Kate Wilhelm Wacholderzeit

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  • Rezension zu "Wacholderzeit" von Kate Wilhelm

    Wacholderzeit
    rallus

    rallus

    23. December 2010 um 11:46

    Jean Brighton und Arthur Cluny, Kinder von berühmten und weltbekannten US-Astronauten, sind im Rampenlicht der Offentlichkeit aufgewachsen. Ihre Väter waren die gefeierten Pioniere, die die erste große bemannte Raumstation bauten. Inzwischen ist es ruhig um die Raumfahrt geworden. Der Glanz ist verblaßt. Die USA stecken in einer tiefen Krise. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen. Immer größere Gebiete des einst fruchtbaren Mittelwestens sind durch Erosion in eine Staubwüste verwandelt worden. Amerika wird von Hungersnöten heimgesucht. Um die Aufmerksamkeit von den Sorgen abzulenken, beschließt die US-Regierung, das Raumprojekt wieder spektakulär in Angriff zu nehmen. Arthur Cluny ist dabei und darf das Werk seines Vaters fortsetzen. Dabei stößt er im Orbit auf ein seltsames Artefakt; ein Zylinder mit einer Goldfolie, die mit fremdartigen Schriftzeichen bedeckt ist. Handelt es sich um die Botschaft einer extraterrestrischen intelligenten Rasse? Wenn jemand die Zeichen entziffern kann, dann Jean Brighton, die weltbeste Spezialistin, was das Entschlüsseln von Codes betrifft. Doch die junge Wissenschaftlerin hat sich von ihrer akademischen Arbeit zurückgezogen und lebt als Lehrerin unter Indianern. Sie lehrt sie Lesen und Schreiben und lernt von ihnen die Kunst des Überlebens in einer verwüsteten Welt. Die Indianer kommen dort besser zurecht als die Weißen, weil sie schon seit 200 Jahren in Gebieten zu überleben gezwungen sind, in denen das kaum einem Schaf oder einem Kojoten gelingt.Als man Jean Brighton die geheimnisvolle Botschaft aus dem All vorlegt, erkennt sie sie - auf den zweiten Blick Leider etwas schwächeres Buch der Hugo und Nebula Award Gewinnerin. Schwer zugänglich verliert sich das Buch viel in esoterischen Gefilden.

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