Kate Saunders Es klingt nach Liebe

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Inhaltsangabe zu „Es klingt nach Liebe“ von Kate Saunders

Vier Paare und ein Renovierungsfall: die locker-leichte Liebeskomödie zweier Generationen von Erfolgsautorin Kate Saunders Was tust du, wenn du deiner großen Liebe wiederbegegnest? Genau das passiert Hugh Purvis. Er trifft Laura, seine große Jugendliebe. Hughs Frau Barbara fällt aus allen Wolken. Denn zur gleichen Zeit verliebt sich ihre Tochter ausgerechnet in eine Frau, und Sohn Colin interessiert sich mehr für eine Chorsängerin mit Dreadlocks als für eine schillernde Karriere als Pianist. Gegen diesen Gefühlssturm hilft nur eine radikale Renovierung: Barbara kauft eine baufällige Mühle und möbelt nicht nur das Gemäuer, sondern auch den grantigen Exbesitzer auf – mit erstaunlichen Folgen für den ganzen Purvis-Clan …

so ein langweiliges Buch habe ich schon ewig nicht mehr gelesen, da war nichts mit spannendem Kopf Kino angesagt.

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  • Es klingt nach Liebe - naja, es klingt eben nur danach

    Es klingt nach Liebe

    annewiegner

    24. October 2015 um 21:06

    Dass sich die Liebe in Irrungen und Wirrungen verstrickt, ist allseits bekannt, und kommt wie im Leben so auch in Romanen vor. Kate Saunders erzählt die Geschichte von drei Paaren, eigentlich von vieren, die sich finden, trennen, finden - das ewig gleiche Spiel. Ich habe mich über viele Seiten hinweg gefragt, was mich an dem Erzählstil stört. Nach ungefähr der Hälfte des Buches wusste ich es: Es ist der genervte Grundton, in dem sich die Figuren mitteilen. Vier Liebespaare: die Eltern mit jeweils neuen Partnern, den Sohn und seine große Liebe, die Tochter und ihre lesbische Freundin. Egal, wer mit wem redet, jeder fühlt sich von dem, was der andere sagt und tut,nach kurzer Zeit genervt, versucht aber, es sich nicht anmerken zu lassen. Dazu kommen die Vulgarismen in einem ansonsten recht ansprechend geschriebenen Text. Der Hund furzt ständig und diverse Schwänze werden besichtigt, wobei ich nicht die der Hunde meine. Grauenvoll! Der Sohn bezeichnet seine große Liebe zwischendurch auch gern mal als Schlampe, am Ende heiratet er sie doch. Zwanzig Seiten später greift auch die Tochter zu dieser Herabwürdigung, was sie ebenfalls nicht davon abhält, zu ihrer lesbischen Freundin zurückzukehren. Überhaupt ist der Sex der eigentliche Motor der ganzen Geschichte, er treibt die Figuren voran, an ihm entzünden sich die Konflikte, auf ihn läuft am Ende alles hinaus. Vielleicht ist das normal für einen Liebesroman? Meinen Geschmack trifft es jedenfalls nicht und mit Liebe hat das meiner Meinung nach wenig zu tun.

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  • Rezension zu "Es klingt nach Liebe" von Kate Saunders

    Es klingt nach Liebe

    kiki62

    06. June 2012 um 09:28

    Kate Saunders: „Es klingt nach Liebe“ Verwirrspiel der Gefühle Bibliografisches: • erschienen im Fischer Verlag 2011 • umfasst 398 Seiten • Originaltitel: „Spring Sonata“ Biografisches zur Autorin: Kate Saunders wurde 1960 geboren. Sie ist eine englische Autorin, Schauspielerin und Journalistin. Sie arbeitete für diverse Zeitungen und Magazine in Großbritannien, unter anderem für das Cosmopolitan. Ebenso arbeitete Sie für das britische Radio. Hier wurde sie bekannt durch ihre Sendungen für Frauen. Als Autorin erlangte sie Bekanntheit durch unzählige Bücher für Kinder und Erwachsene. Zum Inhalt: Hugh und Barbara scheinen eine völlig normale Ehe zu führen, die den gesellschaftlichen Erfordernissen entspricht. Sie glänzen durch ihre anspruchsvollen Partys. Ihre Kinder Collin und Sarah entsprechen auch dem gesellschaftlichen Bild von gut erzogenen Kindern. Ihre musikalische Karriere ist ebenso vorbestimmt wie die ewig dauernde und vorzeigbare Ehe der Eltern. Doch dann trifft Hugh auf seine Jugendliebe Laura und alles scheint sich im Chaos zu verlieren. Hugh beschließt seine Frau zu verlassen, Sarah offenbart ihre lesbische Neigung und Collin möchte einfach nur im Geschäft seiner Eltern arbeiten ohne seine vielversprechende Karriere als Pianist weiter zu verfolgen. Da Barbara Meister im Verdrängen von Problemen ist, versucht sie auch in diesem Fall die wahren Ursachen geflissentlich zu ignorieren und die bestehende Situation als vorübergehend abzutun. Den Ernst der Lage will sie nicht sehen, da ihr Bild einer heilen Familie durch die entstandene Situation ins Wanken gerät, ja sogar zu zerbrechen droht. Ob Barbara auch noch einen Weg findet, ein neues Leben zu beginnen, wie sie mit den neuen Gegebenheiten umgeht, wird noch zu beantworten sein. Findet auch sie das wirkliche Glück, erkennt sie, was im Leben für sie wichtig ist? Am Ende des Romans werden all diese Fragen beantwortet. Sprachliche Gestaltung und Cover Der Autorin gelingt es, den Leser in die Welt der britischen bürgerlichen Gesellschaft einzuführen. Durch kurze einfache Sätze zieht sie den Leser in das Geschehen. Scheinbar undurchsichtige Personenkonstellationen werden teilweise im Nachhinein erklärt. Das führt jedoch dazu, dass der Leser an manchen Stellen des Buches manchmal nicht so recht weiß, wie das Verhältnis der Handelnden zueinander zustande kommt. Dialoge verdeutlichen durch den Sprachgebrauch, in welcher Schicht sich der Leser bewegt. Spannung wird in diesem Roman vergeblich gesucht, was auch nicht unbedingt notwendig ist, da es sich um ein Genre handelt, das nicht der Spannung bedarf. Es ist die bürgerliche Gesellschaft mit ihrem Leben, das zum Teil nur in vorgegebenen Rastern abläuft, das hier von der Autorin geschildert wird. Dabei bleiben Gefühle und das Glücklichsein auf der Strecke. Es geht in diesem Leben nur darum, den Erwartungen der Gesellschaft, in der man sich bewegen möchte, zu entsprechen. Der Autorin gelingt es, dieses Leben ausführlich zu schildern. Dabei fragt sich der Leser, ob das gesellschaftliche Ansehen dieser Scheinmoral das Zurückdrängen der eigenen Bedürfnisse rechtfertigt. Barbara scheut nicht davor zurück, Notlügen einzusetzen, um ihre heile Familie nach außen aufrechtzuerhalten. Selbstschutz oder Scheinmoral? Diese Frage stellt sich dem Leser. Trotz Kummer und Sorgen wird das Leben genauso weitergelebt wie bisher. Warum ist es in dieser Schicht nicht möglich auch aus dem bisherigen Leben, das doch alle Menschen dieser Familie unglücklich macht, auszubrechen. Was zählt, ist nicht das erfüllte Leben des Einzelnen, sonder die Erfüllung der Erwartungen, und das unter allen Umständen. Die Gestaltung des Einbandes zeigt das Zerfallen einer Blume. Es ist das Zerfallen des bisherigen Lebens. Die an den Außenrändern des Covers befindlichen Blumen sind vollständig. Zeigen sie doch das bis dahin makellose Leben und auch die Aussicht nach einem neuen wenn auch außerhalb der Norm entstehendem Leben. Persönliche Wertung Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass ich verschiedene Parallelen zu meinem eigenen Leben finden konnte. Hat nicht ein jeder von uns schon an so einem Scheideweg im Leben gestanden? Gehört nicht viel mehr Mut dazu, sich für einen neuen, noch unbekannten Weg zu entscheiden, als in Althergebrachtem zu verharren? Ich wurde sehr zum Nachdenken auch über mein eigenes Leben inspiriert. Sicher wird nicht jeder Leser sich mit dem Buch identifizieren können. Dennoch ist es lesenswert. Für viele mag es der Anlass sein, über sich und das eigene Leben zu reflektieren.

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