe Manor in Gloucestershire geschickt wird. Im zweiten Erzählstrang lernen wir Elizabeth kennen, die um 1900 auf eben diesem Gut gelebt hat und zu dieser Zeit ebenfalls schwanger war. Alice wird nach und nach bewusst, dass sie mit besagter Elizabeth vieles gemeinsam hat und verliert sich immer mehr in ihrer dramatischen Geschichte. Ist es Zufall oder wiederholen sich durch Alice' Anwesenheit die Ereignisse von damals? Oft ist es ja so, dass man als Leser einen Handlungsstrang lieber mag als den/die anderen. Hier jedoch ist es sehr ausgeglichen. Ich mochte sowohl Alice und ihre Geschichte als auch das schicksalhafte Leben von Elizabeth im Jahr 1898. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Geschichte sich in die Länge zieht, auf der Stelle tritt oder mich in irgend einer anderen Form langweilt. Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten. Das Augenmerk liegt ganz klar auf den beiden Protagonistinnen und deren Schicksal. Unterstützt werden beide durch die Hausdame Edith, die schon zu Elizabeths Zeiten auf Fiercombe Manor gearbeitet hat. Vom Anwesen selbst geht teilweise eine unheimliche, fast schon gruselige Atmosphäre aus. An manchen Stellen wollte auch ich mich unter meiner Decke verstecken. Die Autorin beschreibt das Leben schwangerer Frauen aus beiden Zeitebenen sehr anschaulich und authentisch. Alleinerziehende Frauen wie Alice beschmutzen die Familienehre. Elizabeth, die an einer postnatalen Depression litt, erklärte man damals für verrückt. Beides Dinge, die in der heutigen Zeit nicht mehr zu einer Ausgrenzung führen würden. Kate Riordan hat einen angenehmen Schreibstil, dem man zu jeder Tages- oder Nachtzeit gut folgen kann. Während meiner gesamten Lesezeit habe ich mich nach England in das verlassene Tal von Gloucestershire versetzt gefühlt. Ich konnte sowohl die Frühlingswärme als auch den Sommerregen auf meiner Haut spüren, habe die Blumen gerochen und den Bach plätschern gehört. Für mich ein absolutes Wohlfühlbuch, in welches man sich komplett verlieren kann. Ein klitzekleines Manko ist für mich die Liebesgeschichte von Alice. Da hätte ich mir einfach noch ein bisschen mehr gewünscht. Aber immerhin bleibt Platz für Spekulationen bzw. die eigene Kreativität. Wer also auf der Suche nach einem Buch ist, welches euch mit in eine andere Zeit nimmt, gut unterhält und von schicksalhaften Familiengeschichten erzählt, ist mit "Im Spiegel ferner Tage" von Kate Riordan sehr gut bedient.Ich danke dem Heyneverlag sowie dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses wunderbaren Rezensionsexemplars.

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  • Interessante Geschichte - aber Ausbaufähig

    Im Spiegel ferner Tage

    charmingbooks

    12. March 2016 um 15:51

    Klappentext:London, 1932. Als die 21-jährige Alice ungewollt schwanger wird, schickt ihre Mutter sie auf ein Gut im malerischen Gloucestershire, um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert von dem verwunschenen Anwesen erwacht Alices Neugierde, und sie erfährt von dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne Frau berührt sie auf eigentümliche Weise, und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie entdeckt eine große Liebesgeschichte - und einen schlimmen Verrat … Meinung:Die Geschichte in diesem Buch findet quasi in 2 unterschiedliche Zeiten statt. Zum einen ist es London im Jahre 1932 - in der Zeit wo die schwangere Alice von Ihrer Mutter auf Gut namens Fiercombe Manor. Alice verbringt dort Ihre Zeit unter anderem mit dem Erkunden des Anwesens und trotz vieler Warnung diversen Gebäuden und Plätzen fern zu bleiben, packt Alice die Neugier und wird fündig und findet alte Tagebüchern einer ehemaligen Gutsinhaberin.Die weitere Zeit handelt von Fiercombe Manor im Jahre 1898. Hier erhält man einen Einblick auf das tragische Leben von Elizabeth Stanton - voller Liebe - Geheimnisse - Tragik.  Im Spiegel ferner Tage ist ein wunderbares Zusammenspiel zwischen zweier Geschichten von zwei unterschiedlichen Frauen und unterschiedlichen Leben. Die Autorin ermöglicht mit ihrem bildlichen Schreibstil eine wunderbare Vorstellung in allen Lebenslagen. Es bleibt zwar immer noch genug Spielraum um seinen eigenen Vorstellungen Raum zu geben, aber die Autorin weiß genau wo sie hin will.  Für dieses Buch sollte man sich etwas Ruhe antun. Es ist keine seichte leichte Geschichte die man mal eben so nebenbei lesen kann und wo  man zack zack das Buch auf die schnelle durch hat. Hierfür braucht man Zeit und Raum. Es regt einem zum nachdenken an und mich hat es verzaubert. Fazit:Eine tragisch rührendes Buch welches mich in seinem Bann zog. Kein seichtes Wischiwaschi, trotzdem absolut überzeugend.

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  • Eine tragische Familiengeschichte, die mich nicht so schnell loslässt ...

    Im Spiegel ferner Tage

    Die-wein

    05. March 2016 um 09:29

    London 1932: Die einundzwanzigjährige Alice arbeitet als Schreibkraft in einem Londoner Büro. Während ihre Mutter sie immer wieder ermahnt, dass sie noch als alte Jungfer enden wird, lernt sie den verheirateten James kennen, der ihr immer wieder beteuert, dass er sich scheiden lassen will. und verliebt sich in ihn. Als sie wenig später ein Kind von ihm erwartet, macht ihre Mutter ihr schwere Vorwürfe und schickt sie zu einer alten Freundin, die als Haushaltshilfe in einem verlassenen Gutshaus arbeitet. Dort soll sie ihr Kind zur Welt bringen und danach zur Adoption freigeben, doch bereits kurz nach der Ankunft merkt Alice, dass das alte Haus ein schreckliches Geheimnis birgt, doch die Haushaltshilfe Mrs. Jelphs gibt ihr nur wenig Auskünfte über die Vergangenheit des Hauses. Immer wieder findet sie kleine Hinweise auf die ehemalige Gutsherrin Elizabeth und so beginnt sie heimlich nach weiteren Spuren zu suchen. Dabei stößt sie auf die tragische Geschichte der Familie Stanton. "Im Spiegel ferner Tage" erhielt ich vom Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt, zusammen mit einer kleinen Teedose, die das gleiche wundervolle Motiv ziert wie das Cover des Buches. Hier ist der Spruch "Oftmals sind es die kleinen Dinge im Leben, die für einen die größte Bedeutung haben." absolut treffend, denn für mich ist diese "Kleinigkeit" etwas Besonderes, über das ich mich immer wieder freue. Als die Protagonistin Alice von ihrer strengen sowie kaltherzigen Mutter auf das alte Gut Fiercombe im Gloucestershire geschickt wird, sind es ebenfalls die kleinen Dinge, die sie am meisten faszinieren, denn sie trifft überall auf kleine persönliche Dinge, die einst der ehemaligen Gutsherrin Elizabeth gehörten, und beginnt sich dadurch immer mehr für deren Schicksal zu interessieren. Während sie versucht den Vater ihres ungeborenen Kindes zu vergessen, begibt sie sich auf Spurensuche und versucht immer wieder der Haushälterin Mrs. Jelphs auf den Zahn zu fühlen, doch die gibt nur sehr widerwillig spärliche Auskünfte über die Familie Stanton. Dennoch gelingt es Alice nach und nach die tragische Geschichte der Familie zu lüften und gleichzeitig erfährt sie dabei viel über ihre eigene Vergangenheit. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Alice sowie aus der Sicht eines Erzählers, der die letzten Monate der Gutsherrin Elizabeth wiedergibt, erzählt und handelt in zwei verschiedenen Zeitebenen (1932 und 1898). Bei den Stellen, in denen es um Alice geht, war ich am Anfang etwas unsicher, in welche Richtung die Geschichte steuert, da sie sich auf dem Gut unwohl fühlt, glaubt ständig beobachtet zu werden und teilweise ging das schon in Richtung Mistery, aber Alice redet sich immer wieder ein, dass das nicht sein kann. Im krassen Gegensatz dazu erschien mir dann Elizabeth trostloses und trauriges Leben, bei dem man von Anfang an ahnt, dass es nur in einer Tragödie enden kann. Durch den bildhaften Schreibstil konnte ich mir dieses verwunschene Tal, das Gut sowie die gesamte Umgebung nur allzu gut vorstellen und hatte oftmals das Gefühl, einen Film anzuschauen. Als schließlich der zukünftige Erbe Thomas Stanton auf der Bildfläche erschien, der durch seinen erfrischenden Charme und seinen trockenen Humor der Geschichte eine großartige Wendung gab, hatte mich das Buch vollends gepackt und ich wollte einfach wissen, was aus Alice und dem Baby nach der Geburt passiert. Mein Fazit: "Im Spiegel ferner Tage" ist eine dramatische und spannende Geschichte, die mich einige Tage entführt hat, in eine bezaubernde sowie geschichtsträchtige englische Landschaft. Ein Buch, bei dem man sehr gut abtauchen kann in eine andere Zeitepoche, und sich einfach treiben lassen kann. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • In Ordnung, leicht und kurzweilig

    Im Spiegel ferner Tage

    tootsy3000

    04. March 2016 um 18:46

    Romane in denen Geheimnisse aus vergangen Zeiten eine Rolle spielen und die dann später aufgedeckt werden sind schon was besonderes. Gerne lasse ich mich auf solche Geschichten ein, in der Hoffnung ein besonderes Leseerlebnis zu bekommen. So auch in diesem Roman von Kate Riordan. Die Autorin war mir bis dato unbekannt, der Klappentext sprach mich aber durchaus an und so freute ich mich dieses Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Alice ist eine junge moderne Frau. In einer Zeit, als die Aufgabe der Frau noch hauptsächlich darin bestand sobald als möglich zu heiraten und Kinder zu bekommen, verdient sie ihr eigenes Geld und hat auch nicht vor diesen Umstand bald zu ändern. Doch ist sie für ein Stadtmädchen sehr naiv. Sie lässt sich auf einen verheirateten Mann ein, glaubt seinen Liebesbeteuerungen und wird dann auch probt schwanger. Als ihre Mutter vom Fehltritt ihrer Tochter erfährt ist diese mehr auf den guten Ruf, denn auf das Wohl des Mädchens bedacht und schickt Alice aufs Land. Weit weg von der Stadt, soll sie ihr Baby zur Welt bringen und erst wieder zurück kehren, wenn dem Ansehen der Familie kein Schaden droht. In Fiercombe Manor, einem düsteren alten Landhaus, kommt Alice auf die Spur von Elizabeth, einer früheren Bewohnerin des Anwesens. Die Angestellten des Hauses hüllen sich in Schweigen, niemand will wissen was aus der Frau geworden ist, dessen Aufzeichnungen Alice immer mehr in den Bann ziehen …. Elizabeth ist gefangen in einer Ehe in der sie wenig Zuneigung von ihrem Mann erfährt. Was als große Liebe begonnen hat, wird mit dem Jahren immer mehr zu Gleichgültigkeit und innerer Leere. Dass sie ihm, dem Perfektionisten, nur ein Mädchen geboren hat, macht die Situation nicht leichter. Seine Stimmungsschwankungen sind prekär. Ganz besonders schlimm wird es für Elizabeth, als sie nach einer Fehlgeburt in eine tiefe Trauer verfällt und ihr Mann sie in eine Anstalt einweisen lässt. Als sie wieder “genesen” ist und nach Hause zurückkommen darf, wird sie erneut schwanger. Ihr ist klar, dass sie dieses Kind auf keinen Fall verlieren darf und es unbedingt ein Junge werden muss ….. Alice’s Geschichte erfährt man aus der ich-Perspektive der Protagonistin. Die Sprache ist klar und einfach. Die Kapitel sind mir persönlich manchmal etwas zu langatmig und die zeitlichen Absätze nicht immer deutliche auszumachen. Ist man vorher an einem Ort des Geschehens, findet man sich im nächsten Moment plötzlich ganz woanders wieder. Das störte meinen Lesefluss doch sehr. Auch fiel es mir schwer zu Alice eine Bindung einzugehen. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Mysteriöse oder unheimliche Momente wurden zwar in die Erzählung eingebaut, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen. Ich fand sie mehr langweilig als aufregend. Elizabeth’s Part gefiel mir schon mehr. Man erfuhr zwar nur einen kleinen Teil aus ihrem Leben, doch fesselten mich diese Abschnitte deutlich mehr als jene von Alice. Mit ihr fühlte ich mit, lebte sie doch in einer Zeit, als Ehefrauen den Launen und der Willkür der Ehemänner ausgeliefert waren. Eine große Liebesgeschichte wie im Klappentext angekündigt, konnte ich aber auch in ihren Textabschnitten nicht wirklich erkennen. Und der schlimme Verrat war auch nicht wirklich überraschend. Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Setzkasten mit den einzelnen Segmenten und den hübschen Gegenständen passen ganz gut zur Geschichte. Außer den Muscheln, denn am Meer spielt die Geschichte überhaupt nicht. Im englischen Original lautet der Titel “The Girl in the Photograph”, der eher die Erzählung spiegelt als der deutsche Titel. Mein Fazit: Persönlich konnte mich die Erzählung nur bedingt mitreißen. Schade eigentlich, denn die Geschichte der zwei Frauen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, hatte durchaus Potenzial. Alles in allem eine leichte Lektüre für kurzweilige Erinnerungen.

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  • Nach einem schwachen Start endet der Roman dramatisch

    Im Spiegel ferner Tage

    nblogt

    26. February 2016 um 11:42

    Ich habe diesen Roman als Rezensionsexemplar erhalten. Generell bin ich ja nicht so die typische Leserin von historischen Romanen. Aber der Klappentext konnte dennoch mein Interesse wecken. Beim Lesen konnte mich der Roman dann auch davon überzeugen, dass auch historische Romane faszinieren können, Wobei ich auch gestehen muss, dass der Roman anfangs ein wenig schwach ist und ein wenig gebraucht hat, um mich in den Bann zu ziehen, da ich mir nicht sicher war, wohon die Handlung hinführen wird. Im Mittelpunkt der Geschichte steht zum Einen die junge Alice, die im Jahr 1932 ungewollt schwanger wird und dann von ihrer Mutter aufs Land geschickt wird, um die Schwangerschaft zu verbergen. Während ihres Aufenthalts auf dem alten Gut stößt sie auf ein dunkles Geheimnis um die ehemalige Lady Elisabeth und wird dabei tief in die alten dunklen Geschichten des Guts gezogen. Nach und nach lüftet sich das dunkle Geheimnis, was auch nicht spurlos an Alice vorbeigeht. Dem alten Gut haften düstere Geheimnisse an, was sich in der Stimmung des Romans widerspiegelt. Stellenweise hat man das Gefühl sich inmitten einer Horror- bzw. Geistergeschichte zu befinden. Dann wiederum könnte man meinen, man befindet sich inmitten einer dunklen Familiengeschichte. Gerade dadurch, dass man diesen Roman keinem bestimmten Romangenre so wirklich zuordnen kann, wird der Roman erst richtig lesenswert. Kate Riordon ist mit ihrem Roman ein wundervolle Geschichte um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts gelungen. Man erfährt beim Lesen sehr viel über die damalige Zeit und insbesondere der vorherrschenden Rolle der Frau. Mit Alice und Elisabeth hat sie interessante und lebendige Figuren gewählt, die beide an einem Wendepunkt in ihrem Leben sind. Stellenweise tritt der Roman allerdings meiner Meinung nach ein wenig zu sehr auf der Stelle, indem sich Handlungen immer wieder wiederholen und von unterschiedlichen Seiten betrachtet werden. Hier hätte man an einzelnen Stellen die Handlung ein wenig straffen können. Auch wenn der Roman ein wenig braucht, um so richtig in Fahrt zu kommen, holt er dieses Tempo schnell auf und wird immer dramatischer. Nach und nach erfährt man mehr über die Hintergründe um Elisabeths Situation. Es kommen immer neue Geheimnisse zu Tage, die in einem fulminanten und schlüssigen Ende gelöst werden. Anfangs etwas schwach, endet der Roman sehr emotional. Dies ist ein überaus schöner Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts spielt und Ansichten der damaligen Zeit sehr gut einfängt. Da der Roman ein wundervolles Spiegelbild der damaligen Zeit darstellt, bekommt er von mir verdiente gute 4 (von 5) Punkte.

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  • Mystisch und spannend

    Im Spiegel ferner Tage

    NinaMacKay

    22. February 2016 um 22:52

    Im Spiegel ferner Tage Autor: Kate Riordan * Herausgeber: Heyne * Preis: 9,99€ Taschenbuch * Buchlänge: 544 Seiten "Ein mystischer Pageturner - der einen noch tagelang im Bann hält" Inhalt: London, 1932. Als die 21-jährige Alice ungewollt schwanger wird, schickt ihre Mutter sie auf ein Gut im malerischen Gloucestershire, um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert von dem verwunschenen Anwesen erwacht Alices Neugierde, und sie erfährt von dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne Frau berührt sie auf eigentümliche Weise, und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie entdeckt eine große Liebesgeschichte - und einen schlimmen Verrat … Meine Meinung: Ich bin gut in dieses Buch hineingekommen. Hauptsächlich wird aus Alices Sicht erzählt, die leider keinen Mann findet und dann auch noch ungewollt von einem verheirateten Mann schwanger wird. 1932 ein Skandal! Sie wird kurzerhand aufs Land verfrachtet, wo ihr größtes Hobby das Aufdecken des Schicksals von Elisabeth und deren kleinen Tochter Isabell wird. Um den Verbleib der ehemaligen Gutsherrin ranken sich viele Gerüchte und die Gutsverwalter schweigen beharrlich. Einige Kapitel werden dann mithilfe eines Zeitsprungs von Elisabeth 1898 erzählt und Puzzlestück für Puzzlestück wird dann das Mysterium um sie aufgedeckt Figuren: Ich konnte mir alle Figuren gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Nur Tom blieb etwas undurchsichtig für mich. Schwachstellen: Ab und an wird etwas sehr langsam erzählt worunter die Spannung leidet Fazit: Insgesamt ein sehr spannendes Buch mit Gruselanteilen, das mich noch tagelang im Griff hatte. Tatsächlich habe ich noch länger an Elisabeth und ihr Schicksal gedacht. Für mich ein absoluter Pageturner über ein bewegendes Schicksal. Wertung 4 von 5 Sternen

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