Kate White Schlaf still

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Inhaltsangabe zu „Schlaf still“ von Kate White

Lake Warren, alleinerziehende Mutter, arbeitet als Marketing-Expertin für eine Kinderwunsch-Klinik in New York. Als ihr Liebhaber, der Arzt Mark Keaton, nach einer gemeinsamen Nacht ermordet neben ihr im Bett liegt, gerät Lake in einen Strudel der Angst. Wer steckt hinter den anonymen Drohanrufen, wer verfolgt sie quer durch die Stadt? Doch dann kommt sie in der Klinik hinter ein schreckliches Geheimnis.

Sehr spannender Thriller.

— Jisbon
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  • Fesselnd

    Schlaf still
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 18:27

    Mit >>Absolut fesselnd<< beschreibt Karin Slaughter den Roman - und da kann ich ihr nur zustimmen. Der Schreibstil Whites ist sehr flüssig und gut zu lesen, das ganze Buch atmosphärisch dicht. Die Gefühle der Protagonistin Lake waren nachvollziehbar geschildert, die Ängste einer Mutter im Sorgerechtstreit überzeugend dargestellt. In den ersten Kapiteln herrscht noch eine gewisse “Ruhe“; von dem nahenden Mord spürt man nichts, alles scheint normal- außer, dass Jack Lake die Kinder wegnehmen will. Dann erhält sie einen beunruhigenden Anruf, kurz darauf wird Mark nach einer gemeinsamen Nacht - der ersten - ermordet. Ab diesem Zeitpunkt geschehen Dinge, die Lake verunsichern und in Angst um ihr Leben versetzen… Für mich war dieser Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gelungen. Ein paar kleine Mängel sind mir aufgefallen; beispielsweise wurden im letzten Drittel zwei Mal die Namen vertauscht, so dass kurz Verwirrung auftrat, man kam aber schnell dahinter. Und auch wenn nicht auf jeder Seite etwas spannendes passierte fesselte die Geschichte mich dennoch, in knapp vier Stunden hatte ich das Buch durchgelesen. Die Frage, wer den Mord begangen hat, bleibt bis kurz vor Schluss offen, viele Theorien stehen im Raum, jedoch kann keine zweifelsfrei bestätigt werden. Die Auflösung war für mich persönlich sehr überraschend, was ich aber gut finde. Ich mag Krimis nicht, bei denen man von Anfang an alles weiß. Und als Lake dann dem Mörder gegenüber stand … ich konnte die Angst der Hauptperson gut nachempfinden. Die Szene war sehr gut geschrieben, beinahe glaubte man daneben zu stehen und es aus nächster Nähe zu beobachten… Wie man bestimmt merkt hat "Schlaf still" mich begeistert. Dieser Krimi überzeugt, ohne übertrieben blutig oder brutal zu sein, an Gänsehaut-Szenen mangelt es jedoch nicht. Von mir gibt es 4,5/5 Sterne. __________________Herzlichen Dank an den Verlag und Vorablesen für den Gewinn.

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  • Spannend

    Schlaf still
    Sabine17

    Sabine17

    04. March 2014 um 10:56

    Lake Warren ist Mitte 40, hat zwei Kinder und lebt in Scheidung. Sie arbeitet als Marketingexpertin und hat momentan einen Auftrag von einer Fortpflanzungsklinik. Als sie auf die Flirtversuche eines neuen Arztes der Klinik eingeht und eine Nacht mit ihm verbringt, liegt er am anderen Morgen mit durchschnittener Kehle im Bett. Überstürzt verlässt sie die Wohnung, weil sie Angst hat von der Polizei verdächtigt zu werden und außerdem gerade im Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann liegt und dies zu ihren ungunsten ausgelegt werden würde. Daher beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei stößt sie auf Ungereimtheiten in der Klinik. Plötzlich fühlt sie sich verfolgt und wird im Park angegriffen. In ihrer Not wendet sie sich an einen Journalisten, der einen Artikel über solche Kliniken geschrieben hat. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Spannung setzt quasi auf der ersten Seite ein, weil dort eine kurze Szene vom Schluss vorweggenommen wird und man als Leser weiß, dass es noch brenzlig wird. Deswegen wartet man beim Lesen ständig auf “das Böse”. Einen Punkt Abzug gibt es von mir, weil mich der Schluss etwas enttäuscht hat. Nach meiner persönlichen Einschätzung waren der Täter und das Motiv etwas sehr konstruiert. Es gab vorher genug Verdächtige und Motive, die besser in die Story gepasst hätten.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    bookgirl

    bookgirl

    24. February 2012 um 11:07

    Lake Warren hat gerade eine Scheidung hinter sich und befindet sich im Sorgerechtsstreit um die Kinder mit ihrem Ex-Mann. Während eines Termins mit ihrem Anwalt wird ihr von diesem geraten sich unauffällig zu verhalten und keine Risiken einzugehen, damit sie ihre Kinder nicht an ihren Ex-Mann verliert. Sie ist Marketingexpertin an einem Krankenhaus, wo sie den attraktiven Arzt Dr. Keaton kennen lernt. Nach einem Dinner mit Kollegen treffen die beiden sich bei ihm zu Hause und haben einen One Night Stand. Um nicht in die polizeilichen Ermittlungen zu geraten und damit den Kampf um das Sorgerecht zu gefährden, flieht sie aus der Wohnung. Lake beschliesst heraus zu finden, wer der Mörder ist und deckt in der Klinik ungeheuerliche Geheimnisse auf. Sie ist in ständiger Sorge und Angst, da sie sich beobachtet und verfolgt fühlt. Einem Anschlag entkommt sie nur knapp und weiß nicht, wem noch zu trauen ist. Dann macht sie einen folgenschweren Fehler ... Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist flüssig und spannend geschrieben. Am Anfang und Ende war es sehr spannend, der Mittelteile hat leichte Schwächen. Alles in allem würde ich das Buch aber weiter empfehlen und habe es selber auch gerne gelesen.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    anyways

    anyways

    19. September 2011 um 18:21

    Lakes Leben ist nach der Trennung von ihrem Mann ganz schön durcheinander geraten. Vorwiegend betreut sie jetzt die Kinder, doch die nächste Hiobsbotschaft die sie durch ihren Anwalt erfahren muss, ist das ihr Ex- Ehemann das alleinige Sorgerecht für die Kinder beantragt. Lake ist jetzt gezwungen ihm so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten, um den Sorgerechtsstreit nicht zu verlieren. Leichter gesagt als getan. Als selbständige Marketingexpertin betreut sie zurzeit nur einen Klienten, eine Fertilisations-Klinik in New York. Einer der dortigen Ärzte macht ihr eindeutige Avancen aber mehr als ein Flirt ist aus Sorge um ihre Kinder nicht möglich, aber das Bedürfnis nach ein bisschen Aufmerksamkeit und Liebe richtet sich nicht immer nach Vernunft, und so sagt sie nicht nein als der Arzt sie zu sich nach Hause einlädt. Für ein paar Stunden entflieht sie ihren Alltagssorgen, doch das Erwachen ist umso grausamer, liegt doch ihr Liebhaber mit geöffneter kehle im Bett. Hals über Kopf flüchtet Lake aus der Wohnung und verschweigt auch der nachfolgenden Befragung durch die Polizei von ihrem Tête-à-tête. Mal davon abgesehen, dass ich den Titel des Buches für komplett falsch gewählt halte, ist der Inhalt doch ganz passabel. Die Story um den Mord an dem Gynäkologen ist spannend und dramatisch inszeniert, auch die Vertuschungsaktionen der Protagonistin sind nachvollziehbar.Ihre spektakuläre Flucht in den Fluss wirklich dramatisch. Gestört hat mich an diesem Thriller nur die parallel laufende Story um die dunklen Machenschaften der Fertilisationsklinik, sie ist allzu klischeehaft und unglaubwürdig. Alles in allem ein ganz passabler Thriller mit eineigen guten Spannungsbögen und nur leichten Schwächen.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    Siiri

    Siiri

    12. August 2011 um 13:06

    Inhalt: Lake Warren ist 44 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern und gleichzeitig sehr erfolgreich in ihrem Beruf als Marketingexpertin. Aufgrund ihrer Scheidung von ihrem Ehemann Jack macht sie jedoch gerade eine schwierige Zeit durch. Gerade als sie beginnt, sich wieder besser zu fühlen, erfährt sie, dass ihr Ex-Mann das volle Sorgerecht für ihre Kinder erreichen will – obwohl sie sich vorher bereits auf geteiltes Sorgerecht geeinigt hatten. Ihr Anwalt rät ihr deshalb, sich während des Prozesses unauffällig zu verhalten und keinerlei Verbindung zu einem Mann einzugehen. Dennoch lässt sie sich von dem attraktiven Arzt Mark Keaton verführen, der in derselben Klinik für Fruchtbarkeitsbehandlungen tätig ist, für die Lake ein Marketingkonzept erarbeitet. Sie verbringt eine gemeinsame Nacht mit ihm – in der er prompt ermordet wird. Nun muss Lake sich darum bemühen, ihren „One-Night-Stand“ geheim zu halten, um nicht selbst als Verdächtige zu gelten und im Sorgerechtsstreit nicht negativ aufzufallen. Sie entschließt sich, selbst Nachforschungen anzustellen. Schon bald stellt sie fest, dass es in der Klinik nicht ganz mit rechten Dingen zugeht. Haben deren dubiose Machenschaften etwas mit Keatons Ermordung zu tun? Lake begreift bald, dass sie sich in höchster Gefahr befindet und dass sie nicht zuletzt auch um ihre Kinder bangen muss. Wird sie rechtzeitig herausfinden, wer hinter Keatons Ermordung steckt? Mein Eindruck: Der Prolog ist typisch für einen Thriller: eine Frau erwacht schwerverletzt aus einer Ohnmacht und kann sich zunächst nicht erinnern, was geschehen ist. Im Folgenden lernt der Leser die Protagonistin Lake Warren und ihre momentane Lebenssituation mittels eines Gesprächs mit ihrer neuen Freundin Molly kennen: sie steckt mitten in einer Scheidung von ihrem Ehemann Jack, die sie seelisch sehr belastet. Ihre Kinder befinden sich im Ferienlager. Beruflich betätigt sie sich als selbstständige Marketingexpertin, wobei sie im Moment ihr Hauptaugenmerk darauf legt, ein neues Marketingkonzept für eine Klinik zu entwickeln, die sich auf Fruchtbarkeitsbehandlungen spezialisiert hat. Das Buch ist in relativ kurze Kapitel aufgeteilt, die sehr häufig mit einer Art Cliffhanger enden, was Spannung aufbaut und es mir selten erlaubte, das Buch am Ende eines Kapitels aus den Händen zu legen. Kate White bedient sich einer einfachen und schnörkellosen Sprache, so dass sich das Buch sehr flüssig und zügig lesen lässt. Leider schleichen sich insbesondere im letzten Drittel des Buches mehrere Leichtsinnsfehler ein. So werden beispielsweise ab und an die Namen der Protagonisten verwechselt, was mich immer ein wenig aus dem Lesefluss warf. Der Erzählstil beginnt ruhig und wird zum Ende hin immer temporeicher. Atemlos beobachtet der Leser, wie das Leben der Protagonistin aus den Fugen gerät und sie schließlich nicht mehr weiß, wem sie noch vertrauen kann. Es kann prinzipiell ein jeder hinter dem Mord stecken, zumal der ermordete Arzt auch noch glücksspielsüchtig war und zudem ein Playboy und Frauenschwarm. Somit besteht die Möglichkeit, dass die Glücksspielmafia hinter dem Mord steckt, aber genauso gut kann es sich um eine eifersüchtige Frau handeln. Lakes Ex-Mann benimmt sich in letzter Zeit ebenfalls seltsam. Und natürlich sind da auch noch die Verantwortlichen der Klinik, die vermutlich schon mitbekommen haben, dass Lake eigene Nachforschungen anstellt… Die Handlung lädt den Leser förmlich zum Miträtseln und Spekulieren ein und ich hatte so gut wie alle Charaktere mindestens einmal in Verdacht, der Mörder zu sein oder anderweitig in den Fall verstrickt zu sein. Das ist schon einmal ein positiver Aspekt bei einem Thriller. Ein Manko des Buches war für mich allerdings, dass ich keinen richtigen Zugang zu den Charakteren fand. Insbesondere Lake blieb die ganze Zeit über blass und trotz ihrer umfangreichen und genauen Vorstellung blieb sie mir emotional fern. Außerdem handelt sie in meinen Augen nicht immer nachvollziehbar, was aber nicht unbedingt ein Minuspunkt ist. Zudem ist das Buch an manchen Stellen etwas unglaubwürdig. So wird der Reporter Kit Archer für meinen Geschmack etwas zu gutmütig und zurückhaltend dargestellt. Mir hätte es besser gefallen, wenn diese Figur etwas zwiespältiger gestaltet worden wäre und vielleicht ein wenig mehr vom „skrupellosen Reporter“ gehabt hätte. Stellenweise wirkt der Thriller nicht zuletzt deshalb auch ein wenig konstruiert. Die Auflösung konnte mich größtenteils überraschen und ich wäre von selbst nicht auf den Täter gekommen, was ich positiv hervorheben möchte. Angemerkt sei noch, dass ich das Cover des Buches sehr ansprechend gestaltet finde. Einzig beim Titel kann ich keine Verbindung zum Buchinhalt feststellen. „Schlaf still“ war für mich eine spannende Lektüre für zwischendurch, die mir aber wohl nicht in Erinnerung bleiben wird. Allerdings sehe ich es als vordergründige Aufgabe eines Thrillers an, mir einige Stunden an spannender Unterhaltung zu bieten, was das Buch auf jeden Fall erfüllt hat. Deshalb lässt mich das Buch relativ zufrieden zurück. Wer also einen spannenden Thriller für einen gemütlichen Lesetag auf dem Sofa sucht, der ist mit „Schlaf still“ bestens bedient.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    21. July 2011 um 21:32

    Lake Warren, ist Mutter zweier Kinder und geschieden. Sie arbeitet als Marketingexpertin für eine Kinderwunsch-Klinik in New York, für die sie ein neues Marketingkonzept entwickeln soll. Eines Tages erhält sie von ihrem Anwalt eine schlechte Nachricht: Ihr Exmann hat einen Sorgerechtsprozess angestrengt, er will die Kinder für sich. Der Anwalt schärft Lake ein, sich korrekt und unauffällig zu verhalten, um den Prozess nicht zu gefährden. Kurz darauf findet bei einem der Klinikärzte eine Dinner-Party statt, zu der Lake eingeladen wird. Nach der Party trifft sie sich mit Mark, einem neuen Arzt an der Klinik, in dessen Apartment. Sie lieben sich. Als Lake Stunden später aufwacht, findet sie Mark ermordet vor, jemand hat ihm die Kehle durchgeschnitten. Aus Angst vor der Polizei flieht Lake vom Tatort. Als sie kurz darauf in der Klinik auf dunkle Machenschaften stößt, gerät ihr Leben aus den Fugen und sie selbst in einen Strudel aus Angst und Misstrauen, denn irgendjemand hat es auf sie und ihre Kinder abgesehen… Und das ist so ziemlich alles was man von diesem Buch wissen muß. Der Klappentext nimmt das meiste schon vorweg. Die Story ist nicht schlecht.....aber sehr schwer nachzuvollziehen, für "normal denkende" Frauen . Wenn einer MEINE Katze rasiert werde ich zur Furie !! Nix Geheimhaltung etc. Polizei und das volle Programm ! All diese Punke und die relativ ungenaue Übersetzung haben dazu geführt, das ein Buch entstanden ist , das den Namen Thriller nicht verdient. Ein Mainstreamkrimi eher. Sehr banal ....gelesen und vergessen, das trifft den Sachverhalt wohl am Besten.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    dieSUSI

    dieSUSI

    29. May 2011 um 20:34

    Inhalt: Lake Warren, alleinerziehende Mutter, arbeitet als Marketing-Expertin für eine Kinderwunsch-Klinik in New York. Als ihr Liebhaber, der Arzt Mark Keaton, nach einer gemeinsamen Nacht ermordet neben ihr im Bett liegt, gerät Lake in einen Strudel der Angst. Wer steckt hinter den anonymen Drohanrufen, wer verfolgt sie quer durch die Stadt? Doch dann kommt sie in der Klinik hinter ein schreckliches Geheimnis. Cover: Das Cover und der Titel machen Lust auf mehr und vermitteln den Eindruck, dass es sich um einen spannenden und blutigen Thriller handelt. Schön gestaltet und wirklich sehr ansprechend. Meine Meinung: Das Cover, die Leseprobe und die Inhaltsangaben versprechen mehr, als das Buch halten kann. Der Schreibstil der Autorin ist zwar flüssig und lässt sich leicht lesen, jedoch täuscht er auch nicht über die inhaltlichen Schwächen hinweg und rechtfertigt nicht die Bezeichnung "Thriller". Vielmehr habe ich mich häufig gefragt, was in der Autorin vorging, als sie diese Protagonistin entworfen hat. Wie oft habe ich den Kopf geschüttelt und mir gedacht, dass Lake Warren definitiv nicht ganz richtig im Kopf ist. Selten habe ich eine Romanfigur erlebt, sie so sinnlos und wenig nachvollziehbar reagiert. Da wird ihre Katze rasiert und betäubt und sie hält es geheim. Das ist nur ein Beispiel von vielen irrationalen Handlungen,mit denen man sich nach kurzer Zeit nicht mehr beschäftigen möchte. So kam es auch, dass ich mit keiner der Figuren warm wurde und mir ihr Schicksal recht egal war. Lake Warren scheint frei von jedem normalen menschlichen Verstand zu sein und wirkt hinzukommen auch noch wahnsinnig paranoid in Bezug auf ihr Privatleben. Letzendlich war ich froh, als ich mit dem Buch durch war und fragte mich a) was der Titel mit dem Inhalt zu tun hat, b) ob die Firma Blackberry der Autorin Geld gegeben hat, damit auf fast jeder Seite Lake ihr "Handy" benutzt und c) was sich die Autorin bei dem Buch gedacht hat. Nein, für mich war es nichts und versierten Thrillerleser/innen kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen. Schade, versprach es doch so viel!

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    Ani

    Ani

    30. January 2011 um 12:37

    Lake Warren ist Mutter von zwei Kindern. Ihr Mann Jack hat die Familie verlassen und will sich scheiden lassen. Zu Lakes großer Überraschung versucht er nun das alleinige Sorgerecht für die Kinder zu erstreiten. Lakes Anwalt warnt die Mutter eindringlich, sich in nächster Zeit möglichst unauffällig zu verhalten und stets an das Wohl ihrer Kinder zu denken. Lake ist Marketingexpertin und arbeitet zur Zeit als Beraterin für eine Kinderwunsch-Klinik. Dort lernt sie den attraktiven Arzt Mark Keaton kennen. Da ihre Kinder sich den Sommer über im Ferienlager aufhalten, verbringt Lake ganz spontan die Nacht mit ihm. Am nächsten Morgen findet Lake den Arzt mit durchschnittener Kehle in seinem Bett. Der Mörder muss zur selben Zeit wie Lake in der Wohnung gewesen sein. Entsetzt flieht sie vom Tatort, eifrig darauf bedacht keine Spuren zu hinterlassen. Da sie das Sorgerecht für ihre Kinder behalten will, kann Lake nicht riskieren, dass ihre Affäre bekannt und sie damit in die Mordermittlungen verwickelt wird. Auf eigene Faust versucht sie den Mord und seine Hintergründe aufzudecken. In der Kinderwunsch-Klinik kommt sie dunklen Machenschaften auf die Spur. Musste Mark deshalb sterben? Doch je näher Lake dem Täter kommt, desto gefährlicher wird es für sie. Und bald steht fest, dass sie niemandem mehr vertrauen kann.... Meine Meinung Das Buch startet mit einem rasanten Prolog. Eine Frau kommt langsam zu sich. Es ist stockfinster. Sie kann sich zunächst nicht orientieren. Doch dann dringen Schmerz und Entsetzen zu ihr durch. Ihr wird klar, dass sie diesen Ort schnell verlassen muss. Doch schon nähern sich Schritte - der Mörder kehrt zurück. An dieser hochspannenden Stelle stoppt der Prolog. Der Grundstein für den nervenaufreibenden Adrenalinstoß, der am Ende des Klappentextes versprochen wird, scheint damit gelegt. Dann beginnt die eigentliche Handlung. Die aufgebaute Spannung flacht leider schnell ab und die Ereignisse plätschern langsam vor sich hin. Das mag auch an der eingeschränkten Perspektive liegen, denn während der gesamten Erzählung betrachtet man nur das Geschehen um die Hauptprotagonistin Lake. Sie steht im Zentrum der Handlung, wechselnde Perspektiven und Nebenschauplätze gibt es nicht. Dadurch wirkt der durchaus spannend gestartete Thriller schnell eintönig. Lake versucht nicht mit dem Mord in Verbindung gebracht zu werden, den wahren Täter zu ermitteln und hinter die Geheimnisse der Kinderwunsch-Klinik zu kommen. Außerdem nimmt ihre Scheidung und der damit verbundene Sorgerechtsstreit Handlungsraum ein. Leider wirkt die Hauptprotagonistin nicht besonders sympathisch. Durch ihr unüberlegtes und keinesfalls nachvollziehbares Verhalten, fällt es schwer, sich mit Lake und ihren Handlungen zu identifizieren. Da der gesamte Fokus der Erzählung auf ihrer Person liegt, ist dieser Aspekt besonders bedauerlich. Die anderen Protagonisten erinnern an Spielsteine, die von der Autorin in die passenden Positionen geschoben werden. Sie wirken nicht lebendig, sondern eher hölzern und konstruiert. Der Schreibstil ist recht einfach. Er lässt sich flüssig und angenehm lesen. Dadurch kann man der Handlung mühelos folgen. Die Spannung, die ja im rasanten Prolog durchaus spürbar war, lässt in der eigentlichen Erzählung allerdings auf sich warten. Das Geschehen plätschert relativ emotionslos vor sich hin. Den angepriesenen Nervenkitzel sucht man leider vergeblich. Besonders erfahrene Thrillerfans dürften hier enttäuscht werden. Positiv fällt allerdings auf, dass der eigentliche Täter lange unentdeckt bleibt. Es gibt einige Verdächtige, doch in der Auflösung kommt dann doch alles anders als gedacht. Dennoch wirkt das Ende, genau wie der Weg dorthin, eher enttäuschend. Die gesamte Handlung ist einfach zu klischeehaft und wirkt dadurch arg konstruiert und unglaubwürdig. Aufgrund der Buchgestaltung, des interessanten Klappentextes und des rasanten Prologs hatte ich mir ein deutlich spannenderes Lesevergnügen erhofft. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Spannung und Nervenkitzel suchte ich leider vergeblich und auch der angepriesene, nervenaufreibende Adrenalinstoß wollte sich bei mir nicht einstellen. Die gesamte Handlung war eher langweilig und wirkte stellenweise übertrieben konstruiert und damit nicht nachvollziehbar. Von mir gibt es deshalb nur zwei von fünf möglichen Bewertungssternen.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    08. December 2010 um 12:47

    Lake Warren, eine 44-jährige Marketingexpertin wurde von ihrem Mann Jack verlassen. Die Trennung traf sie wie ein Schlag, doch es sollte noch schlimmer kommen. Jack möchte das Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder Will und Amy. Ihr Anwalt rät ihr, ihr Leben weiterhin vor sich hinplätschern zu lassen und Jack keinerlei Angriffsfläche zu bieten. Dennoch entschließt sich Lake, eine Nacht mit dem Arzt Dr Keaton zu verbringen, der bei der Fruchtbarkeitsklinik angestellt ist, für die sie ein Marketingkonzept entwickelt. Während sie sich nach de Nacht auf dem Balkon entspannt, wird Keaton brutal in seinem Bett ermordet. Lakes Leben schlägt nun turbulente Wellen. Sie möchte auf jeden Fall verhindern, in den Fall verwickelt zu werden und flieht aus der Wohnung. Ihr ist klar, dass sie, wenn sie nicht als hauptverdächtige gelten will, sie so schnell wie möglich herausfinden muss, warum Keaton ermordet wurde. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und entdeckt das ein oder andere dunkle Geheimnis der Fruchtbarkeitsklinik. Für mich als Thrillerfan ist die Story etwas zu seicht. Es handelt sich vielmehr um einen Frauenroman über die dunklen Geheimnisse einer Fruchtbarkeitsklinik mit einem leichten Trillertouch als um einen Triller. Frauen, die sich jedoch von normalen und blutrünstigeren Thrillern nicht angesprochen fühlen, dennoch aber einmal etwas spannenderes lesen wollen, kommen bei „schlaf still“ durchaus auf ihre Kosten. Kate White schafft es, den Spannungsbogen zu halten und wählt eine flüssige Sprache, die sich leicht lesen lässt. Bis zuletzt weiß der Leser nicht, wer Keaton nun ermordet hat. Das Buch hat keine Begeisterungswellen ausgelöst, was aber sicher daran liegt, dass ich eher zu der blutrünstigen Fraktion Frauen gehöre.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    abuelita

    abuelita

    09. November 2010 um 19:07

    Lake Warren, alleinerziehende Mutter, arbeitet als Marketing-Expertin für eine Kinderwunsch-Klinik in New York. Als ihr Liebhaber, der Arzt Mark Keaton, nach einer gemeinsamen Nacht ermordet neben ihr im Bett liegt, gerät Lake in einen Alptraum. Warum musste Mark sterben? Hat es mit den seltsamen Dingen zu tun, die Lake in der Klinik entdeckt hat? Wer ruft nachts bei ihr an, verfolgt sie durch die Stadt, trachtet nun ihr nach dem Leben? Etwa ihr Ex-Mann, oder hat es doch etwas mit der Klinik zu tun? Die Beschreibung auf dem Cover hörte sich gut an und das liess mich zu diesem Buch greifen. Leider wurde ich doch ziemlich enttäuscht und ich muss sagen, die ganzen vielen guten Rezensionen kann ich nicht so recht nachvollziehen - vor allem, dass kaum jemanden die doch sehr vielen Fehler gestört haben. “Okay, „ antwortete Lake, blieb jedoch regungslos stehen und starrte Lake an…. das ist nur ein kleines Beispiel. Die vielen völlig unpassenden Adjektive - sind sie Übersetzungs -“Fehler“ oder von der Autorin so gewollt? Imgrunde ist es egal …aber es stört auf jeden Fall massiv… Dazu fand ich das Buch schlicht und einfach langweilig- die ersten Seiten ließen noch hoffen, aber es gab keinerlei Spannungssteigerung, eher ein ständiges Wiederholen und nichts wurde so richtig greifbar, weder die Personen noch die Handlung an sich. Ein Thriller? Beileibe nicht, nicht mal ein vernünftiger Krimi...eher etwas zum Einschlafen...

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    coffee2go

    coffee2go

    31. October 2010 um 13:29

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Lake arbeitet derzeit als Marketingexpertin in einer Fruchtbarkeitsklinik, in der ihr einige Ungereimtheiten auffallen. Gleichzeitig befindet sie sich in einem Sorgerechtsstreit für ihre zwei Kinder mit ihrem Ex-Mann. Lake flirtet mit Mark, einem Arzt aus der Klinik und hat mit ihm einen One-Night-Stand. Noch in der gleichen Nacht wird Mark ermordet. Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und flüssig, sodass man das Buch gut in einem Durchgang lesen kann. Die Spannung ist zu Beginn sehr hoch, im Mittelteil plätschert die Geschichte dahin und am Ende des Buches ist die Spannung wieder voll da. Für einen richtigen Thriller war mir persönlich etwas zu wenig „thrill“, ich würde das Buch eher als Krimi einstufen. Die Charaktere des Buches sind sehr gut beschrieben, allerdings für meinen Geschmack etwas zu klischeehaft: zB Mark der gut aussehende machohafte Arzt; Lake die Powerfrau mit Blackberry, Wochenendhäuschen, zwei Kindern im Ferienlager, Katze und Ex-Mann; die Polizeibeamten, unfreundlich und unfähig selbst zu ermitteln und nicht zuletzt Molly Lakes neue Freundin oder doch nicht? Das Thema über Intrigen in einer Fruchtbarkeitsklinik habe ich spannend gefunden, dazu der zweite Handlungsstrang mit Lakes Scheidung war eine interessante Ergänzung. Allerdings konnte ich Lakes Motive, sich immer wieder in Gefahr zu begeben und gegen Anraten ihres Scheidungsanwaltes zu handeln, nicht ganz nachvollziehen, va. wenn sie sich so große Sorge um ihre Kinder und die Sorgerechtsgeschichte macht. Was ich gut gefunden habe ist, dass die Autorin nicht durchblicken lässt, wer als MörderIn in Frage kommt. Bis zum Schluss könnten fast alle Charaktere verdächtig sein und mit der Person, die sich als TäterIn herausstellte, hätte ich nicht unbedingt gerechnet. Cover und Titel: Das Cover und der Titel haben mich angesprochen und gut gefallen, sodass ich mir das Buch gekauft habe. Fazit: Schlaf still ist ein Buch, das man ohne Pause in einem durch lesen kann.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    HelgaR

    HelgaR

    27. September 2010 um 16:24

    Lake Warren hat zwei Kinder und ihr Ex-Mann Jack will nun plötzlich das alleinige Sorgerecht für die Kinder anstreben. Lake muss daher sehr vorsichtig sein und auf ihren Umgang achten, sie will auf keinen Fall Jack eine Angriffsfläche bieten. Lake ist Marketingexpertin in einer Kinderwunschklinik, um dort ein Vermarktungskonzept zu entwickeln. Der Arzt Dr. Mark Keaton soll neu in der Klinik anfangen und daher wird ihm zu Ehren ein kleines Dinner veranstaltet, zu dem auch Lake eingeladen wird. Nachdem ihre beiden Kinder im Ferienlager sind, stimmt sie zu. Der charmante Mark hat es Lake schon in der Klinik angetan, wo sie sich kurz mit ihm unterhalten hat und als er sie nach dem Dinner noch auf einen Drink zu sich nach Hause einlädt, nimmt sie erfreut an. Sie verlebt eine schöne Liebesnacht mit ihm und als sie erwacht, liegt Mark mit durchschnittener Kehle im Bett. Das Buch beginnt schon mit dem Prolog recht spannend, wo eine Frau mit Lähmungserscheinungen in einem Keller aus der Bewusstlosigkeit erwacht. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und mit ihren zwei Handlungssträngen zwischen Prolog und Ende eingebettet. Auf der einen Seite muss Lake sich mit Jack und dem Sorgerechtsstreit herumschlagen und auf der anderen Seite vermutet sie in der Klinik irgendwelche Machenschaften, in Verbindung mit Marks Tod. Die Personen sind nicht sehr ausgeprägt, man erfährt so gut wie nichts über den Verlauf ihres Lebens. Die Geschichte lässt sich zwar flüssig lesen, trotzdem hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, da das Thema sehr interessant ist. Es gibt aber auch ein paar Durststrecken und auch Namensverwechslungen kommen vor. An Verdächtigen mangelt es nicht, da kann man einige Vermutungen anstellen und auch wieder verwerfen, allerdings hätte ich mir ein einfallsreicheres Ende gewünscht. Das Buch ist nicht herausragend, aber auch nicht schlecht, mit hat es trotzdem ganz gut gefallen.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    daslesich

    daslesich

    24. September 2010 um 12:12

    ake Warren, Marketingexpertin, steckt mitten in einem hässlichen Scheidungskrieg. Als es ihr gefühlsmäßig endlich etwas besser geht und sie sich auf einen One Night Stand mit einem attraktiven Arzt aus der Klinik, für die sie arbeitet, einlässt, passiert das Unfassbare: Während sie sich noch in der Wohnung aufhält, wird ihr Liebhaber ermordet und Lake flieht vom Tatort, aus Angst, den Sorgerechtsstreit um ihre Kinder zu verlieren, wenn rauskommt, dass sie eine Affäre hatte. Doch dieser Mord ist nur der Anfang für Lake, die etwas viel grüßerem auf die Schliche kommt. Ich habe das Buch fast in einem durch gelesen, weil es den Leser sofort mitten in die Geschichte hineinzieht und auf jeder Seite etwas neues, spannendes geschieht. In rasantem Tempo wird der Leser gemeinsam mit Protagonistin Lake von einer gefährlichen Situation zur nächsten katapultiert. Immer neue Ungereimtheiten tun sich auf und jeder, der in der Story eine Rolle hat, scheint verdächtig. Es gibt keine Langeweile, keine unnötigen Beschreibungen um Seiten zu füllen: Hier passiert ständig etwas. Weder Lake noch dem Leser wired auch nur ein Atemzug Ruhe gegönnt und das bis zum überraschenden Ende. Es handelt sich bei "Schlaf still" sicher nicht um große Weltliteratur, aber es ist ein gut und spannend zu lesender Thriller, der alles das liefert, was der Leser sich wünscht: Eine sympathische, weil menschliche, Protagonistin; aufregende Nebenhandlungen, die sich zu einem großen ganzen vereinen; viele Tatverdächtige und ein überraschendes Ende.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    Stahlfixx

    Stahlfixx

    23. September 2010 um 01:05

    Über das Buch: Lake Warren ist 44 Jahre alt, Mutter von zwei Schulkindern und ist freiberufliche Marketingberaterin für eine Klinik die künstliche Befruchtungen durchführt. Sie wurde von ihrem Mann verlassen, der versucht das alleinige Sorgerecht für beide Kinder zu bekommen. Ihr Anwalt rät ihr, sich sehr vorsichtig zu verhalten und der Gegenseite für den Prozess keine Angriffspunkte zu liefern, also nicht auffallen, sich sehr fürsorglich um die Kinder kümmern, keine Männergeschichten… In der Klinik lernt sie den smarten Womanizer Dr. Keaton kennen und kann ihm nicht widerstehen, sie treffen sich heimlich in seinem Apartment und nach der gemeinsamen Nacht zieht sich Lake auf seine Dachterrasse zurück, schläft dort ein und als sie zu Mark Keaton zurückkommt liegt er mit durchschnittener Kehle im Bett. Lake läuft panisch davon, verheimlicht allen, dass sie bei Mark war, um nicht mit dem Mord in Verbindung gebracht zu werden, stürzt sich in ihre Arbeit und stellt nach kurzer Zeit fest, dass auch in der Klinik nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Meine Meinung: Also ich muss sagen, das Buch hat mich ziemlich enttäuscht, es wird als Thriller angeboten und ist meiner Meinung nach nicht einmal ein "Lady-Thriller", selbst für einen Kriminalroman ist die Geschichte (ohne wirklichen Thrill) noch etwas zu dünn (für potenzielle  männliche Leser würde ich es als komplett unlesbar definieren). Sex and the City (Abklatsch) trifft auf (magersüchtigen) Thriller - nur das Carrie im Gegensatz zu Lake noch Freundinnen hatte, die sich zusammen über irgend etwas (pseudowichtiges) austauschen konnten. 
Prinzipiell erwarte ich von einem Thriller auch keine literarische Höchstleistung, sondern im besten Fall spannende Unterhaltung, mit einer neuen Idee und alles nicht zu plump oder durchschaubar präsentiert. Neben der Klassifizierung als Thriller ist auch das Cover ansprechend gemacht, lässt mehr vermuten (ein blutendes Herz), als die Geschichte zu bieten hat (blutig ist einzig das Ende von Mark Keaton). Der Titel "Schlaf still" bekommt, nachdem man das Buch gelesen hat, doch noch eine Bedeutung - den Schlaf raubt dieses Werk sicherlich niemanden. 
Dazu kommt noch der Klappentext und frage ich mich wirklich - wer schreibt diese Texte? Über dem Klappentext prangt eine Überschrift - Sie nehmen Dir das Liebste, was du hast... - ja hmm, oder eher nein, das hat mit dem Buch eigentlich gar nichts zu tun, ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, dass die Kinder jemals wirklich in Gefahr waren und die Geschichte mit dem Ehemann - Schlammschlachten um das Sorgerecht sind doch eigentlich recht normal - wenn man davon ausgeht, dass sich die wenigsten Paare im guten trennen, vor allem, wenn es um das liebe Geld geht.
Das Buch beginnt spannend mit einem Prolog, Lake ist gefangen, verletzt, ihre Situation verzweifelt und für den Leser unklar. Bisher deutet alles auf einen guten Thriller, optisch ansprechend und die ersten Seiten spannend, selbst die Geschichte hat durchaus Potenzial zu einem (zwar mehr nur für Frauen und/oder Mütter) Psychoterror-Szenario - jetzt kommt das "aber" - leider ist die Umsetzung nicht gelungen, die Story plätschert einfach nur vor sich hin, erinnert über weite Strecken an typische Frauenliteratur, bei der sich haarkleine Beschreibungen von Oberflächlichkeiten und Unwichtigkeiten aneinanderreihen (Augenfarben, Haarfarben, Nagellackfarben, Kleidung, Schuhe, Frisuren), die weder großartig mit der Geschichte zu tun haben oder diese in irgendeiner Form beeinflussen (…ich trage gerade halbhohe, tiefschwarze Sandalen, während ich auf meinem schneeweißen MacBook an dieser Rezension schreibe…;-)))). 
Viele Möglichkeiten Spannung oder ein wenig "Psychoterror-Stimmung" zu erzeugen wurden leider verschenkt, es muss ja nicht immer blutig sein, das Erzeugen einer unterschwelligen, unfassbaren Bedrohung kann durchaus gruseliger als ein Mord mit allen seinen bluttriefenden Details sein und die Leserin fesseln. Der Schreibstil ist, zum Buch passend, als einfach zu bezeichnen, der Leserin werden keine geistigen Steine in den Weg gelegt. 
Was mich erstaunte war die Einseitigkeit oder die Eindimensionalität dieses Buches, es gibt eigentlich keine Nebenschauplätze, keine wirkliche Vergangenheit, kein ganzes Bild nur das Teilstück Lake, der Streit um die Kinder und die Vorgänge in der Klinik - der Leser erfährt nur Bruchstücke und die auch nur soweit, wie sie einen Einfluss auf die Geschichte haben. Lake hat keine Freunde (bzw. lernt der Leser nur "Molly" kennen - was das heißt, kann man dadurch schon wieder erahnen), die Kinder sind (was für ein grandioser Zufall) während der ganzen Zeit in einem Ferienlager. Alle Charaktere, außer Lake, sind  anscheinend nur "Füllobjekte", um die Story voranzutreiben, man lernt niemanden wirklich näher kennen, alle erfüllen (brav) ihren Zweck, Lake auf der Suche nach den Vorgängen in der Klinik und dem Mörder Marks zu unterstützen. Alle bedrohlichen Situationen in die Lake schlittert sind entweder etwas "mau" oder etwas weniger "mau" dafür unglaubwürdig. Leider ist auch Lake kein wirklich glaubwürdiger Charakter, eine freiberufliche Marketingberaterin, bei der nie das Telefon klingelt, die keine Mails bekommt, die keine geschäftlichen Kontakte oder Freundschaften pflegen muss, die sich nicht um Aufträge kümmern muss… Eine Frau (Mutter) die nie etwas zum Essen im Kühlschrank hat, aber immer ein Glas Wein in der Hand (wenn ich jeden Abend (allein) und auch sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit Wein trinken würde - würde ich persönlich mal zu den Anonymen Alkoholikern gehen).
Das Ende fügt sich nahtlos zum Rest - der Mörder - unglaubwürdig, das Motiv - naja, die Vorgänge in der Klinik - auch naja, viel Wind um (meiner Meinung nach) wenig Skandal. Mein Fazit:
 Leider kein gelungener Thriller, eher ein mäßig spannender Frauenroman.

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  • Rezension zu "Schlaf still" von Kate White

    Schlaf still
    Chani

    Chani

    22. September 2010 um 21:42

    Mit diesem Buch wurde ich in gut einer Woche fertig. Ein großer Pluspunkt für mich persönlich war bereits das Cover, denn dieses fand ich sehr ansprechend und schön gestaltet. Zu Beginn des Buches liest man zwei Seiten, die aus dem Buch stammen und diese beiden Einstiegsseiten sind sehr spannend! Beim Lesen des Buches habe ich allerdings ständig auf die anfangs angekündigte Spannung gewartet, denn der Beginn verspricht leider mehr, als das Buch dann hergibt. Im Buch geht es um Lake, eine Mutter zweier Kinder, die gerade im Ferienlager sind. Lake macht gerade die Trennungsphase von ihrem Mann durch und steht kurz vor einem Sorgerechtsstreit wegen der Kinder. Sie arbeitet momentan in einer Klinik, die auf künstliche Befruchtung spezialisiert ist, an einer Werbekampagne für die Klinik. Als sie mit einem der Ärzte der Klinik einen One-Night-Stand hatte, findet sie diesen am nächsten Morgen ermordet in seinem Bett. Ab dann beginnt Ermittlungsarbeit der Polizei. Lake wird immer wieder befragt und weiß plötzlich nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht, da die Klinik anscheinend ein Geheimnis hütet. Lake versucht selbst herauszufionden, was in der Klinik vor sich geht und wer der Mörder ist. Die Ermittlungen verlaufen ziemlich durcheinander, es wird vieles beschrieben, was eher unwichtig ist und Lake kommt das ein oder andere Mal selbst in lebensgefährliche Situationen. Die Schlüsselszene vom Anfang lässt leider ziemlich lange auf sich warten und plötzlich nimmt das Buch ein schnelles Ende. Alles in allem war es ein nettes Buch für zwischendurch, aber mir persönlich haben Spannung und Action gefehlt. Das Buch war gut, die Geschichte ebenso und das Cover gefällt mir sehr gut. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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