Kate Saunders

 3.8 Sterne bei 349 Bewertungen
Autorin von Es soll Liebe sein, Ein Jahr an deiner Seite und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kate Saunders

Kate Saunders, Jahrgang 1960, ist eine englische Autorin, Schauspielerin und Journalistin. Bereits in ihrer Jugend entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater und trotz einiger Rollen als Schauspielerin stand sie lieber hinter als auf der Bühne. Als Journalistin und Rezensentin schreibt sie für diverse englische Zeitungen und Magazine, u.a. für die "Sunday Times", "Sunday Express", "Daily Telegraph", "She" und die "Cosmopolitan". Darüber hinaus ist Kate Saunders als Jurorin tätig sowie als Redakteurin für das Radio. SIe schreibt Romane und Kinderbücher, die der fantastischen Literatur zuzurechnen sind und gewann den Costa Children's Book Award mit "Five Children on the Western Front", das 2014 erschien. Kate Saunders lebt in London.

Alle Bücher von Kate Saunders

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Buchformat:
Cover des Buches Es soll Liebe sein (ISBN:9783104028033)

Es soll Liebe sein

 (101)
Erschienen am 21.02.2013
Cover des Buches Ein Jahr an deiner Seite (ISBN:9783596191758)

Ein Jahr an deiner Seite

 (64)
Erschienen am 23.07.2015
Cover des Buches Liebe im Spiel (ISBN:9783596510450)

Liebe im Spiel

 (47)
Erschienen am 02.06.2008
Cover des Buches Liebe macht lustig (ISBN:9783596179374)

Liebe macht lustig

 (41)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Das Geheimnis von Wishtide Manor (ISBN:9783596297429)

Das Geheimnis von Wishtide Manor

 (38)
Erschienen am 14.12.2017
Cover des Buches Flora Fox und das verflixte Vorgestern (ISBN:9783596854493)

Flora Fox und das verflixte Vorgestern

 (9)
Erschienen am 21.02.2012
Cover des Buches Die genial gefährliche Zeitreiseschokolade (ISBN:9783737340311)

Die genial gefährliche Zeitreiseschokolade

 (8)
Erschienen am 25.02.2016

Neue Rezensionen zu Kate Saunders

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Rezension zu "Das Geheimnis von Wishtide Manor" von Kate Saunders

Leider etwas enttäuschende Kriminalerzählung mit historischem Setting
Alaisvor 15 Tagen

Eigentlich liebe ich es, lesend in andere Zeiten einzutauchen, und daher habe ich mich auch sehr über das historische Setting und passende Vergleiche wie „gefühlsdusseliges altes Dampfkesselchen“ (S. 16) gefreut. Doch der Standesdünkel und die Grausamkeit der gesellschaftlichen Regeln brachten mich, auch wenn sie der Erzählung natürlich einen authentischen Anstrich verliehen, immer wieder zum Augenrollen und so war ich von dieser literarischen Zeitreise leider eher genervt als fasziniert.

Dafür fand ich die Hauptfigur Laetitia Rodd gut dargestellt, gerade weil sie ein paar Ecken und Kanten hat. Sie ist zwar sehr schnell darin, andere in Schubladen zu stecken, ist aber auch bereit, ihre Meinung zu ändern. Sie besitzt ein großes Herz und ist als nicht gerade vermögende Witwe, die sich in diesen Zeiten behaupten muss, bewundernswert tapfer.

Der Untertitel „Laetitia Rodds erster Fall“ ist im Übrigen irreführend, denn es wird immer wieder auf frühere Fälle verwiesen, in denen sie ermittelt hat, es handelt sich also lediglich um den ersten Roman zu einem ihrer Fälle. Zum Fall selber: Er hat eine romantisch-tragische Note, die mich etwas an die Brontë-Romane erinnerte, auch wenn ich diese wesentlich beeindruckender als dieses Buch fand. Die begangenen Verbrechen hingegen können mit ihrer Grausamkeit durchaus mit den Bluttaten moderner Thriller mithalten ...

So fand ich die Erzählung zwar spannend und fühlte mich unterhalten, war aber auch etwas enttäuscht. Auch der Schreibstil wagte leider keine größeren Höhenflüge, sondern blieb im annehmbaren Durchschnitt.

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A

Rezension zu "Das Geheimnis von Wishtide Manor" von Kate Saunders

Wishtide Manor
Anna_Resslervor 24 Tagen

Inhalt: Laetitia Rodd, eine unauffällige Witwe, wird von Sir James Calderstone auf seinen Landsitz gerufen. Dort soll sie mehr über die Vergangenheit einer junge Dame herausfinden, die Sir Calderstones Sohn Charles zu heiraten beabsichtig. Doch dann wird ebendiese Dame ermordert und Charles steht plötzlich unter Mordverdacht. Wird Laetitia seine Unschuld beweisen und den wahren Mörder finden?

Meine Meinung: Der Klapptext klang sehr vielversprechend, weshalb ich schließlich zum Buch griff. Der Schreibstil der Autorin war wirklich angenehm und flüssig zu lesen, leider kam aber auch keine Spannung auf. Angesiedelt war der Krimi in der Zeit des Viktorianischen London und die Autorin war bemüht eine authentische Atmosphäre zu schaffen. 

Laetitia als Protagonistin war mir sehr sympathisch und da aus der Ich-Perspektive erzählt wurde waren ihre Gedankengänge auch gut nachvollziehbar. Die anderen Personen blieben leider ein wenig blass. Sie waren durchwegs nett und in ihrer Art viel zu ... problemlos. Einige Ecken und Kanten hätten ihnen nicht geschadet. Auch der Inspektor, von dem ich mir erwartete, dass er das Gegenteil von Laetita sein und so Schwung in die Geschichte bringen könnte, sorgte leider für wenig Abwechslung. 

Die Handlung selber war durchdacht, wirkte aber an manchen Stellen konstruiert. Zudem fand ich es meist sehr befremdlich, dass die von Laetitia "verhörten" Personen ihr meistens alles sofort und freiwillig anvertraut haben. Sie musste eigentlich meistens nur gut zuhören und hin und wieder die richtige Frage stellen. Ich würde sie hier nicht als geschickte Ermittlerin bezeichnen, aber möglicherweise ist das ja gewollt. Insgesamt verlief mir die Geschichte ein bisschen zu ruhig, es konnte sich keine Spannung aufbauen. Das Ende hatte durchaus Potential, leider wurde dieses nicht ganz ausgeschöpft und es wirkte ein wenig lieblos auf mich. 

Mein Fazit: Ein unaufgeregt, netter Krimi mit einer ebensolchen "Ermittlerin".





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Rezension zu "Es soll Liebe sein" von Kate Saunders

Verkupplungsversuche mit Tiefgang
black_snappervor 2 Monaten

Dieses Buch habe ich in einem kostenlosen Bücherregal gefunden und innerhalb von 2 Tagen gelesen. Die Rezension schreibe ich nun aus dem Gedächtnis, da ich das Buch bereits ins nächste kostenlose Regal gestellt habe. Cassie ist mehr oder weniger aufgrund inkompetenter (akademischer) Eltern bei ihren Nachbarn, den Darlings, aufgewachsen. Die Darlings sind eine sehr sympathische und liebevolle Londoner Familie mit zwei Söhnen in Cassies Alter. Ben und Fritz sind gutaussehend und beliebt, aber leider völlig untauglich zum Verheiraten, da sie keine festen Einkommen haben, völlig chaotisch sind und noch bei Mami Phoebe wohnen, die die beiden idealisiert. Phoebe ist eine Art Mutterersatz und Vertraute für Cassie. Leider ist sie unheilbar erkrankt und bittet Cassie deshalb darum, geeignete Bräute für ihre beiden Söhne zu finden, damit sie die beiden nach ihrem Tod gut vorsorgt weiß. Die Geschichte wird äußerst einfühlsam erzählt. Nicht nur die letzten Monate von Phoebe sind sehr ergreifend, sondern auch die Entwicklung der Charaktere. Alle machen bedingt durch innere und äußere Zwänge eine interessante und gut nachvollziehbare Wandlung durch. Durchweg alle Charaktere profitieren davon. Die Entwicklung wird so sensibel beschrieben, daß ich mich sehr gut in alle Personen versetzten konnte, auch wenn ich teilweise anders handeln würde. Jeder hat letztendlich eine gut begründete Erklärung für sein Verhalten. Ich fand das überhaupt nicht realitätsfern, sondern es hat in meinen Augen die Vielschichtigkeit der Gesellschaft gezeigt. Obwohl sich manche Szenen seitenweise hinziehen, habe ich das nie als langweilig oder lästig empfunden. Evtl. hätte man vielleicht die letzte Wendung um Fitzens Affäre etwas abkürzen können. Die hatte sich zu dem Zeitpunkt dann schon ziemlich erschöpft. Ich bewundere Cassie für ihre Geduld und Stärke. Sie erschien mir eher wie eine lebende Person als ein erfundener Charakter. Sie durfte weinen, lachen, unglücklich bis hin zu depressiv und wieder glücklich sein. Auch Phoebe war mir sehr nahe. Mich fasziniert ihre Stärke, Zielstrebigkeit und ausnahmslose Herzensgüte, auch im Angesicht des Todes. Das Auf und Ab der Gefühlswelt aller Protagonisten war sehr plastisch und hervorragend ausgearbeitet. Das Buch bot jedoch viel mehr: Situationskomik, Spannung und Drama. Es setzte sich intelligent mit echten Freundschaften, Familiensinn, persönlichen Zielen, Geborgenheit, Eifersucht, Trauer, Selbstverwirklichung und Einsamkeit auseinander.

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